Stammdaten

Register
Amtsgericht Fritzlar HRB 12363
Vorher
SMA Energy Direct GmbHemerce GmbH
Eingetragen
3.4.2018
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Reparatur und Wartung von Komponenten, Systemen und Lösungen zur Erzeugung und/oder Speicherung von elektrischer Energie und Wasserstoff oder alternativen Energieträgern sowie Beratung, Planung, Projektierung, Errichtung, Betrieb, Instandhaltung und Wartung von Anlagen zur oder im Zusammenhang mit der Erzeugung und/oder Speicherung von elektrischer Energie und Wasserstoff oder alternativen Energieträgern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wiebke Krüger
seit 29.12.2023
Prokura
Jens Eiko Dr. Birkholz
seit 29.12.2023
Prokura
Jürgen Dr. Reinert
seit 29.12.2023
Prokura
Geschäftsführer
Burkhard Söhngen
seit 7.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
40.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMA Altenso GmbH

Fritzlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung der SMA Altenso GmbH, Fritzlar für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Bilanz der SMA Altenso GmbH, Fritzlar, zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C. Angaben zur Bilanz

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

2. Vorräte

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

4. Flüssige Mittel

5. Aktive latente Steuer

6. Eigenkapital

7. Rückstellungen

8. Verbindlichkeite

9. Passive latente Steuern

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

10. Umsatzerlöse

11. Sonstige betriebliche Erträge

12. Materialaufwand

13. Personalaufwand

14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

15. Finanzergebnis

16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

17. Bilanzgewinn

E. Sonstige Angaben

18. Anzahl der Arbeitnehmer

19. Haftungsverhältnisse

20. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

21. Geschäftsführung

22. Anteilsbesitz

23. Honorare des Abschlussprüfers

24. Konzernverhältnisse

25. Nachtragsbericht

26. Gewinnverwendungsvorschlag

F. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

G. Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses aus dem Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR- VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die SMA Altenso GmbH (vormals emerce GmbH) ist im Handelsregister unter HR B 12363 beim Amtsgericht Fritzlar eingetragen. Die emerce GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 ihre Firma in SMA Altenso GmbH geändert. Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Fritzlar. Der Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf von Komponenten und Systemen sowie projektbezogenen Dienstleistungen für Photovoltaikanlagen, Solarhybridsysteme, Batteriespeicher und Wasserstofferzeugungsanlagen. Dabei liegt der Fokus zunehmend auf der Systemintegration großer Batteriespeicher zur Stabilisierung der Netzfrequenz und zum Ausgleich der schwankenden Stromeinspeisung durch erneuerbare Energien sowie auf Lösungen für Wasserstofferzeugungsanlagen. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 54 Mitarbeiter beschäftigt. Die SMA Altenso ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der SMA Solar Technology AG, einem weltweit agierenden Spezialisten für Photovoltaik-Wechselrichter. Damit profitiert SMA Altenso von mehr als 40 Jahren System- und Markterfahrung der SMA Gruppe. Mit rechtlicher Wirkung zum 01. November 2022 wurde die SMA Sunbelt Energy GmbH als übertragende Gesellschaft auf die SMA Altenso GmbH als aufnehmende Gesellschaft im Rahmen einer Seitwärtsverschmelzung verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten mit steuerlicher Wirkung zum 31.12.2021. Der handelsrechtliche Übertragungsstichtag ist der 01.01.2022. Die Rechtsfolge der Verschmelzung ist eine Gesamtrechtsnachfolge nach § 613a BGB, d.h. alle Rechte und Pflichten sowie alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von SMA Sunbelt Energy GmbH sind automatisch auf Altenso übergegangen.

WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Trotz erneuter geopolitischer Unsicherheiten, hoher Inflation und Zinsen hat sich die globale Wirtschaftstätigkeit in der zweiten Jahreshälfte 2023 aufgrund positiver Nachfrage- und Angebotsfaktoren als robust erwiesen. In den großen Volkswirtschaften stützten auf der Nachfrageseite steigende private und staatliche Ausgaben die Wirtschaftstätigkeit. Auf der Angebotsseite trugen eine höhere Erwerbstätigkeit, intakte Lieferketten und gesunkene Energie- und Rohstoffpreise zur Erholung bei.

Dennoch sank das globale Wirtschaftswachstum nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) von 3,4 Prozent im Jahr 2022 auf 3,1 Prozent im Jahr 2023.

In den Industriestaaten legte die Wirtschaftsleistung 2023 nur noch um 1,6 Prozent zu, nachdem sie im Vorjahr um 2,7 Prozent gewachsen war. Die Eurozone verzeichnete einen Rückgang auf 0,5 Prozent (2022: 3,5 Prozent). Die deutsche Wirtschaft ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent gesunken (2022: 1,9 Prozent). In den USA stieg das Bruttoinlandsprodukt dagegen um 2,5 Prozent (2022: 2,0 Prozent). Die Wirtschaftsleistung der Entwicklungs- und Schwellenländer erhöhte sich laut IWF im Berichtszeitraum um 4,1 Prozent (2022: 3,9 Prozent).

Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1

1 Die geschätzten Werte im folgenden Abschnitt sind kein Pflichtbestandteil des Lageberichts im Sinne des § 289 HGB i.V.m. dem DRS 20 und daher kein Gegenstand der Abschlussprüfung.

Die Photovoltaik gehört mittlerweile in den meisten Regionen zu den kostengünstigsten Stromquellen. Beispielhaft sind hier solare Großprojekte im Mittleren Osten zu nennen, in denen Solarstrom bereits zu Kosten von weniger als 2 USD-Cent pro kWh erzeugt wird. Dies zeigt den Weg zu einem Umfeld, in dem die Branche auch aus rein kommerziellen Gesichtspunkten weiter wächst. Im Zuge des Wandels der globalen Energieversorgungsstrukturen geht es aktuell und in Zukunft darum, ganzheitliche Lösungen anzubieten, die verschiedene Technologien intelligent miteinander verknüpfen, die erzeugte Energie zwischenspeichern und steuern sowie die Nutzer*innen in den Energiemarkt einbinden. Dies ist die Basis für eine verlässliche und kostengünstige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien.

Mit einer neu installierten PV-Leistung von ca. 368 GW bis 374 GW (2022: 212 GW) lag der globale Solarmarkt nach SMA Altenso Schätzungen im Jahr 2023 erneut deutlich über Vorjahresniveau. (In den Angaben zum Zubau sind die Wechselrichter-Nachrüstungen von bestehenden PV-Anlagen sowie Batterie-Wechselrichter-Technologie nicht enthalten.) Der weltweite Umsatz mit Solar-Wechselrichter-Technologie (inklusive Wechselrichter-Nachrüstungen und Batterie-Wechselrichter-Technologie) stieg nach SMA Altenso Schätzungen 2023 auf ca. 15,7 Mrd. Euro bis 16,9 Mrd. Euro (2022: 10,9 Mrd. Euro).

In den Solarmärkten Europas, des Mittleren Ostens und Afrikas (EMEA) lag der Umsatz mit Wechselrichter-Technologie nach SMA Altenso Schätzungen mit rund 4,8 Mrd. Euro bis 5,2 Mrd. Euro deutlich über dem Vorjahr (2022: 3,9 Mrd. Euro). Der Anteil der Region EMEA am weltweiten Umsatz verringerte sich auf 31 Prozent (2022: 35 Prozent). Systemtechnik für Speicheranwendungen sowie die Nachrüstung von bestehenden PV-Anlagen hatten nach SMA Altenso Schätzungen einen erheblichen Anteil von ca. 13 Prozent an den Umsätzen in der Region EMEA. Die Investitionen in Nord- und Südamerika (Americas) stiegen nach SMA Altenso Schätzungen auf ca. 3,8 Mrd. Euro bis 4,2 Mrd. Euro (2022: 3,1 Mrd. Euro). Die Region vereinte somit rund 24 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Wechselrichter-Technologie auf sich (2022: 29 Prozent). Der chinesische PV-Markt verzeichnete ein extrem starkes Wachstum. Mit einem Investitionsvolumen von nach SMA Altenso Schätzungen rund 5,5 Mrd. Euro stand China im Berichtszeitraum für ca. 34 Prozent des weltweiten Umsatzes (2022: 2,4 Mrd. Euro; 22 Prozent). Die asiatisch-pazifischen Solarmärkte (ohne China) lagen nach SMA Altenso Schätzungen mit einem Umsatz von rund 1,6 Mrd. Euro bis 2,0 Mrd. Euro leicht über Vorjahresniveau und machten damit rund 11 Prozent des Weltmarkts aus (2022: 1,5 Mrd. Euro; 14 Prozent).

GESCHÄFTSVERLAUF

Infolge stark zunehmender Projektaktivität verlief das Jahr insgesamt deutlich besser als prognostiziert. Bei steigenden Aktivitäten im Handelsgeschäft und im Power-to-Gas Geschäft, konnten wir eine besonders positive und dynamische Entwicklung unseres Geschäfts mit Batteriespeicher-Projekten verzeichnen. Insgesamt konnte ein Umsatz von TEUR 101.693 (Vorjahr: TEUR 51.317) erzielt werden. Die Umsatzrentabilität konnte mit rund 10% (Vorjahr: 10%) konstant gehalten werden.

Das Jahresergebnis betrug TEUR 9.903 (Vorjahr: TEUR 5.181). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich auf 54 (Vorjahr: 43) ebenfalls erhöht. Vor dem Hintergrund der gesamt- und branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsentwicklung insgesamt als sehr positiv zu bezeichnen.

GESAMTLAGE DES UNTERNEHMENS

Ertragslage

Der Umsatz ist im Vorjahresvergleich um TEUR 50.376 bzw. 98% auf TEUR 101.693 gestiegen. Dies ist auf eine positive Entwicklung im Handelsgeschäft sowie im Power-to-Gas Geschäft sowie auf eine außerordentlich dynamische Entwicklung im Geschäft mit Batteriespeicher-Projekten zurückzuführen. Die folgende Übersicht zeigt die regionale Umsatzentwicklung.

in TEUR 2023 2022
Zielmärkte
Inland 29.139 13.009
Europa 17.366 3.864
Drittländer 55.344 34.621
Erlösschmälerungen (-) -156 -177
101.693 51.317

(bei Summenangaben sind Rundungsdifferenzen möglich)

Die Materialkosten stiegen infolge gesteigerter Projekttätigkeit um TEUR 35.980 auf TEUR 75.073 an. Der Personalaufwand erhöhte sich infolge der gestiegenen Mitarbeiterzahl um TEUR 1.713 auf TEUR 5.881, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund erhöhten Verwaltungs- und Vertriebsaufwands und übriger Aufwendungen um TEUR 1.699 auf TEUR 8.119. Der Steueraufwand stieg um TEUR 4.970 auf TEUR 4.598 an. Das Jahresergebnis hat sich um TEUR 4.722 auf TEUR 9.903 erhöht. Infolgedessen blieb die Umsatzrentabilität konstant bei rund 10% (Vorjahr: 10%).

Finanzlage

Das Bankguthaben der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 11.006 (Vorjahr: 12.695) und damit 19% der Bilanzsumme (Vorjahr: 30%). Der absolute Rückgang erklärt sich insbesondere durch die profitable Ausweitung der Geschäftsaktivität, vor allem durch den Aufbau von Vorräten und Forderungen infolge des im Vorjahresvergleich stark gestiegenen Projektvolumens. Die SMA Altenso GmbH hat keine Finanzschulden.

Vermögenslage

Wesentliche Bilanzpositionen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Aktiva
Anlagevermögen 50 0 34 0
Vorräte 19.710 35 12.333 16
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 26.082 46 16.071 53
Guthaben bei Kreditinstituten 11.006 19 12.695 31
Rechnunngsabgrenzungsposten 14 0 0 0
Aktive latente Steuern 0 0 959 0
Bilanzsumme 56.862 100 42.092 100
Passiva
Eigenkapital 23.886 42 13.983 56
Rückstellungen 3.322 6 1.821 7
Verbindlichkeiten 29.015 51 26.288 37
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 563 1 0 0
Passive latente Steuern 76 0 0 0
Bilanzsumme 56.862 100 42.092 100

Anlagevermögen ist für das Geschäftsmodell der SMA Altenso weiterhin keine wesentliche Größe für den Erfolg des Unternehmens und umfasst weiterhin weniger als 1% der Bilanzsumme. Vorratsvermögen sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände stiegen im Berichtszeitraum infolge höherer Projektaktivität. Guthaben bei Kreditinstituten war wie erläutert leicht rückläufig. Der Anstieg der Rückstellungen gegenüber Vorjahr erklärt sich vor allem durch Steuer- und Personalrückstellungen. Aufgrund projektspezifischer Strukturen sind die Verbindlichkeiten insbesondere durch einen Anstieg der erhaltenen Anzahlungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung von Umsatz und EBIT-Marge. Unser wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die durchschnittliche Anzahl unserer Mitarbeiter. Die Übersicht zeigt die Entwicklung ausgewählter Kennziffern.

Kennziffer Einheit 2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 101.693 51.317
EBIT-Marge % 14 9
Zahl der Mitarbeiter (gem. § 267 Abs. 5 HGB) Anzahl 54 43

Gesamtaussage

Aufgrund des insgesamt sehr positiven und dynamischen Geschäftsverlaufs hat sich der Umsatz mit einem Anstieg von 98% deutlich stärker entwickelt, als prognostiziert. In Verbindung mit einem unterproportionalen Anstieg von Material-, Personal- und sonstigem betrieblichen Aufwand hat sich demzufolge auch die EBIT-Marge mit 14% deutlich besser entwickelt als erwartet. Die Geschäftsführung der SMA Altenso GmbH hatte ursprünglich nur eine Umsatzsteigerung von bis zu 10% im Vergleich zum Vorjahr geplant und für die EBIT-Marge eine Bandbreite von 8-10% prognostiziert. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SMA Altenso schätzen wir weiterhin als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir verfügen über eine solide Liquidität und eine komfortable Eigenkapitalausstattung.

PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT

PROGNOSEBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die globale Wirtschaftstätigkeit hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 trotz erneuter geopolitischer Unsicherheiten als widerstandsfähig erwiesen. Hierzu beigetragen haben sowohl höhere private und staatliche Ausgaben als auch gesunkene Energie- und Rohstoffpreise sowie intakte Lieferketten.

Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich diese Widerstandsfähigkeit fortsetzen und das globale Wachstum 2024 bei 3,1 Prozent einpendeln, bevor es 2025 auf 3,2 Prozent ansteigt (World Economic Outlook, Januar 2024). Dennoch liegt die Prognose für 2024-2025 unter dem historischen (2000-2019) Durchschnitt von 3,8 Prozent. Gründe sind die weiterhin hohen Leitzinsen der Zentralbanken sowie die Rücknahme fiskalischer Maßnahmen angesichts der hohen Verschuldung vieler Staaten, die die Wirtschaftstätigkeit belasten und das Produktivitätswachstum hemmen.

Im Ländervergleich bestehen zudem weiterhin erhebliche Unterschiede. So geht der IWF für die USA von einem langsameren Wachstum aus, da die straffe Geldpolitik noch immer die Wirtschaft belastet, und prognostiziert für 2024 ein Wachstum von 2,1 Prozent (2023: 2,5 Prozent). Im Euroraum hingegen dürfte sich die Wirtschaftstätigkeit nach einem schwierigen Jahr 2023, in dem hohe Energiepreise und eine restriktive Geldpolitik die Nachfrage einschränkten, leicht erholen. Hier erwartet der IWF 2024 ein Wachstum von 0,9 Prozent nach 0,5 Prozent im Vorjahr. Schlusslicht bleibt weiterhin Deutschland mit einem Wachstum in diesem Jahr von 0,5 Prozent (2023: -0,3 Prozent). Für die Entwicklungs- und Schwellenländer prognostizieren die Expert*innen für 2024 ein stabiles Wachstum von 4,1 Prozent (2023: 4,1 Prozent).

Positiv entwickelt sich die Inflation, die in den meisten Regionen schneller zurückgeht als erwartet. Der IWF schätzt daher die globale Gesamtinflation für 2024 auf 5,8 Prozent und sieht einen weiteren Rückgang im Jahr 2025 auf 4,4 Prozent. Damit liegt die Inflation weiterhin weit über dem symmetrischen mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent.

Insgesamt sind laut IWF die globalen Wirtschaftsaussichten besser als erwartet und eine "sanfte Landung", also eine Abkühlung der Wirtschaft ohne ein Abrutschen in die Rezession, möglich. Dennoch können Rohstoff- und Versorgungsengpässe aufgrund geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, nicht ausgeschlossen werden. Zudem könnte sich bei anhaltend hoher Inflation die straffe Geldpolitik der Zentralbanken verlängern. Umso wichtiger ist es aus Sicht des IWF, die Staatsverschuldungen zu senken und gezielte, sorgfältig aufeinander abgestimmte Strukturreformen durchzuführen. Eine effizientere multilaterale Koordinierung sei unter anderem für die Schuldenregulierung erforderlich, um eine Verschuldungsnotlage zu vermeiden und Raum für notwendige Investitionen zu schaffen sowie die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.

Entwicklung der Photovoltaik-Branche und der Erneuerbaren Energien

Der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien wird weithin als zentrales Mittel im Kampf gegen den Klimawandel gesehen. Dem trägt die Politik mit Aktionsplänen wie dem "European Green Deal" zum Erreichen der Klimaneutralität in der EU im Jahr 2050 und hochkarätig besetzten Teams von Expert* innen zur Bekämpfung des Klimawandels, wie etwa in der US-Regierung, Rechnung. Dies wird den Ausbau der erneuerbaren Energien über die kommenden Jahre und Jahrzehnte forcieren. Das Analysehaus Wood Mackenzie bezeichnet die Solarindustrie als "hoch investierbar", da sie zunehmend in der Lage sei, sowohl wirtschaftliche als auch politische Ziele zu erfüllen.

Die Internationale Energie Agentur (IEA) betont die große Rolle der Solarenergie bei der Bekämpfung der Klimakrise: In ihrer Studie "Net Zero by 2050 - A Roadmap for the global Energy Sector" wird beschrieben, dass die globale Energieversorgung im Jahr 2050 größtenteils auf erneuerbaren Energien basieren müsse, mit Solarenergie als größter einzelner Versorgungsquelle. Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) prognostiziert, dass Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel der weltweiten Energienutzung abdecken könnte.

Dabei werden die Elektrifizierung weiterer Sektoren wie Mobilität und Wärme sowie die Produktion von grünem Wasserstoff als weitere wichtige Elemente zum Erreichen der Klimaschutzziele die Stromnachfrage zusätzlich antreiben. In ihrem "Energy Transition Outlook 2023" prognostizieren die Expert*innen der Beratungsgesellschaft DNV, dass der Anteil der Elektrizität am weltweiten Endenergiebedarf von 19 Prozent im Jahr 2022 auf 35 Prozent im Jahr 2050 ansteigen wird. Zudem wird sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der globalen Stromerzeugung von heute ca. 31 Prozent auf über 80 Prozent erhöhen. Davon wird die Hälfte auf die Solarenergie entfallen. Konnektivität und schnelle Demand-Response durch flexible Speicher werden bei einem hohen Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien zu entscheidenden Erfolgsfaktoren für ein dekarbonisiertes Stromsystem.

Neben den Klimaschutzzielen tragen die weiter sinkenden Stromgestehungskosten zum erwarteten Wachstum von Solar- und Windenergie bei. Laut dem PIK sind die Kosten für die Solarstromerzeugung in den vergangenen zehn Jahren um 85 Prozent gesunken, für die Zukunft seien aufgrund eines rasanten technologischen Fortschritts weitere Kostensenkungen zu erwarten.

Zusätzlich zu den sukzessive sinkenden Stromgestehungskosten von Solarstromanlagen lässt sich deren dezentrale und ortsnahe Erzeugung sehr gut mit Speichern kombinieren. Die Verbindung von Photovoltaik und Speichern ist daher für private, gewerbliche und industrielle Verbraucher*innen besonders attraktiv. Die Expert*innen von DNV sehen Photovoltaik in Kombination mit Batteriespeichern als eigene Kraftwerkskategorie, die ebenso wie konventionelle Kraftwerke zuverlässig und bedarfsgerecht Strom liefern kann. Laut ihren Prognosen werden 2050 kombinierte PV- und Speicherkraftwerke über eine Speicherkapazität von mehr als 20 TWh verfügen und damit ca. zwei Drittel der weltweiten Stromspeicherkapazitäten ausmachen.

Die Geschäftsführung der SMA Altenso GmbH ist deshalb von der Attraktivität des Marktes überzeugt und hat das Unternehmen so positioniert, dass SMA Altenso von der zukünftigen Entwicklung sowohl im Bereich der Photovoltaik- und der Speichertechnologie als auch von den nach Expertenschätzung zukünftig exponentiell wachsenden Märkten für grüne Wasserstoffproduktion profitieren wird.

Für 2024 rechnet die Geschäftsführung der SMA Altenso GmbH mit einem Wachstum der weltweit neu installierten Photovoltaikleistung auf ca. 375 GW bis 383 GW. Der Zuwachs wird voraussichtlich von nahezu allen Regionen getragen. Die weltweiten Investitionen in Systemtechnik für traditionelle Photovoltaikanwendungen werden nach Einschätzung der Geschäftsführung um rund ein Prozent steigen. Investitionen in Systemtechnik für Speicheranwendungen (ohne Investitionen in Batterien) werden gegenüber dem Vorjahr um ca. 400 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro zunehmen. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung deshalb für das Jahr 2024 mit Investitionen in die PV-Systemtechnik (inkl. Systemtechnik für Speicher) von rund 16,0 Mrd. Euro bis 17,6 Mrd. Euro (2023: 15,7 Mrd. Euro bis 16,9 Mrd. Euro). Die erwartete Marktentwicklung gilt vorbehaltlich einer grundsätzlich störungsfrei bleibenden Liefersituation.

Gesamtaussage der Geschäftsführung zur voraussichtlichen Entwicklung

Trotz weiterhin möglicher Rohstoff- und Versorgungsengpässe aufgrund geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, sowie möglicherweise anhaltend hoher Inflation rechnet die Geschäftsführung mit einer weiterhin positiven Entwicklung im neuen Geschäftsjahr. Der Umsatz soll nach dem deutlichen Anstieg im Berichtsjahr weiterhin leicht um bis zu 20% gesteigert werden. Bei einer weiter deutlich steigenden Mitarbeiterzahl sowie ebenfalls steigenden Betriebskosten geht die Geschäftsführung von einer EBIT-Marge zwischen 10 und 12% aus.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Erläuterung wesentlicher Risiken

Das regulatorische Umfeld in der Photovoltaikbranche verursacht weiterhin eine hohe Volatilität und fördert einen intensiven Wettbewerb. Der daraus resultierende Preisdruck könnte zu negativen Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung und Ergebnissituation von SMA Altenso führen. Durch die Präsenz in vielen wichtigen internationalen Märkten kann SMA Altenso die Abhängigkeit von einzelnen Solarmärkten allerdings geringhalten.

Ebenfalls denkbar ist, dass Wettbewerber die Qualität, Funktionalität oder Leistungsfähigkeit ihrer Produkte weiter verbessern oder lokale Anbieter flexibler reagieren und sich in einzelnen Märkten besser auf die jeweiligen Marktanforderungen einstellen. Um rechtzeitig auf sich abzeichnende Veränderungen in den Ziel- und Bestandsmärkten reagieren zu können, führt SMA Altenso regelmäßig Markt- und Benchmarking-Analysen durch und agiert mit einem diversifizierten Produkt- und Serviceangebot in Verbindung mit einer hohen Flexibilität im Einkauf. Die Positionierung der Gesellschaft soll unter anderem durch ein marktgerechtes Systemangebot in Verbindung mit projektbezogenen Engineering-Services und weiteren Dienstleistungen stetig optimiert werden. Zur frühzeitigen Sicherung von Projekten strebt SMA Altenso gezielt strategische Allianzen und Entwicklungspartnerschaften an.

Bei SMA Altenso besteht eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Mit Marktanalysen, sorgfältiger Lieferantenbewertung, flexiblen Liefervereinbarungen, klar definierten Qualitätsstandards und der Reduzierung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten versucht die Gesellschaft, diese Risiken kontinuierlich zu minimieren. Im Kontext weiterhin möglicher Rohstoff- und Versorgungsengpässe, die zu Lieferverzögerungen führen können sowie möglicher Kostensteigerungen, auch infolge weiterhin bestehender geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und der Ukraine, wird die Gesellschaft durch die konzernweite Supply Chain Taskforce betreut, die kritischen Materialien laufend überwacht und alternative Belieferungen prüft und koordiniert. Bislang ist für die Gesellschaft weiterhin bei einzelnen Komponenten weniger Lieferanten eine zeitliche Verzögerung von lediglich mehreren Wochen erkennbar. Kostensteigerungen konnten bislang weit überwiegend an die Kunden weitergereicht werden.

Die Zuverlässigkeit unserer Produkte, Lösungen und Systeme wird laufend überwacht und wir bilden Rückstellungen für vertragliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit Produktrisiken, sofern es nach unserer Einschätzung überwiegend wahrscheinlich ist, dass entsprechende Ansprüche Erfolg haben werden.

Im Rahmen unseres Debitoren-Managements minimieren wir das Risiko von Zahlungsausfällen, indem wir gemäß den Kreditrichtlinien des Unternehmens Referenzen und Kreditauskünfte zur Bonitätsprüfung einholen, angemessene Kreditlimits vergeben und das generelle Zahlungsverhalten laufend überwachen. Ist zu erwarten, dass ein Kreditlimit für die zukünftige Geschäftsbeziehung nicht ausreicht, überprüfen wir, ob der Kunde Sicherheiten stellen muss oder ob wir das verbleibende Risiko akzeptieren. Zur Deckung möglicher Zahlungsausfälle schließt SMA Altenso zudem Warenkreditversicherungen ab. Bislang sind bei Kunden der Gesellschaft keine wesentlichen Bonitätsverschlechterungen erkennbar. Gleichwohl werden die Bonitäts-Entwicklungen gemeinsam mit dem Konzern-Treasury eng überwacht und etwaige Vorgaben der Warenkreditversicherung zur Gestaltung von Kreditlimits umgesetzt.

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens und den geschäftlichen Erfolg der SMA Altenso. Es besteht das Risiko, dass Mitarbeiter mit Schlüsselqualifikationen das Unternehmen verlassen bzw. strategische Positionen kurzfristig nicht oder nicht mit ausreichend qualifizierten Mitarbeitern besetzt werden können. Unsere Angebote sind leistungsorientierte Vergütungssysteme und eine Beteiligung am Unternehmenserfolg, flexible Arbeitszeitmodelle sowie Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hiermit leistet SMA Altenso einen wesentlichen Beitrag, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und dadurch langfristig hochqualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen und halten zu können. Während der Pandemie wurden die Mitarbeiter der Gesellschaft, die sich phasenweise überwiegend im Home-Office befanden, von der Covid-19-Taskforce im Konzern regelmäßig informiert. Die Taskforce wird vom Gesundheitsmanagement geleitet und setzt sich aus Vertretern verschiedener Bereiche wie HR, Arbeitsrecht und Arbeitssicherheit, Compliance, Produktion und Kommunikation zusammen. Unser erklärtes Ziel ist es, bei SMA mit dem Thema angemessen umzugehen und eine wirksame Prävention zu gewährleisten. Die Entscheidungen, die wir in diesem Gremium treffen, basieren auf Fakten aus vertrauenswürdigen und verlässlichen Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie dem Robert-Koch-Institut (RKI) und werden kontinuierlich überprüft. Mit der globalen Abschwächung der Pandemie kehren unsere Mitarbeiter zunehmend regelmäßig in unsere Geschäftsräume zurück. Dabei legen wir im Rahmen der konzernweiten Vorgaben Wert auf größtmögliche Flexibilität und hybride Arbeitsmodelle.

Als international agierendes Unternehmen ist SMA Altenso naturgemäß finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen wir Risiken aus den Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus, Risiken durch Wechselkursschwankungen sowie Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken. Die SMA Altenso ist in die gruppenweite Sicherungspolitik der SMA Gruppe eingebunden und die Geschäftsführung steht in regelmäßigem Austausch mit der Konzernfunktion Treasury.

Durch die internationale Geschäftstätigkeit unterliegt SMA Altenso vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen der Steuergesetze im In- und Ausland könnten sich auf die steuerlichen Positionen der Gesellschaft negativ auswirken. Daher arbeitet SMA Altenso in den einzelnen Ländern eng mit Steuerberatungsgesellschaften zusammen und steht in regelmäßigem Austausch mit der Konzernsteuerabteilung.

SMA Altenso muss die rechtlichen Anforderungen für Importe aus und Exporte in viele Länder erfüllen, um so einerseits wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits auch die Bedürfnisse der internationalen Kunden zu erfüllen. Infolgedessen ergeben sich Risiken aus der Im- und Exportabwicklung von Material und Dienstleistungen sowie fertigen Erzeugnissen. Deshalb überwacht die Gesellschaft die handels- und zollrechtlichen Verpflichtungen laufend, wodurch sich das Risiko eines potenziellen Verstoßes deutlich reduziert.

Erläuterung wesentlicher Chancen

Die SMA Altenso Geschäftsführung sieht insbesondere Chancen bei der Entwicklung von Photovoltaik-Märkten im Sonnengürtel der Erde, der Integration von Speicherlösungen in bestehende und neue Energieerzeugungsanlagen sowie beim Einsatz stationärer Batteriespeicher, um einen kostspieligen Ausbau der Stromnetze zu vermeiden und die Netzfrequenz zu stabilisieren. Der Markterfolg der Speicherlösungen hängt jedoch maßgeblich von den Preisen und der Verfügbarkeit von Batteriespeichern sowie der Entwicklung der Energiepreise ab. Insbesondere durch die Preissteigerungen am Energiemarkt sowie eine sich abzeichnende bessere Verfügbarkeit haben sich die Vermarktungschancen verbessert.

Zudem bestehen Chancen in der Erschließung weiterer internationaler Märkte und Geschäftsfelder sowohl im Produkt- und System- als auch im Service-Geschäft. Dabei rücken große Batteriespeicher zur Netzstabilisierung sowie zur Erbringung weiterer Systemdienstleistungen zunehmend in den Vordergrund. Als weiterhin aussichtsreich gelten ganzheitliche Systemangebote für Solarhybridanlagen in netzfernen Gebieten und auf Inseln, teilweise in Kombination mit Batteriespeichern. Auch das sogenannte Repowering und die technische Betreuung bereits bestehender Anlagen in Zusammenarbeit mit unseren lokalen Projektpartnern im Rahmen gemeinschaftlicher Servicekonzepte sind vielversprechend. Haupttreiber dieser Entwicklung sind zum einen die deutlich gesunkenen Systemkosten und zum anderen die Notwendigkeit der Elektrifizierung entlegener Gebiete bzw. die Stabilisierung der Energieversorgung bestehender Netzinfrastrukturen.

Auch in der weiteren Bearbeitung des stark wachsenden Marktes für Power-to-X Lösungen, insbesondere grünen Wasserstoff, sehen wir mittel- bis langfristig interessantes Potential für den Einsatz unserer Produkte, Systeme und Services.

Infolge weiterhin bestehender geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten und der Ukraine, wird das Potential der dezentralen erneuerbaren Energien als integraler Bestandteil zur Reduktion von Liefer-Abhängigkeiten aus Energieimporten deutlich. Auch aus diesem Grund rechnen wir mittel- bis langfristig mit einer weiter stark steigenden Nachfrage nach unserem Produkt- und Service-Angebot. Unser umfassendes Wissen über die Planung und Integration komplexer Batteriespeicher- und Power-to-X-Lösungen im Rahmen ganzheitlicher Energieerzeugungssysteme ist eine solide Basis, um das zukünftige Wachstumspotenzial im Bereich dezentraler Energielösungen zu erschließen und Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Dabei helfen uns unsere durch ein hohes Maß an Internationalität und Flexibilität geprägte Unternehmenskultur und unsere engagierten Mitarbeiter, die einen entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. 2

 

Fritzlar, 16. Mai 2024

SMA Altenso GmbH

Die Geschäftsführung

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

in TEUR Anhang 2023 2022
Umsatzerlöse 10 101.693 51.317
101.693 51.317
Sonstige betriebliche Erträge 11 1.837 3.153
Materialaufwand 12 75.073 39.093
Personalaufwand 13 5.881 4.168
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 14 8.119 6.420
Finanzergebnis 15 45 20
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Ertrag - / Aufwand +) 16 4.598 -372
Ergebnis nach Steuern 9.903 5.181
Jahresüberschuss 9.903 5.181
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -5.045 -10.226
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 17 4.858 -5.045

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

in TEUR Anhang 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1 50 34
50 34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2 19.710 12.333
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3 26.082 16.071
III. Flüssige Mittel 4 11.006 12.695
56.798 41.099
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14 0
D. Aktive latente Steuern 5 0 959
Summe Aktiva 56.862 42.092

Passiva

A. Eigenkapital 6
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 19.003 19.003
III. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 17 4.858 -5.045
23.886 13.983
B. Rückstellungen 7 3.322 1.821
C. Verbindlichkeiten 8 29.015 26.288
E. Rechnungsabgrenzungsposten 563 0
F. Passive latente Steuern 9 76 0
Summe Passiva 56.862 42.092

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Sitz der Gesellschaft: Fritzlar

Registergericht: Amtsgericht Fritzlar

Registernummer: HRB 12363

Der Jahresabschluss der SMA Altenso GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften sowie den Ergänzungen durch das Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die Textziffern beziehen sich auf Verweise in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung der SMA Altenso GmbH.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in Euro aufgestellt. Im Sinne von § 243 Abs. 2 HGB wurden die Beträge zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit auf volle TEUR gerundet.

B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer erfasst. Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der folgenden Nutzungsdauern:

Nutzungsdauer
Lizenzen 3 bis 5 Jahre
Gebäude 10 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 6 bis 8 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre

Vermögensgegenstände werden ab einem Betrag von 800,01 Euro einzeln aktiviert und auf Basis ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei geringwertigen Anlagegütern ab einem Betrag von 250 Euro bis 800 Euro wird das Wahlrecht der Sofortabschreibung in Anspruch genommen.

Die Vorräte werden gemäß § 253 Abs. 4 HGB mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und dem beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren liegen der Ermittlung der Anschaffungskosten im Allgemeinen gleitende Durchschnittspreise zu Grunde.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos pauschale Wertberichtigungen vorgenommen. Soweit Forderungen als auch Verbindlichkeiten gegenüber demselben verbundenen Unternehmen bestanden, wurden diese zur Verbesserung der Übersichtlichkeit unsaldiert ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel, bestehend aus Guthaben bei Kreditinstituten, werden zum Nennbetrag angesetzt.

Auszahlungen des Geschäftsjahres, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages werden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst, wie er von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden ist. Einflüsse aus Zinssatzänderungen werden im Zinsergebnis erfasst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei langfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wird das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 HGB) und das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) angewendet, wobei das Prinzip bei Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger nach § 256a S. 2 HGB durchbrochen wird.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich zukünftig voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen sowie für steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Die ermittelten passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen nur aus handelsrechtlich und nicht steuerrechtlich vorgenommenen Wertberichtigungen der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der sonstigen Verbindlichkeiten. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus abweichenden Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern auf die körperschafts- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge werden im Vergleich zur Vorperiode nicht mehr gebildet, da die Verlustvorträge im Berichtsjahr vollständig aufgebraucht werden. Der Ermittlung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz der SMA Altenso GmbH zugrunde gelegt. Der kombinierte Ertragsteuersatz setzt sich aus Körperschaftsteuer-, Solidaritätszuschlags- sowie Gewerbesteuersatz zusammen und beläuft sich derzeit auf 33,29 % (Vorjahr: 33,92 %).

C. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

in TEUR Entgeltlich erworbene Lizenzen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte Geschäfts- oder Firmenwert Geleistete Anzahlungen Summe
Anschaffungskosten
01.01.2023 0 0 34 34
Zugänge 10 0 7 17
Abgänge (-) 0 0 0 0
Umbuchungen 0 0 0 0
31.12.2023 10 0 41 51
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 0 0 0 0
Zugänge 1 0 0 1
Abgänge (-) 0 0 0 0
Umbuchungen 0 0 0 0
31.12.2023 1 0 0 1
Nettowert 31.12.2023 9 0 41 50
Nettowert 31.12.2022 0 0 34 34

2. Vorräte

Die Vorräte in Höhe von TEUR 19.710 (Vorjahr: TEUR 12.333) beinhalten Waren in Höhe von TEUR 13.021 (Vorjahr: TEUR 10.204) sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 6.479 (Vorjahr: TEUR 2.085).

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22.107 14.713
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 545 443
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 3.430 915
26.082 16.071

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf die Gesellschafterin entfallen hiervon TEUR 404 (Vorjahr: TEUR 340). Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich vor allem um Forderungen gegenüber Finanzbehörden. Sie haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

4. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten Sicht- und Terminguthaben bei Kreditinstituten.

5. Aktive latente Steuer

Latente Steuern werden für zeitliche, sich zukünftig voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen sowie für steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus abweichenden Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern auf die körperschafts- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge werden im Vergleich zur Vorperiode nicht mehr gebildet, da die Verlustvorträge im Berichtsjahr vollständig aufgebraucht werden.

6. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Die Geschäftsanteile an der SMA Altenso GmbH sind vollständig im Eigentum der SMA Solar Technology AG.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag. Sie betreffen ausschließlich Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen.

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Steuerrückstellungen 961 519
Sonstige Rückstellungen 2.361 1.302
3.322 1.821

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich in Höhe von TEUR 1.305 (Vorjahr: TEUR 669), außerdem beinhalten sie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 595 (Vorjahr: TEUR 220) sowie projektbezogene Rückstellungen für das Batterierecycling in Höhe von TEUR 462 Vorjahr: TEUR 375).

8. Verbindlichkeiten

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Erhaltene Anzahlungen 13.767 14.651
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.017 5.643
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.945 5.679
Sonstige Verbindlichkeiten 286 315
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
davon aus Steuern 71 55
29.015 26.288

Die erhaltenen Anzahlungen betreffen Anzahlungen ausländischer Kunden in Höhe von TEUR 13.468 (Vorjahr: TEUR 10.019), der Rest entfällt auf inländische Kunden sowie die Verrechnung der Umsatzsteuer auf erhaltene Anzahlungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen, davon EUR 4.627 (Vorjahr: TEUR 5.601) gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

9. Passive latente Steuern

Die ermittelten passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus handelsrechtlich und nicht steuerrechtlich vorgenommenen Wertberichtigungen der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der sonstigen Verbindlichkeiten. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt ein Überhang der passiven latenten Steuern und somit eine Passivierungspflicht gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB. Es resultiert ein Aufwand in Höhe von TEUR 1.035, der unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen wird.

D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

10. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich geographisch wie folgt:

in TEUR 2023 2022
Zielmärkte
Inland 29.139 13.009
Europa 17.366 3.864
Drittländer 55.344 34.621
Erlösschmälerungen (-) -156 -177
101.693 51.317

Bei den Erlösschmälerungen handelt es sich im Wesentlichen um Boni und Skonti. Bei Materialbeistellungen durch die SMA Altenso GmbH im Rahmen einer Lohnveredelung durch einen Dienstleister erfolgt kein Übergang des wirtschaftlichen Eigentums, sodass Umsatzerlöse erst beim Gefahrenübergang an den Endkunden realisiert werden.

11. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.605 (Vorjahr: TEUR 2.149).

12. Materialaufwand

in TEUR 2023 2022
Bezogene Waren 72.937 37.363
Bezogene Leistungen 2.136 1.730
75.073 39.093

13. Personalaufwand

in TEUR 2023 2022
Löhne und Gehälter 5.010 3.587
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 871 581
5.881 4.168

14. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.261 (Vorjahr: TEUR 2.307) sowie eine periodenfremde Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 1.403) enthalten.

15. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinserträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Projektfinanzierung in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 49).

16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in TEUR 2023 2022
Ertragsteuern laufendes Jahr 3.687 466
Ertragsteuern Vorjahre -124 121
Latente Steuer 1.035 -959
4.598 -372

17. Bilanzgewinn

Im Geschäftsjahr 2023 wurde keine Dividende ausgeschüttet.

E. SONSTIGE ANGABEN

18. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug:

2023 2022
Mitarbeiter 38 27
AT-Mitarbeiter 16 16
54 43

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl wurde wie im Vorjahr zur verbesserten Berücksichtigung unterjähriger Schwankungen nach § 1 Abs. 2 Satz 5 PubIG ermittelt.

19. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten.

20. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 1.557 (Vorjahr: TEUR 1.107).

21. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung wie folgt:

Herr Burkhard Söhngen, Dipl.-Kfm., Geschäftsführer

Herr Enrique Garralaga Rojas, Dr.-Ing., Geschäftsführer

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

22. Anteilsbesitz

Mit dem Vertrag vom 30. Oktober 2023 wurde eine neue Gesellschaft, Altenso Project GmbH mit Sitz in Niestetal, gegründet, deren einziger Gesellschafter die SMA Altenso GmbH ist. Das Stammkapital in Höhe von TEUR 25 wurde am 16.01.2024 erbracht.

23. Honorare des Abschlussprüfers

Die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars ist im Konzernabschluss der SMA Solar Technology AG enthalten.

24. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der SMA Solar Technology AG, Niestetal, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Unternehmensregister. Aufgrund der Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der SMA Solar Technology AG, Niestetal, ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes befreit.

25. Nachtragsbericht

Am 26. April 2024 hat SMA Altenso GmbH einen Anteil von 50% an AE Development Holdings 2023 Trust übernommen. AE Development Holdings 2023 entwickelt Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien in der APAC-Region. Die im Rahmen der Transaktion seitens SMA Altenso GmbH zu leistenden Zahlungen in mittleren einstelligen Millionen Euro Bereich wurden vollständig aus Eigenmitteln erbracht.

26. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.903 zusammen mit dem verbliebenen Verlustvortrag in Höhe von TEUR 5.045 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn beträgt TEUR 4.858.

 

Fritzlar, den 16. Mai 2024

SMA Altenso GmbH

Die Geschäftsführung

F. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SMA Altenso GmbH, Fritzlar

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der SMA Altenso GmbH, Fritzlar - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMA Altenso GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die unter "SONSTIGE INFOR- MATIONEN" genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der unter "SONSTIGE INFORMATIONEN" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

SONSTIGEN INFORMATIONEN

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die in der Anlage zum Bestätigungsvermerk genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätig-keit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt ein-schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ent-sprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Anga-ben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un-vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um-fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Anlage zum Bestätigungsvermerk: nicht inhaltlich geprüfte Bestandteile des Lageberichts

Folgende Bestandteile des Lageberichts haben wir nicht inhaltlich geprüft:

- die nachfolgend aufgeführten lageberichtsfremden Angaben:

- Die geschätzten Werte im Abschnitt "Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen"

 

Frankfurt am Main, 16. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Krüger, Wirtschaftsprüfer

Dr. Faßhauer, Wirtschaftsprüfer

G. BESCHLUSSFASSUNG ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES AUS DEM GESCHÄFTSJAHR 2023

In der Gesellschafterversammlung vom 31.08.2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 9.903 zusammen mit dem verbleibenden Verlustvortrag in Höhe von TEUR 5.045 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn beträgt somit TEUR 4.858.

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