Tangente GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katrin Tellkamp seit 6.5.2022 | Prokura |
Andreas Tietz seit 28.8.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Terra Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 5.57% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
|
Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 31.07.2023: Neufassung, ersetzt die Offenlegung vom 15.06.2023 |
terra Holding GmbHBuchholzKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021terra Holding GmbH, BuchholzA. Überblick über den Geschäftsverlauf terra hat die positive Entwicklung des Vorjahres fortgesetzt und profitiert vom Wachstum in den Kernmärkten Ost-Europa und den GUS-Staaten. I. Der terra Konzern im Überblick terra ist Logistik-Anbieter für Transporte von Nutzfahrzeugen aller Art auf eigener Achse und im kombinierten Verkehr per Bahn und Schiff. Unsere Kernkompetenz ist die Überführung von LKW's aller Art auf der eigenen Achse. Dieses Transportsystem zeichnet sich dadurch aus, dass die eingesetzten Kraftfahrer die Ware selbst auf der Straße bewegen. Die Relationen sind vielfältig. Sie reichen von Kurzstrecken innerhalb Deutschlands bis hin zur Langstrecke von Westeuropa nach Turkmenistan. Die operative Hauptgesellschaft terra Handels- und Speditionsgesellschaft mbH wurde 1978 gegründet und ist in Deutschland und Europa als Anbieter von logistischen Überführungsleistungen tätig. Der Hauptsitz von terra ist in Buchholz bei Hamburg. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaft hat sich nach dem Bann der Corona Pandemie im Berichtsjahr weitestgehend normalisiert und ist insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 5,9% angestiegen (Vorjahr: Rückgang um 3,1%). Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) konnten China und Indien im abgelaufenen Jahr mit 8,1% bzw. 9,0% das höchste Wirtschaftswachstum erzielen (Vorjahr 2,3% bzw -7,3%). Die anderen großen Industrienationen der weltweiten Wirtschaft wie Russland, die USA und die EU verzeichneten einen Wirtschaftswachstumszugang um bis zu 5,7%. Deutschland in der Eurozone war mit einem Anstieg von 2,7% eher schwächer als die anderen großen Volkswirtschaften in der EU wie Frankreich, Spanien oder Italien. In der Summe steigerte die EU die Wirtschaftsleistung um 5,2% (Vorjahr -6,4%). Nord- und Südamerika konnten vergleichbare Zuwächse wie die EU erwirtschaften. So verzeichnete die USA einen Anstieg von 5,7% gegenüber dem Vorjahr und Brasilien von 4,7%. Die Konjunktur in den für terra wichtigen Märkten entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr recht ähnlich. So konnte die Türkische Volkswirtschaft überdurchschnittlich von der weltwirtschaftlichen Erholung profitieren und erreichte gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg des Bruttoinlandprodukts von 1,8% auf 11,4%. Russland als auch EU entwickelten sich wie vorher beschrieben nicht ganz so positiv aber verzeichneten auch positive Wachstumsraten. Die wieder normal laufende Wirtschaft nach und mit der Corona-Pandemie ließ die Nachfrage nach Investitionsgütern wieder ansteigen und führte zu nahezu stabilen Produktionszahlen von Nutzfahrzeugen >6t im Vergleich zum Vorjahr. Mit Ausnahme von Asien wurde die LKW-Produktion in nahezu allen Ländern im zweistelligen %bereich ausgeweitet. China, auch aufgrund der restriktiveren Corona-Politik, verzeichnete den größten Volumenrückgang mit ca. 20%. Die Produktion in Nordamerika stieg im Gegensatz um 21% gegenüber dem Vorjahr.
* Quelle: IHS Inc und eigene Schätzungen
Die Region Asien trägt mit rund 2,0 Mio. produzierten Einheiten den größten Anteil an der weltweiten Produktion. III. Wesentliche Entwicklungen im laufenden Geschäftsjahr Die bestehenden Kundenbeziehungen konnten weiter ausgebaut und gefestigt werden. Im Berichtsjahr konnte terra Ausschreibungen bedeutender Kunden für bestehende und neue Vertragsländer für sich entscheiden und einen Zusatzbeitrag für auch dem Berichtsjahr folgende Geschäftsjahre generieren. Die kontinuierlich fortgeführte Vertriebsstrategie konnte erneut den Gewinn neuer Kunden mit nennenswerten Umsätzen im Berichtsjahr bewirken. Die Ressourcen sowohl im gewerblichen als auch im administrativen Bereich konnten dabei weitestgehend konstant gehalten werden. Das Berichtsjahr war von einem gleichlaufenden Verlauf geprägt. Saisonale Schwankungen, u.a. bedingt durch die Werksferien in der Nutzfahrzeugindustrie, fielen im üblichen Rahmen aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 wurden von terra 63.420 Fahrzeuge (Vorjahr 49.441) überführt. Dieser Anstieg an überführten Fahrzeugen von rund 28 % führte im Ergebnis zu einem Anstieg der Gesamtleistung. Der Umsatz erhöhte sich um TEUR 16.196 (34,2%) auf TEUR 63.493. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 ging von steigenden Umsätzen aus, so dass diese Annahme eingetroffen ist. Die Rohmarge entwickelte sich 2021 jedoch gegenläufig zu den Umsatzerlösen und sank auf 40,9% im Berichtsjahr von 45,3% im Vorjahr. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 ging von einer verminderten Rohmarge aus, so dass diese Vorhersage eingetroffen ist. Das Ergebnis nach Steuern liegt aufgrund der erhöhten Umsatzerlöse und erhöhten sonstigen Erträgen mit TEUR 6.143 über Vorjahresniveau (Vorjahr TEUR 5.915), womit die Prognose des Vorjahres übertroffen wurde. Zusammenfassend stellen sich die finanziellen Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Cash Earnings nach DVFA/SG betragen TEUR 8.354 (Vorjahr TEUR 7.567). Die Umsatzerwartung für das neue Geschäftsjahr ist im Hauptgeschäftsfeld Fahrzeugüberführungen positiv. Die jüngsten Prognosen des IMF bescheinigen der Weltwirtschaft in 2022 ein Wirtschaftswachstum von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr. Staatliche Konjunkturprogramme und zurückkehrendes Vertrauen von Investoren und Konsumenten durch ein zügiges Abklingen der Corona Pandemie sind die wesentlichen Stützen der Prognose. Dabei ist für Euroland mit einem Gesamtwachstum von 3,9% (Vorjahr: 4,2%) zu rechnen. Auch das Wachstum in den Schwellenländern soll wieder zurückkehren. Für den für terra wichtigen Markt Russland wird ein Wirtschaftswachstum von 4,2% für 2022 vorhergesagt. Eine ansteigende Exportnachfrage wird sich für terra in 2022 positiv auswirken und im Ergebnis zu einem Umsatzanstieg führen. Das Prognoseinstitut IHS geht für 2022 bei der Produktion im Bereich der Nutzfahrzeuge > 6t in Europe von einem Wachstum ca. 5%-8% aus.
Quelle: IHS *vorläufige Schätzung, **Heavy Vehicles. Insgesamt erwartet terra 2022 ein ansteigendes Geschäftsvolumen. IV. Verbundene Unternehmen Die größten Tochtergesellschaften des Konzerns stellen die terra Handels- und Speditionsgesellschaft mbH, Deutschland, die Convoy Logistics Platform Sp.z.o.o.o, Polen, die terra Transport ve Transit Tasimacilik Limited Sirketi, Türkei, sowie die Vehicle Transport Skandinavia AS, Norwegen, dar. Diese repräsentieren sowohl umsatz- und ergebnisseitig als auch von der Anzahl der Mitarbeiter her in etwa 90% des Konzerns. B. Darstellung der Lage des Konzerns I. Darstellung der Vermögenslage Das Finanz-Management von terra verfolgt nachstehende Zielsetzungen:
Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.808 auf TEUR 74.845 angestiegen. Den absolut stärksten Zugang gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Sachanlagen mit insgesamt TEUR 7.371. Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen betrug im Berichtsjahr 29,8 % (Vorjahr 43,1 %). Das Anlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr durch Investitionen in Immobilien sowie Abflüsse in sonstigen Ausleihungen um TEUR 11.554 auf TEUR 52.528. terra verfügt zum Bilanzstichtag über eine solide Eigenkapitalausstattung. Das bilanzielle Konzerneigenkapital erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 45.656 (Vorjahr TEUR 46.375). Die bilanzielle EK-Quote beläuft sich auf 61,0% (Vorjahr 64,4%). Die Gesellschafter sind auch weiterhin bestrebt, den Lieferanten und Partnern des Unternehmens Sicherheit in Form einer soliden Eigenkapitalausstattung zu geben. Zur Analyse der Vermögenslage des Konzerns wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt.
Bei einer bilanziellen Eigenkapitalquote von 61,0 % ist die Kapitalausstattung der Gesellschaft nach wie vor an externen Gläubigern ausgerichtet. Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten am Fremdkapital beträgt 42,0% (Vorjahr 48,3%). Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen am Fremdkapital beläuft sich auf 15,4 % (Vorjahr 13,6 %). II. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses Der erzielte Rohertrag, definiert als Umsatzerlöse (ohne Bestandsveränderungen) abzüglich Speditionskosten, der im Gegensatz zum Umsatz aussagefähigeren Messgröße für die Leistungsfähigkeit eines Logistikunternehmens, betrug im Berichtsjahr TEUR 25.959 (Vorjahr TEUR 21.426). Dies entspricht einer Quote am Umsatz von 40,9 % im Vergleich zu 45,3 % im Vorjahr. Die Rohertragskraft entwickelte sich damit nach dem Anstieg im Vorjahr negativ gegenüber dem Vorjahr. Hauptgründe sind die gestiegenen Kosten und der veränderte Strecken- und Dienstleistungsmix. Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund von ausgelaufener Kurzarbeit und einer leicht gestiegenen Mitarbeiteranzahl um TEUR 941 höher als im Vorjahr ausgefallen. Aufgrund von gestiegenen übrigen betrieblichen Aufwendungen wie z.B. Wechselkursverlusten oder Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen insgesamt höher ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese um TEUR 2.795 gestiegen. III. Darstellung der Finanzlage Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln und Kontokorrentkrediten, beträgt TEUR 6.078 (Vorjahr TEUR 15.597). Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds resultieren im Wesentlichen aus dem Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit. Im Berichtsjahr sind keine Liquiditätsengpässe eingetreten. Nach der Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2022 sind keine Liquiditätsengpässe absehbar. IV. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der terra-Konzern beschäftigte zum Jahresende 2021 insgesamt 243 Mitarbeiter. Dies ist eine leichte Zunahme gegenüber dem Vorjahr (240 Mitarbeiter). Zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen und Angebote führten zu einer geringen Mitarbeiterfluktuation. V. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns Insgesamt war die Entwicklung des Geschäftsverlaufes 2021 positiv. Die trotz gesunkener Marge erzielten Volumina zeigen, dass getroffene Entscheidungen und umgesetzte Maßnahmen zielführend wirken. Als wesentliche Ursache sind die positiven Marktentwicklungen unserer Kunden zu nennen. Die strategischen Ziele wie Sicherung und Ausbau der Kundenbeziehungen, Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten sowie die Optimierung des Working Capital konnten im erwarteten Rahmen erreicht werden. C. Risikobericht zu bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken / Chancen Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden beziehungsweise die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar. Ein Risikomanagement-System ist bei uns eingerichtet und wird laufend gepflegt. Die Überwachung von unternehmerischen Risiken wird durch die Geschäftsleitung persönlich laufend durchgeführt. Durch ein umfassendes monatliches Berichtswesen wird sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche Risiken regelmäßig und zeitnah Informationen erhält und somit unmittelbar notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Risiken werden bei Erkennen individuell bewertet und einer regelmäßigen Nachschau unterworfen. Maßnahmen zur Abkehr von etwaigen Schaden des Konzerns werden bei erstmaliger und/oder nachfolgender Einstufung der einzelnen Risiken erarbeitet und gewürdigt und je nach Einschätzung von Notwendigkeit und Wirkungsgrad umgesetzt oder nicht. Ertragsorientierte Risiken aufgrund von Entwicklungen des Marktes und des Wettbewerbs: Logistikanbieter wie terra werden sich im Jahre 2022 bei hohem Preis- und Qualitätsdruck steigenden Kosten ausgesetzt sehen. Volkswirtschaftliche und branchenspezifische Risiken: Belastend könnten sich geopolitische Konflikte in Bezug auf die Rohstoffpreise und verhangene Sanktionen der Staaten untereinander negativ auf die Investitionsbereitschaft auswirken. Kostensteigerungen würden nur bedingt an die Kunden weitergereicht werden können. Dies wird sich aufgrund des Krieges in der Ukraine insbesondere auf das Geschäftsjahr 2022 auswirken, wo bei gestiegenen Umsätzen nur mit vergleichbaren nominalen Roherträgen und einem in etwa konstanten Ergebnis gerechnet wird. Die Konjunkturschwankungen in der Nutzfahrzeugindustrie sind besonders ausgeprägt was die Nachfrage von terra's Dienstleistungen direkt beeinflusst. Die makroökonomischen Bedingungen der einzelnen Märkte sind von wesentlicher Bedeutung und korrelieren mit der Investitionsgüternachfrage und stellen ein Risiko für die Geschäftstätigkeit von terra dar. Chancen bestehen für terra im Auf- und Ausbau der Aktivitäten in Asien und Afrika sowie in der Akquisition von Projektgeschäften. Bedingt durch das hohe Wirtschaftswachstum entfalten viele bestehende Kunden von terra verstärkt Aktivitäten in dieser Region und fragen Transportdienstleistungen nach. Neben den Bestandskunden sollen durch Präsenz vor Ort auch neue Kunden gewonnen werden. Risiken aus dem Finanzbereich: Aufgrund der soliden Aufstellung des terra-Konzerns im Bereich der Finanzmittel ergeben sich durch Unabhängigkeit Chancen gegenüber dem Wettbewerb. Personalrisiken: Der Mitarbeiterstamm bewegt sich wie in den Vorjahren auf einem konstanten Niveau und ist durch eine geringe Fluktuation geprägt. Insgesamt bestehen keine erkennbaren Risiken die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Für die Zukunft werden solche Risiken aus heutiger Sicht nicht erwartet. D. Prognosebericht I. Ergebnisprognose für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 Für das Jahr 2022 rechnet terra mit einer steigenden Nachfrage der einzelnen Märkte nach Nutzfahrzeugen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Geschäftsbereich 'Nutzfahrzeuge' (LKW und Busse) einen leichten Zuwachs in 2022/23 erfahren wird. Der Bereich 'Krane' wird seinen positiven Verlauf des Vorjahres in 2022 weiter fortsetzen. terra erwartet auch in 2022 einen erhöhten Wettbewerbsdruck und hohe Preissensitivität auf Kundenseite. Durch kontinuierliche Optimierung der Abläufe, auch unter Ausnutzung der Volumeneffekte und Alternativstrecken, sollen Abschläge bei den Verkaufspreisen trotz veränderter Markt- und Rahmenbedingungen (z.B. mehr Kurzstrecken und mehr Einzelfahrten) ausgeglichen werden können. Bedingt durch den erwarteten Anstieg der Exportnachfrage der terra Kernmärkte wird sich der Strecken- und Dienstleistungsmix gegenüber dem Vorjahr leicht vermindern, so dass sich die Quote der Speditionskosten zu den Umsatzerlösen leicht unter dem Vorjahresniveau bewegen wird. Im Rahmen der Ertragsplanung für das Geschäftsjahr 2022 wird dennoch von einer vergleichbaren Umsatzrendite im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Im Jahr 2022 werden Ausschreibungen von großen Nutzfahrzeugherstellern erwartet. Dabei gilt es neben der Verlängerung der Bestandsmärkte auch um den Zugewinn neuer Märkte mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2022/2023. terra geht von einem positiven Ausgang dieser Ausschreibungen aus. Die Nachfrage wird sich über dem Niveau von 2021 bewegen, ergebnisseitig wird aufgrund der erwartungsgemäß geringer ausfallenden Rohmargenquote von einem in etwa vergleichbaren Jahresergebnis ausgegangen. II. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung Die Stabilisierung des Geschäftsumfanges erfordert bereichsweise die Nachholung einiger im Vorjahr ausgesetzter Investitionen. Zur Sicherstellung effizienter und stabiler Abläufe werden gezielte Maßnahmen im Bereich der IT vorgenommen werden und die Qualifikation der Mitarbeiter verstärkt. Der Mitarbeiterstamm im Hauptsitz Buchholz als auch in den ausländischen Niederlassungen wird dem erwarteten Geschäftsumfang angepasst. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sowie die Entwicklung gänzlich neuer Dienstleistungen sind in den beiden nächsten Geschäftsjahren nicht vorgesehen. Die Geschäftstätigkeit wird sich nach Art und Umfang in den nächsten beiden Geschäftsjahren an den Daten der Vergangenheit orientieren. E. Sonstige Angaben I. Forschung und Entwicklung Unser Unternehmen betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Buchholz/Nordheide, 12. Juni 2023 terra Holding GmbH gez. Andreas Tietz, Geschäftsführer Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben Die terra Holding GmbH ist unter der Registernummer HRB 201546 beim Handelsregister des Amtsgerichtes Tostedt eingetragen und hat ihren Firmensitz in Buchholz/Nordheide. Der Konzernabschluss der terra Holding GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. Konsolidierungskreis und assoziierte Unternehmen In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 sind neben der terra Holding GmbH als Mutter-unternehmen folgende Unternehmen durch Vollkonsolidierung gemäß § 300 Abs. 1 HGB einbezogen:
Diese Unternehmen werden in den Konzernabschluss einbezogen, da bei dem Mutterunternehmen gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 1 bzw. Nr. 2 HGB ein beherrschender Einfluss besteht. Gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB bzw. § 296 Abs. 2 HGB werden folgende verbundene Unternehmen und Beteiligungen nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Diese Unternehmen werden nicht in den Konzernabschluss mit einbezogen, weil sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Gesamtkonzerns einzeln und kumuliert betrachtet nicht wesentlich sind. Es handelt sich ganz überwiegend um reine Vertriebsbüros im Ausland, von denen die sieben zuletzt tabellarisch genannten Gesellschaften bereits inaktiv sind und sich in der Abwicklungsphase befinden. Für die Angabeverpflichtungen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird jeweils die Befreiungsvorschrift gemäß § 313 Abs. 3 Satz 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode des § 301 Abs. 1 HGB. Die Verrechnung der Anteile an einem Tochterunternehmen erfolgt mit dem entsprechenden Eigenkapital, das mit dem Betrag angesetzt wird, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Aktive Unterschiedsbeträge bei Anwendung der Neubewertungsmethode werden als Firmenwert aktiviert. Passive Unterschiedsbeträge werden gesondert in der Bilanz ausgewiesen und mit künftigen Verlusten verrechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Umsatzerlöse und andere Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen werden mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet. Der Wertansatz der Vermögensgegenstände aus konzerninternen Lieferungen wird um realisierte Zwischenergebnisse in den Einzelabschlüssen bereinigt, sofern sie nicht gemäß § 304 Abs. 2 HGB für den Konzern von untergeordneter Bedeutung sind. Soweit im Rahmen der Kapitalkonsolidierung stille Reserven aufgedeckt wurden, wurden gemäß § 306 HGB auf die entstehenden zeitlichen Differenzen latente Steuern angesetzt. Auf den angesetzten Geschäfts- oder Firmenwert werden keine latenten Steuern gebildet. 4. Bilanzierung und Bewertung Die terra Holding GmbH und die übrigen einbezogenen Unternehmen folgen in der Bilanzierung und Bewertung den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Der Grundsatz der einheitlichen Bewertung nach § 308 HGB wurde für alle einbezogenen Unternehmen, auch für die Gemeinschafts- und die assoziierten Unternehmen, beachtet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der voll konsolidierten Unternehmen sind einheitlich bewertet. Der Grundsatz der Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit gemäß § 246 Abs. 3 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde beachtet. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen - bewertet. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von drei Jahren zugrunde gelegt. SAP-Software wird über einen Zeitraum von sechs Jahren abgeschrieben. Hiermit soll der tatsächlichen Nutzungsdauer entsprochen werden. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Folgende entstandene Firmenwerte wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben: nachträgliche Anschaffungskosten im Rahmen der Kapitalkonsolidierung 2014:
Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige, der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechende Abschreibungen - bewertet. Als Abschreibungsmethode wurde generell die lineare Methode gewählt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Für solche abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden die Aufwendungen im Jahr des Erwerbs voll aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden, sofern nicht Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen waren. Auf einen Beteiligungsspiegel nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wurde gem. § 313 Abs. 3 HGB verzichtet. Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten bilanziert und unter einem gesonderten Posten ausgewiesen. Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Vollkosten aktiviert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt worden. Erkennbare Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5%. Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuer liegen ein Steuersatz von 14,17% für die Gewerbesteuer und ein Steuersatz von 15,83% für die Körperschaftsteuer zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Aus den unterschiedlichen Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz ergibt sich eine aktive latente Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 450 (Vorjahr TEUR 358) und eine passive latente Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 47). Das Wahlrecht zur Saldierung von aktiven und passiven latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. In Höhe der aktiven latenten Steuerabgrenzung von TEUR 450 besteht gemäß § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen angemessen berücksichtigt worden. Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen auf der Basis eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre Zinsfußes in Höhe von 1,87% (Vorjahr 2,30%) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend den HGB-Vorschriften in der Fassung des BilRUG gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB gebildet. Aus der Ermittlung des Verpflichtungswertes mit einem durchschnittlichen Marktzins in Höhe von 1,35% der vergangenen sieben Geschäftsjahre entstand ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 270 nach § 253 Abs. 6 HGB. Für diesen besteht eine Ausschüttungssperre. Dabei sind auch die gegenüber ehemaligen Mitarbeitern bestehenden Verpflichtungen berücksichtigt worden. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet und das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Der Rententrend wurde p.a. mit 2% angenommen. Soweit sonstige Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB die Abzinsung auf der Grundlage eines Marktzinssatzes, der unter Beachtung des voraussichtlichen Erfüllungszeitpunktes bzw. der individuellen Restlaufzeit der jeweiligen Verpflichtung durch eine Durchschnittsbildung aus den jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre zu ermitteln ist. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Einzahlungen, die Erträge des Geschäftsjahres 2022 betreffen. 5. Währungsumrechnung Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Zahlungsvorganges bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag werden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1.209 (Vorjahr TEUR 628) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 800 (Vorjahr TEUR 469) enthalten. Die Bilanzen der in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Unternehmen sind, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet worden. Die Posten der Gewinn- und Verlust-Rechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet worden. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von TEUR 1.686 (Vorjahr TEUR 347) wurde im Konzerneigenkapital erfasst und unter dem Konzerneigenkapitalspiegel vermerkt. 6. Angaben zur Bilanz Aktivischer / passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der aktivische Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 19 resultiert aus nachträglichen Anschaffungskosten des Jahres 2014 im Rahmen der Kapitalkonsolidierung und setzt sich wie folgt zusammen:
Der passivische Unterschiedsbetrag begründet sich in Höhe von TEUR 70 aus dem im Jahr 2006 erfolgten Erwerb der Anteile an Anteile der terra Transport ve Transit Tasimacilik Limited Sirketi und beruht auf erwarteten Kosten aus Garantien. Im Rahmen der erstmaligen Vollkonsolidierung im Jahr 2020 der Olsen & terra AS, Oslo, ergab sich ein weiterer passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 32, der ebenfalls auf erwarteten Kosten beruht. Im Geschäftsjahr erfolgte der erstmalige Einbezug in den Konzernabschluss der neu gegründeten Steinstraße Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz, durch Vollkonsolidierung. Aus der Kapitalkonsolidierung ergaben sich keine Unterschiedsbeträge. Das Konzernbilanzvermögen erhöhte sich hierdurch um TEUR 459. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel entnommen werden. Als immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Wesentlichen Programme für die Datenverarbeitung und die Telekommunikation ausgewiesen. Die Erhöhung des Anlagevermögens (ohne Finanzanlagen) beträgt TEUR 7.333 (Vorjahr Verminderung TEUR 853). Der Schwerpunkt der Investitionen lag in der Anschaffung von Grundstücken mit oder ohne Bauten. Finanzanlagen Die Entwicklung der Finanzanlagen ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Zunahme des Finanzanlagevermögens um TEUR 4.221 (Vorjahr Abnahme TEUR 1.088) resultiert im Wesentlichen aus der Auskehrung getätigter sonstigen Ausleihungen. Im Geschäftsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen an assoziierten Unternehmen aufgrund dauerhafter Wertminderungen in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr TEUR 0). Umlaufvermögen Die Vorräte entfallen in Höhe von TEUR 217 (Vorjahr TEUR 166) auf in Arbeit befindliche Aufträge für am Bilanzstichtag unterwegs befindliche Fahrzeugüberführungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf nicht konsolidierte Gesellschaften und betreffen sonstige Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen in- und ausländische Umsatz-steuererstattungsansprüche, Mietkautionen sowie unverpfändete Ansprüche aus Rückdeckungs-versicherungen und haben mit Ausnahme der unverpfändeten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 337 (Vorjahr TEUR 309) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr TEUR 41). Von den liquiden Mitteln sind in Höhe von TEUR 80 Termingelder als Mietkaution zugunsten Dritter verpfändet. Aktive Rechnungsabgrenzung Es wurden im Wesentlichen Kraftfahrzeugkosten und Versicherungskosten erfasst. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in Anlage 5 dargestellt. Das Stammkapital beträgt EUR 600.000,00. Die Kapitalrücklage ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die ausgewiesene Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung entsteht aus der Konsolidierung der Convoy Logistics Platform Sp.z.o.o., terra Transport ve Transit Tasimacilik Limited Sirketi, der Olsen & terra Transport AS sowie der Vehicle Transfer Scandinavia AS. Konzerngewinn Im Konzerngewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe TEUR 47.104 enthalten. Dieser entwickelte sich wie folgt:
Die Geschäftsführung hat für die einbezogenen Unternehmen jeweils vorgeschlagen, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Anteile anderer Gesellschafter Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital betreffen Minderheitsgesellschafter der terra Transport ve Transit Tasimacilik Limited Sirketi in Höhe von 5% sowie der Vehicle Transfer Scandinavia AS in Höhe von 25%. Maßgeblich für die Berechnung des Ergebnisanteils der Minderheitsgesellschafter war das um Konsolidierungsmaßnahmen bereinigte Ergebnis derselben Gesellschaft. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten für Investitionszuschüsse betrifft Förderungen der Stadt Buchholz für den Bau einer Kindertagesstätte. Im Geschäftsjahr betrugen die Erträge aus der Auflösung TEUR 16. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2.100 (Vorjahr TEUR 1.862) betreffen Altersvorsorgezusagen aktiver und ehemaliger Mitarbeiter der terra Handels- und Speditionsgesellschaft mbH, Buchholz, bzw. der terra Holding GmbH, Buchholz. Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern betragen TEUR 542 (Vorjahr TEUR 548). Die Steuerrückstellungen betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuerrückstellungen für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.559 (Vorjahr TEUR 1.078). Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten sind im Einzelnen folgende Posten zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 19.193 durch Grundschulden konzerneigener Grundstücke sowie durch Abtretung der Miet- und Pachtzinsen besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen handelsüblicher Zollbürgschaften sowie durch eine Briefgrundschuld (TEUR 153) auf eigene Grundstücke. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der erwarteten Erfüllung aller Anforderungen nicht gerechnet. Latente Steuerabgrenzungsbeträge Die aktiven latenten Steuern betreffen Abweichungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz nach § 274 HGB und resultieren aus höheren handelsrechtlichen Pensionsrückstellungen (Abweichung TEUR 1.254, Vorjahr TEUR 1.038) sowie höheren handelsrechtlichen sonstigen Rückstellungen (Abweichung TEUR 370, Vorjahr TEUR 235). In Höhe der aktiven latenten Steuerabgrenzung in Höhe von TEUR 450 (Vorjahr TEUR 358) besteht gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB eine Ausschüttungssperre. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr TEUR 47) haben sich um TEUR 20 vermindert und resultieren aus höherem handelsrechtlichen Anlagevermögen (Abweichung Handelsbilanz gegenüber Steuerbilanz in Höhe von TEUR 135, Vorjahr TEUR 235). Sonstige finanzielle Verpflichtungen, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, Geschäfte mit nahestehenden Personen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 2.675 (Vorjahr TEUR 3.289) für Leasingverträge und Mieten, hiervon sind TEUR 880 (Vorjahr TEUR 1.007) kurzfristig. Miet- und Leasingverträge werden überwiegend aus Gründen der Liquiditätsschonung abgeschlossen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse umfassen ganz überwiegend die Erlöse aus dem Transport von LKW, Busse und Krane sowie dem Verkauf von speditionsnahen Dienstleistungen und in geringerem Umfang Mieterträge. Die Gesamtsumme der Umsatzerlöse unterteilt sich nach nationalen und internationalen Auftraggebern wie folgt:
Außerordentliche Aufwendungen und Erträge In den Personalaufwendungen sind außerordentliche Erträge aus Kurzarbeitergeldzuschüssen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 352) enthalten. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr TEUR 273) enthalten. Von der Angabe der Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a) und b) HGB wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Die Pensionszahlungen gegenüber früheren Geschäftsführern betragen TEUR 32 (Vorjahr TEUR 32). Beteiligungserträge aus assoziierten Unternehmen Die Erträge betreffen die anteiligen Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr TEUR 29) des assoziierten Unternehmens Convoy Logistics Bulgaria, Ruse, sowie in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 126) des verbundenen Unternehmens OOO terra Commercial Transport Ltd., Moskau. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens In den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Zinsen von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr TEUR 4) enthalten. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr TEUR 44) sowie von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag gliedern sich wie folgt auf:
Die Konzernsteuerquote nach DRS 18 lässt sich wie folgt darstellen:
7. Sonstige Angaben Mitarbeiterentwicklung Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich wie folgt zusammen:
Derivative Finanzgeschäfte Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzgeschäfte. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es wurden keine marktunüblichen Transaktionen mit nahestehenden Personen getätigt. Honorar Abschlussprüfer Im Geschäftsjahr 2021 wurden Honorare für Abschlussprüfungen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr TEUR 78) berechnet. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres mit Auswirkung auf den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht 2021 haben sich nicht ergeben. Wie in Abschnitt C des Konzernlageberichts dargestellt, wird jedoch durch die Auswirkungen Krieges in der Ukraine trotz erhöhter Umsatzerlöse nur mit einem konstanten Rohertrag sowie einem vergleichbaren Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2022 gerechnet. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
Der Geschäftsführung wurde für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung erteilt. Zusatzangaben beschränkt haftender Gesellschafter: Die Canteleu Quartier GmbH, Buchholz, ist Komplementärin der Schaftrift Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz, der Harburger Straße Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz, der terra Real Estate Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Buchholz, der Schützenhofweg Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG, Buchholz, der Steinstraße Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz sowie der Töster Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz. Die Tangente GmbH, Buchholz, ist die Komplementärin der Bremer Straße Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG, Buchholz. Unternehmen, die von der Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB bzw. gem. § 264a Abs. 1 i.V.m. § 264b HGB Gebrauch machen: Der Konzernabschluss der terra Holding GmbH wird im elektronischen Register offengelegt. Das Mutterunternehmen hat zum Zwecke der befreienden Offenlegung des Konzernabschlusses 2021 für die folgenden Tochterunternehmen harte Patronatserklärungen abgegeben:
Gemäß der abgegebenen Patronatserklärungen hat sich die terra Holding GmbH zeitlich bis zum 31. Dezember 2022 verpflichtet, die Tochtergesellschaften finanziell so ausgestattet zu halten, dass sie ihren Verbindlichkeiten nachkommen können.
Buchholz/Nordheide, den 12. Juni 2023 Dipl.-Kfm. Andreas Tietz, Geschäftsführer Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die terra Holding GmbH, Buchholz Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der terra Holding GmbH, Buchholz, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der terra Holding GmbH, Buchholz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Buchholz i.d.N., den 12. Juni 2023 ACCURIO
GmbH
Karin, Wirtschaftsprüfer |
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