Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 3094
Vorher
bewa-plast B E C K GmbH., Kunststofferzeugnisse, Rolladen- und FensterbauB E C K GmbH Kunststofferzeugnisse, Rolladen- und Fensterbau
Eingetragen
25.11.1986
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb sowie die Montage von Kunststofferzeugnissen, Rolläden und Fenster sowie der Handel mit einschlägigen Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Beblik
seit 2.1.2023
Geschäftsführer
Elena Beblik
seit 2.1.2023
Geschäftsführer
Stefan Meuser
seit 24.3.2022
Geschäftsführer
Siegfried Beck
seit 5.6.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Nelkenweg 1, 35794 Mengerskirchen-Waldernbach
69.500 €
36.34%
Erbengemeinschaft bestehend aus: Christine-Eva Beck, Walter-Josef Beck, Siegfried Werner Beck
Germany
69.500 €
36.34%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BECK GmbH Fenstertechnik

Mengerskirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

In dem nachfolgendem, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen.

Der als Anlage 5 beigefügte Bestätigungsvermerk vom 18. Dezember 2024 bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und nicht auf den verkürzten offengelegten Jahresabschluss.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Verzeichnis der Anlagen

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.159,00 733,00
II. Sachanlagen 2.286.354,60 1.361.530,37
III. Finanzanlagen 81.845,00 81.845,00
2.370.358,60 1.444.108,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.169.437,38 2.557.267,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.847.433,95 1.835.895,52
• davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 18.921,00 (€ 12.138,00)
• Forderungen gegen Unternehmen, mit denen Beteiligungsverhältnis besteht 165.501,16 (187.273,98 €)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.970.631,93 2.322.955,07
7.987.503,26 6.716.118,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.737,65 74.260,25
10.444.599,51 8.234.487,04

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 208.500,00 208.500,00
II. Kapitalrücklage 80.000,00 80.000,00
III. Bilanzgewinn 5.032.300,80 3.748.477,38
5.320.800,80 4.036.977,38
B. Rückstellungen 2.275.120,54 2.244.852,38
C. Verbindlichkeiten 2.848.678,17 1.952.657,28
• davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.423.036,40 (€ 1.152.501,21)
● davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 1.425.641,77 (€ 800.156,07)
● Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.552.846,70 (885.840,36 €)
● davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 203.745,43 (€ 198.233,66)
• davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 1.349.101,27 (€ 687.606,70)
10.444.599,51 8.234.487,04

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 20.542.231,48 19.624.186,06
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.588.453,01 10.198.716,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.380.322,45 2.376.212,53
- davon für Altersversorgung € 2.099,16 (€ 3.445,16)
12.968.775,46 12.574.929,19
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 775.603,17 672.684,64
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.050.787,16 5.325.335,97
5. Erträge aus Beteiligungen 36.658,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.396,23 5.431,40
- davon aus verbundenen Unternehmen € 4.624,63 (€ 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.959,34 17.592,46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 446.867,28 269.097,31
9. Ergebnis nach Steuern 1.324.293,30 769.977,89
10. Sonstige Steuern 40.469,88 31.428,80
11. Jahresüberschuss 1.283.823,42 738.549,09
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.748.477,38 3.009.928,29
13. Bilanzgewinn 5.032.300,80 3.748.477,38

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Firma BECK GmbH Fenstertechnik (vormals: BECK GmbH Kunststofferzeugnisse Rolladen- und Fensterbau) hat ihren Sitz in 35794 Mengerskirchen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Limburg unter HRB 3094 eingetragen. Die Umfirmierung erfolgte aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 19.01.2021 und wurde am 01.02.2021 im Handelsregister eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt. Von der Schutzklausel des § 286 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften erfolgt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz folgt dem Gliederungsschema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Gem. § 265 Abs. 2 HGB werden die Vorjahreszahlen zu den einzelnen Positionen aus Gründen der Übersichtlichkeit jeweils in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben. Die Bilanzierung und Bewertung basiert auf den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Vorjahr. Die Bewertung trägt allen erkennbaren Wertminderungen und möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800,00 € nicht übersteigt, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear oder degressiv und werden monatsgenau verrechnet.

Bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungspreis von bis zu 800,00 € (Geringwertige Wirtschaftsgüter nach § 6 Abs. 2 EStG) werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten aktiviert.

Sämtliche Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige, fertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen werden entsprechend ihrem jeweiligen Fertigungsgrad mit den Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) angesetzt.

Im Bereich des Vorratsvermögens erfolgte im Geschäftsjahr 2023 erstmals eine aktivische Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von den Vorräten. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls entsprechend angepasst.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden drohende Ausfälle durch ausreichende Einzel- und das allgemeine Kreditrisiko durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Das übrige Umlaufvermögen wird zu Nennwerten bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten 800,00 € übersteigt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gegenüber Frau Eva Beck werden unverändert fortgeführt. Diese Rückstellung wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

1.

pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

2.

pauschaler Marktzinssatz der vergangenen fünfzehn Jahre von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

3.

Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht eingerechnet.

4.

Der Rententrend wurde mit 2,0 % berücksichtigt.

5.

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 755,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist zum Bilanzstichtag für eine Ausschüttung gesperrt.

Steuerrückstellungen sind mit dem Betrag ihrer voraussichtlichen Inanspruchnahme aufgrund des steuerlichen Gewinns bewertet.

Sonstige Rückstellungen werden für alle weiteren erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen (§253 As. 1 Satz 2 HGB) und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden hinreichend sichere Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese werden mit den für die Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Informationen zur Bilanz

A. Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem anliegend beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 332.247,41 2.607,50 250.371,91 84.483,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.887.084,39 1.369.661,75 698.536,33 4.558.209,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.270.060,56 339.058,15 377.370,31 2.231.748,40
6.157.144,95 1.708.719,90 1.075.906,64 6.789.958,21
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 81.845,00 0,00 0,00 81.845,00
6.571.237,36 1.711.327,40 1.326.278,55 6.956.286,21
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 331.514,41 1.161,50 250.351,91 82.324,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.080.346,02 412.296,52 698.534,33 2.794.108,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.715.268,56 362.145,15 367.918,31 1.709.495,40
4.795.614,58 774.441,67 1.066.452,64 4.503.603,61
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
5.127.128,99 775.603,17 1.316.804,55 4.585.927,61
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.159,00 733,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.764.101,60 806.738,37
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.253,00 554.792,00
2.286.354,60 1.361.530,37
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 81.845,00 81.845,00
2.370.358,60 1.444.108,37

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Personal (T€ 20) und noch nicht fällige Umsatzsteuer (T€ 28) enthalten.

B. Passiva

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 1.284 ab (im Vorjahr: T€ 738). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag zum 31.12.2023 von 3.748.477,38 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Pensionsrückstellung für die Witwe des im Oktober 2016 verstorbenen Gesellschafters Erich Beck wird unverändert fortgeführt. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beträgt T€ 106. Darin enthalten sind Zinskosten für das laufende Geschäftsjahr von T€ 2 und keine Zinsänderungskosten im Vergleich zur Vorjahresbewertung.

Am Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von T€ 420 und betreffen ausschließlich Bankdarlehen. Die Bankverbindlichkeiten sind grundpfandrechtlich und durch Sicherungsübereignungsverträge gesichert.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben über Arbeitnehmer

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) 172
Kaufmännische Angestellte (ohne Geschäftsführer) 62
Gesamt 234

2. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird von folgenden Personen wahrgenommen:

 

Herr Walter Beck, Mengerskirchen (bis 02.01.2023)

 

Herr Stefan Meuser, Mengerskirchen

 

Herr Tobias Beblik, Mengerskirchen (seit 02.01.2023)

 

Frau Elena Beblik, Mengerskirchen (seit 02.01.2023)

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 396.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB

Die Gesellschaft hat diverse Grundstücke und Gebäude angemietet. Der daraus resultierende jährliche Miet- und Pachtaufwand beläuft sich hierfür auf T€ 548. Diese Mietverhältnisse sind unbefristet.

Daneben hat die Gesellschaft diverse Anlagengegenstände wie PKW's und Büromaschinen geleast. Aus diesen Leasingverträgen ergeben sich am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.561. Vom Gesamtbetrag entfallen T€ 518 auf Laufzeiten bis zu einem Jahr und T€ 1.043 auf mehrjährige Verpflichtungen.

 

Mengerskirchen, den 06. Dezember 2024

Stefan Meuser, Geschäftsführer

Tobias Beblik, Geschäftsführer

Elena Beblik, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Verlauf des Geschäftsjahres 2023

Der Fenstermarkt in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen signifikanten Rückgang. Die Gesamtzahl der Fenstereinheiten sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 % auf 14,1 Millionen Einheiten. Dieser deutliche Marktrückgang wirkte sich auf alle Marktsegmente aus, wobei sowohl der Neubau als auch der Sanierungsbereich betroffen waren.

Besonders gravierend fiel der Rückgang im Neubaubereich aus, der einen Rückgang von 15,5 % verzeichnete. Die Bautätigkeit wurde stark durch das gestiegene Zinsniveau und die hohe Inflation beeinträchtigt, was die Investitionsbereitschaft im Neubau stark dämpfte. Auch die Modernisierung (resp. Renovierung / Sanierung) von Bestandsimmobilien schrumpfte, jedoch weniger dramatisch, mit einem Rückgang von 4,7 %.

Im Bereich der Rahmenmaterialien dominiert Kunststoff nach wie vor den Fenstermarkt mit einem Anteil von 53,2%.

Die Importquote an Fenstereinheiten stagnierte im Jahr 2023 bei rund 28 %. Der Anteil ausländischer Fensterhersteller am deutschen Fenstermarkt stabilisiert sich seit 2020 auf diesem Niveau.

Grundsätzlich lässt sich im Jahr 2023 eine ähnliche Entwicklung im Außentürenmarkt feststellen, wobei hier der Rückgang im Neubaubereich mit 18,5% deutlicher ausfällt. Der Anteil ausländischer Hersteller am deutschen Außentürenmarkt ist mit rd. 13% im Jahr 2023 (Vorjahr: 12,7%) deutlich niedriger als im Fenstermarkt.

Nach Rahmenmaterialarten dominieren weiterhin Kunststoff (38,1%) und Metall (insb. Aluminium / 36,6%) ggü. Holz bzw. Holz-Aluminium (17,2% bzw. 5,7%).

Die rückläufige Entwicklung des Fenster- und Außentürenmarktes ist maßgeblich auf das weiterhin hohe Zinsniveau zurückzuführen. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) stieg im Laufe des Jahres 2023 von 2,5 % auf 4,5 %. Die Baufinanzierungszinsen für Darlehen mit einer 15-jährigen Sollzinsbindung bewegten sich im Durchschnitt bei 4,4 %. Diese Zinsentwicklung führte zu einer erheblichen Verteuerung der Baufinanzierung und damit zu einem Nachlassen der Investitionstätigkeit im Bausektor, insb. im Wohnungsbau.

Zusätzlich belastete die anhaltend hohe Inflation die wirtschaftliche Situation. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 % im Vergleich zu 2022.

Die Kombination aus hoher Inflation, gestiegenen Baukosten und dem signifikant gestiegenem Zinsniveau setzte Investoren und private Bauherren gleichermaßen unter Druck und führte zu einer deutlichen Eintrübung des Marktumfelds. Darüber hinaus sorgte die Verunsicherung der Bauherren und Investoren im Zuge der Novelle des Gebäudeenergiegesetz (sog. "Heizungsgesetz") in 2023 zu Marktrückgängen.

Insgesamt zeigt der Fenstermarkt 2023 ein herausforderndes Bild, das vor allem von makroökonomischen Faktoren geprägt war. Die zukünftige Entwicklung wird davon abhängen, wie sich die Finanzierungsbedingungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage und die politischen Rahmenbedingungen (insb. verbesserte Förderanreize im Neubau und in der Sanierung) weiterentwickeln.

Die Auftragslage bei der Beck GmbH entwickelte sich im Bereich der Fenster und Schiebetüren analog dem Gesamtmarkt. Der Absatz reduzierte sich insg. um rd. 10 %. Im Bereich der PVC-Außentüren reduzierte sich der Absatz um rd. 14,5 %. Dem höheren Rückgang im PVC-Außentürbereich steht ein höherer Absatz an Aluminiumhaustüren (Handelsware) gegenüber (+50 %). Die Umsatzerlöse konnten entgegen der Marktentwicklung im Berichtsjahr 2023 ggü. dem Vorjahr weiter gesteigert werden.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 modernisierte die Beck GmbH weiter ihren Maschinenpark. An beiden Fertigungsstandorten wurden sowohl in neue Schweißmaschinen als auch in neue Flügelbeschlagschrauber investiert. Die neuen Schweißmaschinen erlauben eine neue innovative Schweißtechnik mit ästhetischen Eckverbindungen. Am Fertigungsstandort "Kirchstraße" wurden die Maschinen im Herbst 2023 und am Fertigungsstandort "Erlenwiese" im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen.

Der Ausblick für das Jahr 2024 zeigt sich weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Der deutsche Fenster- und Außentürenmarkt wird voraussichtlich keine Belebung erfahren. Aufgrund der weiterhin rückläufigen Baugenehmigungen im Wohnungsbau ist von weiteren Rückgängen im Fenster- und Außentürenmarkt auszugehen.

2. Darstellung der Lage

a. Darstellung der Vermögens- und Finanzanlage

Zu beachten ist, dass ab dem Berichtsjahr 2023 die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte offen vom Vorratsvermögen abgesetzt werden.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.211 T€ auf 10.445 T€. Im Berichtsjahr 2023 wurden Investitionen ins Sachanlagevermögen in Höhe von 1.711 T€ getätigt. Darin enthalten sind v.a. die oben genannten Investitionen in neue Schweißmaschinen und Flügelbeschlagschrauber an beiden Fertigungsstandorten über insg. 1.300 T€. Nach Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen stieg das Sachanlagevermögen um 925 T€ auf 2.286 T€.

Das langfristige Vermögen insgesamt beträgt zum Bilanzstichtag 2.370 T€ (2022: 1.444 T€ / +926 T€). Die Anlagenintensität erhöhte sich infolge der Investitionen in das Sachanlagevermögen auf 22,7 % (2022: 17,5%). Die Anlagendeckung ist gegeben. Das Anlagevermögen ist zu 224,5 % durch Eigenkapital und (2022: 279,6 %) und zu 285,9 % durch langfristiges Kapital gedeckt (2022: 335,0 %).

Neben der mit den Investitionen einhergehenden Erhöhung im Sachanlagevermögen ist der Anstieg der Bilanzsumme i.W. auf die folgenden Vermögensveränderungen zurückzuführen, die den Rückgang des Vorratsvermögens in 2023 (-388 T€) überkompensierten:

Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+587 T€);

Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände (+459 T€). Hierin enthalten ist ein Darlehen an die Besitzgesellschaft bewa GmbH & Co. KG über insg. 334 T€;

Erhöhung der Flüssigen Mittel um (+648 T€).

Das Fremdkapital (inkl. Rückstellungen) erhöhte sich um 927 T€ auf 5.124 T€. Der Anstieg resultiert durch die im Zusammenhang mit den o.g. Investitionen ins Sachanlagevermögen aufgenommenen Bankdarlehen (Erhöhung der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten um 667 T€ auf 1.553 T€) und höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (610 T€ / +355 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich um 126 T€ auf 686 T€.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum um 1.284 T€ (Gewinnthesaurierung) bzw. um 31,8 % auf 5.321 T€. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 49,1 % auf 51 %.

Das langfristige Kapital insgesamt beträgt 6.776 T€ (2022: 4.837 T€). Angesichts der überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote und der sehr guten Anlagendeckung sind die Finanzverhältnisse nach wie vor solide und geordnet.

Der Finanzmittelbestand erhöhte sich im Berichtsjahr um 648 T€ auf 2.971 T€.

b. Ertragslage

Im Berichtsjahr 2023 konnte die Gesamtleistung auf dem Niveau des Vorjahres 2022 gehalten werden. Der betriebliche Rohertrag stieg ggü. dem Vorjahr um 919 T€ bzw. 4,7 %. Nach Berücksichtigung der Personalaufwendungen (+394 T€), Abschreibungen (+103 T€), sonstiger betrieblicher Aufwendungen (-274 T€) erhöhte sich das Betriebsergebnis um 696 T€ auf 1.747 T€.

Der in 2022 für 2023 prognostizierte Rohertrag in Höhe von 19.250 T€ wurde mit einem tatsächlich erzielten Rohertrag von 20.543 T€ um 1.293 T€ übertroffen. Auch das Betriebsergebnis entwickelte sich über den Erwartungen: Mit 1.747 T€ liegt es 737 T€ über der Prognose des Vorjahres. Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf eine deutliche Verbesserung der Rohertragsquote zurückzuführen, die durch erfolgreiche Verhandlungen bei den Beschaffungspreisen erreicht werden konnte.

3. Prognosebericht

Die Baubranche bleibt auch im Jahr 2024 vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Das hohe Zinsniveau, das bereits im Vorjahr die Investitionsbereitschaft stark eingeschränkt hat, wird weiterhin einen dämpfenden Einfluss auf die Baukonjunktur ausüben. Nach wie vor fehlen staatliche Anreize, um den Wohnungsbau - sei es im Neubau oder in der Renovierung - merklich zu beleben. Die politischen Diskussionen innerhalb der Ampel-Koalition sorgen für Unsicherheiten, insbesondere in Bezug auf Förderprogramme und gesetzliche Rahmenbedingungen, wie das Gebäudeenergiegesetz (GEG), was Investitionsentscheidungen weiter verzögert.

Die Entwicklung der Bauwirtschaft bleibt stark abhängig von den Kreditzinsen. Während die Europäische Zentralbank (EZB) mit einer moderaten Anpassung der Leitzinsen reagieren könnte, wenn sich die Inflation wie prognostiziert entspannt, wird dies vermutlich keine schnelle Erholung des Neubausektors bewirken. Die rückläufigen Baugenehmigungen im Wohnungsbau sind ein Zeichen für die anhaltende Zurückhaltung der Bauherren. Prognosen für den deutschen Fenster- und Türenmarkt deuten darauf hin, dass auch 2024 keine wesentliche Erholung im Neubausegment zu erwarten ist.

Die Beck GmbH konnte im Jahr 2023 trotz der schwierigen Marktlage von einem hohen Auftragsüberhang profitieren, der den Umsatz stabil hielt. Das Betriebsergebnis konnte in dem schwierigen Marktumfeld sogar gesteigert werden.

Für das Jahr 2024 gehen wir jedoch von einem deutlichen Rückgang der Auftragslage aus. Dieser Rückgang wird vor allem im Neubausektor spürbar sein, da die Investitionszurückhaltung anhält. Dennoch gibt es Hoffnung, dass die Nachfrage im Renovierungsbereich etwas anzieht, insbesondere wenn sich Baukosten stabilisieren, das Zinsniveau sinkt und mögliche Anpassungen im Förderwesen umgesetzt werden.

Unsere breit aufgestellte Vertriebsstruktur - bestehend aus Fachhandel, Direktvertrieb über Niederlassungen sowie dem Bauträger- und Objektgeschäft - bietet weiterhin eine solide Basis, um Marktschwankungen besser auszugleichen. Insbesondere im Fachhandel und im Bereich Renovierung rechnen wir mit stabileren Absatzmöglichkeiten, während das Bauträgergeschäft stärker von den gesamtwirtschaftlichen Bedingungen beeinflusst bleibt.

Zu den wesentlichen Risiken gehört die fortbestehende Unsicherheit über staatliche Förderbedingungen sowie Forderungsausfälle im Bauträgerbereich. Diese haben sich im laufenden Jahr bereits bemerkbar gemacht, ohne jedoch die Stabilität unseres Unternehmens signifikant zu gefährden. Um diesen Risiken zu begegnen, werden wir unsere Kreditrisiken weiterhin eng überwachen und unsere Prozesse zur Bonitätsprüfung weiter optimieren. Ein weiterer Risikofaktor ist die politische Instabilität und die damit verbundenen unklaren Rahmenbedingungen, die weiterhin auf den Investitionsentscheidungen lasten.

Trotz der Herausforderungen sehen wir auch Chancen: Die allmähliche Entspannung der Teuerungsraten bei Baukosten könnte Renovierungsprojekte attraktiver machen. Auch die weiterhin sehr hohe Bedeutung energieeffizienter Sanierungen könnte den Markt beleben, wenn staatliche Anreize und klare gesetzliche Vorgaben folgen. Wir planen, weiterhin auf unsere Innovationskraft zu setzen, insbesondere bei energieeffizienten und nachhaltigen Fenstersystemen, um diese potenziellen Wachstumsbereiche gezielt zu erschließen.

Zudem wird die Digitalisierung unserer Vertriebs- und Serviceprozesse vorangetrieben, um unseren Kunden einen noch besseren Service zu bieten und Effizienzgewinne zu realisieren. Auch Investitionen in Produktinnovationen und die Flexibilisierung unserer Produktionskapazitäten bleiben Schwerpunkte.

Der Prognose für 2024 zufolge erwarten wir aufgrund der im Prognosebericht beschriebenen makroökonomischen Herausforderungen in der Braubranche sowie infolge der Forderungsausfälle im Bauträgerbereich, verursacht durch die Insolvenz eines Großkunden, einen Rückgang des Rohertrags um rund 25 % auf 15.500 T€. Die Insolvenz des Großkunden im Frühjahr 2024 führte zu einer direkten Wertberichtigung im Forderungsbestand. Nach Berücksichtigung des durch die Warenkreditversicherung abgedeckten Anteils verbleibt ein mittlerer sechsstelliger Betrag, der das Ergebnis in 2024 belasten wird. Zusätzlich wirkt sich die Insolvenz durch den ausbleibenden Umsatz zusätzlich negativ auf die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024 aus. Infolgedessen rechnen wir mit einem Jahresfehlbetrag (nach Bewertung) im untersten einstelligen Millionenbereich.

Um den Auswirkungen entgegenzuwirken, werden wir das Jahr strategisch nutzen, um unser Kundenportfolio weiter zu diversifizieren. Hierzu zählt insbesondere der Aufbau einer regionalen Niederlassung, die eine intensivere Betreuung regionaler Bauträger und die Förderung des Direktgeschäfts im am stärksten von der Insolvenz betroffenen Verkaufsgebiet ermöglicht. Mit diesen Maßnahmen möchten wir die Resilienz unseres Unternehmens nachhaltig stärken und zukünftigen Herausforderungen besser begegnen.

4. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Es bestehen weiterhin signifikante Chancen, die wir gezielt nutzen möchten, um den herausfordernden Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen:

Nachfragepotenzial im Renovierungsmarkt

Die politische und gesellschaftliche Fokussierung auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bleibt ein treibender Faktor. Sollten die staatlichen Förderbedingungen für energetische Sanierungen endlich verlässlich und attraktiver gestaltet werden, könnte dies eine entscheidende Nachfragesteigerung im Renovierungssektor bewirken. Unsere modernen, energieeffizienten Fensterlösungen bieten hier großes Potenzial.

Entspannung der Baukosten

Die Baukosten, die in den letzten Jahren stark gestiegen sind, könnten sich 2024 weiter entspannen. Dies würde sowohl private als auch gewerbliche Investoren entlasten und könnte zum Jahresende zu einer leichten Belebung der Baubranche führen. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2025 könnte sich die Planungssicherheit unserer Kunden weiter verbessern und zu einem Anstieg der Nachfrage nach Wohnraum führen.

Mögliche Zinssenkungen der EZB

Während die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin vorsichtig agiert, besteht die Möglichkeit, dass eine anhaltende Entspannung der Inflation zu weiteren Zinssenkungen führt. Dies wird den Zugang zu Finanzierungen für Bauprojekte erleichtern und Investitionen wieder attraktiver machen, insbesondere im Neubaubereich.

Diversifizierte Vertriebsstruktur

Unsere flexible und breit aufgestellte Vertriebsstrategie bleibt ein wesentlicher Vorteil. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten können wir gezielt auf unterschiedliche Marktsegmente reagieren und Schwankungen in einem Bereich durch stärkere Aktivitäten in einem anderen ausgleichen. Dies stärkt unsere Krisenfestigkeit und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten.

Risiken

Im Geschäftsjahr 2024 ist insbesondere mit folgenden Risiken zu rechnen, die unsere Geschäftsentwicklung beeinträchtigen:

Hohes Zinsniveau

Obwohl eine leichte Zinssenkung möglich ist, bleibt das allgemeine Zinsniveau im Vergleich zu den Vorjahren voraussichtlich hoch. Dies führt weiterhin zu Belastungen für den Bau- und Immobilienmarkt, da teure Finanzierungskosten Investitionen im Neubausektor erschweren. Die Bereitschaft, in Bauprojekte zu investieren, könnte daher gedämpft bleiben.

Unsichere staatliche Förderbedingungen

Die politischen Diskussionen innerhalb der Ampel-Koalition sorgen auch 2024 für Unsicherheiten. Die unklare Gestaltung von Förderprogrammen behindert die Planungssicherheit und Investitionsentscheidungen unserer Kunden.

Forderungsausfälle im Bauträgerbereich

Die Situation im Bauträgergeschäft bleibt angespannt, insbesondere im Neubausektor. Es ist mit erhöhten Forderungsausfällen zu rechnen, da Bauträger aufgrund der schwierigen Finanzierungsbedingungen und der gesunkenen Neubauaktivität unter Druck stehen. Die Beck GmbH wird das Forderungsmanagement weiterhin engmaschig überwachen, um Ausfälle zu minimieren.

Marktwettbewerb und Preisdruck

Der verschärfte Wettbewerb im Fenster- und Türenmarkt führt zu einem erhöhten Preisdruck, insbesondere wenn die gesamtwirtschaftliche Situation eine Erholung des Neubausektors nicht zulässt. Damit geht eine zunehmende Belastung der Margen einher, weshalb wir auf eine effiziente Kostenstruktur und eine hohe Produktqualität setzen.

Fazit:

Für 2024 erwartet die Beck GmbH ein weiterhin herausforderndes Marktumfeld, in dem Chancen und Risiken eng beieinander liegen. Während das hohe Zinsniveau und die unsicheren politischen Rahmenbedingungen Risiken darstellen, bietet der Renovierungsmarkt in Verbindung mit unseren Produktlösungen und einer breiten Vertriebsstruktur durchaus auch Chancen. Unser Ziel ist es, die Flexibilität und Resilienz unseres Unternehmens zu nutzen und weiter zu stärken, um auf die Marktentwicklungen gezielt zu reagieren und nachhaltiges Wachstum zu sichern.

 

Mengerskirchen, den 06.12.2024

Elena Beblik, Geschäftsführerin

Tobias Beblik, Geschäftsführer

Stefan Meuser, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BECK GmbH Fenstertechnik, Mengerskirchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BECK GmbH Fenstertechnik - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BECK GmbH Fenstertechnik für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, derunsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammanwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, den 18. Dezember 2024

ANDAMOS
Unternehmensberatungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Uwe Hohn, Wirtschaftsprüfer

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