CSC Deutschland GmbHLiquidiert
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CSC Deutschland GmbH (vormals: CSC Computer Sciences GmbH)WiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis zum 31.03.2016LageberichtCSC Deutschland GmbH
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Die Vertriebsprozesse wurden verschlankt, neue Bonifizierungsmodelle eingeführt und ein effizienteres Vertriebscontrolling und -berichtswesen etabliert. |
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Mithilfe von freiwilligen Auflösungsangeboten wurde die Belegschaft deutlich reduziert. Insgesamt ging damit die Belegschaft in Deutschland um rund 250 Mitarbeiter zurück. |
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Durch schrittweise Verschmelzung der meisten deutschen CSC-Gesellschaften im vorherigen Geschäftsjahr wurde aus einer zuvor aus acht Unternehmen bestehenden Unternehmensgruppe eine einzige große deutsche Betriebsgesellschaft geschaffen. Dadurch entstand die Möglichkeit, sämtliche internen Verwaltungsprozesse deutlich zu vereinfachen. |
Nach den massiven Einschnitten im vorangegangen Geschäftsjahr war das abgelaufene Geschäftsjahr nachhaltig positiv durch die erreichte Kostenentlastung infolge von Personalabbau und Vereinfachung unserer internen Strukturen und Prozesse geprägt. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir nach der Trendwende bei unseren kaufmännischen Ergebnissen nun auch eine Stabilisierung auf der Umsatzseite. So werden wir aus heutiger Sicht in diesem Jahr keine weiteren Bestandskunden verlieren und infolge dessen nur noch geringfügige Umsatzverluste aus Preisreduzierungen generieren. Auf dieser Basis erwarten wir mit erfolgreichem Abschluss von Neukundenverträgen, wie zuletzt Evonik, zukünftig wieder Wachstum mit entsprechenden Überschüssen zu erzielen.
3. Unternehmensstrategie und Marktausrichtung
Die CSC Deutschland GmbH setzte ihre strategische Ausrichtung auf die Entwicklungen des IT-Marktes auch im Geschäftsjahr 2016 konsequent fort. Darunter fallen Application Services, Big Data Analytics, Cloud Computing, Cybersecurity, Mobility & Digitalization sowie Outsourcing und Testing Management.
Als eines der führenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Informationstechnologie in Deutschland bedient die CSC Deutschland GmbH namhafte Kunden in allen Industrien. Das Angebot umfasst Systemberatung, Design und Implementierung, Webhosting, Infrastrukturdienstleistungen, Business Process Outsourcing sowie Produktlösungen im Bereich Healthcare und dem Finanzdienstleistungssektor.
CSC sieht entsprechend der aktuellen Bedarfsentwicklungen mittelfristig weiterhin signifikante Wachstumschancen.
4. Veränderungen in der Geschäftsführung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergaben sich keine Veränderungen in der Geschäftsführung.
5. Strategische Ausrichtung
Unser Strategieplan fokussiert zum einen in Richtung Fortsetzung unserer wichtigsten Initiativen der vergangenen Jahre und zum anderen auf die bedarfsgerechte Gestaltung unserer Technologien der nächsten IT-Generation für ausgewählte Branchen. Dies hat dazu beigetragen, eine deutliche Reduktion des Umsatzrückgangs im Vergleich zu den Vorjahren zu erreichen, wie auch gesteigerte Kosteneffizienz auf einer systematischen und nachhaltigen Basis zu erzielen. Auf der Grundlage der erreichten Umsatzstabilisierung beabsichtigen wir mit Hilfe unserer modernen IT-Technologien, wieder am Marktwachstum zu partizipieren. Die Trendwende im Umsatz verbunden mit fortlaufenden Kosteneinsparungen ermöglicht es uns, unsere finanziellen Ziele in der Zukunft wieder zu erreichen. Zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen haben wir den intelligenten Einsatz von Partnering-Modellen sowie das Near- und Offshoring vorangetrieben, verbunden mit dem Ziel, eine Leistungskultur im Unternehmen zu entwickeln, die uns zu nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg führt.
6. Geschäftsfelder
Das Portfolio der IT-Dienstleistungslösungen umfasst innerhalb des Anwendungssegmentes die Lösungsangebote IT-Beratung, Systemintegration, Management und Wartung von Anwendungssystemen, branchenspezifische Produkte und Business Process Services. So kann CSC nahezu jeden Kundenbedarf je nach deren Reifegrad und auch nach der kundenspezifischen Sourcingstrategie befriedigen.
Innerhalb des Segments für Infrastrukturleistungen reichen die Offerings über End-User-, Unified Communication & Collaboration-, Netzwerk-, Datacenter-, Storage- und GESM-Services. Dabei werden einzelne Dienstleistungen, Kombinationen daraus bis hin zu ganzheitlichem Betrieb großer IT-Strukturen als Managed Service angeboten.
CSC als weltweit agierender Konzern hat als innovativer Technologiekonzern und in Anlehnung an technologische Megatrends die Segmente Cloud Computing, Cyber Security und Big Data als eigenständige Geschäftsfelder aufgestellt. Für das laufende und kommende Geschäftsjahr werden erste komplette Security Operating Center (SOC) Services in Deutschland angestrebt, das Interesse der Kunden hier von der Expertise der weltweit über 1.700 Security Experten der CSC zu profitieren ist groß. Im Bereich Big Data und Analytics sehen wir das Zusammenwachsen von deterministischen und stochastischen Verfahren auf Basis von Big Data as a Platform speziell im Bereich von Prognosen und Predictive Maintenance. Diese Themenbereiche erfordern hohes Expertenwissen, das der CSC-Konzern als Magnet für Talente weltweit zur Verfügung hat. Das Marktwachstum dieser Technologie und Anwendungsbereiche fokussiert auch die CSC Deutschland GmbH für die Erreichung ihrer Wachstumsziele.
7. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die CSC Deutschland GmbH Umsatzerlöse in Höhe von 299,4 Millionen Euro gegenüber 304,0 Millionen Euro im Vorjahr. Dabei erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 11,3 Millionen Euro gegenüber einem Vorjahresfehlbetrag von 57,4 Millionen Euro. Die für das vergangene Jahr avisierten Ziele in Form eines leicht rückläufigen Umsatzes bei einem nur noch geringfügig negativen Betriebsergebnis konnten erreicht bzw. übertroffen werden.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 ist durch folgende Sondereffekte wesentlich beeinflusst:
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Im Geschäftsjahr 2016 entstanden Restrukturierungsaufwendungen durch den Abschluss von Aufhebungsverträgen mit Mitarbeitern in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Für diese Aufwendungen wurden von der Konzernobergesellschaft Erstattungen in Höhe von 3,1 Millionen Euro geleistet. |
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Auf Basis langfristig bestehender Cost Plus Agreements sind zusätzliche Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 1,8 Millionen Euro gegenüber 12,8 Millionen Euro im Vorjahr im Jahresergebnis enthalten. |
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Das durch die Konzernobergesellschaft jährlich durchgeführte Transfer Pricing Adjustment ergab insgesamt einen Ertrag in Höhe von 3,6 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro). |
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Der Verkauf der Rechte an einer Software-Lizenz an eine Schwestergesellschaft ergab einen Erlös in Höhe von 11,4 Millionen Euro. |
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Die Wertberichtigung auf eine Forderung gegenüber einer Schwestergesellschaft in Höhe von 2,8 Millionen Euro wurde aufgelöst. |
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Auf den Beteiligungsbuchwert der CSC Computer Service Holdings S.à.r.l. in Luxemburg erfolgte eine Abschreibung in Höhe von 0,8 Millionen Euro. |
In der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind Umsatzrückgänge um 1,6% in Höhe von 4,7 Millionen Euro zu verzeichnen. Dieser Rückgang betrifft im Wesentlichen den Consulting- und Systemintegrationsbereich durch Ressourcenengpässe, hohen Preisdruck und auslaufende Mitarbeitereinsätze in Aufwandsprojekten. Während die Outsourcing Umsätze durch Neuverträge zwar wieder anstiegen, wurde dieser Effekt durch die niedrigere Erstattung bei den Cost Plus Agreements wieder kompensiert.
Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Millionen Euro angestiegen. Dies resultiert zum einen aus gestiegenem Wareneinsatz für Lizenzen die an einen Kunden weiterverrechnet wurden (7,1 Millionen Euro), sowie zum anderen aus gestiegenen Kostenumlagen für verbundene Unternehmen (2,4 Millionen Euro).
Die Mitarbeiteranzahl in der CSC Deutschland GmbH hat sich im Jahresdurchschnitt von 2.039 Mitarbeitern um 243 Mitarbeiter auf 1.796 vermindert. Dies resultiert aus der bereits zuvor genannten Personalreduktion. Dies ist die wesentliche Ursache für die Verminderung des Personalaufwands um 39,0 Millionen Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Millionen Euro auf 62,5 Millionen Euro angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus um 17,1 Millionen Euro höheren Kostenumlagen von verbundenen Unternehmen. Gegenläufige Effekte waren um 2,0 Millionen Euro geringeren sonstige Mitarbeiterkosten, um 1,5 Millionen Euro geringere EDV-Kosten, um 1,3 Millionen geringere Rechts- und Beratungskosten.
Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis in Höhe von 11,3 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, das mit einem Verlust in Höhe von 57,4 Millionen Euro abgeschlossen worden war, verbesserte sich das Ergebnis damit um 68,7 Millionen Euro. Auch das Betriebsergebnis, bereinigt um Sondereffekte, hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 21,5 Millionen Euro auf 1,2 Millionen Euro verbessert. Vor Bereinigung um Sondereffekte beträgt das Betriebsergebnis 15,3 Millionen Euro.
Die Geschäftsleitung möchte die Gelegenheit nutzen und sich explizit für den hervorragenden Arbeitseinsatz aller Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr bedanken.
8. Finanzlage
Eine ausreichende Liquidität war im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der hohen Bankguthaben jederzeit gegeben, obwohl sich der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2016 auf 53,8 Millionen Euro (Vorjahr: Positiv +44,6 Millionen Euro) belief. Maßgeblicher Effekt waren darin die Auszahlungen aus der im Vorjahr gebildeten Restrukturierungsrückstellung in Höhe von 52,5 Millionen Euro sowie Ausreichungen von Darlehen im Konzernverbund.
Für das neue Geschäftsjahr sind Ausgaben für Investitionen in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter, in die Entwicklung unserer Produkte, für die Durchführung von Refresh-Cycles in Outsourcing-Verträgen, in den Ausbau des Vertriebs sowie Anfangsinvestitionen im Rahmen erwarteter bzw. kontrahierter neuer Outsourcing-Verträge geplant.
Die externen Finanzierungsquellen (Mittelherkunft) der Gesellschaft sind vorhandene Guthaben, Bankdarlehen aufgrund bestehender Kreditlinien, die Möglichkeit der Aufnahme von Darlehen bei der Alleingesellschafterin sowie kurzfristige Darlehen aus einem Cash-Pooling Agreement im weltweiten CSC Konzernverbund.
Die Gesellschaft hat keine Risiken aus derivativen Finanzinstrumenten, da im abgelaufenen Geschäftsjahr keine derivativen Finanzinstrumente genutzt wurden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist außerdem nicht geplant, zukünftig solche Finanzinstrumente zu nutzen.
9. Vermögenslage
Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert. Dies resultiert einerseits aus dem Jahresüberschuss und andererseits aus einer aktiven Maßnahme der Muttergesellschaft zur Stärkung der Vermögenslage.
Jene Maßnahme zur Kapitalisierung erfolgte in zwei Schritten. Erstens wurde das Stammkapital der Gesellschaft durch eine Einzahlung in Höhe von 9,3 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro erhöht. Zweitens wurde eine Sacheinlage in Form einer kurzfristigen Darlehensforderung gegenüber einer Schwestergesellschaft in Höhe von 40,7 Millionen Euro in die Kapitalrücklage getätigt. Insgesamt erhöhte sich damit das Eigenkapital um 50,0 Millionen Euro.
Insgesamt liegt das Eigenkapital bei einer Quote von 28,3% (Vorjahr: 5,7%) am Ende des Geschäftsjahres 2016 nun bei 75,5 Millionen Euro.
Mit einer Quote von 444,8% ist das Anlagevermögen mit Eigenkapital und mit mittel- bis langfristigem Fremdkapital gedeckt.
Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um 4,2 EUR Millionen Euro erhöht; diese Steigerung entfällt im Wesentlichen auf unfertige Leistungen im globalen Outsourcing-Geschäft. Der Bruttobestand an unfertigen Leistungen beträgt zum Bilanzstichtag 38,9 Millionen Euro bei einer Anzahlungsquote von 67%. Die unfertigen Leistungen betreffen im Wesentlichen Festpreisprojekte. Der Wert der erhaltenen Anzahlungen vor Saldierung beträgt 26,0 Millionen Euro und ist um 1,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 52,3 Millionen Euro erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der im Zusammenhang mit der Erhöhung der Kapitalrücklage eingebrachten Forderung gegen die CSC EMEA Finance Ltd. (40,7 Millionen Euro) sowie aus einer Forderung gegen die CSC Computer Sciences International, Aldershot, in Höhe von 11,4 Millionen Euro für den Verkauf der PTS Lizenz.
Die Minderung der sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen bedingt durch den Verbrauch einer Rückstellung für Restrukturierungsaufwände aus dem Abschluss von Aufhebungsverträgen mit Mitarbeitern im Vorjahr in Höhe von 52,5 Millionen Euro.
Der Anstieg der Verbindlichkeiten um 7,9 Millionen Euro entfällt im Wesentlichen mit 3,4 Millionen Euro auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und, mit 3,9 Millionen Euro auf sonstige Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um 4,2 Millionen Euro auf 16,6 Millionen Euro erhöht und betrifft erhaltene Zahlungen für Leistungen, die erst in zukünftigen Perioden erbracht werden. Ein wesentlicher Teil (10,7 Millionen Euro) bezieht sich auf 2 große Kundenverträge.
10. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren und Mitarbeiterbelange
Die in Deutschland vor zwei Jahren unter dem Stichwort "Green Fleet" neu eingeführte KFZ-Richtlinie hat sich vollumfänglich bewährt und wird konsequent fortgeführt. Die neu etablierte Modellpalette lässt für unsere Mitarbeiter einerseits eine attraktive Wahlfreiheit, sorgt aber andererseits gleichzeitig für die Einhaltung von Obergrenzen für Kohlendioxidausstoß. Durch effizientere Motoren wird der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert und zusätzlich werden mit den angebotenen Hybridfahrzeugen besondere Akzente gesetzt. Das trägt einerseits zum Umweltschutz bei, eröffnet uns aber auch die Möglichkeit einer Kostenreduktion. Dies ist ein bedeutender Beitrag zum Thema Corporate Responsibility and Sustainability, welches für die CSC ein zentrales Anliegen darstellt.
Wie in den vergangenen Jahren wurden wieder verschiedene Alternativen für soziales Engagement identifiziert. Dazu zählen u.a. die Schenkung von Hardware an soziale Einrichtungen sowie die Unterstützung lokaler sozialer Vereine und Stiftungen.
Eine nachhaltige Kundenbindung ist für CSC eine der wichtigsten Komponenten zukünftigen Wachstums. Um diese sicherzustellen, führen wir jährliche Kundenzufriedenheitsumfragen (derzeitiges Messverfahren Net Promoter Score) durch und haben deren Ergebnisse in die variable Vergütung des Managements integriert.
11. Unternehmensausblick
Zielsetzung der Gesamtunternehmung: unsere Transformation.
Verschiedene Einflussfaktoren haben den globalen IT-Services-Markt in den vergangenen Jahren massiv verändert. Im vergangenen Jahr startete CSC auch in Deutschland eine umfassende Trendwende, um unseren Geschäftserfolg zu erhöhen und Mehrwert für alle unsere Stakeholder in dieser Zeit der Veränderung zu liefern. Während wir aktiv die CSC Deutschland GmbH in ein schnelles, wertgeschätztes und erfolgreiches Unternehmen umgestalten, besteht unsere Verpflichtung zur Zusammenarbeit, Lieferung innovativer Angebote und hervorragender Services für unsere Kunden unverändert weiter und bleibt so stark wie immer. Aufbauend auf unsere einzigartige Unabhängigkeit von Hardware-Herstellern und mehreren Jahrzehnten Service für unsere Kunden, sind wir zuversichtlich, dass wir über die eingeleiteten Verbesserungen unseren Kunden in der Zukunft noch erfolgreicher als Marktführer für die nächste IT-Generation maßgeschneiderte Lösungen und Dienstleistungen anbieten können.
Maßgeblicher Baustein für diese Transformation ist der Umbau unseres Personalkörpers im Hinblick auf künftige Skill-Anforderungen und Kosteneffizienz. Mit den umgesetzten, massiven Restrukturierungsmaßnahmen wurde hierfür erfolgreich die Grundlage gelegt, auf die wir im abgelaufenen Geschäftsjahr durch konsequenten weiteren Ausbau von Kapazitäten im Near- und Offshorebereich aufgesetzt haben. Auch unsere Verwaltungsfunktionen wie beispielsweise die Finanzabteilung wurden im Rahmen einer zusätzlichen Restrukturierungsmaßnahme im vierten Quartal weiter verschlankt und dabei Prozesse und Aufgaben in unser Shared Service Center nach Prag verlagert.
Die grundsätzliche Marktausrichtung und Zielsetzung der Gesellschaft bleiben unverändert. Das Ziel für das Jahresergebnis 2017 ist bei einem einstelligen %-Bereich leicht rückläufigem Umsatz (Vergleich nach drei Perioden im FY 2017 - 3,6%), eine sich weiter steigende Rentabilität mit einem Ergebnis im höheren einstelligen Millionenbereich. Im Umsatz sehen wir eine Verschiebung vom klassischen Outsourcing-Geschäft hin zu Next Generation Services wie Cyber Security, Big Data, Cloud und Mobility, wo wir weiter mit hohen Wachstumsraten rechnen.
Wachstumsprognose, Initiativen und Chancen:
Der Erfolg von CSC in Deutschland ist untrennbar verbunden mit der Stabilisierung des Umsatzes und anschließend der Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum. Die Umsatzentwicklung ist wesentlich abhängig vom GIS-Marktsegment, welches 44% unseres Umsatzes ausmacht, während gleichzeitig unser Marktanteil in Deutschland unter 1% liegt. Hier werden wir unser Angebot künftig konsequent an der globalen Strategie ausrichten, um dem Umsatzrückgang Einhalt zu gebieten. Hinzu kommen unsere Anstrengungen, zusätzliche Umsatzpotentiale in vertriebsorientierten Initiativen zu erschließen, wodurch wir die Chance sehen, unsere fakturierbare Auslastung auf über 80% zu erhöhen. Ein weiterer Fokus in Deutschland liegt zusätzlich auf der Gewinnung neuer Partner und der Erschließung neuer Bereiche innerhalb unserer existierenden Kundenbasis über entsprechende Partnerschaftsmodelle.
Unsere Kosteneffizienzstrategie für Deutschland basiert auf einer mehrstufigen Struktur. Erstens, weiterhin Straffung der organisatorischen Ausrichtung mit dem Ziel unsere nicht fakturierbare Auslastung zu minimieren. Zweitens werden Kostensynergien durch unser verstärktes Offshore-Engagement erzielt werden. Und drittens wird das Offshoring-Programm auch einen erheblichen Beitrag leisten, um markgetriebene Einbußen im Deckungsbeitrag zu kompensieren.
Ein weiterer Grundstein für den Erfolg der CSC ist darüber hinaus die Etablierung einer neuen Management-Kultur. Wir werden geringe und mittelmäßige Leistung direkt adressieren und sicherstellen, dass jeder Mitarbeiter in Abhängigkeit von seiner Stufe auf der Hierarchieleiter seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens verstärkt leistet.
Zielmärkte:
Die drei großen Branchen Versicherungen, Banken- und Kapitalmarkt sowie Manufacturing, die heute etwa 75% Prozent der Umsätze in Deutschland repräsentieren, sind auch zukünftig entscheidend für unseren Gesamterfolg. Unser Ansatz ist es dabei, diese Segmente zu stabilisieren und darin wieder zu wachsen.
Das Geschäft mit Versicherungen allein trägt mit 40% zum Umsatz bei. Dabei stellen die beiden Kunden Zürich und Allianz die maßgeblichen Säulen dar. Unseren zukünftigen Erfolg bauen wir auf den Schwerpunkten Next Generation Infrastructure und Next Generation Applications im Sinne einer ganzheitlichen Digital Insurance-Plattform auf. Um darin eine führende Rolle zu übernehmen, wollen wir einerseits möglichst umfassend unsere vorhandene Cloud-Technologie nutzen und dabei andererseits vor allem den Anforderungen an eine Garantie der Sicherheit geschützter Daten unserer Kunden gerecht werden. Wir werden selektiv unsere Präsenz mit strategischen Partnern (bspw. Cisco, Salesforce oder HCL) in Kombination mit kleineren Akquisitionen vergrößern und dadurch unsere Leistungen zu einzigartigen Angeboten komplettieren.
Der Banken- und Kapitalmarkt umfasst rund 15% unseres Umsatzes und ist seit Jahren rückläufig. Das Marktpotenzial ist jedoch erheblich, insbesondere sehen wir im Bereich Banking-Transformation und Digitalisierung Chancen mit Fokus auf Bestandskunden (Hogan, CAMS, Celeriti) sowie der Weiterentwicklung von Core Banking-Systemen. Dabei nutzen wir eine Vielzahl von Go-To-Market-Initiativen (GRC, Capital Markets Fixnetix, Zahlung, Digitale Apps, IT-Transformation, Dienstleistungen, Transformation, StaaS, escape, etc.) und konnten bereits kurzfristig entsprechende Verkaufserfolge erzielen.
Im Bereich Manufacturing Solutions arbeiten wir an einem Ausbau unseres Angebotsportfolios um hochspezialisierte Dienstleistungen und an einer Ausrichtung auf drei grundlegende Lösungen: Digitale Transformation, Smart Manufacturing und Predictive Analytics. Alle drei Themen fokussieren sich auf die Sicherung eines innovationsorientierten Wachstums orientiert an der gesamten Wertschöpfungskette bzw. des gesamten Produktlebenszyklus unserer Kunden. Partnerschaft mit Salesforce, IBM, Cisco und SAP spielen dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Unser Angebot basiert auf dem Schlüsselprinzip, führende Unternehmen bei der Navigation durch die digitale Wirtschaft zu unterstützen. Wir bieten eine bedeutende und konsequente Ausrichtung auf Modernisierungsprojekte in den meisten Branchen. Stichworte wie 'cloudification', 'replatforming' oder Imigration' umschreiben oft das Ziel unserer Kunden im Sinne eines Übergangs zur nächsten Generation der IT, bedürfen aber stets eines möglichst unabhängigen Steuermanns. Diesen zu stellen, ist unser Ziel. Dabei sind unsere Mitarbeiter unser wichtigstes Gut, die einerseits als eine solche Rolle anerkannt werden und die andererseits eine robuste Wissensdatenbank darstellen.
Neben der genannten Branchenausrichtung sehen wir weitere Wachstumsmöglichkeiten durch sogenanntes Cross- und Upselling unserer Emerging Business Group, die die Technologien Cyber Security, Cloud und Big Data konsolidiert. Der oftmals überwältigende Trend zur Digitalisierung in fast allen Branchen zwingt Kunden, zu servicefähigen Unternehmen zu werden. Hier stehen wir als interdisziplinärer Partner zur Verfügung.
CSC Deutschland profitiert außerdem vom globalen Partnernetzwerk. Beispielhaft seien hier die strategischen Partnerschaften mit HCL im Applikationsmodernisierungsbereich, mit Palo Alto Networks in Sachen Information Security und natürlich mit der SAP genannt.
Als CSC Deutschland arbeiten wir konsequent am Ausbau sowie der Optimierung unserer Vertriebsstrukturen. Dazu zählen bedarfsorientierte Trainings der existierenden Belegschaft ebenso wie das Rekrutieren von Talenten in Nischensegmenten. Basis dieser Trainings ist die Neuausrichtung unseres Human Capital Management Bereichs, der u.a. die Themen Talent Management und Performance Management neugestaltet.
Zur Steigerung unserer Profitabilität führen wir vier Kerninitiativen zur Kostensenkung weiter fort:
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die Umstellung unserer Fahrzeugflotte auf eine "Green Fleet" mit entsprechendem Fuhrpark, |
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die bundesweite Konsolidierung unserer Büroflächen, |
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eine Neugestaltung und Implementierung der Reiserichtlinien sowie |
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eine Optimierung unseres 3rd Party Managements. |
Keine der Maßnahmen hat einen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeiten.
In Sachen Organisationsentwicklung verfolgen wir weiterhin die im letzten Jahr vorgestellte Struktur. Die Geschäftsführung hält unverändert an den nachfolgenden Grundsätzen zur Unternehmensentwicklung fest:
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aktive Einbeziehung der Mitarbeiter in die Gestaltung des Unternehmens. Jährliche Mitarbeiterbefragung mit konsequenter Interpretation, |
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Förderung des Ausbaus von Netzwerken innerhalb der CSC Corporation (z.B. Public Sector Conference, Innovation Council, Know-how Foren), |
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Implementierung einer Führungskultur entsprechend der seitens des Konzerns neu aufgestellten Werte sowie den Bestimmungen des Business Conduct, |
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Sicherstellung einer leistungsorientierten Personalentwicklung, |
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Konsequentes Performancemanagement, |
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Konsequentes Talent Management (u.a. durch regelmäßige Nachfolgeplanungen, Einrichtung einer Talent Group). |
Diese Plattformen unterstützen unsere Zielsetzung, eine Kultur der lernenden Organisation zu etablieren, die unsere Mitarbeitermotivation fördert und stetige Verbesserung unseres Dienstleistungspotentials erzielt.
12. Risiken der künftigen Entwicklung und Risikofrüherkennungssystem
Zur Erfüllung der Anforderungen an große Kapitalgesellschaften aus dem KonTraG haben wir für unser Unternehmen ein Risikomanagementsystem etabliert. Dies wird durch die Nutzung des Systems PaRIS realisiert. Darüber hinaus verfügen wir über ein funktionierendes internes Kontrollsystem, regelmäßig überprüfte Finanzprozesse sowie eine enge Verzahnung bei allen globalen Kundenbeziehungen über die weltweite CSC-Organisation.
Die eingeführten Prozesse in PaRIS umfassen die Bereiche Projekt- und Account-Statusberichtswesen sowie das Risikomanagement in Projekten, auf Unternehmensebene (für Profit-Center und Abteilungen) und in den Accounts im Geschäftsfeld Outsourcing. Hinsichtlich der Global Accounts besteht organisatorisch im europäischen und im Weltverbund von CSC eine sehr enge Zusammenarbeit, um hier innerhalb der lokalen und globalen Matrixorganisation geeignete Kontrollmechanismen zu nutzen und Zuständigkeiten zu definieren. Die Beträge in der Gewinn- und Verlustrechnung werden auf die periodengerechte Zuordnung überprüft. Es ist gewährleistet, dass der Buchungsunterlage eine verlässliche und nachvollziehbare Information über den Geschäftsvorfall beigefügt ist. Durch organisatorische Maßnahmen, wie die klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten und Kontrolle bei der Abschlusserstellung, transparente Vorgaben mittels Richtlinien zur Bilanzierung und Abschlusserstellung und die Zuverlässigkeit des eingesetzten IT-Systems in der Buchhaltung, ist eine periodengerechte und vollständige Erfassung der buchhalterischen Vorgänge gewährleistet.
Der Aufsichtsrat, hier insbesondere der Bilanzausschuss der CSC Deutschland GmbH wird in jeder Sitzung über aktuelle Projekt- und Unternehmensrisiken informiert. Die CSC interne Revision ist ebenfalls mit Prüfungstätigkeiten in das interne Überwachungssystem eingebunden. Weiterhin ist der Abschlussprüfer mit prozessunabhängigen Prüfungstätigkeiten eingebunden.
13. Risiken aus Finanzinstrumenten
Wesentliche Ausfallrisiken bezüglich unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen aufgrund der im Allgemeinen guten Bonität unserer Kunden und der bestehenden Bonitätsüberwachungs- und Mahnprozesse nicht. Währungsrisiken von Bedeutung bestehen ebenfalls nicht. Etwaige Zinsänderungsrisiken im Zusammenhang mit festverzinslichen Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind als nicht wesentlich einzuschätzen. Aufgrund der Einbindung in den konzerninternen Cash Pool und der bestehenden Bankguthaben sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar.
Hinsichtlich der Risiken aus Finanzinstrumenten gehen wir davon aus, dass es uns unsere internen Prozesse, der Informationsaustausch mit unseren Hausbanken und die bestehende Integration in den CSC Weltkonzern ermöglichen, diese aktiv und risikoarm zu steuern. Das Ausfallrisiko in Bezug auf bestehende Forderungen gegenüber Konzerngesellschaften kann aufgrund der guten Bonität des CSC Konzerns und innerhalb des Konzerns abgegebenen Garantieerklärungen als gering eingeschätzt werden.
Die Gesellschaft hat keine Risiken aus derivativen Finanzinstrumenten, da aktuell keine derivativen Finanzinstrumente von der Gesellschaft direkt genutzt werden.
14. Wesentliche unternehmensspezifische Risiken
Die folgenden wesentlichen unternehmensspezifischen Risiken werden durch PaRIS und andere Kontrollmechanismen zurzeit überwacht:
Finanzwirtschaftliches Risiko:
Projektrisiken aus Festpreisprojekten (erwartete Kosten übersteigen erzielbare Auftragssumme)
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Risiken aus der Leistungserbringung im Outsourcing für die Global Accounts |
Branchenrisiko und Umfeldrisiko:
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Veränderungen der Rahmenbedingungen der Märkte, innerhalb derer wir als Unternehmer agieren (z. B. Erweiterungen der klassischen SAP-Beratung um integrierte e-Business-Lösungen und damit verbundene Änderungen und Erweiterungen der vom Markt nachgefragten Mitarbeiter-Skills) |
Leistungswirtschaftliches Risiko:
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Risiken hinsichtlich der Umsetzung eines vorgegebenen Zeit- und Personalplans innerhalb eines Projektes (das bedeutet z. B. rechtzeitiges Rekrutieren aller notwendigen Skills zur sach- und fristgerechten Erfüllung eines Kundenauftrags) |
Sonstige Risiken:
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Sonstige Risiken im Rahmen der Kundenbeziehungen (u. a. Ausfallrisiko sowie Risiken aus Gewährleistungsansprüchen) |
Unser gesamtes Risikofrüherkennungssystem unterliegt einem fortlaufenden Anpassungsprozess, um Erfahrungen mit dem System effizienzsteigernd zu nutzen und auf Veränderungen in unseren Geschäftsfeldern zu reagieren.
Zum Bilanzstichtag wurden alle Risiken, soweit bilanzierungsfähig, im Jahresabschluss berücksichtigt. Seit der vollständigen Implementierung unseres Risikofrüherkennungssystems inklusive der Outsourcing Accounts leistet es einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Prozess- und Produktqualität. Die Projektleiter und Account-Manager erhalten z.B. standardisierte Statusberichte und sind dadurch in den operativen Einheiten befähigt, selbiges durch geeignete Rückmeldeverfahren zum KontraG-konformen Risikomanagement aktiv zu nutzen.
Die Risikosituation im Wettbewerb mit den anderen Anbietern auf den Marktfeldern, auf denen wir tätig sind, ist unverändert davon geprägt, dass es einerseits einige wenige große und viele kleine Anbieter gibt, andererseits Konzentrationsprozesse unverändert stattfinden.
Entscheidender Faktor in der nächsten Zeit für jeden Wettbewerber und auch für uns ist es, dass die eigene finanzielle Stabilität robust genug ist, um die Herausforderungen der schwierigen Marktsituation zu meistern. Wir gehen davon aus, dass CSC dafür sehr gut gewappnet ist.
Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass keinerlei bestandsgefährdende Risiken vorliegen.
15. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Der Vorstand von CSC hat im Mai 2016 den Plan zur Fusion von CSC mit dem Geschäftsbereich Enterprise Services von Hewlett Packard Enterprise (HPE) verabschiedet und veröffentlicht.
Damit schließen sich zwei Unternehmen zusammen, die sich ausgezeichnet ergänzen, um eines der größten ausschließlich auf IT-Services spezialisierten Unternehmen der Welt zu bilden. So entsteht ein noch leistungsstärkerer, agilerer und vielseitigerer Dienstleistungspartner, der wie kaum ein anderer positioniert ist, seinen Kunden auf ihrem Weg zur digitalen Transformation zum Erfolg zu verhelfen.
Die Fusion ist sowohl für CSC als auch für HPE's Enterprise Services Geschäft der nächste logische Schritt in unseren eigenen jeweiligen Transformationsprozessen und ein großer Sprung in eine erfolgreiche Zukunft.
Wir gehen davon aus, die Fusion bis Ende März 2017 abschließen zu können - vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre und der zuständigen Regulierungsbehörden. Selbstverständlich werden wir dafür sorgen, dass der Fusionsprozess für unsere Kunden, Partner und Mitarbeiter mit minimalen Störungen einhergeht, um die Bühne für zukünftige noch bessere Leistungen zu bereiten.
Das vereinte neue Unternehmen wird über die nötige Basis und Größe verfügen, in unserem immer volatileren Markt innovationsstark, wettbewerbsfähig und wachstumsorientiert zu bleiben. Wir werden unsere anderen Kunden noch effektiver unterstützen und noch präziser auf Ihre geschäftlichen Anforderungen und Erwartungen eingehen können. Die Fusion unserer beiden Unternehmen hat zahlreiche Vorteile:
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Unübertroffene Stärken im Kundenservice und im IT Betrieb - mit erweiterten Ressourcen und noch höherer Expertise stellt das neue Unternehmen für Kunden eine der sichersten Optionen in der gesamten Branche dar; |
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Marktführende Branchen- und Technologie-Expertise - mit branchenführender Erfahrung und umfassender IP in Bereichen wie beispielsweise Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Gesundheitswesen und Life Sciences, Logistik sowie im Konsumgütersektor helfen wir unseren Kunden, die Transformation noch schneller zu bewältigen; |
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Globale Reichweite- 85 Delivery Centers und 95 Datenzentren in 70 Ländern bieten unseren Kunden Zugang zu den effizientesten IT-Services der Welt; |
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Technologie-Unabhängigkeit und Best-in-Class-Kompetenz in Next-Generation-Technologien wie Cloud, Security-Services, Applikationsentwicklung und-Modernisierung, Big Data und Analytik, Mobility, Arbeitsplatz sowie komplexen Business-Prozess- und IT-Services; |
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Vereinte Führungsqualität - mit umfassender Change-Erfahrung und Transforma-tions-Kompetenz, ausgezeichneten Kundenbeziehungen, höchster Vertriebs- und GTM-Kompetenz sowie Branchen- und Fachexpertise; |
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Erweitertes Netzwerk von Best-of-Breed Technologiepartnern - für noch größere Lösungsauswahl, sowie |
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Verbesserte Innovationskraft, F & E und Investitionschancen für neue Services und Lösungen. |
In der Aufsichtsratssitzung vom 22. September 2016 wurde für das Deutschlandgeschäft ein Zukunftskonzept beschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken und die Grundlage für weiteres Wachstum zu gewährleisten. Mit einer vereinfachten und verbesserten Struktur, die sich konsequent an den Markterfordernissen ausrichtet, will CSC den Anforderungen und Wünschen seiner Kunden künftig noch passgenauer begegnen und die schnellen Entwicklungen der Branche besser nachvollziehen. Dazu wird CSC Strukturen und Prozesse so organisieren, dass das Unternehmen flexibler und noch näher an seinen Kunden arbeiten kann.
Den Fokus der Neuaufstellung bilden dabei sogenannte Industry Hubs, die sich klar an den Bedürfnissen der Kunden und den Industrieschwerpunkten in verschiedenen Regionen orientieren werden: München wird sich auf die Versicherungsindustrie konzentrieren, Rhein-Main auf den Bereich Banking, Köln und Berlin auf den öffentlichen Sektor und Stuttgart auf Fertigungsindustrien. Die Berater von CSC rücken näher an ihre Kunden heran; sind besser verfügbar und können schneller handeln. Für die Region Norddeutschland prüft CSC noch, inwiefern das Unternehmen dort einen weiteren Hub Standort etablieren wird. Weitere Branchen bedienen die CSC Berater künftig aus kundenspezifischen Büros. Die Konzentration auf Industry Hubs führt dazu, dass kleinere Standorte geschlossen werden, was die Struktur des Unternehmens maßgeblich vereinfacht und die Teams deutlich effizienter macht.
Den Sitz in Wiesbaden wird CSC ab kommendem Frühjahr nicht weiterführen: Der Vermieter hat den Mietvertrag für das Bürogebäude zum 31. März 2017 gekündigt. Mit Blick auf die geplante Ausrichtung auf Industry Hubs und eine künftig weiterhin starke Aufstellung im Rhein-Main Gebiet hat CSC sich nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung verschiedener Optionen dafür entschieden, keine neuen Räumlichkeiten in Wiesbaden anzumieten.
Im Rahmen der Neuaufstellung des Unternehmens plant CSC, die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland zu reduzieren. Die Konzentration auf deutlich weniger und dafür klar profilierte Standorte macht einen Abbau von rund 200 Arbeitsplätzen und eine Verlagerung von weiteren knapp 200 Stellen nach Osteuropa unumgänglich. Administrative Tätigkeiten werden in Zukunft effektiver organisiert, indem Backoffice-Funktionen in neue Shared Service Center an zentralen Knotenpunkten in Osteuropa zusammengelegt werden.
Mit seinem Zukunftskonzept schafft CSC den notwendigen Freiraum für Wachstum und Investitionen in Portfolio und Mitarbeiter und stärkt so das Unternehmen langfristig. Ziel von CSC ist es, den Markt für Next Generation IT-Dienstleistungen und -Lösungen in Deutschland als Thought Leader und starker Partner seiner Kunden aktiv mitzugestalten. CSC plant in Deutschland Investitionen und weitere Initiativen in Wachstumsbereichen wie bspw. Internet-of-Things, Cloud, Mobility, Big Data & Analysis, Cybersecurity oder den Industrielösungen der CSC Gruppe in den Lead-Branchen. Seinen Mitarbeitern will CSC attraktive Entwicklungsmöglichkeiten bieten, gleich, ob sie in kundennahen Rollen für die modernisierten klassischen Offerings tätig sind oder sich mit den Wachstumsthemen befassen.
16. Frauenquote
Durch das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst vom Mai 2015 sind in Deutschland bestimmte Gesellschaften verpflichtet, erstmals Zielgrößen für den Frauenanteil in Aufsichtsrat, Geschäftsführung und den nachfolgenden zwei Führungsebenen festzulegen und zu bestimmen, bis wann der jeweilige Frauenanteil erreicht werden soll.
Hinsichtlich des Aufsichtsrates besteht bereits eine Frauenquote von 50%, die auch aufrechterhalten werden soll. Für die Ebene der Geschäftsführung wird perspektivisch ein Anteil von 33% festgelegt, d. h. für den Fall, dass die Geschäftsführung um eine Position erweitert wird bzw. ein Geschäftsführer ausscheidet, soll die vakante Position durch eine Frau besetzt werden, sofern dies nicht geschieht, beträgt die Zielgröße 0%. Für die erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wird eine Zielgröße für den Frauenanteil von 28% festgelegt. Die Quote soll bis zum 30.06.2017 erreicht werden.
Wiesbaden, 21. Oktober 2016
Die Geschäftsführung
Claus Schünemann
Josef Ranner
Bilanz
AKTIVA
| 31.3.2016 | Vorjahr | ||
| Anhang | EUR | EUR | |
| (5) | |||
| ... sgegenstände | |||
| ... ewerbliche Schutzrechte und Lizenzen an solchen Rechten | 835.833,00 | 672.579,00 | |
| ... ksgleiche Rechte und Bauten .. auf fremden Grundstücken | 260.418,00 | 512.642,00 | |
| ... s- und Geschäftsausstattung | 7.074.818,00 | 13.472.337,00 | |
| 7.335.236,00 | 13.984.979,00 | ||
| Unternehmen | 13.212.512,47 | 14.022.137,47 | |
| 810.994,60 | 810.994,60 | ||
| ... sversicherung | 14.890.663,18 | 14.599.360,77 | |
| 28.914.170,25 | 29.432.492,84 | ||
| 37.085.239,25 | 44.090.050,84 | ||
| (6) | |||
| 38.864.618,90 | 33.729.133,41 | ||
| ... zahlungen auf Bestellungen | -25.982.218,98 | -25.020.217,06 | |
| 12.882.399,92 | 8.708.916,35 | ||
| ... tige Vermögensgegenstände | (7) | ||
| ...mgen und Leistungen | 56.692.927,77 | 45.887.299,43 | |
| ... u ndene Unternehmen | 62.668.516,29 | 10.401.059,56 | |
| ... enstände | 3.379.437,90 | 2.672.110,81 | |
| 122.740.881,96 | 58.960.469,80 | ||
| ... Guthaben | |||
| 91.011.486,80 | 136.339.440,38 | ||
| 226.634.768,68 | 204.008.826,53 | ||
| ... sposten | 3.015.674,87 | 2.845.428,64 | |
| 266.735.682,80 | 250.944.306,01 |
PASSIVA
| 31.3.2016 | |||
| Anhang | EUR | ||
| A. Eigenkapital | (8) | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.000,0 | ||
| II. Kapitalrücklage | 306.927,1 | ||
| III. Verlustvortrag | -252.728,8 | ||
| IV. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) | 11.340,4 | ||
| 75.538,6 | |||
| B. Rückstellungen | (9) | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 88.743,6 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 1.146,3 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 40.823,7 | ||
| 130.713,6 | |||
| C. Verbindlichkeiten | (10) | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ... | ||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 11.796,4 | ||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.323,4 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 17.673,9 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 10.071,71 | ||
| davon aus Steuern: EUR 8.437.509,02 (Vorjahr: EUR 4.507.024,31) | |||
| 43.865,7 | |||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | (11) | 16.617,6 | |
| 266.735,68..... |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2015 bis 31. März 2016
| 2015/16 | Vorjahr | ||
| Anhang | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | (12) | 299.350.753,45 | 304.043.131,75 |
| 2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen | 5.135.485,49 | 7.214.050,64 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 24.721.982,76 | 7.752.437,36 | |
| davon aus Währungsumrechnung: EUR 966.274,20 (Vorjahr: EUR 786.493,04) | |||
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | 28.517.990,39 | 18.405.035,36 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 86.759.960,68 | 86.381.394,80 | |
| 5. Personalaufwand | |||
| a) Gehälter | 110.764.759,86 | 140.803.257,33 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 20.390.865,48 | 29.304.818,16 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 533.544,33 (Vorjahr: EUR 7.315.441,24) | |||
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 4.696.478,97 | 8.637.065,88 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 62.476.708,96 | 56.806.618,38 | |
| davon aus Währungsumrechnung: EUR 867.655,66 (Vorjahr: EUR 1.704.077,92) | |||
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 980.202,36 | 51.562,50 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 980.202,36 (Vorjahr: EUR 51.562,50) | |||
| 9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und aus anderen Finanzanlagen | 549.771,82 | 2.563.018,85 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 23.459,62 (Vorjahr: EUR 2.120.809,06) | |||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 695.771,74 | 247.071,45 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 621.688,24 (Vorjahr: EUR 160.539,40) | |||
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 807.958,56 | 632,37 | |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 4.574.035,10 | 7.270.858,01 | |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 69.772,51 (Vorjahr: EUR 498.101,57) | |||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 12.445.209,62 | -25.738.407,74 | |
| 14. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 56.451.194,00 | |
| 15. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | -79.814.589,62 | |
| 16. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | -23.363.395,62 | |
| 17. Sonstige Steuern | 264.975,42 | 247.960,52 | |
| 18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 839.832,51 | 8.002.596,16 | |
| 19. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) | 11.340.401,69 | -57.352.360,04 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016
1 Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.
Die Vermerke zur Restlaufzeit der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie zu Zinsaufwendungen und -erträgen wurden im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit zum Teil im Anhang aufgeführt.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Vorschriften der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften in den §§ 264 bis 274a HGB vorgenommen.
Sofern nicht im Folgenden entsprechend dargestellt, sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.
Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen geschätzten Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode errechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.
Den Sachanlagen liegen Nutzungsdauern von zwei bis zehn Jahren zugrunde. Mietereinbauten werden über die Nutzungsdauer oder die kürzere Dauer des Mietvertrags abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bei dauernder Wertminderung angesetzt. Durch Tausch bzw. durch Sacheinlage erworbene Anteile an verbundenen Unternehmen werden bei Zugang mit ihrem Zeitwert angesetzt.
Für einen Teil der Pensionsverpflichtungen existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, die an die Mitarbeiter bzw. Pensionäre verpfändet sind und zur Abdeckung der späteren Pensionszahlungen verwendet werden. Das Deckungsvermögen für die Pensionsverpflichtungen ist wegen des Fehlens von Marktpreisen und allgemein anerkannten Bewertungsmodellen gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten in Form des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung bewertet (TEUR 16.018; Vorjahr: TEUR 16.693). Entsprechend werden die zugrunde liegenden Verpflichtungen (TEUR 104.762; Vorjahr: TEUR 104.398) und der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang (TEUR 88.744; Vorjahr: TEUR 87.706) wird unter den Pensionsrückstellungen erfasst. Die Erträge aus den saldierten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 349 (Vorjahr: TEUR 44) wurden mit den Zinsaufwendungen der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 4.411 (Vorjahr: TEUR 4.701) saldiert. Der Nettobetrag wird unter den Zinsaufwendungen gezeigt.
Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich unter Berücksichtigung individueller Stundensätze einschließlich angemessener Zuschläge für Fertigungsgemeinkosten und dem Leistungsbereich zugeordneter Kosten der allgemeinen Verwaltung. Die Fertigungseinzelkosten beinhalten die Grundgehälter der jeweils in den Projekten eingesetzten Mitarbeiter zuzüglich eines Zuschlags für Gehaltsnebenkosten und variable Gehaltsbestandteile. Als Bezugsbasis zur Ermittlung der Gemeinkosten-zuschläge werden die verfügbaren Stunden der Sollarbeitszeit nach Abzug von erwarteten Abwesenheiten (Urlaub, Feiertage, Krankheit) herangezogen.
Die für unfertige Leistungen erhaltenen Kundenanzahlungen sind offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt, soweit diese entsprechenden unfertigen Leistungen gegenüberstehen; ansonsten sind sie auf der Passivseite ausgewiesen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Ein sich ursprünglich über zehn Jahre erstreckender Steuererstattungsanspruch wurde abgezinst. Die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf Basis des BilMoG berechnet. Dabei wurde die Bewertung nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Anwendung der anerkannten Grundsätze der Versicherungsmathematik vorgenommen. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeit erworben worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Der Zinsfuß beträgt p. a. 4,27 % (Vorjahr: p. a. 4,37 %), der Gehaltstrend beträgt p. a. 2 % (Vorjahr: p. a. 2,75 %), der Rententrend p. a. 1,6 % (Vorjahr: p. a. 1,8 %) bei einer angenommenen Fluktuationsrate von unverändert 4,5 % p. a. (bis zum Alter 50). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr der Zinsfuß auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der letzten 7 Jahre ermittelt wurde, im Geschäftsjahr 2015/16 jedoch der durchschnittliche Marktzins der letzten 10 Jahre zugrunde gelegt wurde. Der Aufwand aus der Änderung des Zinsfußes ist im Personalaufwand ausgewiesen.
Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz laut Deutscher Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Aufgrund einer Gesetzesänderung zur Abzinsung der Pensionsrückstellung mit einem 10 Jahres Durchschnittszins, ergibt sich ein Betrag von EURO 6.871.853, der lt. § 253 Abs. 6 HGB zur Ausschüttung gesperrt ist.
Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurden Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.662 (Vorjahr: TEUR 3.990) gebildet. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der PUC-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Als weitere Annahmen liegen der Bewertung ein Zinsfuß von 3,76 % und eine Fluktuation von 4,5 % per anno zugrunde.
Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen (TEUR 6.169; Vorjahr TEUR 5.202) erfolgte auf Basis des BilMoG. Sofern biometrische Einflussfaktoren zu berücksichtigen waren, wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszinssatz wurde mit 2,05 % und der Gehaltstrend wurde mit 2,00 % bei der Berechnung der Rückstellung berücksichtigt.
Die Rückstellungen für Zeitwertkonten stehen im Zusammenhang mit einem flexiblen Arbeitszeitmodell, bei dem die Mitarbeiter der Gesellschaft die Möglichkeit zum Aufbau eines Zeitwertkontos haben.
Die entsprechenden Verpflichtungen aus diesen Zeitwertkonten sind über eine Treuhandgesellschaft durch Rückdeckungsversicherungen gesichert und die Ansprüche aus diesen Rückdeckungsversicherungen sind somit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung der für die Zeitwertkonten gebildeten Rückstellungen erfolgte zum beizulegenden Zeitwert der Rückversicherungsansprüche, die den fortgeführten Anschaffungskosten entsprechen (TEUR 3.711; Vorjahr: TEUR 3.932).
Die Aktivwerte sind mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert (per 31.3.2016: TEUR 4.145; Vorjahr: TEUR 3.932). Der Überhang wird in den Sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Aufwendungen und Erträge aus der Aufzinsung der Aktivwerte und Rückstellungen (jeweils TEUR 75; Vorjahr: jeweils TEUR 78) wurden wie im Vorjahr saldiert dargestellt.
Die Sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrages gebildet.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern
Latente Steuern wurden für sich in folgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Bewertungsunterschiede bei Anteilen an verbundenen Unternehmen. Der zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 31,7 % (KSt: 15,8 %; GewSt: 15,9 %). Die Berechnung ergab insgesamt eine Steuerentlastung. Es wurde vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Gebrauch gemacht, die aktivische latente Steuer nicht zu bilanzieren.
4 Währungsumrechnung
Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
5 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgend aufgeführten Anlagenspiegel ersichtlich.
| Anschaffungskosten | ||||
| Stand am 01.04.2015 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.03.2016 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| sgegenstände | ||||
| verbliche e Rechte sowie fiten | 9.443.580,19 | 597.827,11 | 171.633,91 | 9.869.773,39 |
| ;gleiche Rechte | ||||
| L der Bauten auf | ||||
| 5.567.235,02 | 10.122,50 | 0,00 | 5.577.357,52 | |
| ;- und | ||||
| 62.528.237,19 | 2.780.588,19 | 22.032.471,35 | 43.276.354,03 | |
| 68.095.472,21 | 2.790.710,69 | 22.032.471,35 | 48.853.711,55 | |
| Jnternehmen | 17.472.271,23 | 0,00 | 9.625,00 | 17.462.646,23 |
| 810.994,60 | 0,00 | 0,00 | 810.994,60 | |
| versicherung | 17.307.778,58 | 775.058,92 | 475.797,95 | 17.607.039,55 |
| 35.591.044,41 | 775.058,92 | 485.422,95 | 35.880.680,38 | |
| 113.130.096,81 | 4.163.596,72 | 22.689.528,21 | 94.604.165,32 | |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am 01.04.2015 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.03.2016 31.03.21 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| sgegenstände | ||||
| verbliche e Rechte sowie fiten | 8.771.001,19 | 407.941,11 | 145.001,91 | 9.033.940,39 |
| ;gleiche Rechte | ||||
| L der Bauten auf | ||||
| 5.054.593,02 | 262.346,50 | 0,00 | 5.316.939,52 260 | |
| ;- und | ||||
| 49.055.900,19 | 4.026.191,36 | 16.880.555,52 | 36.201.536,03 7.074 | |
| 54.110.493,21 | 4.288.537,86 | 16.880.555,52 | 41.518.475,55 | |
| Jnternehmen | 3.450.133,76 | 800.000,00 | 0,00 | 4.250.133,76 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| versicherung | 2.708.417,81 | 7.958,56 | 0,00 | 2.716.376,37 |
| 6.158.551,57 | 807.958,56 | 0,00 | 6.966.510,13 | |
| 69.040.045,97 | 5.504.437,53 | 17.025.557,43 | 57.518.926,07 | |
| Buchwerte | |
| Stand Std | |
| EUR | |
| sgegenstände | |
| verbliche e Rechte sowie fiten | 835 |
| ;gleiche Rechte | |
| L der Bauten auf | |
| ;- und | |
| 7.335 | |
| Jnternehmen | 13.212 |
| 810 | |
| versicherung | 14.890 |
| 28.914 | |
| 37.085 |
Zu den Unternehmen, an denen am 31. März 2016 ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht, werden folgende Angaben gemacht:
| Name und Sitz | Anteil am Kapital | Eigenkapital zum 31.3.2016 | Ergebnis 1.4.2015-31.3.2016 | ||
| CSC Computer Sciences Polska Sp. z.o.o., Warschau, Polen | 100% | TEUR | 5.152 | TEUR | 403 1) |
| CSC Hungary Ltd., Budapest, Ungarn | 100% | TEUR | -123 | TEUR | -192 1) |
| CSC Arabia Ltd., Riyadh, Saudi Arabien | 51% | TEUR | 295 | TEUR | -790 3) |
| Innovative Banking Solutions AG, Wiesbaden | 51% | TEUR | 4.056 | TEUR | 2.516 2) |
| CSC Computer Sciences Holding S.a.r.l., Luxemburg, Luxemburg | 0,4% | TEUR | 3.406.722 | TEUR | 353.990 4) |
| Adeus Aktienregister-Service GmbH, München | 5,0% | TEUR | 8.333 | TEUR | 713 5) |
| Bad Homburger Inkasso GmbH, Bad Vilbel | 17,5% | TEUR | 5.468 | TEUR | 1.061 6) |
1) gemäß Konzernreporting zum
31.03.2016
2) gemäß vorläufigem lokalen
Abschluss zum 31.03.2016
3) gemäß geprüftem
Jahresabschluss per 31.12.2013
4) gemäß Jahresabschluss per
31.03.2015
5) gemäß geprüftem
Jahresabschluss per 31.12.2014
6) gemäß geprüftem
Jahresabschluss per 30.09.2014
Auf die Anteile (0,4 %) an der CSC Computer Sciences Holding S.à.r.l., Luxemburg, (CSC Holding) wurde in den Geschäftsjahren 2011/12 und 2012/13 eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 2.676 bzw. eine Wertaufholung von TEUR 800 vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2013/14 erfolgte eine weitere Abwertung in Höhe von TEUR 2.014. Im FY 2014/15 ergab die erneute Bewertung eine Wertaufholung in Höhe von TEUR 904.
Im Geschäftsjahr 2015/16 ergab sich ein Abwertungsbedarf von TEUR 800.
6 Vorräte
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 38.865 (Vorjahr: TEUR 33.729) entfallen auf Festpreisprojekte.
7 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 62.669 (Vorjahr: TEUR 10.401) enthalten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 46.748 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen andere verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.921.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird ein kurzfristiges Darlehen gegen die CSC Computer Sciences EMEA Finance Ltd., Aldershot, UK, in Höhe von TEUR 40.678 ausgewiesen. Dieses Darlehen wurde von der Muttergesellschaft Computer Sciences Corporation, Falls Church, USA, in Form einer Sacheinlage der Kapitalrücklage zugeführt. Daneben beinhaltet der Posten eine Forderungen gegen die Muttergesellschaft Computer Sciences Corporation, Falls Church, USA, in Höhe von TEUR 718. Im Vorjahr wies die Gesellschaft gegenüber Ihrer Muttergesellschaft eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 7.917 aus.
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 671 (Vorjahr: TEUR 1.317) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sämtliche übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
8 Eigenkapital
Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. September 2008 wurde das gezeichnete Kapital auf Euro umgestellt. Gleichzeitig wurde eine Erhöhung um 38,26 Euro beschlossen. Die Kapitalerhöhung wurde am 24. April 2009 im Handelsregister eingetragen. Die Einlage wurde von der Computer Sciences Corporation, Falls Church, USA, ("CSC Corporation") in bar erbracht.
Mit Gesellschafterbeschluss vom 02. März 2016 wurde das Stammkapital der Gesellschaft gegen Bareinlage in Höhe von EURO 9.322.500 auf EUR 10.000.000 erhöht. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 16. März 2016.
Die Kapitalrücklage ergibt sich aus:
| 31.03.2016 | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| Saldo aus Vorjahren | 266.249 | 261.951 |
| Einlage der CSC Computer Sciences Corporation für den Erwerb der Image Solutions Europe GmbH | 0 | 4.298 |
| Einlage einer Darlehensforderung gegen die CSC Computer Sciences EMEA Finance Ltd, Aldershot, UK | 40.678 | 0 |
| 306.927 | 266.249 |
9 Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Positionen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 8.759 (Vorjahr: TEUR 59.754), für Tantiemen von TEUR 2.552 (Vorjahr: TEUR 2.531), für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 6.169 (Vorjahr: TEUR 5.203), für Subunternehmer/Fremdleistungen in Höhe von TEUR 5.528 (Vorjahr: TEUR 5.328), für Jubiläen TEUR 3.662 (Vorjahr: TEUR 3.990), für Urlaubsansprüche von TEUR 3.357 (Vorjahr: TEUR 4.023), für Intercompany Verrechnungen von TEUR 3.122 (Vorjahr: TEUR 714), für sonstige Personalkosten TEUR 2.748 (Vorjahr: TEUR 6.761), und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 734 (Vorjahr: TEUR 200) ausgewiesen.
In den Steuerrückstellungen waren im vorherigen Geschäftsjahr Rückstellungen für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 4.252 und Körperschaftsteuer TEUR 3.709 erfasst. Diese resultierten aus einer abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2006 bis 2009. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Beträge gezahlt. Die Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2015/16 belaufen sich auf TEUR 480 für Gewerbesteuer sowie TEUR 360 für Körperschaftsteuer.
10 Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 666 (Vorjahr: TEUR 644) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Alle anderen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 41.893 (Vorjahr: TEUR 33.978) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 17.674 (Vorjahr: TEUR 16.934) enthalten eine Darlehensverbindlichkeit gegen die CSC Deutschland Consulting GmbH in Höhe von TEUR 10.000 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.674 (Vorjahr: TEUR 17.325).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthielten im Vorjahr Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Computer Sciences Corporation, Falls Church, USA in Höhe von TEUR 7.917. In diesem Jahr weist die Gesellschaft eine Forderung gegen die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 718 aus.
11 Rechnungsabgrenzung
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 16.618 (Vorjahr TEUR 12.410) entfällt im Wesentlichen auf zwei große Kundenverträge (TEUR 10.748; Vorjahr: TEUR 7.965) und betrifft erhaltene Zahlungen für Leistungen, welche erst nach dem 31. März 2016 erbracht werden. Außerdem enthält dieser Posten Abgrenzungen über TEUR 5.870 (Vorjahr: TEUR 3.902) für zum Bilanzstichtag bereits fällige Rechnungen, die einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen.
12 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Verträgen
Aus Miet-, Leasing- und anderen Verträgen bestehen folgende Verpflichtungen:
| Gesamt | davon bis 31.3.2017 | davon ab 1.4.2017 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Miete Geschäftsräume | 15.342 | 9.359 | 5.983 |
| Kfz-Leasing | 9.909 | 3.415 | 6.494 |
| Miete Geschäftsausstattung | 218 | 181 | 37 |
| 25.469 | 12.955 | 12.514 |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Gebäudemieten verringern sich für die Folgejahre, da der Mietvertrag für das Businesscenter in Wiesbaden im März 2017 ausläuft. Bis zur Erstellung dieses Berichts wurde der Vertrag noch nicht verlängert bzw. es wurde kein neuer Mietvertrag abgeschlossen.
Haftungsverhältnisse
Die Flüssigen Mittel der Gesellschaft betreffen mit TEUR 82.303 Guthaben beim sog. EMEA-Cash-Pool des CSC Konzerns.
Im Rahmen der Einbindung in den EMEA-Cash-Pool des CSC Konzerns haftet die Gesellschaft bis maximal zur Höhe des eingezahlten Betrages für Cash-Pool Verbindlichkeiten der anderen am Cash-Pool beteiligten CSC Konzern-Gesellschaften. In diesem Zusammenhang kann es unter Umständen zu einer Zugriffsbeschränkung auf die entsprechenden Guthaben kommen.
Bei einer eventuellen Inanspruchnahme bestehen jedoch entsprechende Regressansprüche gegenüber der CSC Corporation.
Aufgrund der in der Gesamtgruppe bestehenden Liquidität und der seitens der CSC Corporation bestehenden Garantieerklärung halten wir eine Inanspruchnahme nicht für wahrscheinlich.
13 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse teilen sich in 31 % (Vorjahr: 32 %) Aufwandsprojekte, 8 % (Vorjahr: 7 %) Festpreisprojekte, 51 % (Vorjahr: 47 %) Outsourcing-Projekte sowie 10 % (Vorjahr: 14 %) sonstige Umsatzerlöse auf.
Die Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland erzielt.
Sonstige Betriebliche Erträge/Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2015/2016 Restrukturierungsaufwendungen durch den Abschluss von Aufhebungsverträgen mit Mitarbeitern in Höhe von TEUR 3.109 enthalten. Für diese Aufwendungen wurden von der CSC Computer Sciences Corporation Erstattungen in Höhe von TEUR 3.109 geleistet, diese werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten des Weiteren Erträge aus der Auflösung einer Wertberichtigung auf ein im Konzernverbund gewährtes Darlehen.
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und aus anderen Finanzanlagen
In dieser Position waren im Vorjahr im Wesentlichen die Erträge aus Ausleihungen an CSC Dänemark in Höhe von TEUR 2.121, die unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen gezeigt wurden, enthalten. Das Darlehen wurde mit Vertrag vom 27.03.2015 an die CSC Computer Sciences EMEA Finance Limited gegen Bareinzahlung übertragen.
Außerdem wird in diesem Posten die Erhöhung des Aktivwerts in Höhe von TEUR 526 (Vorjahr: TEUR 442) der im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungen gezeigt, soweit sie aus Kapitalerträgen resultiert, die die Versicherung erwirtschaftet hat.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (saldiert mit den Zinserträgen des Deckungsvermögens) in Höhe von TEUR 4.062 (Vorjahr: TEUR 4.056), sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung der Altersteilzeitrückstellung in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 134) und aus der Aufzinsung von sonstigen langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 164 (Vorjahr: TEUR 205) enthalten. Die Aufwendungen aus Aufzinsung betragen somit insgesamt TEUR 4.352 (Vorjahr: TEUR 4.395).
Steueraufwand
Im vorherigen Geschäftsjahr wurde eine steuerliche Außenprüfung für die Geschäftsjahre 2006 bis 2009 abgeschlossen. Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag wurde daraus resultierend im Vorjahr periodenfremder Steueraufwand in Höhe von TEUR 7.961 sowie unter den sonstigen Steueraufwendungen periodenfremder Steueraufwand für Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 118 erfasst.
Außerordentliche Aufwendungen und Erträge
Aufgrund der Umstrukturierung des CSC Konzerns in Deutschland wurden im Geschäftsjahr 2014/2015 mehrere Verschmelzungen durchgeführt. Aus diesen resultierten insgesamt ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 23.363, der im Vorjahr in den außerordentlichen Aufwendungen gezeigt wurde.
In den außerordentlichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2014/15 waren Restrukturierungsaufwendungen durch den Abschluss von Aufhebungsverträgen mit Mitarbeitern in Höhe von TEUR 56.451 enthalten. Für diese Aufwendungen wurden im Geschäftsjahr 2014/15 von der Computer Sciences Corporation Erstattungen in Höhe von TEUR 56.451 geleistet, diese wurden in den außerordentlichen Erträgen erfasst.
14 Sonstige Angaben
Abschlussprüferhonorar
Im Jahresabschluss sind Honorare für die Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr vom 1. April 2015 bis 31. März 2016 von TEUR 392 berücksichtigt, für sonstige Leistungen wurden TEUR 26 berücksichtigt. Honorare für Steuerberatungsleistungen beliefen sich auf TEUR 56.
Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter
Die Anzahl der im Berichtsjahr bzw. im Vorjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt:
| 2015/16 | Vorjahr | |
| Vollzeitkräfte im Jahresdurchschnitt (Angestellte) | 1.763 | 1.982 |
| leitende Angestellte | 26 | 49 |
| Aushilfen im Jahresdurchschnitt | 7 | 8 |
Organe der Gesellschaft und Aufwendungen für Organe
Als Geschäftsführer sind folgende Herren mit folgenden Zuständigkeiten bestellt:
| Claus Schünemann | Vorsitzender der Geschäftsführung |
| Josef Ranner | Kaufmännischer Geschäftsführer. |
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Anteilseignervertreter
| William L. Deckelman | Executive Vice President
& General Counsel, CSC
(Vorsitzender des Aufsichtsrats) |
| Dr. Martina Jäger | CEO DJM Consulting GmbH |
| George Majewski | Director Legal, CSC |
| Joanne Mason | Chief of Staff, CSC
(weitere stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrats) |
| Klaus C. Plönzke | CEO Plönzke Holding AG |
| Jim R. Smith | Executive Vice President and General Manager Global Business Services and Regions, CSC |
| Arbeitnehmervertreter | |
| Katrin Haß | Business Analyst,
Vorsitzende des Betriebsrats Rhein-Main, CSC
Deutschland GmbH
(weitere stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrats) |
| Petra Geischer | Head of Programme Management GBS Consulting CEE, CSC Deutschland GmbH |
| Martin Hanz | Gewerkschaftssekretär, Dienstleistungsgewerkschaft Verdi |
| Judith Oberst | Testmanager, stellv.
Vorsitzende des Betriebsrats Rhein-Main, CSC
Deutschland GmbH
(Aufsichtsratsmitglied bis 09.04.2015) |
| Thomas Kulpa | Project Leader,
Vorsitzender des Betriebsrats Köln,
(Aufsichtsratsmitglied seit 09.04.2015) |
| Verena Ranner | GBS Managerin, Betriebsratsvorsitzende Region Süd, CSC Deutschland GmbH |
| Doris Wege | Zweite Bevollmächtigte IG Metall, Verwaltungsstelle Wiesbaden-Limburg |
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Für ein ehemaliges Mitglied des Vorstandes der früheren CSC Ploenzke AG (Rechtsvorgängerin der CSC Deutschland Solutions GmbH) hat die Gesellschaft in 1993 eine Pensionszusage erteilt, für die durch Rückstellungsbildung in Höhe von Mio. EUR 3,5 zum Bilanzstichtag Vorsorge getroffen ist. Im Geschäftsjahr 2015/2016 erfolgten hieraus Rentenzahlungen in Höhe von TEUR 234.
Für die Vergütung der Tätigkeit der Aufsichtsratsmitglieder der CSC Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2015/2016 wurde eine Rückstellung von TEUR 45 gebildet.
Konzernabschluss
Die Muttergesellschaft der CSC Deutschland GmbH ist die Computer Sciences Corporation, die alle Anteile an der Gesellschaft hält.
Der Abschluss der CSC Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Computer Sciences Corporation, Falls Church, Virginia, USA, einbezogen, welche für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss der Computer Sciences Corporation ist in den USA bei der Securities & Exchange Commission (SEC) unter CIK Code 00000 23082 hinterlegt. Dieser nach § 292 HGB befreiende Konzernabschluss wird einschließlich des Bestätigungsvermerks in deutscher Sprache beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht. Die CSC Deutschland GmbH ist daher von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen.
Der Konzernabschluss der Computer Sciences Corporation, Falls Church, USA, wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (US-GAAP) erstellt.
Von den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen (HGB) abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden fanden insbesondere in folgenden Bereichen Anwendung:
| • |
Firmenwert Ein Firmenwert muss nach US-GAAP einem jährlichen Impairment-Test unterzogen werden. Falls eine Wertminderung vorliegt, muss eine Abschreibung vorgenommen werden. Die nach HGB vorgesehene planmäßige Abschreibung ist nicht möglich. |
| • |
Transition- und Transformationskosten, Due-Diligence-Kosten, Vertragsprämien Diese Kosten werden nach US-GAAP unter bestimmten Voraussetzungen aktiviert und über die Vertragslaufzeit abgeschrieben. Eine Aktivierung nach HGB ist nicht zulässig. |
| • |
Umsatzrealisierung Festpreiskontrakte Grundsätzlicher Unterschied ist der Zeitpunkt der Gewinnrealisierung. Nach US-GAAP wird die "percentage of completion"-Methode (Teilgewinnrealisierung) angewandt. Danach sind Forderungen und Umsatzerlöse in Höhe des Anteils am Gesamterlös zu erfassen, der dem Leistungsfortschritt entspricht. Es folgt somit eine dem Leistungsfortschritt entsprechende Teilgewinnrealisierung. Nach HGB erfolgt dagegen die Gewinnrealisierung grundsätzlich nach Fertigstellung und Abnahme durch den Auftraggeber (Realisationsprinzip). |
| • |
Latente Steuern Nach US-GAAP sind aktive latente Steuern auf Verlustvorträge und temporäre Differenzen zu bilden. Nach HGB besteht jedoch ein Wahlrecht hinsichtlich der Bilanzierung eines Überhangs an aktiven latenten Steuern (gegenüber passiven latenten Steuern). |
Wiesbaden, 21. Oktober 2016
Die Geschäftsführung
Claus Schünemann
Josef Ranner
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CSC Deutschland GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2015 bis 31. März 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfling eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfling gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der CSC Deutschland GmbH, Wiesbaden, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 21. Oktober 2016
Deloitte
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer
Haag, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2016
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht. Er hat sich im vergangenen Geschäftsjahr von der Geschäftsführung in seinen Sitzungen über die beabsichtigte Geschäftspolitik, grundsätzliche Fragen der Geschäftsführung, über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichten lassen und mit der Geschäftsführung darüber beraten. Das Präsidium hat die von ihm erbetenen Zustimmungen zu nach Gesetz oder Geschäftsordnung zustimmungspflichtigen Maßnahmen erteilt.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis 31.03.2016 drei ordentliche und zwei außerordentliche Sitzungen abgehalten, beide als Telekonferenz. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die geschäftlichen Entwicklung, die strategische Ausrichtung des Unternehmens und die Neuausrichtung des Operating Model. Ebenfalls hat sich der Aufsichtsrat über den Spin Off des U.S. Public Sektor Geschäfts vom restlichen CSC-Geschäft und deren Weiterführung als zwei separate Einheiten, CSC- Global Commercial und CSC- U.S. Public Sector berichten lassen, sowie über Personalanpassungen geringeren Umfangs im Bereich der Corporate Functions. Im Rahmen des Risikomanagements hat sich der Aufsichtsrat mit möglichen Risiken und kritischen Projekten auseinandergesetzt. Ferner hat er sich regelmäßig über die aktuelle Situation des CSC-EMEA-Cash-Pools, an dem die Gesellschaft beteiligt ist, berichten lassen.
Der Aufsichtsrat hat mehrere Ausschüsse gebildet: Das Präsidium hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Sitzung abgehalten. Der Bilanzausschuss hat dreimal getagt. Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz und der Betriebsausschuss brauchten nicht tätig zu werden. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat dem Plenum jeweils über die Arbeit der Aufsichtsratsausschüsse berichtet. Er hat mit der Geschäftsführung, insbesondere mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrates und seiner Ausschüsse in zahlreichen Gesprächen geschäftspolitische und strategische Fragen sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft behandelt.
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2015 bis 31.03.2016 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch schriftlichen Beschluss der Gesellschafterin der CSC Deutschland GmbH als Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprüft worden. Sie hat in ihrem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erklärt, dass nach ihrer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der Jahresabschluss der CSC Deutschland GmbH den gesetzlichen Vorschriften entspreche und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittle; ferner, dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss stehe und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittle und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstelle. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen.
Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind Einwendungen nicht zu erheben. Den von der Geschäftsführung vorgelegten Lagebericht und den Abschluss des Geschäftsjahres zum 31.03.2016 hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 14.11.2016 erörtert. An dieser Sitzung - wie auch an der vorbereitenden Sitzung des Bilanzausschusses am 11.11.2016 - haben auch die den Abschluss unterzeichnenden Wirtschaftsprüfer zu dem betreffenden Tagesordnungspunkt teilgenommen und über die Prüfung des Abschlusses berichtet sowie eingehend die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrates beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31.03.2016 gebilligt.
Wiesbaden, den 14. November 2016
William Deckelman, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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