Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 19727
Eingetragen
16.6.2006
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Die Planung, die Lieferung, der Bau, der Service und der Betrieb von Transport- und Lagersystemen für flüssige und gasförmige Kohlenwasserstoffe, insbesondere Pumpund Armaturenstationen, Tanklager und Verladeeinrichtungen, Kompressorstationen. Druckreduzierstationen und Pipelines, außerdem von Wasser- und Abwasserfernleitungen. Dies umfaßt Herstellung, Vertrieb und Montage von Maschinen, technischen Geräten, Anlagen, Anlagenteilen, Ausrüstungsgegenständer und Komponenten sowie von Bedarfsartikeln für den Anlagenbau, die Bohrindustrie, den Bergbau, die Wassertechnik, Haustechnik (Gas-, Wasser-, Heizungs-, Sanitär. Elektroinstallationen), Umwelttechnik, die Gesamtplanung und Gesamtausführung von Industrieanlagen aller Art, die Durchführung von Studien, Planung und Bauüberwachungen aller Art, die Tätigkeit des begutachten und beratenden Ingenieurs und die Ausführung sonstiger Ingenieurleistungen sowie das Erbringen von mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängenden Dienstleistungen einschließlich Handelsgeschäfte aller Art und Ingenieurleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Manfred Klingelhöfer
seit 21.12.2018
Prokura
Elke Kirste
seit 21.12.2018
Prokura
Sascha Umlauf
seit 21.12.2018
Prokura
Peter Heyer
seit 20.11.2018
Geschäftsführer
Ansgar Kortbus
seit 21.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.AUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.
Austria
2.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PPS Pipeline Systems GmbH

Quakenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die PPS Pipeline Systems GmbH (PPS GmbH) realisiert seit 70 Jahren innovative Lösungen für Projekte im Pipeline- und Anlagenbau. Als Anbieter für die Gas- und Ölindustrie zählen wir auch namhafte Unternehmen der Chemieindustrie und der Wasserversorgung zu unseren Kunden.

Das Leistungsspektrum der Gesellschaft umfasst die Planung, die Lieferung, den Bau und die Inbetriebnahme von Pipelines und Anlagen im Bereich Förderung, Transport, Speicherung und Verteilung von Öl, Gas und anderen Medien.

Die PPS Pipeline Systems GmbH ist in folgende Geschäftsbereiche gegliedert:

Pipelinebau

Winter Rohrbau

Tochtergesellschaften

Die Gesellschaft hatte im Inland einen Umsatzanteil von 98,9 % (i. Vj. 99,1 %) im abgelaufenen Geschäftsjahr. Daneben wurden auch sehr geringe Umsatzleistungen im europäischen Ausland erbracht.

Die Gesellschaft ist am Sitz in Quakenbrück auf eigenem Grundbesitz tätig. Daneben bestehen zum Bilanzstichtag Niederlassungen in

Sande bei Wilhelmshaven

Stade

Leipzig

Wiesmoor

Beschaffung

Der Schwerpunkt des Einkaufs liegt in der Beschaffung von Subunternehmerleistungen für Bau- und Montage sowie im Materialeinkauf für nationale und internationale Projekte. Dabei wurde die Qualitätsüberwachung der Subunternehmer und Lieferanten weiter ausgebaut und die internationalen Beschaffungsaktivitäten verstärkt.

Forschung und Entwicklung

Tätigkeiten im Rahmen der Forschung und Entwicklung (F&E) konzentrieren sich auf die schrittweise Weiterentwicklung von Montageverfahren. Auch in Zukunft wird der Schwerpunkt der F&E-Aktivitäten in diesem Bereich liegen. Insbesondere in den Bereichen des Automatenschweißens, der Schweißverfahren für legierte Materialien sowie der Optimierung und Bündelung der Vorfertigung wurden weitere Anstrengungen zur Weiterentwicklung unternommen.

Konzern

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der HABAU Unternehmensgruppe mit Sitz in Perg/Oberösterreich. Die HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. (im Folgenden kurz HABAU GmbH) ist ein jahrzehntelang erfolgreich gewachsenes Bauunternehmen und zählt zu den Top 5 der österreichischen Bauindustrie.

Erklärung zu Unternehmensführung

Für die erste und zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung wurde von der Geschäftsführung eine Zielquote von 33,33 % bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026/2027 festgelegt. Zum Ende des Geschäftsjahres ist diese Zielquote erfüllt.

Die Frauenquote innerhalb der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates der PPS liegt derzeit bei 0 %. Laut Beschluss vom 30. Oktober 2023 durch die Gesellschafterversammlung wird für die Geschäftsführung bis zum Ende des Geschäftsjahres 2024/2025 und für den Aufsichtsrat bis zum Ende der laufenden Amtsperiode die Zielquote mit 0 % festgelegt.

Dass Frauen bisher in Führungspositionen und in Aufsichtsgremien unterrepräsentiert sind, liegt nach Auffassung der Gesellschafterin überwiegend daran, dass die Rahmenbedingungen für Frauen in der Arbeitswelt und speziell in einigen Branchen nach wie vor auf die Lebenswirklichkeiten nicht ausreichend Rücksicht nehmen. An erster Stelle sind hier die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, der Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten und eine allgemein familienfreundlichere Unternehmenskultur zu nennen. Die Gesellschafterin wird auf diese Themen weiterhin einen Schwerpunkt bei der Ausrichtung der Unternehmenskultur setzen. Nur wenn die Rahmenbedingungen sich signifikant verbessern, ist nach Auffassung der Gesellschafterin eine verstärkte Bereitschaft und ein größeres Interesse von Frauen an der Übernahme einer Führungsposition zu erwarten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der weltweite Nachfragerückgang nach Investitionsgütern stellt eine erhebliche Belastung für die deutsche Wirtschaft dar. Die schwächelnde Industrie- und Investitionskonjunktur trifft vor allem die auf Investitionsgüter spezialisierten Länder und spiegelt sich im deutschen Wirtschaftswachstum wider. Hohe Material- und Energiepreise sowie gestiegene Finanzierungskosten dämpfen die Nachfrage deutlich. Während 2022 noch ein positives Wachstum von +1,8 % verzeichnet wurde, registrierte die deutsche Volkswirtschaft 2023 einen Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Wachstums von -0,2 %, was deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von +0,4 % liegt.

Der industrielle Abschwung wirkt sich auf zahlreiche Branchen aus. Insbesondere das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft verzeichneten einen deutlichen Verlust an Dynamik. Gegen Ende des Jahres erfasste diese Abkühlung auch einige Dienstleistungsbereiche, wodurch die Wertschöpfung im Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0 % abgenommen hat

Bauwirtschaft in Deutschland

Die Stimmung in der deutschen Bauwirtschaft leidet erheblich an dem anhaltenden Nachfragerückgang an Bauinvestitionen. Die Auftragslage hat sich zuletzt spürbar verschlechtert und die Auftragsbestände werden mehrheitlich als zu gering eingeschätzt. Die deutsche Bauwirtschaft hat 2023 eine Kontraktion der Bauinvestitionen von -5,0 % erlebt.

Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, welcher mit -12 % den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat. Der Mix aus stark gestiegenen Material- und Energiekosten, des sprunghaften Anziehens der Zinsen und Finanzierungskosten, einer hohen Inflation bei gleichzeitigem Wegfallen stabiler politischer Rahmenbedingungen hat toxische Auswirkungen auf den Hochbau, insbesondere auf den Wohnungsbau. Während 2023 noch eine Fertigstellung von etwa 271.000 Wohneinheiten (WE) erwartet wurde, wird sich dies 2024 auf 235.000 WE reduzieren, womit das unstrittige Ziel der Ampelkoalition von 400.000 WE im Jahr in weitere Ferne rückt, bei den Genehmigungen ist ein ähnlicher Trend erkennbar.

Die Lage im Wirtschaftshochbau (gewerblich-/industrieller Hochbau) - mit einem Rückgang von -6 % - ist ebenfalls angespannt. Die flaue Nachfrage an Investitionsgütern und hohe Finanzierungskosten zwingen Unternehmen dazu, ihre Investitionen zu verschieben.

Eine erfreuliche Entwicklung gibt es hingegen im Bereich des Wirtschaftstiefbaus zu verzeichnen. Hier wurden durch Projekte im Rahmen der Mobilitäts- und Energiewende bedeutende Impulse gesetzt. Auch die Deutsche Bahn investierte weiter in ihr Schienennetz. Zusätzlich wurden weitere Großprojekte im öffentlichen Nahverkehr und beim Ausbau von Stromtrassen initiiert. Mit einem nominalen Auftragseingang von +26 % und einem realen Umsatzwachstum von +5,0 % konnte der Wirtschaftstiefbau signifikante Fortschritte entgegen dem allgemeinen Trend verzeichnen. Der Wirtschaftsbau erreichte insgesamt damit gut 60 Mrd. EUR, was einen realen Umsatzrückgang von -1,3 % entspricht.

Der öffentliche Bau zeigt ein ähnlich ambivalentes Bild: Während der Hochbau ein reales Wachstum von +6 % verzeichnet, ging der Tiefbau -3 % zurück. Insgesamt erreichte der öffentliche Bau 2023 damit einen Umsatz von gut 44 Mrd. EUR, was einen realen Rückgang von -1 % bedeutet.

Frühindikatoren zeigen bislang keine Anzeichen für eine Trendwende. Für 2024 wird eine weitere Abkühlung der deutschen Baukonjunktur von -3,0 % prognostiziert. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben nicht ohne Auswirkungen für die Beschäftigten. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungswachstums auf 920.000 Beschäftigte 2023, wird derzeit von einem Rückgang, um 30.000 Beschäftigte im kommenden Jahr, bei weiterem Abwärtstrend gewarnt.

Die Bundesregierung ist daher angehalten, angesichts der Haushaltsplanung zeitnah Planungssicherheit zu schaffen. Dies erfordert eine durchdachte Budgetierung und Investitionen in den Wohnungsbau, die Infrastruktur sowie die Klima- und Energiewende sowie wirtschaftspolitisch für vernünftige und verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 126.894 und eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderung und aktivierter Eigenleistung) in Höhe von TEUR 129.457 realisieren. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg der Umsatzerlöse, während sich die Gesamtleistung um TEUR 62.474 oder 32,6% reduzierte. Der Rückgang der Bestandsveränderungen ist bedingt durch mehrere größere Aufträge, welche im Geschäftsjahr 2023/2024 schlussabgerechnet wurden. Es bestehen aber noch weitere Projekte aus dem letzten und vorletzten Geschäftsjahr, welche erst im Geschäftsjahr 2024/2025 schlussabgerechnet werden.

Die gesamte Bauleistung der PPS Pipeline Systems GmbH einschließlich der im Rahmen von ARGEn erbrachten anteiligen Leistungen beträgt TEUR 161.469 (i. Vj. TEUR 149.636). Damit wurde der im Vorjahr prognostizierte Wert übertroffen.

Die Entwicklung der Gesamtleistung stellt sich wie folgt dar:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Umsatzerlöse 126.894 124.951
Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen 1.905 66.854
Andere aktivierte Eigenleistungen 658 126
Gesamtleistung 129.457 191.931
Veränderung -62.474 56.871
Dto. in % -32,6 42,1

Die Umsatzerlöse sind in folgende Positionen aufgeteilt:

2023/2024
TEUR
Errichtung zweier Gas-; Druck-; Regel und Messanlagen in Nordrhein-Westfalen 18.628
Lieferung und Montage einer Rohrleitungsanlage für eine Energiedrehscheibe in Niedersachsen 12.832
Errichtung einer Gas-; Druck-; Regel und Messanlage in Niedersachsen 3.988
Rohr- und Tiefbauarbeiten zur Erneuerung eines Rheindükers in Rheinland-Pfalz 3.209
Umbau einer GDRM-Anlage inklusive EMSR-Technik in Nordrhein-Westfalen 2.814
Rohr- und Tiefbauarbeiten zur Verlegung einer Feldleitung DN 150 in Bayern 2.368
Beistellungsleistungen an verschiedene ARGEn in Deutschland 29.195
Umsätze aus dem kleinen bis mittleren Geschäft (bis zu TEUR 2.000 ohne o. g. Projekte) 42.060
Gewinnübernahmen ARGEn 10.325
Erlöse aus weiterberechneten Aufwendungen u. a. 1.474
126.894

Im Geschäftsjahr 2023/2024 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 365, nachdem sich im Vorjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.029 ergeben hatte. Der Jahresüberschuss vor Steuern konnte von TEUR 7.196 auf TEUR 8.767 gesteigert werden. Damit wurde der im Vorjahr prognostizierte Wert übertroffen. Der Rückgang des Ergebnisses resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen für zu tragende Steuern aus Vorjahren. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um TEUR 1.571 auf TEUR 8.767.

Die Abnahme der Bestandsveränderung an unfertigen Projekten in Höhe von TEUR 64.949 resultiert überwiegend aus Projekten im Inland.

Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag stellt sich wie folgt dar:

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Auftragsbestand (inkl. ARGEn) 346.281 346.613
Arbeitsvorrat (inkl. ARGEn) 98.173 92.348

Für das neue Geschäftsjahr ist dadurch eine Auftragsreichweite von teilweise mehr als neun Monaten gegeben. Der Pipelinebau ist aufgrund des guten Arbeitsvorrats in einer Reihe von Großprojekten bis in den Herbst das Geschäftsjahres 2024/2025 ausgelastet.

Die Gesellschaft steuert ihre Aktivitäten auf Basis der Einzelprojekte und übergeordnet über die Kennzahlen Gesamtleistung sowie Jahresüberschuss vor Steuern.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 eine weiterhin positive Entwicklung gezeigt hat.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts aufgrund der positiven Projektperspektiven ebenfalls als gut zu beurteilen.

3. Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage gegenüber dem Vorjahr stellt sich wie folgt dar:

2023/2024 2022/2023 Ergebnisveränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 126.894 98 124.951 65,1 1.943 1,6
Bestandsveränderung 1.905 1,5 66.854 34,8 -64.949 -97,2
Aktivierte Eigenleistungen 658 0,5 126 0,1 532 422,2
Gesamtleistung 129.457 100 191.931 100,0 -62.474 -32,6
Andere betriebliche Erträge 7.647 5,91 5.561 2,9 2.086 37,5
Betriebsleistung 137.104 105,91 197.492 102,9 -60.388 -30,6
Materialaufwand -58.744 -45,4 -121.107 -63,1 62.363 51,5
Personalaufwand -46.882 -36,2 -44.991 -23,4 -1.891 -4,2
Planmäßige Abschreibungen -4.015 -3,1 -3.411 -1,8 -604 -17,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.330 -14,2 -20.426 -10,6 2.096 10,3
Aufwendungen für die Betriebsleistung -127.971 -98,9 -189.935 -99,0 61.964 32,6
Betriebsergebnis 9.133 7,1 7.557 3,9 1.606 20,9
Zinsergebnis -368 -0,3 -364 -0,2 -4 1,1
Beteiligungsergebnis 2 0 3 0,0 -1 -33,3
Ordentliches Unternehmensergebnis 8.767 6,8 7.196 3,7 1.571 21,83
Ergebnis vor Ertragsteuern 8.767 6,8 7.196 3,7 1.571 21,83
Ertragsteuern -8.402 -1.167
Jahresüberschuss 365 6.029

Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnten die kalkulierten Projektergebnisse im Wesentlichen erreicht werden. Die Ertragslage ist insbesondere geprägt durch die Tatsache, dass sich die Ergebnisse in den deutschen Geschäftsbereichen kontinuierlich positiv entwickelt haben.

Der Materialaufwand reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023/2024 um TEUR 62.363 oder 51,5 % auf TEUR 58.744. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (überwiegend Subunternehmerleistungen) verringerten sich dabei im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 53.471 oder 55,9 %. Die Materialaufwandsquote reduzierte sich von 61,3 % auf 42,8 %. Diese deutliche Verringerung des Materialaufwandes ist durch den Rückgang der Betriebsleistung bedingt. Der Personalaufwand erhöhte sich bei einer Zunahme der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) um 6 Mitarbeiter (1,1 %) um TEUR 1.891 oder 4,2 %. Der Anstieg des Personalaufwandes ist im Wesentlichen bedingt durch Tariferhöhungen.

Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:

2023/2024 2022/2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 351 322
Angestellte 219 242
570 564
Auszubildende 35 31
Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 605 595

Die Material- und Personalaufwandsquote (Material- bzw. Personalaufwand im Verhältnis zu der Gesamtleistung) entwickelte sich in den letzten zwei Geschäftsjahren wie folgt:

2023/2024
%
2022/2023
%
Materialaufwandsquote 45,4 63,1
Personalaufwandsquote 36,2 23,4
81,6 86,5

Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 2.096 oder 10,3% resultiert überwiegend aus geringeren Aufwendungen für Sonstige Dienstleistungen, Verlustübernahmen aus ARGEn, Kursverlusten sowie geringeren Aufwendungen für Mieten und Pachten.

Die Jahresergebnisse der letzten Geschäftsjahre entwickelten sich wie folgt:

2023/2024 2022/2023
Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 8.767 7.196
Veränderung TEUR 1.571 542
Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern/Gesamtleistung) % 6,4 3,7
Jahresüberschuss TEUR 365 6.029
Veränderung TEUR -5.664 800

4. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen verringerte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 698 oder 0,8 % auf TEUR 91.386, nachdem sich im Vorjahr eine Erhöhung um TEUR 6.125 oder 7,13 % ergeben hatte. Die leichte Reduzierung resultiert überwiegend aus der Abnahme der Vorräte und der flüssigen Mittel. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 8.893 auf TEUR 30.476.

31.3.2024 31.3.2023 Veränderung
TEUR Anteil
%
TEUR Anteil
%
TEUR
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 30.261 33,1 21.380 23,2 8.881
Finanzanlagen 215 0,2 203 0,2 12
30.476 33,3 21.583 23,4 8.893
Vorräte 19.676 21,5 24.223 26,3 -4.547
Forderungen und Rechnungsabgrenzung 31.507 34,5 32.655 35,5 -1.148
Flüssige Mittel 9.727 10,6 13.624 14,8 -3.897
60.910 66,7 70.502 76,6 -9.592
Gesamtvermögen 91.386 100,0 92.084 100,0 -698
Eigenkapital 12.907 14,1 14.542 15,8 -1.635
Pensionsrückstellungen 8.888 9,7 9.107 9,9 -219
Langfristige Bankdarlehen 0 0 0 0,0 0
21.795 23,8 23.649 25,7 -1.854
Übrige Rückstellungen 32.323 35,4 23.579 25,6 8.744
Übrige Verbindlichkeiten 37.268 40,8 44.856 48,7 -7.588
69.591 76,2 68.435 74,3 1.156
Gesamtkapital 91.386 100,0 92.084 100,0 -698

Die Investitionen des Geschäftsjahres in das Anlagevermögen betrugen insgesamt TEUR 12.991 und setzen sich wie folgt zusammen:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Software 88 26
Lizenzen 97 0
185 26
Grundstücke 948 0
Gebäude 407 17
Technische Anlagen und Maschinen 5.686 1.852
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.639 1.928
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.113 503
12.793 4.301
Finanzanlagen 13 0
12.991 4.327

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betreffen den Erwerb eines Grundstückes. Außerdem wurden Ersatzinvestitionen in schweißtechnische Ausrüstungen, diverse Großgeräte zum Ersatz alter, nicht mehr wirtschaftlich einsetzbarer Geräte und Neuinvestitionen für Maschinen sowie Fahrzeuge und Geräte getätigt.

Der Bestand der Finanzanlagen hat sich um TEUR 12 (i. Vj. TEUR 38) erhöht. Die PPS hat sich mit 50 % an der Neugründung der Schrand GmbH beteiligt.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um insgesamt TEUR 8.893 auf TEUR 30.476. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen nahm um 9,9 %-Punkte zu. Im Vorjahr betrug der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen 23,4 %.

Die Abnahme der Vorräte um TEUR 4.547 auf TEUR 19.676 resultiert aus der Abnahme des Nettoausweises der unfertigen Bauleistungen um TEUR 4.495 infolge schlussgerechneter Projekte und der Abnahme des Bestandes an Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von TEUR 52.

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Veränderung
TEUR
Unfertige Bauleistungen 164.042 162.049 1.993
Erhaltene Anzahlungen -146.604 -140.116 -6.488
17.438 21.933 -4.495
Hilfs- und Betriebsstoffe 2.238 2.290 -52
19.676 24.223 -4.547

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.269 auf TEUR 4.829.

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 24. August 2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 vorgenommen.

Das Eigenkapital verringerte sich entsprechend um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 365 und die Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 auf TEUR 12.907. Die Eigenkapitalquote verringerte sich bei einem geringerem Gesamtkapital auf 14,1 % (i. Vj. 15,8 %).

Die Zunahme der Rückstellungen für Steuern um TEUR 6.129 auf TEUR 8.585 resultiert aus der Nichtanerkennung von Verlustvorträgen durch die Finanzbehörden aus vergangenen Geschäftsjahren.

Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen betrifft die Rückstellungen für Auftragsabwicklung (nachlaufende Kosten) und Personalansprüche sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten setzt sich aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen) um insgesamt TEUR 3 auf TEUR 21.731, der Abnahme der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um TEUR 2.890 auf TEUR 11.384, der Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungen aus ARGEN um TEUR 4.742 auf TEUR 2.171 sowie einer Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 32 zusammen.

5. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt neben den Eigenmitteln aus erhaltenen Anzahlungen auf Projekte und durch die Bereitstellung von Kreditlinien bei mehreren Banken, welche jedoch nicht in Anspruch genommen wurden. Es bestehen unbefristete Kreditverträge mit Banken und Versicherungen über einen Gesamtrahmen von TEUR 119.500. Die allgemeine Kreditlinie war zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) in Form von Barkrediten und zu TEUR 65.026 (i. Vj. TEUR 61.293) in Form von Avalen ausgenutzt.

Die liquiden Mittel verringerten sich zum 31. März 2024 um TEUR 3.897 auf TEUR 9.727. Ihr Anteil am Gesamtkapital beträgt 10,6 % (i. Vj. 14,8 %).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich infolge noch nicht abgerechneter Vorratsbestände. Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Veränderung
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.863 10.094 -5.231
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -12.557 -4.035 -8.522
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.797 -9.333 13.130
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.897 -3.274 -623
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.624 16.898 -3.274
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.727 13.624 -3.897

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die PPS Pipeline Systems GmbH erbringt Bauleistungen in Deutschland und im europäischen Ausland. Sie ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die Risikogrundsätze werden von der Geschäftsführung formuliert. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie, Risikobereitschaft und Geltungsbereich. Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen, insbesondere:

Unternehmenseinheitlicher Planungs-, Budgetierungs- und Reportingprozess

Umfassendes Projektcontrolling

Effektive Bonitätsüberprüfung der Kunden

Kontinuierliche Liquiditätskontrolle

Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung. Mit den installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.

2. Chancen

Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere durch folgende Faktoren:

Aufbau zusätzlicher Transport- und Mess- und Regelsysteme im Bereich LNG sowie dem Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur,

Steigende Nachfrage im Bereich der Hochvolt-Stromkabeltrassen,

Steigende Nachfrage im Bereich der Transport-, Verteilungs- und Speichersysteme für Energie, insbesondere im Bereich des Einsatzes regenerativer Energien,

Erweiterung des Rohrleitungs- und Anlagenbaus im Bereich der Wassertechnik.

3. Risiken

Nachfolgend werden die Risiken in Abhängigkeit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe ihrer Ausprägung nach absteigend dargestellt:

Haftungs- und Gewährleistungsrisiken

Haftungsrisiken bestehen bei der PPS Pipeline Systems GmbH vor allem im Zusammenhang mit der Abwicklung der einzelnen Projekte und Gewährleistung für unsere Bauleistungen. Dabei ist zu beachten, dass die PPS Pipeline Systems GmbH vorwiegend in schon seit Jahrzehnten angestammten Arbeitsgebieten tätig ist, im Inland vorwiegend mit kleineren bis mittleren Projektgrößen und daher die Projekt- und Gewährleistungsrisiken als beherrschbar einzustufen sind.

Markt- und Ausfallrisiken

Die Risiken des Absatzmarktes bestehen vor allem im Forderungsausfall und im Auftragseingang. Besonderes Augenmerk legen wir auch darauf, die Risiken von Forderungsausfällen zu begrenzen. Daher legen wir besonderen Wert auf die Kreditprüfung und das Forderungsmanagement. In Abhängigkeit von einer projektbezogenen Risikoanalyse werden für die relevanten Bauvorhaben vor Baubeginn Finanzierungsbestätigungen bzw. Bankbürgschaften eingefordert.

Das Risiko des Rückgangs im Auftragseingang wird durch die Sicherstellung von Qualität, einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einer hohen Termintreue bei der Erstellung unserer Leistungen reduziert.

Beschaffungsrisiken

Risiken auf dem Beschaffungsmarkt wird in der Regel durch die Auswahl von mehreren Lieferanten bzw. Subunternehmern pro Produktgruppe begegnet. Da die PPS Pipeline Systems GmbH bereits langjährige Beziehungen mit ihren Lieferanten und Subunternehmern pflegt, können Preis- und Bezugsrisiken minimiert werden. Eine Abhängigkeit der Gesellschaft von einzelnen Lieferanten besteht nicht.

Es besteht das Risiko deutlicher Preissteigerungen bei Rohstoffen und Nachunternehmerleistungen, die sich auf das Ergebnis der Gesellschaft negativ auswirken können. Hier werden im Zuge der Angebotserstellung z. B. Preisgleitklauseln vereinbart, um dieses Risiko zu begrenzen. Preissteigerungen bei Betriebsstoffen z. B. Dieselkraftstoffen und Energiekosten werden im Zuge der Kalkulation berücksichtigt.

Insgesamt ist eine sorgfältige Beobachtung der Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten sicherzustellen.

Finanzielle Risiken

Das kontinuierliche Wachstum der PPS Pipeline Systems GmbH ist auch mit Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung verbunden. Zur Reduzierung der Finanzrisiken werden gegebenenfalls sowohl langfristige als auch kurzfristige Bankdarlehen sowie Leasing, insbesondere beim Fuhrpark, eingesetzt. Die Ausstattung sowohl mit liquiden Mitteln als auch mit Eigenkapital wird weiterhin positiv bewertet.

Währungsrisiken

Da die PPS Pipeline Systems GmbH ihre Leistungen überwiegend in Euro fakturiert, besteht auf der Absatzseite kein wesentliches Wechselkursrisiko.

Risiken aus der Eskalation des Russland-Ukraine Konfliktes

Aufgrund der militärischen Eskalation, umfangreicher wirtschaftlicher Sanktionen und Einschränkungen sowie entsprechenden Reaktionen an den Finanz- und Handelsmärkten muss weiterhin mit verschiedensten Auswirkungen auch in Deutschland gerechnet werden.

Aus Sicht der PPS bestehen die Hauptrisiken in einer deutlichen Verteuerung der Beschaffungskosten für alle Energieträger. Die finanziellen Risiken, die sich im vergangenen Jahr aus den Kostensteigerungen für Baumaterialien, Waren und Dienstleistungen und Unterbrechungen der Lieferketten ergeben haben, bleiben weiterhin bestehen. Hier bleibt abzuwarten, ob und wann es eine deutliche Trendwende geben könnte. Daher können diese Effekte zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht quantifiziert werden.

Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung derzeit keine Tatsachen, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können.

4. Prognose für das Geschäftsjahr 2024/2025

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und der Nahost-Konflikt belastet die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Die aktuelle Wirtschaftsprognose für das Jahr 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vom März 2024 geht von einem Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % aus. Der Sachverständigenrat erwartet für den Euro-Raum Inflationsraten von über 2,4 % für 2024. Obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise noch nicht überwunden.

Bauwirtschaft in Deutschland

Die Konjunkturindikatoren haben sich für die Betriebe des Bauhauptgewerbes gemäß dem Statistischen Bundesamt im ersten Quartal 2024 leicht verbessert. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe erhöhte sich nominal um 1,1 %, real war dies eine Erhöhung von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der baugewerbliche Umsatz sank um nominal 7,5 %, real reduzierte es sich um 8,2 %. Der Auftragsbestand lag Ende April 2024 real um 2,3 % höher als im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Nach Einschätzung des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie e. V. (Ende Mai 2023) wird für die reale Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr ein Rückgang von 4,0 % erwartet.

Geschäftsentwicklung der PPS Pipeline Systems GmbH

Aufgrund des bestehenden Arbeitsvorrates sowie der für das Jahr 2024/2025 erwarteten leicht geringeren Nachfrage im Bereich des Großrohrleitungsbaues wird insgesamt mit einer etwas niedrigeren Bauleistung für das Geschäftsjahr 2024/2025 im Vergleich zum Vorjahr gerechnet.

Für das nachfolgende Geschäftsjahr 2025/2026 wird mit einem Anstieg der Nachfrage und damit einer höheren Auslastung gerechnet.

Die gegenwärtige Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025 sieht eine Gesamtleistung einschließlich der Bauleistung in ARGEn in Höhe von TEUR 128.226 vor, die sich wie folgt auf die Geschäftsbereiche verteilt:

Für den Pipelinebau erwarten wir zunächst eine reduzierte Leistung in Höhe von TEUR 26.000.

Im Bereich Winter Rohrbau rechnen wir weiter mit einer Geschäftsentwicklung auf höherem Niveau. Hier planen wir im Geschäftsjahr 2024/2025 mit einer Planleistung von TEUR 102.227.

Im Rahmen der geplanten Bauleistung und einer im Allgemeinen steigenden Kostenentwicklung wird der Jahresüberschuss vor Steuern im Geschäftsjahr 2024/2025 leicht über dem Niveau des Berichtsjahres liegen.

Für das Geschäftsjahr 2024/2025 sind Investitionen in Höhe von TEUR 6.010 geplant. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Großgeräte und des Fuhrparks. Diese Investitionen werden fast ausschließlich über Leasing, Mietkauf und den operativen Cashflow finanziert werden.

Die PPS hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr an der Neugründung eines Unternehmens der Schweißdienstleistungen beteiligt. Im Geschäftsjahr 2024/2025 wird die PPS GmbH ihren Gesellschaftsanteil an der Schrand GmbH von 50 % auf 70 % erhöhen.

Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Quakenbrück, den 29.06.2024

PPS Pipeline Systems GmbH

Ansgar Kortbus

Peter Heyer

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 185.046,00 82.267,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.909.491,88 2.741.166,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.602.160,00 13.481.656,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.504.071,00 4.128.061,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.060.074,00 30.075.796,88 946.600,00 21.297.483,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 202.801,00 202.801,00
2. Beteiligungen 12.500,00 215.301,00 0,00 202.801,00
30.476.143,88 21.582.551,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 2.238.124,06 2.289.688,08
2. Unfertige Leistungen 164.041.840,00 162.049.568,00
3. Erhaltene Anzahlungen -146.603.665,26 19.676.298,80 -140.116.177,26 24.223.078,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.828.536,22 3.560.033,78
2. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 13.591.311,04 9.497.386,68
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.527.274,67 16.695.889,52
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.382.972,43 31.330.094,36 2.762.868,65 32.516.178,63
III. Flüssige Mittel 9.726.727,30 13.624.122,34
60.733.120,46 70.363.379,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 176.823,27 138.368,07
91.386.087,61 92.084.299,39

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Gewinnvortrag 6.542.084,24 2.513.102,84
IV. Jahresüberschuss 364.770,83 6.028.981,40
12.906.855,07 14.542.084,24
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 8.887.547,00 9.107.424,00
2. Steuerrückstellungen 8.584.620,00 2.455.476,00
3. Sonstige Rückstellungen 23.739.391,04 21.123.011,06
41.211.558,04 32.685.911,06
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.384.341,69 14.273.919,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.114.393,30 8.127.532,31
3. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 2.171.297,50 6.913.193,05
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.616.204,91 13.605.980,99
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 13.750,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.967.687,10 1.935.678,59
37.267.674,50 44.856.304,09
91.386.087,61 92.084.299,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 126.893.704,31 124.951.479,60
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 1.904.803,54 66.854.348,26
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 657.979,48 129.456.487,33 125.719,45 191.931.547,31
4. Sonstige betriebliche Erträge 7.647.319,81 5.560.673,78
137.103.807,14 197.492.221,09
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.536.931,58 -25.428.670,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -42.206.963,98 -58.743.895,56 -95.678.399,59 -121.107.070,07
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -38.533.753,31 -36.879.277,51
b) Soziale Abgaben -7.752.684,32 -6.993.077,84
c) Aufwendungen für Altersversorgung -595.797,59 -46.882.235,22 -1.118.228,09 -44.990.583,44
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.014.864,49 -3.410.708,45
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.330.018,58 -20.426.244,20
9.132.793,29 7.557.614,93
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 140.607,98 136.076,49
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -508.515,20 -500.761,87
11. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.923,93 -365.983,29 3.336,37 -361.349,01
12. Ergebnis vor Ertragsteuern 8.766.810,00 7.196.265,92
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8.402.039,17 -1.167.284,52
14. Jahresüberschuss 364.770,83 6.028.981,40

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Allgemeine Angaben

Die PPS Pipeline Systems GmbH mit Sitz in Quakenbrück ist beim Amtsgericht Osnabrück unter der Registernummer HRB 19727 registriert.

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Bilanz ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB gegliedert (§ 266 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt. Dabei wurden Gewinnübernahmen von Arbeitsgemeinschaften unter den Umsatzerlösen ausgewiesen, Verlustübernahmen von Arbeitsgemeinschaften unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Daneben werden Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften in gesonderten Bilanzposten ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen grundsätzlich mit linearen Sätzen verrechnet. Der Abschreibungszeitraum entspricht der branchenüblichen und steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen werden anhand gleitender Durchschnittspreise unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bestände an unfertigen Leistungen werden mit ihren Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Gemeinkosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie den jeweiligen Aktivwert der einzelnen Baumaßnahme nicht übersteigen.

Die erhaltenen Anzahlungen werden mit den Nominalwerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalbetrag unter Berücksichtigung erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt grundsätzlich unter Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Restlaufzeit von unter einem Jahr sind zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

31.3.2024
%
31.3.2023
%
Zinssatz Zehn-Jahres-Durchschnitt 1,83 1,79
Zinssatz Sieben-Jahres-Durchschnitt 1,80 1,50
Gehaltsdynamik allgemein n/a n/a
Rentenanpassung 4,5 4,5
Biometrische Rechnungsgrundlagen Heubeck-Richttafeln RT 2018 G Heubeck-Richttafeln RT 2018 G

Infolge der Anpassung des § 253 HGB werden die Pensionsrückstellungen seit dem 31. März 2016 anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre ermittelt. Bis zum 31. März 2015 erfolgte die Abzinsung nach Maßgabe des entsprechenden Zinssatzes der vergangenen sieben Jahre. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des Zehn-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes und des Sieben-Jahres-Durchschnitts-Zinssatzes beträgt TEUR 42 (i. Vj. TEUR 439) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Zum 31. März 2024 bestehen wie im Vorjahr nur aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 3.736 (i. Vj. TEUR 5.393), die gemäß dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden. Der zur Ermittlung der latenten Steuern zugrunde gelegte Steuersatz beträgt 29,83 % (i. Vj. 29,83 %). Die aktiven latenten Steuern sind folgenden Vermögensgegenständen und Schulden zuzuordnen:

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Vorräte 1.083 933
Rückstellungen für Pensionen 1.602 1.671
Sonstige Rückstellungen 1.051 994
3.736 3.598
Steuerlich realisierbare Verlustvorträge 0 1.795
3.736 5.393

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die PPS hat sich mit 50 % (TEUR 12) an der Neugründung Schrand GmbH beteiligt.

Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital 31.3.2024
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
PPS France SAS, Entzheim/Frankreich 100 21 [1] -7
PPS Anlagen Service GmbH, Quakenbrück 100 200 0

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 94 113
Forderungen gegen Gesellschafter (aus Lieferungen und Leistungen) 10.433 10.583
10.527 10.696
Forderungen aus Darlehen 0 6.000
10.527 16.696

Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften betreffen (wie im Vorjahr) überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Ergebnisübernahmen.

Eigenkapital

Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 24. August 2023 wurde ein Betrag in Höhe von TEUR 2.000 ausgeschüttet und ein Betrag i. H. v. TEUR 6.542 auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen

Die Zunahme der Rückstellungen für Steuern um TEUR 6.129 auf TEUR 8.585 resultiert aus der Nichtanerkennung von Verlustvorträgen durch die Finanzbehörden aus vergangenen Geschäftsjahren.

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Personalansprüche 8.114 7.510
Auftragsabwicklung (nachlaufende Kosten) 13.539 12.369
Ausstehende Rechnungen 1.771 898
Gewährleistungen 180 224
Sonstige 135 122
23.739 21.123

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:

31.3.2024 31.3.2023
bis ein Jahr
TEUR
ein bis fünf Jahre
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
bis ein Jahr
TEUR
ein bis fünf Jahre
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
Sonstige Verbindlichkeiten 1.968 0 0 1.936 0 0
Übrige Verbindlichkeiten 35.300 0 0 42.920 0 0
37.268 0 0 44.856 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.267 13.173
14.267 13.173
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen verbundenen Unternehmen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 349 433
14.616 13.606

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.3.2024
TEUR
31.3.2023
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 569 493
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 285 312
Übrige Verbindlichkeiten 1.114 1.131
1.968 1.936

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Geschäftsbereiche
Erdverlegter Rohrleitungsbau, Pipelinebau und Planung für ERB 43.674 75.223
Anlagenbau, Industrierohrbau und Planung für ALB und IRB 81.248 47.995
Sonstige Handels- und Mietgeschäfte 498 709
Erlöse aus weiterberechneten Aufwendungen u. a. 1.474 1.024
126.894 124.951
Regionen
Deutschland 124.495 123.841
Übrige Länder der EU 2.355 1.072
Übrige Länder außerhalb der EU 44 38
126.894 124.951

Sonstige betriebliche Erträge

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens 360 214
Laufende betriebliche Erträge 1.498 778
Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen 4.903 3.598
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen/Auflösung von Wertberichtigungen 13 645
Erträge aus der Währungsumrechnung 873 326
7.647 5.561

Personalaufwand

In den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ist die Minderung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 220 (i. Vj. Erhöhung TEUR 363) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Laufende Aufwendungen 18.070 19.090
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 8 214
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 172 1.061
Sonstige Steuern 80 61
18.330 20.426

Zinsen

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Erträge aus verbundenen Unternehmen 114 89
Sonstige Zinserträge 27 47
141 136
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen 163 158
Sonstige Zinsaufwendungen 346 343
509 501

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt
TEUR
bis ein Jahr
TEUR
ein bis fünf Jahre
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung 120 120 0 0
Leasingverpflichtungen für Kfz 181 152 29 0
Leasingverpflichtungen Baufahrzeuge und Baugeräte 620 418 202 0
921 690 231 0

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023/2024 2022/2023
Lohnempfänger 351 322
Gehaltsempfänger 219 242
570 564
Auszubildende 35 31
605 595

Honorar des Abschlussprüfers

Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) betrugen:

TEUR
Abschlussprüfung 63
Steuerberatungsleistungen 60
123

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind folgende Herren bestellt:

Ansgar Kortbus, Nordhorn (Diplom-Ingenieur)

Peter Heyer, Nortrup (Diplom-Kaufmann)

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterlassen. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung waren zum 31. März 2024 Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 0 gebildet.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat hat folgende Mitglieder:

Hubert Wetschnig, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Geschäftsführer HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Österreich

Michael Mayer-Schütz, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, Geschäftsführer HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Österreich

Guido Wollenhaupt, Angestellter PPS Pipeline Systems GmbH

Konzern

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Perg/Oberösterreich, und wird in deren Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Landesgericht Linz/Oberösterreich, hinterlegt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. werden nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Wesentlicher Unterschied zu einem Konzernabschluss nach HGB ist die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen nach dem Fertigstellungsgrad gemäß der Percentage-of-Completion-Methode. Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 292 Abs. 1 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes für den kleinsten Kreis von Unternehmen.

Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

1 Die Angaben zum Eigenkapital und dem Jahresergebnis entsprechen dem letzten Jahresabschluss zum 31. März 2018.

 

Quakenbrück, den 29. Juni 2024

PPS Pipeline Systems GmbH

Ansgar Kortbus

Peter Heyer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 431.157,15 87.860,30 0,00 519.017,45
Lizenzen 228.035,93 97.447,20 0,00 325.483,13
659.193,08 185.307,50 0,00 844.500,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.988.611,22 1.355.440,26 0,00 7.344.051,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.068.598,23 5.685.777,38 613.109,73 43.141.265,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.208.652,78 2.638.911,70 734.784,17 15.112.780,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 946.600,00 3.113.474,00 0,00 4.060.074,00
58.212.462,23 12.793.603,34 1.347.893,90 69.658.171,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 362.800,00 0,00 0,00 362.800,00
2. Beteiligungen 0,00 12.500,00 0,00 12.500,00
362.800,00 12.500,00 0,00 375.300,00
59.234.455,31 12.991.410,84 1.347.893,90 70.877.972,25
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 386.554,15 44.113,30 0,00 430.667,45
Lizenzen 190.371,93 38.415,20 0,00 228.787,13
576.926,08 82.528,50 0,00 659.454,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.247.444,69 187.114,91 0,00 3.434.559,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.586.942,23 2.543.711,38 591.547,73 26.539.105,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.080.591,78 1.201.509,70 673.392,17 9.608.709,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
36.914.978,70 3.932.335,99 1.264.939,90 39.582.374,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 159.999,00 0,00 0,00 159.999,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
159.999,00 0,00 0,00 159.999,00
37.651.903,78 4.014.864,49 1.264.939,90 40.401.828,37
Buchwerte
31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV-Software 88.350,00 44.603,00
Lizenzen 96.696,00 37.664,00
185.046,00 82.267,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.909.491,88 2.741.166,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.602.160,00 13.481.656,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.504.071,00 4.128.061,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.060.074,00 946.600,00
30.075.796,88 21.297.483,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 202.801,00 202.801,00
2. Beteiligungen 12.500,00 0,00
215.301,00 202.801,00
30.476.143,88 21.582.551,53

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PPS Pipeline Systems GmbH, Quakenbrück

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PPS Pipeline Systems GmbH, Quakenbrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PPS Pipeline Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "Grundlagen der Gesellschaft" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 22. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer, Schadeck

Wirtschaftsprüfer, Meyer

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