Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 34711
Eingetragen
18.11.1993
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Formteilen, insbesondere auf der Basis von Kunststoff und Gummi unter Nutzung der dafür geeigneten technischen Verfahren, die Weiterveredelung, Komplettierung und Montage dieser Formteile unter Verwendung der dafür geeigneten Werkstoffe, Kaufteile und Verfahren, die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen zur Fertigung dieser Formteile, der Handel mit derartigen Artikeln sowie alle damit im Zusammenhang stehenden und alle artverwandten Geschäfte. Die Gesellschaft kann sich bei der Durchführung ihrer Aufgaben Dritter bedienen. Sie kann Vertretungen übernehmen und andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen sowie alle dem Betriebszweck dienenden Geschäfte durchführen.

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Schulz
seit 1.2.2023
Prokura
Gunther Dr. Schmidt
seit 11.10.2021
Prokura
Behram Pamuk
seit 8.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
J***** P***** v** M*****
11.12%
P******* I***** v** M*****
8.07%
E**** v** M*****
7.51%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MöllerTech International GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MöllerTech GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

1. Wirtschaftsbericht

a) Rahmenbedingungen

MöllerTech GmbH ist ein namhafter Zulieferer der Automobilindustrie und konzentriert sich auf das Geschäftsfeld Innenraumverkleidungen aus Kunststoff in Verbindung mit dekorativen Oberflächen. Dies erfordert die Beherrschung vielfältiger Herstellungsverfahren sowie intensive Kenntnisse der verwendeten Materialien und ihrer Eigenschaften.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat im vergangenen Jahr auf fast allen Auslandsmärkten zu einer rückläufigen Nachfrageentwicklung im Automobilgeschäft geführt. Das internationale PKW-Geschäft hat sich in 2009 dabei deutlich besser entwickelt als zunächst erwartet. Für die Neuzulassungen von Personenkraftwagen wurden noch zu Beginn des abgelaufenen Jahres ein weltweiter Einbruch von 15 bis 20 % prognostiziert. Auf vielen Auslandsmärkten sorgten jedoch staatliche Anreize, meist in Form von Steuervergünstigungen und Abwrackprämien, für eine Belebung des Neuwagengeschäfts, so dass der PKW-Absatz im Gesamtjahr lediglich um 4 % rückläufig war. Wachstumsträger waren vor allem die dynamisch wachsenden asiatischen Ländern China und Indien sowie Brasilien. Das Nutzfahrzeugsegment konnte von den zahlreichen Incentives nur wenig profitieren und verzeichnete in 2009 außerhalb Chinas, wo die Neuzulassungen um 44 % stiegen, einen Rückgang von rund einem Viertel. Inklusive des boomenden chinesischen Marktes sank der Nutzfahrzeugabsatz im vergangenen Jahr lediglich leicht um 1 %. Allerdings sind die Absatzveränderungen je nach Fahrzeugsegment sehr unterschiedlich ausgefallen. So konnten von den diversen staatlichen Prämien vor allem das Kompakt- und Kleinwagensegment profitieren und nicht die für MöllerTech wichtigen mittleren und gehobenen Fahrzeugsegmente.

Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen in ausgewählten Regionen

Anzahl In 1.000

Region 2008 2009 Änderung
in %
Europa 21.909 18.673 - 14,8
Westeuropa 15.779 15.192 - 3,7
Neue EU Länder 1.455 988 - 32,1
Osteuropa 4.675 2.493 - 46,7
Amerika 19.677 16.493 - 16,2
NAFTA 16.239 12.859 - 20,8
darunter USA 13.493 10.602 - 21,4
Mercosur 3.438 3.634 5,7
darunter Brasilien 2.826 3.147 11,4
Asien 19.709 23.982 21,7
Japan 5.082 4.609 - 9,3
China 9.336 13.645 46,1
Indien 1.983 2.264 14,2
Südkorea 1.237 1.445 16,8
sonstige 2.070 2.019 - 2,5
weitere Länder 1.598 1.361 - 14,8
Insgesamt 62.892 60.509 - 3,8

Quelle: VDA-Statistik

Die Weltautomobilproduktion wurde 2009 aufgrund eines kräftigen Lagerabbaus erheblich stärker zurückgefahren als die Nachfrage. Im Gesamtjahr wurden weltweit 60 Mio. Fahrzeuge gefertigt, ein Rückgang von 13 %. Die globale PKW-Produktion (einschl. der Light Trucks in Amerika) wurde im Zuge der rückläufigen Nachfrage um 14 % gedrosselt.

In Westeuropa wurden im letzten Jahr insgesamt 12,3 Mio. Fahrzeuge hergestellt. Die Automobilproduktion in westeuropäischen Werken lag damit um fast ein Fünftel unter Vorjahresniveau, wobei der Rückgang der mittleren und gehobenen Segmente entsprechend höher ausfiel. Der Anteil an der weltweiten Produktion betrug 20,5 %. In den neuen EU-Ländern wurde die Fertigung 2009 um 8 % auf knapp 3 Mio. Einheiten heruntergefahren. Einen deutlich stärkeren Einbruch mussten die Nicht-EU-Länder Osteuropas verbuchen. Die Produktion in Osteuropa insgesamt brach im Jahr 2009 um fast die Hälfte ein.

Im Gesamtjahr 2009 verzeichnete der US-Markt einen Absatzrückgang von 21 % auf 10,4 Mio. Light Vehicles, wobei die Nachfrage nach PKW um ein Fünftel rückläufig war und die Verkäufe von Light Trucks um 22 % unter dem Vorjahr lagen.

Die globale Kraftwagenfertigung der deutschen Automobilkonzerne ging im Jahr 2009 infolge des weltweiten Konjunktureinbruchs um 13 % auf 10,4 Mio. Einheiten zurück. Der Anteil am Weltmarkt konnte dadurch bei 17 % gehalten werden. Mit 9,8 Mio. Personenkraftwagen wurden an den in- und ausländischen Standorten lediglich 9 % weniger Fahrzeuge als 2008 produziert. Damit konnten die deutschen Hersteller ihren PKW-Weltmarktanteil, der 2008 noch 19 % betragen hatte, weiter auf 20 % ausbauen und ihre Stellung festigen. Die globale Ausrichtung der deutschen Hersteller manifestierte sich auch darin, dass der Anteil der Auslandproduktion weiter leicht auf über 49 % stieg.

Insgesamt fertigten die deutschen OEM's im letzten Jahr 4,85 Mio. PKW im Ausland (- 8 %) und 4,96 Mio. PKW im Inland (- 10 %). Das Jahr 2009 war außerdem gekennzeichnet durch zwei divergierende Jahreshälften; während die Weltproduktion der deutschen Konzernmarken in den ersten 6 Monaten um 24 % auf 4,5 Mio. Stück einbrach, konnte sie in der zweiten Jahreshälfte um 9 % auf 5,3 Mio. Einheiten ausgebaut werden. Zu dieser stabilisierenden Entwicklung trugen neben dem Basiseffekt und den ersten Erholungstendenzen vor allem die staatlichen Incentives in vielen Ländern bei. In Anbetracht dieser Maßnahmen, die insbesondere den Absatz in den unteren Segmenten anschoben, ist es umso bemerkenswerter, dass die deutschen Hersteller ihren globalen Marktanteil ausbauen konnten, da ihre Stärke insbesondere im Premiumbereich liegt.

Weltproduktion der deutschen Hersteller 2009

Hersteller Stückzahl +/- % 2009/2008 Anteil an der Weltproduktion
in %
VW-Konzern 6.064.279 - 4,9 10,1
Daimler 1.447.953 - 32,6 2,4
BMW 1.258.417 - 12,6 2,1
Ford Deutschland 929.665 - 13,8 1,5
Opel 607.739 - 22,7 1,0
Porsche 75.637 - 21,8 0,1
MAN 42.050 - 61,1 0,1
Iveco-Magirus 5.461 - 75,6 0,0
Multicar 1.084 - 14,3 0,0
Zusammen 10.432.285 - 13,5 17,4

Quelle: VDA-Statistik

Weltproduktion der deutschen Konzerne Anzahl in 1.000

2008 2009 +/- % jährl. +/- % 2. Hj.
Inlandsproduktion
Personenkraftwagen 5.532 4.965 - 10,3 6,0
Nutzfahrzeuge 514 245 - 52,3 - 43,5
Insgesamt 6.046 5.210 - 13,8 1,8
Auslandsproduktion deutsche Hersteller
Personenkraftwagen 5.287 4.847 - 8,3 11,2
Nutzfahrzeuge 725 376 - 48,1 - 43,0
Insgesamt 6.011 5.223 - 13,1 4,3
Weltproduktion
Personenkraftwagen 10.819 9.811 - 9,3 8,5
Nutzfahrzeuge 1.238 621 - 49,8 - 43,2
Insgesamt 12.057 10.432 - 13,5 3,0

Quelle: VDA-Statistik

Die Herstellung von Modellen der Kompaktklasse konnte um über 2 % auf 1,984 Mio. Stück zulegen. Ein weiteres Segment, das 2009 einen Fertigungszuwachs verzeichnen konnte, waren die Kleinwagen mit einem Plus von 1 % auf 1,178 Mio. Einheiten. Diese beiden Fahrzeugkategorien konnten in ersten Linie deswegen Produktionszuwächse verbuchen da sie von dem Trend zu preisgünstigen Fahrzeugen profitierten, der durch die diversen Abwrackprämien noch unterstützt wurde. Rückgänge gab es hingegen in der Mittelklasse, deren Produktion mit 568.000 PKW um 21 % nachgab und bei den Geländewagen, deren Fertigung sogar um 35 % auf 340.000 zurückging.

b) Unternehmenssituation

Umsatz- und Auftragsabwicklung

Die Gesamtleistung betrug in 2009 97,3 Mio. EUR. Dieser Rückgang von rund 18,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Nachfragerückgang in den bedienten Segmenten wie oben beschrieben. Durch innovative Lösungen bei Baugruppen und Modulen konnte die MöllerTech GmbH ihre Marktposition halten. Der Anteil von Direktlieferungen an die OEM´s als sogenannter 1st Tier bildet nach wie vor den Schwerpunkt.

Produktion

Durch kontinuierliche Verbesserungen und Optimierungen konnten Material- und Personaleinsparungen sowie andere Kostensenkungen erreicht werden.

Beschaffung

Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand in Relation zur Gesamtleistung) ist im Geschäftsjahr 2009 von 75,4 % auf rund 76,5 % gestiegen, worin ein weiterhin hoher Anteil der Handelsware enthalten ist. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus einem veränderten Produktmix sowie Insourcing von Produktionsprogrammen. Die internationale und gruppenweite Ausrichtung der Beschaffung hat die Einkaufserfolge weiter unterstützt, um dem Preisanstieg von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Dienstleistungen und Investitionsgüter entgegen zu wirken. Im Werkzeugbereich wurden neue Liefervereinbarungen und Bezugsmöglichkeiten zur Kostenreduzierung getestet.

Durch erfolgreichen Abschluss von neuanlaufenden Projekten konnten die Konstruktions- und Entwicklungsaufwendungen reduziert werden.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Direktinvestitionen von nur rund TEUR 331 vorgenommen. Davon wurden TEUR 120 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Weitere Investitionen wurden über Leasing finanziert.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter inkl. Auszubildende sank durchschnittlich um 27 auf 381 Mitarbeiter im Berichtsjahr, vor allem durch Fluktuation und den Auslauf befristeter Arbeitsverhältnisse. Die Zahl der Leiharbeitskräfte wurde entsprechend der Nachfrage ebenfalls angepasst.

Dabei stellen die qualifizierten Beschäftigten für die Entwicklung der innovativen Technologien und Bauteile einen hohen Anteil.

Umweltschutz

In der Automobilindustrie wird vermehrt auf die Einhaltung gängiger Standards bezogen auf Umweltschutzmaßnahmen Wert gelegt. Bei der MöllerTech GmbH ist dies durch die Arbeit nach den Vorgaben der ISO/TS 16949 entsprechend sichergestellt.

Im März 2009 wurde die MöllerTech GmbH durch den TÜV Nord nach DIN 14001 auditiert und im Mai erfolgreich zertifiziert. Damit wird ein funktionierendes, nach anerkannten Normen umgesetztes Umweltmanagementsystem gelebt.

2. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2009 konnte, trotz eines Umsatzrückganges von 20,9 %, ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1,1 Mio erzielt werden, welcher aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die MöllerTech International GmbH abgeführt wurde.

Die Gesamtleistung sank um 15,8 % auf EUR 97,3 Mio. Die Materialaufwendungen konnten der gesunkenen Gesamtleistung nicht ganz angepasst werden, was im wesentlichen durch einen höheren Anteil der Handelsware verursacht wurde. Die Personalaufwendungen und die sonstigen Betrieblichen Aufwendungen konnten der gesunkenen Gesamtleistung entsprechend um 14,4 % bzw. 17,3 % gesenkt werden.

Die Bilanzsumme in Höhe von EUR 22,3 Mio hat sich nur leicht gegenüber dem Vorjahr verändert. Es wurden im abgelaufen Geschäftsjahr sowohl die Forderungen als auch die Vorräte reduziert. Diese Rückgänge wurden jedoch durch einen Aufbau im Werkzeugbestand für neue Projekte wieder erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 31,4 % erhöht.

Die Finanzlage der MöllerTech GmbH ist im laufenden Geschäftsjahr ausgeglichen. Durch die laufende Geschäftstätigkeit konnte ein Cashflow in Höhe von EUR 2,3 Mio erzielt werden.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als ausgewogen zu bezeichnen.

3. Nachtragsbericht

In den ersten drei Monaten des Jahres 2010 sind keine wesentlichen Veränderungen oder neuen Situationen eingetreten, die die oben aufgeführte Einschätzung der Lage verändern würden.

4. F & E-Bericht

Die MöllerTech GmbH verfügt im Bereich der Produkt-, Material- und Verfahrensentwicklung über anerkannte Wettbewerbsvorteile. Aufbauend auf dem vorhandenen Potential von ca. 100 hoch qualifizierten Mitarbeitern der Bereiche Technik und Entwicklung werden Projekte sowohl für den Standort Bielefeld als auch für andere Standorte der MöllerGroup abgewickelt.

5. Chancen- und Risikobericht

Als international ausgerichtetes Unternehmen ist die MöllerTech GmbH im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen. Unternehmerisches Handeln bedeutet, Risiken bewusst einzugehen, um die hiermit verbundenen Chancen wahrnehmen zu können. Die von der Geschäftsleitung festgelegte Risikopolitik bestimmt das Handeln aller am Risikomanagement-Prozess beteiligten Personen. Insofern besteht das Ziel des Chancen- und Risikomanagements in der Übernahme angemessener und beherrschbarer Risiken sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit diesen Risiken. Dies beinhaltet, bestehende Risiken frühestmöglich zu identifizieren, deren Auswirkungen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden.

Angesichts der drastischen Nachfragerückgänge der Automobilhersteller und der unverändert bestehenden Unsicherheit über deren Nachfrageverhalten in 2009 und 2010 bestehen Risiken, ob die geplanten Umsatzerlöse, obwohl schon erheblich reduziert, und damit einhergehenden Liquiditätszuflüsse tatsächlich realisiert werden können. Es besteht insoweit ein erhöhtes Risiko von Verlusten und Liquiditätslücken, dass bei weiteren Nachfrageausfällen Verluste und Liquiditätsdefizite nicht durch die Neuaufnahme von Krediten gedeckt werden können.

Um den Risiken von durch Nachfrageausfällen ausgelösten Verlusten und Liquiditätslücken zu begegnen, hat die Geschäftsführung bereits in 2008 folgende Maßnahmen ergriffen und diese in 2009 und für 2010 weiter fortgeführt:

Detaillierte Cost-Saving Programme

Lohn- und Gehaltsreduzierungen

Kurzarbeit

Gespräche mit Kreditinstituten und Fördereinrichtungen der Bundesländer

Das Unternehmen ist zu 100 % von der Automobilindustrie abhängig und unterliegt daher deren Konjunkturzyklen. Außerdem werden die Umsätze, wie in der Automobilzuliefer-Industrie üblich, mit relativ wenigen Abnehmern getätigt, so dass auch hier eine starke Abhängigkeit besteht.

Wesentliche Risiken liegen branchenüblich in der Erreichbarkeit der prognostizierten Absatzmengen unserer Kunden. Diesbezüglich haben jedoch besonders unsere deutschen Kunden ihre Erwartungen in der Regel erreicht bzw. übertroffen. In der ersten Jahreshälfte 2009 waren die Bedarfe wie branchenüblich sehr volatil, haben sich jedoch seit dem 3. Quartal 2009 stabilisiert. Vor diesem Hintergrund ist unsere Ausrichtung auf die Volumenfahrzeuge unserer Kunden von besonderer Bedeutung.

Ein besonderes Risiko sehen wir in dem Trend zu immer höheren Anforderungen in der Entwicklungsphase der Projekte, die nicht mehr automatisch durch die Projekterlöse gedeckt sein werden. Durch ständige Optimierung der Kalkulationen und Prozessabläufe im Rahmen des Projektmanagements wird das Risiko minimiert.

Kritisch anzusehen sind die weiter steigenden Materialpreise, die nur in Einzelfällen an die Auftraggeber weitergegeben werden können. Durch Sensibilisierung der Vertriebsaktivitäten wird mit Nachdruck die zeitgerechte Weiterrechung der Preissteigerungen angestrebt.

Im gesamten Unternehmen wird die SixSigma Philosophie weiter vertieft und intensiv ausgebaut. Im Geschäftsjahr konnten weitere Mitarbeiter ausgebildet werden. Wir sehen hierin ein wesentliches Element der weiteren Optimierung der Abwicklung unserer Geschäftsprozesse von der Entwicklung bis zur Ersatzteillieferung. Intensive Mitarbeiterqualifizierungen werden uns darin unterstützen den wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden.

Unsere Chancen sehen wir in der weiteren konsequenten Anwendung unserer Methoden zur Steigerung der Qualität und weiteren Reduzierung der PPM-Werte. Zusammenfassend sehen wir uns mit der Fortführung der Einführung standardisierter Prozesse gut gerüstet für die Marktanforderungen der kommenden Jahre.

Die Möllertech GmbH ist in das Cash Pooling der Möller-Unternehmensgruppe einbezogen. Zur Liquiditätssicherung werden verschiedene Instrumente genutzt, insbesondere die Optimierung des Working Capital, Anpassungen von Zahlungsmodalitäten mit Kunden und Lieferanten sowie weitere Kostenreduzierungsmaßnahmen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Wie bei vielen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Durch den Ausfall von IT-Systemen und / oder die Manipulation von Daten können wichtige Prozesse der MöllerTech GmbH gestört werden. Diesem Risiko begegnetet die MöllerTech GmbH mit der redundanten Auslegung von IT-Systemen sowie Berechtigungskonzepten, Notfallplänen und Richtlinien zur IT-Sicherheit, die regelmäßig geprüft werden.

Darüber hinaus sind jedoch keine Risiken erkennbar, die zukünftig eine Bestandsgefährdung darstellen könnten.

Durch die Bewältigung der starken Schwankungen der Absätze im Jahr 2009 und die kurzfristigen Anpassung des Unternehmens an die sehr volatilen Marktbedingungen bieten sich für MöllerTech in besonderer Weise Chancen für die Zukunft. Sowohl die Mitarbeiter, die MöllerTech-Systeme wie auch das Verhalten der externen Partner haben gezeigt, dass das Unternehmen mit starken Nachfrageschwankungen umgehen kann und sich neuen Herausforderungen schnell und flexibel anpassen kann.

6. Prognosebericht

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich seit ihrem Beginn Ende September 2008 dramatisch verschärft und auch zurzeit kommen noch regelmäßig negative Meldungen aus diversen Teilen der Welt. Wirtschaftsprognosen für 2010 und die Folgejahre sind mit hoher Unsicherheit behaftet und lassen keine kurzfristige Erholung der westlichen Märkte erwarten.

Vor dem Hintergrund der prognostizierten Nachfrageentwicklung wird für 2010 ein Umsatz in Höhe von ca. 100,1 Mio. EUR inkl. Handelsumsatz erwartet. Die Ergebnisse werden unverändert mit den höheren Entwicklungskosten belastet sein, da derzeit nicht geplant ist, diese zu aktivieren. Die MöllerTech GmbH produziert jedoch für zahlreiche Fahrzeugmarken (z.B. VW Passat, 1er BMW, neuer 5er BMW, Mercedes C-Klasse), die sich gut am Markt etabliert haben, so dass ein früheres Anziehen der Nachfrage möglich erscheint. Die von MöllerTech ausgestatteten Fahrzeuge waren nur in geringem Umfang von der Abwrackprämie positiv betroffen. Für 2010 ist daher kein signifikanter Nachfrageeinbruch als Nachwirkung der nationalen Absatzförderung des Jahres 2009 zu erwarten. Für die kommenden zwei Jahre konnten bereits neue Entwicklungsaufträge akquiriert werden. Es werden verstärkt Vertriebsmaßnahmen durchgeführt, um weitere neue Aufträge zu erhalten oder vorhandene zu übernehmen. Allerdings wird verstärkt auf auskömmliche Preise zu achten sein, was bei den derzeitigen Überkapazitäten am Markt nicht leicht durchzusetzen sein wird.

Die Geschäftspolitik wird ausgerichtet an der strategischen Ausrichtung der MöllerTech International GmbH weiterhin das Geschäftsfeld Innenraum im Automobil mit den heute bekannten Verfahren und Technologien abzudecken. Dies beinhaltet die Lieferung von Modulen in der Position des 1Tier-Lieferanten, schwerpunktmäßig für die deutschen OEM´s.

Die Ausrichtung unserer Entwicklungsabteilung (TechCenter) wird dabei international sein. Das heißt, wir werden weiterhin und in verstärktem Maße nicht nur für den eigenen Standort, sondern auch für andere Gruppenunternehmen Entwicklungsaufträge bearbeiten.

Für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 wird die Unternehmensentwicklung stark von der Entwicklung der Automobilkonjunktur abhängen. Die Unternehmenspolitik ist so ausgerichtet, dass man gestärkt aus der Krise herauskommen will.

 

Bielefeld, 19. März 2010

MöllerTech GmbH

Eckhard Rustige

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 153.800,00 213
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 18.142,00 19
2. Technische Anlagen und Maschinen 308.637,00 569
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.462,00 647
1.015.041,00 1.448
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 725.532,06 700
2. Unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 266.331,00 250
3. Unfertige Werkzeuge 7.137.083,95 3.608
4. Fertige Erzeugnisse 809.180,00 767
5. Geleistete Anzahlungen 1.284.811,42 1.260
6. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 5.208.766,30 - 3.865
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.406.337,53 3.359
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.689.799,68 13.420
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.041.964,14 2.197
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 141.587,01 1
21.293.860,49 21.697
22.308.901,49 23.145

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
TEUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.000.000,00 7.000
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.935.900,00 1.960
2. Sonstige Rückstellungen 4.833.012,00 4.742
6.768.912,00 6.702
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.026.678,29 6.397
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 788.294,02 47
4. Sonstige Verbindlichkeiten 725.017,18 2.947
8.539.989,49 9.443
22.308.901,49 23.145

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009

2009
EUR
2008
TEUR
1. Umsatzerlöse 93.738.622,44 118.515
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.587.209,26 - 2.872
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.384.220,01 7.033
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 67.703.957,74 - 76.738
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 6.759.229,55 - 10.428
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 12.572.678,36 - 14.937
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 2.773.468,86 - 2.999
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 763.175,45 - 1.432
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 13.606.498,29 - 19.163
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 319.354,19 298
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 735.634,80 - 1.653
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.114.762,85 - 4.376
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne bzw. Verluste 1.114.762,85 - 4.376
12. Jahresüberschuss 0,00 -

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Allgemeines

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen bilanzierte Software wird linear über 3 Jahre abgeschrieben; aktivierte Zinscaps werden linear über die Laufzeit abgeschrieben.

Bei Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 12 Jahren zu Grunde gelegt. Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 5 und 7 Jahren, die für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 5 Jahren. Die Gesellschaft wendet ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und über eine Laufzeit von 5 Jahren linear abgeschrieben, solche bis EUR 150,00 sofort als Aufwand erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen und unfertigen Werkzeuge werden mit ihren Herstellungskosten oder zum niedrigen realisierbaren Nettoveräußerungswert bilanziert. Die Herstellungskosten werden nur in Höhe der nach deutschen steuerrechtlichen Vorschriften zulässigen aktivierungspflichtigen Bestandteile angesetzt. Fremdkapitalzinsen und allgemeine Verwaltungskosten werden grundsätzlich nicht aktiviert. Unter dem Posten unfertige Werkzeuge werden noch nicht fertig gestellte Werkzeuge, die im Kundenauftrag erstellt werden, ausgewiesen.

Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die anteiligen Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs und den Wertverzehr des Anlagevermögens. Fremdkapitalzinsen und allgemeine Verwaltungskosten werden grundsätzlich nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung von 1 % abgesetzt worden.

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach den neuen Richttafeln (2005G) auf Basis eines Zinssatzes von 6 % p. a. errechnet worden. Im Berichtsjahr sind sämtliche steuerlich mögliche Zuführungen gemäß § 6 a EStG vorgenommen worden. Die Rückstellung entspricht den gemäß § 6 a EStG maximal möglichen Teilwerten.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt worden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden, sofern keine Kurssicherung besteht, mit dem Kurs des Entstehungstages oder dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Bezüglich des Anlagevermögens verweisen wir auf den unter A. aufgeführten Anlagenspiegel.

2. Forderungen gegen verbundene Untenehmen

Der Posten betrifft in Höhe von TEUR 7.354 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: TEUR 9.329) und in Höhe von TEUR 5.336 kurzfristige Ausleihungen (Vorjahr: TEUR 4.091).

3. Rückstellungen für Pensionen

Der Bilanzansatz bei den Pensionsrückstellungen gibt den Umfang der aus den gegebenen Pensionszusagen bestehenden Verpflichtungen vollständig wieder. Es bestehen keine Fehlbeträge.

4. Sonstige Rückstellungen

Mit den sonstigen Rückstellungen wurde Vorsorge für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen getroffen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Erlösminderungen, Altersteilzeit, Personalkosten, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen und drohende Verluste im Auftragsbestand.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 192 (Vorjahr: TEUR 305), die im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 15).

6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2009
TEUR
31.12.2008
TEUR
Lizenzgebühren 12.133 15.076
Mietverträge 1.394 1.396
Leasingverträge 3.814 4.012
Altersversorgung 587 710
17.928 21.194

Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation Entwicklungskosten an konzernfremde Dritte verkauft, für dessen Nutzung die Lizenzgebühren anfallen. In Höhe von rd. EUR 10,2 Mio werden diese Lizenzgebühren an verbundene Unternehmen weiterbelastet.

Zur Verringerung der Kapitalbindung wird ein Teil der Produktionsanlagen geleast.

Es wurden Forderungen in Höhe von EUR 7,3 Mio an eine Factoringgesellschaft verkauft. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die Factoringgesellschaft über. Wir behalten jedoch zwecks Kundenpflege das Debitorenmanagement im Hause.

7. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet aus einer Schuldbeitrittserklärung zugunsten verbundener Unternehmen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 11.548 (Vorjahr: TEUR 13.784). Ferner hat sie Bürgschaften zugunsten verbundener Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 7.718 (Vorjahr: TEUR 9.288) übernommen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse nach Regionen

2009
TEUR
2008
TEUR
Veränderung
TEUR %
Inland 85.609 107.663 - 22.054 - 20,5
Ausland 8.130 10.852 - 2.722 - 25,0
93.739 118.515 - 24.776 - 20,9

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.567 (Vorjahr: TEUR 1.482).

3. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

Die Aufwendungen für Altersversorgung gliedern sich wie folgt auf:

2009
TEUR
2008
TEUR
Beiträge betriebliche Altersversorgung 134 197
Rentenzahlungen 182 173
Veränderung Pensionsrückstellungen - 24 - 52
Insolvenzsicherungsbeiträge 50 8
342 326

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen auf Erträge von verbundenen Unternehmen TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 281).

C. Ergänzende Angaben

1. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

2009 2008 Veränderung
%
Gewerbliche Arbeitnehmer 199 210 - 11 - 5,2
Angestellte 162 181 - 19 - 10,5
361 391 - 30 - 7,7
Auszubildende 20 17 3 17,6
381 408 - 27 - 6,6

2. Geschäftsführer

Die Geschäftsführung der MöllerTech GmbH besteht aus:

 

Ing. Eckhard Rustige, Kaufmann, Werther

Für einen ausgeschiedenen Geschäftsführer wird eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 318) ausgewiesen.

3. Honorare Abschlussprüfer

Zur Höhe der Honorare für Abschlussprüfer wird auf den Konzernabschluss der Fr. Möller GmbH & Co. KG, Bielefeld, verwiesen.

4. Konzernzugehörigkeit

Die MöllerTech GmbH wird in den Konzernabschluss der Fr. Möller GmbH & Co. KG, Bielefeld, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und in den Konzernabschluss der Möller Group GmbH & Co. KG, Bielefeld, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt.

 

Bielefeld, 19. März 2010

MöllerTech GmbH

gez. Eckhard Rustige

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MöllerTech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, 17. Mai 2010

Dr. Stückmann und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Kastrup, Wirtschaftsprüfer

Stratmann, Wirtschaftsprüfer

Anhang zum 31. Dezember 2009

A. Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand
01.01.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2009
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.397.905,48 0,00 0,00 1.397.905,48
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 207.904,10 0,00 0,00 207.904,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.059.659,78 210.736,02 2.817,22 25.267.578,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.804.135,96 119.998,43 3.395,75 3.920.738,64
29.071.699,84 330.734,45 6.212,97 29.396.221,32
30.469.605,32 330.734,45 6.212,97 30.794.126,80
Abschreibungen
Stand
01.01.2009
EUR
laufendes
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand
31.12.2009
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.185.007,48 59.098,00 0,00 1.244.105,48
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 188.651,10 1.111,00 0,00 189.762,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.491.020,78 470.738,02 2.817,22 24.958.941,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.157.443,96 232.228,43 3.395,75 3.386.276,64
27.837.115,84 704.077,45 6.212,97 28.534.980,32
29.022.123,32 763.175,45 6.212,97 29.779.085,80
Buchwerte
31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 153.800,00 212.898,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 18.142,00 19.253,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 308.637,00 568.639,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.462,00 646.692,00
861.241,00 1.234.584,00
1.015.041,00 1.447.482,00

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