Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 4391
Eingetragen
30.11.2007
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Das Halten und die Verwaltung von Grundund sonstigem Vermögen sowie von Beteiligungen an Unternehmen aller Rechtsformen, Größen und Branchen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Hausner
seit 21.6.2024
Geschäftsführer
Christoph Heubeck
seit 5.9.2022
Geschäftsführer
Helga Moissl
seit 30.11.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

8.33% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
8.33%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Hans Häusner
91578 Leutershausen
50.00%
Gerhard Häusner
91578 Leutershausen
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hausner GmbH

Leutershausen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Konzernlagebericht

Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

In den Konzernabschluss der Hausner GmbH, Leutershausen werden die TVU Textilveredlungsunion GmbH, die TVU Garnvertrieb GmbH und die Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG einbezogen. Die Hausner GmbH fungiert als Holding dieser drei operativen Gesellschaften, die sich in den Geschäftsfeldern Roh-/ Farbgarnhandel, Garnveredlung und Bereitstellung von Prozess- bzw. Nahwärme betätigen. Außerdem bestehen die Unternehmensbereiche Wirkwaren (unter der Marke CompoPac) und Strickwaren, die in den bestehenden Gesellschaften integriert sind. Zu den Kunden der textilen Kette zählen insbesondere Webereien, Strickereien und weitere Betriebe der Textilindustrie. Das Heizwerk liefert die für das Färben notwendige Prozesswärme, gleichzeitig wird Wärme an umliegende Abnehmer geliefert.

Die Produktion (Garnveredlung, Wirkerei), der Garnhandel und das Heizwerk befinden sich am Standort Leutershausen.

Von den Umsatzerlösen wurden 51 % im Ausland erzielt (überwiegend Westeuropa und MOE-Staaten), die umsatzstärksten Exportländer waren Österreich, Großbritannien, Frankreich, Ungarn, Slowenien und Bulgarien.

Insbesondere das Garnhandelsgeschäft ist stark von externen Faktoren beeinflusst, vorwiegend durch den Beschaffungspreis der Rohbaumwolle und weiterer Garne und Vorprodukte auf dem Weltmarkt, aber auch durch die Entwicklung des US-Dollar - Kurses zum Euro, da ein Großteil des Rohgarnes auf US-Dollar Basis eingekauft wird.

Die Tochtergesellschaften der Hausner GmbH, die TVU Textilveredlungsunion GmbH, die TVU Garnvertrieb GmbH und die Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG haben von der Befreiung der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch gemacht.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungsarbeit sind innovative Produkte und Verfahren, die wir oftmals in Zusammenarbeit mit unseren Kunden vorantreiben. Dies betrifft insbesondere Garne, Veredlung und Ausrüstungen für die medizinische und technische Textilindustrie sowie den Bereich der Textilien mit den Einsatzzwecken in den Bereichen Agrar und Lebensmittel. Außerdem arbeiten wir im Verbund mit anderen Unternehmen und Hochschulen an der Erforschung neuer Veredlungsmöglichkeiten und Garnarten.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team von 14 hochqualifizierten Mitarbeitern in Entwicklung, Labor und Technik. Die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 463 und rund TEUR 5 an Fördergeldern und entsprechen somit etwa 0,9 % vom Umsatz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Zeitraum des zu berichtenden Geschäftsjahres September 2022 bis August 2023 entwickelte sich die Wirtschaft Deutschland stagnierend bis negativ. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte. Die deutsche Textilindustrie hat im Betrachtungszeitraum in Deutschland ein leichtes Minus zu verzeichnen. Große Herausforderung sind die Kostensteigerungen in den Bereichen Energie und Personal und die generell schwache Nachfrage. Vor diesem Hintergrund hat der Hausner Konzern es geschafft, die Umsätze und Erträge auf sehr gutem Niveau zu halten. Dies gelang mit der Weiterentwicklung und dem Ausbau unserer Veredlungsgeschäfte und dem wachsenden Erfolg unserer neuen Geschäftsmodelle.. Mit unserer finanziellen Stärke, unserer Innovationskraft sowie dem hohen Maß an Flexibilität und Qualität stellen wir uns den ungewissen, wirtschaftlichen Entwicklungen auch weiterhin entgegen.

In der Veredlungsbranche ist im ersten Halbjahr 2023 in Deutschland der Umsatz um -5,6% zurückgegangen, während die Hausner-Gruppe im Bereich Veredlung die Menge um + 6,7% und den Umsatz um 15,2% steigerte. Der Marktanteil in Deutschland in der Veredlung betrug, bezogen auf die produzierte Menge, rund 22%.

Im Segment Garnhandel ist der Umsatz mit -7,5 % leicht rückläufig, der Absatz ging um -21,3% zurück. Da hier Vergleichszahlen aus Deutschland fehlen, ist eine Einordnung zum Gesamtmarkt nicht möglich.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz hat sich mit einem Minus 2,2 % im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr etwas vermindert. . Die neuen Geschäftsmodelle konnten erneut ein Umsatzwachstum verzeichnen.

Die Materialaufwandsquote sank von 69,1 % auf 66,3 %. Daraus resultiert ein von 30,9 % auf 33,7 % gestiegener Rohertrag. Die Personalkostenquote stieg von 15,7 % auf 17,5 %, die Abschreibungen von 1,5 % auf 1,6 %, die sonstigen Betriebsaufwendungen im Vorjahr von 8,1 % auf 9,2 %.

Das Betriebsergebnis verringerte sich von TEUR 3.457 auf TEUR 3.075 gegenüber Vorjahr und das Finanzergebnis von TEUR -82 auf TEUR -109. Der Konzernjahresüberschuss sank von TEUR 2.373 auf TEUR 2.221.

III. Lage

1. Ertragslage

Unser operatives Geschäft betrifft die Garnveredlung, den Garnhandel und den Betrieb eines Heizwerks sowie unsere neuen Geschäftsmodelle. Die Geschäftsentwicklung war im Geschäftsjahr 2022/2023 zufriedenstellend. Die Planzahlen im Veredlungsbereich wurden deutlich übertroffen. Der Umsatz war um +20,3% höher, der Absatz um +14,2%, das Ergebnis war deutlich besser. Im Bereich Garnhandel stieg der Umsatz gegenüber dem Plan um +9,1 %, der Absatz sank um -26,0 %, bei besserem Ergebnis. Im Heizwerk konnte ein positiver Beitrag erwirtschaftet werden. Die Umsätze und Ergebnisse der neuen Geschäftsmodelle Wirk- und Strickwaren wurden teilweise deutlich gesteigert.

Die Aufwendungen für Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen um 8,8 % gegenüber dem Vorjahr.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist sehr stabil. Nach wie vor werden die Forderungen an einen Factor abgetreten und 90 % der angekauften Forderungen vom Factor sofort ausbezahlt. Es ist gewährleistet, dass alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sofort mit Skonto bezahlt werden können. Die Lieferantenverbindlichkeiten sanken gegenüber dem Vorjahr um -44,3 %, die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um +3,0%.

Das lang- und mittelfristige Fremdkapital sank insgesamt um -7,8 % auf TEUR 1.130. Die Eigenkapitalquote stieg von 75,1 % auf 77,9 %.

Der Finanzmittelfonds am 31.08.2023 ist deutlich höher als im Vorjahr, er stieg von TEUR 2.653 auf TEUR 9.163. Grundsätzlich werden Investitionen (TEUR 896) vorwiegend für produktionstechnische Anlagen und Sanierungen von Räumlichkeiten durch den freien Cashflow finanziert. Es liegen darüber hinaus innerhalb des Konzerns ausreichende Kreditlinien vor, um Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Wir verweisen zudem auf die separate Kapitalflussrechnung.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr in der Struktur wie folgt geändert. Das langfristig gebundene Vermögen stieg leicht von EUR 5,69 Mio. auf EUR 5,76 Mio. Das kurzfristig gebundene Vermögen sank stark von EUR 22,5 Mio. auf EUR 17,7 Mio. Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf die stark gesunkenen Durchschnittspreise im Garneinkauf und damit auch auf die Vorräte.. Die liquiden Mittel sind mit TEUR 9.163 deutlich höher als zum Vorjahreswert (TEUR 2.653). Grund dafür sind der positive Cashflow aus dem Ergebnis sowie die gesunkenen Lagerbestände. Die gesamte Bilanzsumme erhöhte sich von EUR 30,86 Mio. auf EUR 32,61 Mio.

IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung des Unternehmens ziehen wir bestimmte Leistungskennzahlen heran, diese sind Umsatzrendite, Eigenkapitalquote, Rentabilität pro Mitarbeiter und Produktivität pro Mitarbeiter.

Die Umsatzrendite sank von 4,5 % auf 4,3 %. Die Eigenkapitalquote hat sich von 75,1 auf 77,9 % erhöht. Der Umsatz pro Mitarbeiter (Produktivität) sank von TEUR 369 auf TEUR 344. Der Gewinn pro Mitarbeiter (Rentabilität) ist von TEUR 16,7 auf TEUR 14,9 zurückgegangen. Wir sind mit der Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 zufrieden.

Auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren bestimmen in vielen Bereichen das Unternehmensergebnis. So wird sehr viel Wert auf Kundenzufriedenheit gelegt, die im Wesentlichen durch beste Qualität und Service ihre Befriedigung findet. In der jährlichen Umfrage wurden wieder sehr gute Noten erreicht. Im Veredlungsbereich haben sich die Nacharbeitsverluste erhöht.

Unser Personal wird regelmäßig durch Übernahme gewerblicher und kaufmännischer Auszubildender verstärkt, um weiterhin geeignetes Fachpersonal auf qualitativ hohem Niveau insbesondere im gewerblichen Bereich zu erhalten. In Zeiten von Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel ist es für uns sehr wichtig laufend in die Werbung und Ausbildung zu investieren. Per 31.08.2023 waren zwei gewerbliche und drei kaufmännische Mitarbeiter in der Ausbildung.

Auf die Fort- und Weiterbildung des Stammpersonals wird ein sehr großer Wert gelegt. Das Thema Wissen unternehmensintern festzuhalten weiterzugeben und aufzubauen ist von zentraler strategischer Bedeutung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zudem rund 14 TEUR in externe Fortbildungen investiert.

Als verantwortungsbewusstes, in Deutschland produzierendes Textilunternehmen sind Umweltbelange und Energieverbräuche für uns selbstverständlich von zentraler Bedeutung. Die bestehenden Umwelt- und Energiemanagementsysteme werden laufend als Steuerungsinstrument für Beschaffung, Einsparung und Entsorgung aktualisiert und werden jährlich im Rahmen der Zertifizierungssysteme einer Überprüfung unterzogen.

V. Prognosebericht

Die nachstehenden Einschätzungen enthalten Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung beziehen. Sie stellen Einschätzungen dar, die auf Basis, der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen werden. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken (wir verweisen auf den Risikobericht) eintreffen, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse abweichen. Als Prognosezeitraum betrachten wir den Zeitraum vom 01. September 2023 bis zum 31. August 2024.

Die Unternehmensentwicklung für das nächste Geschäftsjahr wurde aufgrund der Kostensteigerungen (v.a. in den Bereichen Energie und Personal) und vielen makroökonomischen Unsicherheiten als schwächer zum positiven Vorjahr beurteilt. Wir planen mit einem geringeren Umsatz zum Vorjahr, im Bereich Produktion um -7 % und im Handel um -12 %. Beim Garnhandel ist das auch auf die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Rohgarndurchschnittspreisen zurückzuführen. Wir planen bei Veredlung, Garnhandel und Heizwerk mit einem positiven Ergebnis, konsolidiert mit einem geringeren Ergebnis als im Vorjahr, bedingt durch die Kostenerhöhungen. Bis November 2023 war die Umsatzentwicklung in der Hausner Gruppe besser als im Plan festgeschrieben.

Wie bisher werden wir in der Lage sein, allen unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen eine angemessene Umsatzsteigerung für das Unternehmen erwarten lassen und die Risiken als beherrschbar angesehen werden. Aufgrund der flachen Organisationsstrukturen ist eine zeitnahe Berichterstattung über Risiken und Chancen sichergestellt. Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Chancen und Risiken lassen sich aufgrund ihrer Art nicht quantifizieren, sind aber thematisch segmentiert und in der Reihenfolge der von der Geschäftsleitung eingeschätzten Wesentlichkeit aufgeführt, wobei der wesentlichste Bereich jeweils am Anfang genannt ist.

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die weiterhin hohe Inflation (bei uns: Garn, FCH, Energie, Verpackungen, etc.) stellt für alle Industriebetriebe unmittelbar eine große Herausforderung dar. Die steigenden Preise führen zum Konsumrückgang, der schlussendlich auch uns als Industriebetrieb mittelbar in Form von geringerer Nachfrage trifft. Gleichzeitig zeigt sich der Arbeitsmarkt sehr robust, weswegen von hohen Lohn-/und Gehaltstariferhöhungen auszugehen ist. Die Gefahr einer Lohn- Preisspirale wächst. Neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu gewinnen wird weiter schwieriger. Wir begegnen diesen Risiken mit der Fortführung unserer langjährigen Partnerschaften mit Kunden und Lieferanten und unserer finanziellen Stärke. Für die Zukunft wird außerdem eine neue Strategie unser unternehmerisches Handeln prägen, welche auf die Bewältigung der Herausforderungen einzahlt. Sie wurde im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahres verabschiedet. Im Bereich Personal wird eine neue Stelle geschaffen, die sich strategisch um das Personalmanagement kümmert.

Branchenspezifische Risiken

Risiken und Absatzrückgänge in den traditionellen Absatzsegmenten Heim- / Haustextilen und Strick begegnen wir durch vermehrte Diversifizierung in die Absatzmärkte der medizinischen und technischen Textilindustrie und durch die Neuentwicklung von Qualitäten und Färbeverfahren. Auch die verstärkte Kooperation mit einzelnen Key Accounts in allen Branchen erweist sich als erfolgreich und wird weiter ausgebaut. Zusätzlich ist es uns gelungen, weitere textile Geschäftsmodelle neben dem Bestandsgeschäft aufzubauen und zu etablieren, die sich hinsichtlich Branchen ebenfalls als risikominimierend auswirken (z.B. Agrar und Einzelhandel).

Ertragsorientierte Risiken

Durch Kooperationen mit Garnlieferanten begegnen wir dem Druck auf die Rohertragsmargen erfolgreich und werden unseren Fokus auch weiterhin der Qualität unserer Produkte und dem Veredlungsprozess widmen, um Kostensteigerungen im Produktionsprozess erfolgreich im Markt durchsetzen zu können. Prägendes externes Risiko für das Veredlungsgeschäft ist der Farbstoff-, Chemikalien- und Hilfsmittelmarkt. Beschaffungsschwierigkeiten und Preissteigerungen können wegen sich kurzfristig ändernden Produktionskapazitäten oder verschärften Auflagen eintreten. Ein weiteres Ertragsrisiko im Bereich Veredlung sind die hohen Kosten für Rohwasser, Energie und Abwasser. Vor allem die Kosten für Energie werden kurzfristig deutlich steigen. In diesen Themenbereichen befinden sich Projekte in der Planung bzw. Umsetzung, durch technische Innovationen die Abhängigkeit von externer Seite zu reduzieren und die Ausfallsicherheit auch in der Zukunft sicherzustellen, womit langfristig der Ertrag gesichert wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditäts- und Eigenkapital-Situation sind äußerst stabil. Von dieser Seite sind keine Risiken erkennbar.

Währungsrisiken werden nach wie vor konsequent sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Zum Stichtag bestanden folgende offenen Devisentermingeschäfte: Terminkäufe in Höhe von TUS-$4.659.

Die Zusammenfassung der Geschäfte in US-$ erfolgt in Form von Mikro-Hedges. Abzusicherndes Grundgeschäft ist die Vorratsbeschaffung in Fremdwährung, genauer die zukünftige Fremdwährungsverbindlichkeit. Als Sicherungsinstrument dient das Devisentermingeschäft. Die Sicherungsbeziehung schützt vor höheren Beschaffungskosten infolge eines Dollaranstiegs. Aufgrund identischer Basisrisiken in den Grund- und Sicherungsgeschäften, welche mit einem Wert von 1 negativ korreliert sind, gleichen sich die Marktänderungen innerhalb der Bewertungseinheit vollständig aus. Eine bilanzielle Berücksichtigung der negativen Marktwerte einzelner Grund- oder Sicherungsgeschäfte war daher nicht erforderlich (Einfrierungsmethode).

Positiven Zeitwerten (TEUR 8) stehen negative Zeitwerte (TEUR 47) gegenüber.

Da die entsprechenden Verträge nur zum Zwecke der Absicherung eines erwarteten Bedarfes abgeschlossen werden und mit der Lieferung der Waren die Sicherungszwecke erfüllt werden, sind die Kriterien einer Bewertungseinheit erfüllt. Die entsprechenden Währungskurse gehen vielmehr in die Bewertung des Vorratsvermögens und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ein.

Die einzelnen Devisentermingeschäfte haben unterschiedliche Laufzeiten, maximal bis Dezember 2023.

Aufgrund der Änderung des Zinsumfelds wurde Mitte 2022 ein Zinsswap zur Begrenzung der Zinsschwankungen aus der Refinanzierung des Factoringvolumens in Höhe von EUR 4 Mio. abgeschlossen. Die Laufzeit hat am 30.12.2022 begonnen und endet am 31.12.2026. Aufgrund identischer Basisrisiken in den Grund- und Sicherungsgeschäften, welche mit einem Wert von 1 negativ korreliert sind, gleichen sich die Marktänderungen innerhalb der Bewertungseinheit vollständig aus. Eine bilanzielle Berücksichtigung der negativen Marktwerte einzelner Grund- oder Sicherungsgeschäfte war daher nicht erforderlich (Einfrierungsmethode). Der Zinsswap weist einen negativen Zeitwert von TEUR 7 aus. Er ist nur zum Zwecke der Abdeckung des Zinsrisikos aus Forderungsabtretungen, welche mit Auszahlung durch das Factoringunternehmen erfüllt werden, abgeschlossen. Die Kriterien einer Bewertungseinheit sind erfüllt.

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen ferner Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Insgesamt werden die Risiken in den verschiedenen Bereichen durch ein Risikomanagementsystem überwacht und erkennbare Chancen gezielt durch KVP-Projekte oder entsprechende Investitionen genutzt. Ziel des Risikomanagements ist die langfristige Sicherung der Vermögens- und Ertragslage der Unternehmensgruppe.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite (Rohgarn) haben wir eine breite Palette von Lieferantenverbindungen, in Fernost und anderen Teilen der Welt. Im Bereich des Einkaufs der für die Veredlung notwendigen Farbstoffe und Hilfsmittel verstehen wir es mittels unserer Beschaffungsstrategie möglichen Lieferengpässenoder Qualitätsproblemen zu begegnen.

Auf der Kundenseite sehen wir gute Chancen bei Großkunden und Kunden mit hohen technischen oder qualitativen Anforderungen wie zum Beispiel im medizinischen und technischen Bereich, denen wir absolut marktgerechte Preise bieten können, bei besserer Qualität gegenüber unseren Mitbewerbern. Insbesondere die Produktionsqualität gewährleisten wir durch permanente Investitionen in neueste Färbereitechnik und konstant hohes Aus- und Weiterbildungsniveau unserer Mitarbeiter.

Unsere Maßnahmen zur Diversifizierung des Konzerns haben sich weiter verstetigt. Für die Marke "CompoPac" mit eigener Produktion bestehen weiterhin gute Wachstumsaussichten, neue Marktchancen und Potential für weitere Produktentwicklungen. In der Entwicklung befinden sich weiterhin der Bereich Handel von T-Shirts und Poloshirts, unter anderem im Endverbrauchermarkt mit "TomFyfe". Mit unseren Innovationen ergeben sich außerdem Synergieeffekte für die angestammten Geschäfte Garnveredlung und -handel, sodass wir für alle unsere Kunden auch in Zukunft ein wertvoller Partner sein können.

In Teilbereichen im Einsatz befindet sich ein neues Warenwirtschaftssystem, welches zukünftig auch im Bestandsgeschäft die internen Prozesse noch effizienter und kundenorientierter gestalten soll.

Das Fernwärmenetz des Heizwerks befindet sich aktuell im Ausbau, es sollen gut 45 Haushalte in Leutershausen an das Heizwerk neu angeschlossen werden.

Gegenüber den Vorjahreszahlen hat sich das Geschäft bis November 2023 im Handelsbereich und in der Veredlung etwas unter Vorjahresniveau entwickelt. Im Bereich Heizwerk rechnen wir gegenüber dem Vorjahr mit einem schlechteren, aber positiven Ergebnis.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereigneten, lagen bis zur Erstellung des Berichts nicht vor.

4. Gesamtaussage

Die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland ist eingetrübt und wird auch die positive wirtschaftliche Entwicklung der Hausner Gruppe verlangsamen. Die Hausner Gruppe hat es jedoch geschafft, in einem rückläufigen Markt ihre Position zu stärken und sich durch neue Geschäftsmodelle breiter aufzustellen. Die kommenden Kostensteigerungen vor allem in den Bereichen Personal und Energiekosten zukünftig vor Herausforderungen stellen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stärke, der leistungsfähigen Mitarbeiterschaft und mithilfe unseres sehr hohen Qualitätsniveaus und unserer Innovationskraft sehen wir uns für die Bewältigung dieser Risiken gut gerüstet. Somit werden wir auch weiterhin unsere Kunden zufrieden stellen und neue Kunden hinzugewinnen.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind zurzeit nicht erkennbar.

 

Leutershausen, den 23. Januar 2024

gez. Gerhard Hausner als Geschäftsführer der Hausner GmbH

gez. Christoph Heubeck als Geschäftsführer der Hausner GmbH

Konzernbilanz

Aktiva

31.8.2023 31.8.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 5.763.764,05 5.684.389,59
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 445.924,29 382.653,14
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 301.319,75 201.897,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 144.604,54 180.755,68
II. Sachanlagen 5.263.188,76 5.247.085,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.883.757,66 2.004.517,25
2. technische Anlagen und Maschinen 2.224.872,60 2.308.230,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 542.484,23 477.107,66
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 612.074,27 457.229,98
III. Finanzanlagen 54.651,00 54.651,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.200,00 54.200,00
2. sonstige Ausleihungen 1,00 1,00
3. Genossenschaftsanteile 450,00 450,00
B. Umlaufvermögen 26.741.739,26 25.104.570,18
I. Vorräte 14.873.421,74 18.223.711,87
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.689.856,00 1.644.520,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 613.943,25 762.923,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 12.197.084,68 15.529.911,48
4. geleistete Anzahlungen 372.537,81 286.357,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.705.162,08 4.227.815,26
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.566.351,60 3.217.199,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.138.810,48 1.010.615,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.163.155,44 2.653.043,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.872,19 74.445,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 32.609.375,50 30.863.405,20

Passiva

31.8.2023 31.8.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 25.390.674,27 23.170.089,42
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Kapitalrücklage 2.252.034,81 2.252.034,81
III. Gewinnvortrag 20.318.054,60 17.944.403,59
IV. Konzernjahresüberschuss 2.220.584,86 2.373.651,02
B. Rückstellungen 3.532.446,79 3.057.647,42
1. Steuerrückstellungen 1.419.093,00 788.351,00
2. sonstige Rückstellungen 2.113.353,79 2.269.296,42
C. Verbindlichkeiten 3.686.254,44 4.575.820,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.379.901,00 1.526.837,38
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 40.734,00 85.189,33
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 995.974,06 1.787.041,17
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58.029,66 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.211.615,72 1.176.752,48
davon aus Steuern 822.504,77 441.204,37
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 10.880,58 5.092,47
D. Passive latente Steuern 0,00 59.848,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 32.609.375,50 30.863.405,20

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.9.2022 - 31.8.2023 1.9.2021 - 31.8.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 51.310.789,33 52.460.389,12
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -148.979,75 148.152,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 4.874,51 10.937,62
4. sonstige betriebliche Erträge 296.171,20 494.888,96
5. Materialaufwand 33.905.099,50 36.367.317,52
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 31.934.144,96 34.619.409,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.970.954,54 1.747.908,31
6. Personalaufwand 8.935.830,36 8.279.083,73
a) Löhne und Gehälter 7.537.063,32 7.002.395,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.398.767,04 1.276.688,11
davon für Altersversorgung 4.157,63 41.943,70
7. Abschreibungen 840.311,06 772.550,54
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 840.311,06 772.550,54
8. übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 4.707.232,06 4.237.817,09
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.914,05 4.701,96
davon aus Abzinsung 5.300,00 4.700,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 166.988,88 86.585,50
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 701.018,73 958.547,91
davon Erträge aus der Veränderung latenter Steuern 59.848,00 8.533,00
12. Ergebnis nach Steuern 2.264.288,75 2.417.167,37
13. sonstige Steuern 43.703,89 43.516,35
14. Konzernjahresüberschuss 2.220.584,86 2.373.651,02

Konzernanhang

1. Allgemeine Erläuterungen

Die Hausner GmbH hat ihren Sitz in Leutershausen. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Ansbach unter Registernummer HRB 4391 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023 wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des HGB aufgestellt.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Die Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Gliederungsvorschriften sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des HGB wurden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse bei den Tochterunternehmen beachtet. Den Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegung Standards Committees e. V. (DRSC) wurde teilweise entsprochen.

Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Die zu prüfenden Jahresabschlüsse der einzubeziehenden Tochterunternehmen sind mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen.

Mutterunternehmen nach § 290 Abs. 1 HGB ist zum Bilanzstichtag die Hausner GmbH, Leutershausen/Ansbach.

2. Grundsätze der Konsolidierung

Konsolidierungspflicht

Die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses ergibt sich aus § 290 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HGB überschritten. Aus der Befreiung der Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB sowie § 264b HGB der Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften ergibt sich eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses unabhängig von der Anwendung des § 293 HGB.

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss werden folgende Unternehmen gemäß § 294 HGB voll konsolidiert:

Anteil in Kapital
einbezogene Gesellschaften Sitz % T€
TVU Textilveredlungsunion GmbH Leutershausen 100,0 2.050
TVU Garnvertrieb GmbH Leutershausen 100,0 260
Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG Leutershausen 100,0 765
Sitz Anteil in Kapital
nicht einbezogene Gesellschaften % T€
TVU Textilveredlungsunion Verwaltungs GmbH Leutershausen 100,0 26

Die Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG ist eine 100%-ige Tochter der TVU Textilveredlungsunion GmbH und somit eine Enkel-Gesellschaft der Hausner GmbH.

Auf die Einbeziehung der TVU Textilveredlungsunion Verwaltungs GmbH (als Komplementärin der Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG) wird gem. § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen TVU Textilveredlungsunion GmbH und TVU Garnvertrieb GmbH ist nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung vorgenommen worden. Der Unterschiedsbetrag beträgt € 0. Er hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Zum 1. September 2017 hat die TVU Textilveredlungsunion GmbH 100 % der Anteile an der Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG erworben. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode. Der Anschaffungswert wurde mit dem anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (1. September 2017) verrechnet.

Im Rahmen der Erstkapitalkonsolidierung der Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag. Dieser aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von € 425.307,51 hat bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise den Charakter eines immateriellen Vermögensgegenstands. Er rührt aus den bestehenden Wärmelieferverträgen mit Dritten her. Der aktive Unterschiedsbetrag wird zu 85 % gem. § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen, da dieser Anteil auf die Wärmelieferungen an die Muttergesellschaft TVU Textilveredlungsunion GmbH entfällt und gem. § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben wird. Der verbleibende Teil von 15 % wird als immaterieller Vermögensgegenstand "Lieferverträge" ausgewiesen und auf die durchschnittliche Restlaufzeit der Verträge abgeschrieben.

An die Stelle der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen sind im Rahmen der Vollkonsolidierung die Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Erträge und Aufwendungen dieser Tochterunternehmen getreten.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einbezogenen Gesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgerechnet.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung umfasst konzerninterne Umsätze, Erträge und Aufwendungen. Eine Zwischenergebniseliminierung wird durchgeführt. Nennenswerte Zwischenergebnisse fallen nicht an.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 S. 1 HGB).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Gebäude sowie die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben.

Der Geschäfts- und Firmenwert wir gem. § 253 Abs. 3 HGB über zehn Jahre planmäßig abgeschrieben.

Zugänge von abnutzbaren, selbständig nutzungsfähigen beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden durch direkte Zuordnung der Anschaffungskosten pro Wareneingang einzeln bewertet. Wertmindernde Umstände werden durch die Vornahme von individuellen und pauschalen Bewertungsabschlägen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB, gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegenden Wert. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Die Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Waren werden durch die direkte Zuordnung der Anschaffungskosten pro Wareneingang einzeln bewertet. Wertmindernde Umstände werden durch die Vornahme von individuellen und pauschalen Bewertungsabschlägen berücksichtigt.

Forderungen werden zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen abgedeckt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Wertberichtigungen zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Die Umrechnung der auf fremde Währungen lautenden Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte zum Devisenkassamittelkurs.

Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultieren keine latenten Steuern. Auf Ebene der Einzelabschlüsse bestehen geringe Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die im Geschäftsjahr zu aktiven latenten Steuern führen würden. Von dem Aktivierungswahlrecht hierfür wurde nicht Gebrauch gemacht. Die Berechnung der latenten Steuern beruht u.a. auf Differenzen zwischen dem Bilanzposten "Grundstücken", "Gebäuden" sowie Rückstellungen aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz beträgt bei Kapitalgesellschaften 15,8%, bei Personengesellschaften 12,6 %. Der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz beträgt 360%.

Der Saldo der aktiven latenten Steuern betrug zum Stichtag 31. August 2022 € 0,00. Der Saldo zum Bilanzstichtag 31. August 2023 beträgt € 0,00.

Der Saldo der passiven latenten Steuern betrug zum Stichtag 31. August 2022 € 59.848. Im Laufe des Geschäftsjahres ergaben sich Änderungen in Höhe von € 59.848. Der Saldo der passiven latenten Steuern zum Bilanzstichtag 31. August 2023 beträgt € 0.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich (63,15%), Verbesserungsbeiträge für die Kläranlagensanierung (11,50 %) und Gewährleistung (5,65%).

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Davon Restlaufzeit > 5 Jahre gesamt
T€ T€ T€ T€
(Vj.) (Vj.) (Vj.) (Vj.)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 250 1.130 225 1.380
(302) (1.225) 408 (1.527)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 41 0 0 41
(85) (0) (0) (85)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 996 0 0 996
(1.787) (0) (0) (1.787)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58 0 0 58
(0) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten * 1.212 0 0 1.212
(1.176) (0) (0) (1.176)
Gesamt 2.556 1.130 225 3.686
(3.351) (1.225) 408 (4.576)

* davon gegenüber Gesellschaftern: T€ 0(Vj. T€ 0).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 1.380 mit Grundschulden von nominal T€ 5.113 besichert sowie durch Sicherungsübereignungen.

4. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt € 51,3 Mio. entfallen 27 % auf die Garnveredelung, 73% auf den Handel. 49% des Umsatzes wurden im Inland erzielt und 51% im Ausland, überwiegend Westeuropa und MOE - Staaten.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. 115 T€ (Vj. 312 T€).

Überleitungsrechnung zwischen ausgewiesenem Steueraufwand/-ertrag und dem zu erwartenden Steuerbetrag

Durchschnittliche Steuerquote des Konzerns 28,425 %

bezogen auf das Konzernjahresergebnis vor Steuern T€ 2.922

zu erwartender Steuerbetrag T€ 831

ausgewiesener Steueraufwand T€ 701

Abweichung T€ 130

Die Differenz beruht auf steuerrechtlichen Abweichungen im Vergleich zum Handelsrecht auf Ebene der Konzern-Gesellschaften sowie auf Steuererstattungen für Vorjahre.

5. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Bürgschaften betragen zum Bilanzstichtag T€ 9.811. Haftungsverhältnisse in fremder Währung wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 314 Abs. 1 Nr. 19 HGB).

Derivative Finanzinstrumente

Währungsrisiken werden nach wie vor konsequent sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Verkaufsseite durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Zum Stichtag bestanden folgende offenen Devisentermingeschäfte: Terminkäufe in Höhe von TUS-$ 4.659.

Die Zusammenfassung der Geschäfte in US-$ erfolgt in Form von Mikro-Hedges. Abzusicherndes Grundgeschäft ist die Vorratsbeschaffung in Fremdwährung, genauer die zukünftige Fremdwährungsverbindlichkeit. Als Sicherungsinstrument dient das Devisentermingeschäft. Die Sicherungsbeziehung schützt vor höheren Beschaffungskosten infolge eines Dollaranstiegs. Aufgrund identischer Basisrisiken in den Grund- und Sicherungsgeschäften, welche mit einem Wert von 1 negativ korreliert sind, gleichen sich die Marktänderungen innerhalb der Bewertungseinheit vollständig aus. Eine bilanzielle Berücksichtigung der negativen Marktwerte einzelner Grund- oder Sicherungsgeschäfte war daher nicht erforderlich (Einfrierungsmethode).

Positiven Zeitwerten (T€ 8) stehen negative Zeitwerte (T€ 47) gegenüber.

Da die entsprechenden Verträge nur zum Zwecke der Absicherung eines erwarteten Bedarfes abgeschlossen werden und mit der Lieferung der Waren die Sicherungszwecke erfüllt werden, sind die Kriterien einer Bewertungseinheit erfüllt. Die entsprechenden Währungskurse gehen vielmehr in die Bewertung des Vorratsvermögens und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ein.

Die einzelnen Geschäfte haben unterschiedliche Laufzeiten, maximal bis Dezember 2023.

Aufgrund der Änderung des Zinsumfelds wurde Mitte 2022 ein Zinsswap zur Begrenzung der Zinsschwankungen aus der Refinanzierung des Factoringvolumens in Höhe von EUR 4 Mio. abgeschlossen. Die Laufzeit hat am 30.12.2022 begonnen und endet am 31.12.2026. Aufgrund identischer Basisrisiken in den Grund- und Sicherungsgeschäften, welche mit einem Wert von 1 negativ korreliert sind, gleichen sich die Marktänderungen innerhalb der Bewertungseinheit vollständig aus. Eine bilanzielle Berücksichtigung der negativen Marktwerte einzelner Grund- oder Sicherungsgeschäfte war daher nicht erforderlich (Einfrierungsmethode). Der Zinsswap weist einen negativen Zeitwert von TEUR 7 aus. Er ist nur zum Zwecke der Abdeckung des Zinsrisikos aus Forderungsabtretungen, welche mit Auszahlung durch das Factoringunternehmen erfüllt werden, abgeschlossen. Die Kriterien einer Bewertungseinheit sind erfüllt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 149 (Vj: 139) Mitarbeiter bei den Konzerngesellschaften beschäftigt. Davon entfallen auf

 

gewerbliche Arbeitnehmer 82

 

Angestellte 67

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 4 bis 48 Monaten. Die Restverbindlichkeit aus Leasingverträgen beläuft sich zum 31. August 2023 auf T€ 123.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung des Mutterunternehmens gehörten im Geschäftsjahr 2022/2023 an:

Gerhard Hausner, Textiltechniker,

Christoph Heubeck, Bachelor of Science.

Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und jeweils einzelvertretungsberechtigt. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 a und b HGB macht der Konzern von der Erleichterung nach § 286 Abs. 4 HGB in analoger Anwendung Gebrauch.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 53 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereigneten, lagen bis zur Erstellung des Berichts nicht vor.

Beschluss zur Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Konzernverhältnisse

Aufgrund der Vorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB sind die TVU Textilveredlungsunion GmbH, die TVU Garnvertrieb GmbH und die Heizwerk Leutershausen GmbH & Co. KG von der Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31. August 2023 befreit.

 

Leutershausen, den 23. Januar 2024

gez. Christoph Heubeck als Geschäftsführer der Hausner GmbH

gez. Gerhard Hausner als Geschäftsführer der Hausner GmbH

Konzernanalgenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.09.2022 Zugänge Abgänge
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.253.398,08 31.362,40 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 361.511,38 0,00 0,00
Summe immaterielleVermögensgegenstände 1.614.909,46 31.362,40 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.068.356,00 12.806,45 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 16.290.095,05 321.553,47 857,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 4.900.114,48 227.384,62 50.847,04
4. geleistete Anzahlungen und Anzahlungen im Bau 457.229,98 356.354,39 24.199,72
Summe Sachanlagen 31.715.795,51 918.098,93 75.904,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 54.200,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.020.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 450,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.074.650,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 34.405.354,97 949.461,33 75.904,20
Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.08.2023 kumulierte Abschreibungen 01.09.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.477,44 1.439.237,92 1.051.500,62
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 361.511,38 180.755,70
Summe immaterielleVermögensgegenstände 154.477,44 1.800.749,30 1.232.256,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 10.081.162,45 8.063.838,75
2. technische Anlagen und Maschinen 22.832,94 16.633.624,02 13.981.864,49
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 0,00 5.076.652,06 4.423.006,82
4. geleistete Anzahlungen und Anzahlungen im Bau -177.310,38 612.074,27 0,00
Summe Sachanlagen -154.477,44 32.403.512,80 26.468.710,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 54.200,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 1.020.000,00 1.019.999,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 450,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.074.650,00 1.019.999,00
Summe Anlagevermögen 0,00 35.278.912,10 28.720.965,38
kumulierte Abgang zum Buchwert 31.08.2023
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.417,55 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 36.151,14 0,00 0,00
Summe immaterielleVermögensgegenstände 122.568,69 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.566,04 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 427.743,37 856,44 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 156.432,96 45.271,95 5.575,09
4. geleistete Anzahlungen und Anzahlungen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 717.742,37 46.128,39 5.576,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 840.311,06 46.128,39 5.576,09
kumulierte Abschreibungen 31.08.2023 Buchwert 31.08.2023 Buchwert 31.08.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.137.918,17 301.319,75 201.897,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 216.906,84 144.604,54 180.755,68
Summe immaterielleVermögensgegenstände 1.354.825,01 445.924,29 382.653,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.197.404,79 1.883.757,66 2.004.517,25
2. technische Anlagen und Maschinen 14.408.751,42 2.224.872,60 2.308.230,56
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausschattung 4.534.167,83 542.484,23 477.107,66
4. geleistete Anzahlungen und Anzahlungen im Bau 0,00 612.074,27 457.229,98
Summe Sachanlagen 27.140.324,04 5.263.188,76 5.247.085,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 54.200,00 54.200,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.019.999,00 1,00 1,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 450,00 450,00
Summe Finanzanlagen 1.019.999,00 54.651,00 54.651,00
Summe Anlagevermögen 29.515.148,05 5.763.764,05 5.684.389,59

Konzernkapitalflussrechnung

2022/23 2021/22
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 2.220.585 2.373.651
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände
des Anlagevermögens
840.311 772.551
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -155.943 695.431
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -64.723 2.405
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.833.426 -6.923.026
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -742.630 -15.895
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 5.076 8.497
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 109.075 81.884
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 701.019 958.548
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -83.091 -103.389
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1. bis 10.) 7.663.105 -2.149.344
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 31.362 42.710
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 500 8.500
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 918.099 822.810
15. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0 0
17. + Erhaltene Zinsen 52.614 2
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 12. bis 17.) -896.347 -857.019
19. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 150.000 0
20. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 295.730 310.351
21. - Gezahlte Zinsen 165.115 76.644
22. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 19. bis 21.) -310.845 -386.995
23. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 11., 18., 22.) 6.455.913 -3.393.359
24. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.653.043 6.046.402
25. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 23. und 24.) 9.108.956 2.653.043

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode:

Liquide Mittel lt. Bilanz 9.163.156
abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten 0
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 9.163.156

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
(korrigiertes) gezeichnetes Kapital Summe
gezeichnetes Kapital eigene Anteile nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
Stand am 1. September 2022 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. August 2023 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 1. September 2022 0,00 2.252.034,81 2.252.034,81
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31. August 2023 0,00 2.252.034,81 2.252.034,81
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 1. September 2022 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31. August 2023 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe
Stand am 1. September 2022 2.252.034,81
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0
Stand am 31. August 2023 2.252.034,81
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinn-/Verlustvortrag Konzernjahres-
überschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand am 1. September 2022 0,00 17.944.403,59 2.373.651,02 20.318.054,61
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 2.373.651,02 -2.373.651,02 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 2.220.584,86 2.220.584,86
Stand am 31. August 2023 0,00 20.318.054,61 2.220.584,86 22.538.639,47
nicht beherrschende Anteile
nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechung und Jahresergebnisses nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand am 1. September 2022 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. August 2023 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1. September 2022 23.170.089,42
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.220.584,86
Stand am 31. August 2023 25.390.674,28

davon zur Ausschüttung verfügbar: € 24.790.674

Ausschüttungssperren unterliegend: € 0

davon satzungsmäßiger/gesellschaftsrechtlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
(korrigiertes) gezeichnetes Kapital Summe
gezeichnetes Kapital eigene Anteile nicht eingeforderte ausstehende Einlagen
Stand am 1. September 2021 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. August 2022 600.000,00 0,00 0,00 600.000,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 1. September 2021 0,00 2.252.034,81 2.252.034,81
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31. August 2022 0,00 2.252.034,81 2.252.034,81
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinnrücklagen
Rücklagen
gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 1. September 2021 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31. August 2022 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe
Stand am 1. September 2021 2.252.034,81
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0
Stand am 31. August 2022 2.252.034,81
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinn-/Verlustvortrag Konzernjahres-
überschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe
Stand am 1. September 2021 0,00 16.027.453,98 1.918.926,86 17.946.380,84
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 -1.977,25 0 -1.977,25
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 1.918.926,86 -1.918.926,86 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 2.373.651,02 2.373.651,02
Stand am 31. August 2022 0,00 17.944.403,59 2.373.651,02 20.318.054,61
nicht beherrschende Anteile
nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechung und Jahresergebnisses nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand am 1. September 2021 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0 0 0 0
Ausgabe von Anteilen 0 0 0 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 0 0 0
Einziehung von Anteilen 0 0 0 0
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0 0 0 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0
Stand am 31. August 2022 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerneigenkapital
Summe
Stand am 1. September 2021 20.798.415,65
Kapitalerhöhung/-herabsetzung z.B.: 0
Ausgabe von Anteilen 0
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0
Einziehung von Anteilen -1.977,25
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0
Eingeforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Währungsumrechung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.373.651,02
Stand am 31. August 2022 23.170.089,42

davon zur Ausschüttung verfügbar: € 22.570.089

Ausschüttungssperren unterliegend: € 0

davon satzungsmäßiger/gesellschaftsrechtlichen Ausschüttungssperren unterliegend: € 0

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 04.03.2024 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hausner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Hausner GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. August 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hausner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. August 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ansbach, 26. Januar 2024

DC Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Walterspacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Prof. Dr. Carl, Wirtschaftsprüfer

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