JACK Eventagentur UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Jung seit 4.2.2025 | Prokura |
Torsten Dr. Heidecke seit 22.8.2024 | Prokura |
Daniela Hofmann seit 22.8.2024 | Prokura |
Jens Dr. Berlau seit 22.8.2024 | Prokura |
Martin Dr. Khaschei seit 17.9.2014 | Prokura |
Alexander Kassel seit 7.1.2011 | Vorstandsmitglied |
Norbert Pickel seit 23.8.2006 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
APC AGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023APC AG Schädlingsbekämpfung, NürnbergAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023APC AG Schädlingsbekämpfung, Nürnberg
Anhang zum 31.12.2023APC AG, NürnbergAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB erstellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Von der Erleichterungsvorschrift des §276 HGB (Ausweis des Rohergebnisses) wurde Gebrauch gemacht. Ansatzwahlrechte Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252- 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Im Berichtsjahr wurde erstmalig das Bewertungswahlrecht des § 240 Abs. 3 HGB zur Vereinfachung der Inventur in Anspruch genommen. Demnach wurden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Festwert angesetzt, soweit sie regelmäßig ersetzt werden, ihr Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und nur geringen Veränderungen unterliegt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 168.000,00 Euro als Festwerte für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens angesetzt. Die Bewertungsmethoden wurden im Übrigen gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie nachfolgend erläutert: Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro netto wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, soweit sie nicht als Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt wurden. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen zu den Beträgen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 316.130,00 Euro und ist in voller Höhe eingezahlt worden. Hiervon entfallen insgesamt 200.000,00 Euro auf Stammaktien (20.000 Stück im Nennbetrag von je 10,00 Euro) sowie 116.130,00 Euro auf Vorzugsaktien (11.613 Stück im Nennbetrag von je 10,00 Euro). Gewinnrücklagen Der Posten Gewinnrücklagen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden nach § 274 HGB auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen insofern gebildet, als sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.469.459,91 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 3.128.995,04 ANLAGESPIEGEL zum 31. Dezember 2023APC AG Schädlingsbekämpfung, 90482 Nürnberg
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 1.063.669,04 Euro (i. VJ 1.062.969,04 Euro) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Tantiemen in Höhe von TEuro 280 (i. VJ TEuro 477), Rückstellungen für Urlaub in Höhe von TEuro 253 (i. VJ TEuro 244) und Rückstellungen für Überstunden in Höhe von TEuro 342 (i. VJ TEuro 266). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. 3.0499.577,46 Euro (Vorjahr: 2.000.000,00 Euro) enthalten. Diese haben i.H.v. 1.409.585,46 Euro eine Restlaufzeit bis 1 Jahr, i.H.v. 720.016,00 eine Restlaufzeit bis 5 Jahre und i.H.v. 919.976,00 Euro eine Restlaufzeit > 5 Jahre. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i.H.v. 2.000.000,00 Euro durch Buchgrundschuld gesichert. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 324.382,13 Euro. Der Ansatz erfolgt mit einem Steuersatz von 30% auf das handelsrechtliche Mehrvermögen. Forderungen, finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse außerhalb der Bilanz Zum Abschlussstichtag bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen. Bei den sonstigen Verpflichtungen handelt es sich um Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Grundmietzeit von 29 Monaten, endend im Februar 2024 bis April 2026. Darüber hinausgehende, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB bestehen nicht. Weitere Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB bestehen nicht. Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 Abs. 7 HBG lagen am Bilanzstichtag nicht vor. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es besteht eine Bürgschaft i.H. von EUR 10.000,00 gegenüber der AXA-Garantie-Versicherung. Diese ist für die Beantragung von Sicherheitseinbehalten in der Taubenvergrämung vorgesehen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ergebnisverwendung des Vorjahres
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf 361.587,25 Euro. Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit 36.500,00 Euro vergütet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Hauptversammlung vor, eine Gewinnausschüttung in Höhe von 3,00 Euro je Stammaktie und in Höhe von 3,00 Euro je Vorzugsaktie, d.h. eine Gewinnausschüttung von insgesamt 94.839,00 Euro aus dem laufenden Jahresüberschuss vorzunehmen. Im Übrigen wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag in Höhe von 3.485.386,48 Euro in die Gewinnrücklage einzustellen. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 01.07.2024 Unterschrift
Nürnberg, 01.07.2024 Gez. Alexander Kassel Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 25.07.2024 Aufsichtsratsbericht 2023der APC AGIm Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der APC AG seine Aufgaben mit großer Sorgfalt und Verantwortung wahrgenommen. Der Aufsichtsrat bestand im Berichtsjahr aus drei Mitgliedern, die in insgesamt vier Sitzungen zusammenkamen. Die Sitzungen des Aufsichtsrats wurden genutzt, um die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig zu überwachen und beratend zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Aufsichtsratstätigkeit standen folgende Themen: Der Aufsichtsrat überprüfte regelmäßig die finanzielle Lage der Gesellschaft sowie die Einhaltung der strategischen Ziele. Der Aufsichtsrat beriet den Vorstand zu strategischen Entscheidungen, insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung der Geschäftsfelder der APC AG. Der Aufsichtsrat widmete sich der Überprüfung und Verbesserung des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, um sicherzustellen, dass potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und angemessen gesteuert werden können. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Als Wirtschaftsprüfer für das Jahr 2024 wurde die Kanzlei OEHLEN KALTENBRUNNER, 90480 Nürnberg, von der Hauptversammlung gewählt und vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats beauftragt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der APC AG für ihr Engagement und ihre Arbeit im Jahr 2023. Für das kommende Geschäftsjahr sieht der Aufsichtsrat optimistisch in die Zukunft und ist zuversichtlich, dass die APC AG weiterhin erfolgreich agieren wird.
Nürnberg, den 31.07.2024 Michael Kahlo, Vorsitzender des Aufsichtsrats Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Tätigkeit der Gesellschaft Die APC AG ist einer der bundesweit führenden Anbieter in den Bereichen präventive und akute Schädlingsbekämpfung, Desinfektion, Holz- und Gebäudeschutz. Die APC AG übt Ihre Geschäftstätigkeit im gesamten Bundesgebiet und in Einzelfällen auch im angrenzenden Ausland aus. Sechs Standorte in Nürnberg, Darmstadt, Erfurt, Berlin, Köln und Hamburg stellen sicher, dass der Kunde stets zeitnah qualitativ hochwertige Lösungen erhält. Die APC AG konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem leicht positivem Jahresergebnis unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abschließen. Die Umsatzerlöse konnten mit T€ 22.779 (VJ: T€ 22.497) konstant gehalten werden. Der Jahresüberschuss betrug T€ 109 (i. VJ. T€ 1.030). Das entspricht einer Minderung von 89,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragsbestand aus längerfristigen Verträgen hat sich im Geschäftsjahr erneut positiv entwickelt, hier konnte eine Steigerung von 3,1 % erreicht werden Größter Umsatzträger der APC AG ist die präventive und akute Schädlingsbekämpfung mit einem Anteil von über 95 % am Gesamtumsatz. Der Fokus liegt dabei auf der Anwendung umweltfreundlicher und nachhaltiger Verfahren bei stetig zunehmender Digitalisierung. Nach unseren Einschätzungen wird sich dieser Markt auch weiterhin durch steigende Sensibilität in der Bevölkerung, der Lebensmittelwirtschaft und bei Behörden, sowie immer höheren regulatorischen Anforderungen bei unseren Zielgruppen und bezüglich der Anwendung von Bioziden weiterhin positiv entwickeln. Als zwei exemplarische Bausteine dieser Entwicklung ist der "Green Deal" der Europäischen Kommission und die verstärkte mediale Präsenz zu Themen der Lebensmittelsicherheit und des nachhaltigen Wirtschaftens zu nennen. Insgesamt beurteilen wir die Geschäftsentwicklung als weiterhin verhalten positiv. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die APC AG konnte in dem gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahr 2023 ihren Umsatz konstant halten, obwohl das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 preisbereinigt um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Die Bruttowertschöpfung in den Dienstleistungsbereichen betrug im Jahr 2023 rund € Mrd. 2.587,01 und stieg somit im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil des Dienstleistungssektors an der Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche in Deutschland betrug 2023 69,6 % und stieg damit leicht gegenüber dem Vorjahr. Zum Gesamtmarkt "Dienstleistung Schädlingsbekämpfung" liegen nach wie vor keine verlässlichen externen Statistiken vor. Die Markt- und Wettbewerbseinschätzung beruht auf eigenen Erkenntnissen und Marktrecherchen. Die Wettbewerbssituation zeichnet sich für das Hauptsegment durch vier weitere bundesweit operierende und eine Vielzahl kleiner und mittelgroßer regionaler Wettbewerber aus. Beschaffung Bezüglich der Material- und Warenwirtschaft haben sich gegenüber den Vorjahren keine wesentlichen Änderungen ergeben. Allerdings werden die Prozesse in diesem Bereich intern und extern weiter kontinuierlich optimiert. Unser Materialeinkauf beruht weiterhin auf meist langjährig bewährten Lieferantenstrukturen, wobei auch neue Lieferanten nach sorgfältiger Prüfung aufgenommen werden. In 2023 haben die weiter gestiegenen Preise die Kostensituation belastet. Die Materialintensität betrug im Jahr 2023 4,7 % und ist trotz gestiegener Preise im Vergleich zum Vorjahr (5,5 %) gesunken. Investitionen 2023 verstärkte sich infolge der digitalen Transformation die Investition in das Anlagevermögen, speziell in IT-Ausstattungen und Fahrzeuge. Das Unternehmen finanzierte diese mit Eigenkapital und einem zusätzlichen Bankkredit für den Neubau des Erfurter Standortes. Zusätzlich wurden staatliche Förderungen genutzt. Die Kooperation mit zwei IT-Dienstleistern wurde intensiviert, um eine Backup-Lösung für die interne IT der APC AG zu schaffen. In Zusammenarbeit erfolgten Verbesserungen bei Datensicherung, Netzwerkanpassungen und Betriebssystemen. Weiterhin flossen Mittel in die IT-Sicherheit an allen sechs Standorten. Die Einführung eines neuen ERP Systems wurde abgeschlossen und der Betrieb im Laufe des Jahres weiter optimiert. Der firmeneigene Standort in Erfurt mit Zentrallager unterlag einer kompletten Modernisierung; aufgrund von Limitationen bestehender Bauten erfolgte ein Neubau mit Abriss des Altbaus, wobei Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beachtet wurden. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich 2023 auf 1.356 T€. Qualitätsmanagement / Qualitätssicherung Auch 2023 wurden regelmäßige Qualitätskontrollen durchgeführt und das zentrale Qualitätsmanagement gestärkt. So konnten wir das hohe Qualitätsniveau unserer Dienstleistung vor Ort gemäß den eigenen und kundenspezifischen Anforderungen gewährleisten. Darüber hinaus haben wir die Dokumentation unserer Prozesse und Ergebnisse weiter verbessert und optimiert. Um dem allgemeinen Fachkräftemangel entgegenzuwirken, haben wir verstärkt in die Umschulung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter investiert. Wir haben Schulungspläne mit Anforderungskriterien für die selbstständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter erstellt und umgesetzt. Ein e-learning-System für die technische Abteilung unterstützte das Thema Fort- und Weiterbildung. Zudem haben wir mehrere neue Produkte und Verfahren umfangreich getestet und bewertet. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, unsere Servicequalität kontinuierlich zu steigern. Forschung und Entwicklung Die Digitalisierung und die biologische Schädlingsbekämpfung waren die beiden Hauptthemen unserer Forschung im Jahr 2023. Wir konnten unsere Kompetenz im Bereich der biologischen Schädlingsbekämpfung weiter stärken und eine neue Anwendung in die Testphase überführen. Besonders hervorzuheben ist unsere Kooperation mit einer technischen Hochschule im Bereich der Sensorik. Dieses Forschungsprojekt wurde im Jahr 2023 fortgeführt und intensiviert. Dabei lag der Fokus auf dem Monitoring von Schädlingen und Umweltbedingungen. Wir konnten innovative Lösungen entwickeln und erproben, die unsere Dienstleistungsqualität erhöhen. Auch unsere Laborräumlichkeiten, unsere technische Ausstattung, unsere Insektenzucht und unsere Forschungsbedingungen wurden kontinuierlich optimiert, um den langfristigen Erfolg zu sichern. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Forschung war die Bekämpfung von invasiven Stechmückenarten, die potenziell Krankheiten übertragen können. Wir konnten unser Wissen in diesem Bereich erweitern und erfolgreich in der Praxis anwenden. Personalentwicklung Trotz der großen wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen, die vor allem die ERP-System-Umstellung im Geschäftsjahr 2023 mit sich brachte, konnten wir unseren Personalstamm um 10 % aufstocken. So wuchs unsere Gesamtbelegschaft zum Jahresende auf 319 Mitarbeitende (Vorjahr 290). Die Anzahl an Auszubildenden nahm mit 16 (Vorjahr 14) wieder leicht zu, was einer Steigerung von 14,3 % entspricht. Ein großer Erfolg dabei ist auch unser prämienbasiertes "Mitarbeitende werben Mitarbeitende"-Programm, welches uns ermöglichte, 35 neue Mitarbeitende allein durch ausgesprochene Empfehlungen unsere Mitarbeitenden einzustellen. Dieser Recruiting-Kanal zeichnet sich im Vergleich zu den anderen Quellen insbesondere dadurch aus, dass die Fluktuationsquote besonders gering ist. Das Durchschnittsalter der Belegschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr (40,8 Jahre) leicht auf 41,1 Jahre. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit blieb mit 6,6 Jahren konstant. Durch die andauernde Mitwirkung im IHK-Prüfungsausschuss konnten wir uns an der Ausbildung der wichtigen Fachkräfte beteiligen und unseren Auszubildenden gezielter die geforderten Schulungsinhalte mit Lern- und Prüfungsrelevanz näherbringen. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Mitarbeiterumfrage haben wir auch unsere Benefits weiter ausgebaut. Derzeit bieten wir unseren Mitarbeitenden neben dem Gehalt bis zu 10 Benefits an. Hierzu zählen insbesondere die Bezuschussung zur bAV und zur KiTa-Kindesbetreuung, ein kostenfreies Deutschlandticket für alle Mitarbeitende ohne Dienstwagen und die bereits oben erwähnte Empfehlungsprämie, um nur einige zu nennen. Weitere sind für 2024 in Planung. Je nach Funktion existieren unterschiedliche Gehalts- und Bonussysteme. Dies beinhaltet auch die leistungsabhängige Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter, die eine zusätzliche Motivation darstellt. Die Personalkosten betrugen in 2023 T€ 15.111 (i. Vj T€ 14.190). Zweigniederlassungen Die APC AG verfolgt ihre operative Geschäftstätigkeit neben dem Hauptsitz in Nürnberg in unselbständigen Zweigniederlassungen in Darmstadt, Erfurt, Berlin, Köln und Hamburg. Das gesamte Rechnungswesen, die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie Marketing und Personal werden in Nürnberg abgewickelt. Nach der Fertigstellung des Zentrallagers in Erfurt im Jahr 2023 konnte die APC AG die Lagerlogistik weiter optimieren. Die Zweigniederlassungen profitierten von einer verbesserten Materialversorgung aus dem zentral gelegenen Standort. Außerdem wurden die Direktlieferungen an das technische Personal weiter ausgebaut, um einen reibungslosen Service zu gewährleisten. II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Trotz der herausfordernden Marktbedingungen und der daraus resultierenden Verschlechterung unserer Ertrags- und Finanzlage haben wir wichtige strategische Investitionen getätigt, die unsere Position langfristig stärken werden. Ertragslage Folgendes Schaubild, basierend auf der Gewinn- und Verlustrechnung der Geschäftsjahre 2023 und 2022, zeigt die Ertragslage und deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr:
Finanzlage Zur besseren Beurteilung der Finanzlage bedienen wir uns folgender Kennzahlen: Die Kennzahl EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) stellt das Ergebnis vor Ertragsteuern und dem Finanzergebnis dar:
Der EBITDA ("Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization") d.h. das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern hat sich wie folgt entwickelt:
Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich um 11,9 % auf T€ 11.630 erhöht. Das Eigenkapital mit T€ 5.959 hat sich um 4,8 % gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) mit 51,2 % ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, stellt aber weiterhin eine solide Grundlage unseres Unternehmens dar. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis / Eigenkapital) mit 1,8 % ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Zinsaufwand / Gesamtkapital) verzeichnete mit 1,5 % (i. VJ. 10,7 %) auch einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2023 T€ 415. Diese beruhen zum größten Teil auf kurz vor und nach dem Jahreswechsel eingegangene Rechnungen, die im Jahr 2024 termingerecht beglichen wurden. Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.12.2023 T€ 98. III. Geschäftsrisiken und Chancen der künftigen Entwicklung Risikomanagementsystem Zur Analyse und frühzeitigen Erkennung möglicher Risiken bedient sich die APC AG ihrer zeitnahen Rechnungslegung sowie des kontinuierlichen Controllings. Dies ermöglicht eine rasche Steuerung der Geschäftsprozesse. Durch eine zeitnahe Kosten- und Leistungsrechnung sowie betriebswirtschaftliche Auswertungen wird jederzeit ein Überblick über die Entwicklung der Geschäftszahlen ermöglicht. Des Weiteren kann die Entwicklung eines jeden Projektes verfolgt werden. Durch konsequente und dauerhafte Überwachung des Auftragsbestandes sowie der Abwicklungstermine ist es gewährleistet, auf evtl. auftretende Fehlentwicklungen sofort reagieren zu können. Durch die Einführung des neuen ERP Systems konnte die Transparenz im Auftragsbestand und in der Disposition der Aufträge weiter erhöht werden. Das ERP System ermöglicht eine bessere Planung, Überwachung und Abrechnung der Projekte. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Leasing, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm mit regelmäßig guter Bonität. Forderungsausfälle sind seltene Ausnahmen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten und offene Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen, wirtschaftlich bedeutsamen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Ein weiterer Aspekt, der in Zukunft stärker berücksichtigt werden muss, sind die IT Risiken, die durch die steigende Digitalisierung der Geschäftsprozesse entstehen. Hierzu zählen beispielsweise Risiken aus Cyberattacken, Datenverlusten oder Systemausfällen. Um diesen Risiken vorzubeugen, werden wir auch in 2024 kontinuierlich in unsere IT Sicherheit investieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Chancen und Risiken Für unsere Dienstleistungen im Bereich Schädlingsbekämpfung und -prophylaxe bestehen die Risiken im Wesentlichen in einer Abschwächung der gesamtkonjunkturellen Lage sowie im preissensiblen Wettbewerb. Es ist mit einem leicht steigenden Preisdruck innerhalb der Branche zu rechnen. Zudem sind steigende Kosten für Mobilität und Flexibilität unseres technischen Außendienstes durch steigende Rohstoff- und Energiepreise zu erwarten. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wird nach Einführung des neuen ERP-Betriebssystems verstärkt in die Außendienstdisposition investiert werden. Wir sind jedoch zuversichtlich, dem Wettbewerb durch eine wettbewerbsgerechte Preisgestaltung, innovative und systemische Lösungen sowie die kontinuierliche Erbringung unserer Dienstleistungen auf hohem Qualitäts- und Zuverlässigkeitsniveau begegnen zu können. Zudem bauen wir stetig unser Fachwissen rund um die Kernthemen zum Nutzen unserer Kunden aus. Durch die konsequente Einführung und Optimierung digitaler Prozesse in den täglichen Workflow sowie eine Standardisierung unserer Verfahren erwarten wir zudem eine weitere Effizienzsteigerung unseres technischen Außendienstes und damit verbunden einen Ausbau unserer innovativen Marktführerschaft. Mit der Verbesserung der Auftragsplanung konnten wir überdies eine sehr hohe Termintreue erreichen. Durch eine dauerhafte und kontinuierliche Kundenbindung konnten wir unsere gute Marktposition weiter stärken, die nicht zuletzt durch den großen Anteil langfristiger Kundenverträge an unserem Betriebsergebnis eine hohe Stabilität aufweist. Aufgrund des hohen Anteils langfristiger Kundenverträge ist überdies das generelle Preisrisiko sowie das Risiko volatiler Umsatzschwankungen insgesamt als gering anzusehen. Durch den verstärkten Fokus des Gesetzgebers auf die Umsetzung von umweltbezogenen und gefahrstoffrechtlichen Maßnahmen, sehen wir die Chance eines mittelfristigen Marktwachstums. Hier sind wir durch unsere Mitgliedschaft in mehreren Verbänden und Institutionen an der permanenten Entwicklung neuer Methoden beteiligt. Die Gesellschaft verfügt über die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001/14001/45001 und DIN EN 16636. Im Bereich präventive und akute Schädlingsbekämpfung sehen wir durch zielgerichtete Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie ein am Kundenbedarf orientiertes Produktmanagement weiterhin eine Chance auf langfristiges Wachstum, sodass wir auch zukünftig eine positive Entwicklung für unser Geschäft erwarten. Durch den Ausbau unserer innovativen Marktführerschaft und unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter sind wir zuversichtlich, weiterhin als attraktiver und stets zuverlässiger Dienstleister wahrgenommen zu werden und die sich eröffnende Marktchancen nutzen zu können. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von 51,2 %, stetigen Investitionen, unserem Fokus auf umweltfreundliche und nachhaltige Verfahren sowie hervorragenden Mitarbeitern begreifen wir die Zukunft eher als Chance denn als Risiko. IV. Prognosebericht Aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung im Ukraine-Konflikt, der Energietransformation und des Klimawandels besteht allerdings Unsicherheit bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Insgesamt besteht aber zurzeit eine gute Auftragssituation. Da ein großer Teil des Gesamtumsatzes von vertraglich gebundenen Kunden der so bezeichneten "Grundsicherung" (Lebensmittelproduktion und -handel) generiert wird, sind die aktuellen Auswirkungen auf die Gesellschaft bislang nicht bedenklich. Wird die gesamtwirtschaftliche Lage jedoch schlechter, ist mit einer weiteren Kostensensibilisierung unserer Kunden zu rechnen, was den Preisdruck innerhalb des Marktsegments stark erhöhen könnte. Auch Investitionen im Bereich Taubenabwehr könnten hier in größerem Stil aufgeschoben werden. Die schlussendlichen Auswirkungen des militärischen Konfliktes in Osteuropa und der teils hohen Inflation auf das Unternehmen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden. Wir erwarten dennoch auch für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 eine Umsatzsteigerung und positive Ergebnisse. Allerdings erfordern die Digitalisierung und die Regulatorik sowohl Finanzressourcen als auch Aufmerksamkeit des Managements, um im Wettbewerb zu bestehen. Wir sind uns dessen bewusst und unternehmen entsprechende Anstrengungen, um unsere Prozesse und unser Angebot zu optimieren. Der allgemeine Trend von der Bekämpfung zum Monitoring ist erkennbar und muss umgesetzt werden, um die positive Entwicklung der Gesellschaft beizubehalten. Durchwegs sehen wir zum jetzigen Zeitpunkt in allen Zweigniederlassungen eine gute Auslastung für 2024.
Nürnberg, den 23.07.2024 Alexander Kassel, Vorstand Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die APC AG Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der APC AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der APC AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, den 24. Juli 2024 Oehlen, Wirtschaftsprüfer |
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