Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 18346
Eingetragen
12.6.2001
Branche
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklernDesinfektion und SchädlingsbekämpfungErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
die Erbringung von Dienstleistungen im Hygienebereich, insbesondere präventive und akute Schädlingsbekämpfung, Vorratsschutz, Taubenvergrämung, Holzschutz, Desinfektion, Schadstoffmessungen und artverwandte Tätigkeiten. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren auch der An- und Verkauf sowie die Erbringung von Serviceleistungen von / an alternativen Energiegewinnungsanlagen, im Ganzen oder in Einzelteilen, und das Betreiben solcher Anlagen mit allen hierfür erforderlichen Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Jung
seit 4.2.2025
Prokura
Torsten Dr. Heidecke
seit 22.8.2024
Prokura
Daniela Hofmann
seit 22.8.2024
Prokura
Jens Dr. Berlau
seit 22.8.2024
Prokura
Martin Dr. Khaschei
seit 17.9.2014
Prokura
Alexander Kassel
seit 7.1.2011
Vorstandsmitglied
Norbert Pickel
seit 23.8.2006
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APC AG

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

APC AG Schädlingsbekämpfung, Nürnberg

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.958.556,60 451.986,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.227.585,00 286.539,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.209,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 835.262,00 498.845,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 181.170,00 4.246.226,00 3.472.801,60
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 840,00 840,00
Summe Anlagevermögen 6.205.622,60 4.711.012,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 658.329,64 385.815,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.729.004,38 2.419.417,15
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.934.054,84 4.663.059,22 1.098.233,98
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 98.454,84 1.765.890,79
Summe Umlaufvermögen 5.419.843,70 5.669.356,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.500,00 17.240,88
11.629.966,30 10.397.610,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 316.130,00 316.130,00
II. Kapitalrücklage 743.010,50 743.010,50
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 4.885.386,48 1.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 3.172.005,25
V. Jahresüberschuss 1.029.511,23
VI. Bilanzgewinn 14.383,99
Summe Eigenkapital 5.958.910,97 6.260.656,98
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 27.670,00
2. sonstige Rückstellungen 1.032.004,51 1.032.004,51 1.229.457,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.049.577,46 2.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 415.438,87 253.599,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 94.839,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 754.813,36 4.314.668,69 626.226,87
D. Passive latente Steuern 324.382,13 0,00
11.629.966,30 10.397.610,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

APC AG Schädlingsbekämpfung, Nürnberg

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 22.496.523,09 22.043.540,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.552.736,96 11.861.887,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.558.367,83 2.328.175,60
- davon für Altersversorgung Euro 0,00 (Euro -700,00)
15.111.104,79 14.190.063,05
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 726.628,29 399.751,35
- davon außerplanmäßige Abschreibungen Euro 38.325,51 (Euro 28.984,54)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.365.356,79 5.794.784,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.600,64 6.411,92
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.054,32 83.656,48
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 80.909,87 506.803,40
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern Euro 324.382,13 (Euro 0,00)
8. Ergebnis nach Steuern 159.069,67 1.074.893,21
9. sonstige Steuern 49.846,68 45.381,98
10. Jahresüberschuss 109.222,99 1.029.511,23
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.485.386,48
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 3.485.386,48
13. Ausschüttung 94.839,00
14. Bilanzgewinn 14.383,99

Anhang zum 31.12.2023

APC AG, Nürnberg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: APC AG
Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 18346

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Von der Erleichterungsvorschrift des §276 HGB (Ausweis des Rohergebnisses) wurde Gebrauch gemacht.

Ansatzwahlrechte

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

2. Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252- 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt.

Im Berichtsjahr wurde erstmalig das Bewertungswahlrecht des § 240 Abs. 3 HGB zur Vereinfachung der Inventur in Anspruch genommen. Demnach wurden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Festwert angesetzt, soweit sie regelmäßig ersetzt werden, ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und nur geringen Veränderungen unterliegt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 168.000,00 Euro als Festwerte für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens angesetzt.

Die Bewertungsmethoden wurden im Übrigen gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie nachfolgend erläutert:

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro netto wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, soweit sie nicht als Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt wurden.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen zu den Beträgen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 316.130,00 Euro und ist in voller Höhe eingezahlt worden.

Hiervon entfallen insgesamt 200.000,00 Euro auf Stammaktien (20.000 Stück im Nennbetrag von je 10,00 Euro) sowie 116.130,00 Euro auf Vorzugsaktien (11.613 Stück im Nennbetrag von je 10,00 Euro).

Gewinnrücklagen

Der Posten Gewinnrücklagen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

TEUR
Stand zum 1.1. 1.000
Zuführung aus dem Bilanzgewinn des VJ 400
Zuführung aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres 3.485
Für das Geschäftsjahr entnommen 0
Stand zum 31.12. 4.885

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden nach § 274 HGB auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen insofern gebildet, als sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.469.459,91

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 3.128.995,04

ANLAGESPIEGEL zum 31. Dezember 2023

APC AG Schädlingsbekämpfung, 90482 Nürnberg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.121.156,38 434.274,51 1.346.332,34 2.901.763,23
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.121.156,38 434.274,51 1.346.332,34 2.901.763,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.380,66 1.355.953,40 575.671,72 2.126.469,26 3.251.131,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.326,00 2.326,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.241.293,80 762.172,84 6.079,83 2.997.386,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.472.801,60 181.170,00 3.472.801,60 181.170,00
Summe Sachanlagen 6.058.476,06 2.301.622,24 581.751,55 1.346.332,34 6.432.014,41
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 840,00 840,00
Summe Finanzanlagen 840,00 840,00
7.180.472,44 2.735.896,75 581.751,55 0,00 9.334.617,64
kumulierte Abschreibungen Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 669.169,78 274.036,85 943.206,63
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 669.169,78 274.036,85 943.206,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.841,66 27.561,60 61.856,66 23.546,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 117,00 117,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.742.448,47 424.912,84 5.236,50 2.162.124,81
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.800.290,13 452.591,44 67.093,16 2.185.788,41
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
2.469.459,91 726.628,29 67.093,16 3.128.995,04
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.958.556,60 451.986,60
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.958.556,60 451.986,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.227.585,00 286.539,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.209,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 835.262,00 498.845,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 181.170,00 3.472.801,60
Summe Sachanlagen 4.246.226,00 4.258.185,93
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 840,00 840,00
Summe Finanzanlagen 840,00 840,00
6.205.622,60 4.711.012,53

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 1.063.669,04 Euro (i. VJ 1.062.969,04 Euro) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von TEuro 280 (i. VJ TEuro 477), Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEuro 253 (i. VJ TEuro 244) und Rückstellungen für Überstunden in Höhe von TEuro 342 (i. VJ TEuro 266).

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 3.0499.577,46 Euro (Vorjahr: 2.000.000,00 Euro) enthalten.

Diese haben i.H.v. 1.409.585,46 Euro eine Restlaufzeit bis 1 Jahr, i.H.v. 720.016,00 eine Restlaufzeit bis 5 Jahre und i.H.v. 919.976,00 Euro eine Restlaufzeit > 5 Jahre.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. 2.000.000,00 Euro durch Buchgrundschuld gesichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro
Gegenüber Kreditinstituten 3.049,58 1.409,59 720,01 919,98
(Vorjahr) 2.000,00 80,00 320,02 1.599,98
aus Lieferungen und Leistungen 415,44 415,44 0,00 0,00
(Vorjahr) 253,60 253,60 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 94,84 94,84 0,00 0,00
(Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 754,81 754,81 0,00 0,00
(Vorjahr) 626,23 626,23 0,00 0,00
Summe 4.314,67 2.674,68 720,01 919,98
(Vorjahr) 2.879,83 959,83 320,02 1.599,98

Latente Steuern

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 324.382,13 Euro. Der Ansatz erfolgt mit einem Steuersatz von 30% auf das handelsrechtliche Mehrvermögen.

Forderungen, finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse außerhalb der Bilanz

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Zahlbar innerhalb von
1 Jahr 1-5 Jahren größer 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Mieten für gewerbliche Räume 277 810 253
Sonstige Verpflichtungen 1.024 642 0
1.305 1.456 253

Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen. Bei den sonstigen Verpflichtungen handelt es sich um Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Grundmietzeit von 29 Monaten, endend im Februar 2024 bis April 2026.

Darüber hinausgehende, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB bestehen nicht.

Weitere Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB bestehen nicht.

Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 HBG lagen am Bilanzstichtag nicht vor.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es besteht eine Bürgschaft i.H. von EUR 10.000,00 gegenüber der AXA-Garantie-Versicherung. Diese ist für die Beantragung von Sicherheitseinbehalten in der Taubenvergrämung vorgesehen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Ergebnisverwendung des Vorjahres

TEUR
Jahresüberschuss Vorjahr 1.030
Ausschüttung Dividende -316
Einstellung Gewinnrücklagen -400
Vortrag auf neue Rechnung 314

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 289 276
Auszubildende 17 14
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 306 290

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Alexander Kassel (Vorsitzender) Dipl. Biologe Offenhausen

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Michael Kahlo (Vorsitzender) Kaufmann Lauf
Bernd Hader Steuerberater Bamberg
Hans Glöckl Schädlingsbekämpfer Fürth (bis 20.06.2023)
Michael Ferschl Geschäftsführer Lauf a.d. Pegnitz (ab 20.06.2023)

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf 361.587,25 Euro.

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit 36.500,00 Euro vergütet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Hauptversammlung vor, eine Gewinnausschüttung in Höhe von 3,00 Euro je Stammaktie und in Höhe von 3,00 Euro je Vorzugsaktie, d.h. eine Gewinnausschüttung von insgesamt 94.839,00 Euro aus dem laufenden Jahresüberschuss vorzunehmen.

Im Übrigen wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag in Höhe von 3.485.386,48 Euro in die Gewinnrücklage einzustellen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 01.07.2024

Unterschrift

 

Nürnberg, 01.07.2024

Gez. Alexander Kassel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25.07.2024

Aufsichtsratsbericht 2023

der APC AG

Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der APC AG seine Aufgaben mit großer Sorgfalt und Verantwortung wahrgenommen. Der Aufsichtsrat bestand im Berichtsjahr aus drei Mitgliedern, die in insgesamt vier Sitzungen zusammenkamen.

Die Sitzungen des Aufsichtsrats wurden genutzt, um die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig zu überwachen und beratend zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Aufsichtsratstätigkeit standen folgende Themen:

Der Aufsichtsrat überprüfte regelmäßig die finanzielle Lage der Gesellschaft sowie die Einhaltung der strategischen Ziele.

Der Aufsichtsrat beriet den Vorstand zu strategischen Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung der Geschäftsfelder der APC AG.

Der Aufsichtsrat widmete sich der Überprüfung und Verbesserung des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, um sicherzustellen, dass potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und angemessen gesteuert werden können.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Als Wirtschaftsprüfer für das Jahr 2024 wurde die Kanzlei OEHLEN KALTENBRUNNER, 90480 Nürnberg, von der Hauptversammlung gewählt und vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats beauftragt.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der APC AG für ihr Engagement und ihre Arbeit im Jahr 2023.

Für das kommende Geschäftsjahr sieht der Aufsichtsrat optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, dass die APC AG weiterhin erfolgreich agieren wird.

 

Nürnberg, den 31.07.2024

Michael Kahlo, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Tätigkeit der Gesellschaft

Die APC AG ist einer der bundesweit führenden Anbieter in den Bereichen präventive und akute Schädlingsbekämpfung, Desinfektion, Holz- und Gebäudeschutz.

Die APC AG übt Ihre Geschäftstätigkeit im gesamten Bundesgebiet und in Einzelfällen auch im angrenzenden Ausland aus. Sechs Standorte in Nürnberg, Darmstadt, Erfurt, Berlin, Köln und Hamburg stellen sicher, dass der Kunde stets zeitnah qualitativ hochwertige Lösungen erhält.

Die APC AG konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem leicht positivem Jahresergebnis unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abschließen. Die Umsatzerlöse konnten mit T€ 22.779 (VJ: T€ 22.497) konstant gehalten werden. Der Jahresüberschuss betrug T€ 109 (i. VJ. T€ 1.030). Das entspricht einer Minderung von 89,4 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der Auftragsbestand aus längerfristigen Verträgen hat sich im Geschäftsjahr erneut positiv entwickelt, hier konnte eine Steigerung von 3,1 % erreicht werden

Größter Umsatzträger der APC AG ist die präventive und akute Schädlingsbekämpfung mit einem Anteil von über 95 % am Gesamtumsatz. Der Fokus liegt dabei auf der Anwendung umweltfreundlicher und nachhaltiger Verfahren bei stetig zunehmender Digitalisierung. Nach unseren Einschätzungen wird sich dieser Markt auch weiterhin durch steigende Sensibilität in der Bevölkerung, der Lebensmittelwirtschaft und bei Behörden, sowie immer höheren regulatorischen Anforderungen bei unseren Zielgruppen und bezüglich der Anwendung von Bioziden weiterhin positiv entwickeln. Als zwei exemplarische Bausteine dieser Entwicklung ist der "Green Deal" der Europäischen Kommission und die verstärkte mediale Präsenz zu Themen der Lebensmittelsicherheit und des nachhaltigen Wirtschaftens zu nennen. Insgesamt beurteilen wir die Geschäftsentwicklung als weiterhin verhalten positiv.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die APC AG konnte in dem gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr 2023 ihren Umsatz konstant halten, obwohl das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 preisbereinigt um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Die Bruttowertschöpfung in den Dienstleistungsbereichen betrug im Jahr 2023 rund € Mrd. 2.587,01 und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil des Dienstleistungssektors an der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche in Deutschland betrug 2023 69,6 % und stieg damit leicht gegenüber dem Vorjahr.

Zum Gesamtmarkt "Dienstleistung Schädlingsbekämpfung" liegen nach wie vor keine verlässlichen externen Statistiken vor. Die Markt- und Wettbewerbseinschätzung beruht auf eigenen Erkenntnissen und Marktrecherchen.

Die Wettbewerbssituation zeichnet sich für das Hauptsegment durch vier weitere bundesweit operierende und eine Vielzahl kleiner und mittelgroßer regionaler Wettbewerber aus.

Beschaffung

Bezüglich der Material- und Warenwirtschaft haben sich gegenüber den Vorjahren keine wesentlichen Änderungen ergeben. Allerdings werden die Prozesse in diesem Bereich intern und extern weiter kontinuierlich optimiert.

Unser Materialeinkauf beruht weiterhin auf meist langjährig bewährten Lieferantenstrukturen, wobei auch neue Lieferanten nach sorgfältiger Prüfung aufgenommen werden. In 2023 haben die weiter gestiegenen Preise die Kostensituation belastet. Die Materialintensität betrug im Jahr 2023 4,7 % und ist trotz gestiegener Preise im Vergleich zum Vorjahr (5,5 %) gesunken.

Investitionen

2023 verstärkte sich infolge der digitalen Transformation die Investition in das Anlagevermögen, speziell in IT-Ausstattungen und Fahrzeuge. Das Unternehmen finanzierte diese mit Eigenkapital und einem zusätzlichen Bankkredit für den Neubau des Erfurter Standortes. Zusätzlich wurden staatliche Förderungen genutzt. Die Kooperation mit zwei IT-Dienstleistern wurde intensiviert, um eine Backup-Lösung für die interne IT der APC AG zu schaffen. In Zusammenarbeit erfolgten Verbesserungen bei Datensicherung, Netzwerkanpassungen und Betriebssystemen. Weiterhin flossen Mittel in die IT-Sicherheit an allen sechs Standorten. Die Einführung eines neuen ERP Systems wurde abgeschlossen und der Betrieb im Laufe des Jahres weiter optimiert.

Der firmeneigene Standort in Erfurt mit Zentrallager unterlag einer kompletten Modernisierung; aufgrund von Limitationen bestehender Bauten erfolgte ein Neubau mit Abriss des Altbaus, wobei Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beachtet wurden. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich 2023 auf 1.356 T€.

Qualitätsmanagement / Qualitätssicherung

Auch 2023 wurden regelmäßige Qualitätskontrollen durchgeführt und das zentrale Qualitätsmanagement gestärkt. So konnten wir das hohe Qualitätsniveau unserer Dienstleistung vor Ort gemäß den eigenen und kundenspezifischen Anforderungen gewährleisten. Darüber hinaus haben wir die Dokumentation unserer Prozesse und Ergebnisse weiter verbessert und optimiert. Um dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben wir verstärkt in die Umschulung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter investiert. Wir haben Schulungspläne mit Anforderungskriterien für die selbstständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter erstellt und umgesetzt. Ein e-learning-System für die technische Abteilung unterstützte das Thema Fort- und Weiterbildung. Zudem haben wir mehrere neue Produkte und Verfahren umfangreich getestet und bewertet. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, unsere Servicequalität kontinuierlich zu steigern.

Forschung und Entwicklung

Die Digitalisierung und die biologische Schädlingsbekämpfung waren die beiden Hauptthemen unserer Forschung im Jahr 2023. Wir konnten unsere Kompetenz im Bereich der biologischen Schädlingsbekämpfung weiter stärken und eine neue Anwendung in die Testphase überführen. Besonders hervorzuheben ist unsere Kooperation mit einer technischen Hochschule im Bereich der Sensorik. Dieses Forschungsprojekt wurde im Jahr 2023 fortgeführt und intensiviert. Dabei lag der Fokus auf dem Monitoring von Schädlingen und Umweltbedingungen. Wir konnten innovative Lösungen entwickeln und erproben, die unsere Dienstleistungsqualität erhöhen.

Auch unsere Laborräumlichkeiten, unsere technische Ausstattung, unsere Insektenzucht und unsere Forschungsbedingungen wurden kontinuierlich optimiert, um den langfristigen Erfolg zu sichern.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Forschung war die Bekämpfung von invasiven Stechmückenarten, die potenziell Krankheiten übertragen können. Wir konnten unser Wissen in diesem Bereich erweitern und erfolgreich in der Praxis anwenden.

Personalentwicklung

Trotz der großen wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen, die vor allem die ERP-System-Umstellung im Geschäftsjahr 2023 mit sich brachte, konnten wir unseren Personalstamm um 10 % aufstocken. So wuchs unsere Gesamtbelegschaft zum Jahresende auf 319 Mitarbeitende (Vorjahr 290). Die Anzahl an Auszubildenden nahm mit 16 (Vorjahr 14) wieder leicht zu, was einer Steigerung von 14,3 % entspricht. Ein großer Erfolg dabei ist auch unser prämienbasiertes "Mitarbeitende werben Mitarbeitende"-Programm, welches uns ermöglichte, 35 neue Mitarbeitende allein durch ausgesprochene Empfehlungen unsere Mitarbeitenden einzustellen. Dieser Recruiting-Kanal zeichnet sich im Vergleich zu den anderen Quellen insbesondere dadurch aus, dass die Fluktuationsquote besonders gering ist. Das Durchschnittsalter der Belegschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr (40,8 Jahre) leicht auf 41,1 Jahre. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit blieb mit 6,6 Jahren konstant.

Durch die andauernde Mitwirkung im IHK-Prüfungsausschuss konnten wir uns an der Ausbildung der wichtigen Fachkräfte beteiligen und unseren Auszubildenden gezielter die geforderten Schulungsinhalte mit Lern- und Prüfungsrelevanz näherbringen.

Aufgrund der Ergebnisse der letzten Mitarbeiterumfrage haben wir auch unsere Benefits weiter ausgebaut. Derzeit bieten wir unseren Mitarbeitenden neben dem Gehalt bis zu 10 Benefits an. Hierzu zählen insbesondere die Bezuschussung zur bAV und zur KiTa-Kindesbetreuung, ein kostenfreies Deutschlandticket für alle Mitarbeitende ohne Dienstwagen und die bereits oben erwähnte Empfehlungsprämie, um nur einige zu nennen. Weitere sind für 2024 in Planung.

Je nach Funktion existieren unterschiedliche Gehalts- und Bonussysteme. Dies beinhaltet auch die leistungsabhängige Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter, die eine zusätzliche Motivation darstellt. Die Personalkosten betrugen in 2023 T€ 15.111 (i. Vj T€ 14.190).

Zweigniederlassungen

Die APC AG verfolgt ihre operative Geschäftstätigkeit neben dem Hauptsitz in Nürnberg in unselbständigen Zweigniederlassungen in Darmstadt, Erfurt, Berlin, Köln und Hamburg.

Das gesamte Rechnungswesen, die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Marketing und Personal werden in Nürnberg abgewickelt.

Nach der Fertigstellung des Zentrallagers in Erfurt im Jahr 2023 konnte die APC AG die Lagerlogistik weiter optimieren. Die Zweigniederlassungen profitierten von einer verbesserten Materialversorgung aus dem zentral gelegenen Standort. Außerdem wurden die Direktlieferungen an das technische Personal weiter ausgebaut, um einen reibungslosen Service zu gewährleisten.

II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Trotz der herausfordernden Marktbedingungen und der daraus resultierenden Verschlechterung unserer Ertrags- und Finanzlage haben wir wichtige strategische Investitionen getätigt, die unsere Position langfristig stärken werden.

Ertragslage

Folgendes Schaubild, basierend auf der Gewinn- und Verlustrechnung der Geschäftsjahre 2023 und 2022, zeigt die Ertragslage und deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr:

2023 2022 Veränderung
in T€ in T€ T€ %
Rohergebnis 22.497 22.044 453 2,1
Personalaufwand -15.111 -14.190 -921 6,5
Abschreibungen -727 -400 -327 81,8
sonstiger betrieblicher Aufwand -6.365 -5.795 -571 9,8
Betriebsergebnis 293 1.659 -1.366 -82,3
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 6 0 2,9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -60 -84 24 -28,2
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 240 1.582 -1.342 -84,8
Steuern vom Einkommen u. Ertrag -81 -507 426 -84,0
sonstige Steuern -50 -45 -4 9,8
Jahresüberschuss 109 1.030 -920 -89,4

Finanzlage

Zur besseren Beurteilung der Finanzlage bedienen wir uns folgender Kennzahlen:

Die Kennzahl EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) stellt das Ergebnis vor Ertragsteuern und dem Finanzergebnis dar:

2023 2022 Veränderung
in € in € %
Jahresüberschuss 109.222,99 1.029.511,23
Ertragsteuern 80.909,87 506.803,40
Zinsaufwand 60.054,32 83.656,48
EBIT 250.187,18 1.619.971,11 -1.369.783,93 -84,6

Der EBITDA ("Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization") d.h. das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern hat sich wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
in € in € %
Jahresüberschuss 109.222,99 1.029.511,23
Ertragsteuern 80.909,87 506.803,40
Zinsaufwand 60.054,32 83.656,48
Abschreibungen 726.628,29 399.751,35
EBITDA 976.815,47 2.019.722,46 -1.042.906,99 -51,6

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich um 11,9 % auf T€ 11.630 erhöht.

Das Eigenkapital mit T€ 5.959 hat sich um 4,8 % gegenüber dem Vorjahr verringert.

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) mit 51,2 % ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, stellt aber weiterhin eine solide Grundlage unseres Unternehmens dar.

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis / Eigenkapital) mit 1,8 % ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Zinsaufwand / Gesamtkapital) verzeichnete mit 1,5 % (i. VJ. 10,7 %) auch einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.

Verbindlichkeiten 2023 2022 Veränderung
in € in € %
gegenüber Kreditinstituten 3.049.577 2.000.000 1.049.577 52,5
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0 -,-
aus Lieferungen und Leistungen 415.439 253.599 161.840 63,8
gegenüber Gesellschaftern 94.839 0 94.839 -,-
Sonstige Verbindlichkeiten 754.813 626.227 128.586 20,5
Gesamt 4.314.669 2.879.826 1.434.843 49,8

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2023 T€ 415. Diese beruhen zum größten Teil auf kurz vor und nach dem Jahreswechsel eingegangene Rechnungen, die im Jahr 2024 termingerecht beglichen wurden.

Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.12.2023 T€ 98.

III. Geschäftsrisiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Risikomanagementsystem

Zur Analyse und frühzeitigen Erkennung möglicher Risiken bedient sich die APC AG ihrer zeitnahen Rechnungslegung sowie des kontinuierlichen Controllings. Dies ermöglicht eine rasche Steuerung der Geschäftsprozesse. Durch eine zeitnahe Kosten- und Leistungsrechnung sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen wird jederzeit ein Überblick über die Entwicklung der Geschäftszahlen ermöglicht. Des Weiteren kann die Entwicklung eines jeden Projektes verfolgt werden.

Durch konsequente und dauerhafte Überwachung des Auftragsbestandes sowie der Abwicklungstermine ist es gewährleistet, auf evtl. auftretende Fehlentwicklungen sofort reagieren zu können. Durch die Einführung des neuen ERP Systems konnte die Transparenz im Auftragsbestand und in der Disposition der Aufträge weiter erhöht werden. Das ERP System ermöglicht eine bessere Planung, Überwachung und Abrechnung der Projekte.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Leasing, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm mit regelmäßig guter Bonität. Forderungsausfälle sind seltene Ausnahmen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten und offene Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen, wirtschaftlich bedeutsamen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Ein weiterer Aspekt, der in Zukunft stärker berücksichtigt werden muss, sind die IT Risiken, die durch die steigende Digitalisierung der Geschäftsprozesse entstehen. Hierzu zählen beispielsweise Risiken aus Cyberattacken, Datenverlusten oder Systemausfällen. Um diesen Risiken vorzubeugen, werden wir auch in 2024 kontinuierlich in unsere IT Sicherheit investieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Chancen und Risiken

Für unsere Dienstleistungen im Bereich Schädlingsbekämpfung und -prophylaxe bestehen die Risiken im Wesentlichen in einer Abschwächung der gesamtkonjunkturellen Lage sowie im preissensiblen Wettbewerb. Es ist mit einem leicht steigenden Preisdruck innerhalb der Branche zu rechnen. Zudem sind steigende Kosten für Mobilität und Flexibilität unseres technischen Außendienstes durch steigende Rohstoff- und Energiepreise zu erwarten. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wird nach Einführung des neuen ERP-Betriebssystems verstärkt in die Außendienstdisposition investiert werden.

Wir sind jedoch zuversichtlich, dem Wettbewerb durch eine wettbewerbsgerechte Preisgestaltung, innovative und systemische Lösungen sowie die kontinuierliche Erbringung unserer Dienstleistungen auf hohem Qualitäts- und Zuverlässigkeitsniveau begegnen zu können. Zudem bauen wir stetig unser Fachwissen rund um die Kernthemen zum Nutzen unserer Kunden aus.

Durch die konsequente Einführung und Optimierung digitaler Prozesse in den täglichen Workflow sowie eine Standardisierung unserer Verfahren erwarten wir zudem eine weitere Effizienzsteigerung unseres technischen Außendienstes und damit verbunden einen Ausbau unserer innovativen Marktführerschaft.

Mit der Verbesserung der Auftragsplanung konnten wir überdies eine sehr hohe Termintreue erreichen. Durch eine dauerhafte und kontinuierliche Kundenbindung konnten wir unsere gute Marktposition weiter stärken, die nicht zuletzt durch den großen Anteil langfristiger Kundenverträge an unserem Betriebsergebnis eine hohe Stabilität aufweist.

Aufgrund des hohen Anteils langfristiger Kundenverträge ist überdies das generelle Preisrisiko sowie das Risiko volatiler Umsatzschwankungen insgesamt als gering anzusehen.

Durch den verstärkten Fokus des Gesetzgebers auf die Umsetzung von umweltbezogenen und gefahrstoffrechtlichen Maßnahmen, sehen wir die Chance eines mittelfristigen Marktwachstums. Hier sind wir durch unsere Mitgliedschaft in mehreren Verbänden und Institutionen an der permanenten Entwicklung neuer Methoden beteiligt. Die Gesellschaft verfügt über die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001/14001/45001 und DIN EN 16636.

Im Bereich präventive und akute Schädlingsbekämpfung sehen wir durch zielgerichtete Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie ein am Kundenbedarf orientiertes Produktmanagement weiterhin eine Chance auf langfristiges Wachstum, sodass wir auch zukünftig eine positive Entwicklung für unser Geschäft erwarten. Durch den Ausbau unserer innovativen Marktführerschaft und unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter sind wir zuversichtlich, weiterhin als attraktiver und stets zuverlässiger Dienstleister wahrgenommen zu werden und die sich eröffnende Marktchancen nutzen zu können.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von 51,2 %, stetigen Investitionen, unserem Fokus auf umweltfreundliche und nachhaltige Verfahren sowie hervorragenden Mitarbeitern begreifen wir die Zukunft eher als Chance denn als Risiko.

IV. Prognosebericht

Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung im Ukraine-Konflikt, der Energietransformation und des Klimawandels besteht allerdings Unsicherheit bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Insgesamt besteht aber zurzeit eine gute Auftragssituation.

Da ein großer Teil des Gesamtumsatzes von vertraglich gebundenen Kunden der so bezeichneten "Grundsicherung" (Lebensmittelproduktion und -handel) generiert wird, sind die aktuellen Auswirkungen auf die Gesellschaft bislang nicht bedenklich. Wird die gesamtwirtschaftliche Lage jedoch schlechter, ist mit einer weiteren Kostensensibilisierung unserer Kunden zu rechnen, was den Preisdruck innerhalb des Marktsegments stark erhöhen könnte. Auch Investitionen im Bereich Taubenabwehr könnten hier in größerem Stil aufgeschoben werden.

Die schlussendlichen Auswirkungen des militärischen Konfliktes in Osteuropa und der teils hohen Inflation auf das Unternehmen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden.

Wir erwarten dennoch auch für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine Umsatzsteigerung und positive Ergebnisse. Allerdings erfordern die Digitalisierung und die Regulatorik sowohl Finanzressourcen als auch Aufmerksamkeit des Managements, um im Wettbewerb zu bestehen. Wir sind uns dessen bewusst und unternehmen entsprechende Anstrengungen, um unsere Prozesse und unser Angebot zu optimieren. Der allgemeine Trend von der Bekämpfung zum Monitoring ist erkennbar und muss umgesetzt werden, um die positive Entwicklung der Gesellschaft beizubehalten.

Durchwegs sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt in allen Zweigniederlassungen eine gute Auslastung für 2024.

 

Nürnberg, den 23.07.2024

Alexander Kassel, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die APC AG

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der APC AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der APC AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Nürnberg, den 24. Juli 2024

Oehlen, Wirtschaftsprüfer

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