Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 1937
Vorher
OKA - Büromöbel Herstellung und Vertrieb GmbH
Eingetragen
18.3.1991
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Ladenmöbeln und sonstigen ObjektmöbelnHerstellung von Möbeln a. n. g.
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb, Entwicklung und Montage von Büromöbeln jeglicher Art, einschließlich Zubehör; Führung der OKA-Unternehmensgruppe sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen und Verwaltung eigenen Vermögens

Historie

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Management

NameRolle
Petra Schubert
seit 5.1.2015
Prokura
Sebastian Kasper
seit 5.1.2015
Geschäftsführer
Thomas Kasper
seit 5.4.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Sebastian Kasper
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

01309 Dresden, Spenerstr. 22
41.000 DM
84.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

OKA - Büromöbel Herstellung und Vertrieb GmbH

Neugersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

II. Sachanlagen

1.120.712,00

1.156.963,00

III. Finanzanlagen

139.917,00

139.917,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.179.503,78

1.115.521,23

III. Wertpapiere

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

36.603,14

47.264,87

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Summe Aktiva

2.476.735,92

2.459.666,10



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

./. Kapitalrückzahlung (eigene Anteile)

23.008,14

25.564,59

-2.556,45

II. Kapitalrücklage

III. Gewinnrücklagen

434.965,35

434.965,35

IV. Gewinnvortrag

1.373.377,08

1.319.393,81

V. Jahresüberschuss

84.958,27

53.983,27

B. Rückstellungen

108.418,00

105.486,00

C. Verbindlichkeiten

287.351,08

337.511,43

D. Rechnungsabgrenzungsposten

Passive latente Steuern

0,00

164.658,00

0,00

185.318,10

Summe Passiva

2.476.735,92

2.459.666,10

ANHANG

OKA Büromöbel Herstellung und Vertrieb GmbH

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 I HGB.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung der Vorschrift des § 266 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 II HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 I HGB wurden in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die im Anlagenvermögen befindlichen Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen.

Soweit zulässig werden die angeschafften Sachanlagen sowohl nach der linearen, als auch nach der degressiven Methode abgeschrieben. Die Schätzung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände richtet sich nach den steuerlichen AfA-Tabellen und nach den betriebsindividuellen Erfahrungssätzen.

Bei Vermögensgegenständen die im Laufe eines Jahres angeschafft werden, wird nur der Teil der Jahresabschreibungen angesetzt, der auf den Zeitraum zwischen der Anschaffung des Vermögensgegenstandes und dem Ende des Geschäftsjahres entfällt (pro rata temporis).

In Fällen degressiver Abschreibung findet der Übergang zur linearen Abschreibung statt, sobald letztere zu einer höheren Abschreibung führt.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern der Ansatz eines niedrigeren Wertes geboten erscheint.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 150 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben wobei die Fiktion des gleichzeitigen Abgangs des Anlagegutes unterstellt wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden jährlich als Sammelposten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Soweit eine Abschreibung in der Vergangenheit geboten war, die Gründe für die seinerzeitige Abschreibung jedoch nicht mehr vorliegt, erfolgt eine Zuschreibung bis zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sowie dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch angemessene Einzel- und Pauschalabschreibungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird unter Berücksichtigung eigener Anteile - gekennzeichnet als Kapitalrückzahlung - mit dem Nettonennwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Angabe des Gesamtbetrages der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S. des § 268 VIII HGB (§ 285 Nr. 28 HGB)

Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens : 0 €

Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern: 0 €

Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen

zum beizulegenden Zeitwert: 0 €

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist in der Anhanganlage 1 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr - mit Ausnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v . 1,1 Mio. € (Laufzeit über 5 Jahre).

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 50.000 DM.

(25.564,59 €). Es wurde um die eigenen Anteile i.H.v. 5.000 DM gekürzt und mit einem Nettogesamtbetrag von 23.008,14 € ausgewiesen.

Gewinnrücklagen wurden gem. Art. 67 III EGHGB i.H.v. 432 T€ durch Umwandlung von Sonderposten mit Rücklageanteil abzüglich darauf entfallender passiver latenter Steuern gebildet, sowie mit dem Nettobetrag der eigenen Anteile gem. § 272 Ib HGB i.H.v. 3 T€ = 435 T€.

Bei den Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind die versicherungsmathematischen Grundsätze entsprechend dem modifizierten Teilwertverfahren / Barwertverfahren angewandt worden. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

· durchschnittlicher Marktzinsvon 5,14%für eine Laufzeit von15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

· Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0% nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

· Rentendynamik von 0 %

· Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Die Steuerrückstellungen tragen der zu erwartenden Nachzahlung aufgrund der ausstehenden Veranlagung Rechnung und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 47.900 €

Die Angaben zur Erläuterung aller Verbindlichkeiten mit verschiedenen Restlaufzeiten ergeben sich aus der Anhanganlage 3, dem Verbindlichkeitsspiegel (§ 285 Nr. 1a, § 285 Nr. 1-2 HGB).

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. 6.012,78 €. (§ 42 III GmbHG). Sie sind unter der Bilanzposition "Sonstige Verbindlichkeiten" passiviert.

Sonstige Passiva

521 T€ stellen Buchwertdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Anlagevermögen dar, die aufgrund von § 4 Fördergebietsgesetz entstanden sind. Die hierauf entfallenden latenten Steuern betragen, unter Zugrundelegung eines Gesamtsteuerprozentsatzes für Körperschaftsteuer, SolZ und Gewerbesteuer i.H.v. 31,575 % 165 T€.

Die Bildung der latenten Steuern erfolgte als Einzeldifferenzenbetrachtung (§ 285 Satz 1 Nr. 29 HGB).

IV. Sonstige Pflichtangaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:

Herrn Thomas Kasper, Geschäftsführer

Frau Edeltraud Pietsch, Geschäftsführerin

Für Mitglieder des Geschäftsführungsorgans aus früherer Tätigkeit und ihre Hinterbliebenen wurden im Geschäftsjahr 6.647 € Rentenbezüge bezahlt (§ 285 Nr. 9b b 2 HGB).

Für diese Personengruppe wurden Rückstellungen für laufende Pensionen i.H.v. 55.414 € gebildet (§ 285 Nr. 9 b 3 HGB).

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin ohne Einlage bei der Firma OKA-Büromöbel GmbH & Co. KG mit Sitz in Neugersdorf.

Angabe zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen entfallen. Es wird in diesem Zusammenhang auf § 285 Nr. 21 HGB verwiesen.

Ebersbach-Neugersdorf, den 13. März 2012

 

Edeltraud Pietsch und Thomas Kasper

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 07.05.2012

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