Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 85162
Eingetragen
18.10.2002
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung im StraßenverkehrPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Gegenstand
Logistik zum Transport von Flurförderfahrzeugen und Zubehör. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Jestrich
seit 5.10.2021
Geschäftsführer
Thomas Pfaff
seit 18.10.2002
Geschäftsführer
Ernst Pfaff
seit 18.10.2002
Prokura
Carsten Pfaff
seit 18.10.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
30.00%
30.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ernst Pfaff
Hamburg
15.000 €
30.00%
Christa Pfaff
Hamburg
15.000 €
30.00%
C****** P****
10.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfaff Logistik GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 818.660,00 785.250,00
davon:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.636,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 79.488,00 90.682,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.536,00 694.568,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.037.000,79 4.496.345,00
II. Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.792.892,78 1.791.174,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.156.840,33 5.219.618,52
Summe Aktiva 16.805.393,90 12.292.387,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 8.865.041,67 4.908.960,60
III. Jahresüberschuss 3.805.407,12 3.956.081,07
Eigenkapital 12.720.448,79 8.915.041,67
B. Rückstellungen 1.719.236,07 1.654.507,24
C. Verbindlichkeiten 2.365.709,04 1.722.838,91
Summe Passiva 16.805.393,90 12.292.387,82

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

1. Rohergebnis 17.801.553,62 19.595.803,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.811.493,92 -3.887.357,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -823.071,69 -843.717,40
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -238.329,93 -233.414,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -7.396.012,02 -8.466.490,55
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 170.455,68 22.833,75
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -211.014,22
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.637,68 -1.637,68
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.895.521,94 -2.018.389,57
9. Ergebnis nach Steuern 3.805.942,12 3.956.616,07
10. sonstige Steuern -535,00 -535,00
11. Jahresüberschuß (+) / Jahresfehlbetrag (-) 3.805.407,12 3.956.081,07

Amtsgericht Hamburg, HRB 85162

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden unverändert übernommen.

AKTIVSEITE

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten gemäß § 254 HGB i. V. m. § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 (Brutto- Anlagenspiegel) sind im Anschluss dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 14.546,01 0,00 0,00 14.546,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 173.888,60 3.978,90 29.823,55 0,00 148.043,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.612.372,90 270.617,02 152.819,76 0,00 1.730.170,16
1.786.261,50 289.141,93 182.643,31 0,00 1.892.760,12
1.786.261,50 289.141,93 182.643,31 0,00 1.892.760,12
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 910,01 0,00 0,00 910,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 83.206,60 15.169,90 29.820,55 0,00 68.555,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 917.804,90 222.250,02 135.420,76 0,00 1.004.634,16
1.001.011,50 238.329,93 165.241,31 0,00 1.074.100,12
1.001.011,50 238.329,93 165.241,31 0,00 1.074.100,12
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.636,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 79.488,00 90.682,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.536,00 694.568,00
818.660,00 785.250,00
818.660,00 785.250,00

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Sämtliche Forderungen im Umlaufvermögen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) auf Steuern.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit ihr Marktwert am Bilanzstichtag voraussichtlich dauerhaft unter den Anschaffungskosten liegt, wird ihr Bilanzansatz außerplanmäßig auf den niedrigeren Wert abgeschrieben.

PASSIVSEITE

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 50.000,00.

Rückstellungen

Rückstellungen werden zu den Beträgen erfasst, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen sind.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen insbesondere auf Verpflichtungen gegenüber Dritten (TEUR 67, Vorjahr: TEUR 63).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen erfasst. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Folgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dar:

... davon mit einer Restlaufzeit von ...
Gesamtbetrag ... bis 1 Jahr ... 1 bis 5 Jahren ... über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 525.810,06 525.810,06 0,00 0,00
(Vorjahr) (362.431,17) (362.431,17) (0,00) (0,00)
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.839.898,98 1.839.898,98 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.360.407,74) (1.360.407,74) (0,00) (0,00)
Summe 2.365.709,04 2.365.709,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.722.838,91) (1.722.838,91) (0,00) (0,00)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) und auf Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 1.510 (Vorjahr: TEUR 782).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 0) auf die Zuschreibung (Wertaufholung) von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie ein Teilbetrag von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 4) auf Abgangserfolge aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen.

Aufwendung für Altersversorgung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf Altersversorgung TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 17).

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen finanzieller Art, die nicht aus der Bilanz hervorgehen und für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind (§ 285 Nr. 3 HGB), bestehen wie folgt:

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von EUR 6 Mio. p.a.

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von ca. TEUR 2 p.a.

Mitarbeiter

2023 wurden durchschnittlich 97 Arbeitnehmer (davon 11 Angestellte und 86 gewerbliche Arbeitnehmer) im Unternehmen beschäftigt. Ferner waren zwei Auszubildende sowie ein Geschäftsführer beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer

Geschäftsführer der Pfaff Logistik GmbH waren im Berichtsjahr:

Herr Carsten Pfaff, Kaufmann, Hamburg.

Carsten Pfaff vertritt die Gesellschaft allein.

Herr Thomas Pfaff, Kaufmann, Hamburg.

Thomas Pfaff vertritt die Gesellschaft allein.

Herr Karsten Jestrich, Kaufmann, Asendorf.

Karsten Jestrich vertritt die Gesellschaft mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Von der Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 26. November 2024

Carsten Pfaff

Thomas Pfaff

Karsten Jestrich

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Pfaff Logistik GmbH ist im Handelsregister unter HRB 85162 Amtsgericht Hamburg eingetragen und der Gegenstand des Unternehmens ist Logistik zum Transport von Flurförderfahrzeugen und Zubehör. Das Unternehmen besteht seit 2002.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Geschäftsfeld des Unternehmens liegt schwerpunktmäßig in der Logistik von schweren/sperrigen und schwierigen Gütern in jeder Form. Hierbei handelt es sich überwiegend um Produkte für die Weiterverarbeitung am Band, für die Produktion und den Warenversand. Wir übernehmen alle Dienstleistungen im Rahmen unserer logistischen Möglichkeiten. Des Weiteren lagern wir für unsere Kundschaft große und sperrige Waren ein, wie Maschinen und Teile. Wir übernehmen die Kommissionierung und weitere Arbeiten je nach Bedarf.

Die Logistikbranche in Deutschland wurde 2023 stark von der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst. Da das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um -0,3 % sank und die Industrieproduktion um -2,0 % zurückging, hatte dies direkte Folgen für den Transport- und Logistiksektor.

Die Inflation hatte weitreichende Auswirkungen auf die Logistikbranche. Durch steigende Betriebskosten wie höhere Treibstoffpreise, teurere Arbeitskräfte und steigende Energiepreise wurden die Transportkosten und Lagerhaltungskosten insgesamt teurer. Dies führte dazu, dass Unternehmen höhere Preise für ihre Dienstleistungen an ihre Kunden weitergeben mussten. Darüber hinaus erschwerte die Inflation die Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten, was zu Verzögerungen in den Lieferketten führte. Die Logistikunternehmen standen unter Druck, effizienter zu arbeiten und investierten verstärkt in Automatisierung und Technologien, um die steigenden Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Energiekosten in Deutschland waren zwar stabiler als im Jahr 2022, aber immer noch hoch im internationalen Vergleich. Der Gaspreisrückgang, die verstärkte Nutzung von Erneuerbaren Energien und die milden Temperaturen halfen, die Gesamtkosten zu dämpfen. Langfristig wird erwartet, dass der Übergang zu nachhaltigen Energiequellen die Preissituation stabilisieren könnte, aber kurzfristig blieben die Preise auf hohem Niveau.

Das Jahr stand vor allem im Zeichen der kurzfristigen Krisenbewältigung. Der andauernde Krieg in der Ukraine hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die globale Logistik und Warenströme. Der Ukraine-Krieg brachte, neben der sozialen Teilhabe, weiterhin erhebliche Herausforderungen für die Logistikbranche, die durch Unterbrechungen von Lieferketten, Arbeitskräftemangel, steigende Energiepreise und wirtschaftliche Verluste geprägt sind.

2023 war durch einen Fachkräftemangel geprägt, insbesondere bei Fahrern und Lagerarbeitern. Dies führte zu steigenden Löhnen und einem verstärkten Einsatz von Automatisierung, um die Abhängigkeit von menschlicher Arbeitskraft zu verringern.

Das Jahr 2023 zeigte trotz diverser Schwierigkeiten, dass die Gesamtwirtschaft und die Logistikbranche in einem schwierigen, aber stabilen Zustand sind. Die Fähigkeit von Unternehmen, sich auf diese Veränderungen einzulassen, indem sie Technologie einsetzen, ihre Geschäftsmodelle anpassen und nachhaltige Praktiken integrieren, ist ein entscheidender Faktor für ihren Erfolg in einer komplexen globalen Wirtschaft.

Die Bundesregierung unterstützte Bürger und Unternehmen vor allem durch Entlastungspakete und einen Abwehrschirm gegen hohe Energiekosten, um die Belastungen durch steigende Preise abzufedern.

Geschäftsverlauf 2023

Im Geschäftsverlauf 2023 konnte die Pfaff Logistik GmbH erfreulicherweise gut mithalten. Unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Herausforderungen der Vorjahre hat sich das Geschäft im Jahr 2023 wieder auf das Niveau vor der Pandemie eingependelt. Sowohl der Fuhrpark als auch die Lagerflächen waren gut ausgelastet. Die termingerechte Lieferung an unsere Kunden konnte besser als im Vorjahr durchgeführt werden. Generell wurde im Zweischichtbetrieb gearbeitet und nur zur Erfüllung der Auftragsspitzen auch an den Samstagen.

Unser Ziel für 2024 ist es, die Qualität beizubehalten und weiter zu verbessern. Den Rückstau der Waren aus dem vergangenen Jahr konnten wir 2023 abbauen und unsere Lagerkapazitäten Schritt für Schritt wieder minimieren. Das Personal und unsere Fahrzeuge konnte an anderen Stellen eingesetzt werden.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 2024

Durch die Verbesserung der Lieferketten, die hohen Rohstoffkosten, die hohe Inflationsrate und die allgemeinen Unruhen in einer komplexen globalen Wirtschaft wird der Bedarf an mehr Lagerkapazität noch weniger werden und wir werden, wenn kein Neugeschäft dazukommt, weitere Flächen, Hallen, Standorte im Laufe des Jahres aufgeben. Dies bedeutet eine Verringerung des Personals, sowohl von Fahrern als auch von Lagermitarbeitern.

Nicht einschätzbar ist für uns das Auftragsvolumen, das wir 2024 von unseren Kunden erhalten werden. Es hängt an mehreren Faktoren, die wir nicht beeinflussen können und auf die unsere Kunden ebenfalls keine Antwort haben. Verbrauchernachfrage, Kosten für Rohmaterialien, Stabilität der Finanzmärkte, um nur einige Faktoren zu nennen, sind nicht berechenbar.

Darstellung der Lage

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 bleibt weiterhin gut, die hohe Servicebereitschaft unseres Personals sowie die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Kunden konnte erfolgreich fortgeführt werden. Es ist uns gelungen, das gute Vorjahresergebnis minimal zu unterschreiten.

Die Pfaff Logistik GmbH weist 2023 ein Ergebnis von 3,8 Mio. € aus und liegt damit knapp unter dem Vorjahr (2022: 3,96 Mio. €.) Dieses Ergebnis ist sehr zufriedenstellend.

Grund für den guten Gewinn:

40-Stunden Woche der Mitarbeiter

Hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter

Geringe Verwaltungskosten

Keine Fremdfinanzierungskosten

Schnelle Reaktion auf Bedarfsanpassung

Im Jahresdurchschnitt 2023 lag die Anzahl der in unserem Unternehmen fest angestellten Mitarbeitern bei 100 (Vollzeitangestellte/Vollzeitarbeiter und Fahrer). Ferner waren 3 Geschäftsführer angestellt und wir haben 2 Azubis und 31 geringfügige Beschäftigte.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöht sich um 4.513 T€ von 12.292 T€ auf 16.805 T€ (+37%). Das Anlagevermögen hat daran einen Anteil von 5 %, das Umlaufvermögen ohne Wertpapiere und flüssige Mittel einen Anteil von 24% und Wertpapiere und flüssige Mittel einen Anteil von 71%.

Die Eigenkapitalquote beträgt trotz der erheblichen Erhöhung der Bilanzsumme 75,7%. Sie lag im Vorjahr geringfügig darunter (72,5%).

Der Löwenanteil der Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten entfällt auf solche aus Steuern. Der Anteil der Lieferantenverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt lediglich 3%; unsere Zahlungsfristen sind kurz.

Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2023 beträgt - 966 T€ und fällt im Vergleich zum Vorjahr (+ 4.515 T€) stark ab. Hauptursache dafür sind bei sonst im Vorjahresvergleich kaum veränderten Kennzahlen ein hoher Aufbau von Umlaufvermögen in Gestalt von Wertpapieren zur kurz- und mittelfristigen Geldanlage sowie hohe Steuerzahlungen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist schwach negativ und fällt für die Finanzlage des Unternehmens kaum ins Gewicht.

Darlehen bestehen nicht und sind daher nicht zu tilgen; Ausschüttungen wurden wie in Vorjahren nicht getätigt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist daher ebenfalls unbedeutend für die Finanzlage.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und wird es angesichts der hohen Ausstattung mit liquiden Mitteln bzw. Wertpapieren auch bleiben.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 stellt ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr dar. Das Rohergebnis von 17,7 Mio. € ist im Vergleich zum Vorjahr (19,6 Mio.€) um 9,4% bzw. 1,8 Mio.€ gesunken. Die Rohertragsmarge konnte dennoch geringfügig erhöht werden.

Die Personalaufwendungen konnten weitgehend stabil gehalten werden und gingen um 2% zurück. Deutlich stärker konnten wir die betrieblichen Aufwendungen reduzieren, welche im Vorjahresvergleich um 12,6% bzw. 1,1 Mio. € sanken.

Nicht zuletzt wegen eines erfreulich hohen positiven Finanzergebnisses lag der Jahresüberschuss in Höhe von über 3,8 Mio.€ um lediglich 151 T€ bzw. 3,8% unter dem Niveau des Vorjahres (3,96 Mio.€).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Vorgänge nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt haben.

Auch im Jahr 2024 leidet die ukrainische Bevölkerung weiterhin stark unter den Folgen des Krieges. Millionen Menschen wurden vertrieben, zivile Infrastrukturen zerstört und der Alltag durch wiederholte Angriffe auf Häuser, Krankenhäuser und die Energieversorgung erheblich beeinträchtigt.

Der Ukraine-Krieg hat auch 2024 weltweit große Auswirkungen. Er führte zu höheren Energiepreisen, Lieferschwierigkeiten bei Getreide und wirtschaftlichen Verlusten.

Politisch verstärkten sich die Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Der Krieg löste eine Flüchtlingskrise aus, besonders in Europa. Zudem stiegen die CO 2 -Emissionen, was den Klimawandel verschärfte. Insgesamt zeigte der Konflikt, wie verletzlich die Weltwirtschaft und internationale Beziehungen sind.

Zudem wurden Investitionen in den betroffenen Regionen riskanter, was das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität vieler Länder beeinträchtigte. Die Unsicherheit des Krieges hatte negative Folgen für die weltwirtschaftliche Zusammenarbeit und das Wachstum.

Die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen erfordert eine koordinierte und nachhaltige Herangehensweise von Regierungen, Unternehmen und der Gesellschaft insgesamt.

Voraussichtliche Entwicklung/Risiko- und Chancenbericht

In der Wirtschaft gibt es Ereignisse, die außerhalb unserer Kontrolle liegen und durch externe Faktoren beeinflusst werden, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Diese unbekannten Faktoren können sowohl Risiken als auch Chancen für unser Unternehmen bergen.

Die geopolitische Instabilität bleibt weiterhin ein großes Risiko. Politische Spannungen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum, könnten die globalen Lieferketten empfindlich stören. Solche Konflikte könnten die Produktions- und Beschaffungsprozesse erschweren und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beeinträchtigen.

Darüber hinaus könnten Rohstoffknappheiten die Produktionsprozesse beeinträchtigen und zu Lieferverzögerungen führen. Steigende Energiepreise und erhöhte Personalkosten haben die Betriebskosten der Logistikunternehmen schwer belastet. Es besteht das Risiko, dass die Kosten für gemietete Lager- und Logistikimmobilien steigen. Ein weiteres Risiko stellt der Klimawandel dar. Extreme Wetterereignisse könnten Transportwege beeinträchtigen und zu Verzögerungen führen.

Wir können hier unseren Kunden helfen, indem wir ausreichend Lagerflächen zur Verfügung stellen und flexibel und unbürokratisch schnell auf Bedürfnisse und Notwendigkeiten eingehen.

Trotz der Risiken gibt es auch Chancen, die sich aus geopolitischer Instabilität und gestörten Lieferketten ergeben haben. Unternehmen haben ihre Bezugsquellen erweitert, um ihre Abhängigkeit von unsicheren Regionen zu verringern.

Es wurde in Automatisierung und Digitalisierung investiert, mit dem Erfolg effizienter arbeiten zu können. Langfristige Vorteile bietet auch die starke Ausrichtung auf umweltfreundliche, lokale Beschaffungsstrategie und die Markterweiterung. Unternehmen profitieren von der Erschließung neuer Märkte und alternativen Handelsrouten.

Die deutsche Wirtschaft kämpft dennoch mit Facharbeitermangel und findet kaum Nachwuchs. Es gibt zu wenig Auszubildene, die sich für die Branche interessiert. Höhere Gehälter sollen die Mitarbeiter motivieren, sich stärker für das Unternehmen zu engagieren. Da wir es nicht immer schaffen unseren Bedarf abzudecken, greifen wir auf Zeitarbeitsfirmen zurück, was die Personalkosten erheblich belastet.

Hohe Treibstoffkosten sowie Mautgebühren werden in der Regel an unsere Kunden weitergereicht.

Uns ist es wichtig, ausreichend Planungssicherheit und genügend Vorlaufzeit für die Ausübung unseres operativen Geschäfts zu erlangen. Dies gelingt nicht immer, aber in der Regel sind die täglichen Abläufe plan- und berechenbar.

Wir müssen uns kontinuierlich anpassen und auf Veränderungen reagieren, um erfolgreich zu bleiben und Wachstumschancen nutzen.

Voraussichtliche Entwicklung/Prognosebericht

Trotz der genannten Risiken, den nicht messbaren Auswirkungen des Krieges und die allgemeine Stimmung auf die Weltwirtschaft gehen wir von einer weiterhin guten Auftragslage aus, was auf die laufenden Geschäfte mit unseren Bestandskunden zurückzuführen ist. Die politische Situation ist sehr unbeständig und dennoch zeichnet sich für 2024 eine robustere Konsumnachfrage ab.

Unser geplanter Jahresüberschuss 2024 wird aller Voraussicht nach unter dem Ergebnis von 2023 liegen, da wir aufgrund der wirtschaftlichen- und politischen Umstände weniger Tätigkeiten übernommen haben und Lagerflächen aufgeben mussten.

Die Personalplanung sieht eine instabile Mitarbeiterzahl für 2024 vor, da wir weitere Lagerplätze und Ausweichstellplätze aufgeben werden.

Die Qualität unserer Dienstleistung und die Bereitschaft für Flexibilität wird die Grundlage für nachhaltiges Wachstum sein. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen werden wir mit strategischen und gezielten Maßnahmen auch den Erfolg in Zukunft sichern.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Pfaff Logistik GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Pfaff Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Pfaff Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, den 26. Februar 2025

Dr. Dröge, Wirtschaftsprüfer

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