Compressor Products International GmbH

Robert-Bosch-Straße 3, 64572 Büttelborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 87034
Vorher
Platin 273. GmbH
Eingetragen
9.4.2008
Branche
Herstellung von TurbinenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von sonstigen Pumpen und Kompressoren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Herstellung, der Vertrieb, der Import, Export und die Instandsetzung von Präzisionsdichtungen für Kolbenverdichter sowie der Service an Kompressoren

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Kraus
seit 12.4.2024
Geschäftsführer
Christian Stolzenberg
seit 14.5.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Chart Industries Luxembourg S.à r.l.LUX
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Compressor Products International GmbH

Büttelborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2020

I. Geschäftsverlauf

1. Allgemeines

Der Unternehmensgegenstand der Compressor Products International GmbH, Büttelborn, ist die Herstellung, der Vertrieb, der Import, Export und die Instandsetzung von Präzisionsdichtungen und Ventilen für Kolbenverdichter sowie der Service an Kompressoren.

Im holländischen Zuidland unterhält die Gesellschaft eine Niederlassung, die im Bereich der Wartung und Instandsetzung von Kompressoren tätig ist. Die Compressor Products International GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Garlock GmbH in Neuss.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2020 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 4,9% niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft geriet nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt etwas weniger stark aus als 2009, als der Rückgang 5,7% betrug. Anders als während der Finanz- und Wirtschaftskrise, als der gesamte Konsum die Wirtschaft stützte, gingen insbesondere die privaten Konsumausgaben im Jahr 2020 im Vorjahresvergleich mit 6,1% so stark wie noch nie zurück. Die Konsumausgaben des Staates wirkten demgegenüber mit einem preisbereinigten Anstieg von 3,3% auch in der Corona-Krise stabilisierend, wozu unter anderem die Beschaffung von Schutzausrüstungen und Krankenhausleistungen beitrugen.

Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten preisbereinigt mit -3,1% den deutlichsten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei legten die Bauinvestitionen entgegen diesem Trend um 1,9% zu. In Ausrüstungen (Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) wurden im Jahr 2020 preisbereinigt 12,1% weniger investiert als im Vorjahr. Die Investitionen in sonstige Anlagen - darunter fallen vor allem Investitionen in Forschung und Entwicklung - fielen Schätzungen zufolge preisbereinigt um 1,1%.

Die Corona-Pandemie wirkte sich vor allem durch Störungen der Liefer- und Logistikketten massiv auf den Außenhandel aus: Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 zurück, die Exporte preisbereinigt um 9,4%, die Importe um 8,5%.

Die Corona-Pandemie wird die konjunkturelle Entwicklung auch im Jahr 2021 weiterhin prägen. Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Sachverständigenrat eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 3,1%. Es ist davon auszugehen, dass die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal noch deutlich durch die Pandemie beeinträchtigt wird. Im weiteren Verlauf nach Stabilisierung der pandemischen Lage durch die Impfung größerer Bevölkerungsgruppen und dank gradueller Lockerungen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung jedoch fortsetzen. Gelingt es, die Geschwindigkeit der Impfungen wie geplant zu steigern, sinkt die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems und es sollte insgesamt wieder mehr wirtschaftliche Aktivität möglich sein. Die Wertschöpfung, die derzeit vor allem im Dienstleistungsbereich nicht stattfinden kann, dürfte dann sukzessive zurückkehren und für ein kräftiges Wachstum im weiteren Jahresverlauf 2021 sorgen. Grundsätzlich bleibt die Entwicklung der Wirtschaft zumindest in der kurzen Frist zunächst zweigeteilt: Einem von sozialen Kontakten stärker abhängigen und daher durch die Pandemie stärker beeinträchtigten Dienstleistungssektor steht eine sich solide entwickelnde Industrie gegenüber.

3. Branchenentwicklung

Die Hauptkunden der Gesellschaft sind in der chemischen, der petrochemischen und technische Gase produzierenden Industrie sowie als Maschinenhersteller tätig.

Die deutsche chemische Industrie hatte ein im Kunden der CPI betreffenden Bereich schwächeres Geschäftsjahr 2020. Der Branchenverband VCI berichtet von einer im Vergleich zum Vorjahr um 3,0% reduzierten Produktion und einem um 6,0% gefallenen Umsatz. Für das Geschäftsjahr 2021 prognostiziert der Verband eine leichte Zunahme von 1,5% bei der Produktion und von 2,5% des Umsatzes.

Die Erdölförderung in Deutschland lag wie im Vorjahr bei 1,9 Mio. Tonnen Erdöl, während sich die Erdgasproduktion mit 5,2 Mrd. Kubikmeter Erdgas im Vergleich zu 6,1 Mrd. Kubikmeter im Vorjahr weiterhin rückläufig zeigte. Die Veränderung der Öl- und Gaspreise hat einen direkten Einfluss auf die Auftragslage vieler unserer Kunden und somit auch das Ergebnis der Compressor Products International GmbH.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren - Steuerung und Kennzahlen

Die Steuerung der Compressor Products International GmbH erfolgt über die finanziellen Kennzahlen Auftragseingang, Umsatzerlöse und operatives Ergebnis vor Abschreibungen. Ferner werden als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Liefertreue, Kosteneinsparungen und die Einhaltung der konzerninternen Sicherheitsregularien genutzt.

Die Auftragseingänge und Umsatzerlöse sind hierbei das finanzielle Abbild des Markterfolges der Compressor Products International GmbH. Nach Berücksichtigung des Ressourceneinsatzes ist das operative Ergebnis Ausdruck der originären Unternehmenstätigkeit und zeigt den wirtschaftlichen Erfolg des Kerngeschäfts.

Die Liefertreue als nichtfinanzielle Kennzahl wird gemessen, indem die dem Kunden versprochenen mit den tatsächlichen Lieferterminen verglichen werden. Sie spiegelt die Verlässlichkeit des Lieferanten wider und soll zur ständigen Prüfung und Verbesserung der betrieblichen Prozesse der Compressor Products International GmbH führen. Nicht zuletzt trägt eine verlässliche Liefertreue in Kombination mit einer hohen Produktqualität zur Kundenzufriedenheit und damit zur Stärkung der Wettbewerbsposition auf den verschiedenen Märkten bei. Die Nachfrage nach unseren Produkten sichert Absatz und Produktion und damit die Auslastung unserer Standorte. Jegliche Prozesse im Haus sind dabei stets unter Wahrung der Arbeitssicherheit durchzuführen. Arbeitssicherheit ist neben operativen Spitzenleistungen und zwischenmenschlichem Respekt einer der drei Kernwerte des Konzerns. Regelmäßige Schulungen und Sitzungen sowie Kennzahlen wie die Anzahl gemeldeter Beinahe-Unfälle sollen die Sicherheit am Arbeitsplatz stets überprüfen und fördern.

Ausgangspunkt für die Steuerung der Compressor Products International GmbH sind die jährlich aktualisierte Mittelfristplanung sowie die monatlich aktualisierten Forecasts. Sie bilden den Kern der operativen Planung und dienen dazu, die Voraussetzungen für die Realisierung der strategischen Vorhaben hinsichtlich der Konzernziele zu formulieren und abzusichern, und zwar sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht und hier insbesondere in Bezug auf das Ergebnis und die Liquidität. Zudem werden auf dieser Grundlage alle Unternehmensbereiche bezüglich der relevanten strategischen Handlungsfelder Funktionen/Prozesse, Produkte und Märkte koordiniert.

Planungsinhalte sind der langfristige Absatzplan, der Marktentwicklungen aufzeigt und daraus das Auslieferungsvolumen der Compressor Products International GmbH ableitet, das Produktprogramm als die langfristige, strategische Determinante der Unternehmenspolitik und die Kapazitäts- und Auslastungsplanung für die einzelnen Standorte.

Diese vorgelagerten Planungsprozesse schließen in der finanziellen Mittelfristplanung bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung, der Finanz- und Bilanzplanung, der Rentabilität und Liquidität sowie der Investitionen als Vorleistung für die zukünftigen Produkt- und Handlungsalternativen.

Die monatlichen Ist-Zahlen werden in einem Soll-Ist Abgleich gegen den jeweils aktuellen Forecast verglichen und hierbei hinsichtlich des Grades der Zielerreichung überprüft.

5. Analyse des Geschäftsverlaufes der Gesellschaft

Der Umsatz der Betriebsstätte Büttelborn fiel gegenüber 2019 signifikant um T€ 2.945. Ursache war ein in erster Linie pandemiebedingter Auftragsrückgang mit Kunden aus den Bereichen Luftzerlegung und der Chemie sowie mit Maschinenherstellern. Das Ergebnis nach Steuern fiel aufgrund der Umsatzeinbußen sowie Aufwendungen für organisatorische Änderungen um T€ 3.473.

Der Umsatz der niederländischen Betriebsstätte fiel im Vergleich zum Vorjahr moderat um T€ 404. Das Ergebnis vor Steuern lag analog zum Umsatzrückgang T€ 208 hinter dem Ergebnis in 2019.

II. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 17.083 sind im Vergleich zum Vorjahr vor allem pandiemiebedingt um 16,4% gefallen. Der Umsatzrückgang erfolgte in erster Linie in der deutschen Betriebsstätte, hier reduzierte sich dieser zu 2019 um 24,6%. Die Umsätze der niederländischen Betriebsstätte fielen um vergleichsweise moderate 4,8%. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von T€ 117 auf T€ 135.

Der Materialaufwand der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen betrug im Berichtsjahr 22,8% der Umsatzerlöse nach 22,5% im Vorjahr. Die leichte Erhöhung bezieht sich auf den höheren Anteil an Ersatzteilegeschäft in den Niederlanden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 6.472 gegenüber T€ 5.006 im Vorjahr. Die Differenz resultiert in erster Linie aus gestiegenen Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen.

Der Personalaufwand ist hauptsächlich aufgrund von organisatorischen Änderungen um T€ 337 gefallen.

Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich gegenüber 2019 von T€ 1.934 auf ein negatives Ergebnis i.H.v. T€ 1.696. Der Fehlbetrag des Geschäftsjahres wird gemäß des Ergebnisabführungsvertrages von der Muttergesellschaft Garlock GmbH, Neuss, getragen.

2. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme beträgt T€ 6.609 im Vergleich zu T€ 6.399 im Vorjahr. Der Anstieg resultiert in erster Linie aus einer Erhöhung der sonstigen Rückstellungen.

Das Anlagevermögen hat sich bezogen auf das Vorjahr um T€ 248 verringert. Die Reduzierung resultiert aus gemäßigter Investitionstätigkeit. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagenintensität) beträgt 18% im Vergleich zu 24% im Vorjahr. Das Anlagevermögen ist zu 167% durch Eigenkapital gedeckt.

Im Umlaufvermögen sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen aufgrund der Forderung aus der Ergebnisabführung insgesamt um T€ 1.277 angestiegen. Gegenläufig sind zeitgleich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der im Vergleich zum Vorjahrszeitraum deutlich geringeren Umsatzerlöse im 4. Quartal 2020 (rd. T€ - 1.000) um T€ 1.162 zurückgegangen. Insgesamt ist das Umlaufvermögen (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) um T€ 457 höher als im Vorjahr. Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen (Umlaufintensität) liegt bei 81% und ist im Vergleich mit 2019 um 5 Prozentpunkte höher.

Das Eigenkapital beläuft sich wie im Vorjahr auf T€ 2.113. Die Eigenkapitalquote beträgt 32,0% gegenüber 33,0% im Vorjahr.

Sonstige Rückstellungen erhöhten sich im Wesentlichen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen von T€ 1.181 auf T€ 2.891. Des Weiteren sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um T€ 134 gefallen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr maßgeblich bedingt durch den Wegfall der letztjährig zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeit aus EAV (in diesem Jahr Forderung aus EAV) um T€ 1.242.

Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich zum 31. Dezember 2020 wie folgt dar:

31.12.2020
T€
31.12.2019
T€
Eigenkapital 2.113 2.113
Kurzfristiges Fremdkapital 4.496 4.286
6.609 6.399

3. Finanzlage

Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das Cash-Management des EnPro-Konzerns eingebunden ist, welches durch die Coltec Finance Company Ltd., Dublin, Irland, durchgeführt wird. Die CPI GmbH ist weitestgehend über diese Konzerngesellschaft finanziert. Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtszeitraum gefährdet.

4. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden zentral von den Führungsgesellschaften der Konzerndivisionen durchgeführt und auf die Einzelgesellschaften per Lizenzgebühr umgelegt.

5. Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag waren am Standort Büttelborn 63 Mitarbeiter im Vergleich zu 67 im Vorjahr sowie in der Betriebstätte in Zuidland 41 Mitarbeiter im Vergleich zu 42 in 2019 beschäftigt.

Neben dem Angebot an externen, fachlichen Weiterbildungsmöglichkeiten werden die Mitarbeiter regelmäßig intern in Umweltschutz-, Gesundheitsschutz- und Arbeitssicherheitsfragen unterwiesen und geschult.

6. Umweltschutz

Es ist Ziel und Unternehmenspolitik der CPI GmbH bei allen Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen den Schutz des menschlichen Lebens sowie der Umwelt zu berücksichtigen. Dieses wird allgemein durch die Unternehmenskultur sowie im Speziellen durch Schulung der Mitarbeiter (s.o.), Zertifizierungen (EHS, DIN EN ISO 9001: 2015, SCC **) sowie durch den Umweltschutz zuträgliche Einzelprojekte verwirklicht.

III. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Zuidland, Niederlande, die in Rotterdam im Handelsregister Dossiernummer 24451154 eingetragen ist. Geschäftsfeld der Zweigniederlassung ist der Service an Kompressoren.

IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Mögliche Risiken für das Unternehmen

Durch die Unternehmensleitung werden regelmäßig aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale vorgenommen. Die folgenden Risikobereiche wurden dabei identifiziert:

Absatzrisiko

Liquiditätsrisiko

Risiko aufgrund Branchenabhängigkeit

Covid-19-Pandemie

Das Absatzrisiko soll durch Konzentration auf Serviceleistungen und schnelle Auftragsabwicklung sowie durch strukturierte Vertriebstätigkeit zum Ausbau des Marktanteils insbesondere in den Wachstumsmärkten Osteuropas reduziert werden. Mehr Kundennähe und kürzere Kommunikationswege sollen die positiven Effekte dieser Einrichtung sein.

Dem Liquiditätsrisiko wird durch die Einbindung in das Cash Pooling des Konzerns begegnet.

Dem Branchenrisiko wird dadurch begegnet, dass das Kundenportfolio über verschiedene Industrien gestreut wird, um eine zu starke Abhängigkeit von der chemischen Industrie zu vermeiden. Der Ausbau des Instandhaltungsservices ist wichtiger Bestandteil dieses Planes.

Vorbehaltlich der üblichen Geschäftsrisiken sowie den vorgenannten Risiken sehen wir keine weiteren wesentlichen und insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken.

Analog zum Vorjahr sieht sich das Unternehmen auch den Auswirkungen der globalen Covid-19-Pandemie ausgesetzt, hier sind insbesondere Lieferverzögerungen bei Rohstoffen sowie anhaltende Zurückhaltung bei Aufträgen aus einigen Industriezweigen zu nennen. Am Standort legen wir größten Wert auf die Gesundheit der Mitarbeiter und fördern mobiles Arbeiten und Achten auf Einhaltung von Abstandregelungen.

Chancen für das Unternehmen

Die CPI-Gruppe möchte auf den wettbewerbs- und pandemiebedingten Kostendruck reagieren und ihre Fertigung zentralisieren. Zu diesem Zweck wird die französische Betriebsstätte zukünftig als gemeinsame Fertigungsstätte für die europäischen Gesellschaften agieren, auch um Investitionen in Maschinen und Anlagen effizienter nutzen zu können. Für die deutsche Betriebsstätte ergibt sich daraus die Möglichkeit, sich als Anbieter von lokalen Serviceleistungen sowie von Instandhaltungsservice am Markt durch schnelle technische Lösungen und Auftragsabwicklung weiter zu etablieren. Durch Konzentration auf das Geschäft mit Nutzern von Kompressoren soll diese Stärke noch besser zur Geltung kommen.

Chancen der zukünftigen Entwicklung sieht die Geschäftsführung dabei in der Gewinnung von zusätzlichen Marktanteilen im europäischen Ausland, insbesondere in der weiteren Erschließung und Bearbeitung der osteuropäischen Märkte.

Der weitere Ausbau des Instandhaltungsservices an beiden Standorten werden zur Profitsteigerung im zunehmenden Maße beitragen.

V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die anhaltende Nachfrage nach kundenspezifischen Anwendungen würde grundsätzlich ein stabiles Geschäftsergebnis im nächsten Geschäftsjahr sicherstellen.

Die Umsatzentwicklung wird in 2021 maßgeblich durch die anhaltende COVID-19-Pandemie sowie das veränderte Geschäftsmodell im Rahmen der durchgeführten Restrukturierung beeinflusst. Vor dem Hintergrund erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr 2021 insgesamt einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse. Zeitgleich rechnen wir für das im Geschäftsjahr 2020 durch die Aufwendungen für Restrukturierung belastete operative Ergebnis auch vor dem Hintergrund der Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Kostensenkung mit einer deutlich positiven Entwicklung für das Geschäftsjahr 2021.

 

Büttelborn, den 13.10.2021

Thomas Schmand

Robert McLean

Herbert Nöckel

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.424,00 52.611,00
39.424,00 52.611,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.075.597,90 1.140.860,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.238,71 183.112,20
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 134.489,76
1.223.836,61 1.458.462,12
1.263.260,61 1.511.073,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 423.200,28 492.117,55
2. Unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen 547.841,51 426.507,44
971.041,79 918.624,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.964.945,03 3.126.744,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.979.145,78 702.467,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 350.346,70 68.831,00
4.294.437,51 3.898.042,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.771,54 11.589,60
5.275.250,84 4.828.257,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.115,62 60.053,40
6.608.627,07 6.399.383,82

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.612.751,49 1.612.751,49
2.112.751,49 2.112.751,49
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 90.090,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.891.010,38 1.181.108,71
2.891.010,38 1.271.198,71
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 150,00 50.445,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 375.847,15 510.173,93
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 375.847,15; Vorjahr € 510.173,93)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 916.031,28 2.158.250,70
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 916.031,28; Vorjahr € 2.158.250,70)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 312.836,77 296.563,59
(davon aus Steuern € 286.425,11; Vorjahr: € 252.621,62)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 312.836,77; Vorjahr € 296.563,59) 1.604.865,20 3.015.433,62
6.608.627,07 6.399.383,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 17.083.362,89 20.432.775,62
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 121.334,07 23.134,78
3. Sonstige betriebliche Erträge 135.298,97 117.248,31
17.339.995,93 20.573.158,71
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.201.815,19 3.753.991,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 688.591,37 838.303,53
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.655.964,28 7.051.761,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.358.502,60 1.299.614,12
6. Abschreibungen 359.724,87 411.543,18
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.472.022,27 5.005.950,36
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.294,17 1.721,96
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 224.713,00 276.091,00
10. Ergebnis nach Steuern -1.695.631,82 1.934.181,50
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn (-)/ übernommener Verlust (+) 1.695.631,82 -1.934.181,50
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2020

A. Allgemeine Angaben

Die Compressor Products International GmbH, Büttelborn, wird unter der HRB Nr. 87034 beim Amtsgericht Darmstadt geführt. Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Zuidland/ Niederlande, die in Rotterdam im Handelsregister Dossiernummer 24451154 eingetragen ist.

1. Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Compressor Products International GmbH zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 und 267 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Geschäftsjahr 2020 unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr anteilig, abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um planmäßig vorgenommene Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Abgänge werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und aufgelaufene Abschreibungen zum Zeitpunkt des Ausscheidens ausgebucht.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zum Nennbetrag bzw. Anschaffungskosten angesetzt.

Soweit die beizulegenden Werte einzelne Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter über € 250 bis € 1.000 werden unter einem Sammelposten erfasst und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben; solche unter € 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Tageswert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis bzw. aus einem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert ergibt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu gewogenen durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten sind aus den Anfangsbeständen sowie den gesamten Zugängen und Abgängen des Geschäftsjahres ermittelt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch die gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Einzelrisiken wird durch Abschreibungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % des Nettoforderungsbestandes ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen zeitanteilig abgegrenzt, die Aufwand für künftige Zeiträume darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zunächst mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet.

Es bestehen nur kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Die kurzfristigen Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen sowie kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang ersichtlich.

2. Vorräte

Unter den Vorräten werden zum 31. Dezember 2020 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen ausgewiesen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 283 (im Vorjahr T€ 346).

Weiterhin besteht aus dem Ergebnisabführungsvertrag eine Forderung in Höhe von T€ 1.696 (im Vorjahr handelte es sich um eine Verbindlichkeit i. H. v. T€ 1.934) gegenüber der Muttergesellschaft.

4. Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 2.891 umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 2.574 (im Vorjahr T€ 517) sowie für Resturlaub in Höhe von T€ 270 (im Vorjahr T€ 269).

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 557 (im Vorjahr handelte es sich um eine Forderung i. H. v. T€ 356) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 339 (im Vorjahr T€ 109) und Verbindlichkeiten aus Managementgebühren in Höhe von T€ 20 (im Vorjahr T€ 115).

D. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

3. Umsatzerlöse 2020
in T€
4. Umsatzerlöse 2019
in T€
Ersatzteilgeschäft 10.734 12.957
Überholungen 2.014 2.374
Instandhaltungsservice 3.768 4.467
Übrige Leistungen 567 635

Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2020 zu ca. 64% im Inland (Deutschland/Niederlande) und zu ca. 36% im Ausland (davon 9% Punkte in der Nicht-EU) erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen des Berichtsjahres 2020 sind im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsleistungen enthalten (T€ 92 zu T€ 114 im Vorjahr).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 6.472 (im Vorjahr T€ 5.006) beinhalten im Wesentlichen:

2020
(T€)
2019
(T€)
Restrukturierungsmaßnahmen 2.574 517
Management-/Lizenzgebühren 1.065 1.455
Miete und Leasing 657 858
Summe 4.296 2.830

Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 22; Vorjahr T€ 7) enthalten.

4. Personalaufwand

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2020 durch Erträge aus staatlichen Hilfsprogrammen (Kurzarbeitergeld) in Höhe von rd. T€ 19 (davon T€ 9 für Sozialabgaben) gemindert.

5. Steuern von Einkommen und Ertrag

Die Steuern von Einkommen und Ertrag betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer der Vorjahre und Ertragsteuern der niederländischen Betriebsstätte, die das Ergebnis in vollem Umfang belasten (T€ 225 im Berichtsjahr zu T€ 276 im Vorjahr).

E. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen mehrere Miet- und Leasingverträge für Geschäftsgebäude sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die hieraus resultierenden Verpflichtungen für die folgenden fünf Jahre betragen:

Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Jahr: T€
2021 940
2022 869
2023 767
2024 709
2025 692
Summe 3.977

2. Beschäftigte Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2020 beläuft sich auf 107 Angestellte (Vorjahr 109). Hiervon sind wie im Vorjahr 48 Mitarbeiter aus dem kaufmännischen sowie 59 (Vorjahr 61) aus dem gewerblichen Bereich.

3. Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin ist die Garlock GmbH, Neuss. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist die EnPro Industries, Inc., Charlotte, North Carolina/USA, bei der dieser Konzernabschluss erhältlich ist.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag von T€ 1.696 wird gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag durch die Muttergesellschaft Garlock GmbH ausgeglichen.

5. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2020:

 

Herr Thomas Schmand, Ingenieur, Rüsselsheim, Geschäftsführer (seit 01.01.2021)

 

Herr Robert McLean, Anwalt, Charlotte/USA, EVP and General Counsel

 

Herr Herbert Nöckel, Ingenieur, Gummersbach, President Garlock

Auf die Nennung der Bezüge wird gemäß § 286 Abs.4 HGB verzichtet, da nur einer der Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Das Geschäftsjahr wird in 2021 maßgeblich durch die anhaltende COVID-19-Pandemie sowie das veränderte Geschäftsmodell im Rahmen der durchgeführten Restrukturierung beeinflusst. Analog zum Vorjahr sieht sich das Unternehmen im Zuge der Auswirkungen der globalen Covid-19-Pandemie insbesondere Lieferverzögerungen bei Rohstoffen sowie anhaltende Zurückhaltung bei Aufträgen aus einigen Industriezweigen ausgesetzt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

 

Büttelborn, den 13.10.2021

Die Geschäftsführung

Thomas Schmand

Robert McLean

Herbert Nöckel

Entwicklung des Anlagevermögens 2020

Anschaffungskosten
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 248.118,35 10.800,70 51.366,71 0,00 207.552,34
248.118,35 10.800,70 51.366,71 0,00 207.552,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.431.526,04 57.215,11 291.766,24 138.028,31 4.335.003,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.362.149,53 39.671,06 60.618,11 11.930,69 2.353.133,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 134.489,76 15.469,24 0,00 -149.959,00 0,00
6.928.165,33 112.355,41 352.384,35 0,00 6.688.136,39
7.176.283,68 123.156,11 403.751,06 0,00 6.895.688,73
Abschreibungen
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.507,35 23.944,70 51.323,71 168.128,34
195.507,35 23.944,70 51.323,71 168.128,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.290.665,88 249.468,42 280.728,98 3.259.405,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.179.037,33 86.311,75 60.454,62 2.204.894,46
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.469.703,21 335.780,17 341.183,60 5.464.299,78
5.665.210,56 359.724,87 392.507,31 5.632.428,12
Restbuchwerte
31.12.2020
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.424,00 52.611,00
39.424,00 52.611,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.075.597,90 1.140.860,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.238,71 183.112,20
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 134.489,76
1.223.836,61 1.458.462,12
1.263.260,61 1.511.073,12

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Compressor Products International GmbH, Büttelborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Compressor Products International GmbH, Büttelborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Compressor Products International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 13. Oktober 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Küster, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 11.11.2021 festgestellt.

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