FoamPartner Germany GmbHLiquidiert

Max-Näder-Straße 15, 37115 Duderstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 102470
Vorher
Otto Bock Schaumstoffwerke GmbHOtto Bock Kunststoff GmbH
Eingetragen
19.12.2001
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Systemschäumen und von Schaumstoffen in Blöcken und Platten sowie ähnlichen Artikeln, der Handel damit und die Unterhaltung artverwandter Betriebe. Die Gesellschaft kann auch andere Geschäfte betreiben, sie kann Unternehmen erwerben, verpachten, pachten oder sich an solchen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie Zweigniederlassungen errichten und daneben alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft und ihrer Unternehmen zu fördern.

Historie

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Management

NameRolle
Gerold Walt
seit 20.3.2021
Prokura
Guido Schmitt
seit 20.3.2021
Prokura
Karina Leuschner
seit 20.3.2021
Prokura
André Dupont
seit 30.11.2020
Geschäftsführer
Tobias Grüner
seit 21.6.2018
Geschäftsführer
Martin Gerstenberg
seit 21.6.2018
Prokura
Klaus Hellmold
seit 23.8.2016
Prokura
Jens Dr. Hasenjäger
seit 13.5.2016
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Conzzeta Holding Deutschland AG

Leverkusen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Unterlagen gemäß §§ 264, 325, 288 HGB zur Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger betr. Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2019 der Firma Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen

Handelsregister des Amtsgerichts Köln

HRB 49600

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. Dezember 2020

gez. Klaus Häring, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas Sautter, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.760.737,90 2.291
2. Geschäfts- oder Firmenwert 74.036.828,64 84,861
75.797.566,54 87.152
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 46.424.839,13 50.836
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.268.964,60 20.059
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.623.139,35 9.312
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.271.291,63 2.352
82.288.234,71 82.559
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.378.498,46 21.526
2. Unfertige Erzeugnisse 5.811.347,52 10.746
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 15.243.008,58 17.605
4. Geleistete Anzahlungen 8.999,99 528
39.441.854,55 50.405
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.087.761,28 30.868
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 (T€ 0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 782.265,91 1.174
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. € 0,00 (T€ 0)
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 13.672.324,50 10.765
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0.00 (T€ 0)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 6.511.766,17 6.057
- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 2.000,00 (T€ 2)
46.054.117,86 48.864
III. Wertpapiere
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.824.421,46 26.656
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 362.459,10 1.614
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
Sonstige 274.409,53 460
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 856.117,30 221
264.899.181,05 297.931

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000
II. Kapitalrücklage 68.508.366,46 66.508
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 306.775,13 307
IV. Konzernbilanzgewinn 18.074.732,68 3.746
V. Nicht beherrschende Anteile 0,00 706
92.889.874,27 79.267
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 0,00 43
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 351.696,00 337
2. Steuerrückstellungen 1.070.700,00 296
3. Sonstige Rückstellungen 15.941.620,28 23.286
17.364.016,28 23.919
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.192
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.987.033,56 7.903
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.228.355,75 12.233
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 135.239.523,45 168.853
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.023.617,54 2.843
- davon aus Steuern: € 699.590,71 (T€ 863)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 156.233,04 (T€ 90)
153.478.530,30 193.024
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.166.760,20 1,678
264.899.181,05 297.931

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 361.538.110,33 420.936
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -6.368.962,69 -4.081
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 23
4. Sonstige betriebliche Erträge 25.235.536,76 4.764
- davon aus der Währungsumrechnung (§ 256a HGB): € 1.258.240,08 (T€ 916)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -199.434.091,69 -242.064
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.767.580,06 -208.201.671,75 -11.000
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -58.775.268,68 -68.294
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -11.231.357,54 -12.723
- davon für Altersversorgung: € 125.350,64 (T€ 631) -70.006.626,22
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -20.062.160,55 -24.044
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -63.656.041,28 -65.503
- davon aus der Währungsumrechnung (§ 256a HGB): € 891.664,36 (T€ 84)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.843,61 353
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 0,00 (T€ 304)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: € 3.000,00 (T€ 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.201.065,86 -2.798
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 61.743,65 (T€ 70)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.988.627,69 -3.070
- davon latente Steuern: Ertrag € 635.171,00 (Ertrag T€ 670)
12. Konzernergebnis nach Steuern 14.329.334,66 -7.501
13. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -784,13 -3
14. Konzernjahresüberschuss (-fehlbetrag) ohne Anteile anderer Gesellschafter 14.328.550,53 -7.504

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Leverkusen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 49600 eingetragen.

Die Angaben in Klammern betreffen das Vorjahr.

Die Tochtergesellschaften sind mit Ausnahme Mammut Sports Group GmbH und Kureta GmbH gemäß §§ 264 Abs. 3 HGB bzw. 264b HGB unter den weiteren dort genannten Voraussetzungen von der Pflicht zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses und gegebenenfalls des Lageberichts befreit.

Die Conzzeta AG, Zürich/Schweiz, als oberstes Mutterunternehmen, erstellt einen geprüften Konzernabschluss unter Berücksichtigung der Schweizer FER (Fachempfehlungen für das Rechnungswesen). In diesen Abschluss sind die Conzzeta Holding Deutschland AG und ihre Tochtergesellschaften einbezogen; er kann für den Fall der Offenlegung am Sitz des Mutterunternehmens angefordert werden.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Die Aktien der Conzzeta Holding Deutschland AG sind zu 100 % im Besitz der Conzzeta AG, Zürich. Die Conzzeta Holding Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Conzzeta AG nach den Swiss GAAP FER (Fachempfehlungen zur Rechnungslegung) einbezogen.

In den Konzernabschluss der Conzzeta Holding Deutschland AG sind insgesamt 12 Tochterunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen, bei denen der Conzzeta Holding Deutschland AG die Mehrheit der Stimmrechte zusteht, und Conzzeta Holding Deutschland AG eine einheitliche Leitung ausübt:

Name Sitz Anteil %
FoamPartner Delmenhorst GmbH Delmenhorst 100,0
Bystronic Maschinenbau GmbH Gotha 100,0
Bystronic Deutschland GmbH Heimsheim 100,0
Conzzeta Grundstücksverwaltungs GmbH Leverkusen 100,0
Conzzeta Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Leverkusen 100,0
Kureta GmbH Stadtallendorf 100,0
Mammut Sports Group GmbH Wolfertschwenden 100,0
FoamPartner Germany GmbH Duderstadt 100,0
FoamPartner Besitz- und Verwaltungs GmbH Duderstadt 100,0
FoamPartner Converting Center GmbH Duderstadt 100,0
FoamPartner Leverkusen GmbH Leverkusen 100,0
nach § 296 HGB nicht einbezogene Unternehmen:
FoamPartner Holding AG Zug, CH 50,0
FoamPartner Americas, Inc. Rochester Hills MI, USA
FoamPartner Polyurethane Materials Co.. Ltd. Chanazhou, CHN
FoamPartner Trading Ltd. Shanghai, CHN

Die übrigen Anteile an FoamPartner Holding AG werden von einer Schwestergesellschaft innerhalb des Gesamtkonzerns der Conzzeta AG gehalten.

Gegenüber dem Vorjahr ergab sich folgende Veränderung:

Die Beteiligung an Bystronic Lenhardt GmbH (94,1 %) wurde per 31. März 2019 an die finnische Glaston Gruppe verkauft. Zum Übergangsstichtag wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr gebildet. Dieser Jahresabschluss wurde der Entkonsolidierung zugrunde gelegt. Dabei sind folgende Vermögenswerte und Verbindlichkeiten abgegangen: Anlagevermögen T€ 3.580, Vorräte T€ 13.392, übriges Umlaufvermögen T€ 9.386, Rückstellungen T€ 6.551 und Verbindlichkeiten T€ 14.033.

Die von FoamPartner Germany GmbH gehaltenen Beteiligungen wurden unter Verweis auf die Befreiungsvorschriften des § 296 HGB nicht konsolidiert, da diese Anteile innerhalb des Gesamtkonzerns der Conzzeta AG zur Weiterleitung bestimmt sind. Dies wurde für FoamPartner Americas Inc. per 15. März 2019 vollzogen.

III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung der vor der Erstkonsolidierung erworbenen Tochtergesellschaften wird auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Beteiligung zum 1. Januar 2001 nach der Buchwertmethode vorgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung der seit Erstkonsolidierung erworbenen Gesellschaften erfolgt nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs. Die Anschaffungswerte der Beteiligungen werden dabei mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden Eigenkapital verrechnet. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbetrag wird, soweit er nicht einzelnen Vermögenswerten zugeordnet werden kann, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Ein passiver Unterschiedsbetrag wird, sofern es sich nicht um einen aufgrund erwarteter Verluste bezahlten Minderwert handelt, im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Für Beteiligungserwerbe ab 2010 kommt die Neubewertungsmethode zur Anwendung. Bei einem unterjährigen Erwerb werden, sofern kein Zwischenabschluss zur Verfügung steht, die Werte der Jahreserfolgsrechnung zeitanteilig auf den Erwerbszeitpunkt zurückgerechnet.

Drittschuldverhältnisse werden nicht konsolidiert.

Zwischenergebnisse werden gemäß § 304 HGB eliminiert.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sind gegeneinander aufgerechnet.

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind alle in Euro aufgestellt.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen zum Bilanzstichtag der Conzzeta Holding Deutschland AG aufgestellt. Im Konzernabschluss wurden die in den Einzelabschlüssen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert sind, beibehalten.

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und grundsätzlich linear auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert für Beteiligungserwerbe wurde in der Vergangenheit über 5 Jahre und für Erwerbe seit in Krafttreten des BilRUG über 10 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden seit 2008 nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden unverändert im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Konzernherstellungskosten. Erkennbare Bestandsrisiken in den Vorräten werden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden individuell und das allgemeine Kreditrisiko pauschal berücksichtigt.

Das sonstige Aktivvermögen wurde zum Nennwert angesetzt.

Aktive und passive latente Steuern werden gemäß § 306 HGB saldiert ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt mit dem Steuersatz der sich voraussichtlich ergebenden Steuerbe- bzw. -entlastung. Aktuell wurde hierbei ein durchschnittlicher Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach der Projected unit credit method (PUC-Methode) unter Ansatz eines Rechnungszinses von 2,75 % (3,25 %), eines Rententrends von 2 % und nach den Richttafeln 2018 G berechnet.

Der Erfüllungsbetrag wurde unter Ansatz des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes von 2,75 % ermittelt. Bei Ansatz des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes von 2,00 % hätte sich ein um T€ 31 höherer Erfüllungsbetrag ergeben.

Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen sowie für pensionsähnliche Rückstellungen für "Verabschiedungs- und Überbrückungsgeld" wurden ebenfalls nach der Projected unit credit method bewertet.

Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken mit ungewissen Schulden, Verlusten und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Geschäfte in fremder Währung werden mit dem Umrechnungskurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine Umbewertung auf den Devisenkassamittelkurs (§ 256a HGB).

Zur Kursabsicherung aktueller Forderungen sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden zukünftigen Forderungen in US-Dollar und britischen Pfund werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Hierzu wurden mit der Konzernmutter Conzzeta AG Fremdwährungstermingeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die abgesicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf TUSD 2.450 und TGBP 140 sowie die zukünftig zu erwartenden abgesicherten Forderungen auf TUSD 7.450 und TGBP 2.560. Der Marktwert der Sicherungsinstrumente zum Bilanzstichtag beträgt T€ -62.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

V. Angaben zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel auf Seite 9 zu entnehmen. Der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert enthält die Mehrwerte aus dem Erwerb der FoamPartner Germany GmbH. In den Sachanlagen sind T€ 1.572 aufgedeckte Mehrwerte aus der Akquisition der FoamPartner Besitz- und Verwaltungs GmbH enthalten. Diese Mehrwerte werden beim beweglichen Anlagevermögen auf 5 Jahre und bei Gebäuden auf 17 Jahre abgeschrieben. Auf die Mehrwerte wurde eine passive latente Steuer von T€ 363 abgegrenzt. Die für die Investitionen in den neuen Bundesländern erstattete und voll vereinnahmte Investitionszulage wurde im Konzern von den Anschaffungskosten der Sachanlagen abgezogen (T€ 1.593, kumulierte Abschreibungen T€ 860). Auf die steuerlich noch nicht verrechneten Abschreibungen wurden aktive latente Steuern von T€ 220 gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die nicht konsolidierten Tochter- bzw. Enkelgesellschaften der FoamPartner Germany GmbH.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die mit dem Aktionär Conzzeta AG und dessen verbundenen Unternehmen bestehenden Beziehungen des Teilkonzerns Conzzeta Holding Deutschland AG werden unter der Positionsbezeichnung nahestehende Unternehmen ausgewiesen.

Unter den Wertpapieren werden die Anteile an den nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Tochter- bzw. Enkelgesellschaften der FoamPartner Germany GmbH zum unverändert übernommenen Buchwert ausgewiesen.

Die aktiven latenten Steuern, die zu aktuellen Steuersätzen von 30 % im Konzern bewertet wurden, resultieren aus steuerlichem Mehrvermögen im Anlagevermögen, bei den Forderungen und bei den Rückstellungen T€ 1.148 (T€ 1.210) sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 304 HGB T€ 597 (T€ 53). Damit saldiert wurden passive latente Steuern auf die steuerlich beibehaltene Übertragung aufgedeckter stiller Reserven nach § 6b EStG T€ 141 (T€ 141) sowie passive latente Steuern aus der Anwendung der Neubewertungsmethode in Höhe von T€ 748 (T€ 900).

Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind die Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen mit T€ 119 enthalten. Diese Forderungen entstehen rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag.

Das Grundkapital beträgt T€ 6.000 und ist voll einbezahlt. Es ist eingeteilt in 2 Mio. Stammstückaktien.

In der Kapitalrücklage ist neben der Kapitalrücklage des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 64.554 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 3.954 aus der Erstkonsolidierung der Bystronic Deutschland GmbH enthalten. Die Beteiligung wurde zu Konzernanschaffungskosten des Konzerns Conzzeta AG, Zürich, übernommen. Der technische passive Unterschiedsbetrag stellt eine Einlage des Gesellschafters dar.

Der Ausweis des Konzerneigenkapitals erfolgt nach teilweiser Gewinnverwendung. Der Konzernbilanzgewinn (-verlust) setzt sich wie folgt zusammen:

2019/€ 2018/€
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag ohne Anteile anderer Gesellschafter 14.328.550,53 -7.503.772,65
Konzernbilanzgewinnvortrag 3.746.182,15 11.249.954,80
Konzernbilanzgewinn 18.074.732,68 3.746.182,15

Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Personalkosten, wie Urlaubsverpflichtung, Berufsgenossenschaft, Altersteilzeit, Dienstjubiläumsverpflichtungen, zeitlich begrenzte Überbrückungsgelder sowie für Gewährleistungen, Restrukturierungsaufwendungen und ausstehende Rechnungen gebildet.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem auf der Seite 10 dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen mit T€ 2.921 (T€ 9.931) den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Haftungsverhältnisse aus Patronats- und Bürgschaftserklärungen für Mietverträge von Franchisenehmern bestehen in Höhe von T€ 519 (T€ 714) und aus Mietverträgen von nicht einbezogenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (T€ 575) sowie aus Bürgschaften gegenüber Hauptzollämtern in Höhe von T€ 1.140 (T€ 1.050). Soweit Tochtergesellschaften für Haftungsverhältnisse in Anspruch genommen wurden, sind ausreichend Rückstellungen gebildet. Mit einer weiteren Inanspruchnahme aus diesen Verträgen wird nicht gerechnet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus kurzfristigen Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 12.054 (T€ 14.368) sowie aus Besteilobligo von T€ 20.596 (T€ 20.704).

Konzernanlagespiegel

Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2019 U Zugang Umbuchung u
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.314.955,51 373.331,92
2. Geschäfts- oder Firmenwert 128.791.827,07 0,00
136.106.782,58 373.331,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 80.860.340,08 208.847,87
U 247.013,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.448.692,73 2.875.181,39
U 1.241.259,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.769.518,57 2.147.705,89
U 474.948,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.351.810,54 6.972.021,41
U
166.430.361,92 12.203.756,56
U 1.963.221,97 U
302.537.144,50 12.577.088,48
U 1.963.221,97 U
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Abgang Umbuchung Abgänge aus Veränderungen des Konsolidierungskreises Stand 31.12.2019
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.483,20 1.231.374,57 6.452.429,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 128.791.827,07
4.483,20 1.231.374,57 135.244.256,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 103.667,00 9.853.288,04 71.359.246,67
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.083.320,79 2.157.113,28 57.324.699,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.554.997,55 4.272.977,23 21.564.198,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.318,35 0,00 7.271.291,63
1.963.221,97
4.831.303,69 16.283.378,55 157.519.436,24
1.963.221,97
4.835.786,89 17.514.753,12 292.763.692,97
1.963.221,97
Abschreibungen
Stand 1.1.2019 Zugang Abgang Abgänge aus Veränderungen des Konsolidierungskreises Stand 31.12.2019
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.023.804,29 642.158,24 4.483,20 969.787,57 4.691.691,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 43.930.700,12 10.824.298,31 0,00 0,00 54.754.998,43
48.954.504,41 11.466.456,55 4.483,20 969.787,57 59.446.690,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 30.023.902,20 2.162.674,43 12.476,97 7.239.692,12 24.934.407,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.390.203,10 3.932.868,76 1.832.647,48 2.134.689,28 37.355.735,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.457.235,35 2.500.160,81 2.424.974,04 3.591.363,23 12.941.058,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
83.871.340,65 8.595.704,00 4.270.098,49 12.965.744,63 75.231.201,53
132.825.845,06 20.062.160,55 4.274.581,69 13.935.532,20 134.677.891,72
Buchwerte
Stand 31.12.2019 Vorjahr
T€
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.760.737,90 2.291
2. Geschäfts- oder Firmenwert 74.036.828,64 84.861
75.797.566,54 87.152
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 46.424.839,13 50.836
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.968.964,60 20.059
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.623.139,35 9.312
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.271.291,63 2.352
82.288.234,71 82.559
158.085.801,25 169.711

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamt Gesicherte Beträge Art der Sicherheit
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 -
(1.192) (0) ( 0) ( 1.192) ( 0) -
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.987.033,56 0,00 0,00 4.987.033,56 0,00 -
( 7.903) (0) ( 0) ( 7.903) ( 0) -
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.228.355,75 0,00 0,00 11.228.355,75 0,00 -
( 12.233) (0) ( 0) ( 12.233) ( 0) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 75.239.523,45 60.000.000,00 0,00 135.239.523,45 0,00 -
( 108.853) ( 60.000) ( 0) ( 168.853 ) ( 0) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.023.617,54 0,00 0,00 2.023.617,54 0,00 -
(2.843) (0) (0) ( 2.843) ( 0) -
93.478.530,30 60.000.000,00 0,00 153.478.530,30 0,00
( 133.024 ) (60.000) ( 0 ) ( 193.024) ( 0)

Die Klammerangaben beziehen sich auf das Vorjahr in T€. Es bestehen noch übliche Eigentumsvorbehalte.

VI. Angaben zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Umsatzerlöse im Konzern werden zu 54 % (54 %) im Inland und zu 46 % (46 %) im Ausland erzielt.

Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsätze auf:

2019 2018
Blechbearbeitung 36,3 % 31,8 %
Sportartikel 18,6 % 14,6 %
Schaumstoffe 41,6 % 39,2 %
Glasbearbeitung (zeitanteilig) 3,5 % 14,3 %

Insgesamt sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen T€ 22.533 (T€ 3.431) nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, um Schadenersatzleistungen. sowie Buchgewinne aus dem Verkauf der Beteiligungen. Diese Buchgewinne sind zugleich in den Erträgen von außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

In den Personalaufwendungen sind T€ 117 (T€ 3) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 464 (T€ 151) enthalten, die periodenfremd sind.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge von T€ 156 (T€ 21) sowie periodenfremde Aufwendungen von T€ 39 (T€ 0) enthalten.

Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung sind in Höhe von T€ 20.075 beim Verkauf der Anteile an Bystronic Lenhardt GmbH und FoamPartner Americas Inc. angefallen.

Im Geschäftsjahr 2019 sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von T€ 2.661 (T€ 330) in Zusammenhang mit der Betriebsverlagerung Kureta und mit einem noch laufenden Zollstrafverfahren angefallen.

Durch den Verkauf der Anteile an Bystronic Lenhardt GmbH sind die wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt verändert: Umsatzerlöse T€ -47.649, Materialaufwand T€ -18.496, Personalaufwand T€ -13.977, Abschreibungen T€ -298, Sonstige betriebliche Aufwendungen T€ -8.436.

VII. Sonstige Angaben

Durchschnittlich werden im Konzern 1.242 (1.343) Mitarbeiter beschäftigt. Diese gliedern sich wie folgt:

2019 2018
Gewerbliche Arbeitnehmer 473 538
Angestellte 769 805
1.242 1.343

Mitglieder des Vorstands

Thomas Randon Head of Group Tax Conzzeta AG
Tillmann Loef Vorstand Conzzeta Holding Deutschland AG

Mitglieder des Aufsichtsrats

Michael Willome, Binningen, Schweiz Vorsitzender der Konzernleitung (CEO) der Conzzeta AG
Kaspar Kelterborn, Altendorf, Schweiz (stellvertr. Vorsitzender) Leiter Konzernfinanzen (CFO) der Conzzeta AG
Barbara Senn, Winterthur, Schweiz General Counsel der Conzzeta AG

Vorstand und Aufsichtsrat erhalten von Conzzeta Holding Deutschland AG keine Vergütung. Bezüglich der Angabepflicht für Vergütungen bei Tochtergesellschaften wird von der Befreiungsvorschrift des § 314 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht.

Die Entwicklung der Liquidität ergibt sich aus der Kapitalflussrechnung. Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" abzüglich der jederzeit fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen insgesamt T€ 239, aufgeschlüsselt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 239 und sonstige Leistungen T€ 0.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden wie folgt getätigt:

Art der Beziehung Art der Geschäfte
Verkäufe Käufe Bezug von Dienstleistungen Erbringung von Dienstleistungen Finanzierung (Zinsen)
T€ T€ T€ T€ T€
Gesellschafter 0 0 0 0 -2.027
mit dem Gesellschafter verbundene Unternehmen 94.017 -82.501 11.813 -15.343 0
Geschäfte mit einbezogenen Unternehmen, die nicht in 100 %-igen Anteilsbesitz stehen 0 0 0 0 0

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Es steht ein Bilanzgewinn von € 71.900.584,79 (€ 55.985.378,34) für Ausschüttungen an die Aktionäre der Conzzeta Holding Deutschland AG zur Verfügung. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung den Vortrag des Bilanzgewinns auf neue Rechnung vor.

Nachtragsbericht

Am 9. Dezember 2019 veröffentlichte die Konzernmutter Conzzeta AG, Zürich, eine adhoc Mitteilung, sich künftig auf den Geschäftsbereich Bystronic zu fokussieren und die Geschäftsbereiche FoamPartner und Mammut zu veräußern. Am 10. November 2020 erfolgte dann die Mitteilung, dass für den Geschäftsbereich FoamPartner eine bindende Vereinbarung mit der belgischen Recticel-Gruppe unterzeichnet wurde. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Quartal 2021 erwartet. Im Teilkonzern der Conzzeta Holding Deutschland AG sind hiervon die Tochtergesellschaften FoamPartner Germany GmbH, FoamPartner Leverkusen GmbH, Foam Partner Delmenhorst GmbH und FoamPartner Converting Center GmbH betroffen.

Die Tochtergesellschaft Kureta GmbH hat per 30. Juni 2020 ihren Geschäftsbetrieb eingestellt. Die Aktivitäten wurden auf die Schwestergesellschaften FoamPartner Leverkusen GmbH und FoamPartner Converting Center GmbH übertragen.

Die Enkelgesellschaft FoamPartner Besitz- und Verwaltungs GmbH wurde mit Vertrag vom 10. Dezember 2020 rückwirkend auf den 1. Januar 2020 auf die Conzzeta Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG verschmolzen.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist für 2020 mit erheblichen Umsatzeinbußen zu rechnen. Diese lagen per Oktober bei nahezu 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Kosteneinsparungen und Kurzarbeit können diesen Umsatzeinbruch nicht vollständig ausgleichen. Seit September 2020 ist in Teilbereichen eine starke Belebung der Nachfrage zu verzeichnen, die allerdings mit gravierenden Steigerungen der Rohstoffpreise einhergeht.

 

Leverkusen, den 14. Dezember 2020

Conzzeta Holding Deutschland AG

Der Vorstand

gez. Thomas Randon

gez. Tillmann Loef

Konzern-Kapitalflussrechnung

Conzzeta Holding Deutschland AG, Leverkusen

2019 2018
T€ T€
Periodenergebnis 14.329 -7.501
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 20.062 24.044
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -4 -1.447
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 3.746 5.336
-/+ Zu-/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6.985 3.543
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.106 -5.904
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -21 68
+/- Zinsaufwendungen/-erträge 2.160 2.445
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -328 0
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.945 3.070
+/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -17.414 0
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.365 -7.856
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 20.231 15.798
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -373 -335
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachvermögens 4.162 61
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -12.204 -9.409
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 22.672 0
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 7.175
+ Erhaltene Zinsen 38 353
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 14.295 -2.155
- Auszahlungen aus der Tilgung von Gesellschafterdarlehen -31.946 -11.756
-Gezahlte Zinsen -2.139 -2.728
- Gezahlte Dividenden an nicht beherrschende Gesellschafter -1 -3
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -34.086 -14.487
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 440 -844
+ Konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -500 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 422 1.266
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 362 422

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2019

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Stammaktien § 272 Abs.2 Nr. 1-3 HGB Kapitalrücklage § 272 Abs.2 Nr. 4 HGB Summe
EUR EUR EUR EUR
31.12.2017 6.000.000,00 1.158.086,33 67.350.280,13 68.508.366,46
Ausschüttung
Konzernjahresfehlbetrag
Stand 31.12.2018 6.000.000,00 1.158.086,33 67.350.280,13 68.508.366,46
Ausschüttung
Änderung des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss
Stand 31.12.2019 6.000.000,00 1.158.086,33 67.350.280,13 68.508.366,46
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklage Summe Konzernbilanzgewinn Summe
EUR EUR EUR EUR
31.12.2017 306.775,13 68.815.141,59 11.249.954,80 11.249.954,80
Ausschüttung
Konzernjahresfehlbetrag -7.503.772,65 -7.503.772,65
Stand 31.12.2018 306.775,13 68.815.141,59 3.746.182,15 3.746.182,15
Ausschüttung
Änderung des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss 14.326.550,53 14.326.550,53
Stand 31.12.2019 306.775,13 68.815.141,59 18.074.732,68 18.074.732,68
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende entfallende Gewinne Summe Summe
EUR EUR EUR EUR
31.12.2017 705.524,23 0,00 705.524,23 86.770.620,62
Ausschüttung -3.136,50
Konzernjahresfehlbetrag 3.136,50
Stand 31.12.2018 705.524,23 0,00 705.524,23 79.266.847,97
Ausschüttung -764,13
Änderung des Konsolidierungskreises -705.524,23
Konzernjahresüberschuss 784,13
Stand 31.12.2019 0,00 0,00 0,00 92.889.874,27

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

A. Grundlagen des Konzerns

Die Aktien der Conzzeta Holding Deutschland AG sind zu 100 % im Besitz der Conzzeta AG, Zürich, Schweiz. Die Conzzeta AG, Zürich erstellt für den global tätigen Konzern einen nicht befreienden Konzernabschluss nach Schweizer Recht. Der Konzernabschluss der Conzzeta Holding Deutschland AG ist damit ein gesetzlich vorgeschriebener Teilkonzernabschluss nach deutschem Handelsrecht für die deutschen Tochtergesellschaften der Conzzeta AG, Zürich. Die operativen Aktivitäten des Konzerns befinden sich in Deutschland und teilen sich, nach Verkauf des Bereichs Glasbearbeitung, in die drei Geschäftsbereiche Blechbearbeitung, Sportartikel und Schaumstoffe auf. Der Vertrieb erfolgt weltweit, mit Schwerpunkt in Deutschland.

Blechbearbeitung

Der Geschäftsbereich Blechbearbeitung "Bystronic" ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für die Verarbeitung von Blechen und anderen Flachmaterialien. Bystronic fertigt in Deutschland Abkantpressen, die weltweit über Vertriebsgesellschaften des Geschäftsbereichs abgesetzt werden. Darüber hinaus vertreibt Bystronic in Deutschland die überwiegend in der Schweiz gefertigten Laser- und Wasserstrahlschneideanlagen. Die optimale Steuerung der Schneid- und Biegeprozesse wird durch die integrierte Bystronic Software sichergestellt. Für Bystronic-Kunden ist die Prozessoptimierung, das heißt die Verkettung vom Auftrag über die computergestützte Konstruktion bis zum fertigen Werkstück, eine Selbstverständlichkeit. Zudem offeriert Bystronic Automationslösungen, mit denen der Materialfluss wirtschaftlicher gestaltet werden kann. Umfassende Dienstleistungen über die gesamte Prozesskette mit messbarem Mehrwert für den Kunden runden das Portfolio ab.

Sportartikel

Der Geschäftsbereich Sportartikel "Mammut Sports Group" vertreibt innovative Bekleidung und Ausrüstung für den Berg-, Kletter- und Schneesport in Deutschland über den Handel, eigene Geschäfte und zunehmend im online-Handel. Mammut ist «absolute alpine». Am Standort in Wolfertschwenden wird das EU-Lager des Geschäftsbereichs betrieben. Seit über 150 Jahren steht die Marke für Sicherheit, innovative Lösungen und starken Kundenservice. Die Bergsportprodukte von Bekleidung über Schuhe, Rucksäcke, Schlafsäcke, Lawinenausrüstungen, Klettergurte bis zum Karabiner vereinen Funktion und Technik mit Design in hochwertiger Schweizer Qualität. Dabei steht der alpine, leistungsorientierte Anspruch im Mittelpunkt.

Schaumstoffe

Der Geschäftsbereich Schaumstoffe "FoamPartner" produziert und vertreibt in Deutschland hochwertige Schaumstoffe für anspruchsvolle Anwendungen und bietet kundenspezifische Lösungen für die Industrie. Schwerpunkt ist die Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung hauptsächlich von Polyether- und Polyester-Schaumstoffen. Mit technischen Schaumstoffen fokussiert der Geschäftsbereich seine Aktivitäten auf den Fahrzeugbau und die verarbeitende Industrie. Maßgeschneiderte Lösungen aus Schaumstoff finden Einsatz als Akustikkomponenten und -systeme, als Polierscheiben, Dichtungen und Reinigungsschwämme oder werden in der Raum- und Fahrzeugtechnik verwendet.

Forschung- und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten orientieren sich grundsätzlich am direkten Nutzen für unsere Kunden unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kostenstrukturen, innovativer Technologien und Materialien. Bestehende Produkte werden kontinuierlich verbessert. In den Geschäftsbereichen Blech- und früher Glasbearbeitung werden insbesondere zu Messeauftritten neue Produkte und Lösungen entwickelt und dem Fachpublikum vorgestellt. Bei den Schaumstoffen liegt der Focus auf neuen innovativen Schäumen und Verfahrensmodifikationen. Bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren wirken teilweise externe Dienstleister mit. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert.

B. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Das Weltwirtschaftswachstum hat sich im Laufe des Berichtsjahres entgegen den Erwartungen Anfang des Jahres weiter abgeschwächt und lag unter dem Niveau des Vorjahres. Dabei wurde die Weltkonjunktur maßgeblich vor dem Hintergrund hoher politischer Unsicherheit sowie durch die Intensivierung des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China belastet. Somit stieg das globale Bruttoinlandsprodukt um 2,6% und damit deutlich langsamer als im Vorjahr (+3,2%).

Im Euroraum war der Konjunkturverlauf im Vergleich zum Vorjahr nur sehr verhalten. Die Unsicherheiten über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union belasten das Wirtschaftswachstum spürbar. Trotz der Schwäche im Euroraum zeigte sich jedoch die Konjunktur in den mittel- und osteuropäischen Ländern als robust.

Die gesamtwirtschaftliche Produktion in Deutschland legte gemäß den Berechnungen des Statistischen Bundesamts lediglich um 0,5% zu, nach 1,5% im Vorjahr 2018. Maßgeblich für den anhaltenden Abschwung ist die deutlich rückläufige Industrieproduktion, die durch das eingetrübte weltwirtschaftliche Umfeld in besonderem Maße belastet ist. Die Rezession der Industrie macht sich zunehmend auch in den Dienstleistungsbranchen bemerkbar. Zudem hat sich das Investitionsklima der Unternehmen spürbar verschlechtert. Dem gegenüber boomt die Baubranche nach wie vor, begünstigt durch Maßnahmen der Finanzpolitik. Konsumnahe Dienstleistungsbereiche befinden sich ebenfalls weiterhin auf Expansionskurs.

Auf Konzernstufe Conzzeta Holding Deutschland AG lagen die in verschiedenen Branchen erzielten Umsatzerlöse insgesamt 14% unter dem Wert des Vorjahres. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der Geschäftsbereich Glasbearbeitung auf Gesamtkonzernebene, gemäß der Ankündigung im Vorjahr, per 31. März 2019 an die Glaston Finland Oy Corporation verkauft wurde. Im Teilkonzern Conzzeta Holding Deutschland AG war hiervon die Tochtergesellschaft Bystronic Lenhardt GmbH betroffen. Die um diese Sparte bereinigte Umsatzentwicklung lag insgesamt für das Geschäftsjahr 2019 bei -2,8%.

Auftragseingang und Umsätze im Geschäftsbereich Blechbearbeitung verliefen in 2019 sehr schleppend. Der Auftragseingang ging insgesamt um 4% zurück (Gesamtmarkt - 9 %), was insbesondere auf eine geringere Inlandsnachfrage zurück zu führen ist (- 14 %). Der Umsatzrückgang betraf sowohl das Neumaschinen- als auch das Ersatzteilgeschäft. Dennoch bewegt sich der vorhandene Auftragsbestand auf einem unverändert hohen Niveau.

In dem Geschäftsbereich Sportartikel konnte der seit dem zweiten Halbjahr 2017 bestehende Aufwärtstrend fortgesetzt werden und führte im Geschäftsjahr 2019 zu Warenumsätzen, die um 8,7% über dem Vorjahr angestiegen sind. Hierzu haben wiederum die digitalen "Direct-to-Cosumer11" Verkaufskanäle beigetragen, deren Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 71% gesteigert werden konnten. Aber auch die Umsätze im Bereich ""Off-Price Direct-to Consumer" (+12%) und "B2B" (+1,8%) stiegen an. Das Geschäft mit Großkunden wie Amazon konnte erfolgreich ausgeweitet werden. Im Geschäft B2C wurde die Expansionslage für weitere Monobrand-Fullprice-Strores weiterhin ausgesetzt und die bestehenden Flächen durch gezielte Investitionen optimiert. Für eine markenadäquate hochwertige Vermarktung der Altwarenbestände stehen derzeit fünf Factory-Outlet Standorte sowie der Rampenverkauf am Standort Wolfertschwenden mit einem Absatzanteil von ca. 15% zur Verfügung.

Bedingt durch die oben beschriebene gesamtwirtschaftliche Lage hat der Umsatz im Geschäftsbereich Schaumstoffe gegenüber dem Vorjahr um 8,7% abgenommen. Das Jahr 2019 war besonders geprägt durch eine gedämpfte Entwicklung des Aufschwungs, insbesondere durch die Rezession in der Automobilbranche. Die globale Automobilkonjunktur ist im Jahr 2019 um ca. 5% gesunken. Dadurch ist die Nachfrage nach Schaumstoffen für den Automobilbau entsprechend gesunken. Ebenso hat sich das Filterschaumgeschäft vor allem im Absatzmarkt Asien deutlich abgeschwächt. Im Geschäftsbereich wurde im Berichtsjahr damit begonnen die Struktur zu bereinigen und die Aktivitäten auf weniger Standorte zu konzentrieren. Der Standort Stadtallendorf wird per 20. Juni 2020 aufgegeben. Der Geschäftsbetrieb wurde auf die Standorte Duderstadt und Leverkusen übertragen, teilweise bereits in 2019.

Mitarbeiter

Die Kompetenz, Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden sind die wichtigsten Faktoren für den nachhaltigen Erfolg der Unternehmen der Conzzeta Gruppe. Die Umsetzung der operativen und strategischen Initiativen im weiterhin herausfordernden Wettbewerbsumfeld fordert aber auch in Zukunft erhebliche Anstrengungen.

Im Jahr 2019 waren im Konzern der Conzzeta Holding Deutschland AG insgesamt durchschnittlich 1.252 (1.355) Mitarbeiter beschäftigt. Das sind im Durchschnitt 103 Mitarbeiter weniger als im Geschäftsjahr 2018. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Geschäftsanteile von Bystronic Lenhardt GmbH per 31.03.2019 (-162). Der Personalbestand im Bereich Schaumstoffe wurde um durchschnittlich 34 und der im Bereich Blechbearbeitung um 33 Mitarbeiter aufgestockt. Im Geschäftsbereich Sportartikel konnte die Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter um 8 Mitarbeiter reduziert werden.

Investitionen

Von den Zugängen bei den immateriellen Vermögensgegenständen entfallen T€ 49 auf den Bereich Glasbearbeitung, T€ 314 auf den Bereich Schaumstoffe und T€ 10 auf die Sparte Blechbearbeitung. Von den Zugängen bei den Sachanlagen entfallen 9.694 T€ auf den Bereich Schaumstoffe, T€ 1.909 auf den Bereich Blechbearbeitung, T€ 501 auf den Bereich Sportartikel und T€ 100 auf die Sparte Glasbearbeitung. Die Sachanlagen im Bau betreffen mit ca. € 5 Mio. den Neubau eines Verarbeitungszentrums in Duderstadt. Aufgrund des Verkaufs der Anteile an Bystronic Lenhardt GmbH sind Buchwerte von insgesamt ca. € 3,1 Mio. abgegangen.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt unverändert durch die Conzzeta AG, allerdings verstärkt über die jeweiligen Geschäftsbereiche. Gegenüber Kreditinstituten bestand zum Bilanzstichtag keine kurzfristige Verbindlichkeit (VJ: 1.192 T€).

Gesamtlage

Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist insgesamt geordnet.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Den allgemeinen Gesetzen und Richtlinien im Bereich Umweltschutz werden wir gerecht. Entsprechend den Anforderungen in den Geschäftsbereichen ist ein strukturiertes Sicherheitsmanagement festgelegt. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter gelegt.

Neuordnung Konzernstruktur

Per Ende März 2019 wurde auf Gesamtkonzernebene die Veräußerung des Segments Glas Processing an die Glaston Finland Oy vollzogen.

Der vom Verwaltungsrat der Conzzeta AG Ende 2019 veröffentlichte Beschluss, sich künftig auf den Geschäftsbericht Bystronic (Sheet Metal Processing) zu konzentrieren und alle anderen Geschäftsbereiche zu verkaufen wurde in 2019 teilweise bereits umgesetzt. Für den Bereich FoamPartner wurde am 10. November 2020 ein Vertrag (signing) mit der belgischen Recticel-Gruppe geschlossen. Das closing ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen. Für den Bereich Mammut laufen die Verkaufsvorbereitungen planmäßig. Insgesamt hat sich der Umstrukturierungsprozess aufgrund der Corona-Pandemie etwas verzögert.

C. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Conzzeta Holding Deutschland AG liegen im Berichtsjahr mit insgesamt T€ 361.538 (T€ 420.936) um 14% unter dem Wert des Vorjahres. Dieser Rückgang ist vor allem dadurch begründet, dass die Umsätze im Bereich Glasbearbeitung nur für das erste Quartal eingeflossen sind. Der um diese Transaktion bereinigte Umsatzrückgang liegt bei -2,8% gegenüber dem Vorjahr.

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (T€ 25.236; Vj. T€ 4.764) sind insbesondere die Buchgewinne aus der Veräußerung der Anteile an Bystronic Lenhardt GmbH und FoamPartner Americas Inc. mit zusammen T€ 20.075 enthalten. Ohne diese Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung wäre das Konzernergebnis negativ.

Der Materialaufwand des Konzerns ist korrespondierend zu den rückläufigen Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr um T€ 44.862 auf T€ 208.202 gesunken. Das entspricht einer Quote von 54,7% (60,7%) der Gesamtleistung. Ohne den Abgang Lenhardt hätte der Rückgang T€ 26.365 oder 10,4% betragen.

Der Personalaufwand des Konzerns sank im Jahr 2019 um T€ 10.010 auf T€ 70.007 (T€ 81.017); das entspricht einem Rückgang um 13,6%. Ohne den Abgang Lenhardt hätten die Personalkosten um T€ 2.967 zugenommen. Dieser Mehraufwand resultiert im Wesentlichen aus den Kosten für den Personalaufbau in den Geschäftsbereichen Blechbearbeitung und Schaumstoffe.

In den Abschreibungen sind die Jahresabschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte FoamPartner Delmenhorst und FoamPartner Germany GmbH mit insgesamt T€ 10.824 ((Vj. T€ 14.326) enthalten. Sie tragen damit wesentlich dazu bei, dass das Konzernergebnis ohne die genannten Buchgewinne aus der Veräußerung der Gesellschaftsanteile negativ wäre. Die Abschreibung für FoamPartner Delmenhorst GmbH ist in 2019 ausgelaufen.

Das Ergebnis nach Steuern im (Teil-)Konzern Conzzeta Holding Deutschland AG beträgt im abgelaufenen Jahr T€ 14.329 (Vj. T€ -7.501) und der Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag T€ 14.329 (Vj. T€ -7.504).

D. Finanzlage

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt über die Mittelbereitstellung der Muttergesellschaft, Conzzeta AG, Zürich zu konzerneinheitlichen Konditionen, die jeweils marktgerecht festgelegt werden. Lokale Kredit- und Kapitalmärkte werden nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen. Die Gesellschaften verfügen über eine Liquiditätsplanung, die monatlich rollierend für einen Planungszeitraum von sechs Monaten erfolgt. Dadurch wird stets eine ausreichende Liquiditätsreserve sichergestellt.

Kapitalflussrechnung:

2018 2019
T€ T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.266 422
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 15.798 20.231
Cashflow aus Investitionststätigkeit -2.155 14.295
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -14.487 -34.086
konsolidierungsbedingete Änderung des Finanzmittelfc 0 -500
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 422 362

Der Finanzmittelfonds enthält neben freien liquiden Mitteln die, soweit vorhanden, kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Die Finanzlage ist unverändert, weil der Finanzierungsbedarf von der Muttergesellschaft Conzzeta AG, Zürich, bereitgestellt wird. Freiwerdende Mittel, z.B. aus dem Verkauf der Beteiligungen, werden zur Rückführung der Darlehen der Konzernobergesellschaft genutzt. Die Finanzierung des Konzerns durch die Muttergesellschaft erfolgt in Euro. Der Teilkonzern ist weiterhin solide finanziert und auf die Bereitstellung dieser Finanzierung angewiesen.

Die Fähigkeit den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen war jederzeit gegeben.

E. Vermögenslage

Aktiva

2018 2019
TEUR TEUR
Sachanlage. immaterielle 'Vermögenswerte 169.711 57.0% 158.086 59,7%
Vorräte 50.405 16,9% 39.442 14,9%
Forderungen, sonstige Vermögenswerte 77.594 26,0% 66.515 25,1%
Aktive latente Steuern 221 0,1% 856 0,3%
Total 297.931 100,0% 264.899 100.0%

Passiva

2019 2018
TEUR TEUR
92.890 35,1% 79.310 26,6% Eigenkapital inkl. Sonderposten
17.364 6.6 % 23.919 8,0% Rückstellungen
21.160 8,0% 34.102 11,4% Verbindlichkeiten
132.318 50,0% 158.922 53,3% Conzzeta AG
1.167 0,4% 1.678 0,6% Abgrenzungsposten
264.899 100,0% 207.931 100,0% Total

Die Bilanzsumme mit € 265 Mio. etwa € 33 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des positiven Ergebnisses und der gesunkenen Bilanzsumme wesentlich von 26,6% im Vorjahr auf 35,1% in 2019 erhöht. Die Finanzierung durch die Conzzeta AG, Zürich beträgt nach Darlehenstilgung zum Bilanzstichtag noch T€ 132.318 (T€ 158.922).

F. Chancenbericht

Mit einer modernen Produktpalette und den ständigen Bemühungen um die Verbesserung des Maschinen- und Komponentenportfolios gehen wir im Bereich Blechbearbeitung den künftigen Herausforderungen des Marktes gut gerüstet entgegen. Vor diesem Hintergrund sehen wir gute Chancen, auch in Zukunft zu den technischen Weltmarktführeren zu gehören.

Als wesentliche Chance für die zukünftige Geschäftsentwicklung im Bereich Sportartikel sehen wir weiterhin die Marktstärke der von uns vertriebenen Marke "Mammut", die starken Kooperationsformen und die guten Beziehungen zu den Einkaufsverbänden und Konzernen sowie die hohe Markenbegehrlichkeit. Ein selektiver Vertrieb reduziert die Belieferung auf Händler mit definierten Profilen.

Durch den geplanten Verkauf der Sparte möchte Conzzeta die Weiterentwicklung der Marke fördern und den globalen Marktzugang ermöglichen. Hierzu wird ein entsprechend positionierter Partner gesucht.

Durch die Zusammenführung der Firmen von FoamPartner und Otto Bock Kunststoff im Jahr 2017 haben sich für den Bereich Schaumstoffe im Geschäftsjahr 2019 viele sehr positive Synergien ergeben, die wir auch in 2020 weiter vorantreiben werden. Die strategische Ausrichtung wird in den kommenden Jahren weiterhin auf Aktivitäten ausgerichtet sein, die im Markt eine Differenzierung zu unseren Wettbewerbern ermöglichen und profitable Wachstumschancen bieten. Wir sehen uns auch in Nischenmärkten als Kompetenzführer. Die im Jahr 2019 vorangetriebenen Entwicklungen sollen im Jahr 2020 zur Serienreife geführt werden. So werden wir zum Beispiel neuartige Schäume auf der Basis von Ether-Polyolen anbieten und somit die Wettbewerbsposition deutlich verbessern.

G. Risikobericht

Risikomanagementsystem, Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Die Conzzeta Holding Deutschland AG, einschließlich aller Tochtergesellschaften, ist unmittelbar in das Rahmenkonzept des konzernweit vereinheitlichten Risikomanagementsystems der Conzzeta AG, Zürich, einbezogen.

Dieser Prozess umfasst die Identifikation, Bewertung und qualitative Einschätzung der operativen, finanziellen und strategischen Risiken in sämtlichen Geschäftsbereichen.

In Quartals-Abschlüssen mit Vorschauen sowie monatlichen Reports wird eine umfangreiche finanzielle Berichterstattung an das Controlling der Conzzeta AG, Zürich, erstellt.

Es besteht ein konzernweit vereinheitlichtes internes Kontrollsystem. Durch entsprechende organisatorische Maßnahmen wird sichergestellt, dass die gesetzliche Vorgabe, dass die Bücher und die sonstigen Aufzeichnungen vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet zu erfolgen haben, erfüllt wird. Der gesamte Prozess von der Beschaffung bis zur Zahlung unterliegt Regeln und Richtlinien, die alle in diesem Zusammenhang denkbaren Risiken vermeiden sollen. Hierzu zählen Funktionstrennung und Unterschriftsregelung etc. Die Durchgängigkeit, die Wirksamkeit sowie die konsequente Einhaltung des Regelwerkes werden regelmäßig intern mittels eines "Self-Assessments" oder extern im Rahmen der Jahresabschlussprüfung überwacht.

Die Konzerngesellschaften sind über die Leiter der Geschäftsbereiche aus der Konzernleitung der Conzzeta AG, Zürich, organisatorisch direkt in den Gesamtkonzern eingebunden und werden direkt oder über geschäftsführende Beiräte von diesen geleitet.

Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente

Finanziellen Risiken aus Forderungsausfällen wird durch eine permanente Bonitätsbeurteilung begegnet, die bereits vor Auftragsannahme durchgeführt wird.

Die Geschäfte werden fast ausschließlich auf Euro-Basis abgewickelt. Mit ausgesuchten Kunden, einigen nahestehenden Konzernunternehmen der Muttergesellschaft erfolgt die Fakturierung in US-Dollar und britischen Pfund. Zur Minimierung der Kursrisiken werden Kurssicherungsgeschäfte mit der Konzernmutter abgeschlossen.

Erläuterungen zu einzelnen Risikoarten

Risiken im Produktionsbereich werden durch klar definierte Sicherheitsstandards, hohe Mitarbeiterqualifikation und regelmäßige Wartung der Anlagen minimiert. Auswirkungen möglicher Produktionsausfälle sind durch entsprechende Versicherungen abgesichert.

Für Haftungsrisiken und potentielle Schadensfälle haben wir unmittelbar oder mittelbar über die Konzernmutter ausreichenden Versicherungsschutz abgeschlossen, dessen Umfang laufend zentral optimiert wird.

Die Beschaffungspreise passen sich immer schneller und flexibler an die Nachfrage- und Wettbewerbssituation an. Diesem Umstand begegnen wir, indem wir den Angebotsmarkt stets verfolgen und im direkten Dialog mit den Lieferanten die Rohstoffversorgung sicherstellen. Auch Liefertermine und die Einhaltung zugesicherter Qualitätsmerkmale stehen hierbei unter ständiger Überwachung.

Der Gesamtkonzern der Conzzeta AG, Zürich, weist eine Eigenkapitalquote von ca. 69,5% aus. Für den Teilkonzern werden wegen der Bereitstellung von Liquidität durch den Gesellschafter keine Liquiditätsprobleme erwartet.

Es existieren auch für den Konzern Conzzeta Holding Deutschland AG, gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken.

H. Prognosebericht

Die Weltwirtschaft wird im Jahr 2020 nach letzter Einschätzung des Internationalen Währungsfonds wegen des Coronavirus viel stärker schrumpfen als ohnehin schon erwartet - um 4,9%. Der IWF kürzte seine Prognosen vor allem für Länder, die besonders von der Pandemie betroffen sind. Darunter Frankreich und Italien. Hier werden jeweils Rückgänge von knapp 13% vorausgesagt. Für Deutschland wird für 2020 eine vergleichsweise gute Reaktion auf die Krise angenommen. Der IWF geht für dieses Jahr von einem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 7,8% aus. Im kommenden Jahr 2021 dürfe es dann ein Wachstum von 5,4% geben.

Alle Geschäftsbereiche der Conzzeta Holding Deutschland AG arbeiten an der Umsetzung differenzierter Planungen mit dem Ziel, ihre Marktposition zu festigen und die Profitabilität nachhaltig zu steigern. Mittelfristig als Richtgröße dient die Ambition der Gruppe, ein Umsatzwachstum von über 5%, eine EBIT-Marge von 8% bis 10% sowie eine Verzinsung der betrieblichen Nettoaktiven von über 15% zu erzielen. Im Rahmen der Konzernstrategie wird von jedem Geschäftsbereich über die Geschäftszyklen hinweg ein entsprechender Ergebnisbeitrag erwartet.

In dem Bereich Blechbearbeitung sehen wir weiterhin eine positive wirtschaftliche Entwicklung, wobei auf konjunkturelle Schwankungen jederzeit reagiert werden kann. Für das kommende Jahr erwarten wir unter Berücksichtigung der Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie einen Umsatzrückgang von ca. 12% und einen Ergebnisrückgang von ca. 47%.

In Anbetracht der allgemeinen Marktlage und dem Umsatzeinbruch durch die Corona-Pandemie erwarten wir im Bereich Sportartikel für 2020 ein negatives Ergebnis. Umsatzverluste können voraussichtlich nicht durch entsprechende Kosteneinsparungen aufgefangen werden. Für 2021 ist aus heutiger Sicht noch keine seriöse Prognose möglich.

Im Geschäftsbereich Schaumstoffe sind wir für das Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Auf Grund der Krise im Zusammenhang mit Covid-19 werden sowohl Umsatz als auch

Ergebnis hinter den Erwartungen zurückbleiben, wobei in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine spürbare Nachfragebelebung mit wieder steigenden Umsätzen zu verzeichnen ist. Jedoch ist auch bei den Rohstoffpreisen ein starker Anstieg festzustellen, der zu Lasten der Gewinnmarge geht.

Die Corona-Krise stellt aufgrund der damit verbundenen wesentlichen Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen besonderen Umstand dar, der die Abgabe einer realistischen Prognose nur bedingt zulässt. Durch Nachfragerückgang, Werksschließungen, Sparmaßnahmen, möglichen Insolvenzen und weiteren Einflussfaktoren kann nicht ausgeschlossen werden, dass die in diesem Bericht abgegeben Prognosen nicht erzielt werden können.

 

Leverkusen, 07. Dezember 2020

Conzzeta Holding Deutschland AG

Der Vorstand

gez. Thomas Randon

gez. Tillmann Loef

Bericht des Aufsichtsrats

Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

Der Aufsichtsrat hat sich während der Berichtszeit vom Vorstand über die Lage des Unternehmens und den Geschäftsverlauf regelmäßig mündlich und schriftlich berichten lassen; auf dieser Grundlage hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überprüft.

Aufsichtsratssitzungen haben am 26. Juni 2019 und am 29. August 2019 stattgefunden.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 wurde von den Abschlussprüfern der Gesellschaft, Dipl.-Kfm. Klaus Häring und Dipl.-Kfm. Andreas Sautter, Stuttgart, geprüft. Die Abschlussprüfer haben keine Beanstandungen erhoben und jeweils den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehung der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen - Conzzeta AG, Zürich - aufgestellt und gleichzeitig mit dem Jahresabschluss den Abschlussprüfern der Gesellschaft zur Durchsicht vorgelegt. Die Abschlussprüfer haben durch Bescheinigung zu diesem Bericht festgestellt, dass ihnen bei der prüferischen Durchsicht keine Sachverhalte bekannt geworden sind, die sie zu der Annahme veranlassen, dass der Abhängigkeitsbericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den Vorschriften des § 312 AktG aufgestellt worden ist.

Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss, Gewinnverwendungsvorschlag sowie den Bericht gemäß § 312 AktG seinerseits geprüft. In Übereinstimmung mit dem Ergebnis der Abschlussprüfung haben sich keine Einwendungen ergeben.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.

 

Zürich, 22. Dezember 2020

Der Aufsichtsrat

Michael Willome, Vorsitzender

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