Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 1326
Eingetragen
24.5.1976
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von Polstermöbeln
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Büroeinrichtungen und Organisationsmitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Nawin
seit 19.4.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Samas Deutschland AG & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Samas Deutschland AG & Co. KG
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fortschritt GmbH

Freiburg

Jahresabschluss zum 31. März 2007

Lagebericht

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Auf Basis der aktuellen Auswertungen des Verbandes der Büro-, Sitz- und Objekt-möbel e.V. (BSO) ist der Büromöbelmarkt im abgelaufen Kalenderjahr im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % gewachsen. Hierbei wuchsen die Segmente Bürostühle um 5,4 % und Holz- und Stahlbüromöbel um 5,0 %. Dieser Zuwachs ist unserer Ansicht nach vor allem auf die robuste Konjunktur, die teilweise Auflösung des Investitions-staus sowie die sinkende Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland zurück-zuführen. Im Vergleich des Monats Dezember 2006 mit dem Vorjahr beträgt das Wachstum der Branche sogar 6,75 % (Stühle +10,7 %, Holz- und Stahlmöbel +3,4 %). Somit konstatieren wir eine Beschleunigung des Wachstums im 2. Halbjahr.

Die Exportquote ist hingegen von 32 % auf 31 % gesunken. Dies zeigt unserer An-sicht nach, dass der Markt vor allem von der anziehenden Binnennachfrage getragen wurde.

Insgesamt gehen wir somit davon aus, dass auch 2007 ein Jahr des Wachstums für den Büromöbelmarkt werden wird. Die gesamtwirtschaftlichen Wachstumsprognosen wurden bereits mehrfach nach oben korrigiert und belaufen sich derzeit auf ca. 2,3 % für 2007. Die Unternehmen blicken unserer Meinung nach optimistischer in die Zu-kunft, was auch zu einer gesteigerten Investitionsbereitschaft führen dürfte.

Der Verdrängungswettbewerb in der Büromöbelbranche wird unseres Erachtens aber auch im nächsten Geschäftsjahr unvermindert anhalten. Dies sehen wir vor allem bei der Preisbildung bei Vergabeverfahren und dürfte sich in annähernd gleichen bis leicht steigenden Rabatten niederschlagen. Aufgrund dieses nach wie vor hohen Wettbewerbsdrucks denken wir, dass es für die Unternehmen der Büromöbelindustrie im Jahr 2007 sehr schwierig sein wird, die Margen stabil zu halten. Dieser hohe Wett-bewerbsdruck könnte dann auch weitere Insolvenzen in der Branche zur Folge ha-ben.

Ebenso negativ auf die Margen in der Büromöbelindustrie wirkten sich bereits im Jahr 2006 die gestiegen Personalkosten (+3,1 %) sowie auch leicht steigende Material-preise aus. Hier erwarten wir für das Jahr 2007 keine deutliche Entspannung. Im Ge-genteil rechnen wir derzeit mit einer durchschnittlichen Materialpreissteigerung von 3,2 %. Wie auch in den vergangenen Jahren gehen wir von einem weiteren Anstieg der Energiekosten aus.

Dem entgegen stieg die Zahl der Beschäftigten in der Büromöbelbranche im Jahr 2006 lediglich um 0,4 %, worin wir eine deutlich verbesserte Produktivität sehen

2. Umsatz und Auftragsentwicklung der Firma

Seitens der Samas N.V. wurde ein Projekt initiiert, das dazu führen soll, sämtliche Prozesse in der Samas N.V. zu harmonisieren. Das Projekt soll nicht nur die wirt-schaftlichen Prozesse vereinheitlichen, auch das Rechnungswesen soll harmonisiert werden. Dieses Projekt wurde zum 1.2.2007 in Freiburg implementiert.

Seitdem erfolgt die Auftragserfassung und Rechnungsstellung nur noch im Namen der Samas GmbH & Co. KG. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wer-den nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt. Die bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum 31.1.2007 ebenfalls von der Samas GmbH & Co. KG übernommen.

Die Marke Fortschritt wird seitdem über alle Vertriebskanäle der Samas GmbH & Co. KG sowie international über die Vertriebskanäle der Samas N.V. vertrieben. Seit Fe-bruar 2007 werden keine Umsätze mehr erzielt durch die Fortschritt GmbH. In Zu-kunft werden daher keinerlei Produktumsätze mehr in der Gewinn- und Verlustrech-nung zu sehen sein. Die Fortschritt GmbH ist seit dem 1.2.2007 ein reiner Verwal-tungsstandort.

Der Vertriebsaußendienst ist bereits seit dem 1.4.2006 ausschließlich bei der Samas GmbH & Co KG beschäftigt. Sämtliche Kosten werden am Ende des Monats von der Samas GmbH & Co. KG übernommen.

Vergleichen lässt sich nur noch der Umsatz der überwiegend in Trebbin hergestellten Möbel der Marke Fortschritt. Der Produktumsatz der Marke Fortschritt erreichte 17,2 Mio. € gegenüber 19,8 Mio. € im Vorjahr. Im kommenden Jahr gehen wir von einer leichten Steigerung des Umsatzes für die Marke Fortschritt aus. Dieser Umsatz wird aber nur noch bei der Samas GmbH & Co KG gezeigt.

3. Einkauf und Beschaffung

Die Materialdisposition und Materialbestellung erfolgt seit dem 1.2.2007 ebenfalls ausschließlich auf Namen der Samas GmbH & Co. KG, soweit sich die Bestellungen auf Aufträge beziehen, die von der Samas GmbH & Co. KG angenommen wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden auch nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt.

4. Produkte

Die prozentuale Verteilung der Produkte der Marke Fortschritt sieht folgendermaßen aus:GJVJContainer 24 % 14,6 %

Schränke AZ Norm Plus22 % 28,8 %

Tischprogramm F822 %14,5 %

Bei- und Auslaufprogramme18 %27,9 %

Tischprogramm F19 %9,5 %

Tischprogramm FX2 %0,0 %

Raum in Raum MFR2 %1,9 %

Tischprogramm F70 Dock1 %2,8 %

Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es leichte Verschiebungen bei den Tischpro-grammen. Insbesondere das Tischprogramm F8 verzeichnete aufgrund einer Rah-menvereinbarung mit der EADS deutliche Umsatzzuwächse. Die Container konnten aufgrund der deutlich verbesserten Produktionskosten Umsatzsteigerungen gene-rieren, während bei den Schränken vermehrt Fortschritt-Schränke aus Preisgründen durch die baugleichen MBT-Schränke ersetzt wurden. Positiv ist die Entwicklung zu sehen, dass der Umsatzanteil mit den Auslauf- und Beiprogrammen deutlich gesun-ken ist.

Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass bei den Tischprogram-men F1 und F8 Rückgänge zu verzeichnen sein werden, während mit einer deutli-chen Steigerung des Anteils des neuen Produktes FX zu rechnen sein wird, dass erst spät im Geschäftsjahr 2006/07 in den Markt eingeführt wurde. Die Samas Produkt-marke Fortschritt wird zukünftig im oberen Preissegment positioniert.

5. Produktion

Die Produktion der Fortschritt GmbH wurde gemäß einer Entscheidung der Ge-schäftsführung der Samas GmbH & Co. KG und des Vorstandes der Samas N.V. im Geschäftsjahr 2005/06 in Freiburg stillgelegt. Fortschritt ist seitdem ein Vertriebsun-ternehmen und Verwaltungsunternehmen, das seine Produkte zukauft. Die Produkte werden in Trebbin (Schränke und Tischsysteme), Worms (Furniermöbel) und Sopron/Ungarn (Container) zugekauft. Seit dem 1.2.2007 ist die Fortschritt GmbH ein reines Verwaltungsunternehmen.

6. Personal

Es gab innerhalb des Geschäftsjahres keine größeren Veränderungen im Personal-bestand. Auch im kommenden Geschäftsjahr sind keine größeren Veränderungen geplant. Gegenüber dem Vorjahr gibt es sehr starke Veränderungen, da im Vorjahr teilweise noch am Standort in Freiburg produziert wurde und Vertriebsaußendienst-mitarbeiter noch bei der Fortschritt GmbH beschäftigt waren, bevor sie zum 31.3.2006 zur Samas GmbH & Co. KG wechselten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde den tariflichen Mitarbeiter 2,5 % mehr Lohn und Gehalt gezahlt. Im kommenden Geschäftsjahr ist mit einer Tariferhöhung von mehr als 2,5 % zu rechnen.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. März 2007 gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,6 Mio. € bzw. 9,7 % reduziert.

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 0,2  Mio. € gesunken aufgrund der geringen Investitionen. Insgesamt wurden nur 29 T€ investiert. Es wurden aus-schließlich Werkzeuginvestitionen vorgenommen.

Das Umlaufvermögen reduzierte sich deutlich um 1,4 Mio. € (16,1 %). Gründe hierfür liegen in der Reduktion des Vorratsvermögens (-0,4 Mio. €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1,0 Mio. €).

Der Bestandswert des Vorratsvermögens ist zum 31.1.2007 an die Samas GmbH & Co. KG verkauft worden. Daher wird in der Bilanz der Fortschritt GmbH zum 31.3.2007 kein Vorratsvermögen mehr ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden ebenfalls zum 31.1.2007 von der Fortschritt GmbH an die Samas GmbH & Co. KG verkauft. Daher werden in der Bilanz keinerlei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mehr ausgewie-sen.

Die liquiden Mittel wurden wegen des zentralen Cash-Poolings innerhalb der Samas-Gruppe zum Bilanzstichtag auf ein Minimum heruntergefahren.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 6,1 Mio. € im Zuge der Bildung ei-ner Kapitalrücklage aufgrund der Einlageverpflichtung vom 28.6.2006 erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 53,9 % (Vorjahr: 12,2 %)

Die Rückstellungen reduzierten sich um 0,1 Mio. € aufgrund des Rückgangs der sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 0,1 Mio. € und werden im kommenden Geschäftsjahr weiter sinken, auf-grund der Tatsache, dass der Materialeinkauf von der Samas GmbH & Co. KG über-nommen wurde. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen kann es dann nur noch in Verbindung mit Anlagen geben, die sich noch im Eigentum der Fortschritt GmbH befinden. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Samas GmbH & Co. KG aus dem Verrechnungsverkehr/Cash-Pooling sind um 7,5 Mio. € gesunken.

2. Finanzlage

Die Fortschritt GmbH finanziert sich über einen Cashpool mit der Samas GmbH & Co. KG. Bisher wurde die notwendige Liquidität stets zur Verfügung gestellt. Zusätz-lich besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Fort-schritt GmbH und der Samas GmbH & Co. KG.

3. Ertragslage

Seit dem 1.2.2007 ist die Fortschritt GmbH nur noch ein Verwaltungsstandort. Daher werden ab diesem Zeitpunkt keine Umsatzerlöse, Materialkosten und andere mit dem direkten Vertrieb der Produkte verbundenen Kosten gezeigt. Die Vertriebskosten, wie z.B. die Personalkosten für den Vertriebsinnendienst, werden im Zuge des Service-agreements an die Samas GmbH & Co. KG weiterbelastet. Die Fortschritt GmbH wird zukünftig keinen Gewinn oder Verlust mehr erwirtschaften. Daher wird bei der Fort-schritt GmbH auch nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis der gewöhnlichen Ge-schäftstätigkeit gezeigt. Eine Vergleichbarkeit der Ertragslage ist dadurch nicht mehr gegeben. Es lassen sich lediglich verschiedene Erlös- und Kostenpositionen ver-gleichen.

Die Umsatzerlöse wurden nur bis zum 31.1.2007 in der Fortschritt GmbH gezeigt. Seit dem 1.2.2007 erfolgen sämtliche Umsätze über die Samas GmbH & Co. KG. Daher sind die Umsatzerlöse um 4,8 Mio. € (- 24 %) gegenüber dem Vorjahr) gesun-ken.

Wie die Umsätze werden auch die Materialaufwendungen seit dem 1.2.2007 nur noch bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt. Der Materialaufwand sank um 3,7 Mio. € (- 26,5 %).

Aufgrund der unterjährigen Produktionsstilllegung in Freiburg im vergangenen Jahr wurden im vergangenen Jahr noch Personalkosten von Produktionsmitarbeitern in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt. Außerdem waren im Geschäftsjahr 2005/06 noch Vertriebsaußendienstmitarbeiter bei der Fortschritt GmbH beschäftigt. Diese sind seit dem 1.4.2006 bei der Samas GmbH & Co. KG beschäftigt. Daher sank der Personalaufwand um 1,2 Mio. € (- 43,9 %) gegenüber dem Vorjahr.

Aufgrund der unterjährigen Produktionsstilllegung in Freiburg im vergangenen Jahr wurden im vergangenen Jahr noch Abschreibungen von Anlagen in der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt, die im Laufe des Geschäftsjahres von der Fortschritt GmbH an die Märkischen Büromöbelwerke Trebbin GmbH verkauft wurden. Außerdem wurde die Investitionstätigkeit aufgrund der Produktionsstilllegung auf Werkzeugin-vestitionen reduziert. Die Abschreibungen sanken daher um 0,3 Mio. € (- 35,8 %) gegenüber dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 1,4 Mio. € (- 31,5 %), da Kos-tenpositionen, die im Vorjahr noch bei der Fortschritt GmbH gezeigt wurden, jetzt bei der Samas GmbH & Co. KG gezeigt werden, wie z.B. Marketing- und Vertriebskosten seit dem 1.4.2006 sowie die Transportkosten seit dem 1.2.2007.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Fortschritt GmbH ist seit dem 1.2.2007 ein reiner Verwaltungsstandort. Der Ver-triebsaußendienst ist bereits seit dem 1.4.2006 ausschließlich bei der Samas GmbH & Co. KG beschäftigt. Die Fortschritt GmbH erzielt seit dem 1.2.2007 keine Gewinne oder Verluste mehr. Die Vertriebskosten werden am Ende des Monats aufgrund des geschlossenen Serviceagreements von der Samas GmbH & Co. KG übernommen. Auch die Finanzierung wird über die Samas GmbH & Co. KG sichergestellt.

Zum Ende des Geschäftsjahres wurde eine Risikoinventur bei der Fortschritt GmbH durchgeführt. Die Risiken sollen durch ein entsprechendes Risikomanagement so gering wie möglich gehalten werden, um so den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Viele Risiken lassen sich durch Diversifikation zumindest deutlich verringern. Beispiele hierfür sind die breit gefächerte Kundenstruktur sowie die Sicherstellung einer möglichst großen Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten, indem für die meisten Zulieferteile zumindest alternative Lieferanten bekannt sind.

Den Preisänderungsrisiken wurde bei der Budgetierung des neuen Geschäftsjahres Rechnung getragen, indem alle bekannten und erwarteten Erhöhungen in die Be-rechnungen einbezogen worden sind. Die einzelnen Verträge mit Zulieferern des Unternehmens sind zeitlich so gestaltet, dass es zu keinen kurzfristigen Preis-erhöhungen in großem Rahmen kommen kann. Die Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden durch eine stetige Überwachung der Debitoren und durch die wöchentliche Erstellung eines Cash-Forecast so gering wie möglich gehalten. Durch das Cashpool Verfahren im Konzernverbund ist es dem Unternehmen möglich Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu minimieren und auftretende Differenzen auszu-gleichen.

Langfristig sich abzeichnende Risiken für Vermögensverluste sind ebenso wenig ge-geben, wie Überlegungen zur Liquidation des Unternehmens. Die Ertragsrisiken und Chancen sind seit Februar 2007 nicht mehr bei den Fortschritt GmbH gegeben, son-dern bei der Samas GmbH & Co. KG, die sämtliche Kosten des Unternehmens trägt.

Risiken bestehen neben der vollständigen Abhängigkeit von der Vertriebstätigkeit der Samas Vertriebsorganisation und der Finanzierung durch die Samas GmbH & Co. KG durch erhöhte Personalkosten aufgrund zu erwartender deutlich erhöhter Tarif-abschlüsse.

D. Bericht erstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es liegen keine Vorgänge besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres vor.

2. Voraussichtliche Entwicklung

Es ist hinsichtlich der Fortschritt GmbH nicht mit großen Veränderungen zu rechnen, da die Fortschritt GmbH ein reiner Verwaltungsstandort ist.

Fortschritt GmbH

Freiburg, den 3. Mai 2007

Alessandro Piloti

Bilanz

Aktiva

31.3.2007
EUR
31.3.2006
EUR
A. Anlagevermögen 7.689.000,00 7.883.000,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.000,00 26.000,00
1. EDV-Software 3.000,00 26.000,00
II. Sachanlagen 286.000,00 457.000,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.000,00 8.000,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 285.000,00 449.000,00
a. Betriebsausstattung 285.000,00 449.000,00
III. Finanzanlagen 7.400.000,00 7.400.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.400.000,00 7.400.000,00
B. Umlaufvermögen 7.438.000,00 8.871.000,00
I. Vorräte 0,00 360.000,00
1. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 360.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.436.000,00 8.508.000,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1.123.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.123.000,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.436.000,00 7.384.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.436.000,00 7.384.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 1.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 0,00 1.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.000,00 3.000,00
1. Kasse 2.000,00 3.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.127.000,00 16.754.000,00

Passiva

31.3.2007
EUR
31.3.2006
EUR
A. Eigenkapital 8.160.000,00 2.046.000,00
I. gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 2.046.000,00 2.046.000,00
II. Kapitalrücklage 6.114.000,00 0,00
B. Rückstellungen 1.887.000,00 1.999.000,00
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.744.000,00 1.783.000,00
1. kurzfristiger Anteil 1.744.000,00 1.783.000,00
II. sonstige Rückstellungen 143.000,00 216.000,00
1. übrige sonstige Rückstellungen 143.000,00 216.000,00
C. Verbindlichkeiten 5.080.000,00 12.709.000,00
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 43.000,00 177.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 43.000,00 177.000,00
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.021.000,00 12.470.000,00
davon mit einer Restlaufzeit zu einem Jahr 5.021.000,00 12.470.000,00
III. sonstige Verbindlichkeiten 16.000,00 62.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.127.000,00 16.754.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2006 - 31.3.2007
EUR
1.4.2005 - 31.3.2006
EUR
1. Umsatzerlöse 14.984.000,00 19.799.000,00
2. Veränderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen -360.000,00 -324.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 274.000,00 9.284.000,00
4. Materialaufwand -10.266.000,00 -13.978.000,00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -10.043.000,00 -13.555.000,00
Aufwendungen für bezogene Waren -223.000,00 -423.000,00
5. Personalaufwand -1.557.000,00 -2.777.000,00
a) Löhne und Gehälter -1.144.000,00 -2.183.000,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -413.000,00 -594.000,00
6. Abschreibungen -185.000,00 -519.000,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -519.000,00 -519.000,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.128.000,00 -4.570.000,00
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 225.000,00 -6.115.000,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 438.000,00 271.000,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -424.000,00 -1.022.000,00
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -224.000,00 6.164.000,00
12. sonstige Steuern -1.000,00 -49.000,00

Anhang

Vorbemerkung

Die Fortschritt GmbH, die gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag seit dem 1. Januar 1989 in die Samas GmbH & Co. KG, Worms, wirtschaftlich, finanziell und organisatorisch eingegliedert ist, wird in deren Konzernabschluss zum 31. März 2007 einbezogen. Dieser wird nach deutschem Recht aufgestellt und hat gemäß § 291 HGB befreiende Wirkung.

Seit 1995 gehört die Gesellschaft über ihre Muttergesellschaft auch zur niederländischen Samas N.V. in Houten.

Der Jahresabschluss der Fortschritt GmbH für das am 31. März 2007 abgeschlossene Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gliederung erfolgte nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung steuerlicher AfA-Tabellen.

Selbständig bewertbare und nutzbare geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Abgänge werden zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen ausgebucht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte

Zum Stichtag werden keine Vorräte ausgewiesen. Im Zuge der Harmony-Implementierung wurden die Vorräte zum 31.1.2007 an die Samas GmbH & Co. KG verkauft.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen des Konsolidierungskreises der Samas N.V., Houten/Niederlande, ausgewiesen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen sind mit dem Teilwert nach § 6a EStG angesetzt, der nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von unverändert 6 % p.a. unter Verwendung der "Richttafeln 2005G" errechnet wurde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen angemessen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

Verbindlichkeiten gege n über verbundenen Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen des Konsolidierungskreises der Samas N.V., Houten/Niederlande, ausgewiesen.

Fremdwährungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Kurs bei Eingehen der Verbindlichkeiten oder zum höheren Mittelkurs am Bilanzstichtag.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Fortschritt Immobilien GmbH & Co. KG. Diese weist zum 31. März 2007 ein Eigenkapital von T€ 8.960 sowie ein Ergebnis von T€ 868 aus.

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem auf der folgenden Seite dargestellten Anlagenspiegel:

Bild


Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Darlehensforderungen gegenüber der Samas N.V., Houten/Niederlande, in Höhe von T€ 7.436 (Vorjahr T€ 7.384).

Passiva

Kapitalrücklage

Im Wirtschaftsjahr hat die Gesellschafterin im Rahmen einer Einlageverpflichtung eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 6.114 eingebracht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, Sonderzahlungen und ausstehende Rechnungen.

Im laufenden Geschäftsjahr bestehen Rückstellungen für Urlaubs- und Gleitzeitansprüche in Höhe von T€ 56, für Sonderzahlungen in Höhe von T€ 33 und für Tantiemen T€ 14, für Jubiläumsrückstellungen T€ 8, für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 8 und für Gewährleistungen T€ 21.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Vorgänge aus dem Mietverhältnis vU in Höhe von T€ 1.894 sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 3.127 (Vorjahr T€ 10.202).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer.

Fristigkeiten

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Gewährte Pfandrechte und s onstige Sicherheiten

Im Rahmen einer Sicherungsübereignung und Globalzession wurden die Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Sicherung von Kreditverbindlichkeiten der Konzernmutter an ein Bankenkonsortium unter Führung der ABN AMRO Bank abgetreten. Der Gesamtbetrag der Haftungsverhältnisse aus der Besicherung von fremden Verbindichkeiten nach § 251 HGB ist unter der Bilanz angegeben.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt aufgliedern:

Bild


Sonstige betriebliche Erträge

Diese enthalten u.a. Erträge aus dem "Harmony Projekt" von verbundenen Unternehmen (T€ 83), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen (T€ 23), Erträge aus Miete verbundener Unternehmen (T€ 41) sowie weitere periodenfremde Erträge (T€ 51).

Die weiteren periodenfremden Erträge setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 48) und Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen (T€ 3) zusammen.

Sonstige betriebliche Aufwe n dungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten vU (T€ 1.204), Miete für Gebäude vU (T€ 1.200), Energie- und Raumkosten (T€ 115), Reparaturen und Instandhaltungsaufwendungen (T€ 57), Kraftfahrzeugkosten (T€ 84), Porto, Telefon, Telex, Büromaterial und EDV (T€ 81), Miete Einrichtung und Leasinggebühr (T€ 74), Reisekosten (T€ 34) und Versicherung, Beiträge und Gebühren (T€ 51).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Jahresergebnis

Aufgrund des seit 1. Januar 1989 bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Samas GmbH & Co. KG, Worms, wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 225 durch diese Gesellschaft übernommen.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Bild


Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen für Büroräume, Büroanlagen und aus Pkw- und Maschinen-Leasingver-trägen und Dienstleistungsverträgen bestehen nach § 285 Nr. 3 HGB anzugebende finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 1.247, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 1.200.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft während des Geschäftsjahres war:

Alessandro Piloti, kaufm. Geschäftsführer, Kappel-Grafenhausen

Auf die Angabe der Bezüge wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Bezüge frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Im Wirtschaftsjahr wurden T€ 18 an Pensionen gezahlt. Der Wert der Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag T€ 127.

Gesellschafter und Konzernabschluss

Die Samas GmbH & Co. KG, Worms, ist alleinige Gesellschafterin der Fortschritt GmbH und Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises. Die Hinterlegung des Konzernabschlusses der Samas GmbH & Co. KG erfolgt beim Amtsgericht in Mainz. Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Samas N.V., Houten/Niederlande. Die Hinterlegung des Konzernabschlusses der Samas N.V. erfolgt beim Handelsregister in Utrecht/Niederlande.

Freiburg i. Br., den 3. Mai 2007

Die Geschäftsführung

Alessandro Piloti

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fortschritt GmbH, Freiburg i. Br., für das Geschäftsjahr vom 1. April 2006 bis 31. März 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Frankfurt am Main, den 3. Mai 2007

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