CANCOM IT Solutions GmbHLiquidiert

Erika-Mann-Straße 69, 80636 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 193717
Eingetragen
23.8.2011
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb von Hard- und Software, Durchführung und/oder Vermittlung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Hard- und Software-Produkten sowie Systemen und Netzwerken einschließlich Ersatzteilen, Peripheriesystemen und Zubehör auf den Gebieten der Informationstechnologie, der Telekommunikation und verwandter Technologien, Vermittlung, Beratung, Schulung und Ausbildung von Arbeitnehmern und freien Mitarbeitern sowie Arbeitnehmerüberlassung von Arbeitnehmern in diesen Bereichen.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Stark
seit 23.8.2011
Prokura
Jacques Santiago Diaz
seit 23.8.2011
Geschäftsführer
Prokura
Manfred Hövel
seit 23.8.2011
Geschäftsführer
Ralf Binder
seit 23.8.2011
Geschäftsführer
Frank Anton Richter
seit 23.8.2011
Geschäftsführer
Christian Linder
seit 23.8.2011
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
46.43%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CANCOM IT Solutions GmbH

(vormals: CANCOM SCC GmbH)

München

(vormals: Jettingen-Scheppach)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

BILANZ zum 31. Dezember 2011

AKTIVA

  31.12.2011
31.12.2010
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.232,37 17.448,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 107.985.01 0,00
  133.217,38 17.448,42
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 7.506,42 9.216,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.405.478.71 617.696.57
  4.412.985,13 626.912,63
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.750,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 7.900,00 7.900,00
  20.650,00 7.900,00
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 97.647,78 166.708,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.157.290,13 3.741.748,71
3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 125.390.55 138.688.88
  10.380.328,46 4.047.146,23
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.100.267,67 1.628.462,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.334,25 40.822,50
  16.110.782,89 6.368.692,12

Passiva

   
31.12.2011
31.12.2010
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.122.000,00 2.122.000,00
II. Kapitalrücklage 2.596.470,31 1.181.412,58
III. Bilanzgewinn 2.068.841,54 0,00
  6.787.311,85 3.303.412,58
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 1.184.656,62 82.270,62
2. sonstige Rückstellungen 2.838.803,61 909.735,37
  4.023.460,23 992.005,99
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 913.716,98 177.773,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.098.807,51 23.601,38
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.262.710.39 291.134.66
  5.275.234,88 1.992.509,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 24.775,93 80.763,78
  16.110.782,89 6.368.692,12

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

  2011
2010
1. Umsatzerlöse 59.009.141,09 32.303.320,50
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 0,00 -187.609,00
3. sonstige betriebliche Erträge 2.752.663,09 1.474.038,48
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -17.484.313,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -210.402,74 -1.144.348,74
  -210.402,74 -18.628.661,81
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -37.813.988,23 -8.717.634,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.155.317,20 -1.691.632,52
  -43.969.305,43 -10.409.266,75
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.050.828,08 -297.390,15
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -13.136.828,54 -3.904.783,18
8. Erträge aus Beteiligungen 78.540,00 1.070,71
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 45,00 0,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.427,87 36.017,38
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.455,48 -117.918,47
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.437.996,78 268.817,71
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 -1.080.651,94
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 -1.080.651,94
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.248.049,83 -66.835,42
16. sonstige Steuern -121.105,41 -30.363,44
  -1.369.155,24 -97.198,86
17. Jahresüberschuss 2.068.841,54 -909.033,09
18. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 -8.033.001,63
19. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 8.942.034,72
20. Bilanzgewinn 2.068.841,54 0,00

ANHANG
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 S. 2 HGB). Der Bilanzierung und Bewertung liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes zugrunde.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 08. August 2011 ist die Schwestergesellschaft CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH verschmolzen worden. Die Verschmelzung wurde am 11. August 2011 in da Handelsregister der CANCOM SCC GmbH eingetragen.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 08. August 2011 wurde die Änderung der Firma (bisher CANCOM SCC GmbH) in CANCOM IT Solutions GmbH und die Sitzverlegung nach München (vormals Jettingen-Scheppach) beschlossen. Eingetragen wurde dieses am 23. August 2011.

Mit der CANCOM Deutschland GmbH besteht ein Kooperationsvertrag, wonach die CANCOM Deutschland GmbH die Ausführung und Abwicklung aller Kundenaufträge übernimmt. Die CANCOM Deutschland GmbH tritt sowohl als Leistungserbringerin gegenüber dem Kunden, als auch als Abnehmerin gegenüber Zulieferern und dritten Leistungserbringern auf.

Aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Veränderungen ist die Vergleichbarkeit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit den entsprechenden Vorjahresangaben nur eingeschränkt möglich.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige zeitanteilige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren) bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 5 Jahre entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der "pro rata temporis" Methode. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, bei denen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von EUR 150 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben behandelt.

Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegen, werden seit dem 01. Januar 2008 in einem Sammelposten aktiviert. In diesen Sammelposten werden alle Vermögensgegenstände eines Jahres erfasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die zu Grunde gelegte Abschreibungsdauer entspricht der voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zur Zusammensetzung des Finanzanlagevermögens und der jeweiligen Jahresergebnisse der Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes, der in Anlage 3 Blatt 8 beigefügt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Rückstellungen

Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet und werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen sowie drohende Verluste.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlusten wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, wird das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Weise ausgeübt, dass kein Ansatz von aktiven latenten Steuern vorgenommen wird. Verlustvorträge werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist.

Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf Basis der im späteren Geschäftsjahr der Umkehrung der zeitlichen Bewertungsunterschiede gültigen Steuersätzen, vorausgesetzt, die künftigen Steuersätze sind bereits bekannt. Die Ertragssteuerquote beläuft sich auf 31,25 % (Vj. 30 %) und betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag.

C. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Maßgeblich ist jeweils der Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a Satz 1 HGB.

D. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz

Aufgrund der Verschmelzung (siehe Erläuterung unter A) ist die Vergleichbarkeit der Bilanzpositionen mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Um die Vergleichbarkeit herzustellen, sind im Folgenden die wesentlichen angepassten Vorjahresangaben dargestellt:

Vermögenslage

Aktiva TEUR
Anlagevermögen 2.849
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 521
Forderungen geg. verbundene Unternehmen 5.656
sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 486
Liquide Mittel 2.456
  11.968
Passiva  
  TEUR
Eigenkapital 4.718
Rückstellungen 3.037
Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten 1.500
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 934
Verbindlichkeiten geg. verbundene Unternehmen 138
sonstige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 1.641
  11.968
Ertragslage TEUR
Umsatzerlöse 99.338
Bestandsveränderungen -188
sonstige betriebliche Erträge 3.360
Materialaufwand -47.048
Personalaufwand -39.900
Abschreibungen -1.030
sonstige betriebliche Aufwendungen -3.906
sonstige Steuern -83
Finanzergebnis -140
Beteiligunsgergebnis 1
außerordentliches Ergebnis -1.081
Ertragsteuern -330
Jahresergebnis 8.993

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 3, Blatt 7) dargestellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der acentrix GmbH (T€ 13; Vj. T€ 0).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen die Firma CANCOM Deutschland GmbH (T€ 10.154; Vj. T€ 3.718), die acentrix GmbH (T€ 2; Vj. T€ 0) und die CANCOM physical infrastructure GmbH (T€ 1; Vj. T€ 0). Im Vorjahr war zusätzlich eine Forderung gegen die Gesellschafterin CANCOM AG (vormals CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft) in Höhe von T€ 24 enthalten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 11 (Vj. T€ 24).

Eigenkapital

Bei der Verschmelzung der Schwestergesellschaft CANCOM IT Solutions GmbH ist ein Verschmelzungsmehrwert in Höhe von Euro 1.415.057,73 entstanden, der in die Kapitalrücklage eingestellt wurde.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterprovisionen (T€ 1.368; Vj. T€ 247), Resturlaubs- und Gleitzeitansprüche (T€ 562; Vj. T€ 106), Leasing-Mehrkosten (T€ 259; Vj. T€ 75), Berufsgenossenschaft (T€ 205; Vj. T€ 44), ausstehende Rechnungen (T€ 141; Vj. T€ 93), Altersteilzeit (T€ 132; Vj. T€ 42), Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 84; Vj. T€ 100), Tantiemen (T€ 46; Vj. T€ 0) und Abfindungen (T€ 16; Vj. T€ 74).

Im Vorjahr bestanden zudem Rückstellungen für Garantie - und Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von T€ 100.

Verbindlichkeiten

Bezüglich der Zusammensetzung der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 3, Blatt 9).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.099 (Vj. T€ 24) betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin CANCOM AG (vormals CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft) (T€ 1.053; Vj. T€ 0), der CANCOM NSG GmbH (T€ 40; Vj. T€ 22) und der CANCOM Plaut Managed Services GmbH (seit 05.03.2012 firmierend unter CANCOM cloud solutions GmbH) (T€ 6; Vj. T€ 0).

Im Vorjahr waren zudem Verbindlichkeiten gegenüber der CANCOM IT Solutions GmbH in Höhe von T€ 2 enthalten.

  Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 01.01.2011
Zug.a. Verschm. 2011
Zugänge 2011
Abgänge 2011
Stand 31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 60.356,77 26.900,73 31.743,69 14.895,94 104.105,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 443.890,11 0,00 0,00 443.890,11
  60.356,77 470.790,84 31.743,69 14.895,94 547.995,36
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 23.696,38 0,00 0,00 8.605,24 15.091,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 901.237,68 2.573.094,46 2.770.003,23 239.984,43 6.004.350,94
  924.934,06 2.573.094,46 2.770.003,23 248.589,67 6.019.442,08
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 12.750,00 0,00 0,00 12.750,00
2. Genossenschaftsanteile 7.900,00 0,00 0,00 0,00 7.900,00
  7.900,00 12.750,00 0,00 0,00 20.650,00
  993.190,83 3.056.635,30 2.801.746,92 263.485,61 6.588.087,44
  Entwicklung der Abschreibungen
  Stand 01.01.2011
Zug.a. Verschm. 2011
Zugänge 2011
Abgänge 2011
Stand 31.2.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 42.908,35 12.324,41 28.617,87 4.977,75 78.872,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 210.212,21 125.692,89 0,00 335.905,10
  42.908,35 222.536,62 154.310,76 4.977,75 414.777,98
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.480,32 0,00 1.709,64 8.605,24 7.584,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.541,11 637.556,14 894.807,68 217.032,70 1.598.872,23
  298.021,43 637.556,14 896.517,32 225.637,94 1.606.456,95
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  340.929,78 860.092,76 1.050.828,08 230.615,69 2.021.234,93
  Restbuchwerte
  Stand 31.12.2011
Stand 31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 25.232,37 17.448,42
2. Geschäfts- oder Firmenwert 107.985,01 0,00
  133.217,38 17.448,42
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.506,42 9.216,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.405.478,71 617.696,57
  4.412.985,13 626.912,63
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.750,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 7.900,00 7.900,00
  20.650,00 7.900,00
  4.566.852,51 652.261,05

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft hält an folgenden Gesellschaften mindestens 20 % der Anteile:

Name Anteil
%
Eigenkapital per 31.12.2011
Jahresüberschuss 2011
acentrix GmbH 51% 327.812 287.776

Verbindlichkeitenspiegel

  Restlaufzeit     durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
  bis zu 1 Jahr
mehr als ein Jahr
mehr als 5 Jahre
31.12.2011
31.12.2010
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 913.716,98 0,00 0,00 913.716,98 177.773,73 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.098.807,51 0,00 0,00 1.098.807,51 23.601,38 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.095.689,73 167.020,66 0,00 3.262.710,39 291.134,66 0,00
(davon aus Steuern) 2.728.508,99 0,00 0,00 2.728.508,99 226.173,87  
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) 4.767,98 0,00 0,00 4.767,98 1.418,76  
  5.108.214,22 167.020,66 0,00 5.275.234,88 1.992.509,77 0,00
  Art, Form
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen  
4. sonstige Verbindlichkeiten  
(davon aus Steuern)  
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit)  

E. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der Verschmelzung (siehe Erläuterungen unter A) ist die Vergleichbarkeit der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt T€ 145 (Vj. T€ 360) enthalten. Diese beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 120; Vj. T€ 317) und Buchgewinne aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens (T€ 25; Vj. T€ 0).

In der Position soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind T€ 130 enthalten, die auf Aufwendungen für die Altersversorgung entfallen.

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 25).

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen auf Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen T€ 0 (Vj. T€ 2).

Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalteten im Vorjahr den Verlust aus der Verschmelzung der CANCOM Bürotex IT Solutions GmbH und der live Netzwerk & Computer GmbH auf die CANCOM Bürotex GmbH.

F. sonstige Angaben

Anhangsangaben gemäß § 285 Nr. 29 HGB:

Im Geschäftsjahr bestanden Differenzen zwischen Handelsbilanz- und Steuerbilanzwerten, die ausschließlich zu aktiven latenten Steuern führen würden.

Die sich ergebenen aktiven latenten Steuern betreffen latente Steuern auf Geschäfts- oder Firmenwert, Betriebs- und Geschäftsausstattung, sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Rückstellungen.

Für den Überhang an aktiven latenten Steuern wird das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in der Weise ausgeübt, dass keine Bilanzierung vorgenommen wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus derzeit laufenden Miet- und Leasingverträgen betragen:

  fällig in 2012
T€
Gesamt
T€
Mietverträge 1.527 3.943
Leasingverträge 865 1.842
davon verbundene Unternehmen 15 15

Angaben gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Zur Verbesserung der Liquidität und zur Optimierung der Bilanzstruktur wurden Leasingverträge geschlossen, die im Wesentlichen Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen. Bezüglich der Risiken aus diesen Verträgen verweisen wir auf die Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Herr Ralf Binder, Geschäftsführer, Stuttgart, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen

Herr Christian Linder, Geschäftsführer, Bonstetten, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen

Herr Jacques Diaz, Dipl. Inform. (FH), Bad Homburg, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen (seit 10. Februar 2011)

Herr Manfred Hövel, Kaufmann, Köln, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen

Herr Frank Richter, Dipl.-Kfm., Kempten, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen

Zu Prokuristen sind bestellt:

Herr Rainer Raimund Gerstlauer, Tiefenbronn-Lehningen, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen

Herr Thomas Stark, Wittislingen, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen

Herr Bernd Schüchter, Köln, kollektiv vertretungsberechtigt mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen (seit 08. August 2011)

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da diese im Konzernabschluss der CANCOM AG (vormals CANCOM IT Systeme Aktiengesellschaft) enthalten sind.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich im Kalenderjahr 2011 auf T€ 1.053.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 682 (Vj. 191) Mitarbeiter und am Bilanzstichtag 708 (Vj. 190) Mitarbeiter beschäftigt. Darin enthalten sind die Vollzeitbeschäftigten und die Teilzeitkräfte. Nicht enthalten sind die Auszubildenden und die Geschäftsführer der CANCOM IT Solutions GmbH sowie die Personen, die sich in Elternzeit befinden.

Konzernkreis und Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin ist die CANCOM AG (vormals CANCOM IT System Aktiengesellschaft), München (vormals Jettingen-Scheppach). Die CANCOM AG ist die Gesellschaft, die den Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der CANCOM AG (www.cancom.de) einsehbar.

Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe € 2.068.841,54 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 12. März 2012

CANCOM IT Solutions GmbH

Frank Richter, Geschäftsführer

Manfred Hövel, Geschäftsführer

Jacques Diaz, Geschäftsführer

Christian Linder, Geschäftsführer

Ralf Binder, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Organisatorische und rechtliche Struktur der CANCOM IT Solutions GmbH

Die CANCOM IT Solutions GmbH mit Sitz in München ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der CANCOM AG, München. Die CANCOM AG übernimmt die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen, so auch für die CANCOM IT Solutions GmbH.

CANCOM AG CANCOM IT Solutions GmbH acentrix GmbH
München München Jettingen-Scheppach
Deutschland / Germany Deutschland / Germany Deutschland / Germany
Klaus Weinmann Frank Richter (Vors.) Frank Richter
Rudolf Hotter Ralf Binder Thomas Heinz
  Jacques Diaz 51%
  Manfred Hövel  
  Christian Linder  
  100% / percent  

Tätigkeitsschwerpunkte und Absatzmärkte

Gegenstand der CANCOM IT Solutions GmbH und ihrer Tochtergesellschaft ist im Wesentlichen der Vertrieb von kompletten IT-Systemlösungen (Hardware-, Software- und Netzwerkprodukte) an professionelle Endanwender unter Berücksichtigung aktueller Technologietrends wie beispielsweise Cloud Computing. Der Vertrieb erfolgt in Verbindung mit jeweils einer breiten Palette an IT-Services, z.B. in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Support und Schulung.

Zur Kundenzielgruppe im IT-Services-Umfeld zählen Geschäftskunden aus dem Mittelstand und Enterprise Umfeld sowie öffentliche Einrichtungen, insbesondere aus Forschung und Lehre.

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen. Insbesondere der private Konsum und die Investitionen trugen mit hohen Wachstumsraten zum Aufschwung bei. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % (2010: 3,7 %). Im vierten Quartal hat sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft etwas abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um rund 1,5 Prozent zu. Im dritten Quartal war die Wirtschaftskraft noch um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

Charakteristisch für die Preisentwicklung in Deutschland im Jahr 2011 war laut Statistischem Bundesamt ein relativ kräftiger Anstieg der Verbraucherpreise um voraussichtlich 2,3 % im Jahresdurchschnitt. Im Jahresdurchschnitt 2010 hatte die Inflationsrate dagegen nur 1,1 % betragen.

Der Leitzins für Euroland wurde von der Europäischen Zentralbank (EZB) zunächst im November 2011 von 1,5 % auf 1,25 % gesenkt, im Dezember kam es zu einer erneuten Senkung um weitere 0,25 % auf 1,0 %. Damit befindet sich der Leitzins für Euroland wieder auf seinem Rekordtief seit dem Jahr 2009. In Großbritannien verharrt der Leitzins seit 2009 auf dem historischen Tiefstand von 0,5 %. Die US-Notenbank hält die Spanne für den Leitzins seit Dezember 2008 zwischen Null und 0,25 %.

Für das Gesamtjahr 2012 rechnen die Wirtschaftsexperten im Schnitt mit einem moderaten Wachstum von 0,5 %.

Die Entwicklung des Informationstechnologie-Sektors

Der IT-Sektor blickt auf ein gutes Jahr 2011. Nach den neuesten Prognosen des Bundesverbandes Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) wuchs der deutsche IT-Markt im Jahr 2011 um 3,2 %.

Im Einzelnen wuchs der Bereich IT-Hardware um 1,1 %, der Bereich IT-Software um 5,1 % sowie der Bereich IT-Services um 3,6 %

Entwicklung des deutschen IT-Markts 2011 * (reale Veränderung zum Vorjahr in %):

IT-Markt gesamt: +3,2
Hardware: +1,1
Software: +5,1
IT-Dienstleistungen: +3,6

* Prognose: BITKOM, November 2011

Der Geschäftsverlauf der CANCOM IT Solutions GmbH im Überblick

Die CANCOM IT Solutions GmbH konnte ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2011 fortsetzen. Dabei profitierte die CANCOM IT Solutions GmbH sowohl von der anhaltend guten Konjunktur als auch von der starken Nachfrage der Kunden nach kostensparenden und effizienzsteigernden IT-Lösungen, unter anderem auf Basis von Cloud Technologien.

Am 8. Mai 2011 wurde rückwirkend zum 01. Januar 2011 die CANCOM IT Solutions GmbH, Jettingen-Scheppach, auf die CANCOM SCC GmbH, Jettingen-Scheppach, verschmolzen und anschließend umbenannt in CANCOM IT Solutions GmbH. Der Sitz der Gesellschaft wurde in München geändert. Aus diesem Grund ist eine Vergleichbarkeit der Geschäftszahlen mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass im Geschäftsjahr 2010 sowohl die CANCOM IT Solutions GmbH als auch die CANCOM SCC GmbH mit der CANCOM Deutschland GmbH einen Kooperationsvertrag geschlossen haben, wonach die CANCOM Deutschland GmbH die Ausführung und Abwicklung aller Kundenaufträge für die CANCOM IT Solutions GmbH sowie die CANCOM SCC GmbH übernimmt. Das bedeutet, dass die CANCOM Deutschland GmbH sowohl als Leistungserbringer gegenüber dem Kunden, als auch als Abnehmer gegenüber Zulieferern und dritten Leistungserbringern auftritt. Die interne Verrechnung erfolgt dann im Rahmen von Provisionsabrechnungen der CANCOM IT Solutions GmbH bzw. der CANCOM SCC GmbH an die CANCOM Deutschland GmbH. Nach Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH und der anschließenden Umfirmierung in CANCOM IT Solutions GmbH gilt der Kooperationsvertrag nun auch für diese Gesellschaft.

Der Umsatz übertraf den Vorjahreswert und stieg im Geschäftsjahr 2011 um 82,7 % von EUR 32,3 Mio. auf EUR 59,0 Mio.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von TEUR 349,6 auf TEUR 3.394,4.

Bis zur Fertigstellung des Jahresabschlusses im März 2012 zeichnete sich eine weiterhin gute Auftragslage ab.

Wichtige Vorkommnissen und Investitionen

Mit Vertrag vom 8. Mai 2011 wurde rückwirkend zum 01. Januar 2011 die CANCOM IT Solutions GmbH, Jettingen-Scheppach, auf die CANCOM SCC GmbH, Jettingen-Scheppach, verschmolzen und anschließend in CANCOM IT Solutions GmbH umbenannt. Der Sitz der Gesellschaft wurde nach München verlegt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2011 wurden durchschnittlich 682 (Vj. 191) Mitarbeiter beschäftigt. Zum 31. Dezember 2011 wurden in der CANCOM IT Solutions GmbH insgesamt 708 (Vj. 190) Mitarbeiter beschäftigt.

Der Personalaufwand stellte sich wie folgt dar:

  2011
Löhne und Gehälter 37.813.988 €
Soziale Abgaben 6.025.725 €
Aufwendungen f. Altersvers. u. Unterstützung 129.593 €

Umweltbericht

Als IT-Handels- und Dienstleistungsunternehmen ist es CANCOMs Ziel, die Produkte und Dienstleistungen in exzellenter Qualität und zu einem attraktiven Preis, aber auch so umweltfreundlich wie möglich anzubieten. CANCOM legt daher großen Wert auf schonenden Umgang mit vorhandenen Ressourcen.

Mit innovativen Lösungen und Angeboten im Bereich Green IT und Cloud Computing leistet CANCOM zudem einen professionellen Beitrag zur umwelt- und ressourcenschonenden Nutzung von Informationstechnik (IT) bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie über deren gesamten Lebenszyklus. CANCOM bietet seinen Kunden zum Beispiel die Vorteile moderner, energieeffizienter Rechenzentren, die nicht nur aus ökologischer Sicht Nutzen stiften, sondern auch in erheblichem Maße Einsparungen bei den Energiekosten eines Unternehmens bewirken. Im Sinne von "Green through IT" sorgt der Einsatz von modernen und intelligenten Systemen dafür, Energie und Ressourcen zu schonen, beispielsweise durch den Einsatz von Videokonferenzen. Die infolgedessen verringerte Reisetätigkeit der Mitarbeiter führt neben der Prozessoptimierung und enormen Kosteneinsparung auch zu weniger CO2-Emissionen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CANCOM IT Solutions GmbH

Innerhalb der CANCOM Gruppe übernimmt die CANCOM AG die zentrale Finanzierungs- und Managementfunktion für die von ihr gehaltenen Beteiligungen, darunter auch für die CANCOM IT Solutions GmbH.

a) Ertragslage

Der Umsatz der CANCOM IT Solutions GmbH stieg im Geschäftsjahr 2011 um 82,7 % von 32,3 Mio. Euro auf 59,0 Mio. Euro. Das Wachstum ist u. a. auf die Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH sowie auf die allgemein stabile Konjunktur und anhaltende IT-Nachfrage, insbesondere in Trendbereichen wie dem Cloud Computing, zurückzuführen.

Der Rohertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 311,4 % von 15,0 Mio. Euro auf 61,6 Mio. Euro. Entsprechend ergibt sich eine Rohertragsmarge von 104,3 % nach 46,3 % im Vorjahr.

Die Personalaufwendungen stiegen um 322,4 % von 10,4 Mio. Euro auf 44,0 Mio. Euro, einerseits bedingt durch die Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH, andererseits durch die Einstellung neuer Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb und Consulting. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 236,5 % von 3,9 Mio. Euro auf 13,1 Mio. Euro, ebenfalls wesentlich bedingt durch die Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 0,6 Mio. Euro auf 4,3 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg ebenfalls von 0,4 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich von 0,3 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Jahresfehlbetrag Höhe von 0,9 Mio. Euro konnte im Geschäftsjahr 2011 ein Jahresüberschuss von 2,1 Mio. Euro erzielt werden.

  01.01.2011 bis 31.12.2011 01.01.2010 bis 31.12.2010
  TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 59.009 100,0 32.303 100,0
+Erhöhung/-Verminderung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 0 0,0 -187 0,6
Sonstige betriebliche Erträge 2.753 4,7 1.474 4,6
Materialaufwand 210 0,4 18.629 57,7
Personalaufwand 43.969 74,5 10.409 32,2
Abschreibungen 1.051 1,8 297 0,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.137 22,3 3.905 12,1
Erträge aus Beteiligungen 79 0,1 1 0,0
Sonstige Zinsen und ähnl. Erträge 7 0,0 36 0,1
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 42 0,1 118 0,4
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.438 5,8 269 0,8
Außerordentliche Aufwendungen 0 0,0 1.081 3,3
Außerordentliches Ergebnis 0 0,0 1.081 3,3
Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.248 2,1 67 0,2
Sonstige Steuern 121 0,2 30 0,1
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2.069 3,5 -909 -2,8
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0 0,0 -8.033 -24,9
-Einstellung/+Entnahmen aus Kapitalrücklage 0 0,0 8.942 27,7

Auftragslage

Im Geschäft mit Handelsware wird der größte Teil der eingehenden Aufträge aufgrund hoher Lieferverfügbarkeit innerhalb von zwei Wochen zu Umsatz. Daher geben die absoluten Stichtagszahlen in diesem Bereich kein objektives Bild der aktuellen Auftragslage wider, eine Veröffentlichung findet aus diesem Grund nicht statt. Außerdem gehört das Handelsgeschäft nicht zum Kerngeschäft der IT Solutions GmbH.

Im Bereich der IT-Services werden Aufträge oftmals über längere Zeiträume vergeben. Aufgrund des stabilen Dienstleistungsgeschäfts und der soliden Bilanzsituation sieht sich das Management in einer guten Position innerhalb der IT-Branche.

Die anhaltend gute Auftragslage in 2011 setzte sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts auch im ersten Quartal 2012 weiter fort.

b) Vermögens- und Finanzlage

Ziele des Finanzmanagements

Das Kernziel des Finanzmanagements der CANCOM IT Solutions GmbH ist die jederzeitige Sicherung der Liquidität zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs. Darüber hinaus wird die Optimierung der Rentabilität und damit verbunden eine möglichst hohe Bonität zur Sicherung einer günstigen Refinanzierung angestrebt.

Erläuterung der Kapitalstruktur

Aktiva

Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen von 0,7 Mio. Euro auf 4,6 Mio. Euro. Hierbei sind insbesondere die Sachanlagen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) durch die Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH von 0,6 Mio. Euro auf 4,4 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg im Geschäftsjahr betrifft im Wesentlichen die Position Firmenfahrzeuge, die in 2011 gekauft wurden, während in den Vorjahren geleased wurde.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr von 5,7 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf einem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 4,0 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro. Dabei sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. Euro auf 0,1 Mio. Euro (31.12.2010: 0,2 Mio. Euro) gesunken, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Mio. Euro auf 10,2 Mio. Euro (31.12.2010: 3,7 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögensgegenstände blieben gegenüber dem Vorjahr mit 0,1 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 1,6 Mio. Euro).

Daraus ergibt sich eine erhöhte Bilanzsumme in Höhe von 16,1 Mio. Euro nach 6,4 Mio. Euro in 2010.

Passiva

Auf der Passivseite erhöhte sich das nominelle Eigenkapital durch die Verschmelzung der CANCOM IT Solutions GmbH auf die CANCOM SCC GmbH von 3,3 Mio. Euro auf 6,8 Mio. Euro. Demnach ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 42,1 % gegenüber 51,8 % zum 31.12.2010.

Die Rückstellungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von 1,0 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls von 2,0 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro.

  per 31.12.2011 per 31.12.2010
  TEUR % TEUR %
Anlagevermögen:        
Immaterielle Vermögensgegenstände 133 0,8 17 0,3
Sachanlagen 4.413 27,4 627 9,8
Finanzanlagen 21 0,1 8 0,1
Umlaufvermögen:        
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.380 64,4 4.048 63,6
Finanzmittel und Wertpapiere 1.100 6,8 1.628 25,6
RAP 63 0,4 41 0,6
Vermögen 16.111 100,0 6.369 100,0
Eigenkapital 6.787 42,1 3.303 51,9
Rückstellungen 4.023 25,0 992 15,6
Verbindlichkeiten gegenüber KI 0 0,0 1.500 23,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 914 5,7 178 2,8
Verb. gegenüber verbundenen Unternehmen 1.099 6,8 24 0,4
Sonst. Verbindlichkeiten 3.263 20,3 291 4,6
RAP 25 0,2 81 1,3
Eigen- und Fremdkapital 16.111 100,0 6.369 100,0

Erläuterung der Liquiditätsentwicklung

Der Cash Flow (Jahresergebnis + AfA + Veränderung von langfristigen Rückstellungen) betrug in 2011 TEUR 3.120 (VJ: TEUR 469) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.937 (VJ: EUR -659).

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt TEUR -2.793 (VJ: TEUR -174).

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1.500 (VJ: TEUR 0).

Die CANCOM AG übernimmt für alle ihre Tochtergesellschaften die Liquiditätsplanung und -kontrolle. Damit ist sichergestellt, dass auch die CANCOM IT Solutions GmbH jederzeit über eine ausreichende Liquiditätsausstattung verfügt. Neben der mittelfristigen Finanzplanung verfügt die CANCOM IT Solutions GmbH über eine monatliche Liquiditätsplanung. In den Planungssystemen ist jeweils der gesamte Konsolidierungskreis abgebildet.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zur Gewährleistung des täglichen Geschäftsbetriebs war im Berichtsjahr stets gewährleistet.

Insgesamt haben sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der CANCOM IT Solutions GmbH im Geschäftsjahr 2011 verbessert.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben sich bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Lageberichts durch die Geschäftsführung keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

4. Risikobericht

Innerhalb der CANCOM Gruppe übernimmt die CANCOM AG im Rahmen ihres Risikocontrollings das Risikomanagement für die von ihr gehaltenen Beteiligungen, darunter auch für die CANCOM IT Solutions GmbH.

Risiken der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit in verschiedenen Bereichen der IT-Branche ist die CANCOM IT Solutions GmbH Risiken ausgesetzt, die direkt mit dem unternehmerischen Handeln einhergehen. Nachfolgend sei ein Überblick über das Risikomanagementsystem und die als wesentlich eingestuften Risiken beschrieben:

CANCOMs Risikopolitik zielt auf das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Unternehmensrisiken und den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen ab.

Zu Definition und Sicherstellung eines adäquaten Risikocontrollings hat der Vorstand der CANCOM AG Risikogrundsätze formuliert und einen zentralen Risikobeauftragten eingesetzt, der regelmäßig etwaige Risiken überwacht, misst und gegebenenfalls steuert.

Im Rahmen einer Risikoanalyse werden Risiken bei CANCOM regelmäßig nach den Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe klassifiziert, bewertet und im Rahmen einer Risikomatrix eingeordnet. Alle Risiken werden in diesem Zusammenhang einem Verantwortlichen zugeordnet. Soweit Risiken über quantifizierbare Größen sinnvoll kontrollierbar sind, dienen entsprechend definierte Kennzahlen zu deren Bewertung. Stehen für Risiken keine exakt definierbaren Messgrößen zur Verfügung, werden diese von den Verantwortlichen beurteilt.

Für bestandsgefährdende Risiken definiert CANCOM im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems Frühwarnindikatoren, deren Veränderungen bzw. Entwicklung kontinuierlich überprüft wird und in Risikomanagementmeetings diskutiert werden. Die regelmäßig stattfindenden Risikomanagementmeetings zwischen Vorstand der CANCOM AG, der Geschäftsleitung und dem Risikobeauftragten stellen ein dauerhaftes und zeitnahes Controlling bestehender und zukünftiger Risiken sicher.

Neben diesen, im Folgenden genannten Risikofaktoren, könnten Risiken, die derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die jetzt noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen.

Außerbetriebliche Geschäftsrisiken

Die Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass sich Deutschland angesichts des weltweiten Konjunkturabschwungs und der anhaltenden Schuldenkrise im Euro-Raum auf einen konjunkturellen Dämpfer einstellen muss. Das könnte auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in IT beeinflussen, so dass Ausgaben in diesem Bereich verschoben, aber in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Aufgrund der Geschäftstätigkeit steht die CANCOM IT Solutions GmbH auf den verschiedenen Absatzmärkten in einem harten Wettbewerb in Bezug auf das Produkt- und Dienstleistungsangebot. Zudem ist die IT-Branche durch schnelle und häufige Veränderungen gekennzeichnet, so dass neue Entwicklungen zu spät erkannt oder falsch interpretiert werden können. Außerdem besteht das Risiko von Markt- und Wachstumseinbrüchen, die in der Regel mit verminderten Auftragseingängen einhergehen und zu einem gleichzeitig verschärften Wettbewerbsdruck führen können.

Darüber hinaus besteht das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Die CANCOM IT Solutions GmbH verfügt mittelbar durch ihre Marktpositionierung ihrer Schwestergesellschaft, der CANCOM Deutschland GmbH, über eine breite Kundenbasis in sämtlichen Branchen. Im Bereich Professional Service hängt der Geschäftserfolg jedoch im Normalfall von wenigen großen Kunden ab.

Um dem Risiko einer Abhängigkeit von einzelnen Großkunden generell entgegenzuwirken, baut die CANCOM IT Solutions GmbH den Eigenvertrieb u.a. durch fachspezifische Kundenveranstaltungen und weitere gezielte Marketingmaßnahmen kontinuierlich aus, wodurch sich die Kundenbasis hier sukzessive verbreitern wird.

Aufgrund der vermittelnden Tätigkeit der CANCOM IT Solutions GmbH an die CANCOM Deutschland GmbH stellen die Provisionserlöse der Schwestergesellschaft eine wesentliche Umsatzgröße der CANCOM IT Solutions GmbH dar.

Die CANCOM IT Solutions GmbH stößt durch ihre Beteiligung in keine neuen Geschäftsfelder vor. Durch ein schwerpunktmäßiges Engagement im Kerngeschäft sind Risiken aus der Beteiligungstätigkeit gering. Die langjährigen fundierten Kenntnisse der Marktlage kommen dem Unternehmen dabei zu Gute. Daraus entstehende Folgerisiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Dem grundlegenden Unternehmerrisiko im Hinblick auf die Abhängigkeit von der Entwicklung der relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkte unterliegt auch die CANCOM IT Solutions GmbH, die als Handelsvertreter Waren im Wesentlichen über die CANCOM Deutschland GmbH bezieht.

Lieferantenrisiko

Bei der Versorgung mit Hard- und Software ist die CANCOM IT Solutions GmbH mittelbar über ihre Schwestergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH auf die Hersteller bzw. durch die Distribution angewiesen. Unerwartete Lieferengpässe oder Preiserhöhungen z.B. in Folge von Marktengpässen können Umsatz und Ergebnis beeinträchtigen, da die Warenbestände der Logistikzentren aus Optimierungsgründen auf kurze Zeiträume ausgelegt sind. Durch enge Kontakte zu Lieferanten und langfristige Lieferverträge wird versucht, diese Risiken zu reduzieren. Insbesondere ein breit gefasster Kreis an Lieferanten erlaubt es, relativ schnell auf Alternativhersteller zurückzugreifen.

Innerbetriebliche Risiken

Die Wertschöpfungskette der CANCOM IT Solutions GmbH umfasst alle Schritte der Geschäftstätigkeit vom Marketing über die Beratung, den Vertrieb, die Logistik bis hin zur Schulung und Wartung, wenngleich auch durch den Kooperationsvertrag zum Teil indirekt über die CANCOM Deutschland GmbH. Störungen innerhalb bzw. zwischen diesen Bereichen können zu Problemen bis hin zum vorübergehenden Erliegen von Arbeitsabläufen in einzelnen oder mehreren Bereichen führen. Darüber hinaus besteht das Risiko von Qualitätsproblemen insbesondere im beratungsintensiven Bereich der Professional Services.

Personalrisiken

Ein weiteres Risiko stellt der Ausfall von Schlüsselpersonen im Unternehmen dar, von deren Wissen und Bekanntheit der Erfolg CANCOMs zumindest auf kürzere Sicht abhängt. Die CANCOM IT Solutions GmbH versucht daher, ihre Mitarbeiter durch verschiedenste Maßnahmen langfristig an das Unternehmen zu binden. Zudem bestehen insbesondere in sensiblen und wissensintensiven Bereichen bzw. bei Aufgaben mit hohem Anforderungsprofil wie in den Fach-und Lösungsvertrieben entsprechende Vertretungsregelungen, so dass der unerwartete Ausfall eines Mitarbeiters so weit möglich keine ausgeprägten negativen Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Durch permanentes Monitoring der Leistungsfähigkeit der einzelnen Mitarbeiter ist es jederzeit möglich, die Leistungsträger zu analysieren und ihnen ein besonderes Augenmerk zukommen zulassen.

Daneben könnte der Fachkräftemangel in der IT-Branche die Personalbeschaffung erschweren.

Informationstechnische Risiken

Der Erfolg und die Funktionsfähigkeit von Unternehmen hängen heutzutage in erheblichem Maße von deren informationstechnischer Ausstattung ab. Grundsätzliche informationstechnische Risiken ergeben sich sowohl aus dem Betrieb computergestützter Datenbanken wie auch aus dem Einsatz von Systemen für Warenwirtschaft, E-Commerce, Controlling und Finanzbuchhaltung. Die Anfälligkeit oder der Ausfall dieser IT-Systeme können den Arbeitsablauf im Extremfall zum Erliegen bringen und damit den Fortbestand des Unternehmens gefährden. So könnte beispielsweise ein Warenverfügbarkeitsrisiko entstehen, wenn die Funktionsfähigkeit von IT-Systemen nicht mehr gewährleistet ist, die für einen reibungslosen Bestellablauf notwendig sind. Die CANCOM IT Solutions GmbH ist sich dieses Risikos bewusst. Daher unternimmt das Unternehmen intensive Anstrengungen zur Risikominimierung, um die Verfügbarkeit der IT-Systeme bestmöglich sicherzustellen. Trotz aller Sorgfalt können die oben genannten negativen Folgen nicht ausgeschlossen werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

- Liquiditäts- und Bonitätsrisiken

Eine Verschlechterung der Liquidität der CANCOM IT Solutions GmbH bzw. ihrer Muttergesellschaft, der CANCOM AG, kann für das Unternehmen wesentliche bzw. gar bestandsgefährdende Risiken zur Folge haben.

Die CANCOM AG übernimmt für alle ihre Tochtergesellschaften die Liquiditätsplanung und -kontrolle. Damit ist sichergestellt, dass die CANCOM IT Solutions GmbH und ihre Muttergesellschaft, die CANCOM AG, jederzeit über eine gute Liquidität und ausreichende Kreditlinien verfügen.

Selbstverständlich werden die Entwicklung der Kreditlinien und deren Ausschöpfung laufend überwacht. Neben der mittelfristigen Finanzplanung verfügt CANCOM IT Solutions GmbH über eine monatliche Liquiditätsplanung. In den Planungssystemen ist jeweils der gesamte Konsolidierungskreis abgebildet.

Eine ausreichende Bonität ist dabei notwendige Grundlage für die Gewährung von Fremdkapital insbesondere durch Banken und damit auch für das langfristige Bestehen des Unternehmens. Daher stellt eine deutliche Verschlechterung der Bonität ein wesentliches Risiko für den Fortbestand des Unternehmens dar.

Da die Höhe der Eigenkapitalquote (nach Berechnungsmethode der Banken) bei der Gewährung von Bankdarlehen eine entscheidende Kenngröße darstellt, wird deren Entwicklung regelmäßig überwacht, um so rechtzeitig etwaige Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Risiken aus der Finanzierung oder sonstige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

- Forderungsausfallrisiken

Forderungsausfälle stellen ein latentes Risiko dar. Diese können in ihrer Anhäufung im Extremfall den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Um diesem Risiko entgegen zu wirken, werden CANCOM Kunden im Regelfall erst nach erfolgter Prüfung beliefert. Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden bereits in 2009 die internen Richtlinien für die Kreditversicherung sowie der Vergabe von Kreditlimiten sowohl hinsichtlich der absoluten Limithöhen als auch hinsichtlich der freigabeberechtigten Personen verschärft.

Aufgrund der vermittelnden Tätigkeit der CANCOM IT Solutions GmbH an die Schwestergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH besteht für die berichtende Gesellschaft kein unmittelbares Forderungsausfallrisiko.

- Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Der Großteil der Geschäfte der CANCOM IT Solutions GmbH wird im Euro-Raum getätigt, weshalb das Währungsrisiko begrenzt ist. Durch konzerninternen Finanzausgleich erreicht CANCOM eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens und damit eine Optimierung des Zinsmanagements des CANCOM Konzerns und damit auch der CANCOM IT Solutions GmbH mit positiven Auswirkungen auf das Zinsergebnis.

- Finanzmarktrisiken

Die CANCOM AG übernimmt als Holding das Risikomanagement von Finanzmarktrisiken für alle ihre Tochtergesellschaften, damit auch für die CANCOM IT Solutions GmbH.

5. Chancenbericht

Chancen der künftigen Entwicklung

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit in verschiedenen Bereichen der IT- Branche eröffnen sich für die CANCOM IT Solutions GmbH zahlreiche Chancen. Nachfolgend geben wir einen Überblick über mögliche Chancen der künftigen Entwicklung:

Umsatz- und Ergebnissteigerung durch Ausbau der bestehenden Geschäftsaktivitäten

CANCOMs Geschäftspolitik sieht eine Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses vor. Dazu ist eine Fokussierung und Verstärkung der bestehenden Geschäftsaktivitäten in Richtung hochwertiger ITK-Komplettlösungen sowohl durch organisches als auch akquisitorisches Wachstum geplant.

Nach wie vor bestimmen kostensparende IT-Lösungen und IT-Services, die die Produktivität der Unternehmen nachhaltig steigern, die Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen. Zusätzlich rückt die bessere Ausrichtung der IT an den Bedürfnissen der Fachabteilungen und schließlich der Benutzer stärker in den Vordergrund.

Durch die innovativen IT-Lösungen im Portfolio der CANCOM IT Solutions GmbH lässt sich die Wertschöpfung der Kunden erhöhen, was für die CANCOM IT Solutions GmbH Chancen auf eine weitere Steigerung des Umsatzes eröffnet.

Mit einer sich eintrübenden Konjunktur dürfte auch der Konzentrationsprozess in einzelnen Branchen wieder zunehmen, so dass zunehmende Übernahmeaktivitäten mit ihren nachgelagerten IT-Umstrukturierungen dem Markt zusätzliche Impulse verleihen, von denen auch die CANCOM IT Solutions GmbH profitieren sollte.

Insbesondere die steigenden Anforderungen an die IT sowie die IT-Infrastruktur der Unternehmen, um beispielsweise Compliance-Richtlinien zur Kreditvergabe nach Basel III künftig besser zu erfüllen, könnten die Nachfrage im Hardware-, Software- und Servicebereich positiv beeinflussen.

Der deutsche Branchenverband BITKOM und die nationalen und internationalen Marktforschungsunternehmen identifizieren regelmäßig die wichtigsten IT-Trends der Zukunft. Für 2012 sind sich alle einig, dass der wichtigste Trend weiterhin das Thema Cloud Computing ist, bei dem die Nutzung von IT-Leistungen (z.B. Speicherplatz, Rechnerkapazitäten oder einzelne Anwendungen) in Echtzeit über Datennetze in der "Wolke" anstatt auf lokalen Rechnern erfolgt. Die Unternehmen können durch den Einsatz von Cloud Computing ihre IT-Kosten deutlich senken, die Effizienz steigern und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Einer Studie vom Marktforschungsunternehmen Kelton Research zum Thema Cloud Computing zufolge bevorzugen die Anwender das Model der Private Cloud gegenüber der Public Cloud. Wichtige Punkte dabei sind die Sicherheit und der Datenschutz in der Wolke. Aus diesem Grund spielt auch bei nahezu jedem zweiten Unternehmen hierzulande das Modell der privaten Wolke eine wichtige Rolle in der Cloud-Strategie. Das Analysehaus Canalys beziffert den weltweiten Markt für die Private Cloud in 2011 auf 50 Milliarden Dollar und prognostiziert jährliche Wachstumsraten von 25 % bis ins Jahr 2015. CANCOM verfügt mit der CANCOM AHP Private Cloud über eine eigene, praxiserprobte Lösung im Bereich Private Desktop Cloud und kann sich damit im Anwenderumfeld als starker und verlässlicher IT-Partner positionieren.

Weiteres Top-Thema sind Mobile Applikationen. Es wird immer wichtiger, dass von zu Hause oder mobil von unterwegs auf die Unternehmensdaten und -anwendungen zugegriffen werden kann. Dies steigert die Agilität und Produktivität der Unternehmen. Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte muss auch die IT-Infrastruktur immer leistungsfähiger werden. Das trifft auch den aktuellen Trend "Bring your own device", d.h. die von Mitarbeitern mitgebrachten Smartphones, Notebooks und Tablets zu. Diese Entwicklungen werden auch das Geschäft der CANCOM IT Solutions GmbH positiv beeinflussen.

Um ihre IT für Cloud Computing fit zu machen, investieren die Unternehmen vor dem eigentlichen Implementierungsprozess vor allem in die Bereiche IT-Security, Netzwerk, Storage und Virtualisierung. Denn mit dem Thema Cloud Computing und Mobility steigen auch die Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit. Mit ihrem Lösungsportfolio im Bereich IT-Security eröffnen sich dadurch auch positive Chancen für die Geschäftsentwicklung der CANCOM IT Solutions GmbH.

Virtualisierungs- und Konsolidierungslösungen bieten zudem wirksame Instrumente zur Senkung der IT-Kosten. Darunter versteht man die zentrale übergreifende Nutzung von IT-Ressourcen bis hin zur gemeinsamen Nutzung ganzer Rechenzentren. Auch bei Computern am Arbeitsplatz geht der Trend zu "schlankeren" Rechnern, sogenannten Thin Clients. Durch Desktop Virtualisierung beziehen die abgespeckten PCs am Arbeitsplatz nicht nur einzelne Anwendungen, sondern ihre komplette Arbeitsumgebung von einem zentralen Rechner. Die CANCOM IT Solutions GmbH wird mit professionellen Lösungen im Bereich Zentralisierung, Konsolidierung und Virtualisierung den steigenden Anforderungen an integrierte Systemlandschaften gerecht, sichert die Geschäftskontinuität und steigert die IT-Effizienz ihrer Kunden.

Weiterer Trend ist das Thema Social Media in Unternehmen. Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ oder Xing werden für die Unternehmenskommunikation und den Onlinehandel immer wichtiger. Sie erleichtern den schnellen, direkten Austausch mit Kunden, Geschäftspartnern, potenziellen Mitarbeitern oder anderen Interessensgruppen. Unternehmen nutzen die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke, umfassend über ihre Angebote zu informieren und die Kunden enger an sich zu binden. Darüber hinaus bieten die Social Media Anwendungen den Unternehmen die Chance, die Wünsche der Kunden zu ergründen und entsprechend darauf zu reagieren. Unternehmen müssen für die Social-Media-Nutzung die technischen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen. Insbesondere bei der technologischen Umsetzung und der Einbindung in bestehende IT-Landschaften kann die CANCOM IT Solutions GmbH ihre Kunden als führender IT-Architekt, Systemintegrator und Managed Services Provider kompetent begleiten und betreuen.

Unter anderem mit der rasanten Entwicklung der Social Media entsteht nach Ansicht der Forscher eine weitere Herausforderung, die Unternehmen beschäftigen wird und IT-Dienstleistern wie CANCOM Chancen bietet. Das Thema Big Data, d.h. das Analysieren, Verwalten und Nutzen der wachsenden und vielgestaltigen Datenmengen. Der Trend geht zum leistungsfähigen, zentralen Rechenzentrum mit einem hohen Sicherheitsstandard. Hier kann die CANCOM IT Solutions GmbH bei ihren Kunden aufgrund der langjährigen Expertise im Data Center Umfeld punkten.

Outsourcing sowie der Bezug von Geschäftsprozessen oder IT-Systemen als Cloud Services bleiben auch in 2012 besonders gefragt. Der deutsche Markt für Outsourcing erreichte in 2011 nach Ansicht der Marktforscher von IDC und Eito ein Volumen von 20 Milliarden Euro. Für 2012 schreibt IDC den Cloud Services das größte Wachstum im Markt für IT-Dienstleistungen zu. Europaweit haben bereits zwei Drittel der Unternehmen eine Strategie zur Nutzung von Cloud Services und IDC erwartet, dass diese Services von eventuellen Kosteneinsparungen im Jahr 2012 unbeeinträchtigt bleiben. Das teilweise oder gänzliche Auslagern der IT ermöglicht es den Firmen, die Kosten zu variabilisieren, indem IT-Ausgaben ausschließlich als Betriebskosten zu Buche schlagen und keine kapitalbindenden Investitionen in die IT getätigt werden müssen. Für die CANCOM IT Solutions GmbH bietet dieses Geschäftsfeld nicht nur attraktive Wachstumsperspektiven, sondern es reduziert mit längeren Vertragslaufzeiten auch die Konjunkturabhängigkeit und erhöht die Planbarkeit der Geschäftsentwicklung.

CANCOM vereinigt zwei Jahrzehnte Erfahrung in IT-Beratung und Integration mit innovativen Dienstleistungen, berät herstellerunabhängig und schafft wirtschaftlich und technisch optimierte Systeminfrastrukturen. Die Mitarbeiter der CANCOM IT Solutions GmbH verfügen über langjährige Projekterfahrung sowie wichtige Herstellerzertifizierungen für aktuelle Technologien.

In den von den Experten genannten IT-Trendbereichen hat sich die CANCOM IT Solutions GmbH mit ihrem Dienstleistungsportfolio bestens positioniert. Fachvertriebe unterstützen die Spezialisierung auf einzelne IT Bereiche mit dediziertem fachlichem Know How. Die spezifische Expertise der Fachvertriebe wird den Vertriebs- und Serviceeinheiten aller CANCOM Gesellschaften zur Verfügung gestellt.

CANCOM Konzepte und Lösungen unterstützen die schnelle Amortisation der IT-Investitionen seiner Kunden, beinhalten die Integration neuer Technologien und Verfahren, um einen unterbrechungsfreien Betrieb von geschäftskritischen Anwendungen sicherzustellen. Sie bieten Kunden geschäftliche Flexibilität und unterstützen diese dabei, anpassungsfähige Unternehmen aufzubauen, die geschäftliche Abläufe und IT miteinander synchronisieren.

6. Prognosebericht

Nach einer starken Wirtschaftsleistung in Deutschland im vergangenen Jahr sind die Konjunkturaussichten für 2012 gedämpfter. Doch trotz Schuldenkrise, Sparpaketen und abkühlender weltweiter Konjunktur blicken viele Unternehmen, abhängig von der jeweiligen Branche, zuversichtlich auf 2012. Die deutlich erholten ZEW-Erwartungen vom Januar stützen das Bild einer allenfalls moderaten, konjunkturellen Bremsung. Die Bundesregierung sieht das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 mit einem Plus von 0,75 %. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostiziert für das Jahr 2012 ein Wachstum von 0,6 %, die Bundesbank erwartet einen Anstieg des BIP 2012 um 0,6 %.

Nach den vorliegenden Marktzahlen des Branchendienstes BITKOM erwarten die Experten in 2012 für den deutschen IT-Markt ein Wachstum im Bereich Informationstechnik von 4,5 % nach 3,2 % in 2011.

Im Einzelnen wird für den Bereich IT-Hardware ein Wachstum von 5,2 % nach 1,1 % im Vorjahr prognostiziert, für den Bereich Software ein Wachstum von 5,2 % nach 5,1 % im Vorjahr und für den Bereich IT-Services ein Plus von 3,8 % nach 3,6 % im Jahr 2011. Neue Geräte für den mobilen Internetzugang haben dabei das stärkste Wachstumspotential. Beispielsweise der Umsatz mit Tablet-PCs, im Segment IT-Hardware berücksichtigt, legt um knapp 19 % zu. Besonders stark entwickelt sich auch der Umsatz mit Software, was nicht zuletzt an der rasanten Entwicklung im App-Markt liegt. Auch T-Dienstleistungen können dank Outsourcing und Cloud Computing zulegen.

Die CANCOM IT Solutions GmbH hat ihre Geschäftspolitik frühzeitig auf die bereits ausgeführten IT-Trends der Zukunft ausgerichtet und ihre Vertriebs- und Servicestruktur entsprechend zielgerichtet gestaltet. Zur effizienten Nutzung und Umsetzung der Trends bei den Kunden unterstützt CANCOM permanent die professionelle Fortbildung und Zertifizierung seiner Mitarbeiter. CANCOM baut in diesem Zusammenhang auf starke und enge Partnerschaften mit Herstellern führender Technologien.

Die CANCOM IT Solutions GmbH hat ihre Marktpräsenz als auch Kundennähe deutlich ausgebaut. Gerade durch Zugriff auf die CANCOM Deutschland GmbH ist die CANCOM IT Solutions GmbH mit Service- und Consultingstandorten in Deutschland flächendeckend vertreten.

Im Geschäftsjahr 2011 wurde eine weitere Verbesserung der Finanz- und Vermögenslage erzielt. Der Umsatz und das operative Ergebnis konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 geht die Geschäftsführung aus heutiger Sicht vor dem Hintergrund des guten Geschäftsverlaufs in 2011 bei anhaltend positiver Konjunktur von einer guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei einer weiterhin guten Finanzlage aus.

 

München, den 12. März 2012

CANCOM IT Solutions GmbH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CANCOM IT Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Augsburg, den 12. März 2012

S&P GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stauber, Wirtschaftsprüfer

Wolf, Wirtschaftsprüfer

Werden der Jahresabschluss und der Lagebericht in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form veröffentlicht, vervielfältigt oder an Dritte weitergeleitet und wird dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen, so ist zuvor eine erneute Stellungnahme durch uns erforderlich. Dies gilt auch für die Übersetzung des Jahresabschlusses in andere Sprachen. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

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