Steffes-Mies GmbHLiquidiert

55576 Sprendlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 43591
Eingetragen
20.10.2011
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauSpezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauBau von Straßen
Gegenstand
Der Straßen- und Tiefbau, Erdbau, Kanal-, Rohrleitungs- und Wasserleitungsbau sowie Kabelverlegungen und Durchpressungen für öffentliche und private Auftraggeber. Des Weiteren erbringt das Unternehmen die Planungs- und Koordinationsleistung von Bauaufgaben, die sich aus mehreren der genannten sowie aus zusätzlichen Gewerkeleistungen Dritter zusammensetzt.

Historie

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Management

NameRolle
Manfred Weiss
seit 10.11.2015
Geschäftsführer

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Steffes-Mies GmbH

Sprendlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

der Steffes-Mies GmbH, Sprendlingen

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Steffes-Mies GmbH ist ein Tochterunternehmen der Gaul GmbH, Sprendlingen und ein verbundenes Unternehmen der STRABAG AG, Köln.

Die wesentlichen Grundlagen der Gesellschaft bilden der Straßen- und Tiefbau, Erdbau, Kanal-, Rohrleitungs- und Wasserleitungsbau sowie Kabelverlegungen und Durchpressungen. Abnehmer sind öffentliche und private Auftraggeber sowie konzernverbundene Unternehmen. Des Weiteren erbringt das Unternehmen die Planung- und Koordinationsleistungen von Bauaufgaben, die sich aus mehreren der genannten sowie aus zusätzlichen Gewerkeleistungen Dritter zusammensetzt.

Im Geschäftsjahr 2013 wurde die Entscheidung getroffen, die operative Geschäftstätigkeit der Firma Steffes-Mies GmbH einzustellen. Bestehende Aufträge werden von der Gesellschaft zu Ende geführt.

2. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2014 kein eigenes Personal.

3. Bereiche/Standorte

Das Unternehmen hat seinen Absatzmarkt vorwiegend in der Rhein-Main-Nahe-Region und verfügt neben ihrem Geschäftssitz in Sprendlingen über keine weiteren Standorte.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2014 fiel das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit 1,6 % vergleichsweise kräftig aus. Nach einer Stagnationsphase im zweiten und dritten Quartal zog die Konjunkturentwicklung zum Jahresende wieder moderat an. Die deutsche Wirtschaft konnte sich einerseits in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und andererseits von der stärkeren Binnennachfrage profitieren. Der schwache Euro und der Verfall der Mineralölpreise lieferten zusätzliche Impulse. Nach Abklingen der kurzfristigen Verunsicherung an den Finanzmärkten könnten sich diese beiden Effekte im Laufe des Jahres 2015 wie ein großes Konjunkturprogramm auswirken. Es bleiben jedoch mit der Schuldenkrise in Griechenland, die kein Ende findet, und dem Konflikt in der Ukraine bedeutende Risiken bestehen.

Die Inflationsrate ist in Deutschland mit 0,9 % im Jahr 2014 auf den niedrigsten Wert seit 2009 zurückgegangen. Die Bauinvestitionen stiegen um 3,6 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 0,1 % gesunken waren.

2. Geschäftsverlauf

Nachdem 2013 beschlossen wurde die Geschäftstätigkeit einzustellen, wurden im Geschäftsjahr 2014 die Auftragsbestände abgearbeitet und abgerechnet.

Zur Abwicklung der Bau- und sonstigen Leistungen wurde eine Personalgestellung mit der Konzernmuttergesellschaft, der STRABAG AG, vereinbart.

Das konzerneigene Shared Service Center, die Bau-Rechen- und Verwaltungszentrum GmbH & Co. KG erbringt über einen Dienstleistungsvertrag die Unterstützung in der Verwaltung und der IT-Ausstattung.

Im Hinblick auf die erfolgreiche Abwicklung des Auftragsbestandes und des Monitorings der in der Gewährleistungsfrist noch befindlichen Bauleistungen ist ein für die Belange der Gesellschaft geeignetes Überwachungs- und Steuerungssystem installiert worden. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Risikomanagement des Konzerns eingebunden.

Der wirtschaftliche Geschäftsverlauf entwickelte sich im Geschäftsjahr erwartungsgemäß positiv.

C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Steffes-Mies GmbH schloss das Geschäftsjahr 2014 mit einem deutlichüber dem Vorjahreswert (- TEUR 18) liegenden Jahresüberschuss von TEUR 511 ab.

Dabei verminderte sich der handelsrechtliche Umsatz der Steffes Mies GmbH in 2014 deutlich um 9,2 Mio. € auf 2,4 Mio. €. Dieser Rückgang resultiert aus der auslaufenden Geschäftstätigkeit.

Die wesentlichen Aufwandspositionen der Gesellschaft, insbesondere die Materialaufwendungen, die auch die Personalgestellungskosten zur Abwicklung der Restauftragsbestände enthalten, waren stark beeinflusst durch die gesunkenen Umsatzerlöse. Erwartungsgemäß verminderten sich der Materialaufwand um 6,0 Mio. € und der Personalaufwand um 3,1 Mio. €.

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2014 spiegelt sich in dem Anstieg des positiven Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 0,5 Mio. € auf 0,5 Mio. € wider.

2. Eigenkapital/Finanzlage

Mit der Muttergesellschaft Gaul GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über eine Vereinbarung mit der STRABAG AG über ein Cash-Pooling-Verfahren. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gesichert.

Der Cash flow der Gesellschaft war mit + 0,6 Mio. € positiv.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme lag zum 31.12.2014 mit 1,42 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres (1,9 Mio. €).

Das Anlagevermögen von 0,1 Mio. € umfasst neben den technischen Anlagen und Maschinen die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Zum Bilanzstichtag waren keine Vorratsbestände vorhanden (Vorjahr 0,2 Mio. €). Die Kapitalbindung bei den Forderungen veränderte sich mit 1,3 Mio. € nur leicht gegenüber dem Vorjahr (1,4 Mio. €).

Das Eigenkapital beträgt unverändert 0,6 Mio. €.

Die Rückstellungen verminderten sich um ca. 0,4 Mio. € auf 0,2 Mio. €. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Verminderung der Personalrückstellungen zurückzuführen.

Die übrigen Verbindlichkeiten verminderten sich zum Bilanzstichtag leicht auf 0,6 Mio. € (Vorjahr 0,7 Mio. €).

D. Nachtragsbericht

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss haben sich nicht ergeben.

E. Chancen- und Risikobericht

Zu den betrieblichen Risiken zählen hauptsächlich Risiken aus Gewährleistungsansprüchen. Darüber hinaus bestehen Risiken aus der Auftragsabwicklung. Kalkulations- und Abgrenzungsrichtlinien regeln ein einheitliches Verfahren zur Ermittlung von Auftragskosten und Leistung auf unseren Baustellen. Die Auftragsabwicklung wird von Baustellen-Teams vor Ort gesteuert. Hierzu bedienen sie sich unserer Controllinginstrumente, wie z. B. der Arbeitskalkulation, der Nachtragskalkulation und der Mengen-, Stunden- und Kosten-Soll-Ist-Vergleiche.

F. Prognosebericht

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über keine nennenswerten Auftragsbestände mehr. Garantieleistungen und die Durchsetzung kleinerer Nachträge werden das Jahresergebnis prägen. Insgesamt erwartet die Geschäftsleitung ein ausgeglichenes Jahresergebnis.

 

Sprendlingen, den 01.04.2015

Unterschriften der Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR TEUR
ANLAGEVERMÖGEN      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   0,00  
Sachanlagen      
technische Anlagen und Maschinen 23.124,00   69
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.588,00   162
    141.712,00 231
    141.712,00 231
UMLAUFVERMÖGEN      
Vorräte      
nicht fertiggestellte Bauarbeiten 0,00   1.105
./. hierauf erhaltene Anzahlungen 0,00   -866
    0,00 239
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
  75.562,52   1.300
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 100,00    
Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 1.206.201,96   66
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.690,57   48
sonstige Vermögensgegenstände   1.289.555,05 1.414
    0,00  
Kassenbestand   1.289.555,05 1.653
Rechnungsabgrenzungsposten   0,00  
    1.431.267,05 1.884

PASSIVA

     
  31.12.2014 31.12.2013
  EUR EUR TEUR
EIGENKAPITAL      
Gezeichnetes Kapital 25.000,00   25
Kapitalrücklage 620.389,53   620
    645.389,53 645
RÜCKSTELLUNGEN      
sonstige Rückstellungen 162.556,47   530
    162.556,47 530
VERBINDLICHKEITEN      
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29,50    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 29,50 (i.V. TEUR .)      
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 99.252,45   319
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 99.252,45 (i.V. TEUR 319)      
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 521.189,69   96
- davon gegenüber Gesellschafter 509.505,54 EUR (i.V. TEUR 61)      
- davon mit einer Restaufzeit bis zu einem Jahr EUR 521.189,69 (i.V. TEUR 96)      
sonstige Verbindlichkeiten 2.849,41   294
- davon aus Steuern EUR 2.805,41 (i.V. TEUR 111)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i.V. TEUR 42)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.849,41 (i.V. TEUR 294)      
    623.321,05 709
    1.431.267,05 1.884

 

Sprendlingen, den 01.04.2015

Emil Betz

Michael Reiter

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

  2014 2013
  EUR   TEUR TEUR
Umsatzerlöse   2.440.250,60   11.682
Erhöhung / Verminderung des Bestands an nicht fertiggestellten Bauarbeiten   -1.105.695,84   -1.623
    1.334.554,76   10.059
Sonstige betriebliche Erträge   17.472,41   131
Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -140.842,37   -4.100  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -589.203,83   -2.588  
    -730.046,20   -6.688
Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 70.784,46   -2.527  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.815,22   -499  
davon für Altersversorgung EUR 0,00 (i.V. TEUR 3)   72.599,68   -3.026
Abschreibungen auf Sachanlagen   -123.856,76   -190
Sonstige betriebliche Aufwendungen   -65.719,23   -299
davon sonstige Steuern EUR 6.112,00 (i.V. TEUR 7)        
Zinsergebnis        
a) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.826,95   2  
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5.248,71 (i.V. TEUR .)        
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.031,74   -7  
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 705,93 (i.V. TEUR 1)   5.795,21   -5
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i.V. TEUR 4)        
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   510.799,87   -18
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00   -1
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -510.799,87   19
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   0,00   0

 

Sprendlingen, den 01.04.2015

Emil Betz

Michael Reiter

Entwicklung des Anlagevermögens 2014

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 01.01.2014
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge aus Verschmelzung
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 31.12.2014
Euro
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 757,90 0,00 0,00 0,00 757,90
Immaterielle Vermögensgegenstände 757,90 0,00 0,00 0,00 757,90
Technische Anlagen und Maschinen 918.830,39 0,00 0,00 5.996,07 912.834,32
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.876,39 42.030,76 0,00 44.975,63 527.931,52
Sachanlagen 1.449.706,78 42.030,76 0,00 50.971,70 1.440.765,84
Anlagevermögen 1.450.464,68 42.030,76 0,00 50.971,70 1.441.523,74
    Restbuchwerte Abschreibungen des Geschäftsjahres
  Abschreibungen kumuliert
Euro
31.12.2014
Euro
31.12.2013
Euro
EURO
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 757,90 0,00 125,00 125,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 757,90 0,00 125,00 125,00
Technische Anlagen und Maschinen 889.710,32 23.124,00 69.063,00 45.939,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 409.343,52 118.588,00 161.591,00 77.792,76
Sachanlagen 1.299.053,84 141.712,00 230.654,00 123.731,76
Anlagevermögen 1.299.811,74 141.712,00 230.779,00 123.856,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2, S. 1 bis 3 HGB in Anspruch.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewandt wurde.

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 HGB, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Tochterunternehmen aufstellt, ist die STRABAG AG, Köln. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Konzernabschluss wird nach den international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen des IASB (IFRS) aufgestellt.

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 HGB, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Tochterunternehmen aufstellt, ist die STRABAG SE, Villach/Österreich. Der Konzernabschluss wird beim Landesgericht Klagenfurt/Österreich offengelegt. Der Konzernabschluss wird nach den international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen des IASB (IFRS) aufgestellt. Wesentliche Abweichungen zum deutschen Recht hinsichtlich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden ergeben sich im Bereich der Rückstellungen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt linear. Die planmäßige Abschreibung auf die Zugänge des abnutzbaren Sachanlagevermögens im Berichtsjahr erfolgt linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren Wert geboten ist. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungs-gebots werden bei den Sachanlagen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Die Nutzungsdauer bei Maschinen und technischen Anlagen wird unter Anlehnung an die Baugeräteliste des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 150 EUR werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst und nicht aktiviert. Entsprechende Anlagengegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 EUR und 1.000 EUR werden jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die nicht fertiggestellten Bauarbeiten werden zu Herstellungskosten bewertet, die Löhne, Baustoffe, Fremdleistungen, Geräteabschreibungen und Baustellengemeinkosten umfassen. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen errechnete Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Erkennbare Risiken im weiteren Ablauf der Fertigstellung werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die von den Kunden erhaltenen Anzahlungen werden projektbezogen bis zur Höhe der Herstellungskosten von den Vorräten abgesetzt. Darüber hinausgehende Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr abgezinst. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos erfolgt ein pauschaler Abschlag.

Unter dem Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt und -soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen - gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Im Geschäftsjahr wurde die Bewertung der langfristigen Rückstellungen von der Bruttodarstellung auf die Nettodarstellung umgestellt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und die Entwicklung im Berichtsjahr sind in einer gesonderten Anlage dargestellt.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 509.505,54 (i.Vj. TEUR 61) gegenüber Gesellschafter enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 42) im Rahmen der sozialen Sicherheit und EUR 2.805,41 (i.Vj. TEUR 111) für Steuern bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der Steffes-Mies GmbH enthalten die abgerechneten Bauleistungen eigener Bauvorhaben und weiterer damit zusammenhängender Leistungen. Sie wurden ausschließlich im Inland erzielt.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne § 251 HGB lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Geschäftsführung durch die folgenden Personen wahrgenommen:

Emil Betz, Groß-Gerau, technischer Stabsdirektionsleiter Sonderprojekte

Michael Reiter, Köln, kaufmännischer Direktionsleiter (i.R.),

Bezüge der Organe

Die Geschäftsführer haben in 2014 keine Bezüge für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft erhalten.

 

Sprendlingen, den 01.04.2015

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Steffes-Mies GmbH, Sprendlingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 geprüft Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefassten Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und dem zusammengefassten. Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Steffes-Mies GmbH, Sprendlingen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 01.April 2015

Warth & Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

Kauermann, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2015 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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