Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 720635
Eingetragen
23.10.2014
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBereitstellung von DatenverarbeitungsdienstenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
ist die Entwicklung von Software, Beratung und Dienstleistungen im Bereich Datenverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fedor Dr. Zeyer
seit 10.11.2025
Geschäftsführer
Mario Alfons Diwersy
seit 10.11.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Digital Science & Research Solutions LtdGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
45.803 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

metaphacts GmbH

Walldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 56.181,00 24.332,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.350,00 5.250,00
II. Sachanlagen 41.779,00 19.030,00
III. Finanzanlagen 52,00 52,00
B. Umlaufvermögen 3.485.421,01 2.738.625,32
I. Vorräte 22.513,61 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.267.041,87 2.034.637,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.195.865,53 703.988,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.215,26 10.823,52
Summe Aktiva 3.637.817,27 2.773.780,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.557.342,23 1.300.524,71
I. Gezeichnetes Kapital 45.803,00 45.803,00
II. Kapitalrücklage 3.115,13 291.899,74
III. Gewinnvortrag 251.606,58 711.215,39
IV. Jahresüberschuss 1.256.817,52 251.606,58
B. Rückstellungen 731.539,00 738.799,18
C. Verbindlichkeiten 686.121,93 430.795,43
D. Rechnungsabgrenzungsposten 662.814,11 303.661,52
Summe Passiva 3.637.817,27 2.773.780,84

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der metaphacts GmbH mit Sitz in Walldorf, eingetragen beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 720635, wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Er besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB . Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§266 Abs.1,276,288HGB) und bei der Offenlegung (§326HGB bzw. §327HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 248 Abs 2 Satz 1 HGB. Etwaige selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben und deren sofortiger Abgang unterstellt.


3. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestanden am Abschlusstischtag in Höhe von EUR 686.121,93 (VJ EUR 430.795,43).

C. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr 27 (VJ 20).

Haftungsverhältnisse i.S.von§251HGB betanden am Abschlusstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 603.723,33.

Von diesen entfallen EUR 28.200,00 auf Mietaufwendungen, davon EUR 22.560,00 für das Jahr 2024 und EUR 5.640,00 für das Jahr 2025.

Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus der im Jahr 2017 erfolgten Etablierung eines sogenannten "Employee Stock Ownership Plan Programms (ESOP Programm 24.5.2017)". Mit diesem Programm soll angestellten und freien Mitarbeitern der Gesellschaft durch die Ausgabe von virtuellen Geschäftsanteilen ermöglicht werden, in Zukunft am Unternehmenserfolg der Gesellschaft teil zu haben.

Die Programmkonditionen sehen unter anderem Zahlungen von sogenannten "Exit-Boni" bei Eintritt bestimmter Veräußerungstatbestände vor. Durch den Verkauf sämtlicher Anteile an der metaphacts GmbH an die DS Digital Science GmbH mit Sitz in Köln wurde der Tatbestand für die Zahlung von sogenannten "Exit-Boni" erfüllt. Die finanziellen Verpflichtungen aus der eigentlichen Kaufpreiszahlung wurden bereits im Vorjahr berücksichtigt. Neben dem eigentlichen Kaufpreis wurden bei dem Verkauf sogenannte "Earn-Out-Komponenten" vereinbart; die erste von max. 3 "Earn-Out-Komponenten" wurde bereits im laufenden Wirtschaftsjahr berücksichtigt.

Zum Schluss des Berichtsjahres waren 5.332 virtuelle Geschäftsanteile an angestellte bzw. ausgeschiedene Mitarbeiter gewährt. Die finanzielle Verpflichtung für den Fall der Zahlung sämtlicher "Earn-Out-Komponenten" aus dem Verkauf beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 575.523,33.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 07.03.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

 

Walldorf, den 07.03.2024

gez. Sebastian Schmidt

Der Geschäftsführer

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