Zoder Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Albrecht seit 12.8.2025 | Prokura |
Alexander Gautzsch seit 24.6.2014 | Geschäftsführer |
Barbara Hielscher seit 23.11.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.10% | |
| 10.00% | |
A*** L***** A******* P*** | 3.90% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinrich Zoder Spedition GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Heinrich Zoder Spedition GmbH, HamburgGeschäfts- und Rahmenbedingungen I. Branchensituation Das Geschäftsjahr 2023 stand unter dem Zeichen einer "technischen Rezession". Die hauptsächliche Ursache dafür waren die massiven Belastungen aus den Energiepreissteigerungen, die allgemein schwächelnde Weltwirtschaft und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Dazu lag die Inflationsrate immer noch auf einem hohen Niveau, was dazu führte, dass die Personalkosten weiter anstiegen. Dagegen hatte der in den Vorjahren aufgestaute Druck auf dem Arbeitsmarkt wieder etwas abgenommen und zu einer leichten Entspannung geführt. Grund hierfür war die, im Vergleich zu den Vorjahren, schwächere Auftragslage. II. Lage der Heinrich Zoder Spedition GmbH 1 . Geschäftsmodell Die Heinrich Zoder Spedition GmbH, gegründet 1925, ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der dritten Generation mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen wird von den geschäftsführenden Gesellschaftern Herrn Markus Zoder und Herrn Alexander Gautzsch geleitet. Die Leistungsschwerpunkte der Heinrich Zoder Spedition GmbH liegen in der Durchführung und Abwicklung von regionalen, nationalen und internationalen Transporten, sowie der Kommissionierung, Distribution und Lagerung von Gütern. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf Transporten aus, bzw. in den Hamburger Hafen. Die Heinrich Zoder Spedition GmbH ist Mitglied in den Stückgutkooperationen SIM-Cargo und CTL, in der Teilladungskooperation E.L.V.I.S. - Part Load und im Regionalverbund GVZ Nord. Darüber hinaus nutzt die Spedition Zoder ein Netzwerk von Direktverkehren. Den Hamburger Nahverkehr deckt die Heinrich Zoder Spedition GmbH größtenteils mit dem eigenen Fuhrpark ab. Zusätzlich wird auf einen festen Stamm von Subunternehmern zurückgegriffen. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 92 Mitarbeiter:innen im Unternehmen beschäftigt. 2. Forschung und Entwicklung Die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltschutzauflagen werden umgesetzt; es wird jedoch keine eigene Forschung betrieben. Der Bereich der Digitalisierung und Optimierung unserer Verfahren und Prozesse wurde mit der Geschäftsführung, dem gesamten Mitarbeiterteam, sowie einem externen Softwaredienstleister weiterentwickelt. Der Einsatz von Robotern konnte hierbei im Jahr 2023 umgesetzt werden und somit Teilbereiche im kaufmännischen Bereich automatisiert werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Ertragslage Aufgrund der schwächelnden Situation auf dem nationalen und internationalen Transportmarkt fiel der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr leicht schwächer aus (2023 = 7.706 T€/ 2022 = 7.736 T€). Die Personalkosten sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 363 T€ angestiegen. Wegen der negativen Inflationsentwicklung waren entsprechende Gehaltsanpassungen nötig. Hierbei wurde teilweise die Möglichkeit genutzt, den Mitarbeiter:innen Teile des Gehaltes in Form der "Inflationsausgleichsprämie" steuerfrei auszuzahlen. (2023 =4.797 T€ / 2022 = 4.434 T€) Im Geschäftsjahr 2023 wurden diverse Investitionen vollzogen. Es wurde z.B. in die Modernisierung des LKW- und Lagerfuhrparks investiert. Darüber hinaus wurden Barcodescanner der neuesten Generation angeschafft und in die Robotertechnik investiert. Letzteres soll als Unterstützung der kaufmännischen und speditionellen Abteilung eingesetzt werden. Dadurch können Teilzeitkräfte eingespart, bzw. Ressourcen anders eingesetzt werden. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 35 T€ erhöht. (2023 = 676 T€ / 2022 = 711 T€). Das Betriebsergebnis nach Steuern ist im Geschäftsjahr 2023 positiv. (2023 = 288 T€). b. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist in 2023 um 1.026 T€ gesunken (6.138 T€ (2022) / 5.112 T€ (2023)). Im Geschäftsjahr 2023 ist das Umlaufvermögen auf der Aktivseite um 1.258 T€ gesunken. (2023 = 2.985 T€ / 2022 = 4.243 T€). Grund hierfür war, dass teilweise Verrechnungsbeträge zwischen verbundenen Unternehmen aufgelöst und das durch die zurückgegangene Nachfrage an Logistikdienstleistungen weniger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgebaut wurden. Zusätzlich wurden aufgrund eines guten Forderungsmanagements Außenstände rechtzeitiger beglichen. Die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks stellten sich positiv dar (2023 = 1.771 T€/ 2022 = 1.743 T€). Die Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 insgesamt um 557 T€ gesunken. (2023 2.435 T€ / 2022 2.992 T€). Hierbei konnten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduziert werden. Aufgrund der schwächeren Geschäftslage in 2023, reduzierten sich auch die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferungen und Leistungen. c. Finanzlage Das Eigenkapital hat sich in 2023 von 2.036 T€ (2022) auf 2.265 T€ (2023) erhöht. Finanzielle Verpflichtungen wurden im Jahr 2022 konsequent und zuverlässig eingehalten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren stehen die Umsatzentwicklung sowie die Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung und interne Optimierungspotenziale im Vordergrund. 5. Gesamtaussage Wir beurteilen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als stabil. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist weiterhin positiv. III. Voraussichtliche Entwicklung Das Jahr 2023 war in weiten Teilen von einer schwächelnden Wirtschaft geprägt. In Hamburg konnte man die nachlassende Weltwirtschaft aus den Zahlen des Containerumschlags herauslesen. Waren die Umschlagszahlen im Jahr 2022 noch sehr stark, brachen Sie im Jahr 2023 um fast 7 Prozent ein. Dies spiegelte sich auch in den Umsatzzahlen der LKW-Unternehmer wider. Teilweise waren in Coronazeiten aufgebaute Lagerbestände noch nicht wieder abgebaut. Hinzu kam eine schwache Binnennachfrage, die den Abfluss von Lagerbeständen noch verlangsamte. Durch die gestiegenen Leitzinsen, gingen erstmals auch Investitionen in der Bauwirtschaft massiv zurück, was zur Folge hatte, dass auch weniger Baustoffe transportiert wurden. Die im Jahr 2022 noch sehr hohen Treibstoffkosten haben sich im Folgejahr wieder etwas erholt. Durch die zurückgegangene Nachfrage an Logistikdienstleistungen, musste nun wieder mehr Zeit in die Akquise von Neugeschäften, bzw. den Ausbau von Bestandsgeschäften, investiert werden. Anders als in den Vorjahren, war es nun aber nicht mehr so einfach möglich, notwendige Preisanpassungen vorzunehmen. Im Dezember kam erschwerend dazu, dass die Bundesregierung Mauterhöhungen von mehr als 80 Prozent in einer Rezessionsphase umsetzte. Die wirtschaftliche Grundstimmung war entsprechend verhalten bis schlecht. Infolge der schwachen Wirtschaft entspannte sich erstmals die Personalsituation wieder etwas. Aufgrund sinkender Auftragszahlen war die Nachfrage an Personal deutlich gesunken. Zukünftig wird es aber nicht bei dieser entspannten Personallage bleiben. Bei steigenden Wirtschaftszahlen werden die einstigen Personalengpässe schnell wieder im Tagesgeschäft angekommen sein. Deshalb muss die Branche jetzt weiter daran arbeiten, Mitarbeiter:innen mit sinnvollen Aufgaben auszustatten und weniger attraktive Tätigkeiten durch Automatisierungen, mithilfe von KI und Robotertechnik, zu verlagern. Bezogen auf die Wirtschaftsentwicklung wird das Folgejahr schwer in Gang kommen können. Hierbei sind unruhige innenpolitische und weltpolitische Rahmenbedingungen ein großer Faktor. Innerdeutsch werden wir weiterhin mit den Auswirkungen der Mautanpassung kämpfen müssen, die im Juli 2024 nochmals ausgeweitet wird. Es wird nicht allen Marktteilnehmer:innen gelingen, diese in voller Höhe umsetzen zu können. Dies könnte wiederum zu einer Marktbereinigung führen. Die Rahmenbedingungen in Bezug auf alternative Antriebstechniken sind derzeit mehr als schlecht. Hier werden auch im Folgejahr bezahlbare und umsetzbare Möglichkeiten fehlen. In Hinblick darauf, dass die CO 2 -Steuer ab 2027 viel stärker steigen wird, passiert zu wenig. Jedes Unternehmen muss selbst sehen, wie es jetzt schon seine Weichen stellen kann. Dazu muss es am besten jetzt schon beginnen, die eigenen Emissionsdaten zu erfassen und auszuwerten und daraus dann sinnvolle Schlussfolgerungen ziehen. Es muss, neben der Wirtschaftlichkeit des eigenen Unternehmens, zukünftig auch der ökologische Fußabdruck ein Thema sein, damit gerade unsere Branche ihren "schlechten" Ruf, in Bezug auf Klimafreundlichkeit, verbessern kann. Chancen- und Risikobericht - Ziele und Methoden Das Risikomanagement der Heinrich Zoder Spedition GmbH basiert auf mehreren Säulen. Eine wöchentliche Offene-Posten-Bearbeitung sorgt für einen zeitnahen Zahlungseingang. Eine Forderungsausfallversicherung trägt dazu bei, das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren. Darüber hinaus soll durch vorherige Bonitätsabfragen, bei potenziellen Geschäftspartnern, Transparenz hinsichtlich des Zahlungsverhaltens und der Liquidität geschaffen werden. Eine weitere Minimierung des Forderungsausfallrisikos wird durch die Ausweitung der Festlegung von Kreditlimits angestrebt. Das Offene-Posten-Management erfolgt regelmäßig durch die Mitarbeiter:innen der kaufmännischen Abteilung. Die Liquiditätssituation wird in Abstimmung mit der Geschäftsführung laufend überwacht und gesteuert. Hinsichtlich des Ertragscontrollings werden regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt und in der Geschäftsführung, hinsichtlich Zielerreichung und Gegensteuerungsmaßnahmen, besprochen. Darüber hinaus werden weiterhin regelmäßige Kunden- und Sendungsrentabilitätsanalysen durchgeführt. Ziel ist es, Schwachstellen aufzudecken und entsprechende Maßnahmen zur Rentabilitätssteigerung und Optimierung der Kundenstruktur abzuleiten.
Hamburg, den 29.03.2024 gez. Markus Zoder und Alexander Gautzsch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Heinrich Zoder Spedition GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB erstellt. Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" i.S. des § 267 (2) HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um Abschreibungen nach den steuerlichen Grundsätzen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zugänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern 2023 wurden voll abgeschrieben; im Jahr des Zugangs wird eine Abgangsfiktion unterstellt. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet und wie folgt angesetzt:
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ein Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. In den Rückstellungen wurde möglichen Einzelrisiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Das Ergebnis 2023 soll auf Vorschlag der Geschäftsführung wie folgt verwendet werden:
Sonderposten für Zuschüsse Es handelt sich um Zuschüsse zum Anlagevermögen. Im Kalenderjahr haben sich Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von € 14.733,00 (Vorjahr € 13.133,93) ergeben. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich im Wesentlichen auf Personalkosten, ausstehende Rechnungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten und Kosten für die Aufbewahrung von steuerlich relevanten Geschäftsunterlagen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist. Für erhöhte steuerlichen Abschreibungen wurde eine Rückstellung für passive latente Steuern in Höhe von 41.377,94 EUR gebildet. Angabe zu Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalkosten Die Position "soziale Abgaben und aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung" beinhaltet Aufwendungen für die betriebliche Altersvorsorge in Höhe von € 44.187,96 (Vorjahr € 42.494,75). Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 92 (Vorjahr 92) Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB An sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 113.091,37 € (Vorjahr 158.676,72 €). Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: € 0,00 (Vorjahr:€ 2.609.975,94). Unterzeichnung des Anhangs
Hamburg, den 29.03.2024 gez. Markus Zoder und Alexander Gautzsch sonstige Berichtsbestandteile
Hamburg, den 02.07.2024 gez. Markus Zoder und Alexander Gautzsch Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Heinrich Zoder Spedition GmbH, Großmannstraße 114, 20539 Hamburg Prüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der Heinrich Zoder Spedition GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bi lanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Heinrich Zoder Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezem ber 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für mein Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufs pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesell schaft vermit telt so wie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts • Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und wer den als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. • Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungs nachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt wer den, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. Führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. • Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Unterzeichnung
Hamburg, den 2. Juli 2024 gez. Ulf Nolte |
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