Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 12822
Vorher
Niederrheinwerke Impuls GmbH
Eingetragen
29.1.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Gegenstand
das Bereitstellen und der Betrieb von Messeinrichtungen sowie die Erbringung dazugehöriger Dienstleistungen, wie die Erstellung von Abrechnungen, für Kunden der Gesellschafter und verbundener Unternehmen im Sinne des § 15 Aktiengesetz, die als Energieversorger fungieren.

Historie

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Management

NameRolle
Erik Ix
seit 29.1.2010
Geschäftsführer
Andreas Vogel
seit 29.1.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEW Impuls GmbH
(vormals: Niederrheinwerke Impuls GmbH)

Grefrath

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Lagebericht

Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen und Grundlagen der Gesellschaft

Die NEW Impuls GmbH (vormals Niederrheinwerke Impuls GmbH) wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 14. Januar 2010 und Eintragung in das Handelsregister Krefeld unter HRB 12822 mit einem Stammkapital von EUR 75.000,00 gegründet. Gesellschafter waren zum 31. Dezember 2014 zu gleichen Teilen die NEW Viersen GmbH, die NEW Tönisvorst GmbH und die Gemeindewerke Grefrath GmbH. Im Rahmen der Spaltung der NEW Viersen GmbH zum 1. Januar 2015 wurden die Geschäftsanteile der NEW Viersen GmbH auf die NEW AG übertragen. Mit Geschäftsanteilsübertragungsvertrag vom 7. Dezember 2015 erwarb die NEW AG zudem die Geschäftsanteile der NEW Tönisvorst GmbH und hält nun zwei Drittel der Anteile an der NEW Impuls GmbH.

Die wirtschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft wurde zum 01. April 2010 aufgenommen. Die NEW Impuls GmbH erbrachte im Geschäftsjahr 2014, im Wesentlichen für die Gesellschafter aber auch für Dritte, Dienstleistungen in den Bereichen Messstellenbetrieb und Messdienstleistung.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Zählerbranche:

Mit der EnWG Novelle wurde die rechtliche Basis für den flächendeckenden Einsatz intelligenter Messsysteme geschaffen. Durch die eingeleitete Energiewende werden neue Entwicklungen im Bereich der Informations- und Leittechnik und Optimierung der Regelung mit intelligentem Energiemanagement notwendig. Die freie Wahl des Messstellenbetreibers und Messdienstleisters stellt einen weiteren Schritt in der Liberalisierung dar.

Die Entwicklung neuer technischer Verfahren und Marktmodelle für die Kundenlastbeeinflussung standen auch im Jahr 2014 im Vordergrund. Unter grundsätzlich veränderten Rahmenbedingungen galt es die Funktionalität der Stromnetze aufrechtzuerhalten. Die erheblich gestiegene und weiter steigende Komplexität der teilweise gegensätzlichen Anforderungen erforderte eine vernetzte, systemweite Innovationsbetrachtung des Stromversorgungssystems. Insbesondere die Problemlösungen von dezentralen regenerativen Einspeisungen, das Stromspeichern und die Ansprüche von Kunden, die über ein Management der Last und mit eigener Erzeugung aktiv am Stromnetz teilnehmen, um ein Höchstmaß und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu erreichen, waren im Jahr 2014 die herausragenden wirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen.

Ertragslage

Die NEW Impuls GmbH hat im Berichtsjahr Umsatzerlöse von Mio. EUR 2,4 erwirtschaftet. Hiervon entfallen TEUR 1.692 auf den Messstellenbetrieb und TEUR 638 auf Messdienstleistungen. Den insgesamt, im Vergleich zum Vorjahr, um TEUR 64 verminderten betrieblichen Erträgen, standen um TEUR 88 gesunkene betriebliche Aufwendungen gegenüber. Das Jahresergebnis (TEUR 202 nach Steuern) liegt um TEUR 17 über dem Ergebnis des Vorjahres.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 845 (Vorjahr: TEUR 588). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -630 (Vorjahr: TEUR -778) resultiert aus der Bezahlung von Investitionen in Gegenstände des Anlagevermögens. Im Geschäftsjahr 2014 war der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR 0. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um TEUR 215 erhöht.

Vermögenslage

Auf Basis des Verhältnisses von Eigenkapital zum Buchwert des Sachanlagevermögens wurde ein Sachanlagen-Deckungsgrad von ca. 20,5 % (Vorjahr: 14,6 %) errechnet. Die Eigenkapitalquote beträgt unter der Annahme, dass der erwirtschaftete Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird, für das Berichtsjahr 18,1 % (Vorjahr: 12,8 %).

Angaben gemäß § 6b Abs. 7 Satz 4 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Die NEW Impuls GmbH hat aufgrund der Änderung des EnWG im Dezember 2012 die Vorschriften zur Rechnungslegung und Buchführung nach § 6b EnWG zu beachten, da die Tätigkeiten der Gesellschaft energiespezifische Dienstleistungen im Strom- und Gassektor (Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen) umfassen.

Grundsätzlich werden die Konten den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Soweit dies nicht möglich ist, erfolgt eine Zuordnung durch sachgerechte und nachvollziehbare Schlüsselung der Konten.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Unabhängig von der zukünftigen Tätigkeit der Gesellschaft sind die wesentlichen Leistungsindikatoren der Gesellschaft die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Der Vergleich von Ergebnis und Prognose erfolgt unter dem Abschnitt "Prognosebericht".

Personal

Die NEW Impuls GmbH beschäftigte am Ende des Berichtsjahres 10 Mitarbeiter.

Die Mitarbeiter erlangen über ihre Betriebszugehörigkeit Anspruch auf Altersruhegeld. Die Gewährung erfolgt über die Rheinische Zusatzversorgungskasse (Umlage 4,25 % + 3,5 % Sanierungsgeld) bzw. über Ruhegeldvereinbarungen.

Sozialleistungen

Der Betriebsarzt erfüllt die gesetzliche Aufgabe, den Arbeitgeber und die Beschäftigten in Fragen des Gesundheitsschutzes zu beraten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgten die gesetzmäßig vorgeschriebene Untersuchungen und Beratungen.

Aus- und Weiterbildung


Einen hohen Stellenwert genießt in unserem Unternehmen die betriebliche Weiterbildung, in deren Rahmen etliche Mitarbeiter an entsprechenden Schulungen teilgenommen haben. Die Abwicklung der Maßnahmen erfolgt über die Gesellschafter.

Nachtragsbericht

Die wesentlichen Verträge, insbesondere die Dienstleistungsverträge über Aufgaben im Bereich Zähl- und Messwesen, wurden zum 31. Dezember 2015 durch den Gesellschafter Gemeindewerke Grefrath GmbH und die verbundenen Unternehmen (NEW Viersen GmbH, NEW Tönisvorst GmbH und NEW Netz GmbH) gekündigt. Da hierdurch ab dem Geschäftsjahr 2016 die bisherigen wirtschaftlichen Grundlagen der Gesellschaft in einem wesentlichen Teil wegfallen werden, hatte die Gesellschaft ein neues Wirtschaftskonzept aufzustellen. Dem Wirtschaftsplan 2016 hat die Gesellschafterversammlung am 8. Dezember 2015 zugestimmt. Insbesondere muss sichergestellt werden, dass die künftigen Personalkosten verdient werden. Im Anschluss an die Beendigung der Dienstleistungen als Messstellenbetreiber und der dazugehörigen Messdienstleistung sind die Gesellschafter gehalten, dass die Abwicklung der im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Zähler nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen für die Gesellschaft führt. Die notwendigen Assets sollen mindestens zum Buchwert auf die jeweiligen Netzbetreiber übergehen. Die Gesellschaft wird bereits seit 1. Januar 2015 als Dienstleistungsgesellschaft neu ausgerichtet, damit durch den Verkauf von energienahen Dienstleistungen (insbesondere Aufgaben im Zähl- und Messwesen sowie technische Betriebsführung von EEG-Anlagen) an Vertriebseinheiten, verbundene Unternehmen und Endkunden ausreichend Umsätze erwirtschaftet werden, damit alle Aufwendungen gedeckt werden können und zusätzlich ein angemessener Jahresüberschuss erwirtschaftet wird.

Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Risikomanagement

Im Rahmen des bestehenden Risikomanagements hat die Gesellschaft alle Risiken erfasst, analysiert und dokumentiert. Hieraus ergeben sich, bei Realisierung der Wirtschaftsplanung 2016, keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Anschluss an die oben beschriebene Kündigung der Dienstleistungsverträge über Aufgaben im Zähl- und Messwesen zum 31. Dezember 2015 wird sich die Gesellschaft als Dienstleistungsgesellschaft neu ausrichten. In dieser Neuausrichtung werden sowohl Chancen als auch Risiken für die Gesellschaft gesehen. Größtes Risiko ist hierbei das Nichterreichen der geplanten Umsatzerlöse aus den vorgesehenen Dienstleistungen.

Im Rahmen dieser Neuausrichtung sollen zum einen Umsätze aus energienahen Dienstleistungen an Vertriebseinheiten, verbundene Unternehmen und Endkunden erwirtschaftet werden. Daneben soll die Gesellschaft auch weiterhin Aufgaben im Bereich Zähl- und Messwesen erfüllen.

Die bisherigen Energienetze mit ihren passiven, informationsarmen Komponenten und einer überwiegenden Einweg-Kommunikation, werden sich mehr und mehr zu marktorientierten, dienstbasierten und dezentral organisierten Systemen, in dem interaktive Optimierungsmöglichkeiten und neue Energiedienstleistungen geschaffen werden können entwickeln.

Durch einen verstärkten Einsatz von energetisch optimierender Hausautomation und von Smart Metering haben Privatkunden, öffentliche Einrichtungen und auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, ihren Energieverbrauch zu reduzieren oder zeitlich so zu verschieben, dass Lastspitzen und Engpasssituationen vermieden werden. Verbesserte Energiemanagementsysteme auf der Übertragungs- und Verteilnetzebene ermöglichen, dass dezentrale Erzeugung und erneuerbare Energiequellen im großen Maßstab optimal eingesetzt werden können, ohne dabei die Systemstabilität und -qualität zu beeinträchtigen. Die größte Herausforderung besteht indes darin, eine Integrationsebene zwischen betriebswirtschaftlichen Anwendungen und dem physikalischen Netz zu schaffen, welche eine Kommunikation komplexer, über heterogene Netze und Firmengrenzen hinweg verteilter IT-Komponenten ermöglicht.

Dieses veränderte regulatorische Umfeld und erhöhte Anforderungen an die datentechnische Vernetzung des Energiesystems, durch die Entkopplung von Stromerzeugung, -übertragung und -verteilung müssen unterschiedliche Akteure entlang der Wertschöpfungskette über gemeinsame Schnittstellen miteinander kommunizieren und interagieren. Neue Vorschriften zur Standardisierung, zum Messwesen und zur Verbrauchstransparenz erzeugen zudem große Datenmengen, die in intelligenten automatisierten Prozessen verarbeitet werden müssen.

Neben den Anforderungen des Datenschutzes gilt es auch, um einen sicheren Betrieb intelligenter Netzte zukünftig zu ermöglichen, in ausreichendem Umfang Datensicherheit zu gewährleisten. Diese Entwicklung im Bereich des Messwesens und den damit einhergehenden Veränderungen, auch bedingt durch weitere strategische Überlegungen der einzelnen Gesellschafter der NEW Impuls GmbH, werden die Zukunft der Gesellschaft entscheidend prägen.

Prognosebericht

Im Rahmen der Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2014 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.473 und ein positives Jahresergebnis von TEUR 242 geplant. Das geplante positive Jahresergebnis wurde um TEUR 40 verfehlt.

Die ursprüngliche Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2015 zeigte einen Jahresüberschuss von TEUR 92,4. Im Rahmen der Erstellung der Wirtschaftsplanung für das Geschäftsjahr 2016 wurde für das Geschäftsjahr 2015 ein Ergebnis von TEUR 205,5 prognostiziert.

Aufgrund der Kündigung der wesentlichen Verträge durch die Gesellschafter wird sich die zukünftige Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erheblich ändern. Diese Erkenntnisse wurden bei der Erarbeitung der Wirtschaftsplanung 2016, die die Geschäftsjahre bis 2020 umfasst, berücksichtigt. Dem Wirtschaftsplan 2016 hat die Gesellschafterversammlung der NEW lmpuls am 8. Dezember 2015 zugestimmt. Hiernach werden für das Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse unterhalb der voraussichtlich bei der Gesellschaft verbleibenden Aufwendungen geplant, so dass ein leicht negatives Jahresergebnis in 2016 erwirtschaftet wird. Ab dem Geschäftsjahr 2017 weist diese Planung positive Jahresergebnisse aus. Die Gesellschaft ist entsprechend der Wirtschaftsplanung 2016 zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Bestandteil der Wirtschaftsplanung 2016 ist der Übergang der im Eigentum der Gesellschaft befindlichen Zähler mindestens zum Buchwert auf die jeweiligen Netzbetreiber sowie die Tilgung des kurzfristigen Gesellschafterdarlehens aus den zufließenden Mitteln.

 

Grefrath, 15. Dezember 2015

Erik Ix

Geschäftsführer

Bilanz

A K T I V A

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Programme und Konzessionen 32.401,08 44.702,65
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen    
    Verteilungsanlagen 2.906.997,75 2.722.310,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.850,28 46.495,04
3. Anlagen im Bau 5.856,06 3.812,06
  2.954.704,09 2.772.617,65
  2.987.105,17 2.817.320,30
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 856,80 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 28.105,24 122.759,58
3. Forderungen gegen Gesellschafter 3.352,49 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 52.198,69 150.757,75
  84.513,22 273.517,33
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 279.514,73 64.904,15
  364.027,95 338.421,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 373,33 300,49
  3.351.506,45 3.156.042,27

P A S S I V A

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Gewinnvortrag 329.648,27 144.619,58
III. Jahresüberschuss 201.865,76 185.028,69
  606.514,03 404.648,27
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 9.401,45 801,45
2. Sonstige Rückstellungen 64.250,00 70.540,00
  73.651,45 71.341,45
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.547,25 8.878,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr    
  31.12.2014: EUR 5.547,25    
  31.12.2013: EUR 8.878,83    
2. Verbindlichkeiten gegenüber    
verbundenen Unternehmen    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.660.000,00 2.660.000,00
  31.12.2014: EUR 2.660.000,00    
  31.12.2013: EUR 2.660.000,00    
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 5.926,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
  31.12.2014: EUR 0,00    
  31.12.2013: EUR 5.926,30    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.793,72 5.247,42
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:    
  31.12.2014: EUR 5.793,72    
  31.12.2013: EUR 5.247,42    
- davon aus Steuern:    
  31.12.2014: EUR 5.793,72    
  31.12.2013: EUR 5.247,42    
  2.671.340,97 2.680.052,55
  3.351.506,45 3.156.042,27

Gewinn- und Verlustrechnung

  2014 2013
  EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.418.588,76 2.474.575,05
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 43.209,82 36.105,65
3. Sonstige betriebliche Erträge 23.069,04 38.369,53
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 28.148,05 67.130,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 800.943,75 769.923,51
  829.091,80 837.053,62
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 488.167,95 500.352,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für    
Altersversorgung und für Unterstützung 133.279,77 133.896,25
- davon für Altersversorgung 621.447,72 634.248,76
  2014: EUR 34.563,36    
  2013: EUR 34.508,87    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände    
des Anlagevermögens und Sachanlagen 460.512,38 432.459,10
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 202.618,01 297.887,47
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.401,26 967,52
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.800,00 79.804,57
- davon an verbundene Unternehmen    
  2014: EUR 79.800,00    
  2013: EUR 79.800,00    
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 292.798,97 268.564,23
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 90.133,05 82.955,54
12. Sonstige Steuern 800,16 580,00
13. Jahresüberschuss 201.865,76 185.028,69

Anhang

I. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilMoG und den sie ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft hat gemäß § 9 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrages den Jahresabschluss sowie den Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu erstellen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ( Going - Concern -Prinzip) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Auf eigene Leistungen sind Lohn- und Materialgemeinkostenzuschläge berechnet worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben .

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos im Rahmen einer Einzelfallbetrachtung bewertet und zum Nennbetrag ausgewiesen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe ihres Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

II. Erläuterungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1.  Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 89,1 % (Vorjahr: 89,3 %).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Abrechnung von Dienstleistungsverträgen. Sie bestehen gegen die NEW Viersen GmbH (TEUR 24,6), NEW Netz GmbH (TEUR 1,3) und die NEW Tönisvorst GmbH (TEUR 2,2).

Forderungen gegen Gesellschafter

Diese betreffen ausschließlich die Gemeindewerke Grefrath GmbH.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuerforderungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 75,0. In der Gesellschafterversammlung am 26. November 2014 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2013 (TEUR 185,0) vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2014 TEUR 201,9.

Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen wird in der folgenden Übersicht dargestellt:

Stand Inanspruch- Auflösung Zuführung Stand
01.01.2014 nahme 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR EUR
Urlaubsansprüche von Arbeitnehmern 21.500,00 21.500,00 0,00 18.900,00 18.900,00
ausstehende Rechnungen 17.500,00 17.500,00 0,00 9.650,00 9.650,00
Jahresabschlussarbeiten 16.000,00 12.000,00 0,00 14.000,00 18.000,00
Rückstellung für Gleitzeit 14.000,00 14.000,00 0,00 12.700,00 12.700,00
IHK-Beitrag 1.540,00 1.531,52 8,48 500,00 500,00
Berufsgenossenschaft 0,00 0,00 0,00 4.500,00 4.500,00
70.540,00 66.531,52 8,48 60.250,00 64.250,00

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig und sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin NEW Viersen GmbH (TEUR 2.660,0) und resultieren vollständig aus einem kurzfristigen Darlehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrafen im Vorjahr vollständig die Gemeindewerke Grefrath GmbH.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die beschäftigten Mitarbeiter sind bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse für Gemeinden und Gemeindeverbände (RZVK) versichert. Das Vermögen der RZVK reicht nicht aus, die bei den beteiligten Arbeitgebern bestehenden Versorgungsverpflichtungen abzudecken. Die hieraus entstehende Unterdeckung umfasst einen nicht unwesentlichen Betrag, der als finanzielle Verpflichtung die öffentlichen Arbeitgeber in der Zukunft treffen könnte.

Basis für die Versorgungszusage ist der Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes - Altersvorsorge-TV-Kommunal - (ATV-K). Die Umlage beträgt 4,25 % des umlagepflichtigen Entgeltes. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld in Höhe von 3,5 % erhoben. Der Umlagesatz kann als konstant angesehen werden. Die Höhe des Sanierungsgeldes wird bis zu einer abschließenden Kapitaldeckung des Zusatzversorgungssystems voraussichtlich weiter steigen. Die Höhe des umlagepflichtigen Entgeltes lag in 2014 bei TEUR 448.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erträge aus Messstellenbetrieb TEUR 1.691,6 (Vorjahr TEUR 1.705,8) und aus Messdienstleistungen TEUR 637,8 (Vorjahr: TEUR 618,1). Die Umsatzerlöse enthalten Korrekturen für das Vorjahr in Höhe von TEUR 6,2 (Vorjahr: TEUR 6,2).

Personalaufwand

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr:

Geschäftsführer 1
Kaufmännische Angestellte 2
Gewerbliche Angestellte 7
Gesamt 10

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen die Körperschaftssteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer 2014.

Aktive und passive latente Steuern fielen nicht an, da es keine handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze gab.

IV. Sonstige Angaben

Angaben gemäß § 6b Absatz 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Die NEW Impuls GmbH (vormals Niederrheinwerke Impuls GmbH) erbringt als Tochterunternehmen der NEW Viersen GmbH und der NEW Tönisvorst GmbH energiespezifische Dienstleistungen für verschiedene verbundene und assoziierte Unternehmen in Höhe von TEUR 2.330.

Angaben gemäß § 6b Absatz 3 Satz 7 EnWG

Die NEW Impuls GmbH hat aufgrund der Änderung des EnWG im Dezember 2012 die Vorschriften zur Rechnungslegung und Buchführung nach § 6b EnWG zu beachten, da die Tätigkeiten der Gesellschaft energienahe Dienstleistungen im Strom- und Gassektor (Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen) sowie sonstige Aktivitäten umfassen.

Grundsätzlich werden die Konten den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Soweit dies nicht möglich ist, erfolgt eine Zuordnung durch sachgerechte und nachvollziehbare Schlüsselung der Konten.

Die Tätigkeiten der Gesellschaft umfassen neben den energienahen Dienstleistungen im Strom- und Gassektor nur noch sonstige Aktivitäten.

Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Gesellschafter zu gleichen Teilen sind die Gemeindewerke Grefrath GmbH, die NEW Viersen GmbH und die NEW Tönisvorst GmbH.

Zum alleinigen Geschäftsführer ist Herr Dipl. Ing. Erik Ix bestellt. Von der Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB (Angabe der Geschäftsführerbezüge) wird Gebrauch gemacht, da ansonsten Rückschlüsse auf die Bezüge des alleinigen Geschäftsführers möglich wären.

Angaben gem. § 285 Nr. 17 HGB

Für das Berichtsjahr wurden TEUR 14 für Abschlussprüfungsleistungen des Wirtschaftsprüfers aufwandswirksam erfasst.

Geschäfte mit nahestehenden Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB

Es gibt keine nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte jeglicher Art mit nahestehenden Unternehmen oder Personen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 329,6 und den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 201,9 auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Grefrath, 15. Dezember 2015

gez. Erik Ix

(Geschäftsführer)

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2014 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
EDV-Programme und Konzessionen 100.269,03 10.431,67 0,00 0,00 110.700,70
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen          
Verteilungsanlagen 3.735.481,92 603.163,28 386.406,20 3.812,06 3.956.051,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und          
Geschäftsausstattung 90.113,82 10.846,24 0,00 0,00 100.960,06
3. Anlagen im Bau 3.812,06 5.856,06 0,00 -3.812,06 5.856,06
  3.829.407,80 619.865,58 386.406,20 0,00 4.062.867,18
  3.929.676,83 630.297,25 386.406,20 0,00 4.173.567,88
  Abschreibungen
  01.01.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
EDV-Programme und Konzessionen 55.566,38 22.733,24 0,00 78.299,62
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen        
Verteilungsanlagen 1.013.171,37 422.288,14 386.406,20 1.049.053,31
2. Andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 43.618,78 15.491,00 0,00 59.109,78
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.056.790,15 437.779,14 386.406,20 1.108.163,09
  1.112.356,53 460.512,38 386.406,20 1.186.462,71
  Buchwerte
  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
EDV-Programme und Konzessionen 32.401,08 44.702,65
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen    
Verteilungsanlagen 2.906.997,75 2.722.310,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 41.850,28 46.495,04
3. Anlagen im Bau 5.856,06 3.812,06
  2.954.704,09 2.772.617,65
  2.987.105,17 2.817.320,30

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 18. April 2016 festgestellt.

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