Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 10057
Vorher
Zechengrün 25. V V GmbHNP Poschmann GmbHNP Germany GmbH
Eingetragen
7.3.2012
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung und Herstellung von Präzisionskomponenten aus Thermo- und Duroplasten für die Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Koch
seit 6.11.2025
Geschäftsführer
Eric Pisani
seit 10.9.2015
Geschäftsführer
David Berthillier
seit 28.3.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CLAYENS NP SASFRA
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nief Plastic Société par actions simplifiée à associé unique
France

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NP Germany GmbH

Brilon

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

NP Germany GmbH, Brilon

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell

NP Germany GmbH ist in der Kunststoffverarbeitung tätig, wobei neben der reinen Fertigung die Entwicklung und Konstruktion von technischen Teilen und Werkzeugen angeboten werden. Dabei umfasst das Angebot Produkte aus thermoplastischen und duroplastischen Kunststoffen, wodurch NP Germany GmbH hervorragend in die Struktur der Clayens Gruppe (Muttergesellschaft) passt. Die Kunden der NP Germany GmbH zählen zu den namhaften Vertretern ihrer jeweiligen Branche. Neben der Automobilindustrie wird die Hausgeräte-, Heizungs- und Sanitärindustrie bedient.

II. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeit der NP Germany GmbH basiert im Wesentlichen auf Kundenaufträgen und wird häufig in partnerschaftlicher Abstimmung mit dem Kunden durchgeführt. Darüber hinaus wird ein entsprechendes Netzwerk zu Instituten, Initiativen und Universitäten gepflegt. Insoweit ergeben sich keine Veränderungen zum Vorjahr.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft einige Neuentwicklungen im Automotivsektor erfolgreich in den Serienanlauf überführt und auch für das Jahr 2024 sind noch weitere Projekte zur Realisierung angesetzt. Wir erwarten durch diese Neuanläufe eine hohe Kundenbindung und entsprechendes Umsatzwachstum.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Bundesrepublik Deutschland war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der Deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich in weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als ein Jahr zuvor - so viele wie nie zuvor in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. (vgl. Destatis, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024)

II. Geschäftsverlauf und Lage

Die Marktsituation ist durch die Fortführung der Globalisierung gekennzeichnet. Unter der Führung der Clayens Gruppe, ihrem Hauptsitz in Genas, Frankreich, und dem Zugang zu exzellenten Fertigungstechnologien und den wichtigsten Marktteilnehmern stellt sich dieser Globalisierungsprozess als große Chance der NP Germany GmbH und der gesamten Clayens Gruppe dar.

Insbesondere durch den Ausbau der technischen Fähigkeiten und der Produktions- und Industrialisierungsmöglichkeiten kann im Geschäftsfeld der Gewichtsreduzierung und der damit einhergehenden Energieeffizienz erfolgreich Geschäft generiert werden. Hierbei spielt die Materialsubstitution von Metall durch Kunststoff eine entscheidende Rolle. Eine immer größer werdende Nachfrage nach technischen Kunststoffteilen für den Einsatz in der weiter voranschreitenden Elektrifizierung der Automobilindustrie zeigt aktuell enormes Potential für die NP Germany GmbH. In den Bereichen Produktion, Vertrieb, Projektmanagement, Qualität und Werkzeugbau werden die Kompetenzen weiterhin verstärkt, um Wachstum, Produktivität und Qualität weiterhin zu verbessern.

Unsere beiden wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse und EBITDA. Der Umsatz 2023 stieg, das EBITDA dagegen sank im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022.

III. Ertragslage

Alle wesentlichen Kundenbeziehungen konnten im Jahr 2023 fortgesetzt werden. Das Serienteilegeschäft ist im ersten Halbjahr im Vergleich zu dem Jahr 2022 um 9 % angestiegen und hat dann im Geschäftsverlauf wieder sukzessive abgenommen, getrieben durch die Immobilienkrise, ausgelöst durch die Inflation und die gestiegenen Zinsen. Durch den Rückgang in der Baubranche, ergab sich folgekonsequent auch für die NP Germany GmbH ein Umsatzeinbruch des Sanitärgeschäfts. Dennoch konnten die Umsätze in 2023 im Vergleich zu 2022 um 9,9 % gesteigert werden. Dies ist insbesondere auf die gute Auftragslage von Neugeschäften und der schnellen und konsequenten Industrialisierung derer zurückzuführen. Die Serienartikel der Automobilbranche wurden zudem im Vergleich zu den Artikeln aus der Sanitärindustrie deutlich schwächer von den Auswirkungen rund um die Pandemie getroffen und sind auf einem hohen Niveau geblieben. Aktuell sind noch ausreichend Kapazitäten für einen erneuten Anstieg und weitere Neugeschäfte vorhanden.

Es ergibt sich ein Rohergebnis von TEUR 8.273 (Vorjahr: TEUR 8.878). Das Rohergebnis ist um 6,8 % gesunken. Das prozentuale Rohergebnis sank auf 50,5 % der Gesamtleistung (Vorjahr: 56,2 %). Dies ist auf die Veränderung des Artikelmixes zurückzuführen und wirkt sich negativ auf das EBITDA aus. Ansonsten zeigte das Berichtsjahr deutliche Qualitätsverbesserungen; Kundenreklamationen konnten reduziert werden. Auch die Produktivität ist auf konstant hohem Niveau. Inflations- und Wechselkurseinflüsse sind von untergeordneter Bedeutung.

Das EBITDA betrug TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 723). Das EBIT betrug TEUR -397 (Vorjahr: TEUR -26). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR -184 (Vorjahr: TEUR 28). Die Steuerquote ist nahezu unverändert; wir üben das Wahlrecht auf Aktivierung des Überhanges aktiver latenter Steuern aus. Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR -775 (Vorjahr: TEUR -47).

IV. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage teilt sich in etwa zu 33 % in langfristiges Anlagevermögen und zu 63 % in Umlaufvermögen. Es verbleiben zusammen 4 % für Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern. Die Investitionen in 2023 in Höhe von TEUR 1.006 (1. Zugänge, 2. Umbuchungen, vgl. Anlagespiegel) entfielen zu 95 % auf Maschinen und Anlagen. Für 2024 sind keine großen Investitionen geplant, da diese bereits in den Jahren 2022 und 2023 getätigt wurden. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Die Finanzierung läuft über Gesellschaftermittel, Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie die Inanspruchnahme von Bankdarlehen. Diese Ressourcen sorgen für eine stabile Liquiditätslage, insbesondere durch den hohen Anteil an verfügbaren Gesellschaftermitteln. Das Unternehmen weist eine Eigenkapitalquote in Höhe von rund 37 % auf. Geschäfte wie bspw. Leasing sind, ausgenommen das Produktionsgrundstück, ebenfalls nicht im Einsatz. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Hinsichtlich der Fristigkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel im Anhang.

Die nach dem früheren DRS 2 berechneten Cashflows lauten wie folgt:

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit TEUR 2.137
Cashflow aus der Investitionstätigkeit TEUR -1.006
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR 372
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelsfonds TEUR 1.503

V. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist insgesamt als ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

C. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen als stabil. Die Kunststoffbranche bietet ein entsprechendes Wachstumspotential, insbesondere bei den technischen Kunststoffanwendungen vor dem genannten Hintergrund der Energieeffizienz und Gewichtseinsparung durch Materialsubstitution. Absehbare Sondereinflüsse erkennen wir in den Folgen der Pandemie und des Krieges in der Ukraine, die gleichermaßen sowohl positiv als auch negativ ausfallen können.

Für 2024 steht eine Erweiterung des Produktionsspektrums bevor. Hierfür werden erhöhte Aufwendungen anfallen, um die Artikel in die Serienproduktion zu überführen, aber langfristig Umsatz zu sichern. Durch den fortschreitenden Automatisierungsgrad erwarten wir darüber hinaus eine günstigere Fixkostenrelation.

Durch Investitionen in Produktivität und Innovation, sowie die gezielte Verstärkung in unterschiedlichen Unternehmensbereichen, wird eine Steigerung im Bereich der Neuprojekte erwartet. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Wir erwarten deshalb für das laufende Geschäftsjahr 2024 steigende Umsatzerlöse und ein steigendes EBITDA.

Selbstverständlich basieren die Prognoseaussagen auf einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Sollte vor dem Hintergrund der weltpolitischen Ereignisse auch die deutsche Volkswirtschaft massive Einbußen und signifikante Wachstumsrückgänge erleiden, kann das deutliche Spuren bei NP Germany GmbH hinterlassen.

D. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen und Risiken sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert:

Unsere Chancen sind:

Unterstützung der zentralen Einkaufsorganisation der Clayens Gruppe und der Einkauforganisationen der Großkunden, um bestmögliche Rohmaterialpreise zu erzielen.

Belebung der Weltwirtschaft und damit auch der Automobilproduktion in Europa und China.

Technische Synergieeffekte zwischen den einzelnen Clayens Standorten zu nutzen.

Anorganisches Wachstum und dadurch Stärkung der Markposition auf dem deutschsprachigen Markt

Erhöhte Nachfrage an technischen Kunststoffteilen als Materialsubstitution in der Sanitär- und Elektroindustrie analog zu der Automobilzuliefererindustrie.

Erhöhte Nachfrage nach technischen Kunststoffbauteilen unter Einbezug der Regranulatmöglichkeiten (Nachhaltigkeit)

Die Evolution der Antriebstechnologien in der Fahrzeugindustrie bringt eine Vielzahl an neuen Projekten auf den Markt (E-Mobilität incl. Rekuperation, Synthetische Kraftstoffe, Hybrid-Antriebe etc.).

Bei Eintritt der Chancen erwarten wir gegenüber unserer Prognose erhöhte Umsatzerlöse und einen verbesserten EBITDA.

Unsere Risiken sind:

Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite und der Lohn- und Lohnnebenkosten, die nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergeleitet werden können.

Zunehmender Fachkräftemangel, incl. der Mangel an Auszubildenden.

Veränderung der politischen Rahmenbedingungen für die Produktion und den Absatz von technischen Kunststoffteilen.

Unsicherheit des zukünftigen Antriebsmix der Automobilindustrie.

Weitere erhebliche Einschränkungen durch etwaige Versorgungsengpässe

Zinsänderungsrisiken

Je nach Umfang des Eintritts dieser Risiken erwarten wir gegenüber unserer Prognose nur leicht steigende Umsatzlöse und nur einen leicht verbesserten EBITDA.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist weiterhin die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Ein striktes Debitorenmanagement, eine revolvierende Cashflow-Planung und die permanente Prüfung und Abschätzung von Einzelrisiken erlauben ein hohes Maß an Transparenz. Erforderliche Wertberichtigungen werden monatlich vorgenommen. Darüber hinaus werden die im Projektgeschäft üblicherweise zu leistenden Anzahlungen über Bankbürgschaften gesichert.

E. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Brilon, den 29. Februar 2024

NP Germany GmbH

gez. Mario von der Heyde, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.838.970,99 2.621.493,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.488,83 24.812,43
II. Sachanlagen 2.800.482,16 2.596.681,28
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.457.763,95 3.785.706,45
I. Vorräte 3.075.390,39 3.169.712,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 722.921,91 459.992,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.659.451,65 156.001,78
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 36.645,55 35.605,86
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 388.050,00 571.700,00
8.721.430,49 7.014.506,02

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.208.346,87 3.983.475,56
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.940.502,73 1.940.502,73
III. Gewinn-/Verlustvortrag -957.027,17 -909.982,91
IV. Jahresfehlbetrag -775.128,69 -47.044,26
B. RÜCKSTELLUNGEN 338.275,85 283.284,64
C. VERBINDLICHKEITEN 5.174.807,77 2.747.745,82
8.721.430,49 7.014.506,02

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
8.273.028,81 8.878.469,92
1. Personalaufwand -5.384.273,32 -5.684.107,75
a) Löhne und Gehälter -4.450.510,31 -4.700.113,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -933.763,01 -983.993,82
2. Abschreibungen -788.947,53 -749.296,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens -788.947,53 -749.296,21
3. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.497.185,89 -2.470.867,75
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -192.908,76 -48.350,47
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -183.650,00 28.300,00
6. Ergebnis nach Steuern -773.936,69 -45.852,26
7. sonstige Steuern -1.192,00 -1.192,00
8. Jahresfehlbetrag -775.128,69 -47.044,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

NP Germany GmbH mit Sitz in Brilon ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Arnsberg unter der Nummer HRB 10057 eingetragen.

Die Gesellschaft unterliegt den Rechtsfolgen einer mittelgroßen Gesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen 2 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird handelsrechtlich über 5 Jahre, steuerrechtlich über 15 Jahre abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren entspricht nach Auffassung der Geschäftsführung demjenigen Zeitraum, in welchem sich der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert verflüchtigt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen:

Bilanzposten Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5 - 8
technische Anlagen und Maschinen 3 - 6
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet. Erzeugnisse werden zur Herstellungskostenuntergrenze bewertet. Zinsen werden im Rahmen der Vorräte nicht aktiviert.

Die Geschäftsführung übt das Wahlrecht auf Aktivierung des Überhanges aktiver latenter Steuern aus. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Der Steuersatz beträgt 31,02 %.

III. Bilanz

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der nachfolgenden Tabelle ersichtlich:

Bilanzposten Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren
TEUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR
Summe
TEUR
davon gesichert
TEUR
ggü. Kreditinstituten 285 1.028 0 1.313 1.313 *)
Vorjahr 298 643 0 941 941 *)
erhaltene Anzahlungen 964 0 0 964
Vorjahr 713 0 0 713
aus Lieferungen und Leistungen 532 0 0 532
Vorjahr 311 0 0 311
ggü. verbundenen Unternehmen 1.577 0 0 1.577
Vorjahr 713 0 0 713
sonstige 789 0 0 789
Vorjahr 70 0 0 70
Gesamt 4.147 1.028 0 5.175 1.313
Vorjahr 2.105 643 0 2.748 941

*) Sicherungsübereignungen technischer Anlagen und Maschinen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten

Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern aus Darlehen in Höhe von TEUR 1.480 (Vorjahr: TEUR 600) und

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 113).

Davon-Vermerke Verbindlichkeiten Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
aus Steuern 268 61
im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 7

IV. GuV

Davon-Vermerke Berichtsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen 63 21
Aufwand/Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern -184 28

V. Sonstiges

Geschäftsführer sind Herr Eric Pisani (Kaufmann) und Herr Mario von der Heyde (Dipl.-Wirtsch.-Ing., M. Eng.). Die Angabe der Gesamtbezüge von gesetzlichen Vertretern unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt:

Arbeiter 66
Angestellte 29
Summe 95

Mutterunternehmen ist Clayens NP SAS mit Sitz in Genas, Frankreich. Der vorliegende Jahresabschluss fließt in den Konzernabschluss der Clayens NP SAS ein, welcher zugleich den kleinsten und größten Konsolidierungskreis bildet. Der Konzernabschluss wird im Greffe du Tribunal de Commerce de Lyon - 44 rue de Bonnel - 69433 LYON Cedex 03 veröffentlicht.

Es bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 572), davon aus der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 388 (Vorjahr: TEUR 572).

Ereignisse nach Abschlussstichtag mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2023 haben sich nicht ergeben.

 

29. Februar 2024

NP Germany GmbH

gez. Mario von der Heyde, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 507.994,83 31.162,00 9.774,20 0,00 548.931,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 750.000,00 0,00 0,00 0,00 750.000,00
1.257.994,83 31.162,00 9.774,20 0,00 1.298.931,03
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 605.050,55 0,00 0,00 0,00 605.050,55
2. technische Anlagen und Maschinen 7.245.690,07 702.473,20 29.506,36 55.125,00 7.922.544,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.761,87 21.655,08 5.355,23 0,00 684.772,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.635,79 251.134,53 -44.635,79 0,00 251.134,53
8.553.138,28 975.262,81 -9.774,20 55.125,00 9.463.501,89
9.811.133,11 1.006.424,81 0,00 55.125,00 10.762.432,92
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 483.182,40 27.259,80 0,00 510.442,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 750.000,00 0,00 0,00 750.000,00
1.233.182,40 27.259,80 0,00 1.260.442,20
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.265,83 80.234,78 0,00 309.500,61
2. technische Anlagen und Maschinen 5.213.279,05 603.326,50 55.125,00 5.761.480,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.912,12 78.126,45 0,00 592.038,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.956.457,00 761.687,73 55.125,00 6.663.019,73
7.189.639,40 788.947,53 55.125,00 7.923.461,93
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.488,83 24.812,43
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
38.488,83 24.812,43
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 295.549,94 375.784,72
2. technische Anlagen und Maschinen 2.161.064,08 2.032.411,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.733,61 143.849,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 251.134,53 44.635,79
2.800.482,16 2.596.681,28
2.838.970,99 2.621.493,71

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresasbchluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An NP Germany GmbH, Brilon

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NP Germany GmbH, Brilon, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NP Germany GmbH, Brilon, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hagen, 29.Februar 2024

NAUST HUNECKE und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dominik Spielmann, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung: 22. Juli 2024

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