SUITX GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Meyer seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Frank Sander seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Carpenter Europe BV | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carpenter Engineered Foams Germany GmbHDuderstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2023bis
zum 15. Juni 2023:
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| ― |
"Mobility Performance" (Funktionsbauteile im Automobilbau, z.B. akustisch wirksame Konturteile) |
| ― |
"Mobility Interior" (Anwendungen im Automobil-Innenraum wie Dachhimmel, Türverkleidung etc.) |
| ― |
"Industrial Solutions" (z.B. Anwendungen von Filter- und Geräuschisolierung) |
| ― |
"Consumer & Medical Care" (z.B. Schaum-Kosmetika für Prothesen) |
| ― |
"Systeme" (Komponenten/Flüssigchemie zur Herstellung von formgeschäumten Polyurethan - Teilen) |
| ― |
"Living & Care" (Matratzen und Komfortbauteile). |
Eine Zertifizierung nach IATF 16949 (International Automotive Task Force) ist somit obligat. Der Standort Duderstadt verfügt über ein Entwicklungszentrum. Neben dem Bereich der Blockweichschaumentwicklung ist hier die Entwicklung und Anwendungstechnik für das Segment "Systeme" angesiedelt.
Standort Leverkusen:
Der Standort Leverkusen bedient die Segmente "Consumer & Medical Care", "Industrial Solutions" und "Mobility Performance" sowie den Intercompany-Bereich mit Lieferungen an die verschiedenen europäischen und außereuropäischen Schwestergesellschaften.
Standort Delmenhorst:
Der Standort Delmenhorst ist ein modernes Werk der kunststoffverarbeitenden Industrie. Als Hersteller von technisch anspruchsvollen Produkten und Systemlösungen aus weichelastischen Schaumkunststoffen, zelligen Elastomeren und technischen Vliesstoffen zählen vornehmlich namhafte Automobilhersteller sowie deren Zulieferer sowie Abnehmer aus dem Bereich "Consumer & Medical Care" zum Kundenkreis. Zur Umsetzung verschiedener Forschungs- und Entwicklungsprojekte verfügt der Standort über ein eigenes Akustikzentrum, lokale Konstrukteure nebst angeschlossenem Werkzeugbau sowie über ein eigenes physikalisches und chemisches Labor.
3. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche
Gemäß Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Wirtschaft ist das Bruttoinlandsprodukt 2023 insgesamt gegenüber 2022 um -0,3 % gesunken. (Quelle: BMWK - Jahresprojektion 2024)
Diese Entwicklung hat sich auch in den Branchen widergespiegelt, in denen die Gesellschaft tätig ist. Insbesondere der Automobilbereich, in den die Gesellschaft zuliefert, wurde durch allgemein stark steigende Beschaffungskosten und eine Verlangsamung der Konjunktur stark betroffen. Zwar stieg die Anzahl der in Europa produzierten PKW laut Statista "Anzahl produzierter Personenkraftwagen in der EU von 2014 bis 2023" von 10,9 Mio auf 12,2 Mio davon waren aber die Modellreihen, für die die Gesellschaft zuliefert, nicht betroffen. Des Weiteren sind zwei Großkunden insolvent gegangen. Produktionsverlagerungen von einem Großkunden ins europäische Ausland führten aufgrund von erhöhten Transportkosten ebenfalls zu Umsatzeinbußen.
Im Bereich Living & Care musste die Matratzenindustrie in Deutschland laut Statista "Umsatz der deutschen Matratzenindustrie in den Jahren 2009 bis 2023" im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von 721,4 Mio EUR auf 618,6 Mio EUR hinnehmen. Die Folgen dieser negativen Entwicklung betreffen auch die Gesellschaft. Des Weiteren wurde ein Liefervertrag durch einen Großkunden im 4. Quartal der Berichtsperiode beendet.
4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren
Die Steuerung des operativen Geschäftsverlaufs erfolgt über ein monatliches kennzahlengestütztes Reporting. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur operativen Steuerung der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Beide Kennzahlen sowie das operative Ergebnis blieben im Geschäftsjahr 2023 deutlich unter den Erwartungen. Dies ist hauptsächlich durch die sinkenden Umsätze hervorgerufen worden. Die Umsatzerlöse sanken im Berichtszeitraum von 142 Mio EUR auf 125 Mio EUR. Im Zuge einer auf breiter Front durchgeführten Preiserhöhung mussten Umsatzeinbußen hingenommen werden, da Kunden hierauf ausweichend reagiert und weniger nachgefragt oder den Lieferanten gewechselt haben. Des Weiteren sind einige Großkunden aus anderen Gründen verloren gegangen (Insolvenz, Produktionsverlagerungen).
Trotz Preiserhöhung konnte insgesamt keine Margenverbesserung erreicht werden. Insgesamt sank das EBITDA von 7,3 Mio EUR auf -6,9 Mio EUR.
5. Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH muss für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt als wenig zufriedenstellend bezeichnet werden.
Der Verlust von einigen Großkunden führte zu einem deutlichen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, der trotz Preiserhöhungen nicht aufgefangen werden konnte.
Die operative Geschäftsentwicklung wurde vor allem durch den andauernden Ukraine Krieg negativ geprägt. Dieser hatte keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf, da die Gesellschaft weder Kunden noch Lieferanten in beiden Staaten hat. Mittelbar wurde das Ergebnis aber durch eine hohe Inflationsrate von durchschnittlich 5,9% und eine allgemein getrübte Nachfrage beeinflusst.
Hieraus resultiert ein negatives Ergebnis nach Steuern von -13,6 Mio EUR. Das positive Betriebsergebnis von 0,3 Mio EUR im Vorjahr ist dem Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der bisherigen Beteiligung an der Temda2 GmbH zu verdanken und nicht dem operativen Ergebnis.
Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen waren im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen.
Aufgrund des Umsatzrückganges und der noch hohen Preise auf den Beschaffungsmärkten wurde das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von insgesamt -8,0 Mio EUR abgeschlossen. In dieser Summe ist ein Ertrag aus Verlustübernahme in Höhe von 5,8 Mio EUR durch die Recticel Verwaltung GmbH & Co KG aufgrund eines bis Ende Mai 2023 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages enthalten (s.o.).
Generelle operative Entwicklung
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Trotz der ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen konnte ein weitgehend normaler Geschäftsbetrieb sichergestellt werden, allerdings musste ein Umsatzrückgang von 142 Mio Euro auf 125 Mio Euro hingenommen werden. Die Umsätze folgten einem reduzierten Auftragseingang und sind durch ein reduziertes Auftragsvolumen begründet.
Übrige Aufwendungen und Erträge sowie operatives Ergebnis
Das operative Ergebnis blieb im Geschäftsjahr 2023 deutlich hinter den Erwartungen des Managements zurück.
Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sanken als Folge des rückläufigen Geschäftes um 2,0 Mio EUR gegenüber dem Vorjahr, die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von 15,4 Mio EUR auf 2,9 Mio EUR.
Allerdings lagen die gesamten betrieblichen Aufwendungen auch im Geschäftsjahr 2023 auf einem hohen Niveau, obwohl die Umsatzentwicklung hinter den Erwartungen blieb.
Obwohl die Mitarbeiterzahl leicht abgebaut wurde, stiegen die Personalaufwendungen durch Lohn- und Gehaltsanpassungen an.
6. Darstellung der Lage
1. Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 sank im Vergleich zum Vorjahresstichtag um insgesamt 10,3 Mio EUR auf 123,2 Mio EUR.
Für den deutlichen Rückgang sind auf der Aktivseite vor allem die deutlich um -9,4 Mio EUR reduzierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen verantwortlich. Der Grund hierfür ist im Wesentlichen in der Umstellung auf das "direct billing"-Verfahren (hierbei wird direkt durch die produzierende Gesellschaft an den Kunden verkauft, ein vorheriger Verkauf der Ware an eine andere Gesellschaft der Gruppe, die dann an den Endkunden verkauft, findet nicht mehr statt) durch die Carpenter-Gruppe zu sehen. Zudem hat sich das Anlagevermögen um -2,7 Mio EUR reduziert. Die Vorräte sanken um insgesamt um 4,0 Mio EUR.
Die Investitionen in das Anlagevermögen (3,0 Mio EUR) wurden im Geschäftsjahr 2023 auf notwendige Ersatzinvestitionen und auf Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung reduziert.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken dagegen umsatzbedingt um 1,3 Mio Euro auf 11,3 Mio EUR.
Auf der Passivseite sanken die Rückstellungen vor allem aufgrund entsprechend reduzierter sonstiger Rückstellungen um -0,4 Mio EUR auf 6,4 Mio EUR.
Der signifikante Rückgang auf der Passivseite ist aber vor allem auf den Jahresfehlbetrag von -8,0 Mio EUR zurückzuführen. Darüber hinaus sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um -1,6 Mio EUR.
Die Eigenkapitalquote blieb nahezu unverändert und betrug am Jahresende 90,2% (Vorjahr 89,2 %).
2. Finanzlage im Geschäftsjahr 2023
Die Carpenter Engineered Foams Germany GmbH war während des gesamten Jahres 2023 Teil eines konzerninternen Cash-Pools. Somit waren die Finanzlage und Liquidität durch die Schwestergesellschaft jederzeit sichergestellt. Der Cashpool wurde bis zum 12. Juni 2023 von Recticel International Services S.A. betrieben, danach durch die Carpenter Engineered Foams Belgium B.V.
Kredit- und Kapitalmärkte wurden und werden nicht in Anspruch genommen. Geschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken sowie andere derivative Finanzinstrumente werden nicht genutzt.
3. Ertragslage
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betrugen 125 Mio EUR und beinhalten angehobene Verkaufspreise, die unter Berücksichtigung der aktuellen Vertragslage und einer Einschätzung der erwarteten Auswirkungen auf die Kundenbeziehung, kunden- und produktspezifisch vorgenommen wurden. Insgesamt sanken die Umsatzerlöse um 17,0 Mio EUR (VJ 142,4 Mio EUR).
Der Personalbestand verringerte sich lediglich um 2 Mitarbeiter von durchschnittlich 602 Mitarbeiter im Jahr 2022 auf 600 Mitarbeiter im Jahr 2023. Hier steht einem Abbau der gewerblichen Mitarbeiter um 7 Mitarbeiter ein Stellenaufbau im Angestelltenbereich von 7 Mitarbeitern gegenüber. Die Anzahl der Auszubildenden sank von 9 auf 7.Bei nahezu gleichem Personalbestand stiegen die gesamten Personalkosten von 32 Mio EUR auf 33 Mio EUR an, was im Wesentlichen auf die Lohn und Gehaltserhöhungen zurückzuführen ist.
Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 ist nicht zufriedenstellend verlaufen. Sinkende Umsätze und zum Teil erhöhte Kosten führten zu einem deutlich negativen operativen Ergebnis.
7. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
a) Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Zum Zwecke einer vorausschauenden und nachhaltigen Unternehmenssteuerung verwendet die Geschäftsführung der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH neben den finanziellen Steuerungsgrößen auch nichtfinanzielle, sog. "weiche" Leistungsindikatoren. Diese betreffen vor allem die Bereiche Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Anlagensicherheit sowie die Forschung und Entwicklung. Diese Leistungsindikatoren stehen zwar im Fokus der Geschäftsführung, insbesondere die Arbeitssicherheit, werden aber nicht zur unmittelbaren Steuerung der Geschäftstätigkeit herangezogen, sondern, wie zum Beispiel im Falle der Arbeitssicherheit, im Zuge der Fürsorgepflicht.
b) Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Anlagensicherheit
Die Carpenter Engineered Foams Germany GmbH praktiziert ein strukturiertes und systematisches Sicherheitsmanagement, in dem detailliert die Grundsätze und Gesamtziele der Anlagensicherheit, des Umweltschutzes sowie der Arbeitssicherheit festgelegt sind. Durch einen Alarm- und Gefahrenabwehrplan ist sichergestellt, dass im Falle eines Ereignisses oder eines Störfalls die Abwehr so organisiert ist, dass die Auswirkungen möglichst geringgehalten werden sowie der Schutz der Mitarbeiter, Nachbarschaft und Umwelt immer im Mittelpunkt steht. Eine optimale Zusammenarbeit zwischen Behörden und externen Einsatzkräften regelt unser Notfallmanagement.
Zusätzlich unterliegen die Standorte Duderstadt und Leverkusen der 12. BImSchV (Störfallverordnung) und werden nach IE-Richtlinie betrachtet.
Alle Maßnahmen, die im Rahmen von regelmäßigen Überprüfungen der sicherheitsrelevanten Einrichtungen empfohlen bzw. angeordnet werden, werden von unseren qualifizierten Mitarbeitern auf Machbarkeit geprüft und in der Regel innerhalb der Realisierungsfristen umgesetzt.
c) Forschung und Entwicklung sowie Produktentwicklung
Die Entwicklung neuer und verbesserter Produkte ist unverändert der wesentliche Treiber für das zukünftige Wachstum unseres Unternehmens. Wir stärken unsere internen Entwicklungsaktivitäten durch ein internationales Netzwerk aus Kooperationen und Allianzen mit unseren Partnern in Europa, Asien und Amerika. Die Konzentration und Fokussierung unserer Ressourcen auch innerhalb unserer Geschäftsfelder auf Bereiche mit hohem Innovationsbedarf ermöglicht es uns, unsere Position im globalen Wettbewerb auszubauen. Dabei stehen die Bedürfnisse unserer Kunden stets im Zentrum unserer Aktivitäten.
Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Einsatzgebieten für Schaumstoffe und Polyurethan-Systemlösungen. Es gibt in diesem Bereich zahlreiche Forschungsrichtungen, denen wir uns anschließen können.
Auch im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wurde stetig an Verbesserungen der bestehenden Produktpalette gearbeitet.
Im Jahr 2023 wurden 574 TEUR für Forschung und Entwicklung ("F&E") ausgegeben, hiervon wurden 628 an die Muttergesellschaft weiterberechnet, da die Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mehreren Gesellschaften genutzt werden, was zu einem Ertrag von 54 TEUR führte, der auf eine Nachberechnung aus dem Vorjahr zurückzuführen ist. Im Vorjahr Betrug der F&E Aufwand 727 TEUR, eine Verrechnung fand zu diesem Zeitpunkt noch nicht statt. Im Verhältnis zum Umsatz betrugen die F&E Kosten im Berichtszeitraum 0,4% (VJ 0,5%). Der überwiegende Teil der F&E Kosten betraf Löhne und Gehälter (TEUR 435, Vj 537 TEUR). Die übrigen Kostenbestandteile betreffen Forschungsaufträge, Abschreibungen sowie diverse sonstige Ausgaben. Im Berichtszeitraum wurden keine Forschungs- und Entwicklungskosten aktiviert. Patente und Lizenzen wurden nicht angemeldet. Wie im Vorjahr fielen die Kosten für kundenspezifische Entwicklungen an.
8. Chancen- und Risikobericht
Chancen und Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die Weiterentwicklung interner Analysetools erlaubt es uns, wesentlich früher auf Veränderungen zu reagieren und geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln.
a) Risikomanagement
Potenzielle Risiken werden laufend identifiziert und regelmäßig überwacht. Das gruppenweite "Interne Kontrollsystem" (IKS) wurde letztmalig im Jahr 2020 im Rahmen eines "Internal Audit" durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft überprüft. Hierbei wurden keine systematischen Mängel festgestellt.
Auswirkungen möglicher Produktionsausfälle sind durch entsprechende Versicherungen sinnvoll abgesichert. Risikoreduzierend wirkt sich auch die Möglichkeit einer temporären Produktionsverlagerung an einen anderen Standort innerhalb der Gruppe aus.
Der standortübergreifende Zentraleinkauf orientiert sich ständig national und international über die Versorgungslage für unsere chemischen Hauptrohstoffe. Somit wird die Preisentwicklung stetig verfolgt und mögliche Versorgungsengpässe rechtzeitig erkannt, um entgegenwirken zu können.
Den Debitorenrisiken begegnen wir durch unser internes Forderungsmanagement mit standardisiertem Mahnwesen, laufender Beobachtung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden und mit Einholung von Bonitätsauskünften bei Neukunden.
Zins-, Währungs- und Liquiditätsrisiken werden im Rahmen eines aktiven Treasury-Managements, welches den Cashpool, dem die Gesellschaft angeschlossen ist, beinhaltet, überwacht und kontrolliert.
Auf Basis unserer internen Monatsabschlüsse mit detaillierten Umsatz- und Kostenanalysen sowie Auswertungen bezüglich Auftragslage können evtl. Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.
Mit modernen Technologien minimieren wir Risiken im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung, die bei unserer Gruppenobergesellschaft geführt wird. Der unberechtigte Zugriff auf Daten und Systeme sowie ein wesentlicher Datenverlust sind nahezu ausgeschlossen. Die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Systeme werden ständig überwacht.
Die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH wird auch getragen durch das Engagement und die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme sowie ein leistungsbezogenes Vergütungssystem bilden die Grundlage für die Mitarbeiterförderung.
Für Haftungsrisiken und potenzielle Schadensfälle haben wir unmittelbar oder mittelbar über die Konzernmutter ausreichenden Versicherungsschutz abgeschlossen, deren Umfang laufend zentral optimiert wird.
b) Risiken
Beschaffungsrisiken
Die Anzahl der möglichen Rohstofflieferanten für Hauptrohstoffe ist sehr überschaubar. Die Bedarfskontingente für die Standorte in Deutschland werden standortübergreifend gebündelt und die Einkaufspreise zentral verhandelt. Für alle anderen Roh- und Hilfsstoffe wird die Einkaufspreisentwicklung ständig kritisch überwacht und bei Bedarf werden neue Ausschreibungen angestoßen. Das Risikopotential und die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko in der Zukunft werden deshalb als mittel eingestuft.
Risiken resultierend aus einem möglichen Mangel an qualifiziertem Personal
Größere Maßnahmen der Personalrestrukturierung wurden bereits in Vorjahren ergriffen und umgesetzt. Ergänzende Einzelmaßnahmen sind seitdem erfolgt. Allerdings ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass sich zwischenzeitlich eine relativ hohe Fluktuation durch Kündigungen seitens einiger ArbeitnehmerInnen in Schlüsselpositionen ergeben hat. Die Geschäftsführung legt im Rahmen der Personalpolitik und der angestrebten Unternehmensstrategie einen Fokus auf die Gewinnung von qualifizierten MitarbeiterInnen in den relevanten Unternehmensbereichen. Für zeitliche Übergangsphasen wird gegebenenfalls auch mit externen Interim-Lösungen bzw. mit LeiharbeiterInnen operiert, bevor geeignete KandidatInnen in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen werden. Zusammen mit den übrigen ergriffenen Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen sieht die Geschäftsführung bezüglich der Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal nur ein vergleichsweise geringes Risiko.
c) Chancen resultierend aus der strategischen Einbindung in die Carpenter - Gruppe
Im Zuge der Übernahme durch die Carpenter - Gruppe in den USA wird sich zukünftig eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Nutzung von Synergien ergeben. Diese werden sowohl die Entwicklung des gruppenweiten Produkt-Portfolios als auch Themen der Marktabdeckung und Marktdurchdringung betreffen. Insgesamt verbindet die Geschäftsführung mit der Einbindung in die Carpenter - Gruppe die kurz- bis mittelfristige Erwartung einer deutlichen Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung (Umsätze, operative Ergebnisse) und einer Gewinnung zusätzlicher Marktanteile.
d) Gesamtbeurteilung der vorhandenen Chancen und Risiken
Die Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und in ihrer Gesamtheit keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken darstellen. Grundlegende Änderungen der Risiko- und Chancenlage erwartet die Geschäftsführung gegenwärtig nicht.
Entscheidend für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist ein positives gesamtwirtschaftliches Wachstum. Denn nur eine optimale Auslastung der vorhandenen betrieblichen Infrastruktur und der personellen Ressourcen garantiert ein profitables Betriebsergebnis.
Auch wenn im Berichtszeitraum die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine Krieges hauptverantwortlich für die Entwicklungen auf der Umsatz- und Rohstoffpreisseite waren, sieht die Geschäftsführung keine unbeherrschbaren Risiken auf die Gesellschaft zukommen.
9. Bisherige Entwicklungen nach dem Ablauf des Geschäftsjahres 2023
Im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 setzt sich die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 weiter fort. Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatzrückgang gegenüber 2023 verzeichnet werden. Die Erwartungen der Geschäftsführung im Vergleich zum Budget wurden ebenfalls nicht erfüllt. Sowohl das operative Ergebnis als auch das Gesamtjahresergebnis werden erneut negativ ausfallen und bleiben somit ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Anders als in Vorjahren erfolgt kein, auch nicht teilweiser, Ausgleich des Verlustes über einen Ergebnisabführungsvertrag, der mit Wirkung zum 31.05.2023 gekündigt wurde.
Die Gesellschaft hat für das Jahr 2024 eine Restrukturierung des Standorts Duderstadt beschlossen, die mit einem zweistelligen Mitarbeiterabbau verbunden ist; zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses ist diese Maßnahme vollständig abgeschlossen.
10. Prognosebericht
Im Juni 2023 hat die Carpenter-Gruppe, einer der weltweit größten Hersteller von Komfortprodukten, die Übernahme der bisherigen "Engineered Foams" - Division der RECTICEL - Gruppe abgeschlossen. Durch die Übernahme ist einer der weltweit größten vertikal integrierten Hersteller von Polyurethanschäumen und Spezialpolymerprodukten entstanden.
Hierdurch hat die Carpenter Engineered Foams Germany GmbH nun einen Eigentümer, der die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft in sein bestehendes Portfolio integrieren und ausbauen sowie die Profitabilität der Standorte nachhaltig vorantreiben möchte. Erste positive Erfolge konnten bereits im Jahr 2024 verzeichnet werden, da die Effizienz der Produktion z. B. am Standort Delmenhorst im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden konnte. Dennoch besteht hier noch erheblicher Verbesserungsbedarf, der u.a. durch die im Jahr 2024 abgeschlossene Restrukturierung des Standortes Duderstadt umgesetzt wurde. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich, dass sich diese Verbesserungen langfristig auch im operativen Ergebnis der Gesellschaft widerspiegeln werden.
Die Carpenter-Gruppe unternimmt umfangreiche Anstrengungen, insbesondere aufgrund ihrer langjährigen Produktionserfahrung, die Maßnahmen zur Effizienz- und Produktivitätssteigerung an den Standorten zu unterstützen und voranzutreiben.
Durch den Verlust einiger Großkunden, die im Vorjahr noch maßgeblich zum Umsatz beitrugen und eine angespannte wirtschaftliche Gesamtsituation, insbesondere im Automotive-Bereich, sind die Umsätze 2024 rückläufig. Die Umsatzrückgänge konnten durch Preissteigerungen auf der Verkaufsseite bisher lediglich abgemildert werden. Die Umsätze werden am Jahresende erneut spürbar unter Vorjahresniveau sein. Durch die oben erwähnten Produktivitätssteigerungen konnte das operative Ergebnis aber trotz Umsatzrückgang im bisherigen Geschäftsverlauf verbessert werden. Das Gesamtergebnis der Gesellschaft wird jedoch durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland negativ beeinflusst.
Die Inflationsrate ist im Verlauf von 2024 gegenüber 2023 deutlich gesunken (Statista "Gemeinschaftsdiagnose: Inflationsrate in Deutschland von 2009 bis 2023 und Prognose bis 2026") und trug im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 dazu bei, Preisnachlässe bei Lieferanten zu erzielen. Allerdings ist laut Statista ab 2025 nur noch ein weiteres Absinken der Inflationsrate auf 2,2% zu erwarten. Wir erwarten in 2025 ein stabiles Preisniveau, wobei bei einigen ausgewählten Materialien bereits Preiserhöhungen kommuniziert wurden. Wegen der durch die aktuelle wirtschaftliche Situation erzeugten Unsicherheit bei den Konsumenten erwarten wir keine grundlegende Verbesserung der Ausgangssituation und rechnen mit einer Kaufzurückhaltung der Konsumenten auf den von uns bedienten Märkten. Wir erwarten für 2025 einen leichten Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 wird ebenso wie das durch den Restrukturierungsaufwand zusätzlich belastete Jahresergebnis, trotz merklicher Verbesserung gegenüber 2023 negativ ausfallen. Für das Jahr 2025 ist eine leichte Ergebnisverbesserung aufgrund der abgeschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen und weiteren Optimierungen der Produktion zu erwarten. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Einbindung in die Carpenter - Gruppe (Cash-Pooling) gegenwärtig und auch zukünftig gesichert.
Duderstadt, den 24. Januar 2025
Geschäftsführung der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH
Frank Sander, Geschäftsführer
Steffen Meyer, Geschäftsführer
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 393.561,67 | 440.158,76 | ||
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.235.921,47 | 803.626,48 | ||
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 33.250,00 | 52.250,00 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 173.851,17 | 1.836.584,31 | 114.969,36 | 1.411.004,60 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | ||||
| Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 44.229.378,04 | 45.553.609,69 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 15.269.846,97 | 16.838.357,48 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.796.012,84 | 2.091.927,41 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.106.437,74 | 62.401.675,59 | 1.076.630,48 | 65.560.525,06 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 4.124.274,38 | 4.124.274,38 | ||
| 68.362.534,28 | 71.095.804,04 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 8.819.170,06 | 10.714.629,95 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 1.267.231,62 | 1.847.745,11 | ||
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 4.912.293,13 | 6.436.866,15 | ||
| 14.998.694,81 | 18.999.241,21 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 11.306.017,67 | 12.632.548,94 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 19.872.812,53 | 29.290.893,38 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 8.258.063,60 | 39.436.893,80 | 628.270,48 | 42.551.712,80 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 22.978,55 | 872.381,18 | ||
| 54.458.567,16 | 62.423.335,19 | |||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 342.684,06 | 3.148,46 | ||
| 123.163.785,50 | 133.522.287,69 | |||
|
Passiva |
||||
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.600,00 | 25.600,00 | ||
| II. Kapitalrücklage | 119.021.855,17 | 119.021.855,17 | ||
| III. Gewinnvortrag | 248,21 | 248,21 | ||
| IV. Jahresfehlbetrag | -8.028.329,43 | 0,00 | ||
| 111.019.373,95 | 119.047.703,38 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 367.928,00 | 393.832,00 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 0,00 | 76.985,18 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 6.373.778,72 | 6.784.113,54 | ||
| 6.741.706,72 | 7.254.930,72 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 908,73 | 0,00 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.653.299,00 | 5.255.810,75 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 390.198,73 | 885.221,14 | ||
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.358.298,37 | 1.078.621,70 | ||
| 5.402.704,83 | 7.219.653,59 | |||
| 123.163.785,50 | 133.522.287,69 | |||
| 2023 | 2022 | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 125.416.230,18 | 142.367.825,30 | |
| 2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -2.149.889,53 | 171.659,72 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 2.871.998,33 | 15.387.225,46 | |
| 4. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -67.172.028,68 | -78.786.006,85 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -2.803.935,71 | -69.975.964,39 | -2.226.631,37 |
| 5. Rohergebnis | 56.162.374,59 | 76.914.072,26 | |
| 6. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -27.368.243,87 | -26.057.495,90 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -5.717.936,78 | -33.086.180,65 | -5.975.491,96 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -5.659.384,24 | -5.834.118,07 | |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -30.021.662,07 | -37.562.381,72 | |
| 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 510.858,85 | 851,12 | |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.483.557,09 | -1.196.096,73 | |
| 12. Ergebnis nach Steuern | -13.577.550,61 | 289.339,00 | |
| 13. Sonstige Steuern | -219.939,56 | -212.722,75 | |
| 14. Erträge aus Verlustübernahme | 5.769.160,74 | 0,00 | |
| 15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn | 0,00 | -76.616,25 | |
| 16. Jahresfehlbetrag | -8.028.329,43 | 0,00 | |
I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Die Carpenter Engineered Foams Germany GmbH (vormals RECTICEL Engineered Foams Germany GmbH) hat ihren Sitz in Duderstadt und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter der Registernummer HRB 206540. Mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 15.06.2023 wurde die Firma geändert in Carpenter Engineered Foams Germany GmbH.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erstellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Mit Wirkung zum 31.05.2023 wurde der mit der RECTICEL Verwaltung GmbH & Co. KG bestehende Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag durch die Gesellschaft gekündigt (Kündigung vom 30.05.2023, eingetragen im Handelsregister am 27.06.2023). Im Jahresabschluss 2023 sind EUR 5.769.160,74 als Ertrag aus Verlustübernahme ausgewiesen. Dies entspricht dem bis zum 31.05.2023 entstandenen Verlust der Gesellschaft, welcher durch die RECTICEL Verwaltung GmbH & Co. KG auszugleichen ist.
Die Kündigung erfolgte vor dem Hintergrund der Veräußerung sämtlicher Anteile an der Gesellschaft an die Carpenter Europe BV gemäß notariellem Vertrag vom 12.06.2023.
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Anlagevermögen
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten angesetzt. In Höhe der aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 394, Vj. TEUR 440) besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.
Immaterielle Vermögensgegenstände, die einer Abnutzung unterliegen, werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert.
Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Geschäftsführung erwartet aus dem im Kontext eines Asset Deals erworbenen immateriellen Know-How einen langfristigen Nutzenzufluss.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben, im Zugangsjahr grundsätzlich zeitanteilig.
Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Fertigungs- und Materialkosten sowie angemessene Gemeinkosten und anteilige Abschreibungen des Anlagevermögens.
Dabei gelangen folgende Nutzungsdauern zur Anwendung:
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3 - 10 Jahre |
| Gebäude | 25 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 3 - 33 Jahre |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 - 25 Jahre |
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung bewertet.
Umlaufvermögen
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert, der sich aus den Börsen- und Marktpreisen ergibt, bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.
Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert angesetzt, soweit erforderlich unter Abzug angemessener Wertberichtigungen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert bilanziert.
Rückstellungen
Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung kommt das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck sowie eines Rechnungszinses i.H.v. 1,82% (Vj. 1,78%) zur Anwendung. Der Zinssatz zum 31.12.2023 entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre gem. § 253 Abs. 2 HGB. Für Jahresabschlüsse einschließlich des Geschäftsjahres 2018 war der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 7 Jahre anzuwenden, welcher zum 31.12.2023 1,74% (Vj. 1,44%) beträgt. Wegen der gesetzlichen Änderung der Bewertungsparameter ergibt sich eine Bewertungsdifferenz i.H.v. TEUR 3 (Vj. TEUR 15), für die gem. § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre besteht.
Folgende Annahmen liegen der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde:
| % p.a. | |
| Rechnungszinssatz | 1,82 |
| Rententrend | 2,00 |
| Fluktuation | 0,00 |
Eine Verrechnung mit Deckungskapital war nicht gegeben.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen diejenigen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie sind ebenso wie die übrigen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Anwartschaftsbarwertverfahren), unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn der Jubiläumsarbeitszeit und des Rechnungszinses (1,74% p.a., Vj. 1,45% p.a.), der sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung dienten als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wurde eine Fluktuationsrate von 1,00% (Vj. 1,00%) zugrunde gelegt. Die angenommene Gehaltssteigerung betrug 3,20% p.a. (Vj. 3,20%).
Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtung erfolgte gemäß der Stellungnahme des IDW RS HFA 3 unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75% p.a. (Vj. 1,42% p.a.) und einem angenommenen Gehaltstrend von 2,00% p.a. (Vj. 2,75% p.a.). Die Altersteilzeit-Wertguthaben sind durch Rückdeckungsversicherungen gegen die Insolvenz des Arbeitgebers gesichert. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit von TEUR 66 (Vj. TEUR 107) wurden mit Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 55 (Vj. TEUR 128; Anschaffungskosten = Zeitwert) saldiert. Der aus dieser Vermögensverrechnung resultierende Betrag wurde auf der Passivseite ausgewiesen (TEUR 11, Vj. TEUR 21). Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung (TEUR 1, Vj. TEUR 1) wurden mit dem Aufwand aus der Zuführung zur Rückstellung für Altersteilzeit (TEUR 1, Vj. TEUR 2) verrechnet.
Die Rückstellungen für Sterbegeld wurden unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Dienstzeit und des Rechnungszinses (1,74% p.a., Vj. 1,45% p.a.), der sich bei der Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, nach dem PUC-Verfahren bewertet. Für die Bewertung dienten als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wurde eine Fluktuationsrate von 1,00% (Vj. 1,00%) sowie eine Gehaltssteigerung von 3,20% p.a. (Vj. 3,20% p.a.) zugrundegelegt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundlagen der Währungsumrechnung
Fremdwährungen wurden mit den Kursen zum Buchungsdatum bzw. mit dem niedrigeren oder höheren mittleren Bilanzstichtagskurs gemäß dem Niederstwertprinzip bzw. Höchstwertprinzip bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Latente Steuern
Latente Steuern beruhen im Wesentlichen auf steuerlichen Verlustvorträgen, aktivierten selbst erstellten Vermögensgegenständen des Anlagevermögens sowie Unterschieden bei der Bewertung der Pensions-, Überbrückungsgeld- und Jubiläumsrückstellungen. In der Gesamtdifferenzenbetrachtung ergibt sich per Saldo ein aktiver Überhang. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht nach § 274 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ausweis der verbleibenden aktiven latenten Steuern. Die latenten Steuern werden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von rund 30% bewertet.
III. Angaben zur Bilanz
AKTIVA
Anlagevermögen
Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird auf Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen, der Bestandteil des Anhangs ist.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 19.872 aus dem Cashpooling, (Vorjahr: TEUR 28.160 aus Saldierung einer Forderung aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 128.874 und einer Verbindlichkeit aus Cashpooling von TEUR 100.714). Im Vorjahr waren ferner TEUR 1.130 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.
PASSIVA
Eigenkapital
Das Eigenkapitel hat sich um den Jahresfehlbetrag 2023 von TEUR 8.028 vermindert.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Personalverpflichtungen (TEUR 2.352; Vj. TEUR 2.225), Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäft für Rabatte und übrige Entgeltminderungen (TEUR 1.661; Vj. TEUR 1.255) sowie übrige Verpflichtungen (TEUR 2.361; Vj. TEUR 3.304).
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Berichtsjahr mit TEUR 391 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vj. TEUR 885). Hiervon bestehen TEUR 160 gegenüber der Gesellschafterin.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 188 (Vj. TEUR 253) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie mit TEUR 44 (Vj. TEUR 131) solche im Rahmen der sozialen Sicherheit.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Technical Foams | 111.277 | 125.871 |
| Living & Care | 12.126 | 15.283 |
| Services | 2.013 | 1.214 |
| Übrige | 0 | 0 |
| 125.416 | 142.368 |
Aufgliederung nach geographischen Märkten:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Deutschland | 68.075 | 75.951 |
| EU-Ausland | 40.107 | 31.671 |
| Amerika | 10.828 | 13.833 |
| Asien | 5.385 | 6.782 |
| Übrige | 1.021 | 14.131 |
| 125.416 | 142.368 |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem TEUR 966 (Vj. TEUR 193) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, TEUR 425 (Vj. TEUR 0) Erträge aus der Minderung der Wertberichtigung zu Forderungen sowie TEUR 12 (Vj. TEUR 3) Buchgewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (periodenfremde Erträge).
Mit TEUR 12.661 waren im Vorjahr Erträge aus dem Abgang von Beteiligungen ausgewiesen.
Daneben sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 397 (Vj. TEUR 738) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 211 (Vj. EUR 59) enthalten. Daneben enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen folgende außerordentliche und periodenfremde Aufwendungen:
|
2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Verlust Verkauf Beteiligungen / Kaufpreisanpassungen | 0 | 9.720 |
| Abwertungen / Forderungsverluste Verbundunternehmen | 0 | 161 |
| Forderungsverluste / Abwertung sonstige Altforderungen | 567 | 91 |
| Erhöhung Wertberichtigungen zu Forderungen | 0 | 656 |
| 567 | 10.628 |
Zinserträge
Die Zinserträge entfallen in Höhe von TEUR 511 (Vj. TEUR 0) auf verbundene Unternehmen.
Zinsen und sonstige Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 14) auf Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen und mit TEUR 1.403 (Vj. TEUR 1.159) auf Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen.
V. Sonstige Angaben
Beteiligungsbesitz
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgender Gesellschaft mit mehr als 20% beteiligt:
| Name und Sitz |
Anteil am Kapital
% |
Währung | Eigenkapital zum 31.12.2023 | Jahresergebnis 2023 |
| FoamPartner Holding AG, Zug (Schweiz) | 50% | TCHF | 20.869 | 124 |
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
| Gesamt | davon mit einer Restlaufzeit | |||
| TEUR |
< 1 Jahr
TEUR |
1
- 5 Jahre
TEUR |
> 5 Jahre
TEUR |
|
| Miet- und Leasingverpflichtungen | 944 | 441 | 503 | 0 |
| davon gegen verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer:
| 2023 | 2022 | |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 370 | 377 |
| Angestellte | 223 | 216 |
| Beschäftigte im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB | 593 | 593 |
| Auszubildende | 7 | 9 |
| Beschäftigte gesamt | 600 | 602 |
Honorar Abschlussprüfer:
| TEUR | |
| a) Abschlussprüfungsleistungen | 125 |
| b) Andere Bestätigungsleistungen | - |
| c) Steuerberatungsleistungen | - |
| 125 |
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen:
|
Verbundene Unternehmen
TEUR |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Cash-Pooling | 19.873 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inkl. Cash-Pooling | 390 |
| Absatzgeschäfte | 14.721 |
| Beschaffungsgeschäfte | 3.307 |
| Sonstige Erträge | 1.461 |
| Sonstige Aufwendungen | 10.383 |
Konzernzugehörigkeit
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft wird in den nach US-GAAP erstellten Konzernabschluss der Carpenter Holdings Inc, Richmond, Virginia, USA, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten wie auch den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht und ist am Sitz der Konzernmutter einsehbar.
Leitungsorgane
Verantwortliche Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:
| ― |
Dirk Verbruggen, Rumst (Reet)/Belgien, CLO & CFO RECTICEL S.A. (bis 16.08.2023) |
| ― |
Georg Lienammer, Pfäffikon/Schweiz, Werkleiter (bis 16.08.2023) |
| ― |
Kolja-Karsten Weyh, Ganderkesee, Werkleiter (bis 16.08.2023) |
| ― |
Tobias Grüner, Langnau am Albis/Schweiz, ehemaliger Global Operations Director RECTICEL Engineered Foams (bis 20.06.2023) |
| ― |
Dr. Peter Höcht, Rheinfelden, VP Operations Deutschland, Schweiz, China (bis 16.08.2023) |
| ― |
Martin Gerstenberg, Duderstadt, Werkleiter (bis 16.08.2023) |
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses 2023 verantwortliche Geschäftsführer:
| ― |
Peter Paul Muniz, Kents Store/Virgina USA, COO Carpenter Co. (von 16.08.2023 bis 15.11.2024) |
| ― |
Frank Sander, Arnstadt, Executive VP EMEA & APAC (ab 16.08.2023) |
| ― |
Steffen Meyer, Erfurt, Division Manager Ichtershausen und Deutschland (ab 16.08.2023) |
| ― |
Kurt Derieuw, Torhout/Belgien, VP Sales & Marketing Comfort EMEA (von 16.08.2023 bis 15.11.2024) |
Da nur einer der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Die für ehemalige Geschäftsführer gebildeten Pensionsrückstellungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 154 (Vj. TEUR 165).
Ergebnisverwendung
Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 8.028 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
VI. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im Januar 2024 sah sich die Geschäftsleitung gezwungen, am Standort Duderstadt wegen anhaltender rückläufiger Umsätze und einem ebenso rückläufigen Auftragseingang eine Restrukturierungsmaßnahme einzuleiten, die zum Jahresende 2024 abgeschlossen wurde.
Duderstadt, den 24. Januar 2025
Geschäftsführung der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH
Frank Sander
Steffen Meyer
| Anschaffungskosten | |||||
|
01.01.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.235.096,84 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.235.096,84 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 5.186.515,55 | 917.758,64 | 32.970,21 | 3.160,00 | 6.134.084,40 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 95.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 95.000,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 114.969,36 | 145.116,17 | -86.234,36 | 0,00 | 173.851,17 |
| 6.631.581,75 | 1.062.874,81 | -53.264,15 | 3.160,00 | 7.638.032,41 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 48.424.086,19 | 74.233,36 | 261.093,90 | 0,00 | 48.759.413,45 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 105.276.540,31 | 936.546,55 | 314.362,04 | 246.214,98 | 106.281.233,92 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.197.946,34 | 204.914,96 | 155.282,74 | 162.658,77 | 8.395.485,27 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.076.630,48 | 707.281,79 | -677.474,53 | 0,00 | 1.106.437,74 |
| 162.975.203,32 | 1.922.976,66 | 53.264,15 | 408.873,75 | 164.542.570,38 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Beteiligungen | 4.124.274,38 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 4.124.274,38 |
| 173.731.059,45 | 2.985.851,47 | 0,00 | 412.033,75 | 176.304.877,17 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|
1.1.2023
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2023
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 794.938,08 | 46.597,09 | 0,00 | 841.535,17 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.382.889,07 | 518.433,86 | 3.160,00 | 4.898.162,93 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 42.750,00 | 19.000,00 | 0,00 | 61.750,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 5.220.577,15 | 584.030,95 | 3.160,00 | 5.801.448,10 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.870.476,50 | 1.659.558,91 | 0,00 | 4.530.035,41 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 88.438.182,83 | 2.819.419,10 | 246.214,98 | 91.011.386,95 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.106.018,93 | 596.375,28 | 102.921,78 | 6.599.472,43 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 97.414.678,26 | 5.075.353,29 | 349.136,76 | 102.140.894,79 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 102.635.255,41 | 5.659.384,24 | 352.296,76 | 107.942.342,89 | |
| Buchwert | ||
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 393.561,67 | 440.158,76 |
| 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.235.921,47 | 803.626,48 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 33.250,00 | 52.250,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 173.851,17 | 114.969,36 |
| 1.836.584,31 | 1.411.004,60 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 44.229.378,04 | 45.553.609,69 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 15.269.846,97 | 16.838.357,48 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.796.012,84 | 2.091.927,41 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.106.437,74 | 1.076.630,48 |
| 62.401.675,59 | 65.560.525,06 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 4.124.274,38 | 4.124.274,38 |
| 68.362.534,28 | 71.095.804,04 | |
An die Carpenter Engineered Foams Germany GmbH, Duderstadt
Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht
Wir haben den Jahresabschluss der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH, Duderstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carpenter Engineered Foams Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü¬fung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Lagebericht
Entgegen § 289f Abs. 4 HGB enthalten weder der Lagebericht noch die Internetseite der Gesellschaft Angaben zur Frauenquote. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 24. Januar 2025
KPMG
AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hoffmann, Wirtschaftsprüfer
Deerberg, Wirtschaftsprüfer
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