786 Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Nawin seit 19.4.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Samas Deutschland AG & Co. KG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fortschritt GmbHFreiburgJahresabschluss zum 31. März 2007LageberichtDarstellung des Geschäftsverlaufes Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auf Basis der aktuellen Auswertungen des Verbandes der Büro-, Sitz- und Objekt-möbel e.V. (BSO) ist der Büromöbelmarkt im abgelaufen Kalenderjahr im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % gewachsen. Hierbei wuchsen die Segmente Bürostühle um 5,4 % und Holz- und Stahlbüromöbel um 5,0 %. Dieser Zuwachs ist unserer Ansicht nach vor allem auf die robuste Konjunktur, die teilweise Auflösung des Investitions-staus sowie die sinkende Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland zurück-zuführen. Im Vergleich des Monats Dezember 2006 mit dem Vorjahr beträgt das Wachstum der Branche sogar 6,75 % (Stühle +10,7 %, Holz- und Stahlmöbel +3,4 %). Somit konstatieren wir eine Beschleunigung des Wachstums im 2. Halbjahr. Die Exportquote ist hingegen von 32 % auf 31 % gesunken. Dies zeigt unserer An-sicht nach, dass der Markt vor allem von der anziehenden Binnennachfrage getragen wurde. Insgesamt gehen wir somit davon aus, dass auch 2007 ein Jahr des Wachstums für den Büromöbelmarkt werden wird. Die gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognosen wurden bereits mehrfach nach oben korrigiert und belaufen sich derzeit auf ca. 2,3 % für 2007. Die Unternehmen blicken unserer Meinung nach optimistischer in die Zu-kunft, was auch zu einer gesteigerten Investitionsbereitschaft führen dürfte. Der Verdrängungswettbewerb in der Büromöbelbranche wird unseres Erachtens aber auch im nächsten Geschäftsjahr unvermindert anhalten. Dies sehen wir vor allem bei der Preisbildung bei Vergabeverfahren und dürfte sich in annähernd gleichen bis leicht steigenden Rabatten niederschlagen. Aufgrund dieses nach wie vor hohen Wettbewerbsdrucks denken wir, dass es für die Unternehmen der Büromöbelindustrie im Jahr 2007 sehr schwierig sein wird, die Margen stabil zu halten. Dieser hohe Wett-bewerbsdruck könnte dann auch weitere Insolvenzen in der Branche zur Folge ha-ben. Ebenso negativ auf die Margen in der Büromöbelindustrie wirkten sich bereits im Jahr 2006 die gestiegen Personalkosten (+3,1 %) sowie auch leicht steigende Material-preise aus. Hier erwarten wir für das Jahr 2007 keine deutliche Entspannung. Im Ge-genteil rechnen wir derzeit mit einer durchschnittlichen Materialpreissteigerung von 3,2 %. Wie auch in den vergangenen Jahren gehen wir von einem weiteren Anstieg der Energiekosten aus. Dem entgegen stieg die Zahl der Beschäftigten in der Büromöbelbranche im Jahr 2006 lediglich um 0,4 %, worin wir eine deutlich verbesserte Produktivität sehen 2. Umsatz und Auftragsentwicklung der Firma Seitens der Samas N.V. wurde ein Projekt initiiert, das dazu führen soll, sämtliche Prozesse in der Samas N.V. zu harmonisieren. Das Projekt soll nicht nur die wirt-schaftlichen Prozesse vereinheitlichen, auch das Rechnungswesen soll harmonisiert werden. Dieses Projekt wurde zum 1.2.2007 in Freiburg implementiert. Seitdem erfolgt die Auftragserfassung und Rechnungsstellung nur noch im Namen der Samas GmbH & Co. KG. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wer-den nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt. Die bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum 31.1.2007 ebenfalls von der Samas GmbH & Co. KG übernommen. Die Marke Fortschritt wird seitdem über alle Vertriebskanäle der Samas GmbH & Co. KG sowie international über die Vertriebskanäle der Samas N.V. vertrieben. Seit Fe-bruar 2007 werden keine Umsätze mehr erzielt durch die Fortschritt GmbH. In Zu-kunft werden daher keinerlei Produktumsätze mehr in der Gewinn- und Verlustrech-nung zu sehen sein. Die Fortschritt GmbH ist seit dem 1.2.2007 ein reiner Verwal-tungsstandort. Der Vertriebsaußendienst ist bereits seit dem 1.4.2006 ausschließlich bei der Samas GmbH & Co KG beschäftigt. Sämtliche Kosten werden am Ende des Monats von der Samas GmbH & Co. KG übernommen. Vergleichen lässt sich nur noch der Umsatz der überwiegend in Trebbin hergestellten Möbel der Marke Fortschritt. Der Produktumsatz der Marke Fortschritt erreichte 17,2 Mio. € gegenüber 19,8 Mio. € im Vorjahr. Im kommenden Jahr gehen wir von einer leichten Steigerung des Umsatzes für die Marke Fortschritt aus. Dieser Umsatz wird aber nur noch bei der Samas GmbH & Co KG gezeigt. 3. Einkauf und Beschaffung Die Materialdisposition und Materialbestellung erfolgt seit dem 1.2.2007 ebenfalls ausschließlich auf Namen der Samas GmbH & Co. KG, soweit sich die Bestellungen auf Aufträge beziehen, die von der Samas GmbH & Co. KG angenommen wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden auch nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt. 4. Produkte Die prozentuale Verteilung der Produkte der Marke Fortschritt sieht folgendermaßen aus:GJVJContainer 24 % 14,6 % Schränke AZ Norm Plus22 % 28,8 % Tischprogramm F822 %14,5 % Bei- und Auslaufprogramme18 %27,9 % Tischprogramm F19 %9,5 % Tischprogramm FX2 %0,0 % Raum in Raum MFR2 %1,9 % Tischprogramm F70 Dock1 %2,8 % Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es leichte Verschiebungen bei den Tischpro-grammen. Insbesondere das Tischprogramm F8 verzeichnete aufgrund einer Rah-menvereinbarung mit der EADS deutliche Umsatzzuwächse. Die Container konnten aufgrund der deutlich verbesserten Produktionskosten Umsatzsteigerungen gene-rieren, während bei den Schränken vermehrt Fortschritt-Schränke aus Preisgründen durch die baugleichen MBT-Schränke ersetzt wurden. Positiv ist die Entwicklung zu sehen, dass der Umsatzanteil mit den Auslauf- und Beiprogrammen deutlich gesun-ken ist. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass bei den Tischprogram-men F1 und F8 Rückgänge zu verzeichnen sein werden, während mit einer deutli-chen Steigerung des Anteils des neuen Produktes FX zu rechnen sein wird, dass erst spät im Geschäftsjahr 2006/07 in den Markt eingeführt wurde. Die Samas Produkt-marke Fortschritt wird zukünftig im oberen Preissegment positioniert. 5. Produktion Die Produktion der Fortschritt GmbH wurde gemäß einer Entscheidung der Ge-schäftsführung der Samas GmbH & Co. KG und des Vorstandes der Samas N.V. im Geschäftsjahr 2005/06 in Freiburg stillgelegt. Fortschritt ist seitdem ein Vertriebsun-ternehmen und Verwaltungsunternehmen, das seine Produkte zukauft. Die Produkte werden in Trebbin (Schränke und Tischsysteme), Worms (Furniermöbel) und Sopron/Ungarn (Container) zugekauft. Seit dem 1.2.2007 ist die Fortschritt GmbH ein reines Verwaltungsunternehmen. 6. Personal Es gab innerhalb des Geschäftsjahres keine größeren Veränderungen im Personal-bestand. Auch im kommenden Geschäftsjahr sind keine größeren Veränderungen geplant. Gegenüber dem Vorjahr gibt es sehr starke Veränderungen, da im Vorjahr teilweise noch am Standort in Freiburg produziert wurde und Vertriebsaußendienst-mitarbeiter noch bei der Fortschritt GmbH beschäftigt waren, bevor sie zum 31.3.2006 zur Samas GmbH & Co. KG wechselten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde den tariflichen Mitarbeiter 2,5 % mehr Lohn und Gehalt gezahlt. Im kommenden Geschäftsjahr ist mit einer Tariferhöhung von mehr als 2,5 % zu rechnen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich zum 31. März 2007 gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,6 Mio. € bzw. 9,7 % reduziert. Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. € gesunken aufgrund der geringen Investitionen. Insgesamt wurden nur 29 T€ investiert. Es wurden aus-schließlich Werkzeuginvestitionen vorgenommen. Das Umlaufvermögen reduzierte sich deutlich um 1,4 Mio. € (16,1 %). Gründe hierfür liegen in der Reduktion des Vorratsvermögens (-0,4 Mio. €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1,0 Mio. €). Der Bestandswert des Vorratsvermögens ist zum 31.1.2007 an die Samas GmbH & Co. KG verkauft worden. Daher wird in der Bilanz der Fortschritt GmbH zum 31.3.2007 kein Vorratsvermögen mehr ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden ebenfalls zum 31.1.2007 von der Fortschritt GmbH an die Samas GmbH & Co. KG verkauft. Daher werden in der Bilanz keinerlei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mehr ausgewie-sen. Die liquiden Mittel wurden wegen des zentralen Cash-Poolings innerhalb der Samas-Gruppe zum Bilanzstichtag auf ein Minimum heruntergefahren. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 6,1 Mio. € im Zuge der Bildung ei-ner Kapitalrücklage aufgrund der Einlageverpflichtung vom 28.6.2006 erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 53,9 % (Vorjahr: 12,2 %) Die Rückstellungen reduzierten sich um 0,1 Mio. € aufgrund des Rückgangs der sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 0,1 Mio. € und werden im kommenden Geschäftsjahr weiter sinken, auf-grund der Tatsache, dass der Materialeinkauf von der Samas GmbH & Co. KG über-nommen wurde. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kann es dann nur noch in Verbindung mit Anlagen geben, die sich noch im Eigentum der Fortschritt GmbH befinden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Samas GmbH & Co. KG aus dem Verrechnungsverkehr/Cash-Pooling sind um 7,5 Mio. € gesunken. 2. Finanzlage Die Fortschritt GmbH finanziert sich über einen Cashpool mit der Samas GmbH & Co. KG. Bisher wurde die notwendige Liquidität stets zur Verfügung gestellt. Zusätz-lich besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Fort-schritt GmbH und der Samas GmbH & Co. KG. 3. Ertragslage Seit dem 1.2.2007 ist die Fortschritt GmbH nur noch ein Verwaltungsstandort. Daher werden ab diesem Zeitpunkt keine Umsatzerlöse, Materialkosten und andere mit dem direkten Vertrieb der Produkte verbundenen Kosten gezeigt. Die Vertriebskosten, wie z.B. die Personalkosten für den Vertriebsinnendienst, werden im Zuge des Service-agreements an die Samas GmbH & Co. KG weiterbelastet. Die Fortschritt GmbH wird zukünftig keinen Gewinn oder Verlust mehr erwirtschaften. Daher wird bei der Fort-schritt GmbH auch nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis der gewöhnlichen Ge-schäftstätigkeit gezeigt. Eine Vergleichbarkeit der Ertragslage ist dadurch nicht mehr gegeben. Es lassen sich lediglich verschiedene Erlös- und Kostenpositionen ver-gleichen. Die Umsatzerlöse wurden nur bis zum 31.1.2007 in der Fortschritt GmbH gezeigt. Seit dem 1.2.2007 erfolgen sämtliche Umsätze über die Samas GmbH & Co. KG. Daher sind die Umsatzerlöse um 4,8 Mio. € (- 24 %) gegenüber dem Vorjahr) gesun-ken. Wie die Umsätze werden auch die Materialaufwendungen seit dem 1.2.2007 nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt. Der Materialaufwand sank um 3,7 Mio. € (- 26,5 %). Aufgrund der unterjährigen Produktionsstilllegung in Freiburg im vergangenen Jahr wurden im vergangenen Jahr noch Personalkosten von Produktionsmitarbeitern in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt. Außerdem waren im Geschäftsjahr 2005/06 noch Vertriebsaußendienstmitarbeiter bei der Fortschritt GmbH beschäftigt. Diese sind seit dem 1.4.2006 bei der Samas GmbH & Co. KG beschäftigt. Daher sank der Personalaufwand um 1,2 Mio. € (- 43,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der unterjährigen Produktionsstilllegung in Freiburg im vergangenen Jahr wurden im vergangenen Jahr noch Abschreibungen von Anlagen in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt, die im Laufe des Geschäftsjahres von der Fortschritt GmbH an die Märkischen Büromöbelwerke Trebbin GmbH verkauft wurden. Außerdem wurde die Investitionstätigkeit aufgrund der Produktionsstilllegung auf Werkzeugin-vestitionen reduziert. Die Abschreibungen sanken daher um 0,3 Mio. € (- 35,8 %) gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 1,4 Mio. € (- 31,5 %), da Kos-tenpositionen, die im Vorjahr noch bei der Fortschritt GmbH gezeigt wurden, jetzt bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt werden, wie z.B. Marketing- und Vertriebskosten seit dem 1.4.2006 sowie die Transportkosten seit dem 1.2.2007. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Fortschritt GmbH ist seit dem 1.2.2007 ein reiner Verwaltungsstandort. Der Ver-triebsaußendienst ist bereits seit dem 1.4.2006 ausschließlich bei der Samas GmbH & Co. KG beschäftigt. Die Fortschritt GmbH erzielt seit dem 1.2.2007 keine Gewinne oder Verluste mehr. Die Vertriebskosten werden am Ende des Monats aufgrund des geschlossenen Serviceagreements von der Samas GmbH & Co. KG übernommen. Auch die Finanzierung wird über die Samas GmbH & Co. KG sichergestellt. Zum Ende des Geschäftsjahres wurde eine Risikoinventur bei der Fortschritt GmbH durchgeführt. Die Risiken sollen durch ein entsprechendes Risikomanagement so gering wie möglich gehalten werden, um so den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Viele Risiken lassen sich durch Diversifikation zumindest deutlich verringern. Beispiele hierfür sind die breit gefächerte Kundenstruktur sowie die Sicherstellung einer möglichst großen Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten, indem für die meisten Zulieferteile zumindest alternative Lieferanten bekannt sind. Den Preisänderungsrisiken wurde bei der Budgetierung des neuen Geschäftsjahres Rechnung getragen, indem alle bekannten und erwarteten Erhöhungen in die Be-rechnungen einbezogen worden sind. Die einzelnen Verträge mit Zulieferern des Unternehmens sind zeitlich so gestaltet, dass es zu keinen kurzfristigen Preis-erhöhungen in großem Rahmen kommen kann. Die Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden durch eine stetige Überwachung der Debitoren und durch die wöchentliche Erstellung eines Cash-Forecast so gering wie möglich gehalten. Durch das Cashpool Verfahren im Konzernverbund ist es dem Unternehmen möglich Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu minimieren und auftretende Differenzen auszu-gleichen. Langfristig sich abzeichnende Risiken für Vermögensverluste sind ebenso wenig ge-geben, wie Überlegungen zur Liquidation des Unternehmens. Die Ertragsrisiken und Chancen sind seit Februar 2007 nicht mehr bei den Fortschritt GmbH gegeben, son-dern bei der Samas GmbH & Co. KG, die sämtliche Kosten des Unternehmens trägt. Risiken bestehen neben der vollständigen Abhängigkeit von der Vertriebstätigkeit der Samas Vertriebsorganisation und der Finanzierung durch die Samas GmbH & Co. KG durch erhöhte Personalkosten aufgrund zu erwartender deutlich erhöhter Tarif-abschlüsse. D. Bericht erstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es liegen keine Vorgänge besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres vor. 2. Voraussichtliche Entwicklung Es ist hinsichtlich der Fortschritt GmbH nicht mit großen Veränderungen zu rechnen, da die Fortschritt GmbH ein reiner Verwaltungsstandort ist. Fortschritt GmbH Freiburg, den 3. Mai 2007 Alessandro Piloti Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangVorbemerkung Die Fortschritt GmbH, die gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag seit dem 1. Januar 1989 in die Samas GmbH & Co. KG, Worms, wirtschaftlich, finanziell und organisatorisch eingegliedert ist, wird in deren Konzernabschluss zum 31. März 2007 einbezogen. Dieser wird nach deutschem Recht aufgestellt und hat gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung. Seit 1995 gehört die Gesellschaft über ihre Muttergesellschaft auch zur niederländischen Samas N.V. in Houten. Der Jahresabschluss der Fortschritt GmbH für das am 31. März 2007 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gliederung erfolgte nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung steuerlicher AfA-Tabellen. Selbständig bewertbare und nutzbare geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen ausgebucht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Zum Stichtag werden keine Vorräte ausgewiesen. Im Zuge der Harmony-Implementierung wurden die Vorräte zum 31.1.2007 an die Samas GmbH & Co. KG verkauft. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen des Konsolidierungskreises der Samas N.V., Houten/Niederlande, ausgewiesen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem Teilwert nach § 6a EStG angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von unverändert 6 % p.a. unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" errechnet wurde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen angemessen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten gege n über verbundenen Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen des Konsolidierungskreises der Samas N.V., Houten/Niederlande, ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Kurs bei Eingehen der Verbindlichkeiten oder zum höheren Mittelkurs am Bilanzstichtag. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Fortschritt Immobilien GmbH & Co. KG. Diese weist zum 31. März 2007 ein Eigenkapital von T€ 8.960 sowie ein Ergebnis von T€ 868 aus. Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem auf der folgenden Seite dargestellten Anlagenspiegel:
Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen gegenüber der Samas N.V., Houten/Niederlande, in Höhe von T€ 7.436 (Vorjahr T€ 7.384). Passiva Kapitalrücklage Im Wirtschaftsjahr hat die Gesellschafterin im Rahmen einer Einlageverpflichtung eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.114 eingebracht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, Sonderzahlungen und ausstehende Rechnungen. Im laufenden Geschäftsjahr bestehen Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche in Höhe von T€ 56, für Sonderzahlungen in Höhe von T€ 33 und für Tantiemen T€ 14, für Jubiläumsrückstellungen T€ 8, für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 8 und für Gewährleistungen T€ 21. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Vorgänge aus dem Mietverhältnis vU in Höhe von T€ 1.894 sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 3.127 (Vorjahr T€ 10.202). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer. Fristigkeiten Alle Forderungen und Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Gewährte Pfandrechte und s onstige Sicherheiten Im Rahmen einer Sicherungsübereignung und Globalzession wurden die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Sicherung von Kreditverbindlichkeiten der Konzernmutter an ein Bankenkonsortium unter Führung der ABN AMRO Bank abgetreten. Der Gesamtbetrag der Haftungsverhältnisse aus der Besicherung von fremden Verbindichkeiten nach § 251 HGB ist unter der Bilanz angegeben. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:
Sonstige betriebliche Erträge Diese enthalten u.a. Erträge aus dem "Harmony Projekt" von verbundenen Unternehmen (T€ 83), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (T€ 23), Erträge aus Miete verbundener Unternehmen (T€ 41) sowie weitere periodenfremde Erträge (T€ 51). Die weiteren periodenfremden Erträge setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 48) und Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 3) zusammen. Sonstige betriebliche Aufwe n dungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten vU (T€ 1.204), Miete für Gebäude vU (T€ 1.200), Energie- und Raumkosten (T€ 115), Reparaturen und Instandhaltungsaufwendungen (T€ 57), Kraftfahrzeugkosten (T€ 84), Porto, Telefon, Telex, Büromaterial und EDV (T€ 81), Miete Einrichtung und Leasinggebühr (T€ 74), Reisekosten (T€ 34) und Versicherung, Beiträge und Gebühren (T€ 51). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten. Jahresergebnis Aufgrund des seit 1. Januar 1989 bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Samas GmbH & Co. KG, Worms, wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 225 durch diese Gesellschaft übernommen. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen für Büroräume, Büroanlagen und aus Pkw- und Maschinen-Leasingver-trägen und Dienstleistungsverträgen bestehen nach § 285 Nr. 3 HGB anzugebende finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 1.247, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 1.200. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft während des Geschäftsjahres war: Alessandro Piloti, kaufm. Geschäftsführer, Kappel-Grafenhausen Auf die Angabe der Bezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Bezüge frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Im Wirtschaftsjahr wurden T€ 18 an Pensionen gezahlt. Der Wert der Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag T€ 127. Gesellschafter und Konzernabschluss Die Samas GmbH & Co. KG, Worms, ist alleinige Gesellschafterin der Fortschritt GmbH und Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises. Die Hinterlegung des Konzernabschlusses der Samas GmbH & Co. KG erfolgt beim Amtsgericht in Mainz. Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Samas N.V., Houten/Niederlande. Die Hinterlegung des Konzernabschlusses der Samas N.V. erfolgt beim Handelsregister in Utrecht/Niederlande. Freiburg i. Br., den 3. Mai 2007 Die Geschäftsführung Alessandro Piloti BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fortschritt GmbH, Freiburg i. Br., für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Frankfurt am Main, den 3. Mai 2007 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Dreßel)(ppa. Brocker)WirtschaftsprüferWirtschaftsprüfer |
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