Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 96719
Eingetragen
31.7.2008
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von KüchenmöbelnHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
Mo.T.I.S (Abkürzung für "Modular Truck Interior System") wird in den Bereichen Entwicklung, Herstellung, Montage, Lieferung und Vertrieb von Kabinen für Nutzfahrzeuge (v.a. LKW) sowie damit verbundenem Kundendienst (Service) tätig sein. Diese Kabinen sollen neben Sitzen z.B. auch ein Küchenmodul (z.B. Kochfeld und Kühl- und Gefrierbox), ein Badmodul mit Toilette und Waschbecken/Dusche, sowie ein Schlafmodul mit einem oder mehreren Betten erhalten. Daneben wird Mo.T.I.S auch verschiedene Modifikationspakete für die Innen- und Außenausstattung der Nutzfahrzeuge anbieten. Ziel von Mo.T.I.S ist, den Nutzwert der Fahrerkabinen gegenüber dem bisherigen Standard mittels flexibler Raumnutzung, deutlicher Komfortverbesserungen und weiterer Innovationen erheblich zu steigern. Dabei werden die Gesellschafter für Mo.T.I.S als Zulieferer fungieren. Entsprechend ihrer jeweiligen Spezialisierung werden die Gesellschafter einzelne Bauteile liefern oder Dienstleistungen (z.B. Planung) erbringen.

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Toschek
seit 7.1.2019
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mo.T.I.S GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 2.504,00 4.631,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 2.503,00 4.630,00
B. Umlaufvermögen 30.851,01 13.094,10
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 937,07 2.361,58
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.913,94 10.732,52
C. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 423.029,74 416.884,86
Bilanzsumme, Summe Aktiva 456.384,75 434.609,96

Passiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Verlustvortrag 916.884,86 902.511,40
III. Jahresfehlbetrag 6.144,88 14.373,46
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 423.029,74 416.884,86
B. Rückstellungen 4.900,00 3.620,00
C. Verbindlichkeiten 451.484,75 430.989,96
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.518,19 252,88
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 447.966,56 430.737,08
Bilanzsumme, Summe Passiva 456.384,75 434.609,96

Anhang


A) Allgemeine Angaben

Die Buchführung wurde von uns mit Hilfe des EDV-Systems DATEV erstellt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2017 werden die Vorschriften des Bilanzrichtliniengesetzes sowie des Bilanzrechtsmodernisierungs-gesetzes (BilMoG) angewendet. Eventuelle Änderungen, die sich aufgrund der Anwendung dieser Bestimmungen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben, werden im Folgenden dokumentiert.
Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlust- Rechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.
Eine gesetzliche Prüfungspflicht besteht nicht. Eine freiwillige Prüfung von Buchungsbelegen und Bilanzansätzen war nicht Gegenstand des Auftrags.

Die Firma gehört gemäß § 267 Abs. 1 HGB zu den kleinen Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen für kleinere und mittlere Kapitalgesellschaften im Jahresabschluss wird Gebrauch gemacht.

B) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Der Jahresabschluss der Mo.T.I.S. GmbH wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit bei dessen Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Entwicklungskosten) bewertet. Sofern die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, werden keine Abschreibungen vorgenommen. Für das Berichtsjahr wurde eine solche Position nicht gebildet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgten linear.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

In 2015 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.


UMLAUFVERMÖGEN

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und für soziale Einrichtungen des Betriebs.

Für Risiken im Vorratsvermögen werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch zu erwartenden Steuernachzahlungen.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Fremdwährungsposten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Fälligkeitsstichtag in Euro umgerechnet.

Die Bilanzierung erfolgt nach vollständiger Ergebnisverwendung.

C) Erläuterungen zu den Bilanzpositionen


AKTIVA

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände € 1,00

Die im Jahre 2008 erworbenen Schutzrechte der Firma GRAMMER AG, Amberg wurden im Berichtsjahr bis auf einen Erinnerungswert vollständig abgeschrieben.

II. Sachanlagen € 2.501,00

Die detaillierte Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist der dem Jahresabschluss anliegenden Aufstellung der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen.

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände € 937,07

Zum Bilanzstichtag beliefen sich die Forderungen aus Überzahlungen durch Kreditoren auf 937,07 €.


II. Guthaben bei Kreditinstituten  € 29.913,94

Zum 31.12.2017 wies das Geschäftsgirokonto der Gesellschaft ein Guthaben iHv 29.913,94 € aus.

C. Nicht gedeckter Kapitalfehlbetrag € 423.029,74

Der ausgewiesene Kapitalfehlbetrag wird durch kapitalersetzende Darlehensmittel der Gesellschafterin iHv 447.966,56 € ausgeglichen.

PASSIVA


A. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital € 500.000,00

Die Stammeinlage wurde der Gesellschaft durch Einzahlung auf das Girokonto der Gesellschaft in voller Höhe und uneingeschränkt zur Verfügung gestellt.


B. Rückstellungen € 4.900,00


Folgende Rückstellungen sind per 31.12.2017 zu verzeichnen:

1. Rückstellung f. Aufbewahrungspflicht € 500,00
2. Rückstellung f. Buchführungskosten € 1.400,00
3. Rückstellung für Jahresabschluss 15 € 3.000,00

C. Verbindlichkeiten € 451.484,75

1. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern € 447.966,56

Zum Ausgleich des nicht gedeckten Kapitalfehl-betrages gewährte die Alleingesellschafterin Remis GmbH dem Unternehmen in 2010 ein Darlehen, welches im Berichtsjahr mit 4% verzinst wurde und per 31.12.2017 einen Stand von 447.966,56 € ausweist.

2. Verbindlichkeiten aus Gutschriften € 1.139,10

Das Kreditorenkontokorrent wurde mit Hilfe der EDV geführt. Die namentliche Auflistung ist als Anlage beigeheftet. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung waren 100 % ausgeglichen.

3. sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer-vorauszahlungen IV/17  € 482,57
Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer-jahreserklärung 2017  € 1.896,52

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr betragen zum Bilanzstichtag: 3.518,19 € (Vorjahr: 252,88 €).


D) Sonstige Angaben


Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Das Jahresergebnis stammt ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Eine Aufteilung des Steueraufwandes auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich daher.

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer, Herrn Dipl. Ing. Paul Isfort geführt.

Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten des Geschäftsführers eingegangen.


Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung
Jahresfehlbetrag  € 6.144,88
Bilanzverlust € 6.144,88


beschlossene Gewinnverwendung zum 1.1.des Folgejahres:
Die Verwendung des Jahresergebnisses wurde von der Gesellschafterversammlung beschlossen. Zum 01.01. des Folgejahres erfolgt folgende Verwendungsbuchung:

Verlustvortrag Vorjahre  € 916.884,86

Verlustvortrag auf neue Rechnung  € 923.029,74
(per 1.1. des Folgejahres)

Auftragsbeschreibung


Der Geschäftsführer der Mo.T.I.S. GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) mit Sitz in Köln-Ossendorf hat uns den Auftrag erteilt, den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2017 unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages zu erstellen.

Grundlage für die Erstellung war die von uns erstellte Buchführung sowie die uns erteilten Auskünfte. Eine Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit dieser Angaben war nicht Gegenstand unseres Auftrags. Die Aufzeichnungen sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.

Wir haben unseren Erstellungsauftrag unter Beachtung der Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Steuerberater durchgeführt.

Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anhangs auf der Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Den Auftrag haben wir in den Monaten Mai und Juni 2018 in unseren Geschäftsräumen durchgeführt.

Mit der Führung des Inventars oder sonstiger Bestandsnachweise wurden wir nicht betraut. An der Inventur haben wir nicht beobachtend teilgenommen.

Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeine Auftragsbedingungen für Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften" maßgebend.
  


sonstige Berichtsbestandteile


Köln, den 15.06.2018

Dipl. Ing. Paul Isfort
Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 15.06.2018 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

15 nahegelegene Organisationen

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