Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbHLiquidiert

53578 Windhagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11931
Vorher
JK Walter Kratz GmbH
Eingetragen
25.11.1987
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Vermietung und Verpachtung von inländischem Grundbesitz, einschließlich grundstücksgleicher Rechte sowie die Verwaltung eigenen Vermögens und der Erwerb von neuem Grundbesitz.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Koch
seit 14.3.2018
Geschäftsführer
Peter Althaus
seit 14.3.2018
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JK-Gruppe GmbH

Windhagen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31.12.2021

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anpassung / Währungsangleichung Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 11.345.328 285.908 19.630 64.779 5.952 11.682.338
2. geleistete Anzahlungen 63.597 9 -64.779 1.173 0
11.408.925 285.917 19.630 0 7.126 11.682.338
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 898.976 898.976
2. technische Anlagen und Maschinen 1.853.378 555.293 4.087 36.127 2.440.711
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.048.641 608.005 435.456 26.670 1.124.278 10.372.138
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62.797 360.878 -62.797 360.878
11.863.792 1.524.176 439.543 0 1.124.278 14.072.703
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 106.121 106.121
2. sonstige Ausleihungen 952.854 221.342 407.891 -156.562 609.744
1.058.975 221.342 407.891 0 -156.562 715.865
24.331.693 2.031.435 867.064 0 974.842 26.470.905
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anpassung / Währungsangleichung Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 5.827.952 992.858 19.630 1.954 6.803.134
2. geleistete Anzahlungen 0 0
5.827.952 992.858 19.630 0 1.954 6.803.134
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 579.615 149.024 728.639
2. technische Anlagen und Maschinen 1.480.951 350.454 4.087 28.020 1.855.338
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.318.345 997.877 368.987 -28.020 1.052.645 7.971.860
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0
8.378.911 1.497.355 373.074 0 1.052.645 10.555.836
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 96.121 96.121
2. sonstige Ausleihungen 883.107 -196.045 200.000 -156.562 330.500
979.228 -196.045 200.000 0 -156.562 426.621
15.186.091 2.294.168 592.705 0 898.038 17.785.591
Buchwert 31.12.2021 Buchwert Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 4.879.204 5.517.376
2. geleistete Anzahlungen 0 63.597
4.879.204 5.580.973
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 170.337 319.361
2. technische Anlagen und Maschinen 585.373 372.427
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.400.279 2.730.296
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 360.878 62.797
3.516.867 3.484.881
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000 10.000
2. sonstige Ausleihungen 279.243 69.747
289.243 79.747
8.685.314 9.145.601

Konzernbilanz zum 31.12.2021

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Aktivseite

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, Software 4.879.204 5.517.376
2. geleistete Anzahlungen 0 4.879.204 63.597
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 170.337 319.361
2. technische Anlagen und Maschinen 585.373 372.427
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.400.279 2.730.296
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 360.878 3.516.867 62.797
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000 10.000
2. sonstige Ausleihungen 279.243 289.243 69.747
8.685.314 9.145.601
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.847.412 7.055.132
2. unfertige Erzeugnisse 1.777.799 1.468.122
3. fertige Erzeugnisse und Waren 14.958.106 14.700.340
4. geleistete Anzahlungen 94.951 24.678.268 51.273
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.859.342 12.542.629
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 615.658 € (Vj. 777.000 €)
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.048.080 14.907.422 2.447.718
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 1.604.370 € (Vj. 1.601.953 €)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.346.258 24.847.147
60.931.948 63.112.361
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.417.663 1.365.751
D. Aktive latente Steuern 246.185 316.614
71.281.110 73.940.327

Passivseite

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 15.975.000 15.975.000
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -1.772.060 -2.876.148
IV. Gewinnvortrag 17.702.411 14.354.820
V. Konzernjahresüberschuss 3.494.580 3.347.590
VI. Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile 1.352.893 36.777.824 556.968
31.383.230
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 1.071.047 1.626.917
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.220.658 1.241.691
2. Steuerrückstellungen 4.524.585 4.196.647
3. sonstige Rückstellungen 8.481.067 14.226.310 7.352.025
12.790.363
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.602.385 20.050.445
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.250.786 1.125.354
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.521.244 2.732.126
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.105.318 17.479.733 2.090.765
davon aus Steuern: 1.351.611,92 € (Vj. 823.342 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 11.752,75 € (Vj. 27.334 €)
E. Rechnungsabgrenzungsposten 500.097 748.267
F. Passive latente Steuern 1.226.099 1.392.860
71.281.110 73.940.327

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31.12.2021

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
Gezeichnetes Kapital nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 01.01.2020 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2020 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Stand am 01.01.2021 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand am 31.12.2021 25.000 0 15.975.000 15.975.000
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Summe Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag Konzernjahres-überschuss / -fehlbetrag, der dem Mutter-unternehmen zuzurechnen ist
Stand am 01.01.2020 15.975.000 -1.151.496 14.354.820
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung -1.724.652
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 3.347.590
Stand am 31.12.2020 15.975.000 -2.876.148 14.354.820 3.347.590
Stand am 01.01.2021 15.975.000 -2.876.148 14.354.820 3.347.590
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung 1.104.088
Sonstige Veränderungen 3.347.590 -3.347.590
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 3.494.580
Stand am 31.12.2021 15.975.000 -1.772.060 17.702.411 3.494.580
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile
Summe Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne / Verluste
Stand am 01.01.2020 29.203.324 103.946 37.350 402.492
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung -1.724.652 -43.407
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 3.347.590 56.587
Stand am 31.12.2020 30.826.262 103.946 -6.057 459.079
Stand am 01.01.2021 30.826.262 103.946 -6.057 459.079
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Ausschüttung
Währungsumrechnung 1.104.088 68.194
Sonstige Veränderungen 459.082 -3 -459.079
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 3.494.580 727.732
Stand am 31.12.2021 35.424.930 563.028 62.134 727.732
Eigenkapital des Mutterunternehmens Nicht beherrschende Anteile
Summe Konzerneigenkapital
Stand am 01.01.2020 543.788 29.747.112
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0 0
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung -43.407 -1.768.059
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 56.587 3.404.177
Stand am 31.12.2020 556.968 31.383.230
Stand am 01.01.2021 556.968 31.383.230
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0 0
Ausschüttung 0 0
Währungsumrechnung 68.194 1.172.282
Sonstige Veränderungen 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 727.732 4.222.312
Stand am 31.12.2021 1.352.894 36.777.824

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2021

der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

2021 2020
1. Umsatzerlöse 88.591.945 78.935.736
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -963.112 2.569.070
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0 24.000
4. sonstige betriebliche Erträge 4.290.831 2.344.873
davon Erträge aus Währungsumrechnung: 517.628 € (Vj. 196.464 €)
91.919.664 83.873.679
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -36.934.560 -37.095.733
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -997.693 -37.932.253 -988.905 -38.084.638
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.888.029 -16.835.566
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -3.493.748 -21.381.777 -3.183.308 -20.018.874
davon für Altersversorgung: 129.697 € (Vj. -5.341 €)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.490.213 -3.602.356
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -22.305.298 -18.250.224
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: 8.583 € (Vj. 352.443 €)
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 207.891 1.441.980
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 237.689 152.199
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -851.031 -872.727
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: 23.220 € (Vj. 32.034 €)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
a) laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.907.120 -1.196.019
b) latente Steuern 96.716 -2.810.404 57.807 -1.138.212
13. Ergebnis nach Steuern 4.594.268 3.500.827
14. sonstige Steuern -371.956 -96.650
15. Konzernjahresüberschuss (vor Anteilen anderer Gesellschafter) 4.222.312 3.404.177
16. Ergebnisanteile für nicht beherrschende Anteile -727.732 -56.587
17. Konzernjahresüberschuss (nach Anteilen anderer Gesellschafter) 3.494.580 3.347.590
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.354.820
19. Bilanzgewinn 17.702.410

Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2021 der JK-Gruppe GmbH, Windhagen

2021 2020
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 3.494.580 3.347.590
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.294.168 2.203.928
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 1.038.908 -3.771.115
4. +/- sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen / Erträge -178.316 -862.353
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 222.307 7.278.991
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.095.877 852.478
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -310.558 -198.053
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 613.342 720.529
9. +/- Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten -2.930.000 -1.866.733
10. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 2.810.404 1.138.212
11. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 2.914.707 1.754.716
12. -/+ Ertragsteuerzahlungen -2.500.808 119.008
13. = Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (= Summe aus 1 bis 12) 11.564.611 10.717.198
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 13.000
15. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -285.917 -270.923
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 391.343 354.436
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.524.176 -735.320
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 196.045 1.398.428
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -221.342 -113.299
20. + erhaltene Zinsen 249.534 195.751
21. = Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit (= Summe aus 14 bis 20) -1.194.513 842.073
22. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 9.689.138
23. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -13.435.843 -3.750.000
24. - gezahlte Zinsen -832.415 -836.235
25. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit (= Summe aus 22 bis 25) -14.268.258 5.102.903
26. zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (= Summe aus 13, 21, 26) -3.898.160 16.662.174
27. +/- Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 397.271 -263.207
28. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 24.847.147 8.448.180
29. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (= Summe aus 27 bis 29) 21.346.258 24.847.147
(davon negative Fondsbestandteile 0 €, Vj. 8.305 €)

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der JK-Gruppe GmbH

(JK-Gruppe)

Windhagen

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die von der JK-Gruppe GmbH geführte Unternehmensgruppe (im Folgenden: "JK-Gruppe") ist ein mittelständisches, international tätiges Unternehmen, dessen Kerngeschäft Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Solarien unter den Marken ERGOLINE, DAYON (seit 2021) und SONNENENGEL ist sowie zugehörige Serviceleistungen umfasst. Zum Produktportfolio der Unternehmensgruppe gehören daneben Rotlicht-Geräte mit besonderen Licht-Spektren für Licht- und Wellnessanwendungen (BEAUTY ANGEL und ELT) sowie unter der Marke WELLSYSTEM Wassermassageliegen für medizinische Therapien und den Wellnessbereich. Abgerundet wird das Portfolio durch UV-C Luftentkeimungslösungen der Marke PURE.

Daneben werden Handelswaren - vornehmlich Verbrauchsmaterialien (UV-Lampen etc.) und Zubehörartikel (wie Kosmetik) - weltweit vertrieben. In 2021 wurde in diesem Bereich auch die Konsumenten-Kosmetikmarke melumé gegründet.

Das Produktportfolio wird durch innovative Softwarelösungen für den Betrieb von Sonnenstudios komplementiert.

Die JK-Gruppe vertreibt ihre Produkte dabei sowohl im professionellen (B2B) als auch (seit 2021) im privaten Umfeld (D2C).

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung nach technischen Innovationen und eine hierauf fußende Entwicklung neuer Geräte und modernster Geräteapplikationen sind auch unter Gesundheitsschutzaspekten wichtige Aufgaben, die die JK-Gruppe zur Sicherung ihrer künftigen Entwicklung benötigt und die kontinuierlich verfolgt werden. Der Bereich Konstruktion und Entwicklung ist in Deutschland zentralisiert und mit unverändert 25 Mitarbeitern besetzt. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen lagen im Geschäftsjahr mit 4,4 Mio. EUR knapp unterhalb des Vorjahres (4,6 Mio. EUR), wobei Entwicklungskosten in Höhe von 1,5 Mio. EUR im Vorratsvermögen aktiviert wurden. Die entsprechende Aktivierungsquote liegt bei 34,1 %, die Abschreibungen betragen 0,00 EUR.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft war weiterhin von der Corona-Pandemie geprägt. Wenngleich sich die wirtschaftliche Lage gegenüber 2020 in vielen Bereichen wieder verbessert hat, so wurde das Niveau aus den Zeiten vor der Pandemie noch nicht erreicht. Die weltweiten Lieferengpässe bei zahlreichen Produkten, welche im zweiten Halbjahr 2021 deutlich zugenommen haben, wurden zu einer zusätzlichen Belastungsprobe für die Wirtschaft. Gleichzeitig haben deutliche Preissteigerungen, welche sich z.B. in der höchsten Jahresinflation in Deutschland seit 1993 1 ausdrücken, weitere Herausforderungen mit sich gebracht.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/

Für das Bruttoinlandsprodukt der Europäischen Union wird für 2021 ein Wachstum von 5,3 % erwartet 2. In den für JK in Europa wichtigen Absatzmärkten wird ein Wirtschaftswachstum erwartet, wobei auch hier in 2020 teils hohe Rückgänge vorausgegangen sind:

2 Quelle: Statistisches Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/

Deutschland +2,8 % 3

Niederlande +4,3 % 4

Großbritannien +6,9 % 5

3 Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt; Quelle: Statistisches Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/

4 Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt; Quelle: Statistisches Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159507/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-den-laendern-der-eurozone/

5 Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt; Quelle: Statistisches Bundesamt; https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14557/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-grossbritannien/

In den USA ist ebenfalls mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Umfang von 6,0 % zu rechnen 6.

6 Quelle: Internationaler Währungsfonds, 10/2021; https://www.imf.org/external/datamapper/profile/USA

Auf regulatorischer Seite konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr keine nachteiligen Entwicklungen beobachten und rechnen auch derzeit nicht mit solchen. Zusätzlich wurde auf Ebene der europäischen und deutschen Branchenverbände die Zusammenarbeit mit einer Beratungsagentur etabliert, welche sich auf die Betreuung von Unternehmen in regulierten Umfeldern spezialisiert hat. Damit möchten wir sicherstellen, dass unsere Produkte jederzeit den geltenden Normen bzw. Gesetzen entsprechen und wir über entsprechende politische / regulative Entwicklungen unmittelbar informiert werden.

b) Marktentwicklung Deutschland

Der Fitness- und Solarienmarkt stagnierte in 2021 7 und wurde wiederum durch temporäre Lock-down-Maßnahmen belastet. Dies hatte entsprechend Folgen für die Investitionsbereitschaft der Kunden der JK-Gruppe. Dennoch konnten zuletzt positive Konjunkturerwartungen für 2022 beobachtet werden. 8

7 Quelle: VR Branchen special Sport- und Freizeiteinrichtungen, 10/2021

8 Quelle: VR Branchen special Sport- und Freizeiteinrichtungen, 10/2021

Die Nachfrage nach kontaktlosen Massageanwendungen war - auch in Folge der anhaltenden Corona-Pandemie bzw. dem daraus resultierenden Social Distancing - weiterhin hoch.

Der Bedarf an Luftentkeimungslösungen war auch in 2021 nachhaltig. Die UVC-Technologie konnte sich dabei zunehmend stärker etablieren, nachdem anfängliche Sorgen vor Gesundheitsrisiken ausgeräumt werden konnten. Die durch die Bundesregierung nicht konsequent umgesetzte Förderung, insbesondere für öffentliche Einrichtungen wie z.B. Schulen, hat das Wachstum in diesem Bereich gedämpft.

c) Marktentwicklung Europa

Die für JK relevanten europäischen Märkte haben sich größtenteils erfreulich im Vergleich zu 2020 entwickelt, wobei das Niveau weiterhin unter dem von 2019 liegt.

So ist insbesondere in den Niederlanden und in England die Nachfrage wieder spürbar gestiegen. Temporäre (Teil-)Lockdowns haben die Marktstimmung und Investitionsbereitschaft allerdings weiterhin getrübt.

Die relativ gute Entwicklung des Schweizer Marktes in 2020 konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht wiederholt werden. Stattdessen mussten wir einen deutlichen Marktrückgang verkraften.

Die Nachfrage der weiteren relevanten europäischen Märkte ist insgesamt auf bzw. leicht über dem Niveau des Vorjahres.

d) Marktentwicklung USA

Nach einem starken Marktrückgang in 2020, konnte in 2021 eine deutliche Erholung verzeichnet werden. Im Vergleich zu Europa haben die USA vergleichsweise schnell weitreichende Corona-Bestimmungen (z.B. Lockdowns) zurückgenommen, so dass die für uns relevanten Branchen zu großen Teilen ganzjährig öffnen konnten. Dementsprechend schnell ist auch die Investitionsbereitschaft zurückgekehrt, so dass insbesondere im zweiten Halbjahr 2021 eine entsprechende Marktbelebung verzeichnet werden konnte.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Auch das Geschäftsjahr 2021 war umfassend durch die Corona-Pandemie bestimmt. Dennoch konnte sich die JK-Gruppe spürbar erholen und einen Umsatzzuwachs von rund 12% erwirtschaften.

Dementsprechend positiv war auch die Ergebnisentwicklung, so dass mit einem EBIT 9 von 7,8 Mio. EUR nahezu eine Verdopplung des Vorjahreswerts erreicht werden konnte. Vor dem Hintergrund hoher Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Eintritt in das Consumer-Segment ist dieses Ergebnis zufriedenstellend.

9 EBIT = Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Finanzergebnis

a) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum Geschäftsjahresende 2021 beträgt 71,3 Mio. EUR (Vorjahr: 73,9 Mio. EUR).

Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr von 9,1 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR zurückgegangen. Grund hierfür waren vergleichsweise geringe Neuinvestitionen im Berichtsjahr, die unterhalb des Niveaus der planmäßigen Abschreibungen lagen. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markenrechte (Buchwert 2,2 Mio. EUR) und ein Kundenstamm (Buchwert 1,9 Mio. EUR) enthalten. Die Anlagenintensität 10 beträgt 12,2 % (Vorjahr: 12,4 %).

10 Anlagenintensität = Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen

Die Vorräte haben sich auf Grund der gesteigerten Nachfrage und den in Folge der Lieferketteneinschränkungen teils notwendig gewordenen Blockbestellungen um 1,4 Mio. EUR erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich insgesamt nur unwesentlich verändert, was allerdings vor dem Hintergrund des gesteigerten Umsatzes eine positive Entwicklung darstellt. Nach wie vor liegt die allgemeine Risikovorsorge aus Vorsichtsgründen auf einem hohen Niveau und beinhalt eine "pauschale" Komponente auf Konzernebene in Höhe von 0,75 Mio. EUR. Dies dient dazu, mögliche Verschlechterungen im Zahlungsverhalten unserer Kunden (bilanziell) kompensieren zu können.

Die Nettoliquidität (Liquide Mittel abzüglich Bankverbindlichkeiten) konnte weiter ausgebaut werden und lag zum 31.12.2021 bei 14,7 Mio. EUR (Vorjahr: 4,8 Mio. EUR).

Das bilanzielle Eigenkapital der JK-Gruppe beträgt zum Geschäftsjahresende 2021 52 % (Vorjahr: 42 %) der Bilanzsumme. Der Anstieg der Rückstellungen um 1,4 Mio. EUR ist insbesondere auf Gewährleistungssachverhalte, Prozessrisiken sowie mögliche Schadensersatzverpflichtungen zurückzuführen. Der Rückgang von Verbindlichkeiten resultiert wesentlich aus der vorzeitigen Rückführung eines in 2020 der Muttergesellschaft gewährten Bankdarlehens.

Die in 2020 verlängerte Konsortialfinanzierung wurde mit dem bestehenden Bankenkonsortium unverändert fortgeführt. Die Laufzeit endet somit Mitte 2023. Das Finanzierungsvolumen verteilt sich auf ein 30 Mio. EUR Term Loan, welches bereits auf 6,6 Mio. EUR zurückgeführt werden konnte, und eine 10 Mio. EUR Revolving Credit Facility, welche mit bis zu 4,5 Mio. EUR als Kontokorrentkreditlinie genutzt werden kann. Die Verzinsung wird als Aufschlag zum Referenzzinssatz EURIBOR definiert und orientiert sich am Verhältnis der Nettofinanzverschuldung zum EBITDA 11. Der Zinssatz kann in Abhängigkeit bestimmter Kennzahlen zwischen 1,40 % und 4,00 % liegen.

11 EBITDA = Ergebnis nach Steuern + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Finanzergebnis + Abschreibungen

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind insbesondere aufgrund von Zahlungen diverser Kunden in den USA um 2,1 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR gestiegen.

Die wesentlichen Größen aus der Kapitalflussrechnung des Konzerns stellen sich wie folgt dar:

2021 Vorjahr
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11,6 Mio. EUR 10,7 Mio. EUR
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -1,2 Mio. EUR 0,8 Mio. EUR
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -14,3 Mio. EUR 5,1 Mio. EUR
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3,9 Mio. EUR 16,7 Mio. EUR
wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,4 Mio. EUR -0,3 Mio. EUR

b) Ertragslage

Zur Beurteilung der Ertragslage des Konzerns und zur Steuerung verwendet die Muttergesellschaft grundsätzlich die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie das EBIT. Die Umsatzerlöse betragen auf Grund einer Marktwiederbelebung nach den Phasen mit den stärksten Corona-bedingten Einschränkungen und Unsicherheiten bei den Marktteilnehmern im Berichtsjahr 88,6 Mio. EUR. Sie liegen somit trotz der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den genannten erheblichen Verzögerungen in den Lieferketten über dem Vorjahr und der für 2021 abgegebenen Prognose. Das EBIT konnte mit 7,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt werden und lag damit deutlich über der Prognose aus dem Vorjahr. Ursächlich hierfür waren neben dem gesteigerten Umsatz und einer verbesserten Rohertragsquote 12 vor allem vergleichsweise niedrige Personalkosten in Folge von Kurzarbeitsmaßnahmen (in Teilbereichen bis September 2021) und in diesem Zusammenhang erhaltene staatliche Unterstützungsleistungen i. H. v. 2,0 Mio. EUR.

12 Rohertragsquote = Rohertrag (Gesamtleistung - Materialaufwand) im Verhältnis zur Gesamtleistung

Die Rohertragsquote lag im Geschäftsjahr 2021 bei 58,7 % (Vorjahr: 54,6 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung von Beständen an Fertigerzeugnissen (und somit der entsprechenden Margenrealisierung beim Verkauf) sowie aus den höheren sonstigen betrieblichen Erträgen, in denen 0,9 Mio. EUR an staatlichen Unterstützungsleistungen in Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen enthalten sind. Dagegen haben Materialpreissteigerungen, welche auf Grund des hohen Auftragsbestands nur zeitlich verzögert an unsere Kunden weitergegeben werden können, die Rohertragsquotenverbesserung abgeschwächt.

Der Personalaufwand war insbesondere durch Kurzarbeit im Inland bzw. kurzarbeitsähnliche Maßnahmen im Ausland weiterhin auf einem niedrigen Niveau und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. EUR auf 21,4 Mio. EUR gestiegen.

Der Rückgang der Abschreibungen ist durch das planmäßig sinkende Leasinganlagevermögen und eine zurückhaltende Investitionspolitik geprägt. Weiterhin waren im Vorjahr noch Abschreibungen auf die im Zuge der Erstkonsolidierung in 2017 erworbenen Entwicklungsleistungen enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Geschäftsjahr 2021 bei 22,3 Mio. EUR und somit um 4,1 Mio. EUR über dem Vorjahr. Ursächlich für diesen Anstieg waren insbesondere Beratungs- und Werbeaufwendungen im Zusammenhang mit der Etablierung unserer beiden Consumer-Marken DAYON bzw. melumé. Weiterhin sind die nachfragegetriebenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (z.B. Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial) in Folge des Umsatzwachstums sowie eines allgemeinen Preisanstiegs gestiegen.

Das EBIT konnte infolge der zuvor genannten Effekte um 3.892 TEUR auf 7.810 TEUR nahezu verdoppelt werden. Die sich ergebende EBIT-Marge 13 lag bei 8,5 %.

13 EBIT-Marge = EBIT (Betriebsergebnis) im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge)

Das Finanzergebnis 14 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. EUR auf -0,4 Mio. EUR verringert. Ursächlich für das positive Finanzergebnis in 2020 waren hohe unerwartete Zahlungseingänge auf in 2019 abgeschriebene Ausleihungen. Dieser Effekt ist in 2021 deutlich geringer ausgefallen.

14 Finanzergebnis = Summe aus Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Nach Ertragsteuern und anderen Gesellschaftern zustehenden Ergebnisanteilen ermittelt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein Konzernjahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 3.495 TEUR.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft verwenden wir die Umsatzerlöse und das EBIT. Die Umsatzerlöse sind um 9,7 Mio. EUR auf 88,6 Mio. EUR und das EBIT um 3,9 Mio. EUR auf 7,8 Mio. EUR gestiegen.

Hinsichtlich der Entwicklung der weiteren wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Ertrags- sowie Vermögens- und Finanzlage der JK-Gruppe verwiesen.

4. Gesamtaussage

Nach einem durchwachsenen Jahr 2020 konnten wir den Umsatz in 2021 wieder spürbar steigern. Insbesondere die hohen Auftragseingänge im zweiten Halbjahr haben gezeigt, dass die Nachfrage nach unseren Produkten weiterhin auf einem guten bis sehr guten Niveau liegt.

Das Ergebnis konnte - auch aufgrund von staatlichen Unterstützungsleitungen - deutlich verbessert werden und hat auch hohe Ausgaben für den Eintritt in das Consumer-Segment mit zwei Marken in zwei unterschiedlichen Bereichen ermöglicht.

Weiterhin konnten wir die Nettoliquidität nochmals erhöhen und ein in 2020 gewährtes KfW-Darlehen vorzeitig rund eineinhalb Jahre nach dessen Auszahlung vollständig zurückführen.

III. Prognosebericht

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie rechnen wir mit einem weiteren Nachfrageanstieg. Dieser konnte bereits im zweiten Halbjahr 2021 beobachtet werden und führt zu einem sehr hohen Auftragsbestand, der aktuell einen Zeitraum bis ins 4. Quartal 2022 abdeckt.

Gleichzeitig bestimmen allerdings "gestörte" Lieferketten mittlerweile stark das Tagesgeschehen, so dass uns die Erfüllung der Aufträge vor immer neue Herausforderungen stellt, welche teils pragmatische Lösungen erfordern. Da von dieser Thematik allerdings alle relevanten Hersteller und zahlreiche Branchen betroffen sind, rechnen wir mit keinem daraus resultierenden Marktanteilsverlust.

Ein wesentlicher Treiber in Bezug auf die Lieferketten stellen auch die damit verbundenen Preissteigerungen dar. Diesen haben wir mit zwei Listenpreisanpassungen (Oktober 2021 und Januar 2022) Rechnung getragen. Negative Auswirkungen dieser Preisanpassungen auf die Auftragseingänge sind bisher nicht zu beobachten.

Der in 2021 begonnene Eintritt in das Consumer-Segment soll weiter ausgebaut werden. Damit zusammenhängend sind auch erhebliche Werbe-, Beratungs- und Personalaufwendungen geplant, welche die JK-Gruppe in Zukunft noch stärker diversifizieren werden und den Zugang zu attraktiven Wachstumsmärkten ermöglichen werden.

Diese Investitionen wird die JK-Gruppe aller Voraussicht nach aus dem laufenden Geschäft finanzieren können. Darüber hinaus gibt die hervorragende Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung verbunden mit einer optimierten Kostenstruktur die notwendige Planungssicherheit und erhöht die Krisenresilienz. Dadurch würde auch ein erneuter (unerwarteter) starker Umsatzeinbruch zu keiner unmittelbar existenzbedrohenden wirtschaftlichen Entwicklung der Firmengruppe führen.

Der Wechselkurs des US-Dollars im Verhältnis zum Euro ist für die JK-Gruppe sehr wichtig. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Euro-/US-Dollar-Kurs in 2022 im Bereich von unter 1,20 EUR/USD bewegen wird. Hierauf basieren die Planungen der JK-Gruppe.

Für 2022 wird mit keinen wesentlichen Veränderungen der regulatorischen Marktgegebenheiten gerechnet.

Gemäß verabschiedeter Budgetplanung wird für die JK-Gruppe insgesamt erwartet, dass der Umsatz und das EBIT in 2022 - insbesondere aufgrund des aktuell hohen Auftragsbestandes -deutlich über dem Niveau von 2021 liegen werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Regulatorische Änderungen

Im Bereich der künstlichen Besonnung unterliegt die Geschäftstätigkeit der JK-Gruppe Regulierungen, die sich aufgrund von neuen medizinischen Erkenntnissen sowie dem Wandel der öffentlichen Meinung ändern können. So können bspw. weitere Restriktionen für den Verkauf oder die Nutzung von Sonnenbänken erlassen werden. Eine Verschärfung der Regulierung in einzelnen Märkten kann zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen führen.

Wir begegnen diesen Risiken durch die Überwachung von Veränderungen in den regulatorischen Bereichen mit dem Ziel, diese im Unternehmen adäquat zu adressieren und das Produktportfolio entsprechend weiterzuentwickeln. Zudem arbeitet die JK-Gruppe in den entsprechenden Verbänden mit und verfolgt dabei das Ziel, dass Entscheidungen auf Basis wissenschaftlich fundierter Kenntnisse getroffen werden. Weiterhin werden die neuen Geschäftsfelder ausgebaut, um das Geschäft dadurch stärker zu diversifizieren. So wurden unter anderem im abgelaufenen Geschäftsjahr das Kosmetik-Segment sowohl durch einen Zukauf als auch durch den Eintritt in den Consumer-Markt gestärkt.

Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit von für die JK-Gruppe negativen regulatorischen Änderungen derzeit als gering ein, die Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns könnten in Abhängigkeit des betreffenden Landes moderat bis hoch ausfallen.

Marktentwicklungen

Der Wettbewerb in der Solarienbranche kann sich durch den Eintritt neuer Wettbewerber in einzelnen Marktsegmenten sowie aggressive Preis- und Marketingstrategien bei Nachahmerprodukten erhöhen. Dies könnte zum Verlust von Kunden führen und sich in der Folge negativ auf die Ertragslage der JK-Gruppe auswirken. Wir erachten die Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Situation sowie die Auswirkungen auf die Ertragslage der JK-Gruppe derzeit als gering.

Der Markt für kontaktlose Massage ist derzeit recht preisstabil. Es können aktuell keine Tendenzen für den Eintritt neuer relevanter Wettbewerber im Premium-Segment erkannt werden.

Der Kosmetik-Markt ist durch einen starken Preiskampf und einen Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet. Vor diesem Hintergrund platziert sich JK in entsprechenden Nischen, um hier nicht in Konkurrenz mit den großen Herstellern zu stehen.

Preisentwicklungen

Die JK-Gruppe ist von der Preisentwicklung an den jeweils relevanten Beschaffungsmärkten abhängig. Preissteigerungen werden zwar grds. an die Kunden weitergegeben, allerdings erfolgt dies je nach Zeitpunkt und Umfang unter Umständen zeitlich verzögert und ggf. auch nicht im vollen Umfang. Dadurch kann es zu (temporären) Margenverschlechterungen kommen.

Lieferfähigkeit

Weltweit wurden die Lieferketten im zweiten Halbjahr vor große Herausforderungen gestellt. In nahezu allen Bereichen kam und kommt es zu Engpässen in der Materialversorgung, was auch für die Endprodukte teils massive Lieferfristverlängerungen zur Folge hat. Von dieser Entwicklung ist auch JK betroffen. Dementsprechend hat die Kombination aus einer hohen Nachfrage mit entsprechenden Auftragseingängen und teils massiv gestörten Lieferketten zu einer vergleichsweise sehr langen Lieferfrist (bis zu 12 Monate) für unsere Produkte geführt und kann sich in 2022 nochmals verstärken.

Die Abmilderung dieses Effekts ist derzeit eine der wesentlichen Herausforderungen für JK. Dabei werden in einigen Fällen hohe Liefermengen als Blockaufträge und deutliche Preissteigerungen akzeptiert. Weiterhin werden in Einzelfällen Vormaterialbestände selbst eingelagert, um eine entsprechende Lieferfähigkeit unserer Lieferanten sicherzustellen. Dementsprechend wurden bereits Rohmaterialbestände gegenüber 2020 aufgestockt.

Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese (angespannte) Entwicklung noch mindestens bis in das zweite Halbjahr 2022 fortsetzen wird.

Verwendung von Finanzinstrumenten

Für den Konzern ergeben sich regelmäßig Forderungsausfallrisiken. Diesen Risiken wurde durch Risikovorsorge Rechnung getragen. Die Risikovorsorge wurde im Geschäftsjahr 2021 auf angemessenem Niveau vorgenommen. Für größere Kunden bestehen sowohl im In- und Ausland innerhalb des gesamten Forderungsportfolios Klumpenrisiken, denen durch ein aktives Forderungsmanagement Rechnung getragen wird.

Kursrisiken aus Fremdwährungsexposures in USD werden durch Abschluss von Währungssicherungsgeschäften reduziert. Der mit dem Bankenkonsortium abgeschlossene Rahmenkreditvertrag stellt ein ausreichendes Finanzierungsvolumen sicher. Zudem gibt der Rahmenkreditvertrag ein Regelungsgerüst vor, über welches die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der JK-Gruppe an die finanzierenden Banken berichtet wird. Daran ist das Überwachungs- und Managementsystem ausgerichtet.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

Corona-Pandemie

Auch zu Beginn des Jahres 2022 bestimmt die Corona-Pandemie weiterhin das tägliche Geschehen. Mit einem schnellen Ende ist hierbei aus unserer Sicht nicht zu rechnen und die Nennung eines entsprechenden Datums wäre spekulativ.

Die JK-Gruppe hat auch im zweiten Jahr bewiesen, dass wir mit diesen Einschränkungen aus wirtschaftlicher Sicht umgehen können. Wenngleich es immer wieder zu lokalen Lockdowns kommen kann, so erscheint es aus heutiger Sicht unwahrscheinlich, dass es eine erneute globale Schließung der für uns relevanten Märkte geben wird. Auch dank einer (im Übrigen bereits vor 2020 eingeleitete) Optimierung unserer Kostenstruktur konnten und können wir auch trotz eines deutlich niedrigeren Umsatzes als in "Vor-Pandemie" Jahren positive Ergebnisse erwirtschaften. Zusätzlich waren wir in der Lage, in 2021 massiv in den Aufbau weiterer Geschäftsfelder zu investieren.

JK verfügt nach wie vor über eine ausgezeichnete Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung. Kombiniert mit einem guten und vertrauensvollen Verhältnis zu allen relevanten Stakeholdern erwarten wir auch bei einer weiteren Fortsetzung der Corona-Pandemie keine existenzgefährdenden Entwicklungen für die Firmengruppe. Insbesondere der hohe Auftragsbestand sorgt im Übrigen dafür, dass die vorhandenen Kapazitäten derzeit und aller Voraussicht nach auch in den kommenden Monaten vollständig ausgenutzt werden können.

Ungeachtet dessen beobachten wir die Marktentwicklungen stets genau und sind bereit, im Bedarfsfall kurzfristig durch weitere Kostensenkungen und andere liquiditätsschützenden Maßnahmen zu reagieren.

 

Windhagen, den 23. Februar 2022

Peter Althaus, Geschäftsführer, Vorsitz

Marcel Koch, Geschäftsführer

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

der JK-Gruppe GmbH (JK-Gruppe)

Windhagen

Gliederung

I. Allgemeine Angaben

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

IIII. Erläuterungen zur Konzernbilanz

IVI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Haftungsverhältnisse

VII. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte

VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

VIIII. Derivative Finanzinstrumente

IXI. Angaben zur Kapitalflussrechnung

XI. Sonstige Angaben

XII. Ergebnisverwendung

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss wird auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Bestimmungen der § 266 bzw. § 275 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung der Ausweisvorschriften der §§ 301 ff. HGB.

Der Konzernabschluss wird grundsätzlich nach den Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. (DRSC) aufgestellt. Dort, wo die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) Wahlrechte des HGB einschränken oder über die handelsrechtlichen Vorschriften hinaus Empfehlungen aussprechen, wurde von einer Anwendung der DRS abgesehen.

Mutterunternehmen ist die JK-Gruppe GmbH mit Sitz in 53578 Windhagen, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Montabaur unter HRB 25607. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, der den Abschlussstichtagen sämtlicher Konzerngesellschaften entspricht, aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen für die einbezogenen inländischen Unternehmen in vollem Umfang, für die einbezogenen ausländischen Unternehmen zum Teil den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Länderspezifische Unterschiede der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen in Einzelfällen für die ausländischen Tochterunternehmen zu Abweichungen gegenüber den für das Mutterunternehmen anwendbaren Bewertungsmethoden. Die Auswirkungen sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung, so dass insoweit gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB von einer einheitlichen Bewertung abgesehen wird.

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden in der Gliederung an die allgemeinen Vorschriften des HGB angepasst. Nach dem Umsatzkostenverfahren erstellte Gewinn- und Verlustrechnungen ausländischer Tochter- oder Enkelunternehmen werden auf das für den Konzern angewandte Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB umgestellt.

Aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten erfasst und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden anhand direkt zurechenbarer Einzelkosten sowie angemessener Gemeinkosten ermittelt. Das Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen und die Anlagen im Bau sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Ausleihungen entsprechen den gewährten Darlehensbeträgen zzgl. anfallender Zinsen, vermindert um Tilgungen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens auch bei nicht voraussichtlich dauernder Wertminderung durchgeführt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Wertaufholungen vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips und nach dem Gebot der kaufmännischen Vorsicht. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind entsprechende Gemeinkostenanteile enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wertberichtigungen werden unter dem Gesichtspunkt des kaufmännischen Vorsichtsprinzips in ausreichendem Umfang gebildet.

Die liquiden Mittel in EUR wurden mit ihrem Nennwert angesetzt, solche in Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs am Jahresabschlussstichtag umgerechnet.

Für Aufwendungen und Erträge, die bis zum Abschlussstichtag gezahlt werden, jedoch einen bestimmten Zeitraum nach dem Konzernabschlussstichtag betreffen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber inländischen Berechtigten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Für drohende Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen gebildet. Sie sind in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Alle Verbindlichkeiten werden zu ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Aktive bzw. passive latente Steuern werden in Höhe der sich voraussichtlich ergebenden Steuerentlastung bzw. -belastung angesetzt.

III. Konsolidierungsgrundsätze und -methoden

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde in Einklang mit § 301 HGB zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen (Neubewertungsmethode).

Für die in den Konsolidierungskreis einbezogenen verbundenen Tochter- und Enkelunternehmen wird die Kapitalkonsolidierung auf der Grundlage der Wertansätze und der maßgeblichen Währungskurse zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen.

Zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung hat sich ein passiver Unterschiedsbetrag ergeben. Dieser ist unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" ausgewiesen. Dieser Posten ist durch einen Eigenkapitalcharakter geprägt und wird nach DRS 23.145 aufgelöst.

Per 31.12.2021 wurden folgende Unternehmen als Tochter- oder (Ur-)Enkelunternehmen in die Konzernbilanz einbezogen bzw. wurde unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 296 Abs. 2 HGB von einer Vollkonsolidierung abgesehen:

(Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
JK-Gruppe GmbH Windhagen, Deutschland
JK-Holding GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-Products GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-International GmbH 100,0 % Windhagen, Deutschland
JK-Nederland B.V. 100,0 % Rotterdam, Niederlande
JK-Schweiz AG 100,0 % Stansstad, Schweiz
JK Holdings (UK) PLC 66,7 % London, England
JK Health & Beauty Technologies Group PLC 66,7 % London, England
Merchant Leasing PLC 66,7 % London, England
JK Products & Services, Inc. 100,0 % Jonesboro, USA
JK Capital, Inc. 100,0 % Jonesboro, USA
JK North America Holdings-Canada Ltd. 100,0 % Vancouver, Kanada

Die im Vorjahr vollkonsolidierte JK-Luftentkeimung GmbH i.L. wurde am 26.03.2021 gelöscht und infolgedessen entkonsolidiert. Mit Ausnahme eines Anstiegs des Ausgleichspostens für nicht beherrschende Anteile um 339 TEUR (mit entsprechendem Effekt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) sind die resultierenden (Ent-)Konsolidierungseffekte unwesentlich.

Im Geschäftsjahr wurde durch die JK-Holding GmbH ein Unternehmen akquiriert, welches im Anschluss auf die JK-International GmbH verschmolzen wurde. Die Auswirkungen des Sachverhalts auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind von untergeordneter Bedeutung.

Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die folgenden Gesellschaften machen von der Befreiungsregelung gemäß § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2021 Gebrauch, nehmen infolgedessen Aufstellungserleichterungen in Anspruch und verzichten auf eine Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse:

Status (Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
JK-Holding GmbH Tochterunternehmen 100,0 % Windhagen
Immobiliengesellschaft Robi 1 GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen
JK-Products GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen
JK-International GmbH Enkelunternehmen 100,0 % Windhagen

Nicht einbezogene Unternehmen

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurde ein Tochter- bzw. (Ur-)Enkelunternehmen nicht in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen. Dessen Einbeziehung ist für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung, da dessen Umsatzerlöse weniger als 0,1 % der Konzernumsatzerlöse ausmachen.

(Indirekter) Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
Merchant Leasing PLC 66,7 % London, England

Schuldenkonsolidierung

Die konzerninternen Schuldverhältnisse wurden durch Konsolidierung eliminiert.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die konzerninternen Leistungsbeziehungen wurden in der Weise konsolidiert, dass konzerninterne Erlöse mit diesbezüglichen Aufwendungen verrechnet wurden. Insbesondere handelt es sich hierbei um Umsatzerlöse, Erlöse aus Verwaltungskostenumlagen, Materialaufwand, sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen sowie Zinserträge und -aufwendungen.

Soweit im Geschäftsjahr in den Einzelabschlüssen Beteiligungserträge von Gruppenunternehmen erfasst worden sind, wurden diese im Rahmen des Konzernabschlusses eliminiert.

Eliminierung von Zwischenergebnissen

Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen wird für konzerninterne Leistungsbeziehungen vorgenommen, sofern hiervon unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht abgesehen werden kann. Zwischenergebnisse wurden insbesondere für folgende konzerninterne Leistungsbeziehungen eliminiert:

Zwischenergebnisse für vom Konzern hergestellte Geräte, die vom Konzern an ausländische Geschäftspartner verleast bzw. vermietet werden und

Zwischenergebnisse für vom Konzern hergestellte Geräte und angeschaffte Waren, die vom Konzern noch nicht an Geschäftspartner veräußert wurden.

Währungsumrechnung

Die Aktiv- und Passivposten der ausländischen in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen werden nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Aufgrund der Umrechnung der Abschlüsse ergeben sich Umrechnungsdifferenzen, die nicht als Aufwendungen oder Erträge der Periode erfasst, sondern direkt mit dem Konzerneigenkapital verrechnet werden. Hierfür wird ein Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" gebildet. Realisierte Währungskurserfolge insbesondere im Zusammenhang mit Währungsexposures in US-Dollar und solche aufgrund von § 256a HGB sind hingegen im Konzernergebnis verblieben.

Latente Steuern

Sachverhalte, die latente Steuerabgrenzungen zur Folge haben, ergeben sich aus Zwischengewinnen sowie aus der Anwendung der Neubewertungsmethode im Zuge der Erstkonsolidierung. Der Ansatz aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt unsaldiert. Auf Ebene der Einzelabschlüsse bestehen Bewertungsunterschiede zwischen den handelsbilanziellen und den steuerlichen Wertansätzen sowie steuerliche Verlustvorträge, die insgesamt zu einem Aktivüberhang latenter Steuern führen. Auf Ebene der Einzelabschlüsse wird das Wahlrecht gemäß § 298 Abs. 1 i. V. mit § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen, wonach ein Aktivüberhang latenter Steuern nicht ausgewiesen werden muss.

Aktive latente Steuern bestehen überwiegend für steuerlich erst künftig abziehbare Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen und Vorräte sowie im Rahmen der Passivierung von Rückstellungen.

Passive latente Steuern auf Ebene der Einzelabschlüsse bestehen überwiegend in Bezug auf die Übertragung einer Rücklage gemäß § 6b EStG und auf im Ausland genutzte steuerliche Sonderabschreibungen.

Bei der Berechnung latenter Steuern werden unter Berücksichtigung der Verbindlichkeits-Methode die (mit ausreichender Sicherheit zu erwartenden) folgenden zukünftigen Steuersätze der jeweiligen Jurisdiktionen herangezogen:

Land Steuersatz
Deutschland 30 %
Großbritannien 19 %
Niederlande 20 %
USA 28 %

IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Entwicklung des Konzernanlagevermögens dargestellt. Diese ist Bestandteil des Konzernanhangs.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind Patente, Warenzeichen, Gebrauchsmuster, Nutzungs- und ähnliche Rechte und Werte, ein Markenname und ein Kundenstamm sowie EDV- und ERP-Software ausgewiesen, die entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren.

Die Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Grundstücke und Bauten, technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (einschl. Leasinggegenstände) und werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Bauten betragen die Nutzungsdauern 15 bis 50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 3 Jahre und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 4 bis 15 Jahre.

Unter den Beteiligungen wird die folgende Kommanditbeteiligung ausgewiesen:

Anteil der JK-Gruppe GmbH Sitz
TUMOLO GmbH & Co. KG 100 % Pullach i. Isartal, Deutschland

Ein unter den sonstigen Ausleihungen bilanziertes Darlehen wurde in Vorperioden gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, unter Vornahme von Sicherheitsabschlägen für einzelne nicht gängige Fertigerzeugnisse und Waren, sowie von Abschlägen für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren weitere Verwendung eingeschränkt ist. Ansonsten erfolgt die Bewertung ggf. mit den niedrigeren Stichtagspreisen (Niederstwertprinzip).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden teilweise einzelwertberichtigt. Darüber hinaus sind länderspezifisch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt.

Passiva

Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung

Im Zuge der Erstkonsolidierung wurden die vorhandenen Vermögensgegenstände und Schulden in Einklang mit bestehenden Rechtsvorschriften und Handlungsempfehlungen durch einen Gutachter neu bewertet. Nach Verrechnung mit den Anschaffungskosten der Anteile an der JK-Holding GmbH ergab sich aus der Neubewertung der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ein Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung von 8.038 TEUR. Dieser wird grundsätzlich linear im Einklang mit der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der neubewerteten abnutzbaren Vermögensgegenstände ergebniswirksam aufgelöst, sofern nicht wesentliche Abgänge der zugrundeliegenden abnutzbaren Vermögensgegenstände erfolgten. Zum 31.12.2021 beträgt der passive Unterschiedsbetrag 1.071 TEUR (Vorjahr: 1.627 TEUR). Die planmäßige Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags beträgt 556 TEUR.

Aus der unter "Kapitalkonsolidierung" genannten Unternehmensakquisition ist ein negativer Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von 111 TEUR entstanden, der gemäß DRS 23.146 erfolgswirksam aufgelöst wurde.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber inländischen Berechtigten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

Der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemachte durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,87 %,

Rentendynamik 0 %,

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Bei einer Bewertung mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 Jahre von 1,35 % ergibt sich bei einem Tochterunternehmen ein Unterschiedsbetrag von 48 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Gewährleistungs- und Garantieansprüchen, für Prüfungs- und Beratungsleistungen, für ausstehende Rechnungen, für Bonus- bzw. Provisionszahlungen an Kunden, für Urlaubs- und Sonderzahlungsansprüche an Mitarbeiter, für Prozessrisiken sowie für mögliche Schadensersatzverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

In dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind die einzelnen Verbindlichkeiten nach den Restlaufzeiten aufgegliedert.

Angaben zu den Restlaufzeiten

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahren gesamt
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.752.385 2.850.000 6.602.385
(4.952.794) (15.097.651) (20.050.445)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.250.786 3.250.786
(1.125.354) (1.125.354)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.521.244 4.521.244
(2.732.126) (2.732.126)
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.105.318 3.105.318
(2.090.765) (2.090.765)
gesamt 14.629.733 2.850.000 0 17.479.733
(10.901.039) (15.097.651) (0) (25.998.690)
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert 3.750.000 2.850.000 0 6.600.000
(3.750.000) (6.600.000) (0) (10.350.000)

Klammerwerte: Vorjahr

Zu Gunsten eines inländischen Bankenkonsortiums bestehen zwecks Absicherung der zum 31.12.2021 bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.600 TEUR diverse Pfandrechte und ähnliche Sicherheiten, insbesondere durch Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Sicherungsübereignung von Teilen des inländischen Vorratsvermögens, Verpfändung der Bankguthaben von einigen Gesellschaften in Deutschland sowie Sicherungsübertragung von gewerblichen Schutzrechten deutscher Gesellschaften.

In Großbritannien besteht eine Sicherheit an dort befindlichen Vermögensgegenständen zu Gunsten einer englischen Bank. Zum 31.12.2021 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber der Bank.

Latente Steuern

Die latenten Steuern entwickeln sich wie folgt:

Stand 01.01.2021 Zuführung Auflösung Stand 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 317 71 246
Passive latente Steuern 1.393 167 1.226

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2021 2020
TEUR TEUR
Umsatzerlöse Amerika 33.680 27.369
Umsatzerlöse Europa (ohne Deutschland) 27.696 25.155
Umsatzerlöse Deutschland 25.140 24.769
Sonstige 2.076 1.643
88.592 78.936

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 801 TEUR aufgrund der Auflösung von Rückstellungen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind staatliche Unterstützungsleistungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Höhe von 943 TEUR enthalten.

Darüber hinaus beinhalten die Personalaufwendungen Erstattungen von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von 1.987 TEUR (davon 1.443 TEUR Löhne und Gehälter und 544 TEUR soziale Abgaben) - ebenfalls in Zusammenhang mit staatlichen Zuschüssen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 417 TEUR aufgrund von Steuernachzahlungen für Vorjahre enthalten.

VI. Haftungsverhältnisse

Aus dem Verkauf des Leasingportfolios in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz an externe Kooperationspartner sowie aus dem Neuabschluss von Leasingverträgen durch diese Kooperationspartner können sich Rückgriffsansprüche aus Vertragserfüllungsgarantien ergeben, sofern die Leasingnehmer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und Leasingverträge vorzeitig beendet werden. Das Absicherungsvolumen zum 31.12.2021 betrug 8.416 TEUR (Vorjahr: 10.973 TEUR). Potenzielle Erlöse aus der Verwertung zurückerlangter Leasinggeräte sind dabei noch nicht in Abzug gebracht. Für Verträge, für die der Konzern eine Inanspruchnahme durch die externen Kooperationspartner mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwartet, wurden Verbindlichkeitenrückstellungen mit einem Betrag von 320 TEUR (Vorjahr: 710 TEUR) gebildet. Die Risiken werden in enger Abstimmung mit den Kooperationspartnern evaluiert. Zur Risikominderung wurden in Deutschland zusätzlich in einigen Fällen Rückbürgschaften von Zwischenhändlern (in Höhe von 50 % der jeweiligen Garantiesumme) sowie Privatbürgschaften von Geschäftsführern (oder denen nahestehende Personen) der Leasingnehmer (in Höhe von 100 % der jeweiligen Garantiesumme) vereinbart. Es ist nicht auszuschließen, dass der Konzern aus den Vertragserfüllungsgarantien in Anspruch genommen wird, wobei auf Grund der historischen Erfahrung und der Bonitätseinschätzung des zu Grunde liegenden Leasingportfolios nicht davon ausgegangen wird, dass sich diese in voller Höhe realisieren.

VII. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte

Ausländische Konzerngesellschaften haben zur Absatzfinanzierung mit ausländischen Studiobetreibern Leasingverträge geschlossen. Hieraus werden zum Geschäftsjahresende 2021 in den kommenden Geschäftsjahren Zahlungsmittelzuflüsse aus Leasingraten erwartet, welche allerdings von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung sind. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Zahlungsstörungen ergeben werden.

VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2021 bestehen zukünftig zu erfüllende Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und EDV-Verträgen. Die hieraus zu erfüllenden Verpflichtungen stellen sich verteilt auf die Folgejahre - ohne Berücksichtigung etwaiger Vertragsverlängerungen - wie folgt dar:

TEUR
davon fällig in 2022 3.188
davon fällig 2023 bis 2026 7.006
davon fällig 2027 ff. 18.119
Summe 28.313

IX. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente:

Währungssicherung

Zur Absicherung von Währungsrisiken aufgrund von Fremdwährungsschwankungen in USD setzt die Gesellschaft Devisentermingeschäfte ein. Für mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Zahlungsmittelflüsse in Fremdwährung bestanden zum 31.12.2021 folgende Devisentermingeschäfte, deren beizulegende Zeitwerte nach gängigen finanzmathematisch-statistischen Verfahren ermittelt worden sind:

Art Erfüllung in Nennwert beizulegender Zeitwert
in TUSD in TEUR
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -20
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -20
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -19
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -19
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -19
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -18
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -18
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -17
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -17
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -16
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -16
Devisentermingeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 500 -15
Devisenoptionsgeschäft (EUR/USD) 2022 (Verkauf) 3.000 -92
9.000 -306

Für diese Sicherungsbeziehungen wurden aufgrund des zuverlässig planbaren Umfangs und zeitlichen Anfalls "Makrobewertungseinheiten" gebildet. Zur bilanziellen Darstellung wird die sogenannte "Einfrierungsmethode" verwendet. Dies führt dazu, dass für entsprechende Sicherungsgeschäfte bei negativem Marktwert keine Drohverlustrückstellungen gebildet werden müssen.

X. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2021 beträgt 21.346 TEUR und beinhaltet ausschließlich den Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

XI. Sonstige Angaben

Die VTC GmbH & Co. KG, München, stellt einen Konzernabschluss als Mutterunternehmen für den größten und zugleich auch kleinsten Kreis von Unternehmen auf, dem das Mutterunternehmen als Tochterunternehmen angehört. Die Veröffentlichung dieses Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

Das für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für alle Gesellschaften des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

a) Abschlussprüfungsleistungen 54 TEUR
b) andere Bestätigungsleistungen 3 TEUR
c) Steuerberatungsleistungen 37 TEUR
d) sonstige Leistungen 5 TEUR

Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr in den inländischen und ausländischen Unternehmen 337 Mitarbeiter (Vorjahr: 352 Mitarbeiter) beschäftigt.

Region 2021 2020
Kaufmännische Angestellte 243 247
Gewerbliche Arbeitnehmer 87 98
Leitende Angestellte 7 7
gesamt 337 352

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung des Mutterunternehmens wahrgenommen durch die Herren:

Peter Althaus, Kaufmann, Vorsitzender der Geschäftsführung

Marcel Koch, Kaufmann, Chief Financial Officer

Unter Berücksichtigung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtvergütung des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und deren Hinterbliebenen wurden im Geschäftsjahr Versorgungsleistungen in Höhe von 126 TEUR gezahlt.

XII. Ergebnisverwendung

Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Februar 2022 wurde beschlossen, den zu erwartenden Jahresüberschuss zuzüglich des bestehenden Gewinnvortrags der Muttergesellschaft in Höhe von insgesamt 3.428 TEUR an die Gesellschafter auszuschütten.

 

Windhagen, den 23. Februar 2022

Peter Althaus, Geschäftsführer, Vorsitz

Marcel Koch, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JK-Gruppe GmbH, Windhagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der JK-Gruppe GmbH, Windhagen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JK-Gruppe GmbH, Windhagen, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 24. Februar 2022

Bacher & Partner GmbH
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David Kapp, Wirtschaftsprüfer

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