B & G Immobiliengesellschaft Plange GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Rainer Bindewald seit 10.6.2021 | Geschäftsführer |
Karl Michael Gutting seit 10.6.2021 | Geschäftsführer |
Georg Abel seit 10.6.2021 | Prokura |
Thomas Jäger seit 10.6.2021 | Prokura |
Anne Brüning seit 10.6.2021 | Prokura |
Jörg Bruer seit 10.6.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 26.00% | |
| 16.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plange GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftstätigkeit des Unternehmens Der wesentliche Tätigkeitsbereich der Plange GmbH ist der Betrieb einer Weizen- und Roggenmühle. Das Kerngeschäft ist der Verkauf von Mehl und den anfallenden Nachprodukten an Industriekunden, Großhandel, Handwerksbetriebe und die Tierfutterindustrie. Die Absatzgebiete befinden sich vorrangig im Bundesland Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Beneluxstaaten. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage 1. Wirtschaftliches Umfeld/Branchenkonjunktur Die Weltkonjunktur bewegte sich im Jahr 2023 in einem anhaltend krisengeprägten Umfeld. Eine global unvermindert schwache Industrieproduktion sowie die stark gestiegenen Zinsen in allen relevanten Wirtschaftsräumen hemmten die wirtschaftliche Entwicklung. Als weiterer dämpfender Faktor ist die verhaltene Entwicklung der chinesischen Wirtschaftsdaten zu nennen. Auch China, das erhoffte Zugpferd der Weltkonjunktur, geriet ins Straucheln und durchlebte eine spürbar abflachende Dynamik. Die Lieferkettenschwierigkeiten des Vorjahres wurden weitgehend durch neue Probleme abgelöst. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten erholt haben, zeigt das globale Verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens von staatlichen Stützungsmaßnahmen und schwierigen Finanzierungsbedingungen Schwächen. Das IWF schätzt, dass sich das globale Wachstum von 3,5% im Vorjahr auf 3,0% in 2023 abgeschwächt hat. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland blieb von den zuvor genannten Entwicklungen nicht unbeeinflusst. Vielmehr machten sich die Schwierigkeiten in der stark exportorientierten deutschen Volkswirtschaft überproportional bemerkbar. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Corona-bedingten Einbruch geriet ins Stocken und setzte sich nicht weiter fort. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt sank zum Vorjahr um 0,3%. Vor Jahresbeginn lag die Prognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage noch bei +1,5%, was die starke unterjährige wirtschaftliche Abkühlung verdeutlicht. Die Inflation hat sich zum Jahresende, nach Höchstständen in 2023, leicht abgeschwächt, verharrt in Deutschland mit knapp 6% für das Gesamtjahr aber weiterhin auf herausfordernd hohem Niveau. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar für alle Verbraucherinnen und Verbraucher mit +13,4%. Besonders stark verteuerten sich neben Brot und Getreideerzeugnissen Molkereiprodukte, Fischwaren und Gemüse. Im Kampf gegen die Inflation hat die Europäische Zentralbank seit Sommer 2022 zehnmal in Serie die Zinsen angehoben. Dies dämmte die Inflation zwar ein, wirkte sich jedoch negativ auf die Kapitalkosten aus. Die Sorge vor anhaltenden inflationären Triebkräften dürfte Zinssenkungen erst deutlich zeitverzögert in 2024 erwartbar machen. Wir gehen daher von einem anhaltend hohen Zinsniveau in 2024 aus und werden entsprechende Maßnahmen ergreifen. 176 meldepflichtige Mühlen (-5 gegenüber dem Vorjahr) vermahlen in Deutschland Getreide. Im landwirtschaftlichen Wirtschaftsjahr (2022/2023) lag die Vermahlung bei insgesamt rund 7,65 Mio. to. Weichweizen (ca. -3%), 631 Tsd. to Roggen (ca. -7%), 435 Tsd. to. Hartweizen (ca. -6%) und 312 Tsd. to. Dinkel (ca. -7%). Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat im August den Erntebericht 2023 veröffentlicht. Die vorläufigen Zahlen beruhen auf den Schätzungen der laufenden Ernte- und Betriebsberichterstattung. Die Anbaufläche für Winterweizen der Ernte 2023 war zum Vorjahr rückläufig (-2,7%), für Roggen und Hartweizen hingegen deutlich ausgeweitet (+6,9% bzw. +3,5%). Die Hektarerträge lagen bei Winterweizen und Roggen unter dem Vorjahr (-3,4% bzw. -6,8%), bei Hartweizen über Vorjahr (+6,0%). Klimatisch waren die Bedingungen für Menge und Qualität der Ernte suboptimal. Das Jahr 2023 war in Deutschland das Wärmste seit Messbeginn 1881. Auch weltweit war 2023 ein neues Rekordjahr bei den Temperaturen. Ein rekordmilder Jahresbeginn ließ bereits erahnen, dass ein sehr warmes Jahr bevorstehen würde. Im Gegensatz zu früheren warmen Jahren, die oft von Hitzewellen und Trockenheit geprägt waren, dominierten 2023 eher feuchtwarme Bedingungen mit hohen Niederschlagsmengen (sechst-nassestes Jahr seit Beginn der Messungen). Es fielen mit rund 958 Litern pro Quadratmeter über 20% mehr Niederschlag als in der Referenzperiode (1961-2020). Das blieb nicht ohne Folgen für die Ernte. In weiten Regionen zog sich die Ernte durch anhaltende Niederschläge über viele Wochen hin. Pünktlich zum Erntezeitpunkt stellte sich in der letzten Juliwoche sehr unbeständiges und kühles Wetter mit flächendeckenden Niederschlägen ein. Im August setzte sich die unbeständige Witterung mit teils intensiven Niederschlägen fort. Allein in den ersten 10 Tagen des Augusts fielen verbreitet bis über 100% der üblichen Monatsniederschläge. Zum Teil keimte das Korn am Halm, teilweise war die Ernte gar nicht mehr möglich. Die Qualität der Ernte hat unter den herausfordernden Wetter- und Klimabedingungen spürbar gelitten und ist in der Breite deutlich heterogener als in den Vorjahren. 2. Geschäftsentwicklung des Unternehmens a) Geschäfts- und Umsatzentwicklung Im Jahr 2023 wurde mit einer Vermahlungsleistung von über 480.000 to. und einem Umsatz von EUR 215 Mio. wieder ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Die Rohstoffpreise konnten mit auskömmlichen Rohertragsmargen an den Markt weitergegeben werden. b) Rohstoffbeschaffung Die weltweite Getreideerzeugung hat laut International Grains Council (IGC) 2022/2023 nach der ersten Hochrechnung mit 2.263 Mio. to. leicht unter der Vorjahreserzeugung 2021/2022 von 2.295 Mio. to. gelegen. Ungeachtet des weiterhin hohen Produktionsniveaus ist die Erzeugung in Summe über die Fruchtarten jedoch nur knapp bedarfsdeckend. Die globale Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2022/2023 wird auf 803 Mio. to. geschätzt. Dies ist ein neuer Rekord, welcher maßgeblich von der russischen Rekordernte 2022/2023 (+17,5 Mio. to. im Vergleich zu 2021/2022) getrieben wurde. Die globale Weizenerzeugung nahm in Summe um +23 Mio. to. zu und ist laut IGC in 2022/2023 bedarfsdeckend. Ein Verbrauch in Höhe von 795 Mio. to. tangierte die Lagerbestände aus den Vorjahren somit nicht. Bei Mais steht eine zum Vorjahr um 64 Mio. to. kleinere Welt-Ernte zur Verfügung (-5,2%). Damit ist die Maisbilanz leicht unterschüssig. Ungeachtet klimatischer Herausforderungen und ungeachtet des anhaltenden Krieges Russlands gegen die Ukraine, brachen die Weizenpreise in der ersten Jahreshälfte fast ohne Unterbrechung bis Ende Mai ein. Die Verluste addierten sich auf mehr als 30% (gut 100 EUR/to.). Nach dem im Mai des Vorjahres markierten Allzeit-Höchststand bei über 440 Euro pro Tonne vollzog sich damit in der Rückschau ein zwölf Monate dauernder Preisbruch, der mit 215 Euro pro Tonne ein Minus von insgesamt über 50% zur Spitze bedeutet. Eine historische Rekordernte in Russland dominierte den Weltmarkt und verdrängte EU-Weizen zu großen Teilen aus dem Exportgeschäft mangels Wettbewerbsfähigkeit. Auch logistisch entspannte sich - ungeachtet des anhaltenden Kriegsgeschehens in der Ukraine - die Lage im Schwarzen Meer. Die Einschränkungen des Kriegsgeschehens auf Weizenexporte sowohl aus Russland wie auch aus der Ukraine erwiesen sich als wesentlich geringer als bei Ausbruch des Krieges im Februar 2022 für möglich gehalten. Erst von Mai bis Ende des Jahres stabilisierte sich das Preisniveau am Warenterminmarkt bei gleichzeitig rückläufiger Volatilität. Die Getreideprämien für physischen Weizen in Deutschland kamen von den Rekordständen des Vorjahres deutlich zurück. Bei Standardweizen verfielen die Prämien fast komplett, während bei Qualitätsgetreide zwar etwas schwächere, aber immer noch ungewöhnlich hohe Aufgelder bestehen blieben. Die qualitativ heterogene Ernte mit deutlich schwächeren Grundqualitäten erforderte einen signifikant höheren Einsatz von Qualitätsgetreide zur Stabilisierung und Sicherung der Backqualität. Die Abgabebereitschaft seitens der Landwirtschaft war vor dem Hintergrund allgemein unerwartet niedriger Börsenkurse extrem gering. Ohne hohe Prämienaufgelder war Qualitätsgetreide nicht zu beschaffen. Die regionale Ernte in NRW startete ungewöhnlich früh und konnte so zu einem guten Teil noch bei guten Bedingungen vor dem Wetterwechsel hin zu starken und anhaltenden Niederschlägen eingebracht werden. Die Proteinwerte lagen leicht über Vorjahr, allerdings enttäuschten die Kleberwerte mit einem zum Vorjahr schwächeren Ergebnis. Erneut war ein breit aufgestellter und überregionaler Warenbezug, sowie ein starker Fokus auf Vorbemusterung und Separierung zwingend erforderlich. c) Investitionen Das Investitionsniveau im Jahr 2023 lag bei EUR 12,9 Mio. Mit EUR 4,0 Mio. nimmt die Leistungserhöhung der Mühle 1 den Hauptteil ein. Die Schiffsannahme mit EUR 1,2 Mio. sowie die neuen Reinigungslinien mit EUR 1,3 Mio. bilden die weiteren Großinvestitionen ab. Die weiteren Investitionen betrafen im Wesentlichen notwendige Ersatzinvestitionen. Die Finanzierung erfolgte im Wesentlichen über die zur Verfügung stehenden Kreditlinien sowie aus dem laufenden Cashflow. d) Finanzierung, Kapitalstrukturen Das Eigenkapital beträgt am 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 47.881 was einer Eigenkapitalquote von 47,16 % entspricht. Die Gesellschaft ist überwiegend eigenkapital- bzw. innerhalb der Bindewald und Gutting-Gruppe finanziert. Ausreichende Kreditlinien bei den Hausbanken sind ggf. vorhanden und können bei Bedarf genutzt werden. Es wurde ein deutlich positiver vereinfachter Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) von TEUR 11.333 erzielt, was die hohe Innenfinanzierungskraft des Unternehmens verdeutlicht. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist jederzeit gegeben. e) Wesentliche Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Folgenden werden wesentliche Kennzahlen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft dargestellt:
f) Personal Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 83, davon waren durchschnittlich sechzehn Mitarbeiter als Auszubildende und ein Werkstudent angestellt. Der verhältnismäßig hohe Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft dokumentiert unser stetiges Bemühen, immer genügend Nachwuchskräfte in den Bereichen Handwerk (Mechatroniker, Elektriker), Verwaltung und Labor für unsere speziellen Arbeitsgebiete und Arbeitsweisen auszubilden. g) Qualitätsmanagement, Forschung und Entwicklung In diesem Bereich ergeben sich keine grundlegenden Veränderungen zum Vorjahr. Es ist unverändert unser Ziel die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Produkte, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, auf hohem Niveau zu festigen und auszubauen. h) Abschließende Würdigung des Geschäftsverlaufs Das Jahr 2023 war überschattet von einem extremen Preisverfall der Getreidepreise bei gleichzeitig starker Inflation in anderen Kostenfeldern. Auch erneut ungewöhnliche und hinderliche Wetterbedingungen waren herausfordernd. Besondere Brisanz für die Mehlbranche resultierte erneut aus der nicht kalkulierbaren Entwicklung der Rohstoffpreise. Die erfolgreiche Geschäftspolitik der vergangenen Jahre mit dem Fokus auf Nähe und Vertrauen zum Kunden, trug weiter Früchte. Die Geschäftszahlen liegen mit einem Betriebsergebnis von TEUR 9.329 leicht unter den für die Plange GmbH geplanten Ansätzen von TEUR 10.000. Die Geschäftsführung wertet den Verlauf des Geschäftsjahres als sehr zufriedenstellend. III. Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Künftige Entwicklung a) Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft, der Branche und unseres Unternehmens Der Einmarsch Russlands in die Ukraine, das anhaltende Kriegsgeschehen und die fehlende Aussicht auf eine Lösung des Konflikts bestehen fort und bestimmen ein unkalkulierbares Weltgeschehen. Während die Inflation von den Höchstständen in 2023 zurückkam, bleibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland äußerst angespannt. Die Wettbewerbsintensität hat vor dem Hintergrund einbrechender Getreidepreise stark zugenommen. Die Abhängigkeit der Müllerei von der gesamtwirtschaftlichen Lage ist bekannterweise relativ gering. Dennoch strahlen die allgemeinen Entwicklungen auch auf diese Branche aus. Insbesondere der Klimawandel bedeutet für den Rohstoff Getreide eine zunehmende Herausforderung. In Menge, Qualität und Verfügbarkeit nehmen die Risiken der Rohstoffversorgung zu. b) Voraussichtliche Entwicklung des Rohstoffmarktes Im laufenden Getreidewirtschaftsjahr 2023/2024 gehen wir aufgrund einer voraussichtlich erneut rekordhohen Getreideernte in Russland und einem voraussichtlich entsprechend hohem russischen Export von einer weiterhin schwierigen Perspektive für europäischen Weizen im Exportgeschäft aus. Damit dürften aus Sicht der Landwirtschaft die Erlösaussichten gedämpft bleiben. Die weltweite Getreideerzeugung soll sich laut IGC 2023/2024 leicht von 2.263 Mio. to. auf 2.294 Mio. to. erhöhen. Ungeachtet des weiterhin hohen Produktionsniveaus wird davon ausgegangen, dass der Verbrauch sich entsprechend um 41 Mio. to. (+1,8%) auf 2.307 Mio. to. erhöhen wird und somit eine minimale Unterdeckung erwartet wird. Die globale Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wird auf 788 Mio. to. geschätzt und somit den Vorjahresrekord nur leicht verfehlen. Es wird eine verminderte Erzeugung von -19 Mio. to. (-2,4%) erwartet und soll damit im kommenden Jahr nicht mehr bedarfsdeckend sein. Ein erwarteter Verbrauch in Höhe von 805 Mio. to. könnte die Lagerbestände aus den Vorjahren reduzieren. Bei Mais steht voraussichtlich eine zum Vorjahr um 61 Mio. to. größere Welt-Ernte zur Verfügung (+5,3%). Damit ist die Maisbilanz voraussichtlich leicht überschüssig (prognostizierter Verbrauch 1.207 Mio. to.) und ermöglicht einen moderaten Anstieg der globalen Lagerbestände. Für die neue Ernte bleibt abzuwarten, ob das massiv eingebrochene Preisniveau (zeitweise ist der Preis pro Tonne an der MATIF unter EUR 200,00 gefallen) international einen Nachfrage-Impuls seitens der Import-Staaten auslöst, da Ausblick und Lage unterschwellig angespannt bleiben. Wir haben in den vergangenen Jahren häufig nicht kalkulierbare und nicht absehbare äußere Einflüsse erlebt, die den Getreidepreis innerhalb kürzester Zeit reagieren haben lassen. Aus diesen Einflüssen abgeleitet, setzen wir weiterhin auf unsere stetige "Back-to-Back" Hedging-Strategie. Wir gehen für die Getreideernte 2024 aktuell von einem relativ normalen Vegetationsverlauf aus. Die starken Niederschläge in ganz Zentraleuropa bis in den Herbst und Winter haben einerseits die Aussaat stark behindert. Die Felder waren in Teilen nicht befahrbar und die Anbauflächen werden im Vergleich zum Vorjahr deutlich kleiner ausfallen. Andererseits hat sich die Dürre-Thematik deutlich entspannt und der Boden konnte bis in tiefe Schichten eine bessere Versorgung mit Wasser zurückgewinnen. Die Wasserversorgung ist durch die Herbst- und Winterniederschläge im Vergleich zu den Vorjahren deutlich besser. Ob es in relevantem Umfang zu niederschlagsbedingten Dünger-Auswaschungen kam, bleibt abzuwarten. Für die kommende Ernte 2024 haben die Landwirte in Deutschland auf einer Fläche von 2,8 Mio. Hektar Winterweizen ausgesät (-7,3% / Quelle DRV). Der Flächenverlust bei Roggen wird auf 4,3% geschätzt, bei Hartweizen auf 11,6% und bei Mais auf 5,1%. c) Voraussichtliche Entwicklung im Produktions- und Absatzbereich Hinsichtlich der mengenmäßigen Entwicklung des Mehlverbrauchs sind keine Einschränkungen zu erwarten. Brot und Backwaren zählen zu den günstigen Lebensmitteln und dürften gerade in Zeiten von hoher Inflation vermehrt nachgefragt werden. Private Haushalte geben im Schnitt 14,8% ihrer gesamten Konsumausgaben u.a. für Nahrungsmittel aus. In den vergangenen Jahren blieb der relative Ausgabenanteil konstant bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebensmittelpreise. Über die letzten Jahre hat sich ein breites Kundenspektrum in unserem Umfeld angesiedelt. Auch durch die stetige Diversifizierung unserer Produktion, die Ausweitung der Spezialmehlherstellung mit internationalen Abnehmern, die Konzentration auf eine geschlossene Supply-Chain mit Vorteilen für Lieferanten und Kunden sowie unserer bedingungslosen Fokussierung auf die Bedürfnisse unserer Kunden, haben wir uns weitere starke Standbeine geschaffen. Zudem ist es uns gelungen, gemeinsam mit unseren Schwestermühlen, eine gemeinsame produkt- und anwendungsorientierte Vertriebsstruktur zu entwickeln, um unsere Kunden kompetent sowie umfassend zu betreuen und beraten. Was spürbar zugenommen hat, sind die stetig steigenden Anforderungen der Endverbraucher an Transparenz, Rückverfolgung, Produktsicherheit, Produktqualität und seit Neustem auch der Themenkomplex "Nachhaltigkeit". Der unausweichliche Strukturwandel der Müllerei ist unvermindert im Gang und führt zu einer Marktverschiebung, welche sich durch die grundlegenden Kostensteigerungen und erhöhte Prozess-Komplexitäten wahrscheinlich beschleunigen wird. d) Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich Die Investitionsschwerpunkte in 2024 liegen im Neubau eines weiteren Mehlsilos, in der Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere der Hofsanierung und der Verlagerung der Verwaltung, sowie der Sanierung der Schiffsannahme- und Beladung. Das Investitionsvolumen wird mit ca. TEUR 21.500 veranschlagt. Die Finanzierung wird über den laufenden Cashflow sowie die zur Verfügung stehenden Kreditlinien der Hausbanken abgedeckt. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung a) Absatzmarktrisiken Unser Unternehmen wird seine Anstrengungen, den Kunden einen Mehrwert in Form von auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Produkte zu bieten, fortsetzen, um unsere Stellung im Markt weiter zu festigen, auszubauen und damit Absatzrisiken und -schwankungen zu minimieren. Durch die stetige Diversifizierung unserer Endprodukte erwarten wir zum einen Wettbewerbsvorteile und zum anderen eine Risikominimierung aufgrund größerer Produktvielfalt. b) Beschaffungsrisiken Beschaffungsrisiken sind nie ganz auszuschließen, da wir in hohem Maße vom Ergebnis der jährlichen Getreideernte sowie der Nachfrageentwicklung in anderen getreideverarbeitenden Branchen abhängig sind. Das größte Risiko ist aber weniger ein Mengen- bzw. Qualitäts- als vielmehr ein Preisrisiko, das im Wesentlichen darin besteht, evtl. Preissteigerungen auf unsere Produktpreise abwälzen zu können. Schwierig gestaltet sich das zeitliche Auseinanderfallen des Einkaufs der Rohware und des Verkaufs unserer Produkte. Der Markt für Getreideprodukte verlangt langfristige, oftmals über ein ganzes Jahr bindende Vertragsabschlüsse, während die Getreideeinstandspreise innerhalb solcher Laufzeiten beträchtlich schwanken können. Daraus erwachsen hohe kaufmännische Risiken. Dem wirken wir erfolgreich dadurch entgegen, dass wir jedem Endproduktverkauf und jedem Getreideeinkauf konsequent einen laufzeit- und mengengleichen Getreidekontrakt über die Warenterminbörse MATIF gegenüberstellen, soweit nicht direkt entsprechende Einkaufs-/Verkaufskontrakte mit Lieferanten/Kunden abgeschlossen werden können. Beschaffungsgeschäft und Absatzgeschäft sind geeignet eine Bewertungseinheit zu bilden. Das abzusichernde Grundgeschäft sind die vereinbarten Verkaufskontrakte, die entweder durch einen Einkaufskontrakt oder einen Warenterminkontrakt an der MATIF sofort abgesichert werden. Das abgesicherte Risiko sind die höheren Beschaffungskosten im Fall eines Preisanstiegs auf dem Beschaffungsmarkt. Somit unterliegen weder das Beschaffungsgeschäft noch das Warentermingeschäft den Vorschriften über nicht realisierte Verluste. Auch der umgekehrte Fall (Abschluss eines Einkaufskontrakts ohne bestehenden Verkaufskontrakt) wird von unserer Gesellschaft nach dem gleichen Mechanismus abgesichert. Die Bewertung der Einheiten erfolgte auf Basis der sog. Einfrierungsmethode. Bilanzierungspflichtige Vorgänge ergaben sich für das Geschäftsjahr 2023 nicht. Die Absicherung des Risikos wurde auf Basis der Micro-Hedges-Methode vorgenommen. In den zum 31. Dezember 2023 gebildeten Bewertungseinheiten stehen den in den Verkaufskontrakten enthaltenen Rohstoffanteilen körperliche Rohstoffbestände, Einkaufskontrakte und Warentermingeschäfte (kompensatorische Bewertung) von ca. 217.000 to mit einem Wert von ca. TEUR 50.700 gegenüber. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken sind durch die überwiegende Finanzierung des Anlagevermögens durch Eigenkapital gering. Die Gesellschaft verfügt neben zeitweisen Bankguthaben über ausreichende teilweise noch nicht ausgenutzte Kreditlinien bei ihren Hausbanken. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft ist hierdurch zu jeder Zeit gewährleistet. Durch die Erhöhung der Getreidebeschaffungspreise und der damit steigenden Mehlpreise benötigen wir derzeit und wohl auch zukünftig höhere Kreditlinien für die Vorfinanzierung des Umlaufvermögens und damit kommt es zu höheren Vorfinanzierungskosten. Die Ausweitungen der Kreditlinien wurden im letzten Jahr verhandelt. d) Risiken aus der Ukraine-/Russlandkrise Derzeit sind keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen auf unser Jahresergebnis und die weitere Entwicklung gegeben. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind eher die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung der Skontofristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über den laufenden Cashflow sowie gegebenenfalls auch über die Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Das Mahnwesen ist unter strikter Kontrolle und verfolgt sehr konservative Richtlinien. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zusätzlich besteht für den Fall des Ausfalls von Forderungen eine entsprechende Warenkreditversicherung. V. Prognosebericht Während der ersten Monate des laufenden Jahres setzte sich der Preisrückgang der Getreiderohstoffpreise fort. Der Kurs von Mahlweizen an der MATIF fiel unter die psychologisch wichtige 200-Euro-Marke. In den letzten Wochen stiegen die MATIF-Preise wieder deutlich über die 200-Euro-Marke. Unsicherheit besteht zur weiteren Entwicklung, da die Getreidepreise zum einem von der weiteren politischen Entwicklung des Ukraine-Russland-Konfliktes abhängig sind, sowie auch von der Wachstumsentwicklung der Bestände (Witterungsrisiken). Durch unsere Absicherungsstrategie sind wir jedoch zu jeder Zeit in der Lage diese Schwankungen abzusichern, so dass keine Auswirkungen auf die Ertragslage zu erwarten sind. Jedoch verspüren wir generell auf der Absatzseite erheblichen Druck auf die Abverkaufsmargen. Aufgrund der seit Jahren zunehmenden Konzentration auf der Abnehmerseite steigt der Wettbewerbsdruck, sowohl preislich als auch im Servicebereich. Diesem begegnen wir durch konsequente Bearbeitung unserer Märkte mit dem Focus "from field to fork", Produktinnovation bestehender Getreideprodukte und Produktdifferenzierung, unserer Absicherungsstrategie sowie diverser Nachhaltigkeitsstrategien. Wir sind zuversichtlich unsere Vermahlungsmengen im Jahr 2024 ausbauen zu können. Ein positives operatives Jahresergebnis werden wir im Jahr 2024 auf jeden Fall erreichen. Eine Umsatzprognose ist immer abhängig von der Entwicklung der Rohstoffpreise, so dass wir unsere Prognose für das Jahr 2024 auf Basis des Preisniveaus vom Ende des Jahres 2023 anstellen:
Neuss, den 13. Juni 2024 gez. Michael Gutting, Geschäftsführer gez. Martin Bindewald, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Plange GmbH, Neuss, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Neuss unter HRB 21753 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung des GmbH-Gesetz, Handelsrecht und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um erhaltene Zuschüsse und um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen ausschließlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In Anlehnung an den § 6 Abs. 2 EStG wurden Vermögengegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und sowohl als Zugang als auch als Abgang im Anlagespiegel dargestellt. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet, soweit notwendig wurden Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, ggf. unter Berücksichtigung angemessener Wertabschläge. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. soweit notwendig nach der retrograden Methode, unter Berücksichtigung der Grundsätze der verlustfreien Bewertung, bewertet. In die Herstellungskosten werden grundsätzlich die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die anteiligen Gemeinkosten eingerechnet. Für einen Teil der Vorräte (Ersatzteile) wurde gem. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert gebildet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Auf zweifelhafte Forderungen werden, soweit erforderlich, angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine vorgenommene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken ist, soweit sie bis zur Erstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren, durch Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck 2018 G ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach der "projected unit credit method", dem nach internationaler Rechnungslegung angewandten Anwartschaftsbarwertverfahren. Der unter Berücksichtigung folgender Parameter (Rechnungszinssatz 1,82% p.a., Gehaltstrend 2,00% p.a., Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze 2,00% p.a., Rententrend 2,00% p.a., Fluktuation 5,00% p.a.) ermittelte Barwert des gemäß Versorgungszusage zum jeweiligen Stichtag erdienten Anspruchs auf zukünftige Versorgungsleistungen ergibt dann den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 2 HGB zum Bilanzstichtag. Aufgrund des Saldierungsgebotes gem. § 246 Abs. 2 HGB werden die Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den Erfüllungsbeträgen saldiert. Die Jubiläumsrückstellungen werden ebenfalls versicherungsmathematisch ermittelt. Als Grundlage für die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages zum Bilanzstichtag dienen die Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck 2018 G unter Berücksichtigung eines Rechnungszinssatzes von 1,72%, einer Fluktuation von 4,00% sowie eines Gehaltstrends von 4,00%. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen des Geschäftsjahres, die wirtschaftlich dem neuen Geschäftsjahr als Ertrag zuzurechnen sind. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. Sie ergeben sich im Einzelnen aufgrund von temporären Abweichungen im Anlagevermögen, bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen sowie aufgrund einer Rücklage in der Steuerbilanz. Die Bildung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 31,75%. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden, soweit erforderlich, nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 4. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagegitter dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.362 (i. Vj. TEUR 551), sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 38 (i. Vj. TEUR 39) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 182 (i. Vj. TEUR 85). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 9.545 (i. Vj. TEUR 1.495), sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 34 (i. Vj. TEUR 18.411) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 543 (i. Vj. TEUR 126), in welchen Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 513 (i. Vj. TEUR 18.520) enthalten sind. Eigenkapital Kapitalrücklage Im Zuge der Abspaltung entfiel in der Abspaltungsbilanz zum 1. Januar 2021 auf die abgespaltene Georg Plange Zweigniederlassung der PMG Premium Mühlen Gruppe GmbH & Co. KG ein Eigenkapital in Höhe von EUR 29.975.594,56. In Höhe des Stammkapital von EUR 7.500.000,00 übersteigenden Betrages von EUR 22.475.594,56 wurde eine entsprechende Kapitalrücklage gebildet. Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 die Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatz vorgenommen. Der sich hieraus ergebende Unterschiedsbetrag, welcher der Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB unterliegt, zum Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatz lässt sich wie folgt ermitteln:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen, Urlaubsansprüche von Mitarbeitern (TEUR 135), ausstehende Rechnungen (TEUR 2.442), Dienstjubiläen (TEUR 214), Rückstellungen für sonstige Personalkosten (TEUR 78) und Rückstellung für Sonderzahlungen und Tantieme (TEUR 502). Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Gesellschaft unterhält unter gesamtschuldnerischer Mithaftung ihrer alleinigen Gesellschafterin sowie ggf. weiteren Schwestergesellschaften gemeinsame Kreditlinien von insgesamt TEUR 72.000. Bei der Gesellschafterin und weiteren Schwestergesellschaften waren die Kreditlinien zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 28.321 in Anspruch genommen. Mit einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung ist aufgrund der finanziellen Situation der alleinigen Gesellschafterin und der Schwestergesellschaften nicht zu rechnen. Bei der Plange GmbH selbst bestand zum Bilanzstichtag eine Inanspruchnahme von TEUR 29.348. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft für verschiedene der vorgenannten Gesellschaften eingeräumten Kreditlinien sowie Krediten über insgesamt TEUR 60.000, welche zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 27.342 in Anspruch genommen waren. Mit einer Inanspruchnahme aus der Haftung ist aufgrund der finanziellen Situation der Gesellschaften nicht zu rechnen. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Getreideerzeugnissen in Höhe von TEUR 214.934 wurden zu ca. 71,35% in Deutschland, zu ca. 27,99% in BeNeFra, zu 0,45% im übrigen EU-Gebiet und zu ca. 0,21% in der restlichen Welt erzielt. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von (TEUR 252). Diese entfallen im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen (TEUR 118). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. 5. Sonstige Angaben Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen für das Jahr 2023 in Höhe von insgesamt TEUR 46. Sie betreffen im Einzelnen Pachtaufwendungen für Lager, Grundstücke, sowie Wartungsverträge. Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtaufwendungen bestehen ausschließlich gegenüber Dritten. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus Einkaufskontrakten von Rohstoffen in Höhe von 180.400 to zu insgesamt TEUR 44.800. Bewertungseinheiten und Warentermingeschäfte Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Lagebericht der Gesellschaft. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Es wurden durchschnittlich 16 Ausbildungsplätze besetzt, welche in den zuvor genannten Werten enthalten sind. Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte im Geschäftsjahr durch die alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer: Herr Michael Gutting, Geschäftsführer, Alsleben (Saale) Herr Martin Bindewald, Geschäftsführer, Kirchheimbolanden Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bindewald und Gutting Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Alsleben als Tochterunternehmen einbezogen. Angabe gemäß § 285 Nr. 11 HGB An folgenden Unternehmen besteht zum Bilanzstichtag ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % der Gesellschaftsanteile:
*) Werte lagen zum Zeitpunkt der Erstellung des Anhangs noch nicht vor Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüfer-Honorars wird mit Verweis auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Neuss, den 13. Juni 2024 gez. Michael Gutting, Geschäftsführer gez. Martin Bindewald, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Plange GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plange GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plange GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, ermöglichen der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Alzey, den 14. Juni 2024 AZ-Treuhandgesellschaft
mbH
gez. S. Cerny, Wirtschaftsprüfer gez. M. Probst, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. August 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresüberschuss i.H.v. EUR 4.698.092,17 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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