Terra Middle-East Holding GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nunzio Cuppoletta seit 19.6.2023 | Geschäftsführer |
Sonja Zimmer seit 19.6.2023 | Prokura |
Jean-Charles Faulx seit 15.8.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
International Trade S.A. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TeProMKC GmbHHürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die TeProMKC GmbH (kurz: TeProMKC) ist eine Vertriebsgesellschaft der belgischen Viohalco S.A., Brüssel. Die TeProMKC vertreibt auf Provisionsbasis und im Eigengeschäft alle hergestellten Produkte anderer Tochtergesellschaften des Konzerns deutschlandweit, im benachbarten Ausland und in Ost- und Südosteuropa. Bei den Produkten, die ihre Anwendung im Bau, Maschinenbau, in der Verpackung, der Automobilindustrie, der Elektroindustrie und Energieversorgung finden, handelt es sich im Wesentlichen um Halbzeuge aus Kupfer, Messing, Zink, Aluminium, Stahl und Kabel. Die TeProMKC, mit den Vertriebsbüros in Hürth, Eutingen und Bitterfeld, unterhält im In -und Ausland Konsignations- und Eigenläger für spezielle Produkte, um flexibel und schnell auf Kundenanforderungen reagieren zu können und just-in-time Lieferungen zu ermöglichen. Über unsere Läger ist die TeProMKC zudem auch in der Lage, den Markt im In- und Ausland mit vielen unserer Produkte in kleinen Losgrößen und kurzen Lieferzeiten, zu bedienen. Der alleinige Anteilseigner der TeProMKC ist die International Trade S.A. mit Sitz in Brüssel, in der alle europäischen Vertriebsgesellschaften der Viohalco-Gruppe gebündelt sind. Diese ist wiederum eine Tochter der Viohalco S.A. und deren produzierenden Tochtergesellschaften. Die TeProMKC ist über die 100 % Tochter Terra Middle-East Holding GmbH, Hürth, zu 75,5 % an der Vertriebsgesellschaft Base Metal Ticaret ve Sanayi Anonim Sirketi (Base Metal A.S.) beteiligt, die mit Sitz in Istanbul, Türkei mit einem ähnlichen Geschäftsmodell wie die TeProMKC die Produkte der Gruppe vertreibt. Zudem besteht eine 16,03%ige Beteiligung an der Genecos S.A., Paris/Frankreich. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal des 2023 gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 2,0 % gestiegen und betrug rund 1.053,04 Milliarden Euro. Der Anstieg ist vornehmlich auf den Preisanstieg zurückzuführen. Preis-, saison- und kalenderbereinigt ist das BIP im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal gesunken. Im Vergleich mit dem Vorjahres-Quartal ist das BIP preisbereinigt um 0,4 % gesunken. (1) ________________________________________ (1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3829/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-in-deutschland-nach-quartalen/#:~:text=Quartal%202023%20ist%20das%20Bruttoinlandsprodukt,rund%201.053%2C04%20Milliarden%20Euro. Betrachtet man die Wirtschaftsleistung in Deutschland für das gesamte Jahr 2023, so hat diese abgenommen. Das BIP sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts um 0,3 % zum Vorjahr. Ein Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,9 % Wachstum gegeben. (2) Im vergangenen Jahr sind im Deutschland rund 4,1 Millionen PKW produziert worden. Das waren 18 % mehr als im Vorjahr 2022, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) veröffentlichte. Zur Einordnung: Die PKW-Produktion 2022 war aufgrund der Lieferketten-Probleme, vor allem aufgrund des Mangels an Chips, nur stark eingeschränkt möglich, das Ergebnis deshalb sehr schwach. Noch immer liegt die Produktion deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Krise, 2023 wurden beispielsweise 12 % weniger PKW gebaut als 2019. (4) Die Erholung auf dem deutschen Automarkt wurde 2023 vornehmlich von den gewerblichen Kanälen getragen (977.000 neue Firmenfahrzeuge), die Neuzulassungen im Privatsektor gingen dagegen weiter zurück. (3) Neben der Automobilproduktion gehört der Maschinenbau zu den wesentlichen Säulen der deutschen Volkswirtschaft. Doch die Stimmung in der Branche ist schlecht. Im Ergebnis stand bei den Bestellungen 2023 ein deutliches Minus. Insgesamt blieben die Aufträge real 12 % unter ihrem Vorjahreswert. (5) Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Elektroindustrie das dritte Jahr in Folge ein Produktionswachstum, welches voraussichtlich bei 1,4 % liegen wird. Der Umsatz stieg nominal um 8 % auf 242 Milliarden Euro, die Beschäftigung in diesem Bereich erhöhte sich um 12.000 auf 910.000 Menschen. Laut dem Branchenverband sind die Unternehmen weiterhin zu Investitionen bereit und profitieren von der Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung. (6) Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erreichte im Gesamtjahr 2023 ca. 162,6 Mrd. €. Nominal stieg der Umsatz damit um 1,3 %, real verlor er ca. 5 % zum Vorjahr. Es war das dritte Jahr infolge mit deutlich realen Verlusten. (7) ________________________________________ 2) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/bip-rezession-deutsche-wirtschaft-konjunktur-faq-100.html 3) https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/automarkt-2023-erstmals-mehr-flotten-als-privatzulassungen-3470148 4) https://www.automobilwoche.de/nachrichten/vda-pkw-produktion-deutschland-2023-gestiegen 5) https://www.nd-aktuell.de/artikel/1179748.industrie-schlechte-laune-im-maschinenbau.html 6) https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-01/deutsche-wirtschaft-elektroindustrie-produktionsrueckgang-2024 7) https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023 Die Außenhandelsbilanz für das Jahr 2023 zeigt, welchen Einfluß die Unsicherheiten auf den Weltmärkten für den deutschen Export hatten. Während der deutsche Export im vergangenen Jahr nahezu stabil blieb, sind die Importe um rund 150 Milliarden Euro gesunken. Allein Einfuhren aus China brachen um 37 Milliarden Euro ein. Aus Deutschland wurden Waren im Wert von 1.562 Milliarden Euro exportiert und Waren für 1.353 Milliarden importiert. Damit sanken die Exporte gegenüber 2022 um zwei Prozent und die Importe um 10 %. (8) Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 45,9 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Wie das Statistische Bundesamt veröffentlichte, war das der höchste seit der Wiedervereinigung 1990 gemessene Wert. Den Schätzungen der Statistiker zufolge stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zu 2022 um 333.000 Beschäftigte, dies entspricht 0,7 %. (9) Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 hatten wir über alle Materialien gegenüber 2022 in absoluten Zahlen (Tonnen) eine Verbesserung der Absatzmenge von rund 13.675 to auf 162.153 to (entspricht 9,2 %) zu verzeichnen. Gegenüber Plan hatten wir eine negative Abweichung von 19,3 %. Diese Absatzmenge bezieht sich sowohl auf unser Eigengeschäft als auch auf die Provisionsmengen. Die größten Abweichungen gegenüber dem Vorjahr hatten wir im Aluminiumfolienbereich (-21,4 %) und bei Kupferrohr-Produkten (-14,9 %). In beiden Produktsegmenten haben hohe Lagerbestände bei den Kunden das Geschäft deutlich erschwert. Im Bereich der Kupferrohre hat sich der schwache Bausektor besonders stark bemerkbar gemacht. Der Stahlbereich für Grobbleche und Rundstahl (+29,7 %) hat sich zum Vorjahr deutlich verbessert, was mit der geänderten Wettbewerbssituation zusammenhängt. Zwei große Stahlproduzenten aus der Ukraine sind aktuell nicht lieferfähig, was sich positiv auf unseren Absatz ausgewirkt hat. Zudem haben wir konzernseitig den Zugang zum polnischen Markt erhalten und waren hier erfolgreich. Aufgrund des höheren Aluminium-Anteils in PKWs konnten wir das Aluminium-Walzgeschäft deutlich ausbauen und haben 6.028 to mehr als im Jahr 2022 liefern können. Der Einkauf erfolgt hauptsächlich über den Konzernverbund und nur im geringeren Maß über Dritte. ________________________________________ 8) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/aussenhandel-importe-exporte-100.html 9) https://www.zeit.de/arbeit/2024-01/arbeitsmarkt-erwerbstaetigkeit-hoechststand LageErtragslage Unsere Umsatzerlöse betrugen TEUR 160.931 (i. Vj.: TEUR 185.062) und liegen damit unter unserer Planung und dem Vorjahr. Der Produktmix zeigte im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin einen größeren Stahl-Anteil, welcher grundsätzlich ein deutlich niedrigeres Preisniveau verglichen mit den anderen Produktgruppen hat. Zudem waren im Stahlsegment aufgrund einer im Laufe des Jahres sich verschärfenden Wettbewerbssituation die Preise zusätzlich gesunken. Zusätzlich waren die Metallpreise für Kupfer und Aluminium im Jahr 2023 niedriger als im Vorjahr. Neben dem Einfluss der Metallpreise hatten wir für Kupfer -und Aluminiumprodukte weiterhin einen strikten Fokus auf unsere Margen -und Umarbeitspreise. Besonders für unser Eigengeschäft, bei dem wir ab Lager kurzfristige und teilweise einmalige Bedarfe bedienen, spielte eine Analyse der Auftragslage keine wesentliche Rolle. Die darin enthaltenen Provisionserlöse betrugen für den vermittelten Absatz TEUR 6.310 (i. Vj.: TEUR 5.883). Das Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug TEUR 16.175 (i. Vj.: TEUR 14.071) und ist damit leicht gestiegen. Begründet wird dies durch das Transfer-Price-Agreement mit den Werken und die damit aufgefangenen Kostensteigerungen. Der Personalaufwand bei geringfügig veränderter Personalstruktur betrug TEUR 5.727 (i. Vj.: TEUR 5.649) und war hiermit nahezu auf Vorjahres-Niveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 5.281 (i. Vj.: TEUR 4.808). Die Erhöhung begründet sich hauptsächlich durch Logistik, Versicherungen, Reisekosten, Instandhaltung für das Hallendach und Beratungsleistungen im Bereich Management, IT und Buchhaltung. Der Jahresüberschuss unseres Unternehmens betrug TEUR 3.706 (i. Vj.: TEUR 2.722). Das Ergebnis 2023 wurde durch eine Dividenden-Zahlung der Genecos SA in Höhe von TEUR 193 beeinflusst. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch Erträge aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Terra ME in Höhe von TEUR 415 beeinflusst. Finanzlage Aufgrund der Finanzierungsmöglichkeit durch den Viohalco-Konzern und unseres Factoring Vertrags mit der aktiv factoring AG ist die jederzeitige Zahlungsbereitschaft unserer Gesellschaft gegeben. Mit Beschluss vom 08. Dezember 2023 wurden am 15. Dezember 2023 TEUR 3.500 an die International Trade S.A. ausgeschüttet. Im Geschäftsjahr stieg die Eigenkapitalquote auf etwa 55% der Bilanzsumme. Die Fremdkapitalquote belief sich auf 45 %, wobei wie in den Vorjahren die Verbindlichkeiten im Wesentlichen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr und stehen im Zusammenhang mit dem Warenbezug durch die Konzerngesellschaften. Sie betrugen TEUR 12.043 (i. Vj.: TEUR 21.966). Der Rückgang ist im Wesentlichen stichtagsbedingt und resultiert zudem aus einer verbesserten Lagerumschlagshäufigkeit. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist nahezu unverändert. Die bestehenden Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus der Abschreibung. Die Beteiligungsbuchwerte an der Terra Middle-East Holding GmbH und der Genecos S.A. sind unverändert zum Vorjahr bei TEUR 1.867 geblieben. Die Warenbestände betrugen TEUR 23.090 (i. Vj.: TEUR 34.619) und liegen somit unter dem Vorjahr. Dies ergab sich aufgrund einer optimierten Lagerumschlagshäufigkeit und einem generellen Abbau der Lagermengen. Hintergrund des Abbaus ist eine Fokussierung auf das Working Capital. Die Forderungen gegenüber Verbundenen Unternehmen stiegen durch TP-Anpassungen auf TEUR 2.928 (i. Vj.: TEUR 1.641). Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände ergibt sich hauptsächlich durch das Factoring. Hier haben wir den Abruf im Rahmen des Factorings zum Bilanzstichtag weniger stark ausgenutzt. Die flüssigen Mittel betrugen zum 31. Dezember 2023 TEUR 957 (i. Vj.: TEUR 691). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 12.043 (i. Vj. 21.966) sanken durch die geringeren Warenbestände und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Rückstellungen sind von TEUR 1.865 auf TEUR 2.040 gestiegen, was vor allem an Rückstellungen für Abfindungen liegt. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, der Jahresüberschuss und die abgesetzte Menge in Tonnen. Es gibt keine für die Steuerung des Unternehmens wesentlichen nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Der Absatz in Tonnen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 148,5 kto auf 162,2 kto, bei einem Plan von 200,9 kto. Der Umsatz sank von TEUR 185.062 auf 160.931 bei einem Plan von TEUR 196.063. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von TEUR 2.722 auf TEUR 3.706, bei einem Plan von TEUR 3.590. Wie bereits im Geschäftsverlauf erläutert, begründet sich die Abweichung zum Plan bzgl. Tonnage und Umsatz hauptsächlich durch eine zu optimistische Planvorgabe der Produktionswerke. Zudem haben sich die Metallpreise für Kupfer und Aluminium abgeschwächt. Im Jahr 2023 ist ein Erlös aus der Dividendenzahlung in Höhe von TEUR 193 enthalten. Zusätzlich ergaben sich durch den Gewinnabführungsvertrag mit der Terra ME Erträge in Höhe von TEUR 415. Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Zusammenfassend lag der Absatz in kTonnen unter unserer Jahresplanung aber deutlich über dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss hingegen lag unter unseren Planwerten, jedoch ebenfalls über dem Vorjahr. Vor dem Hintergrund einer abkühlenden deutschen Wirtschaft, der andauernden Unsicherheiten im Bereich Energie und der teilweise immer noch gestörten Lieferketten sind wir dementsprechend mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Zudem konnten wir durch unsere strikte Preispolitik die Viohalco bei ihrem positiven Konzernergebnis 2023 unterstützen. Ein breites Metallangebot, ein balanciertes Produktportfolio und gemischtes Kundenspektrum, vom Kleinstbetrieb bis hin zum internationalen Konzern, haben uns zusätzlich geholfen. Prognosebericht Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren des ifo Instituts deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Dies geht einher mit einer Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringem Auftragsbestand, hohem Krankenstand und andauernden Streiks. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. (10) ________________________________________
Trotz angespannter wirtschaftlicher Lage zeigt der Arbeitsmarkt sich weiterhin robust: Im Februar 2024 stieg die Zahl der Beschäftigten weiter an und die Arbeitslosenquote blieb stabil. Im Februar 2024 waren 2,81 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos - 8.000 mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich lag die Zahl um 194.000 höher. Die Arbeitslosenquote bleibt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 6,1 %. Verglichen mit dem Vorjahresmonat stieg die Quote um 0,4 Prozentpunkte. (11) Die Inflationsrate in Deutschland schwächt sich in 2024 weiter ab, auch infolge des geringen Preisanstiegs bei Nahrungsmitteln. Gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat lag sie im Februar 2024 bei +2,5 %. Im Januar 2024 hatte die Inflationsrate bei +2,9 % gelegen, im Dezember 2023 noch bei +3,7 %. (12) Grundsätzlich haben die Unternehmen von Viohalco und die TeProMKC-Gruppe bereits in der Corona-Pandemie und während des Ukraine-Kriegs mit Erfolg bewiesen, dass man gut und sicher aufgestellt ist, um die Chancen in unseren Märkten zu nutzen und unsere Marktposition weiter zu stärken. Durch veränderte Warenströme und geänderte Einkaufs-Strategien unserer Kunden ergeben sich zudem neue Potentiale für uns. Auch die weitere Konsolidierung auf Wettbewerbsebene und der Trend hin zu lokaler Beschaffung kann uns helfen. Mit Blick auf unsere Kunden und -Lieferantenstruktur erwarten wir lediglich einen limitierten, direkten Einfluss aus dem Russland-Ukraine-Konflikt auf unser Geschäft. Selbes gilt für den Nahostkonflikt. Indirekte Einflüsse bzgl. eingeschränkter Logistikketten, Inflation und erhöhter Energiepreise müssen wir weiter eng beobachten. Für 2024 haben wir eine Absatzsteigerung von 9,3 % auf 177,2 kto bei einem um 7,4 % reduziertem Umsatz von TEUR 148.970 geplant. Wir erwarten einen deutlich rückläufigen Jahresüberschuss von TEUR 994. Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, dass der positive Trend weiter anhält. ________________________________________
Chancen der künftigen Entwicklung Durch die weiterlaufenden Investitionsprogramme konzentriert sich unsere Gruppe weiterhin auf technologische Innovation, Kapazitätserweiterungen, Nachhaltigkeit, neue Produkte und Segmente, kontinuierliche Verbesserung und Betriebseffizienz. Durch Investitionen der Gruppe werden die Kapazitäten über die nächsten Jahre deutlich ausgebaut, was uns bezüglich Materialverfügbarkeiten deutliche Vorteile einräumt. Diese kontinuierliche Investitionspolitik innerhalb der Gruppe eröffnet uns große Chancen, vermehrt Produkte, Lösungen und Service mit erhöhter Wertschöpfung anbieten zu können. Attraktive Marktchancen eröffnen sich für uns weiterhin aus der eingeleiteten Energiewende und durch die von der Automobilindustrie eingeleitete Technologiewende zum Elektrofahrzeug. Dieser Trend wird mindestens die nächsten fünf Jahre anhalten. Neben der eigentlichen Elektrifizierung begünstigt der stetig steigende Bedarf an Sicherheit, Komfort und Leistung den Einsatz von Kupfer und Aluminium in den unterschiedlichen Halbzeugen. Der Bedarf an beiden Metallen in zukünftigen Fahrzeugkonzepten wächst zweistellig im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies hat heute schon einen signifikanten Einfluss auf unser stetig wachsendes Automobilgeschäft. Hinzu kommen Marktpotentiale im Bereich der Heizsysteme, insbesondere Wärmepumpen, mit großen Wachstumsraten und hohem Anteil an Kupferrohrprodukten. Langfristig erwarten wir in diesem Segment deutliche und hohe Zuwächse, die mit den staatlichen Förderprogrammen einhergehen. Risikobericht Unser Risikomanagementsystem richtet sich vorwiegend auf unser Debitorenmanagement. Durch den Vertrag mit der activ factoring AG geht das Ausfallrisiko für alle verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf die Factoring-Bank über. Des Weiteren begegnen wir den Risiken durch Mahnwesen und dem engen Kontakt zu unseren Kunden. Währungsrisiken bestehen nicht, da nahezu alle unsere Forderungen auf Eurobasis abgerechnet werden. Somit bewerten wir das Risiko und den entsprechenden Einfluss als gering und wir werden auch in den kommenden Jahren vom Factoring Gebrauch machen. Die aktuelle Lage und Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie die internationalen Sanktionen und Maßnahmen beobachten wir genau, um etwaige Auswirkungen auf unser Geschäft frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln. Obwohl die TeProMKC GmbH kaum Verbindungen nach Russland oder der Ukraine hat, könnten steigende Energie- und Rohstoffpreise, Engpässe in den globalen Lieferketten und eine Störung der Nachfrage immer noch dazu führen, dass der Absatz in Tonnen als auch Ergebnis der Gesellschaft niedriger ausfallen als geplant. Auch dieses Risiko ist als gering einzustufen und wir erwarten keinen nennenswerten Auswirkungen oder eine Veränderung der Situation für das kommende Geschäftsjahr. Ähnliches gilt für den Krieg in Israel und Gaza. Auch hier beobachten wir das Geschehen sehr eng, sehen aktuell aber keinen negativen Einfluss auf unser Geschäft. Für das Jahr 2023 gab es keine Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung, unsere Liquidität oder die Kontinuität von Vertrieb und Kundenaufträgen. Die Chancen- und Risikolage hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 nicht wesentlich verändert und es sind keine betrieblichen Probleme oder etwaige Störungen unserer Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden und anderen Partner zu erwarten. Insbesondere sind keine Risiken, die zu einer Bestandsgefährdung führen, erkennbar. Als Maßnahmen zur frühzeitigen Identifikation von Risiken haben wir Monatsbesprechungen mit allen Leitungsfunktionen installiert und werden dies auch weiterhin beibehalten. Zudem erfolgt über den Konzern jährlich ein internes Audit, welches ebenfalls eine Risikoabschätzung vornimmt. Die Einschätzung der Gesamtrisiken ist im Wesentlichen mit den zum Vorjahresbilanzstichtag bestehenden Risiken vergleichbar. Insgesamt sind die Risiken, welche die TeProMKC eingeht, unserer unternehmerischen Tätigkeit angemessen
Hürth, 18.07.2024 TeProMKC GmbH Jean-Charles Faulx Nunzio Cuppoletta Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der TeProMKC GmbH (im Folgenden "TeProMKC" genannt) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften und den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die TeProMKC GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. TeProMKC GmbH mit Sitz in Hürth ist im Handelsregister mit der Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht Köln unter der Handelsregister-Nummer HRB 59801 geführt. Über die 100%ige Tochter Terra Middle-East Holding GmbH (im Folgenden "TME" genannt), mit Sitz in Hürth, ist die TeProMKC zu 75,5 % an der Vertriebsgesellschaft Base Metal Ticaret ve Sanayi Anonim Sirketi, Istanbul/Türkei, (Base Metal A.S.) beteiligt. Im Jahr 2023 wurde ein Gewinnabführungsvertrag mit der TME geschlossen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode berechnet. Die Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände beträgt 5 Jahre. Die Nutzungsdauer von beweglichen Vermögensgegenständen wird in Anlehnung an die vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten AfA-Tabellen angesetzt. Die Abschreibungsdauern variieren und liegen je nach Abschreibungsobjekt zwischen drei und 50 Jahren. Geringwertige Anlagegüter, deren Einzelanschaffungskosten EUR 800,00 nicht überschreiten, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagenvermögen wird mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt (gemildertes Niederwertprinzip). Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert (Niederstwertprinzip). Für im Wert geminderte Bestände wird ein allgemeiner Bewertungsabschlag von 1,15 % vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. TeProMKC verkauft den ganz überwiegenden Teil seiner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringvertrages (echtes Factoring) an die activ factoring AG, München. Somit wurde auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verzichtet. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Ansprüche aus Pensionsrückdeckungsversicherungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzung werden die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß § 253 HGB unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum Stichtag 31.12.2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. (i.Vj. 1,78 %) Weiterhin wurde eine Gehaltssteigerung in Höhe von 2,0 % (i.Vj. 2,5 %) sowie eine erwartete Rentendynamik in Höhe von 1,0 % (i.Vj. 1,0 %). angenommen. Die übrigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei Laufzeiten über einem Jahr werden Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs der erstmaligen Erfassung oder dem niedrigeren Wert bei Umrechnung zum Bilanzstichtag sowie Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs bei erstmaliger Erfassung oder dem höheren Wert angesetzt, der sich bei Umrechnung zum Abschlussstichtag ergibt. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. 3.2. Anteile an verbundenen Unternehmen/Beteiligungen Zum Bilanzstichtag hält die Gesellschaft eine 100%ige Beteiligungen an der Terra Middle-East Holding GmbH, Hürth, sowie eine im Jahr 2014 erworbene 16,03%ige Beteiligung an der Genecos S.A., Paris/Frankreich. Die Genecos S.A. weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 9.244 (i. Vj. 9.028 TEUR) und für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.423 (i. Vj. Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 89) aus. Die Terra Middle-East Holding GmbH weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 637 (i. Vj. 637 TEUR) und für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 415 (i. Vj. Jahresüberschuss i. H. v. 286 TEUR) aus. Der Gewinn in Höhe von TEUR 415 wurde in voller Höhe aufgrund des Gewinnabführungsvertrages an die TeProMKC GmbH abgeführt. Die Terra Middle-East Holding GmbH ist zu 75,5 % an der Base Metal A.S. beteiligt. Die Base Metal A.S. weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.133 (i. Vj. TEUR 1.009) und für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 700 (i. Vj. TEUR 831) aus. 3.3 Vorräte Die Vorräte haben sich um TEUR 11.529 auf TEUR 23.090 (i. Vj. TEUR 34.619) verringert, was vornehmlich an einer verbesserten Lagerumschlagshäufigkeit liegt. 3.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände TeProMKC verkauft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoringvertrages an die activ factoring AG, München (im Folgenden "ACTIV"). ACTIV verpflichten sich hierbei, alle angebotenen Forderungen bis zu einem schuldnerspezifischen Limit, jedoch nicht über ein Gesamtvolumen von EUR 25 Mio. hinaus, zu kaufen und für diese Forderungen das Ausfallrisiko zu übernehmen. Die Forderungen gegen ACTIV werden als sonstiger Vermögensgegenstand TEUR 2.533 (i. Vj. TEUR 1.925) aktiviert. Der Gesamtbetrag der am 31.12.2023 abgetretenen Forderungen beträgt TEUR 7.780 (i. Vj TEUR 11.393). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 2.513 (i. Vj TEUR 1.641) und TEUR 415 aus der Übernahme im Rahmen des EAV mit der Terra (i.Vj. 0) In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Finanzamt i. H.v. TEUR 74 (i.Vj. 0) und Ansprüche aus Pensionsrückdeckungsversicherungen mit dem Deckungskapital in Höhe von TEUR 84 (i. Vj. TEUR 82) enthalten. Die Ansprüche aus Pensionsrückdeckungsversicherungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3.5 Eigenkapital Die Kapitalrücklage wurde aufgrund von Ausschüttungen an die International Trade S.A. um TEUR 3.500 gemindert. Im Vorjahr wurden TEUR 442 aus dem Gewinnvortrag ausgeschüttet. 3.6 Rückstellungen für Pensionen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß § 253 HGB unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag zwischen durchschnittlichen Marktzins nach 7 bzw. 10 Jahren ergibt sich wie folgt:
Der Unterschiedsbetrag von EUR 4.258 (i.Vj. EUR 20.150) unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. 3.7 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Tantiemen-Ansprüchen TEUR 187 (i. Vj. 167), Abfindungen TEUR 200 (i. Vj. 0) Berufsgenossenschaftsbeiträgen TEUR 31 (i. Vj. 31), Abschlusskosten TEUR 57 (i. Vj. 125) und sonstigen RSt. TEUR 117 (i. V. 72). Die Steuerrückstellungen stiegen auf TEUR 692 (i. VJ. 671). Dies liegt auch an der steuerlichen Organschaft mit der TME, die im Jahr 2023 erstmals Anwendung findet. 3.8 Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 12.043 (i. Vj. 21.966) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus dem in- und ausländischen Handel mit Nichteisenmetallhalbzeugen abzüglich Erlösschmälerungen (Inland TEUR 122.149 und Ausland TEUR 38.782) (i. Vj. Inland TEUR 136.877 und Ausland TEUR 48.285). In den Umsatzerlösen sind Provisionserlöse in Höhe von TEUR 6.310 (i.Vj. 5.883) enthalten. 4.2 Materialaufwand Der Materialaufwand lag bei TEUR 144.755 (i. Vj. TEUR 170.991). Begründet wird dies durch das Transfer-Price-Agreement mit den Werken und die damit aufgefangenen Kostensteigerungen. 4.3 Gewinne und Verluste aus Währungsumrechnungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Gewinne aus Währungsumrechnungen ausgewiesen, in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungsverluste in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 17) enthalten. 4.4 Personalaufwand Der Personalaufwand betrug in 2023 TEUR 5.727 (i.Vj. TEUR 5.649). 4.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 5.281 (i.Vj. TEUR 4.808). Die größten Einzelposten sind hier Transportkosten (TEUR 2.053) (i.Vj. TEUR 2.103), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 689) (i.Vj. TEUR 526), EDV (TEUR 403) (i.Vj. TEUR 222) und Reisekosten (TEUR 214) (i.Vj. TEUR 201). 4.6 Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betrugen in 2023 TEUR 193 (i.Vj. TEUR 600). 4.7 Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betrugen TEUR 415 (i.Vj. TEUR 0). Sie resultieren aus dem Gewinnabführungsvertrag mit der Terra ME. 4.8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betrugen TEUR 443 (i.Vj. TEUR 214). 4.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrugen TEUR 1.397 (i.Vj. TEUR 1.078). Die Entwicklung des Steueraufwandes ist auch auf die im Geschäftsjahr 2023 begründete Organschaft mit der Terra ME zurückzuführen. Als internationaler Konzern ist die Viohalco Gruppe weltweit tätig und fällt grundsätzlich in den Anwendungsbereich der OECD-Modellregelungen des Pillar Two. Die Pillar Two-Gesetzgebung wurde vom deutschen Gesetzgeber bereits beschlossen und tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Als Reaktion hierauf werden interne Prozesse so aufgesetzt, dass man den internationalen gesetzlichen Verpflichtungen ab dem Geschäftsjahr 2024 vollumfänglich gerecht werden kann. Da die Gesetzgebung im Berichtsjahr noch nicht in Kraft war, unterliegt die Gesellschaft dahingehend noch keiner Steuerbelastung. Unter Berücksichtigung der für den weit überwiegenden Teil der Länder in Anspruch zu nehmenden übergangsweisen Ausnahmeregelungen wird jedoch davon ausgegangen, dass sich der Ertragsteueraufwand resultierend aus der globalen Mindeststeuer nicht in einem wesentlichen Umfang auswirkt. Ferner wird von der obligatorischen Ausnahme zur temporären Nichtbildung von latenten Steuern gemäß § 274 Absatz 3 HGB Gebrauch gemacht, so dass aus zukünftigen Steuerbe- und -entlastungen in diesem Zusammenhang vorerst keine latente Steuerauswirkung entsteht. 5. Sonstige Angaben5.1 Zahl der Beschäftigten Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 53 Angestellte (i.Vj. 54) und davon 10 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt (i.Vj. 11). 5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 145 (i. Vj. TEUR 219) mit Laufzeiten bis spätestens 31. März 2025. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus verschiedenen Kfz-Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 172 (i. Vj. TEUR 164). Die Leasingverträge haben Laufzeiten bis maximal zum 31. Oktober 2027. Aus sonstigen Verträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 12 mit einer Restlaufzeit bis zum 30. September 2024. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 329 (i. Vj. TEUR 394).
5.3 Außerbilanzielle Geschäfte Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Finanzierungszwecken täglich im Rahmen des Factorings (echtes Factoring) an die activ factoring AG, München verkauft (zum Umfang siehe auch 3.3). Ohne die Finanzierung über das Factoring müsste eine kurzfristige Finanzierung über die Kreditinstitute erfolgen. Das Factoring führt zu einem vorgezogenen Liquiditätszufluss. Im Rahmen des Factorings wurde zwischen der TeProMKC und der activ factoring AG eine Kontenverpfändungs- und Treuhandvereinbarung geschlossen. Entsprechend der Vereinbarung wurde ein Bankkonto an die activ factoring AG verpfändet. Dieses Konto wird entsprechend der Vereinbarung von der TeProMKC als Treuhänder für die activ factoring AG geführt. Das betreffende Konto wird entsprechend bei der TeProMKC nicht bilanziert. 5.4 Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 sowohl mit der Muttergesellschaft International Trade S.A., Belgien, als auch mit Schwestergesellschaften Geschäfte zu Transferpreisen getätigt. Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahe stehenden Unternehmen dar:
5.5 Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen in 2023 TEUR 616 (i.Vj. 499 TEUR). 5.6 Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug TEUR 58 (i. Vj. TEUR 49,5) für Abschlussprüfungsleistungen. Andere Leistungen wurden nicht vorgenommen. 5.7 Konzernbeziehungen Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der International Trade S.A., Belgien. Sie wird über ihre Gesellschafterin in den Konzernabschluss der Viohalco S.A., Brüssel/ Belgien, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernobergesellschaft oder bei der Belgischen National Bank unter: https://cri.nbb.be/bc9/web/catalog;jsessionid=A1834EC10B4CE0ED3A31FA81C61302D5?ex ecution=e1s1 erhältlich. Über die 100%ige Tochter Terra Middle-East Holding GmbH (im Folgenden "TME" genannt), mit Sitz in Hürth, ist die TeProMKC zu 75,5 % an der Vertriebsgesellschaft Base Metal Ticaret ve Sanayi Anonim Sirketi, Istanbul/Türkei, (Base Metal A.S.) beteiligt. 5.8 Ergebnisverwendung und Ergebnisverwendungsvorschlag/-Beschluss Der Jahresüberschuss aus 2022 in Höhe von TEUR 2.722. wurde auf Beschluss vom 17. Oktober 2023 der International Trade S.A. auf neue Rechnung vorgetragen. Es wird dem "Board of Directors" der International Trade S.A. vorgeschlagen, TEUR 3.700 des Jahresüberschusses aus 2023 in Höhe von TEUR 3.706 auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. 5.9 Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Bezug auf das abgelaufene Geschäftsjahr ereignet, über die zu berichten wäre. Es wird erwartet, dass sich Ukraine-Krieg sowohl auf die Geschäfts- als auch auf die Finanzergebnisse des Jahres 2024 auswirken können. Obwohl die TeProMKC kaum Verbindungen in die betroffenen Länder hat, könnten steigende Energie- und Rohstoffpreise, Engpässe in den globalen Lieferketten und eine Störung der Nachfrage sich negativ auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft auswirken. Selbes gilt für die immer noch hohe Inflation. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März 2024 auf 87,8 Punkte gestiegen. Laut ifo-Institut waren die Unternehmen mit Blick auf die nächsten Monate deutlich weniger pessimistisch, auch die Bewertung der laufenden Geschäfte verbesserte sich. Im Vergleich mit dem Beginn des Vorjahres ist die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage deutlich schlechter, auch die Erwartungen liegen auf niedrigerem Niveau. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin. (13) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt soll im Jahr 2024 nur um 0,2 % im Vergleich zu 2023 zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen.(14) _____________________
Die Absatzmenge in Tonnen der TeProMKC nach dem ersten Monat des Jahres 2024 lag 29,9 % über dem Plan und nahezu auf Vorjahresniveau, was sich hauptsächlich durch den Aluminium-Bereich begründet.
Hürth, den 18.07.2024 TeProMKC GmbH Jean
Charles Faulx
Nunzio Cuppoletta Geschäftsführer - Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TeProMKC GmbH, Hürth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TeProMKC GmbH, Hürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TeProMKC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 18. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin ppa. Philipp Gockel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.07.2024 festgestellt. |
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