GEDORE Holding GmbH
Remscheider Straße 149, 42899 Remscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulrike Claus seit 7.2.2025 | Geschäftsführer |
Rainer Bröcher seit 26.10.2020 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Dowidat seit 25.2.2019 | Geschäftsführer |
Karen Dowidat seit 5.11.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
GEDORE TorqueTech GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEDORE Holding GmbHRemscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Grundlagen des Konzerns a) Entstehung des GEDORE-Konzerns Der GEDORE-Konzern geht zurück auf die im Jahr 1919 durch die Brüder Otto, Karl und Willi Dowidat gegründete Werkzeugfabrik. Die GEDORE Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG (im Folgenden auch: GWF) bildet mit dem Stammwerk am Standort Remscheid bis heute den operativen Kern des inländischen Teils des GEDORE-Konzerns. Der GEDORE-Konzern steht unverändert vollständig im Besitz der Remscheider Unternehmerfamilie Dowidat. Er ist in seiner derzeitigen operativen und rechtlichen Struktur durch eine gesellschaftsrechtliche Reorganisation der unternehmerischen Aktivitäten der Familie Dowidat zur Mitte des Jahres 2012 entstanden. b) Geschäftsmodell des Konzerns Produkte, Kunden und Märkte Die Geschäftstätigkeit des GEDORE-Konzerns besteht im Wesentlichen aus der Herstellung und dem weltweiten Vertrieb von Handwerkzeugen und Spezialwerkzeugen. Mit einem Produktportfolio, das mehr als 15.000 Produkte umfasst, zählt der GEDORE-Konzern zu einem der weltweit führenden Anbieter von Werkzeugen für professionelle Anwendungen, die ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit, Belastbarkeit und Technikperfektion sicherstellen. Das Produktprogramm der GEDORE-Konzerngesellschaften umfasst beispielsweise Werkstatteinrichtungen, Knarren, Automotive-Spezialwerkzeuge, Schraubenschlüssel, Hochmomentschrauber, Hydraulik- und Elektroschrauber, Drehmomentschlüssel, Schraubendreher, Zangen, Abzieher, Sanitär- und Installationswerkzeuge, Rohrwerkzeuge, VDE-Werkzeuge, Forstwerkzeuge, Hämmer sowie Schlagwerkzeuge. Mit diesem Sortiment bedient der GE-DORE-Konzern weltweit vier Hauptzielgruppen:
Die unter den Markennamen "GEDORE", "GEDORE red", "OCHSENKOPF" und "ROBUST" vertriebenen GEDORE-Qualitätswerkzeuge können über unterschiedliche Vertriebskanäle bezogen werden. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf dem Fachhandel. Die Umsätze des GEDORE-Konzerns verteilen sich folgendermaßen auf die für den Konzern bedeutsamen Wirtschafts- und Währungsräume (Angaben relativ zum Gesamtumsatz):
Produktion Die durch die Vertriebseinheiten des GEDORE-Konzerns angebotenen Werkzeuge werden überwiegend von Konzerngesellschaften selbst produziert. Der GEDORE-Konzern deckt dabei die vollständige Supply Chain und Wertschöpfungskette, angefangen von der Rohmaterialbeschaffung bis zum Fertigerzeugnis, ab. Neben dem größten Werk in Remscheid verfügt der Konzern über fünf weitere Produktionsstandorte im Inland sowie ausländische Werke in Brasilien, Südafrika, Österreich und Großbritannien. Service Als einer der weltweit führenden Werkzeughersteller, der in über 70 Ländern mit seinen Produkten und Vertriebspartnern vertreten ist, bietet der GEDORE-Konzern auch weltweiten Service. Zum umfassenden Service-Programm für Qualitätswerkzeuge zählen insbesondere weltweite Reparatur- und Kalibrierungsdienstleistungen. Durch die Zertifizierung nach DIN-Standards wird kundenorientiert und effizient gearbeitet. c) Konzernstruktur Der GEDORE-Konzern umfasst die GEDORE Holding GmbH als Mutterunternehmen sowie fünf (Vorjahr: fünf) inländische und dreizehn (Vorjahr: vierzehn) ausländische Tochterunternehmen.
* Vertriebszentren; siehe Erläuterung zum
Geschäftsverlauf (Seite 6)
Zwei (Vorjahr: zwei) weitere ausländische Gesellschaften wurden aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den vorliegenden Konzernabschluss als vollkonsolidierte Unternehmen aufgenommen. Im Verlauf des Berichtsjahres wurde die Russische Gesellschaft GE- DORE Tool Center OOO, Moskau entkonsolidiert, da diese kurzfristig an einen externen Geschäftspartner veräußert werden soll. Die GEDORE Middle East Tools Trading L.L.C. soll im Laufe des Jahres 2023 vollständig liquidiert werden. Konzernleitung: Die Leitung des GEDORE-Konzerns wird durch die Geschäftsführung der GEDORE Holding GmbH wahrgenommen. d) Forschung und Entwicklung Als einer der wenigen verbliebenen Qualitätswerkzeug-Hersteller mit einem überwiegenden Eigenfertigungsanteil im Kernsortiment »Made in Germany« investiert der GEDORE-Konzern nachhaltig in die Entwicklung innovativer Produkte und Kundenlösungen. Die Schwerpunkte der letzten Monate lagen auf der Optimierung und Ergänzung des globalen Produktportfolios und der weiteren, konsequenten Ausrichtung auf allgemeine und individuelle Kundenanforderungen. Die Nutzung unternehmensweiter Synergien im Rahmen von Produktentwicklungsprozessen und kürzere Entscheidungswege werden auch weiterhin dazu beitragen, dass Entwicklungszeiten für neue Produkte noch weiter verkürzt werden. e) Environment and Social Governance Basierend auf einer über 100-jährigen Erfahrung und durch ein wertebasiertes, familiengeführtes deutsches Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung im Umweltschutz sehr bewusst. GEDORE setzt sich bereits seit vielen Jahren für eine Reduzierung der negativen Auswirkungen auf unsere (Um)Welt ein. In allen deutschen Werken wird Strom aus regenerativen Quellen bezogen. Die Reduzierung des Energieverbrauchs ist ein wichtiger Treiber bei jeder Investitionsentscheidung. Durch die relativ hohen Investitionsvorhaben in naher Zukunft, werden wir in diesem Bereich einen nicht unerheblichen Anteil des Verbrauchs reduzieren können. Ebenfalls haben wir unsere Mitarbeitenden in Bezug auf Energiesparmaßnahmen sensibilisiert und geschult - somit konnten wir in den letzten Monaten deutliche Einsparungen verzeichnen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Verfahren erprobt, um die Umweltbelastung in der Produktion zu reduzieren. So wird zum Beispiel in unserem Stammwerk in Deutschland die Galvanik abwasserfrei betrieben. Auch die Elektromobilität hat immer mehr Einzug in unseren Fuhrpark gehalten. Ferner stellen wir im Stammwerk allen Mitarbeitenden einen vergünstigten Zugang zu Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge zur Verfügung. Durch eine fokussiert qualitativ hochanspruchsvolle Entwicklung und hochwertige Fertigung unserer Produkte, setzen wir den Standard konsequent auf die Langlebigkeit unserer Fabrikate, was ein bekanntes Merkmal für Nachhaltigkeit ist. Wir arbeiten derzeit an der Zertifizierung eines Umweltmanagementsystems nach dem Standard ÖKOPROFIT und eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001. GEDORE erwartet, dass auch seine Geschäftspartner*innen die jeweils geltenden nationalen Umweltgesetze, -regelungen und -standards einhalten. Weiter wird erwartet, dass die Geschäftspartner*innen ein angemessenes Umweltmanagementsystem aufbauen und anwenden, um Umweltbelastungen und - gefahren zu minimieren und den Umweltschutz im täglichen Geschäftsbetrieb zu verbessern. Jegliche Form von Korruption, Bestechung, Kinderarbeit und Zwangsarbeit wird von uns nicht geduldet. Eine Kultur der Chancengerechtigkeit, des wechselseitigen Vertrauens und gegenseitiger Achtung ist für uns von großer Bedeutung. Wir unterbinden jegliche Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung von Mitarbeiter*innen sowie bei der Beförderung oder Gewährung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Kein Mitarbeitender darf wegen seines/ihres Geschlechts, des Alters, der Hautfarbe, der Kultur, der ethnischen Herkunft, der sexuellen Identität, einer Behinderung oder der Religionszugehörigkeit benachteiligt werden. GEDORE erwartet, dass seine Geschäftspartner*innen diese Grundsätze teilen und ebenso vertreten. Eine wertebasierte Unternehmensführung ist für uns selbstverständlich und wir sind uns unserer Verantwortung innerhalb unserer Lieferkette bei GEDORE bewusst, weshalb wir bereits, ohne derzeit rechtlich verpflichtet zu sein, mit der Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes begonnen haben. II. Wirtschaftsbericht Bevor der Geschäftsverlauf und die Lage des GEDORE-Konzerns dargestellt, analysiert und bewertet werden, erfolgt eine kurze Erläuterung der Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher Einflüsse und branchenbezogener Rahmenbedingungen auf unseren Konzern. a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der weltweite Kampf gegen die Inflation, Russlands Krieg in der Ukraine und ein Wiederaufleben von COVID-19 in China haben die globale Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2022 belastet. Die durch den Krieg in der Ukraine verursachte Energiekrise hat die Entwicklung der Wirtschaft in Europa und insbesondere in Deutschland maßgeblich beeinflusst. Dank eines milden Winters und breit getragenen Sparmaßnahmen konnte eine Energierationierung abgewendet werden. Der noch zu Anfang des Krieges befürchtete massive Wirtschaftseinbruch ist glücklicherweise nicht eingetreten. Die massiv angestiegenen Energiepreise haben die bereits steigende Inflation weltweit weiter befeuert. In vielen europäischen Ländern lag die Inflation im abgelaufenen Jahr bei leicht unter 10 %. Diese relativ hohe Teuerungsrate hat einen hohen Einfluss auf die Budgets der Haushalte und der Unternehmen. Umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen der europäischen Regierungen betrugen gemäß einer Analyse des Internationalen Währungsfonds 1,2 % des EU-Bruttoinlandsproduktes. Die weltweite Gesamtinflation scheint ihren Höhepunkt im dritten Quartal des Jahres 2022 erreicht zu haben. Seither sinken die Preise für Treibstoffe und weitere Rohstoffe, was die Gesamtinflation senkt. Die zugrunde liegende (Kern-)Inflation hat jedoch in den meisten Volkswirtschaften noch nicht ihren Höhepunkt erreicht und bleibt deutlich über dem Niveau vor der Pandemie. Diese Entwicklungen haben Zentralbanken dazu veranlasst, die Zinssätze schneller als erwartet anzuheben, insbesondere in den Vereinigten Staaten und dem Euroraum. Die Kerninflation ist in einigen Volkswirtschaften, die ihren Straffungszyklus abgeschlossen haben (wie etwa Brasilien), rückläufig. Die Wirtschaftstätigkeit in China verlangsamte sich im Berichtsjahr aufgrund mehrerer großer COVID- 19-Ausbrüche in Peking und anderen dicht besiedelten Orten. Erneute Schließungen begleiteten die Ausbrüche bis zur Lockerung der COVID-19-Beschränkungen im November und Dezember, was den Weg für eine vollständige Wiedereröffnung ebnete. Trotz der beschriebenen Widrigkeiten entwickelt sich die Wirtschaft weltweit bisher zufriedenstellend. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr gemäß des World Economic Outlook (Januar 2023) um 3,4 % gestiegen. Die positive Entwicklung fand in überwiegend allen Regionen statt. In den entwickelten Volkswirtschaften ist das BIP um 2,7 % gestiegen. Übertrumpft wurde dies durch den Anstieg des BIP in den "Emerging Markets" um 3,9 %. Die Eurozone und die USA verzeichneten einen BIP-Anstieg von 3,5 % bzw. 2,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der beschriebenen »Zero-Covid-Strategie« erholte sich China leicht und verzeichnete ein BIP-Wachstum von 3,0 %. Das Wachstum des BIP in Deutschland ist im Vergleich zur Euro-Zone (+1,9 %) nicht so hoch ausgefallen. b) Geschäftsverlauf Allgemeine Entwicklung: Der GEDORE-Konzern hat in der Berichtsperiode das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte realisiert und damit das bereits sehr erfolgreiche Wirtschaftsjahr 2021 übertroffen. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das EBIT haben absolut und relativ ein Rekordniveau erreicht. Im Berichtsjahr konnte die Neustrukturierung des Vertriebes konzernweit weiter umgesetzt werden. Für den Bereich der Standard-Produkte wurden bereits im Vorjahr die weltweiten Vertriebsregionen in sogenannte HUBs aufgeteilt. Damit wurden drei HUBs kreiert: HUB Europe, HUB Americas und HUB APA (Asia/Pacific/Africa). Der Vorteil der HUBs ist die zentrale Steuerung und die Fokussierung auf die jeweiligen heterogenen Märkten. Für die Spezialbereiche, und damit sehr beratungsintensiven Produkte im Drehmoment- und Automotivbereich, wurden sogenannte Application Center (AC) implementiert. Daraus ergaben sich die "AC Torque" und "AC Automotive". Der Vertrieb im Bereich E-Commerce unterscheidet sich signifikant von dem traditionellen Vertrieb. Aufgrund des hohen Stellenwertes dieses Vertriebsweges wurde ebenfalls ein Application Center Digital implementiert. Hierfür wurde im abgelaufenen Jahr die GE-DORE Handwerks- und Industriebedarf GmbH in die GEDORE Digital Solutions GmbH (GDS) umfirmiert. In der Berichtsperiode wurden sämtliche Vorbereitungen für die Einführung des AC Digital umgesetzt, so dass der Bereich die aktive Vertriebstätigkeit planmäßig Anfang des Jahres 2023 aufnehmen konnte. Die Application Center stellen weltweit ihre Fachkompetenz zum Vertrieb beratungsintensiver Produkte zur Verfügung. Kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine wurden sämtliche Lieferungen aus Konzerngesellschaften an unsere russische Gesellschaft, GEDORE Tool Center OOO eingestellt. Aktuell befinden wir uns kurz vor Abschluss einer Transaktion, nach der wir uns komplett von sämtlichen Aktivitäten in Russland zurückziehen werden. Sämtliche finanziellen Risiken in diesem Zusammenhang wurden bereits in der aktuellen Berichtsperiode erfasst. Die Gesellschaft wurde im Verlauf des letzten Jahres aus dem Konzernabschluss entkonsolidiert. Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage nach Rohstoffen unterschiedlichster Couleur haben sich die Bezugskosten im Berichtsjahr signifikant erhöht. Um diese Entwicklung abzufedern, wurden in der Berichtsperiode mehrfach und regional differenziert die Verkaufspreise angepasst. Die Teuerungszuschläge konnten erfolgreich im Markt implementiert werden. Auftragseingang und Umsatzentwicklung Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2022 lag weit über dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung in den verschiedenen Vertriebsgebieten und bei den einzelnen Konzerngesellschaften war dabei sehr unterschiedlich. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Auftragseingang um insgesamt 11,0 %. Aufgrund der geographischen Struktur der Aktivitäten des GEDORE-Konzerns, wurde der Gesamtumsatz auch durch positive Währungseffekte beeinflusst (ca. EUR 13,3 Mio.). In der Summe erhöhte sich der Konzernumsatz, bereinigt um Wechselkurseffekte, um 6,4 % gegenüber 2021. Die positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr hat in den wichtigsten Regionen für den GEDORE-Konzern zu einem spürbaren, nichtwährungsbereinigten Umsatzanstieg geführt (Europa: +0,1 %; Amerika: +43,0 %; Afrika: +8,9 %; Asien: +12,6 %). Die Umsatzerlöse wurden mit EUR 221,0 Mio. (Vorjahr: EUR 198,9 Mio.), wie auch in der Vergangenheit, weit überwiegend aus dem Verkauf von Werkzeugen, die unter eigener Marke vertrieben werden, erzielt. Das vor diesem Hintergrund im Berichtszeitraum erreichte Umsatzniveau von EUR 237,4 Mio. liegt weit über unseren ursprünglichen Erwartungen. Mitarbeiter*innen Während des Geschäftsjahres 2022 waren durchschnittlich 2.246 Mitarbeiter*innen (Vorjahr: 2.064) im GEDORE-Konzern tätig. Zusätzlich wurden insgesamt 58 Jugendliche und junge Erwachsene (Vorjahr: 41) in technischen und kaufmännischen Berufsausbildungsverhältnissen beschäftigt. c) Ertragslage des GEDORE-Konzerns Überblick zur Ertragslage im Geschäftsjahr Aufbauend auf der handelsrechtlichen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt eine betriebswirtschaftliche Auswertung der Ertragslage des GEDORE-Konzerns für das Geschäftsjahr 2022 folgendes Bild: Der GEDORE-Konzern weist für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.274,5 (Vorjahr: TEUR 6.315,1) aus. Der Umsatz konnte um beachtliche 13,0 % von TEUR 210.067,6 im Vorjahr auf TEUR 237.400,1 gesteigert werden. Im Berichtszeitraum haben neutrale Aufwendungen das Konzernergebnis in Höhe von TEUR 6.518,0 belastet. Bereinigt um diese Sondereffekte würde der GEDORE-Konzern im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 12.792,6 ausweisen. Das betriebliche Ergebnis beläuft sich auf TEUR 18.475,9 (Vorjahr: TEUR 11.726,6) und das Finanzergebnis auf TEUR -1.294,0 (Vorjahr: TEUR 300,4). Aufwendungen aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR -2.952,0 (Vorjahr: TEUR -3.679,0) führten im Geschäftsjahr zu einer Belastung des Konzernergebnisses. Gesamtleistung Die Gesamtleistung des GEDORE-Konzerns betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 243.972,0 (Vorjahr: TEUR 216.783,4). Die Leistungserhöhung im Vergleich zum Vorjahr beträgt somit 12,5 %. Betriebliches Ergebnis Das betriebliche Ergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 18.475,9 (Vorjahr: TEUR 11.726,6), dies sind 7,6 % der Gesamtleistung. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich damit im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 um insgesamt TEUR 6.749,3. Wesentlicher Kostenfaktor im Berichtszeitraum ist der Materialaufwand in Höhe von TEUR 93.963,1 (38,5 % der Gesamtleistung; Vorjahr: 38,6 %). Die Entwicklung der Materialpreiserhöhungen konnte somit vollumfänglich durch entsprechende Anpassungen unserer Verkaufspreise aufgefangen werden. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Personalaufwandsquote, welche erneut reduziert werden konnte (37,9 % im Vorjahr auf 36,4 %). Diese Reduzierung ist im Wesentlichen auf die erhöhte Auslastung in der Produktion zurückzuführen. Die Quote der Sonstigen Aufwendungen wurde durch diverse Neuprojekte im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % erhöht. Finanzergebnis Das negative Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR-1.294,0 (Vorjahr: TEUR +300,4). Den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.008,7 (Vorjahr: TEUR 1.552,6) standen Zinserträge in Höhe von TEUR 2.272,2 (Vorjahr: TEUR 1.853,0) gegenüber. Die Erhöhung der Zinsaufwendungen basiert einerseits auf höheren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andererseits auf einer erhöhten Verzinsung von langfristigen Rückstellungen. Die Zinserträge sind in Höhe von TEUR 2.220,2 auf angefallene Steuerzinserstattungen zurückzuführen. Die Ertragslage des Konzerns stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:
Der für die Steuerung des Konzerns wichtige Leistungsindikator EBITDA-Rendite (EBITDA definiert als: Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization [ohne neutrale Aufwendungen]) erreichte im Geschäftsjahr eine Größenordnung von 10,2 % (Vorjahr: 8,2 %) und übertrifft unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr, für das wir von einem relativ konstanten Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen waren. d) Finanzierung, Investitionen und Liquidität Kapitalstruktur Die Finanzierung des GEDORE-Konzerns ist durch eine solide Eigenkapitalbasis (44,3 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 45,6 %) gesichert. Bestehende Kreditlinien und langfristige Bankdarlehen decken den erforderlichen Fremdkapitalbedarf ab. Die zur Verfügung stehende freie Liquidität des GEDORE-Konzerns (einschließlich freier Kreditlinien) zum Abschlussstichtag beläuft sich auf insgesamt EUR 16,0 Mio. (Vorjahr: EUR 22,3 Mio.). Finanzierungsmaßnahmen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem Stand am 31. Dezember 2021 um TEUR 11.666,9. Insgesamt wurden für die Tilgung von Finanzkrediten im Berichtszeitraum TEUR 14.058,6 eingesetzt. Im Berichtszeitraum wurden mehrere zusätzliche langfristige Finanzierungsbausteine aufgenommen. Die langfristigen Finanzschulden erhöhten sich um TEUR 12.001,0, wohingegen die kurzfristigen Finanzschulden im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert wurden (TEUR -334,1). Investitionen Das Volumen der Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist im Vorjahresvergleich um TEUR 1.851,2 auf TEUR 10.064,6 gestiegen. Die Investitionen entfielen dabei vor allem auf die Optimierung und Modernisierung unserer Fertigungsstandorte in Deutschland, Brasilien, Großbritannien, Österreich sowie Südafrika. Die Investitionen des Geschäftsjahres 2022 betrafen vorrangig Immaterielle Vermögensgegenstände, technische Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Liquidität Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Konzerns beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR -5.018,6. Die Verringerung dieser Position in Höhe von TEUR 6.787,1 im Vergleich zum Vorjahr entfällt primär auf die starke Vorrats- sowie Forderungserhöhung. Als Reaktion auf die anhaltenden Lieferkettenabbrüche wurde bereits im Geschäftsjahr 2021 ein Projekt zur Erhöhung der eigenen Lieferfähigkeit konzernweit implementiert. Eine Folge dieses Projektes war die Erhöhung des Lagerbestandes. Die Vorratsintensität (verstanden als Quotient aus Vorratsbestand und Bilanzsumme) als wesentliche Kenngröße für die Bestandssteuerung erhöhte sich von 45,0 % zum Ende des Vorjahres auf nunmehr 47,9 %. Die Erhöhung des Forderungsbestandes ist auf das starke Umsatzwachstum in der Berichtsperiode zurückzuführen. Aus getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 10.064,6 - vermindert um Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.080,7 und aus erhaltenen Zinsen in Höhe von TEUR 2.272,2, sowie aus Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens (Liquidierung der Gedore el Aletleri - Türkei) in Höhe von TEUR 237,0 - ergab sich insgesamt ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 6.474,7. Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 12.567,6. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr ergab sich im Saldo aus der Aufnahme von Finanzkrediten in Höhe von TEUR 28.792,8 aus Tilgungen von Finanzkrediten in Höhe von TEUR -14.058,6, aus gezahlten Zinsen in Höhe von TEUR -2.344,3, aus einer Eigenkapitalzuführung (Verschmelzung der Dowidat Beteiligung GmbH & Co. KG auf die GE-DORE Holding GmbH) in Höhe von TEUR 197,8 und aus Ausschüttungen an andere Gesellschafter in Höhe von TEUR -20,0. Wechselkursbedingte Änderungen erhöhten den Finanzmittelfonds um TEUR 504,1, wohingegen die konsolidierungskreisbedingte Änderung (Entkonsolidierung der GEDORE Tool Center- Russland) zu einer Reduzierung des Finanzmittelfonds um TEUR 359,2 geführt hat. Insgesamt erhöhte sich der zum Abschlussstichtag verfügbare Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.219,2 auf TEUR -765,7. e) Vermögenslage Bilanzstruktur Essenzielle Posten der Bilanz des GEDORE-Konzerns sind Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen, Vorräte sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände auf der Aktivseite und Eigenkapital sowie Finanzschulden auf der Passivseite. Im Konzernabschluss hat sich die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2022 gegenüber der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2021 um TEUR 25.301,7 auf TEUR 194.980,2 erhöht. Auf der Aktivseite hat sich das langfristige Vermögen um TEUR 3.940,2 und das kurzfristige Vermögen um TEUR 21.361,5 erhöht. Auf der Passivseite haben sich das Eigenkapital um TEUR 8.889,1, die langfristigen Schulden um TEUR 15.343,1, sowie die kurzfristigen Schulden um TEUR 1.069,5 erhöht. Entwicklung des Konzernvermögens Die Immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen haben sich um TEUR 2.895,3 erhöht, da die Anlagenzugänge des Geschäftsjahres (TEUR +10.064,6) größer als die Abschreibungen (TEUR -6.401,2), die Anlagenabgänge (TEUR -1.442,0) und übrigen Veränderungen (TEUR +673,9) sind. Die latenten Steueransprüche sind um TEUR 1.171,7 auf TEUR 9.467,6 gestiegen. Bei den kurzfristigen Vermögensgegenständen sind die Vorräte um TEUR 16.947,1 auf TEUR 93.319,0 angewachsen, zudem sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände - inklusive Abgrenzungen und Aktivem Unterschiedsbetrag - aus der Vermögensverrechnung um TEUR 6.162,3 auf TEUR 41.609,1 gestiegen. Die liquiden Mittel wurden um TEUR 1.747,8 auf TEUR 8.770,8 im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Konzerneigenkapital Die Erhöhung des Eigenkapitals im Vergleich zum Vorjahr resultiert grundlegend aus dem Konzernjahresergebnis (TEUR +6.227,3), aus der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (TEUR +2.445,2), aus einer Kapitalerhöhung (TEUR +197,8) und den Nicht beherrschenden Anteilen (TEUR +18,8). Die Eigenkapitalquote in Höhe von 44,3 % (Vorjahr: 45,6 %) ist weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Entwicklung der Konzernschulden Die langfristigen Schulden sind um TEUR 15.343,1 auf TEUR 49.928,4 gestiegen. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich ebenfalls um TEUR 1.069,5. Innerhalb der kurzfristigen Schulden sind die Finanzschulden um TEUR 334,1 auf TEUR 17.989,8 reduziert worden, die Rückstellungen haben sich um TEUR 4.627,0 auf TEUR 17.357,8 erhöht und die Übrigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 3.223,5 auf TEUR 23.343,8 gesunken. Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich zusammenfassend wie folgt dar:
f) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der GEDORE-Konzern bedient sich zur Steuerung seiner Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter anderem verschiedener Leistungsindikatoren, deren Entwicklung im Vorjahresvergleich wie folgt zusammengefasst werden kann:
Abkürzungen und Definitionen
III. Chancen- und Risikobericht a) Risikomanagement Der GEDORE-Konzern verfügt über ein umfassendes Controlling- und Risikomanagementsystem, mit dem die im Rahmen unserer regelmäßigen Risikoinventuren erkannten Risiken gehandhabt werden. Dabei wird durch ein monatliches Berichtswesen, regelmäßige interne sowie externe Audits, diverse geschäftliche Sitzungen, Prozessanalysetechniken und vielem mehr sichergestellt, dass das Management eventuelle Risiken rechtzeitig erkennt und folgerichtig damit einhergehend Maßnahmen zur Risikokontrolle und -eindämmung ergreifen kann. Bonitäts- und Adressenausfallrisiken wird mittels ausreichender Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich sind ca. 51,7 % der Umsätze durch Warenkreditversicherungen gegen Ausfall versichert. Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Konzernrechnungslegung sowie die Rechnungslegung der jeweiligen lokalen Gesellschaften ausgerichteten Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst werden. b) Risiken der künftigen Entwicklung Währungsrisiken Als international agierender Konzern mit Beschaffungs- und Lieferströmen, die auch in Fremdwährungen abgerechnet werden, ist der GEDORE-Konzern Risiken aufgrund nachteiliger Veränderungen verschiedener Währungsparitäten gegenüber dem Euro ausgesetzt. Angesichts der internationalen Ausrichtung des GEDORE-Konzerns sind uns die Risiken u.a. aus Währungskursschwankungen bewusst. Die durch das Risikomanagement beobachteten Risiken betreffen dabei neben reinen Translations- und Transaktionsrisiken auch Risiken, die sich aus einer nachteiligen Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit in bestimmten Währungsräumen gefertigter Produkte ergeben. Die globale wirtschaftliche Belebung im abgelaufenen Jahr hat insbesondere die Währungen von Schwellenländern, wie bspw. Brasilien, stark aufgewertet. Risiken aus Währungsschwankungen werden in unseren Konzerngesellschaften aktuell durch diverse Hedging-Maßnahmen reduziert. Dies schließt auch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte sowie Devisenswapgeschäfte, ein. Die benannten Instrumente werden eingesetzt, um Transaktionsrisiken möglichst auszuschließen. Der Abschluss von derivativen Finanzinstrumenten aus spekulativen Absichten ist durch interne Vorgaben ausgeschlossen. In den Ländern mit dem höchsten Umsatzanteil unterhält der GEDORE-Konzern eigene Produktionsstätten. Damit werden Währungsrisiken in großen Teilen adäquat "natürlich" reduziert. Währungsbedingt nachteilige (oder aber auch begünstigende) Einflüsse auf die Umsatz- und Ertragskraft des Konzerns, wie sie auch im Geschäftsjahr 2022 zum Tragen kamen, können hingegen nicht vollständig ausgeschlossen bzw. kompensiert werden. Zinsrisiken Kurzfristig gehen wir von steigenden Zinssätzen aus. Die Zentralbanken weltweit haben zur Bekämpfung der Inflation die Referenzzinssätze nach oben angepasst. Wir gehen davon aus, dass - mit regionalen Unterschieden - der Zinserhöhungszyklus erst in der Mitte des Jahres seinen Höchststand erreicht haben wird. Der überwiegende Anteil der mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im GEDORE-Konzern haben eine Festzinsbindung. Beschaffungsrisiken Die Rohstoffbeschaffung für die zu fertigenden Produkte führte im Berichtsjahr zu einer leichten Entspannung im Vergleich zur Vorberichtsperiode. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine und die dadurch entstandenen geopolitischen Spannungen haben in der Berichtsperiode in Europa und insbesondere in Deutschland zu sehr stark angestiegenen Energiepreisen geführt. Wir haben bereits im Sommer des vergangenen Jahres mit diversen Energiesparmaßnahmen auf die neue Situation reagiert. Dadurch konnte der Strom- und Gasverbrauch in den deutschen Gesellschaften stark reduziert werden. Die durch die Bundesregierung eingeführte Energiepreisbremse wird im Jahr 2023 dazu führen, dass die zunächst erwartete erhebliche Mehrbelastung teilweise abgedämpft werden wird. Die erhöhten Beschaffungskosten haben wir durch eine Vielzahl von Preisanpassungen konzernweit und je nach Vertriebsregion individuell erfolgreich in unseren Verkaufspreisen implementiert. Absatz- und Produktionsrisiken Aufgrund des breit gefächerten Produktsortiments im GEDORE-Konzern sind wir davon überzeugt, die Bedürfnisse unserer Kunden nach hochqualitativen Werkzeugen in jeder sich bietenden Facette bedienen zu können. Dem geschäftsimmanenten Risiko, Veränderungen in den Anforderungen unserer Kunden nicht oder zu spät zu erkennen, wirken wir durch unmittelbare Kundennähe, durch unseren Service sowie intensive Entwicklungstätigkeit aktiv entgegen. Daneben bestehen Risiken aufgrund einer verstärkten Kostenorientierung innerhalb des Marktes. Diesen Tendenzen setzen wir die Qualität unserer Produkte entgegen, die in einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis stehen. Wir glauben an die Kraft der Marke GEDORE. Daher gilt: Eine starke Marke, zwei Linien! Folgerichtig entwickeln wir GEDORE zu der Marke für Werkzeug sowie werkzeugbasierten Lösungen und konsolidieren unser Branding ganz konsequent. Neben der starken und weltweit etablierten Marke GEDORE für Industrieanwender, bieten wir in sinnvoller Ergänzung dazu seit 2018 mit der Linie GEDORE red auch ein hochwertiges Sortiment für Profis außerhalb der Industrie, nämlich für versierte Heimwerker*innen und Semi-Profis, an. Unser Ziel: Smarte Lösungen und Konzentration auf das Wesentliche - Das ist unser Weg in die Zukunft. Getragen wird diese Initiative von einem unserer zentralen Werte - der Verantwortung. Wir sind der festen Überzeugung, dass jeder Mensch in jeder Region der Welt, der Werkzeug braucht, es verdient hat, Zugang zu Qualitätswerkzeug zu erhalten. Dafür wollen wir uns verantwortlich fühlen und genau dies ermöglicht die neue red-Linie unter der Marke GEDORE auf allen Märkten. Die bestehenden Absatz- und Produktionsrisiken erachten wir daher durch den Einsatz unseres Risikomanagement-Instrumentariums für jederzeit kontrollierbar, da regelmäßig auch ein Nachsteuern durch bereits kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Risikokompensation möglich ist. Politische Risiken Der Überfall Russlands auf die Ukraine fügt der Weltwirtschaft nach wie vor schweren Schaden zu. Neben der humanitären Katastrophe in der Ukraine selbst, besteht die Gefahr der Ausdehnung des Konflikts über die aktuelle Region hinaus, mit existenziellen Folgewirkungen, die nur schwer einzuschätzen sind. Die in diesem Zusammenhang eingeführten Sanktionen treffen die russische Wirtschaft vehement. Die Klimakrise wird das unternehmerische Handeln weltweit verändern. Die notwendigen Anpassungen könnten zu einer Überbelastung der Wirtschaft führen, was im Allgemeinen zu Wohlstandverlust und damit zu einer weiteren Verschlechterung der Klimakatastrophe führen könnte. Gleichzeitig besteht die Chance mit einer versierten Technologieführerschaft die zukünftige Entwicklung nachhaltig und klimafreundlich mitzugestalten. Darüber hinaus bestehen die geopolitischen Spannungen zwischen China und den USA fort. In diesem Kontext bleibt das Risiko eines erneuten Aufflammens des Handels- und Wirtschaftskonflikts zwischen den beiden Großmächten hoch, gerade auch vor dem Hintergrund der westlichen Sanktionen gegen Russland, welche die chinesische Regierung nicht mitträgt. c) Chancen Aus den durch die Konzernleitung eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung der Prozessketten im Fertigungs- und Supply Chain-Bereich sowie weiterer Aktivitäten zur Verbesserung von Kostenstrukturen im Gemeinkostenbereich, ergeben sich bereits auf dem aktuellen Umsatzniveau erhebliche Potentiale zur Steigerung der Profitabilität des Konzerns. Die größten Wachstumsraten erwartet der GEDORE-Konzern im HUB Americas und mittel- bis langfristig im AC Digital. Im Berichtsjahr konnte der Umsatz im HUB Americas erneut stark gesteigert werden. Wir haben die Investitionen in dieser Region intensiviert und sehen weiterhin, politischen Unsicherheiten zum Trotz, immense Entwicklungspotentiale für unseren Absatz. Die Einführung des AC Digital wurde planmäßig umgesetzt. Durch die zusätzliche Fokussierung auf den Onlinebereich können die Kundenbedürfnisse in diesem Bereich signifikant besser bedient werden. Wir sehen in diesem Segment weltweit hohe Entwicklungschancen für unseren Konzern. Zur Optimierung der Produktionsabläufe in der GEDORE Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG wurde während der Berichtsperiode die Produktion vom Standort Solingen in das Stammwerk nach Remscheid verlagert. Wir erwarten hohe Synergieeffekte aus diesem Projekt, welche zu einer wesentlichen Aufwandsreduzierung führen werden. Unsere Markenprodukte "Made by GEDORE" stehen für Sicherheit, Langlebigkeit und technische Perfektion. Die konsequente Weiterentwicklung und marktgerechte Sortimentsausrichtung garantieren unseren Kund*innen und Anwender*innen kontinuierliche Leistungsfähigkeit. Als Premiumhersteller mit einer diversifizierten Markenwelt können wir mit unseren innovativen Speziallösungen auch Nischen bedienen. d) Gesamtbeurteilung der Risikosituation In der Gesamtheit halten wir die unternehmerischen Risiken, denen der GEDORE-Konzern ausgesetzt ist, für beherrschbar. Das bedeutet: Wir erkennen derzeit keine Einzelrisiken, die unsere Planungen isoliert so weitreichend beeinflussen würden, dass diesen kurzfristig nicht durch geeignete betriebswirtschaftliche Maßnahmen oder Ausnutzung gegenläufiger Chancen begegnet werden könnte. IV. Prognosebericht a) Gesamtwirtschaftliche Situation Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine überschattet weiterhin die Weltwirtschaft. Trotz der jüngsten Anzeichen für eine Verbesserung der weltwirtschaftlichen Entwicklung wird die Erholung in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich moderat ausfallen. Die Aussichten sind nach wie vor unsicher, die Abwärtsrisiken überwiegen. Die durch den Krieg verursachte große Unsicherheit könnte die Wirtschaftstätigkeit stark beeinträchtigen. Die Handelsspannungen zwischen USA und China sind nach wie vor hoch und daher in der Lage sich noch weiter zu verschärfen. Die jüngste Bankenkrise in den USA und der Schweiz erhöht die Unsicherheit und belastet das weltweite Finanzsystem. Die Gesamtinflation ist zwar allmählich zurückgegangen, bleibt aber auf einem hohen Niveau und könnte noch länger anhalten. Ein Schlüsselfaktor für die Verbesserung von Aktivität und Stimmung Anfang 2023 war der jüngste weltweite Rückgang der Energie- und Lebensmittelpreise. Zwar sind die Preise im Vergleich zur Vorkriegszeit immer noch relativ hoch, jedoch stärkt diese Entwicklung die Kaufkraft der meisten Unternehmen und Haushalte und trägt so dazu bei, die Gesamtinflation zu senken. Die früher als erwartet erfolgte Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft dürfte sich ebenfalls positiv auf die globale Wirtschaftstätigkeit auswirken und den Druck auf die Lieferketten verringern. Gemäß des OECD Economic Outlook (März 2023) wird eine Zunahme des weltweiten Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 2,6 % für das laufende Jahr 2023 prognostiziert und von 2,9 % für das Folgejahr ausgegangen. In den Vereinigten Staaten wird die Wirtschaft dem Bericht zufolge im Verlauf des Jahres 2023 die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 1,5 % steigen und im nächsten Jahr um 0,9 % zulegen. Für das Jahr 2023 wird das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts in Brasilien auf rund 1,0 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Für das laufende Jahr wird für China eine Zunahme des BIP von 5,3 % erwartet. Entsprechend der "Aktualisierten Konjunkturprognose" des Sachverständigenrats der Bundesregierung (März 2023) wird für den Euroraum eine Zunahme von 0,9 % des BIP im Jahr 2023 erwartet. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird in diesem Jahr um voraussichtlich 0,2 % zulegen und im Folgejahr um weitere 1,3 % wachsen. b) Entwicklung der Branche Nach den jüngsten Veröffentlichungen des ifo ("Konjunkturperspektiven" Februar 2023), geht die Mehrheit der befragten Unternehmen von einem gleichbleibenden Niveau der Produktion in den Produktionsbetrieben von Metallerzeugnissen aus. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen dieser Branche erwartet keine weitere Erhöhung der Inlandsverkaufspreise in den nächsten drei Monaten. Erwartungsgemäß wird der Energiepreisschock der letzten Monate in den Verkaufspreisen verarbeitet werden. Die überwiegende Mehrheit der befragten Unternehmen rechnet mit einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. c) Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung des GEDORE-Konzerns Der GEDORE-Konzern ist sehr erfolgreich in das Jahr 2023 gestartet. Die Nachfrage nach unseren Produkten übertrifft die an uns gestellten Erwartungen. Die angespannte Situation verursacht durch die geopolitischen Krisen sowie die in vielen Regionen hohe Inflation werden voraussichtlich ein ähnlich starkes Wachstum wie im Berichtsjahr behindern. Dennoch konnten die ersten beiden Monate im Jahr 2023 erneut mit einem Rekordumsatz abgeschlossen werden. In unserem Szenario gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2023 das Umsatzniveau des Vorjahres erneut erreichen werden. Umfangreiche Digitalisierungs-, Automatisierungs- und Marketingprojekte werden voraussichtlich das Gesamtergebnis überproportional belasten. Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Erwartungen über die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung, sowohl unter Berücksichtigung bestehender Risiken, als auch unserer Aktivitäten, rechnen wir für das Jahr 2023 mit einem Umsatz auf einem ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr sowie mit einem positiven, jedoch reduzierten Konzernjahresergebnis. Der Leistungsindikator EBITDA wird im Geschäftsjahr 2023 sehr wahrscheinlich leicht mehr als 5,0 % der Gesamtleistung betragen. Nach unseren mittelfristigen Planungen streben wir für den bilanziellen Leistungsindikator der Vorratsintensität ein Niveau von ca. 42 % an. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird voraussichtlich das Vorjahresniveau deutlich übertreffen. Für das Geschäftsjahr 2023 plant der GEDORE-Konzern Investitionen in Sachanlagen und in Immaterielle Vermögensgegenstände von rund EUR 13,1 Mio.
Remscheid, den 2. Mai 2023 GEDORE Holding GmbH Die Geschäftsführung Karen Dowidat Dr. Christian Dowidat Rainer Bröcher Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Konzerngeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH als Mutterunternehmen des GEDORE- Konzerns wird gemäß den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die GEDORE Holding GmbH hat ihren Sitz in Remscheid und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter HR B 26892. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) nur insoweit beachtet, als es sich bei diesen um Konkretisierungen gesetzlicher Anforderungen an die Rechnungslegung und somit um Auslegungen der allgemeinen gesetzlichen Grundsätze handelt. Darüber hinausgehende Anforderungen der DRS wurden nicht beachtet. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Gründung der GEDORE Holding GmbH und Entstehung des GEDORE-Konzerns Die GEDORE Holding GmbH wurde am 17. Juli 2012 gegründet und hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zeitgleich waren zuvor vom damaligen Hauptgesellschafter direkt gehaltene Vermögensgegenstände (im Wesentlichen unternehmerische Beteiligungen) und Schulden in die GEDORE Holding GmbH im Wege von Sacheinlagen eingebracht worden. Bei den per Sacheinlage eingebrachten Vermögensgegenständen handelte es sich um Anteile an deutschen GmbH & Co. KGs, um Anteile an in- und ausländischen Kapitalgesellschaften, um ein Einzelunternehmen sowie um weitere, einzelne Vermögensgegenstände. Die Sacheinlagen erfolgten in allen Fällen zum Buchwert. Die Buchwerte entsprachen bei den Anteilen an deutschen GmbH & Co. KGs dem Saldo aus Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden der GmbH & Co. KGs - welcher dem Eigenkapital entspricht - zum 17. Juli 2012, bei den Anteilen an in- und ausländischen Kapitalgesellschaften deren historischen und ggf. fortgeschriebenen Anschaffungskosten für die Anteile zum 17. Juli 2012 und bei dem Einzelunternehmen und den einzeln übertragenen Vermögensgegenständen den jeweiligen Buchwerten am 17. Juli 2012. Die Gründung der GEDORE Holding GmbH und die Erbringung von Sacheinlagen zum 17. Juli 2012 durch den Hauptgesellschafter stellen einen Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung ("transaction under common control") dar, auf den § 301 HGB nicht anzuwenden war, da vor und nach der Gründung der GEDORE Holding GmbH die Gesellschafter der einzelnen Konzerngesellschaften identisch sind. Im Ergebnis wurde daher das bei den Sacheinlagen angewandte Wahlrecht zur Buchwertfortführung aufgrund der Tauschgrundsätze auch auf den Konzernabschluss angewendet. Aufgrund der Nichtanwendung des § 301 HGB wurden im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften der GEDORE Holding GmbH keine stillen Reserven und Lasten aufgedeckt, d.h. eine Neubewertung fand nicht statt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bei allen durch Sacheinlage erworbenen Tochterunternehmen grundsätzlich auf den Einbringungsstichtag 17. Juli 2012. Die nach Verrechnung der Anteile an den einbezogenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital verbleibenden Unterschiedsbeträge (Geschäfts- und Firmenwerte und passive Unterschiedsbeträge) waren aufgrund ihres Charakters als Eigenkapital unmittelbar in die Kapitalrücklage eingestellt worden. III. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die GEDORE Holding GmbH, Remscheid, als Mutterunternehmen sowie 13 (Vorjahr: 14) ausländische und fünf (Vorjahr: fünf) inländische Tochterunternehmen. Folgende Gesellschaften werden im Rahmen der Vollkonsolidierung zum 31. Dezember 2022 in den Konzernabschluss einbezogen:
Im Jahr 2022 ist das 100%-ige Tochterunternehmen Gedore Tool Center OOO, Moskau, aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Durch die im Vorjahr umgesetzte Einstellung sämtlicher Lieferungen an unsere Vertriebseinheit in Moskau und den Rückzug aus dem russischen Markt, hat die Gesellschaft nunmehr eine untergeordnete Bedeutung für den Konzern. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Konzernlagebericht. Weitere Veränderungen des Konsolidierungskreises haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Aus der Veränderung des Konsolidierungskreises ergab sich kein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Gemäß § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB verzichten wir bei insgesamt vier inländischen Tochtergesellschaften auf die Bekanntmachung des Jahresabschlusses dieser Gesellschaften im Bundesanzeiger sowie auf die Erstellung eines Anhangs und eines Lageberichts. Die entsprechenden Gesellschaften sind in der vorstehenden Tabelle mit einem "*" gekennzeichnet. Die folgenden zwei (Vorjahr: zwei) ausländischen Tochterunternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaften in der Summe weniger als 1 % des Konzernvermögens bzw. der Aufwendungen und Erträge des Konzerns ausmachen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Gedore el Aletleri SAN. ve TIC.Ltd.Sti, Istanbul, Türkei, liquidiert. IV. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, das ist der 31. Dezember eines jeden Jahres, aufgestellt. Dieser Stichtag entspricht dem Abschlussstichtag aller einbezogenen Gesellschaften. Vor der Zusammenfassung der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden die Einzelabschlüsse der ausländischen vollkonsolidierten Tochterunternehmen hinsichtlich der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften nach den von der Muttergesellschaft vorgegebenen konzerneinheitlichen Richtlinien auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HB II) übergeleitet. Die Kapitalkonsolidierung für die zum 17. Juli 2012 durch Sacheinlage erworbenen Anteile wird als Unternehmenszusammenschluss unter gemeinsamer Beherrschung abgebildet. Siehe dazu die Ausführungen in Abschnitt II. Die Kapitalkonsolidierung für nach dem 17. Juli 2012 erworbene Tochterunternehmen wird nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den jeweiligen Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung durchgeführt. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens ist mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen im Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Neubewertungsmethode ist im Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH bisher noch nicht zur Anwendung gelangt, da seit dem 17. Juli 2012 keine Tochterunternehmen erworben wurden. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt ist grundsätzlich der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile mit dem (neubewerteten) Eigenkapital verbleibender Unterschiedsbetrag ist in der Konzernbilanz, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital auszuweisen. Passivische Unterschiedsbeträge wurden direkt in die Konzernrücklagen eingestellt bzw. erfolgswirksam vereinnahmt, soweit feststand, dass sie einem realisierten Gewinn entsprachen bzw. die ungünstigen Entwicklungen eingetreten oder die erwarteten Aufwendungen angefallen waren. In Höhe der Minderheitenanteile von fremden Gesellschaftern werden in der Bilanz zum 31. Dezember 2022 "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse, der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Zinserträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen von Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens wurden eliminiert. Auf eliminierte Zwischengewinne wurden, wie im Vorjahr, latente Steuern nach § 306 HGB aktivisch abgegrenzt. Die Steuerabgrenzung erfolgte unverändert mit dem durchschnittlichen Steuersatz der Konzerngesellschaften in Höhe von 30,00 %. Darüber hinaus war eine Steuerabgrenzung auf andere Maßnahmen der Vollkonsolidierung nicht erforderlich. Auf Maßnahmen der Vereinheitlichung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird eine aktive Steuerabgrenzung gemäß § 298 i.V. mit § 274 HGB vorgenommen. Ebenso werden latente Steuern auf Differenzen zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gebildet. V. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs der Erstbewertung oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem Umrechnungskurs bei der Erstbewertung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Für Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger kommen das Anschaffungskostenprinzip gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und das Imparitätsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht zur Anwendung. Soweit zur Sicherung gegen Wechselkursrisiken für bereits bilanzwirksame Fremdwährungspositionen im Einzelfall Devisentermingeschäfte abgeschlossen wurden, die in Anwendung des § 254 HGB mit den jeweiligen Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst werden, erfolgt die Bewertung der jeweiligen Forderungs- oder Verbindlichkeitsposition unmittelbar mit dem Sicherungskurs. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen werden in Anwendung von § 308a HGB in Euro umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wird, mit den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Sich aus der Währungsumrechnung ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital ausgewiesen. Im Konzernanlagenspiegel werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs und die übrigen Positionen zu Durchschnittskursen umgerechnet. Ein sich aus Wechselkursänderungen ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Spalte als Währungsdifferenz ausgewiesen. VI. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Konzernunternehmen sind nach den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet. Die durch die inländischen und ausländischen Tochterunternehmen im Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen des Mutterunternehmens. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert und linear über die gewöhnliche Nutzungsdauer (drei bis zehn Jahre) abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden über Nutzungsdauern von zwei bis 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige - i.d.R. lineare - Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden in Anlehnung an die ertragsteuerlichen Regelungen betreffend die Bilanzierung sogenannter geringwertiger Wirtschaftsgüter vollständig abgeschrieben. Die bei den einzelnen Auslandstochtergesellschaften bestehenden Regelungen für die Bilanzierung geringwertiger Anlagegüter werden in den Konzernabschluss übernommen, da deren Anwendung ebenso wie die Anwendung der inländischen Regelungen lediglich unwesentliche Auswirkungen hat. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig ab dem Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft. Für geringwertige Anlagegüter wird in der Regel unterstellt, dass diese am Beginn des Geschäftsjahres zugegangen sind. Die Nutzungsdauern betragen wie folgt:
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen enthalten außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 8.466,58). Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für selbst erstellte Vermögensgegenstände des immateriellen- und Sachanlagevermögens sind Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Herstellung veranlasst ist, berücksichtigt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Eine Zuschreibung erfolgt, wenn die Gründe für eine vorherige außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden ebenso wie Waren zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den durchschnittlichen Herstellungskosten, die auf Basis der tatsächlichen Kosten ermittelt werden, oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den einzeln zurechenbaren Material- und Fertigungskosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr der Produktionsanlagen. Der niedrigere beizulegende Wert wird aus den Absatzmarktpreisen zum Abschlussstichtag im Wege der retrograden Bewertung abgeleitet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum Barwert, abzüglich angemessener Wertberichtigungen, angesetzt. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. In den Konzernabschluss werden latente Steuern gemäß §§ 298 i.V.m. 274 HGB aus den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen übernommen. Sie werden für temporäre, sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Zudem werden latente Steuern nach §§ 298 i.V.m. 274 HGB auf Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, die aus den Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften resultieren. Zusätzlich zu diesen temporären Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge bei der Bildung der latenten Steuern berücksichtigt. Steuerliche Latenzen auf Konsolidierungsmaßnahmen werden, wie im Vorjahr, gemäß § 306 HGB angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt unter Verwendung des Steuersatzes, der nach gegenwärtiger Rechtslage zum voraussichtlichen Ausgleichszeitpunkt der temporären Differenzen maßgeblich wird. Für die ausländischen Tochterunternehmen werden dazu die landesspezifischen Steuersätze zwischen 21,0 % und 34,0 % verwendet (Vorjahr: 19,0 % bis 34,0 %). Für die deutschen Tochterunternehmen werden ein Körperschaftsteuersatz inklusive Solidaritätszuschlag von unverändert 15,825 % und Gewerbesteuersätze zwischen 11,55 % und 16,18 % verwendet (Vorjahr: 11,55 % bis 17,15 %). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung ist grundsätzlich in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung ist eine aktive latente Steuer nach § 274 HGB anzusetzen, soweit das Aktivierungswahlrecht nach §§ 298 i.V.m. 274 Abs. 1 Satz 2 HGB positiv ausgeübt wird. Aktive latente Steuern nach § 306 HGB sind hingegen verpflichtend anzusetzen. Zum Zwecke der Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden dem gesetzlichen Wahlrecht entsprechend auch die über den verpflichtenden Ansatz nach § 306 HGB hinausgehenden aktiven latenten Steuern vollständig angesetzt, soweit von einer Werthaltigkeit der Latenzen auszugehen ist. Gemäß des Wahlrechts nach §§ 298 i.V.m. 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Der sich zum 31. Dezember 2022 ergebende aktive Überhang der latenten Steuern in Höhe von EUR 9.467.609,31 resultiert in Höhe von EUR 1.169.144,12 (Vorjahr: EUR 1.125.572,60) aus der Zwischenergebniseliminierung. Des Weiteren ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von insgesamt EUR 9.272.861,60 (Vorjahr: EUR 8.738.699,95) aus der Bildung aktiver latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen, aus Anpassungen an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und aufgrund der Bildung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen in Höhe von EUR 974.396,41 (Vorjahr: EUR 1.577.628,47) saldiert. Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung entspricht der positiven Differenz zwischen dem Wert von Vermögensgegenständen, die der Absicherung von Pensionsverpflichtungen dienen und zur Verrechnung mit diesen qualifiziert sind, und eben diesen Pensionsverpflichtungen. Das Gezeichnete Kapital entspricht dem Eintrag im Handelsregister und ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt. Zur Abbildung biometrischer Wahrscheinlichkeiten werden der Bewertung die 2018 veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Sämtliche Bewertungsparameter werden entsprechend den jeweiligen lokalen Gegebenheiten ermittelt. Für den aus Konzernsicht bedeutsamsten Teil der inländischen Verpflichtungen waren zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen in den versicherungsmathematischen Berechnungen aufgrund der Ausgestaltung der Zusage nicht zu berücksichtigen. Die Abzinsungssätze für die Pensionsverpflichtungen als Durchschnittssätze für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf 1,79 % (Vorjahr: 1,87 %). Auswirkungen einer Änderung des Abzinsungssatzes auf den Erfüllungsbetrag werden im Finanzergebnis erfasst. Der Rententrend wurde in einer Bandbreite von 0,00 % bis 2,00 % p.a. (Vorjahr: von 0,00 % bis 2,00 % p.a.) bei der Berechnung berücksichtigt. Für die Bewertung der Rückstellung für das neben den inländischen Versorgungszusagen bedeutsame Versorgungswerk bei einer Tochtergesellschaft in Großbritannien kommt ein nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ermittelter Rechnungszins von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) zur Anwendung. Der für diesen Kreis versorgungsberechtigter Personen relevante Gehaltstrend wurde mit 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) p.a. angenommen. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Erteilung der Zusagen wurde der Rententrend in einer Bandbreite von 2,70 % bis 3,40 % (Vorjahr: von 2,70 % bis 3,40 %) p.a. bei der Berechnung berücksichtigt. Für die Bewertung der Rückstellung für ein weiteres Versorgungswerk bei einer Tochtergesellschaft in Südafrika kommt ein nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ermittelter Rechnungszins von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) zur Anwendung. Die für diese Zusage relevanten Entwicklungen des Verbraucherpreisindex (CPI) wurde mit 4,50 % p.a. (Vorjahr: 4,50 %) und der Gesundheitskosten mit 6,50 % p.a. (Vorjahr: 6,50 %) angenommen. Aufgrund der Struktur der in- und ausländischen Versorgungszusagen - es handelt sich sämtlich um zwischenzeitlich geschlossene Versorgungswerke - wurde bei den Bewertungen auf eine explizite Berücksichtigung von Mitarbeiterfluktuationen aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet. Darüber hinaus bestehen bei der in Österreich ansässigen Konzerngesellschaft Gedore Austria GmbH gesetzliche Verpflichtungen aus sogenannten "Abfertigungsleistungen", die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Auszahlung fällig werden. Die Verpflichtung wurde ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszins von -1,87 % (Vorjahr: -0,13 %) bewertet. Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder ähnliche langfristige Verpflichtungen durch insolvenzgeschützte Wertpapiere gedeckt und dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörigen Verpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Übersteigt der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens die Höhe der Verpflichtungen aus Altersversorgung, wird der übersteigende Betrag als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Konzernbilanz ausgewiesen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der zum 31. Dezember 2022 angesetzte Aktivwert für Deckungsvermögen in der Form von zu Marktwerten am Abschlussstichtag bewerteter Wertpapiere beträgt EUR 7.462.258,58 (Vorjahr: EUR 12.312.739,59). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsverpflichtungen beträgt zum Abschlussstichtag EUR 10.071.170,22 (Vorjahr: EUR 10.336.165,33). Im Saldo werden auf der Passivseite der Bilanz "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" in Höhe von EUR 2.608.911,64 (Vorjahr: "Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung" EUR 1.976.574,26) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Abschlusserstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Falle langfristiger Verpflichtungen werden bei der Bewertung angemessene Kostensteigerungen berücksichtigt (soweit relevant). Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die entsprechend der RückAbzinsV ermittelt werden. Entsprechende Abzinsungen waren im Geschäftsjahr lediglich in nachrangigem Umfang bei langlaufenden personalbezogenen Verpflichtungen (Altersteilzeit, Dienstjubiläen) vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Angaben der Haftungsverhältnisse und der Sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auf nominaler Basis ermittelt. VII. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres dem als Anlage zum Konzernanhang beigefügten Konzernanlagespiegel zu entnehmen. Das Anlagevermögen beinhaltet selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 185.989,02 (Vorjahr: EUR 233.621,42). Die Gesamtkosten für Forschung und Entwicklung betragen EUR 2.316.776,32 (Vorjahr: EUR 2.527.982,11). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten, wie auch im Vorjahr, keine Posten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von EUR 484.489,25 (Vorjahr: EUR 611.343,24) Posten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das voll eingezahlte Gezeichnete Kapital der GEDORE Holding GmbH beträgt EUR 25.958,00. Zur Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel verwiesen. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen entfallen vor allem auf personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von EUR 6.411.838,43 (Vorjahr: 6.602.149,23), Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von EUR 565.280,62 (Vorjahr: EUR 495.070,67) sowie produktions- und vertriebsbezogene Rückstellungen (Garantien, Provisionen u.a.) in Höhe von EUR 7.181.193,47 (Vorjahr: EUR 3.018.481,35). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt gesichert:
VIII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt nach Geschäftsbereichen und geografisch bestimmten Märkten:
Die Sonstigen Umsatzerlöse stammen aus Reparatur- und Kalibrierungs- und ähnlichen Leistungen.
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Posten enthalten:
Materialaufwand Der Materialaufwand des Geschäftsjahres enthält die Aufwendungen aus der zum Jahresende durchgeführten Bewertung des Vorratsvermögens. Der daraus resultierende Bestand an Abwertungen, welcher anhand einer Lagerreichweitenanalyse ermittelt wurde, beträgt zum Abschlussstichtag kumuliert EUR 9.199.545,13 (Vorjahr: EUR 10.699.869,82). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 6.146.030,17 (Vorjahr: EUR 2.551.781,01) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Posten enthalten:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind in Höhe von EUR 812.050,50 (Vorjahr: EUR 40.504,24) Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in Höhe von EUR 924.602,81 (Vorjahr: EUR 262.858,13) Erträge aus latenten Steuern enthalten. Ertrags- oder Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Die in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ausgewiesenen Sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die im Folgenden genannten Ertrags- oder Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.
Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Abgängen von Anlagevermögen in Höhe von EUR 126.315,77 in der Berichtsperiode entstanden. IX. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen in Höhe von EUR 589.302,00 (Vorjahr: EUR 717.870,00) Verbindlichkeiten aus Wechsel- und Scheckbürgschaften. Eine Passivierung möglicher Verpflichtungen aus diesen Haftungsverhältnissen war nicht erforderlich, da die originären Schuldner ihren jeweiligen Verpflichtungen bislang jeweils fristgerecht nachgekommen sind und auch keine Verschlechterung in deren Bonität erkennbar ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.684.056,62 (Vorjahr: EUR 2.758.847,82) aus Miet- und Leasingverträgen. Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt insgesamt EUR 816.734,02 (Vorjahr: EUR 1.324.728,53). Derivative Finanzinstrumente Es bestehen derivative Finanzinstrumente in Form von 14 Devisentermingeschäften. Die Devisentermingeschäfte besitzen einen Nominalbetrag von insgesamt EUR 8.373.975,93 und dienen zur Minimierung des Währungsrisikos bei Investition in USD sowie den geplanten Transaktionsvolumen in USD und GBP für das Geschäftsjahr 2023. Diese Devisentermingeschäfte bilden mit den zugrundeliegenden Grundgeschäften Bewertungseinheiten (Micro- und Portfolio-Hedges) gemäß § 254 HGB. Diese Bewertungseinheiten sind zum 31. Dezember 2022 mit insgesamt EUR 7.502,77 negativ bewertet. Mit den Devisentermingeschäften werden Währungsrisiken abgesichert. Die Feststellung der Wirksamkeit sämtlicher Bewertungseinheiten erfolgte anhand der sog. "critical terms match-Methode". Kapitalflussrechnung Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt nach dem Mindestgliederungsschema aus dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21). Bei der Berechnung des Finanzmittelfonds sind hiernach kurzfristige Kreditaufnahmen, die ausschließlich der Finanzmitteldisposition dienen, von den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten abzusetzen. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2022 ist um die jederzeit fälligen Verbindlichkeiten reduziert. Angabe nach § 313 Abs. 2 Nr. 6 HGB Bei den folgenden Unternehmen ist deren unbeschränkt haftender Gesellschafter ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen:
Geschäftsführung/Organe Geschäftsführer des Mutterunternehmens:
Die Geschäftsführer sind alle einzelvertretungsberechtigt. Frau Dowidat und Herr Dr. Dowidat sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mitarbeiter Die im Jahresdurchschnitt im Konzern beschäftigten Mitarbeiter teilen sich nach Gruppen wie folgt auf:
Direkte Mitarbeiter sind in die Fertigung eingebundene Mitarbeiter (Beispiele: Arbeiter an der Schmiede, Presse etc.). Indirekte Mitarbeiter sind begleitend an der Wertschöpfung beteiligte Mitarbeiter in der Produktion (Beispiele: Schichtführer, Instandhaltung, Lager). Administrations-Mitarbeiter sind in der Verwaltung tätige Mitarbeiter (Beispiele: Mitarbeiter im Vertrieb, Einkauf, Disposition, Finanzbuchhaltung sowie Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung). Gesamtvergütung der Geschäftsführung Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung im Berichtsjahr belaufen sich auf TEUR 1.326,8. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 124). Davon entfallen TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 120) auf Abschlussprüfungsleistungen, TEUR O (Vorjahr: TEUR O) auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4) auf sonstige Bestätigungsleistungen. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Die Geschäftsführer des Mutterunternehmens schlagen der Gesellschafterversammlung vor, das im Jahresabschluss der GEDORE Holding GmbH zum 31. Dezember 2022 ausgewiesene Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Remscheid, den 2. Mai 2023 GEDORE Holding GmbH Die Geschäftsführung Karen Dowidat Dr. Christian Dowidat Rainer Bröcher Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel nach HGB zum 31. Dezember 2022
Bestätigungsvermerk "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEDORE Holding GmbH, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der GEDORE Holding GmbH, Remscheid, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GEDORE Holding GmbH, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 15. Mai 2023 Rödl
& Partner GmbH
Groll, Wirtschaftsprüfer Helmers, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde am 30.08.2023 gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Gedore Werkzeugstudio GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
DKO Besitzgesellschaft GmbH & Co. KG
Selbe AdresseDKO Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
GEDORE GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Dowidat Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVISOTEC e.K.
76mHELLWIG GmbH
76mHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Verlegen von Computerspielen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen