BAG Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Dunya Dr. Meier seit 25.3.2024 | Geschäftsführer |
Petra Hammer seit 27.7.2023 | Prokura |
Sigrid Semmelroth seit 14.6.2021 | Prokura |
Andreas Weimar seit 22.6.2020 | Prokura |
Evelyn Maria Dr. Sachsenberg seit 15.4.2019 | Prokura |
Johann Nicolas Charles Gotthard Dr. Sachsenberg seit 21.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 93.33% | |
| 6.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAG Diagnostics GmbHLichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsmodell der BAG Diagnostics GmbH (nachfolgend auch kurz "BAG") ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Analysesystemen und Reagenzien für das medizinische Labor, sog. In-vitro-Diagnostica. Unser Schwerpunkt liegt im Bereich der Transplantationsdiagnostik (HLA-Typisierungen), Transfusionsdiagnostik (Blutgruppenbestimmungen), Humangenetik und Infektionsdiagnostik. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt eine eigene Abteilung für die Entwicklung neuer Produkte mit 9 Mitarbeitern (4 Vollzeit- und 5 Teilzeitkräfte). Die Aufwendungen für Entwicklungstätigkeit beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf rund 11 % der Umsatzerlöse. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Diagnostikindustrie verzeichnete im Jahr 2023 erhebliche Umsatzrückgänge durch Wegfall fast aller Coronatestungen auf ein Niveau vor der Pandemie. Zugleich unterliegt speziell der Mittelstand in Medizintechnik und Labordiagnostik erheblichen zusätzlichen Belastungen durch die neue Medizinprodukteverordnung und die In-vitro-Diagnostika Verordnung (IVDR) mit einem vielfachen des bisherigen Zulassungs- und Dokumentationsaufwandes. Das führte dazu, dass die EU-Kommission die Übergangsfristen auch für die IVDR im Juni 2024 bereits zum zweiten Mal nach hinten verschoben hat und offenbar für Verbesserungsvorschläge zur Korrektur der überzogenen Anforderungen bereit zu sein scheint. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 verlief deutlich unter den Erwartungen. Noch für das erste Halbjahr geplante Verkäufe von Covid-19-Testungen konnten fast überhaupt nicht realisiert werden. Immerhin konnten die Umsatzerlöse im Kerngeschäft der HLA-, Blutgruppen- und genetischen Testungen insgesamt um 10,3% von TEUR 7.184 (Vorjahr) auf TEUR 7.929 gesteigert werden. Das um Umsatzerlöse mit Covid-19-Produkten bereinigte, durchschnittliche Umsatzwachstum der BAG lag im Zeitraum von 2019 (Umsatzerlöse TEUR 6.519) bis 2023 (Umsatzerlöse TEUR 7.929) bei 5,1% und damit lag das Wachstum über dem des deutschen Diagnostikmarktes im Zeitraum von 2020 bis 2022. Vor allem die Produkte aus Eigenentwicklung Rainbow, EryQ und FastQ zeigten ein zwei- bis dreistelliges Umsatzwachstum, wenngleich noch auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 wurden von einer Partnerfirma für ein von dieser Firma produziertes und von BAG vertriebenes Produkt die weltweit exklusiven Nutzungsrechte für ein patentiertes Produktionsverfahren sowie das Produktions-Know-how erworben. Dies verbessert nicht nur die Wertschöpfungskette, sondern ermöglicht eigenständige Weiterentwicklung, was so die strategische Wachstumsbasis für den weltweiten Vertrieb für HLA-Antikörpertestungen mit einem Marktvolumen von geschätzt 250 Mio. EURO sichert und verbessert. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Berichtsjahres reduzierten sich - insbesondere aufgrund der eingebrochenen Nachfrage nach Covid-Tests von TEUR 16.902 auf TEUR 8.263. Durch die Erlösentwicklung verringerte sich das Rohergebnis (gemäß § 276 HGB) im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 12.201 auf TEUR 5.679. Dies führte bei leicht rückläufigen Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 2.793 (Vorjahr: TEUR 2.926) und ebenfalls geringfügig reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.866 (Vorjahr: TEUR 4.075) zu einem Rückgang des EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern, Anlagen- und Goodwill-Abschreibungen) auf TEUR -983 (Vorjahr: TEUR 5.198). Abweichend gegenüber dem Vorjahr werden Aufwendungen für Leiharbeits- und Honorarkräfte in Höhe von TEUR 359 zur sachgerechten Darstellung unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vorjahr: Materialaufwand) ausgewiesen. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Ausführungen zur Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr im Anhang verwiesen. Die Verminderung der Personalaufwendungen ergibt sich im Wesentlichen aus geringeren variablen Vergütungsbestandteilen. Die Abschreibungen erhöhten sich insbesondere in Folge der im Berichtsjahr getätigten Investitionen von TEUR 161 (Vorjahr) auf TEUR 246. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr von TEUR 9.085 (Vorjahr) auf TEUR 7.086 reduziert. Auf der Aktivseite entfällt die Verminderung der Bilanzsumme primär auf einen Rückgang der Liquiden Mittel von TEUR 5.055 (Vorjahr) auf TEUR 681. Diese Entwicklung ergibt sich sowohl aus einem negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit als auch aus Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände. Insbesondere durch den Erwerb von Know-how (TEUR 900) und Vertriebslizenzen (TEUR 880) haben sich die Immateriellen Vermögensgegenstände auf TEUR 2.137 (Vorjahr: TEUR 509) erhöht. Auf der Passivseite hat sich insbesondere das Eigenkapital von TEUR 4.957 (Vorjahr) auf TEUR 3.914 vermindert. Der Rückgang des Eigenkapitals ist auf den im Berichtsjahr erzielten Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote blieb mit 55,2% stabil (Vorjahr: 54,6%). Die leichte Erhöhung ergibt sich trotz Rückgang des Eigenkapitals aus dem deutlichen Rückgang der Bilanzsumme auf TEUR 7.086 (Vorjahr: TEUR 9.085). Darüber hinaus haben sich auf der Passivseite auch die Sonstigen Verbindlichkeiten auf TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 1.256) vermindert. Die im Vorjahr ausgewiesenen Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten insbesondere abzuführende Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag für eine im Dezember 2022 erfolgte Gewinnausschüttung. Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden in Höhe von TEUR 2.055 getätigt. Der Finanzmittelfonds (Liquide Mittel abzüglich Jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) beträgt zum Stichtag TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 4.955). Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Steuerungsgrößen für den Unternehmenserfolg sind Umsatzerlöse und EBITDA. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken) Die BAG bewegt sich in einem relativ konjunkturunabhängigen Umfeld des Gesundheitsmarktes. Durch eine hohe Zahl von Kunden bestehen keine wesentlichen Klumpenrisiken. Beschaffungsseitig kann es zu Engpässen bei der Bereitstellung von Rohstoffen sowie Primär- und Sekundärpackmitteln kommen, weshalb relativ hohe Lagerbestände zur Sicherung der Produktionsfähigkeit bereitgehalten werden. Die BAG Diagnostics GmbH bewegt sich in einem hochregulierten Umfeld. Produktionsrisiken tragen wir durch die ständige Verbesserung unserer Qualitätssysteme Rechnung, was uns durch regelmäßige Audits durch unseren Notified Body (zuletzt im November 2023) bescheinigt wurde. Eine große Herausforderung ist die seit dem 26. Mai 2022 geltende neue Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR). Diese Verordnung mit nunmehr verlängerten gestaffelten Übergangsfristen bis zum Teil ins Jahr 2029 bedeutet einen massiven Aufwand besonders für KMU's in Bezug auf die Rezertifizierung von Alt- und Neuprodukten nach verschärften Kriterien. Dies resultiert im Berichtsjahr wie auch für die Folgejahre in einer erheblichen Allokation der Ressourcen im Bereich F&E, Zulassung und Produktmanagement mit geschätzten direkten und indirekten Kosten in Höhe von 10 % des Umsatzes. Liquiditätsrisiken der Gesellschaft werden durch striktes Forderungsmanagement, speziell gegenüber ausländischen Kunden begrenzt. Darüber hinaus werden im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung Forderungen aus Lieferungen veräußert bzw. wo möglich versichert. Risiken aus der Beschaffung von Hilfsstoffen wird durch eine vorausschauende Produktionsplanung sowie strategische Lagerhaltung begegnet. Chancenbericht BAG sieht sich mit ihren Produkten in Nischenmärkten, vor allem des Marktes für Transplantationsdiagnostik (HLA), trotz der im Berichtsjahr rückläufigen Ergebnisentwicklung insgesamt in einem günstigen Marktumfeld. Durch die gut gefüllte Pipeline an Neuprodukten ist BAG hervorragend positioniert für eine weitere Expansion und Internationalisierung. Aus einer hohen Marktakzeptanz bei Neuentwicklungen ergeben sich mittel- und langfristig gute Perspektiven für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Prognosebericht Ab dem 1. Januar 2024 ist Dr. Ingo D. Meier als weiterer Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Das Jahr 2024 startete unter Plan und Erwartungen. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen zeitliche Verschiebungen im internationalen Tendergeschäft. Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2024 weiterhin von einem Wachstum der Umsatzerlöse zwischen 5% und 10% und einer deutlichen Verbesserung des EBITDA bei einem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 verbesserten - aber noch negativen - Ergebnis vor Ertragsteuern ausgegangen. Perspektivisch zeichnet sich ein besonders hohes Interesse für unsere HLA-Antikörpertestungen speziell auf dem amerikanischen Markt ab. In diesem Zusammenhang wird für das Geschäftsjahr 2025 bei weiter steigenden Umsatzerlösen ein leicht positives Jahresergebnis erwartet.
Lich, den 15. Juli 2024 BAG Diagnostics GmbH Dr. Nicolas Sachsenberg, Geschäftsführer Dr. Ingo Meier, Geschäftsführer Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Erläuterungen Die BAG Diagnostics GmbH hat ihren Sitz in Lich und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Gießen unter der Nummer HRB 9672 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der BAG Diagnostics GmbH, Lich, wurde auf der Grundlage des HGB und des GmbHG erstellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V. § 267 Abs. 4 HGB. Die in § 267 Abs. 2 HGB angeführten Merkmale wurden im Berichtsjahr erstmalig unterschritten. Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. 2. Vergleichbarkeit mit Vorjahren Zur sachgerechten Darstellung werden im Berichtsjahr - abweichend gegenüber den Vorjahren - Aufwendungen für Leiharbeits- und Honorarkräfte unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Vorjahr: Aufwendungen für bezogene Leistungen) ausgewiesen. In diesem Zusammenhang ergibt sich eine Erhöhung der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen bei gleichzeitiger Verminderung der Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von jeweils TEUR 359. Bei einer Ausweisänderung bereits im Vorjahr wären im Geschäftsjahr 2022 höhere Sonstige betriebliche Aufwendungen sowie verminderte Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von jeweils TEUR 162 ausgewiesen worden. 3. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um degressive bzw. lineare Abschreibungen und gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungszeiträume entsprechen den branchenüblichen und steuerrechtlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauern. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder - bei dauernder Wertminderung - dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Durch Anteilstausch mit Barzuzahlung generierte Finanzanlagen werden mit dem Zeitwert der abgegangenen Anteile vermindert um den Wert der erhaltenen Barzahlung bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Wertberichtigungen auf Forderungen sind mit insgesamt TEUR 58 aktivisch abgesetzt. Die Bewertung der Fremdwährungs-Forderungen und -Verbindlichkeiten erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag und Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Sicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeitvereinbarungen dienen, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert am Stichtag bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Rückstellungen verrechnet. 4. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten 4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang). 4.2 Forderungen Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr Fristen von bis zu einem Jahr auf. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 247 (Vorjahr: TEUR 47) gegen die Gesellschafterin. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. 4.3 Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen für die Mitarbeiterprovisionen, Urlaubsansprüche, Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten sowie Überstunden gebildet. 4.4 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 1.217) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 361) gegenüber der Gesellschafterin. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 370) enthalten. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende Erträge aus der Währungsumrechnung:
In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:
6. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte betreffen Leasingverträge für Kraftfahrzeuge, Mietverträge sowie Factoring von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit dem Abschluss von Leasing- und Mietverträgen wird die Kapitalbindung verringert und das Investitionsrisiko verbleibt beim Leasinggeber bzw. Vermieter. Darüber hinaus verbessern sowohl die abgeschlossenen Leasingverträge als auch das Factoring die Liquidität der Gesellschaft. Zum 31. Dezember 2023 bestanden finanzielle Verpflichtungen aus den genannten Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 123 sowie aus den genannten Mietverträgen in Höhe von TEUR 66 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 66). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Herr Dr. Nicolas Sachsenberg, Lich Herr Dr. Ingo Meier, Grünberg
Lich, den 15. Juli 2024 BAG Diagnostics GmbH Dr. Nicolas Sachsenberg, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BAG Diagnostics GmbH, Lich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BAG Diagnostics GmbH, Lich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BAG Diagnostics GmbH, Lich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 15. Juli 2024 Deloitte
GmbH
Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer |
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