Coda Re-Invest GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Liviu Nistor-Puiu seit 15.9.2025 | Prokura |
Peter van Loo seit 17.12.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Reinhard Konrad seit 30.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CODA Investment SARL | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Braun Connectivity Solutions Group GmbHBayreuthKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH (vormals: Braun Group GmbH) mit Sitz in Bayreuth, Gottlieb-Keim-Straße 25, wird beim Amtsgericht Bayreuth unter dem Registerblatt HRB 6516 geführt. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH ist Mutterunternehmen im Konzern. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung und Bewertung wurde im Konzernabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Bezüglich der wichtigsten Ereignisse und Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Braun Connectivity Solutions Group GmbH und ihrer Tochterunternehmen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können sowie sich hierauf beziehende Maßnahmen und Pläne der gesetzlichen Vertreter zum Umgang mit diesen Ereignissen und Gegebenheiten verweisen wir auf unsere Darstellungen im Lagebericht in den Abschnitten "Darstellung der Lage" und "Prognose-, Chancen- und Risikobericht". Der Konzernabschluss der Braun Connectivity Solutions Group GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. In Ergänzung des gesetzlichen Bilanzgliederungsschemas wurde der Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" innerhalb des Eigenkapitals separat ausgewiesen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagengegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden mit den Anschaffungskosten, bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Fertigerzeugnisse wurden retrograd mit dem Verkaufspreis abzüglich Gewinnaufschlag und abzüglich Vertriebs- und Verwaltungskosten bewertet. Auf das gesamte Vorratsvermögen mit Ausnahme der Anzahlungen wurden angemessene Abschläge entsprechend der Lagerdauer vorgenommen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe des Skontierungswagnisses nebst Zinsen und Gebühren auf die Netto Forderungen Rechnung getragen. Für zweifelhafte Forderungen werden ggf. Einzelwertberichtigungen in entsprechender Höhe gebildet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen, die ausschließlich in Deutschland bestehen, wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbewertung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz für die deutsche Handelsbilanz nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB in Verbindung mit §§ 253 Abs. 1 Satz 2 und 246 Abs. 2 HGB vorgenommen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten im Zugangszeitpunkt mit dem Devisenkassamittelkurs. III. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag 1. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, (Mutterunternehmen) wurden die folgenden, unter einheitlicher Leitung des Mutterunternehmens stehenden Tochterunternehmen einbezogen. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH hält an diesen Unternehmen die folgenden Anteile:
Daneben ist die Dieter Braun GmbH zu 100 % an der Braun Tek LLC, USA, beteiligt. Die Braun Tek LLC übt keine Tätigkeit mehr aus. Eine Konsolidierung ist gem. § 296 Abs. 2 HGB unterblieben. Die Anteile werden daher als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 2. Konzernabschlussstichtag Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses (31. Dezember). 3. Änderung Konsolidierungskreis Im Vorjahr sind die Unternehmen der ASSMANN-Gruppe (ASSMANN WSW components Inc., Tempe/Arizona, USA; ASSMANN WSW components K.S., Partizanske, Slowakei; ASSMANN WSW Slovakia s.r.o., Partizanske, Slowakei; ASSMANN WSW components Ltd., Wanchai, Hong Kong; ASSMANN WSW components Ltd., Guangdong, China) zum 1. August 2022 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen worden. Darüber hinaus wurde die im Geschäftsjahr 2022 neu gegründete Tochtergesellschaft Dieter Braun Tunisia S.A.R.L., Messadine/Tunesien, erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen wird im Folgenden die komprimierte Bilanz zum 31. Dezember 2023 sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (Postenbezeichnungen sind vereinfacht, aber eindeutig) der Braun Gruppe (Dieter Braun GmbH, Bayreuth, Deutschland; OIET spol. s.r.o., Krajkova, Tschechien; Braun Kabel s.r.o., Karlovy Vary, Tschechien; Elcatec s.r.o., Havlickuv Brod, Tschechien; Fava Technics TOV, Uzhgorod, Ukraine; Braun Tek Mexico S.A. de C. V, Ciudad Juarez, Mexiko; Braun Tech (TianJin) Co. Ltd., Wu Qing Area of TianJin, China; Dieter Braun Tunisia S.A.R.L., Messadine, Tunesien) ohne die ASSMANN-Gruppe dargestellt.
IV. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Bei der Konsolidierung der Bilanzen und Gewinn und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden folgende Grundsätze angewendet: 1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode, § 301 Abs. 1 HGB. Ein verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. 2. Schuldenkonsolidierung Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden ergebnisneutral in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt. 3. Zwischenergebniseliminierung Zwischengewinne im Anlagevermögen wurden eliminiert. Im Vorratsvermögen ergeben sich geringe Zwischengewinne, die nicht eliminiert wurden. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Wesentliche Umsätze sowie andere Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden verrechnet. Währungsbedingte Aufrechnungsdifferenzen wurden gemäß DRS 25 in den Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" umgegliedert. 5. Währungsumrechnung Bei den in Fremdwährung aufgestellten Abschlüssen der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden Vermögensgegenstände und Schulden zum Kurs am Bilanzstichtag, Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Unterschiede aus der Währungsumrechnung bei Vermögensgegenständen und Schulden gegenüber der Umrechnung des Vorjahres sowie Umrechnungsdifferenzen zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz werden ergebnisneutral im Eigenkapital innerhalb des Unterschiedsbetrages aus der Währungsumrechnung ausgewiesen. Durch den Deutschen Rechnungslegungs Standard Nr. 25 werden Kursdifferenzen aus konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten nicht über die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, sondern innerhalb des Konzern-Eigenkapitals über die Währungsrücklage gebucht. V. Angaben zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Konzern-Anlagenspiegel zu ersehen. Der Konzern-Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Der im Rahmen der Kapitalkonsolidierung des Teilkonzerns der NewCo Braun GmbH entstandene Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2016 wird linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Im Berichtsjahr 2018 erfolgte eine nachträgliche Kaufpreisreduzierung in Höhe von TEUR 338 sowie im Berichtsjahr 2021 von TEUR 8. Zum 31. Dezember 2023 bestand planmäßig ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung des Teilkonzerns NewCo Braun GmbH in Höhe von TEUR 12.508 (VJ: TEUR 16.677). Die planmäßigen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 4.169. Aufgrund der aktuell wirtschaftlich angespannten Lage der Dieter Braun GmbH und ihrer Tochtergesellschaften wurde der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2023 vollständig abgeschrieben. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 12.508. Mit der Akquisition der Assmann-Gruppe, mit Sitz in Lüdenscheid, ist im Rahmen der Kapitalkonsolidierung des Teilkonzerns der Assmann WSW components GmbH ein Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Juli 2022 entstanden, welcher linear über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren ab dem 1. August 2022 abgeschrieben wird. Zum 31. Dezember 2023 besteht noch ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung des Teilkonzern Assmann WSW components GmbH in Höhe von 15.140 TEUR (VJ: TEUR 16.904). Die planmäßigen Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 1.764. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind EUR 285.250,00 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. 3. Eigenkapital Die Gründung der Gesellschaft am 31. August 2016 erfolgte mit einem Stammkapital von EUR 25.000,00 (Bargründung). 4. Rückstellungen Es wurde für den früheren Geschäftsführer, welcher mit Gesellschafterbeschluss vom 15. Juni 2009 aus der Gesellschaft ausgeschieden ist, eine Pensionsrückstellung i.H.v. 374.612,00 EUR (VJ: 386.715,00 EUR) nach der PUC Methode gebildet. Zur Berechnung wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, ein Rechnungszinssatz i.H.v. 1,83% sowie ein Rententrend i.H.v. 2,0% zugrunde gelegt. Am 1. Januar 2011 wurde mit der vorzeitigen Auszahlung der Pension begonnen. Die Bezüge hieraus betrugen im Jahr 2023 insgesamt 22 TEUR. Die Methodik zur Bestimmung des Rechnungszinses gem. § 253 HGB wurde am 26. Februar 2016 durch ein Gesetz geändert. Statt mit einem 7-Jahres-Durchschnittszins (1,76%) erfolgt die Bewertung mit einem 10-Jahres-Durchschnittszins (1,83%). Der Differenzbetrag, der sich zwischen den Bewertungen der Verpflichtungen mit den beiden Zinssätzen ergibt, beträgt TEUR 3 und ist ausschüttungsgesperrt. Im Wesentlichen sind für folgende Verpflichtungen und Risiken sonstige Rückstellungen gebildet worden:
5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen: Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in voller Höhe um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Es besteht eine Rangrücktrittserklärung für sämtliche Gesellschafterdarlehen. Sonstige Verbindlichkeiten: Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 641 (VJ: TEUR 645), Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt i.H.v. TEUR 715 (VJ: TEUR 738) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. TEUR 457 (VJ: TEUR 419). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingvereinbarungen für Maschinen und Fahrzeuge beträgt TEUR 1.892. Aus Erbbauzinsen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 19 (Laufzeit bis 30. September 2094). Darüber hinaus bestehen aus den Mietverträgen über die mit Büro, Fertigungs- und Lagergebäuden bebauten Grundstücke jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.096. Zum 31. Dezember 2023 wurden Forderungen in Höhe von TEUR 2.036 an eine Factoringgesellschaft veräußert. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Kapitalstruktur. Alle Forderungsausfallrisiken gehen auf die Factoringgesellschaft über. Wir behalten jedoch zwecks Kundenpflege das Debitorenmanagement inne. 7. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus folgenden Bewertungsunterschieden:
Die aktiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Die latenten Steuern auf Verlustvorträge betragen TEUR 81. Aus Konsolidierungsmaßnahmen ergeben sich nur geringe latente- Steuern, da diese im Wesentlichen die Bewertungsunterschiede aus der Bildung und Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts resultieren. Die latenten Steuern wurden mit dem Steuersatz der betreffenden Gesellschaft gebildet. Die Steuersätze liegen zwischen 19 % und 30 %. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
2. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten Nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich folgende Aufgliederung:
3. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 1.342 (i.V. TEUR 472) enthalten. 4. Außerplanmäßige Abschreibungen Im Posten "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" sind außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 12.508 enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 1.035 (i.V. TEUR 0) enthalten. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.258 (i.V. TEUR 1.155) enthalten. 7. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen TEUR 36 (Ertrag) latente Steuern. Der Vorjahresertrag für die latenten Steuern betrug TEUR 189. VII. Sonstige Pflichtangaben 1. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt:
2. Angaben über die Mitglieder der Gesellschaftsorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch die folgenden Geschäftsführer geführt:
Der Geschäftsführer Dr. Andreas Brand wurde am 28. Juni 2024 als Geschäftsführer abberufen. Am 22. Juli 2024 wurde Herr Ulrich Wallenhorst, wohnhaft in Wallenhorst (Wohnort und Nachname sind tatsächlich identisch) bei Osnabrück als Geschäftsführer bestellt. Am 30. November 2024 wurde Herr Ulrich Wallenhorst als Geschäftsführer abberufen. Am 7. August 2024 wurde Herr Dirk Konrad, wohnhaft in Pliening als Geschäftsführer bestellt. Am 1. Dezember 2024 wurde Herr Peter Van Loo Varsenare/Belgien als Geschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführer waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Den Mitgliedern des Beirates der Braun Connectivity Solutions Group GmbH (vormals: Braun Group GmbH) wurden Vergütungen i.H.v. insgesamt TEUR 80 ausbezahlt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer (§ 314 Abs. 1, Nr. 6 HGB) wird gemäß § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Abschlussprüferhonorare (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Der Abschlussprüfer des Konzernabschlusses hat für das Geschäftsjahr ein Gesamthonorar in Höhe von 114 TEUR berechnet. Das Honorar teilt sich wie folgt auf:
4. Übersicht über die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierter derivativer Finanzinstrumente:
5. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. 6. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Zur Ausschüttung an die Gesellschafter steht im Jahresabschluss der Muttergesellschaft Braun Connectivity Solutions Group GmbH ein Betrag in Höhe von TEUR 3.382 (i.V. TEUR 7.802) zur Verfügung. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Die Geschäftssituation im Automobilsektor hat sich beginnend im Jahr 2023, und zunehmend im Jahr 2024 weiter eingetrübt. Für die BCS-Gruppe macht sich dies durch abnehmende bzw. weniger gut prognostizierbare Auftragseingänge bemerkbar. Trotz dieser unvorteilhaften Entwicklung war die Liquiditätssituation im betrachteten Zeitraum immer komfortabel, und sämtliche Verbindlichkeiten wurden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Aufgrund der sich eintrübenden Marktlage hat die Geschäftsführung des BCS-Konzerns schon Ende 2023 eine Unternehmensberatung mit der Unterstützung bei der Erarbeitung von Gegenmaßnahmen und der Plausibilisierung der BCS-Mittelfristplanung beauftragt. Dies geschah auch zur Absicherung der anstehenden Prolongation des bestehenden Konsortialkreditvertrages per Ende Januar 2025. Mit den finanzierenden Banken haben wir so im November 2024 eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt.
Bayreuth, den 9. Dezember 2024 Braun Connectivity Solutions Group GmbH Dr. Karsten Obenaus, Gschäftsführer Peter Van Loo, Geschäftsführer Dirk Konrad, Geschäftsführer Angabe gemäß § 328 HGB: Der Konzernabschluss der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 16. Dezember 2024 gebilligt worden. Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Braun Connectivity Solutions Group GmbH , Bayreuth, im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung der Braun Connectivity Solutions Group GmbH , Bayreuth, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der Braun Connectivity Solutions Group GmbH im Geschäftsjahr 2023
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Braun Connectivity Solutions Group (BCS Gruppe) besteht aus zwei Teilkonzernen, der Dieter Braun Gruppe und der ASSMANN WSW Gruppe. Die Dieter Braun Gruppe konzentriert sich weiterhin auf die Kabelkonfektion für Automobil- und Industriekunden, die Weiterverarbeitung von Kabelsätzen im Basis- und Komfortsegment sowie Applikationen mit Anteilen Spritzgusstechnik in der Verbindungstechnologie. An unserem Standort in Bayreuth wird weiterhin die komplette Logistik der Dieter Braun Gruppe abgewickelt sowie zentral der Einkauf, der Vertrieb und weitere Zentralfunktionen. Die Produktion erfolgt über Standorte in der Tschechischen Republik sowie in der Ukraine. Zur Erschließung des NAFTA-Marktes haben wir des Weiteren einen Produktionsstandort in Mexico (Juarez). Die Kunden in Asien der Dieter Braun Gruppe werden über unseren Standort in China (Tianjin) betreut. Die im Geschäftsjahr 2022 neu gegründete Produktionsgesellschaft in Tunesien nahm im zweiten Quartal 2023 die Produktion auf. Diese wurde sukzessive im Berichtsjahr erweitert. Die ASSMANN WSW Gruppe konzentriert sich auf die Produktion und den Vertrieb von Kabelkonfektionen, Steckverbinder und Thermal Management Systemen an Automotive - und Industriekunden. Sie verfügt über eine eigene Produktionsstätte in der Slowakei. Die europäische Logistik erfolgt über den Hauptsitz der ASSMANN WSW in Lüdenscheid bzw. über den Produktionsstandort in der Slowakei. Neben dem Europäischen Markt wird auch der Amerikanische bedient. Dies erfolgt über eine eigene Vertriebsgesellschaft in den USA, über die auch die Logistik organisiert wird. 2. Forschung und Entwicklung Der Konzern entwickelt gemeinsam mit Kunden und Lieferanten Lösungen bei der Entwicklung von Kabelbäumen sowie Gesamtlösungen in diesem Bereich, z.B. inklusive Umspritzung. Hierbei können wir sowohl Partner bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Lösungen sein, aber auch von der Entwicklung bis zur Fertigung entsprechende Lösungen anbieten. An Bedeutung gewinnen Maßnahmen zur Verbesserung der CO 2 Bilanz, Vermeidung von PFAS-Giftstoffen und im Bereich Sensorik bezüglich der Einhaltung von Richtlinien zur technischen Sauberkeit in der Produktion. 3. Umwelt Die Konzern Umweltpolitik wird für alle Standorte gültig umgesetzt. In Unternehmensentscheidungen wird der ökologische Aspekt gleichberechtigt zu den anderen betriebswirtschaftlichen Kriterien behandelt. Für den Dieter Braun Teilkonzern haben wir einen Scope 3 - CO 2 Footprint erstellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation Im Geschäftsjahr 2023 verstärkten viele Zentralbanken ihren kontraktiven geldpolitischen Kurs aufgrund der hohen Inflationsraten und erhöhten folgerichtig die Leitzinsen auf seit langer Zeit nicht mehr gesehene Niveaus. Erfolge dieser Strategie stellten sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ein, wenn auch die Preissteigerungsraten nicht auf das gewünschte Niveau zurückkehrten. Durch die hohe Inflation und die hohen Zinsen wurden das wirtschaftliche Wachstum merklich gedämpft. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg demzufolge auch nur um 2,6 % im Gesamtjahr 2023. Der Zugang zu Energiequellen normalisierte sich zwar in Europa, aber die immer noch hohen Energiepreise verschlechterten die Wettbewerbsposition im internationalen Vergleich. Zusätzlich wurden Investoren und private Haushalte durch Herausforderungen wie der Wandel hin zu einer klimaschonenden Wirtschaft verunsichert. Insbesondere verlor Deutschland seine Rolle als wichtiger konjunktureller Treiber in Europa. Die US-Regierung unterstützte die Wirtschaft mit einem weitreichendem Ausgabenprogramm. Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt sich stabil, so dass der private Konsum und auch Investitionen begünstigt wurden. In China wurde der Umbau der Wirtschaft weg von einem mengen- hin zu einem technologiegetriebenen Wachstum forciert und mit Leitzinssenkungen unterstützt.
Quellen: Consensus Inc., Nationale Statistikämter Stand BIP-Wachstum 2023: Februar 2024 Stand BIP-Wachstum 2022: Wie im Vorjahr berichtet 2. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Dieter Braun Gruppe konzentriert sich auf die Kabelkonfektion für Automobil und Industriekunden, die Weiterverarbeitung von Kabelsätzen im Basis- und Komfortsegment sowie Applikationen mit Anteilen Spritzgusstechnik in der Verbindungstechnologie. Die Gesellschaften der ASSMANN WSW-Gruppe bieten Produkte aus den Bereichen Steckverbinder, Kühltechnik und Kabelkonfektionen an und runden somit das Portfolio der Dieter Braun-Gruppe ab. Insbesondere der Vertriebsweg über Distributoren und die regionale Ausrichtung auch im NAFTA Bereich ergänzen die Dieter Braun GmbH und ihre Tochtergesellschaften. In der Gesellschafterstruktur des Konzerns gab es gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen. Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Jahr stand immer noch unter dem Einfluss der Corona- Pandemie. Die ersten beiden Quartale fielen im Geschäftsjahr 2023 stärker im EBIT und im Umsatz aus, verglichen mit dem zweiten Halbjahr 2022. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2022 fiel das erste und zweite Halbjahr 2023 im Umsatz etwas schwächer aus. Das EBIT war im 1. Halbjahr 2023 schwächer und im 2. Halbjahr stärker verglichen zu 2022. Insgesamt erzielte der Braun Group Konzern im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresumsatz von 94,4 Mio. EUR, im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 mit 87,9 Mio. EUR und erreichte ein EBIT von -16,02 Mio. EUR (VJ: - 1,4 Mio. EUR). Trotz des immer noch schwierigen Marktumfeldes konnte die Kostenseite, aufgrund der schnell eingeleiteten Krisenmaßnahmen angepasst und zusätzliche Aufwendungen nahezu vermieden werden. Darüber hinaus wurde die Anpassung und der Aufbau der unterschiedlichen Ressourcen - unter Berücksichtigung des daraus resultierenden Investitionsbedarfs - konsequent fortgesetzt, die im Wesentlichen in der Flexibilisierung des Humankapitals sowie der Optimierung der Abläufe bestehen. Das stellte einmal mehr hohe Anforderungen an die Mitarbeiter, da die Nachfrage qualitativ und quantitativ stieg. Diese Herausforderung konnten wir, bedingt durch unseren integrierten kontinuierlichen Verbesserungsprozess (CIP) bei der Dieter Braun und ASSMANN WSW Gruppe mit der notwendigen Stringenz begegnen. Die schon im vierten Quartal 2020 begonnenen Energiepreissteigerungen führten zu gestiegenen Rohstoffpreisen sowie enorm steigenden Wiederbeschaffungszeiten. Durch intensive Preisoptimierungsgespräche mit unseren Lieferanten und Kunden, konnte die Materialaufwandsquote auf dem Vorjahresniveau gehalten bzw. leicht erhöht werden. Dem gegenüber kam es zu erneuten Lohnpreissteigerungen an unseren Produktionsstandorten (vorrangig in Tschechien, Mexiko und Bayreuth). Die Corona-Pandemie hat auch die Investitionstätigkeit beeinflusst. So wurden im Berichtsjahr nur gezielte Investitionsmaßnahmen umgesetzt. Insbesondere wurde in technische Neuerungen / Automatisierung investiert. Der Status der technischen Anlagen und Maschinen entspricht nach wie vor den aktuellen Produktionsanforderungen sowie den gesetzlichen und umweltrechtlichen Auflagen sowie auch den anstehenden technisch anspruchsvollen Neuanläufen. Neuinvestitionen werden teilweise über Leasingverträge vorgenommen, wobei 2023 in der BCS Gruppe EUR 3,5 Mio. investiert wurden - davon EUR 1,4 Mio. über Leasing. Es werden weiterhin Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Darüber hinaus führt die intensive Nutzung und Entwicklung der ERP-Software - verbunden mit weiteren im Jahr 2023 erfolgten Anpassungen - zur besseren Verknüpfung der europäischen Werke mit Bayreuth sowie zu einem verbesserten Aufbau von Kennzahlsystemen. Die Software ist so konzipiert, dass hiermit die Anforderungen der nächsten Jahre bewältigt werden könnten. Trotzdem haben wir zwecks weiterer Optimierungen und im Hinblick auf das zunehmende Thema IT-Sicherheit, ein umfangreiches Upgrade bereits im April 2022 durchgeführt (Version 5.2 auf 7.2). Neben der Ausweitung der EDI-Anbindungen von Kunden sowie Lieferanten, können nunmehr manuelle administrative Tätigkeiten weiter automatisiert werden. Wir werden diese ERP-Software im nächsten Jahr auch bei der ASSMANN WSW Gruppe einführen. Unser Unternehmen ist nach IATF 16949, ISO 9001, ISO 14001 und TISAX jeweils nach den neusten Versionen zertifiziert. Bedingt durch die verstärkte Kundennachfrage nach UL zertifizierten Produkten, liefern wir auch kundenbezogene Produkte mit UL-Zertifikat aus. Im Berichtsjahr haben wir unseren Mitarbeiterstamm durch die Akquisition der Assmann WSW Gruppe um 77 Mitarbeiter aufgestockt. Durch die Nachhaltigkeit der eingeführten kontinuierlichen Verbesserungsprozesse sowie Verlagerung von betriebswirtschaftlich Tätigkeiten in die Werke, die durch Anpassungen des ERP-Systems begleitet werden, konnten auch im Berichtsjahr betriebswirtschaftlich Rationalisierungsmöglichkeiten in nahezu allen Bereichen umgesetzt und Entlassungen vermieden werden. Ein wichtiges Ziel unseres Personalmanagements ist die Mitarbeiterzufriedenheit und die langfristige Bindung von Arbeitnehmern. Die Fluktuationsrate in unserem Konzern ist insgesamt gering. Um den steigenden Herausforderungen jederzeit gewachsen zu sein, werden unsere Mitarbeiter konzernweit regelmäßig fortgebildet. 3. Unternehmenssteuerung und finanzielle Kennzahlen Die Konzernsteuerung erfolgt durch eine rollierende Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Auftragsbestand, der Umsatz, die Wareneinsatzquote und das operative Ergebnis (EBIT) als wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Lage des Konzerns. 4. Darstellung der Lage 4.1. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) im Berichtsjahr um 7,0 % auf EUR 94,2 Mio. (VJ: EUR 88,1 Mio.). Im Berichtszeitraum erhöhten sich die Aufwendungen für Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 % auf EUR 50,4 Mio. (VJ: EUR 48,1 Mio.). Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) liegt unter dem Vorjahr mit 53,5 % (Vj: 54,6 %). Aufgrund steigender Lohnkosten stieg die Personalaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr auf 33,2 % an. Im Vorjahr lag sie bei 31,1 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 9.115 auf TEUR 11.231. Ursächlich für den Anstieg waren in erster Linie höhere Verwaltungs- und Instandhaltungskosten und deutlich gestiegene Fracht- und Logistikkosten. Die Quote der Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr auf 20,9 % (VJ: 6,9 %) gestiegen. Der starke Anstieg ist durch eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert der "NewCo Braun GmbH" i.H.v. 12,5 Mio.€ zurückzuführen. Das operative Ergebnis betrug im Berichtsjahr EUR -16,02 Mio. (VJ: EUR -1,4 Mio.). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass dieses Ergebnis mit Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 5,9 Mio. (VJ: EUR 5,0 Mio.) sowie einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert der "NewCo Braun GmbH" i.H.v. 12,5 Mio. € (VJ: 0,0 Mio.€) belastet wurde. Die Finanzaufwendungen beliefen sich auf TEUR 3.245 (VJ: TEUR 2.072). Zur Absicherung der neu aufgenommenen Bankverbindlichkeiten, mit denen der Kauf der ASSMANN WSW Gruppe finanziert wurde, wurde ein Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern hat sich somit ein Konzernjahresergebnis in Höhe von TEUR - 20.363 (VJ: TEUR -5.080) ergeben. Die Vorjahreserwartungen konnten nicht erfüllt werden. Diese Entwicklung ist unter Berücksichtigung der ständig neuen Herausforderungen (Ukraine Kriegshandlungen, Lieferkettenunterbrechungen, steigende Kosten etc.) zu betrachten. Das Geschäftsjahr 2023 ist unbefriedigend verlaufen. Unsere wirtschaftliche Lage ist derzeit kritisch zu betrachten. 4.2. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 von EUR 88,0 Mio. auf EUR 67,0 Mio. reduziert. Hauptursache ist die außerplanmäßige Abschreibung und die planmäßigen Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte sowie eine Reduktion des Vorratsvermögens. Auf der Passivseite war bei in etwa gleichem Schuldenstand eine Reduktion des Eigenkapitals durch das negative Ergebnis zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt -2,3 % (VJ: 21,1 %). Unter Einbezug der Gesellschafterdarlehen, für die mit dem Gesellschafter ein Rangrücktritt vereinbart wurde, beläuft sich das so berechnete wirtschaftliche Eigenkapital auf 37,2% (VJ: 49,2 %). Das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von EUR 24,8 Mio. (VJ: EUR 42,7 Mio.) beinhaltet im Wesentlichen zum einen den im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäfts- und Firmenwert, dessen Restbuchwert zum 31. Dezember 2023 EUR 15,1 Mio. (VJ: EUR 33,6 Mio.) betrug, und zum anderen Grundstücke und Gebäude in Höhe von EUR 5,1 Mio. (VJ: EUR 5,1 Mio.). Die kurzfristigen Vermögenswerte (ohne liquide Mittel) verminderten sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 31,3 Mio. (VJ: EUR 33,9 Mio.). Dies ist insbesondere auf die Verminderung des Vorratsbestands von EUR 23,0 Mio. auf EUR 19,8 Mio. sowie auf die Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 8,9 Mio. auf EUR 8,7 Mio. zurückzuführen. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital (ohne Rückstellungen) beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 49,7 Mio. (VJ: EUR 51,4 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten basieren alle auf, zum Teil variablen, marktüblichen Zinssätzen. Im Zuge der anhaltenden weltwirtschaftlichen Herausforderungen (Materialverknappung in Verbindung mit stark steigenden Rohstoffpreisen sowie verlängerten Wiederbeschaffungszeiten), wurde das Working Capital im Berichtsjahr 2023 stark beansprucht. Neben den bestehenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen, denen jederzeit pünktlich und in voller Höhe nachgekommen wurde, ist der Kreditvertrag auch an die Einhaltung bestimmter Kennzahlgrößen geknüpft. Eine Finanzkennzahl konnten zum 31. Dezember 2023 nicht eingehalten werden. Mit den finanzierenden Banken haben wir im November 2024 neben einer Waiver-Vereinbarung, eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals (inklusive kurzfristiger Rückstellungen) beträgt 25,4 % (VJ: 19,8 %). 4.3. Finanzlage Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsäquivalenten belief sich zum 31. Dezember 2023, unter Berücksichtigung der Wechselkurs- und bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds auf TEUR 8.498 (VJ: TEUR 10.478). Grundsätzlich verfolgen wir ein konservatives Finanzmanagement. Als außerbilanzielles Finanzierungsinstrument nutzen wir teilweise das Factoring unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf Basis unserer derzeitigen Finanz- und Liquiditätsplanung, welche durch Maßnahmen unserer finanzierenden Hausbanken flankiert wird, werden wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der BCS Konzern verfügt über ein mehrstufiges Risikomanagementsystem sowie über weitere unterstützende Kontrollsysteme. In dieses konzernweite System sind die Geschäftsführung sowie die Führungskräfte aus allen relevanten Unternehmensteilen eingebunden. Die zentrale Überwachung und Koordinierung des Risikomanagements-Prozesses erfolgt unmittelbar durch die Geschäftsführung und den Prokuristen der kaufmännischen Abteilung. Das Risikomanagement ist in die bestehende Planung-, Controlling- und Informationssysteme integriert und umfasst alle Gesellschaften der BCS-Gruppe. Neben dem Risikomanagement im engeren Sinn verfügt das Unternehmen damit über ein darüberhinausgehendes Überwachungssystem für Chancen und Risiken, das wesentliche Informationen aus sämtlichen Managementsystemen zu Chancen und Risiken auswertet und transparent macht. Der 2009 begonnene kontinuierliche Verbesserungsprozess (CIP) wurde auch 2023 konsequent fortgesetzt. Die hierzu stringent vorgenommenen Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen zeigen weiterhin positive Ergebnisse und Potentiale auf. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen nebst teilweisem Factoring derselben, Verbindlichkeiten (Skontierung), Leasing und Guthaben bei Kreditinstituten. Der BCS Konzern ist in allen Bereichen gut aufgestellt und wir verfügen über eine Transparenz sowohl in den Arbeitsabläufen wie auch in betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, die es uns ermöglicht, jede unbefriedigende Veränderung sofort zu erkennen und sofort mit geeigneten Gegenmaßnahmen zu reagieren. Unser Team ist ebenso motiviert wie engagiert und jeder Mitarbeiter identifiziert sich in hohem Maße mit seinem Arbeitsplatz und mit dem Unternehmen. Der Beginn des Ukraine Krieges im Februar 2022 trug wesentlich dazu bei, dass die europäische Energiepreise extrem angestiegen sind und die Inflationsraten zudem auch nachhaltig auf extrem hohem Niveau verharren. Beide verminderten sich zwar im Jahr 2023, sind jedoch höher als vor der Krise. Die weltweite politische Verunsicherung nahm weiterhin zu. Die Lieferkettenproblematiken, die während der Pandemie entstanden, waren auch im Jahr 2023 noch nicht vollständig gelöst. Auch der BCS Konzern ist von diesen Auswirkungen deutlich betroffen. Konnten im Geschäftsjahr 2022 wesentliche Risiken durch ein proaktives Krisenmanagement weitestgehend neutralisiert werden, so galt es für 2023 auch weiterhin potenzielle negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens eng zu verfolgen bzw. zeitgerecht entgegenzusteuern. Risiken für den BCS Konzern können hierbei die Absatzentwicklung, die Beeinträchtigungen der Produktion, die Personalverfügbarkeit, der Beschaffungsmarkt für Rohstoffe sowie insbesondere auch die Zulieferketten, Währungsverluste und erhöhte Energie- und Transportkosten betreffen. Wie stark der BCS Konzern weiterhin von den politischen, zum Teil sich ständig ändernden Reglementierungen, dem Verlauf des Ukraine Kriegs und der Krisen im Gaza Streifen und um Taiwan zu erwartenden Beeinträchtigung der Weltkonjunktur und damit des globalen Wirtschaftswachstums betroffen sein wird, ist nicht vorhersehbar. Letzte Erkenntnisse zeigen, dass diese Krisenherde mindestens bis in das Jahr 2024 maßgeblichen globalen Einfluss nehmen werden, wobei die genaue zeitliche und wirtschaftliche Dimension weiterhin unklar bleibt. Dementsprechend ist die BCS Konzern gefordert, stetig adäquate Maßnahmen und Gegenmaßnahmen zu treffen. Die Automobilbranche ist aktuell insbesondere durch den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität, der Konnektivität sowie dem autonomen Fahren geprägt. Auch nimmt der Konkurrenzdruck aus China im Bereich Elektromobilität zumindest auf den asiatischen Märkten fortlaufend zu. Dieser Prozess in Verbindung, mit der im Jahr 2023 immer noch bestandenen Ukraine Krise und den noch ungelösten Konflikten im Nahen Osten und in Asien verursacht in den Lieferketten und damit in der Planungssicherheit entsprechende Unstetigkeit, welche das notwendige Wachstum erheblich dämpfen bzw. beeinflussen können. Unsicherheiten können hier zu verzögerten Markt- und Produkteinführungen mit Auswirkung auf die Produkte der Dieter Braun GmbH führen. Im Berichtszeitraum hat sich die Markteinschätzung deutlich verschlechtert und auch für 2024 wird nur ein eingeschränkter Aufholprozess erwartet (siehe Wirtschaftsbericht). Darüber hinaus unterliegt die Automobilbranche fortlaufend konjunkturellen Risiken. Konjunkturelle Risiken sehen wir in den schon benannten Entwicklungen im Ukraine Krieg und in den noch ungelösten Konflikten im Nahen Osten und in Asien. Erhebliche Unsicherheiten für die konjunkturelle Entwicklung sehen wir ebenfalls in den weltweit protektionistischen Tendenzen, vor allem in Russland, China und USA. Durch höhere Zölle können insbesondere unsere Umsätze negative beeinflusst werden. Inwieweit der NAFTA Wirtschaftraum von diesen Tendenzen und damit auch unser Werk in Mexiko betroffen sein werden, bleibt abzuwarten. Neben diesen generellen und geopolitischen Risiken besteht das wesentliche Risiko in der Beschaffung der für die Produktion notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Grundsätzlich besteht das Risiko der Beeinträchtigung der Produktionsabläufe, wenn die Lieferanten ihren Lieferverpflichtungen nicht oder nicht rechtzeitig nachkommen oder die Unternehmen des BCS Konzerns die benötigten Rohstoffe nicht im benötigten Umfang oder zum benötigten Zeitpunkt und nur zu erhöhten Kosten am Markt beschaffen können die sie nicht an ihre Kunden weitergeben können. Die Beeinträchtigungen im Produktionsablauf können dazu führen, dass die Dieter Braun GmbH wiederum ihren eigenen Lieferverpflichtungen nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachkommen kann. Dies kann die bestehenden Kundenbeziehungen gefährden und zu Regressansprüchen führen, welche wiederum einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BCS Konzerns haben können. Die insgesamt sehr hohe Nachfrage bestimmter Materialien hatte im Jahr 2022 bereits zu deutlich längeren Lieferzeiten sowie zu einem massiven Anstieg der Beschaffungspreise geführt. Die BCS Group versucht das Risiko der Lieferantenabhängigkeit durch eine langfristige Produktionsplanung sowie den Rückgriff auf eine möglichst breite Anzahl an Lieferanten zu verringern. Gänzlich ausschließen kann man diese Risiken jedoch nicht. Materialpreiserhöhungen wurden größtenteils an unsere Kunden weitergegeben. Wesentliche Risiken können des Weiteren aus der Belieferung von Großkunden entstehen. Schwierigkeiten oder der Verlust eines solchen Kunden könnten zu einem Ausfall von Kundenforderungen sowie dem Verlust zukünftiger Umsätze und Deckungsbeiträge führen. Wir arbeiten jedoch ständig an der Verbreiterung der Kundenbasis, um diesen Risiken zu begegnen. Zudem haben wir im Jahr 2011 eine Warenkreditversicherung abgeschlossen, um für die BCS Group eine entsprechende Absicherung zu schaffen. Im Bereich der Kunden besteht ferner derzeit die Forderung nach einer Modifizierung der Zahlungsmodalitäten. Dieses beeinflusst dementsprechend unsere eigene Geschäftssituation. Ein besonderes Personalrisiko wird am Standort Tschechien kurz- und mittelfristig gesehen. Die sehr niedrige Arbeitslosenquote in Tschechien, die zunehmende Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter hinsichtlich Arbeitsstätte und Wohnort sowie insbesondere der Arbeitsmarktwettbewerb mit den grenznahen Unternehmen in Deutschland sind bereits eine besondere Herausforderung. Unserer Einschätzung nach wird sich diese Situation in absehbarer Zeit nicht ändern. Darüber hinaus steigt in Tschechien das Lohnniveau durch die sehr gute Arbeitsauslastung markant an. Um den steigenden Lohnkosten entgegenzusteuern haben wir im Jahr 2022 eine Produktionsgesellschaft in Tunesien gegründet, die im zweiten Quartal 2023 die Produktion aufgenommen hat. Letztendlich wird der tschechische Arbeitsmarkt weiterhin intensiv beobachtet, um unter Umständen weiter reagieren zu können. Wir beobachten jedoch auch einen Anstieg der Lohnkosten in Mexiko. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal am dortigen Standort ist seit der verstärkten Nachfrage lokaler und USamerikanischer Unternehmen nach mehr "local content" sehr gestiegen, was auch eine staatlich veranlasste Erhöhung der lokalen Lohnkosten nach sich zog. Das Währungsrisiko des BCS Konzerns ist im Wesentlichen durch operative Kosten der Fertigungen in Tschechien (Lohn- und Gemeinkostenanteil) begründet. Die Berechnung der Lohnleistungen erfolgt ausschließlich an die Dieter Braun GmbH und seit 1. Quartal 2017 in Tschechischen Kronen (CZK). Damit liegt das CZK-Währungsrisiko allein bei der Dieter Braun GmbH. Dieses Risiko hatten wir mit einer CZK-Kurssicherung für ca. 6 Jahre (Mai 2017 - September 2023) stark minimiert. Der mexikanische Peso ist im langjährigen Vergleich im Jahr 2023 gegenüber dem USD und dem EUR stark angestiegen. Da die Umsätze unserer mexikanischen Tochtergesellschaft in USD fakturiert werden, erhöht das zusätzlich zu den stetig steigenden Lohnkosten den Kostendruck. Die Braun Connectivity Solutions Group GmbH hat mit mehreren Banken einen Konsortialkreditvertrag abgeschlossen. Neben den bestehenden Zins- und Tilgungsverpflichtungen, denen jederzeit pünktlich und in voller Höhe nachgekommen wurde, ist der Kreditvertrag auch an die Einhaltung bestimmter Kennzahlgrößen geknüpft. Eine Finanzkennzahl konnten zum 31. Dezember 2023 nicht eingehalten werden. Mit den finanzierenden Banken haben wir im November 2024 neben einer Waiver-Vereinbarung, eine Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien in gleicher Höhe vereinbaren können, die die Durchfinanzierung des BCS-Konzerns bis Ende 2027 sicherstellt. Im Rahmen der Kreditverlängerung legt die Hauptgesellschafterin EUR 2,9 Mio. in die Kapitalrücklage ein und gibt ein zusätzliches Gesellschafterdarlehen von EUR 0,5 Mio. Teilweise nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien wurden teilweise reduziert und dafür über einen längeren Zeitraum zugesagt. Es besteht das Risiko, dass diese Kennzahlen bei einer anhaltenden wirtschaftlichen schwachen Entwicklung wieder nicht eingehalten werden können. Das erhöhte Zinsrisiko, verursacht durch die steigenden Zinsen, haben wir durch den Abschluss eines Zinssicherungsgeschäftes vermindert. Mit Ausnahme der immer noch schwer abschätzbaren Auswirkungen der geopolitischen Krisenherde, anhaltenden Rohstoffpreiserhöhungen, Lohnkostensteigerungen, protektionistischen Zöllen und der daraus resultierenden makro- und mikroökonomischen Implikationen beurteilt die Geschäftsführung die Risiken insgesamt als begrenzt und kalkulierbar. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Einzelrisiken, die als existenziell einzustufen wären. Die Geschäftsführung stuft in der Gesamtsumme der einzelnen Risiken in Verbindung mit den getroffenen Gegenmaßnahmen die langfristige Entwicklung des Unternehmens als positiv ein. Ohne die besondere Situation der genannten Risikobereiche, wäre die Geschäftsführung bei einer zusammenfassenden Betrachtung der Chancen und Risiken, die die Entwicklung des BCS Konzerns beeinflussen könnten, zu einer uneingeschränkt positiven Einschätzung gekommen. Vorhandene und erkannte Risiken wären als beherrschbar eingestuft gewesen. Unter Berücksichtigung dieser Krisenherde und der sich daraus ergebenden besonderen Situation, sind jedoch auch im Geschäftsjahr 2024 weiterhin außerordentliche Risiken zu sehen. Die Ergebnisse der mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Entwicklung des BCS Konzerns zum Zeitpunkt der Erstellung des Geschäftsberichts sind auch in Folge nicht abschätzbar. Die Geschäftsführung agiert deswegen risikobewusst und hat durchgängig Maßnahmen zur Reduktion des Risikopotenzials ergriffen. Auf Basis der aktuellen Auftragslage besteht keine Unsicherheit darüber, ob der Konzern der BCS Group dazu in der Lage ist, ihre Unternehmenstätigkeit fortzuführen. Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht insofern vom aktuellen Standpunkt nicht. Allerdings ist der mittel- bis langfristige Einfluss der Folgen der genannten Krisenherde auf die Geschäftsentwicklung aktuell nicht abschätzbar. Die Geschäftsführung geht aktuell von einer noch nicht absehbaren Beeinflussung der zukünftigen Ergebnisse aus. Verzögerungen bei Auftragsvergaben bzw. bereits beauftragter Projekte, Kostenerhöhungen, Engpässe in der Logistik oder beispielweise Probleme der Lieferketten oder die Nichterfüllung der finanziellen Kennzahlen können nicht ausgeschlossen werden. Sollten die negativen Absatzwirkungen aufgrund der genannten Risiken über einen längeren Zeitraum anhalten und damit eine Normalisierung der Absatzsituation in allen Märkten in den nächsten Wochen und Monaten ausbleiben, ist die oben genannte Risikoeinschätzung neu zu bewerten. Darüber hinaus sind zum aktuellen Zeitpunkt keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der BCS Gruppe gefährden könnten. Mit Ausnahme der Kriegshandlungen in der Ukraine sind bei der Berichterstattung die in Erwägung gezogenen Risiken aus geopolitischen Entwicklungen, Markt-, Kunden- und Lieferantenentwicklungen, welche das Geschäft der BCS Gruppe negativ beeinträchtigen könnten, als abgrenzbar und beherrschbar einzustufen. Basierend auf der dargestellten Entwicklung ist das Jahr 2024 für die BCS Gruppe bis zum September schwächer verlaufen. In den ersten 9 Monaten führte dies zu einer Verminderung der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Wie gehen für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von EUR 84 Mio. und einem Jahresfehlbetrag von EUR - 11 Mio. aus.
Bayreuth, den 9. Dezember 2024 Braun Connectivity Solutions Group GmbH Dr. Karsten Obenaus, Geschäftsführer Dirk Konrad, Geschäftsführer Peter Van Loo, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Braun Connectivity Solutions Group GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, 10. Dezember 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer Matthias Reiber, Wirtschaftsprüfer |
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