Fleischmann 20 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Fleischmann seit 14.6.2012 | Prokura |
Robert Fleischmann seit 16.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
F.EE StiftungEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
F.EE GmbH AutomationNeunburg vorm WaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die F.EE GmbH Automation (F.EE) vertreibt Leistungen im Bereich hochwertiger mechanischer Automatisierungslösungen im Schwerpunkt für die Automobilindustrie und Zulieferindustrie. Das Tätigkeitsfeld der Berichtsgesellschaft umfasst die Akquisition, Auftragsabwicklung und Betreuung der Projekte und Kunden für die von der Produktionsgesellschaft F.EE Industrieautomation GmbH u. Co KG bezogenen Leistungen und Produkte. F.EE war im Berichtszeitraum als Systemlieferant für die weltweite Automobil- und Zulieferindustrie tätig, teils für diese direkt, teils als Unterauftragnehmer oder Systemlieferant für Generalunternehmer. Die F.EE Best-Practice Produkte, die Konstruktion von Maschinen und Anlagen sowie die Installation und Montage von Maschinen und Anlagen gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. 1.2. Forschung und Entwicklung Da es sich bei F.EE um eine reine Vertriebsgesellschaft handelt, gibt es bei F.EE keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen WELTWIRTSCHAFT Nach einem robusten Start in das Jahr 2023 verlor die Weltwirtschaft an Dynamik und das Wachstum verlangsamte sich im laufenden Geschäftsjahr. Ein signifikanter Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen schlug sich insbesondere auf die Immobilienentwicklung und die Wohnungsbauinvestitionen durch. Eine generell eher schwache Industrieproduktion und das unerwartet langsame Wachstum des BIPs in China, im Wesentlichen resultierend aus der Verschuldung im Immobilienbereich des Landes, hatten weltweit Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilisierung. Die hohe Inflation sank nur langsam. Die entstandenen Realeinkommenszuwächse erhöhten den privaten Konsum nicht signifikant, da diese lediglich aus Lohnanpassungen resultierten. Obwohl die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend wiederhergestellt wurden, zeigte das weltweite verarbeitende Gewerbe angesichts eines schwachen Produktivitätswachstums, dem Auslaufen der COVID-19-Stützungsmaßnahmen und schwieriger finanzieller Bedingungen Schwächen. Im Bereich des Dienstleistungssektors hat sich die Nachfrage im Allgemeinen erhöht. Generell hat sich die Weltwirtschaft 2023 stabilisiert, jedoch auf niedrigem Niveau und großen regionalen Unterschieden je nach Volkswirtschaft. Wesentliche Hindernisse für eine stärkere und ebenso stabile weltweite Erholung der Konjunktur sind die langfristigen Folgen der Pandemie, anhaltende geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren im Finanzsektor: anhaltende Inflation und eine sehr straffe Geldpolitik. Zum bestehenden Konflikt in der Ukraine verstärkt sich durch die Ereignisse im Oktober 2023 der Konflikt im Nahen Osten, der sich weiterhin auf Nachbarländer ausbreitet und die geopolitische Spannung weltweit zusätzlich stark belastet. Die daraus resultierende geoökonomische Zersplitterung der größten Volkswirtschaften behindert allgemein Warenströme und führt zu Preisspitzen bei Lebensmitteln und Energie und sorgt für anhaltende Unsicherheit und Zurückhaltung bei Investitionen. Durch die oben genannten Ereignisse und daraus resultierenden ökonomischen Auswirkungen zeichnete sich weltweit eine Erholung des BIP Wachstums ab. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert das globale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für 2023 auf 105,7 Billionen US$, was einem Anstieg um 4,7% entspricht. Im Vorjahr erhöhte sich das weltweite BIP um 3,5%. Im Euro-Raum verzeichnete man ein geringeres Wirtschaftswachstum als global betrachtet. Das BIP erhöhte sich in 2023 um 0,4% nach einem Anstieg von 3,5% im Vorjahr. Die Wachstumsraten haben sich 2023 sowohl in den USA (2,9% vs. 2,5%) als auch in China (5,3% vs. 3,0%) steigend entwickelt. Abschließend ist festzuhalten, dass außer China alle größeren Volkswirtschaften in 2023 wieder annähernd ein Prä-Covid-Niveau erreicht haben. DEUTSCHE WIRTSCHAFT Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,19 Billionen Euro, ein nomineller Anstieg von 5,9%. Preisbereinigt sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Deutschland ist innerhalb der Euro-Zone wirtschaftlich stark angeschlagen und findet sich als größte Volkswirtschaft der Eurozone unter den 11 Ländern mit schrumpfender Ökonomie wieder. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, stark steigende Energie- und Lebenshaltungskosten sowie Rekordinflation durch politische Richtungsentscheidungen in den Bereichen Energie, Verkehr und Wirtschaft trat dies jedoch nicht ein. Nachdem die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 bereits geringer ausfiel als erwartet, kam es nun im Jahr 2023 sogar zu einer Rezession. AUTOMOBILMARKT Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) konnten die Automobilmärkte im Jahr 2023 ihr Absatzniveau um 10% kräftig steigern und erreichten ein Volumen von 75,7 Millionen Einheiten. Trotz des starken Wachstums liegt der Weltmarkt um nahezu 5 Millionen Fahrzeuge unter dem Niveau von 2018. Obgleich alle großen Einzelmärkte in 2023 deutliche Schritte auf dem Weg der ökonomischen Erholung machten, finden sich starke regionale Unterschiede: Europa und die USA haben noch viel Aufholpotential, um auf das Vorkrisenniveau der Covid-19 Jahre zu kommen, wohingegen die asiatischen Märkte die verursachte ökonomische Verwerfung bereits vollkommen kompensiert haben. Mit rund 12,8 Mio. neu zugelassenen Pkws lag Europa in 2023 um rund 14% über dem Vorjahresniveau, jedoch noch immer knapp ein Fünftel (-19%) unter Vorkrisenniveau. Der deutsche Markt verzeichnete im Gegensatz zu den anderen europäischen größten Einzelmärkten nur einen einstelligen Zuwachs von 7,0% und erreichte ein Marktvolumen von gut 2,8 Millionen Neuzulassungen. Dieses Ergebnis ist im Vergleich zum Jahresvolumen 2019 für den deutschen Pkw-Markt mit einem Delta von -21% einzuordnen. In China lag das Gesamtvolumen der Neuzulassungen 2023 bei rund 25,8 Mio. Pkw, dies entspricht einem Wachstum von rund 11% gegenüber dem Vorjahr und ist somit das vierte Wachstumsjahr in Folge. Im US-Markt stieg die Anzahl der Light-Vehicle-Verkäufe (Pkw und Light Trucks) um 12% auf knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 war der Markt 2023 gut 9% kleiner. MASCHINEN- UND ANLAGENBAU Der EU-Markt für Maschinen und Anlagen hatte 2023 ein Volumen im Wert von rund 908 Milliarden Euro, was rund 28% des Weltmaschinenumsatzes entspricht. Innerhalb des Binnenmarktes wurden rund 80% des europäischen Gesamtvolumens gefertigt, was für das Lieferland Deutschland mit einem Umsatz von 262,9 Milliarden Euro einen Anteil von 36% ausmacht und damit den 3. Platz im Länder-Ranking des Weltmaschinenumsatzes hinter den USA und dem weiterhin unerreichbaren China. Betrachtet man den deutschen Maschinenbau genauer, ergeben sich laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) für 2023 folgende Eckdaten: nominelles Umsatzwachstum 7,7%, reale Umsatzsteigerung 0,5%, Produktionssteigerung 7,3%, Auftragseingang nominal -5%, real jedoch -12% zum Vorjahr. Laut VDMA waren die Geschäftsaussichten der Branche weltweit eingetrübt, was sich im nominalen Umsatzrückgang von -1,5% ablesen lässt. 2023 wurden einzelne Länder, darunter der viertgrößte Produzent Japan und Spitzenreiter China, auffällig von Wechselkursveränderungen beeinflusst. Den stärksten Einfluss auf den Weltmaschinenumsatz scheint die weiterhin zurückhaltende Investitionsbereitschaft zu haben. Die bestehenden Nachwirkungen der Corona Maßnahmen - vor allem in China und den USA - sowie der bestehende Krieg in der Ukraine und der Ende 2023 eskalierende Konflikt im Nahen Osten waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang und die anhaltende Zurückhaltung. 2.2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr ist mit Umsatzerlösen in Höhe von TEuro 106.064 ein Anstieg um 38,8% gegenüber dem Vorjahr (TEuro 76.425) zu verzeichnen. Auch 2023 wurden die Umsätze fast zu 100% mit Projekten für die Automobil- und Zulieferindustrie generiert. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf Projekte im Inland (67%), das europäische Ausland (22%) und das außereuropäische Ausland (11%). Im Vorjahr erstreckten sich die Umsätze auf Projekte im Inland mit 82%, das europäische Ausland mit 10% und das außereuropäische Ausland mit 8%. Der Auftragsbestand verteilte sich nahezu gleichmäßig über das gesamte Berichtsjahr und betrug zum Jahresende 73,6 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres liegt bei TEuro 2.275 (Vorjahr: TEuro 2.104) und ist damit um TEuro 171 höher als im Vorjahr. Die Planungen des Vorjahres im Bereich Umsatz wurden übertroffen. Es konnte ein Anstieg um 38,8% verzeichnet werden. Die Planungen für den Jahresüberschuss konnten mit einer Steigerung zum Vorjahr um lediglich 8% nicht erreicht werden. Der Auftragsbestand übertraf die Planungen zum Ende des Berichtszeitraums. Hier wurde eine Steigerung um 11,5% erreicht. Geplant wurde mit einem Anstieg von Umsatzerlösen und Jahresergebnis um 20 % und einem gleichbleibenden Auftragsbestand. 2.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEuro 76.425 auf TEuro 106.064 erhöht, dies entspricht einem Anstieg von 38,8%. Ursächlich dafür sind sowohl die gute Auftragslage, als auch günstige Projektlaufzeiten und Projektabschlüsse. Die Umsätze erstrecken sich auf das Inland mit TEuro 70.605, auf EU-Staaten mit TEuro 23.731 sowie Drittländer mit TEuro 11.728. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Berichtsjahr mit TEuro 967 um TEuro 327 unter dem Vorjahresniveau (TEuro 1.294). Grund dafür sind geringere Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Der Materialaufwand beträgt unverändert zum Vorjahr 96% der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEuro 884 um TEuro 517 auf TEuro 1.401 erhöht. Ursächlich dafür sind höhere Zuführungen zu den Rückstellungen für Gewährleistungen aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse und eine höhere pauschale Wertberichtigung zu Forderungen aufgrund des erhöhten Forderungsbestandes. Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses von TEuro 52 (Vorjahr: TEuro minus 9) und der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEuro 940 (Vorjahr: TEuro 661) errechnet sich ein Jahresüberschuss von TEuro 2.275 (Vorjahr: TEuro 2.104). Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr folglich erhöht und beträgt TEuro 3.215 (Vorjahr: TEuro 2.765). Die Ertragslage ist daher zufriedenstellend. 2.4. Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven in Form von liquiden Mitteln und von nicht genutzten, langfristig zugesagten Kreditlinien sowie über ausreichende Avallinien zu verfügen, um die operativen und strategischen Finanzbedarfe sicherstellen zu können. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag betrug TEuro 1.842 (Vorjahr: TEuro 3.800). Eine Fremdfinanzierung über Bankdarlehen war im Berichtszeitraum nicht notwendig. Bestehende Kreditlinien wurden nicht belastet. 2.5. Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Gesellschaft zum 31.12.2023 beträgt TEuro 38.985 (Vorjahr TEuro 30.953). Der Anstieg des Gesamtvermögens um TEuro 8.032 entstand durch gegenüber dem Vorjahr erhöhte Bestände an geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dem gegenüber stehen auf der Passivseite höhere erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen. Das Anlagevermögen der F.EE beschränkt sich auf Finanzanlagen. Das Umlaufvermögen gliedert sich im Wesentlichen in geleistete Anzahlungen auf Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände. Die Vermögenslage kann als stabil bezeichnet werden. 2.6. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Renditekennzahlen zur Beurteilung des Betriebsergebnisses heran. Dabei wird das Jahresergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag ins Verhältnis zur Gesamtleistung gesetzt (EBT-Marge). Die EBT-Marge betrug im Berichtsjahr 3,0% (Vorjahr 3,6%) und ist weiterhin als zufriedenstellend einzustufen. 2.7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist bei F.EE die Kundenzufriedenheit in der Geschäftsstrategie verankert. Die F.EE GmbH Automation erreicht eine besondere Marktstellung durch ihre hohe, auch auf Flexibilität abgestimmte Fertigungstiefe, eine breite bereichsübergreifende Know-how-Basis und eine seit über 40 Jahren andauernde zuverlässige Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Die vorbildliche Erfüllung der Kundenanforderungen in Bezug auf Produktivität, Qualität und Innovation hat F.EE zu einer anerkannten Marke gemacht. 2.8. Zusammenfassende Würdigung Nach einer wirtschaftlichen Erholungsphase, die geprägt war durch Lockerungen der Covid Restriktionen und vorsichtigen Optimismus, verlief das Jahr 2023 im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse, des Jahresergebnisses und des Auftragsbestandes für F.EE zufriedenstellend. Mit der Geschäftslage und der Entwicklung der Gesellschaft zeigt sich die Geschäftsleitung daher zufrieden. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage entspricht größtenteils den Erwartungen. Eine Bestandsgefährdung ist nicht zu erkennen. 3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht Der IWF rechnet für 2024 mit einem realen Wachstum der weltweiten Wirtschaftsleistung um 1,7%. Im Einzelnen gehen Prognosen für die USA von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,8% aus. Für die Eurozone wird mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,8% gerechnet. Die deutsche Wirtschaft wird laut IWF-Prognose 2024 stagnieren. Für China prognostiziert der IWF ein Wachstum von 4,8% für 2024. Der VDA rechnete noch im Januar 2024 für das Gesamtjahr mit einem moderaten Anstieg um 2% für den globalen Pkw-Markt. Der europäische Pkw-Markt erfuhr laut dieser Prognose eine Wachstumssteigerung von 4% gegenüber dem Vorjahr. In den USA wurde für den Light Vehicle Markt ein Plus von 2% prognostiziert, für China wird eine Steigerung um lediglich 1% gegenüber dem Vorjahr erwartet. Für Deutschland ging der VDA hingegen bereits von einem Rückgang in Höhe von 1% gegenüber dem Vorjahr aus. Kürzlich sah sich der VDA in seiner Prognose für den deutschen Automobilmarkt bestätigt, der Vergleich zum Vorkrisenniveau würde allerdings weiterhin deutlich negativ ausfallen: Der deutsche Pkw-Markt liege gegen Ende des Jahres 2024 noch 22 Prozent unter dem Volumen des Jahres 2019 zurück. Der Maschinenbau steht vor zahlreichen Herausforderungen: angespannte Energie- und Rohstoffmärkte durch den anhaltenden Ukrainekrieg, die europäische Sanktionspolitik, vermehrte Berichtspflichten und verschärfte Gesetze auf EU-Ebene im Sinne der Ziele Agenda 2030, Fachkräftemangel und immer noch gestörte Lieferketten sowie anhaltende Inflation. Der VDMA geht für Deutschland von einer inflationsbereinigten Produktionsprognose von -8% für 2024 aus. Die Branche geht davon aus, dass sich aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Abkühlung und der Verunsicherung im Investitionsbereich die Auftragsbestände nicht auf Vorkrisenniveau erholen werden. Stattdessen wird erwartet, dass Auftragspolster abschmelzen und nur durch Großprojekte abgefedert werden können. Da F.EE weitreichende Projekte im Anlagenbau tätigt, sind die Auswirkungen einer negativen oder stagnierenden konjunkturellen Entwicklung erst sehr viel später zu spüren. F.EE rechnet für das Geschäftsjahr 2024 daher unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses mit annähernd gleichbleibenden Beträgen bei den Umsatzerlösen, beim Geschäftsergebnis und beim Auftragsbestand. Die Finanzlage der Gesellschaft wird weiterhin als stabil eingeschätzt. 3.2. Risiko- und Chancenbericht Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Automatisierungstechnik in nahezu allen industriellen Branchen weltweit besteht Nachfragebedarf in Nischenbereichen, die F.EE stets im Blick behält und auf Bedienbarkeit prüft. Hier sehen wir die Chance zur Ausweitung unseres bereits vorhandenen, weitreichenden Dienstleistungsportfolios. Negative konjunkturelle Entwicklungen sind auf Grund weitreichender Projekte im Anlagenbau der Automobilkunden erst zu einem späteren Zeitpunkt spürbar. Dies ermöglicht uns, durch geeignete Maßnahmen frühzeitig gegen die Folgen der Absatzschwäche zu steuern. Durch die zunehmende Internationalisierung von F.EE können wir zudem regionale zyklische Schwankungen besser kompensieren. Eine gravierende Konjunkturabkühlung in China würde Umsatz und Ergebnis der F.EE beeinträchtigen. Lt. Prognose werden trotz Krisen für China für die kommenden Jahre weiterhin moderate Wachstumsraten im chinesischen Automobilmarkt von jährlich rd. 0,8% erwartet. China ist der weltweit größte Automobilmarkt, in dem Elektrofahrzeuge aufgrund staatlicher Fördermaßnahmen und sehr günstigen Verbraucherpreisen im Energiemarkt einen starken Aufschwung erfahren. Wir gehen aus heutiger Sicht weiter davon aus, dass sowohl der Russland-Ukraine-Konflikt als auch der sich ausweitende Nahost Konflikt geringe Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird. Alle direkt beteiligten Länder sind keine direkten Absatzmärkte der Gesellschaft. Die mittelbaren und längerfristigen Auswirkungen des Konfliktes auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland, Europa und der Welt sind steigende Energie- und Rohstoffpreise, erneute weltweite Störung der Lieferketten sowie allgemeine Investitionszurückhaltung. Weitaus größere Risiken können aufgrund von politischen Entscheidungen in Deutschland im Hinblick auf Energiewende, Verkehrswende und Wirtschaftstransformation, insbesondere auf EU Gesetzgeberebene entstehen. Abzuwarten bleibt, inwiefern sich die USA im Bereich der Wirtschaft dem Protektionismus und damit zusammenhängenden Zöllen und Einfuhrbeschränkungen zuwendet. Anhaltendes Kostenbewusstsein und die Forderung nach ständigen Produktinnovationen aller Kunden weltweit, insbesondere aus der Automobilindustrie und von deren Zulieferern, stellen die wesentlichen Herausforderungen für das Produktangebot dar. Die Folge sind ein steter Preisdruck und potenziell längere Nutzungszyklen der eingesetzten Produkte bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Qualität und längere Garantiezeiten. F.EE wirkt diesem Trend mit der kontinuierlichen Entwicklung entgegen, die den Kunden in bestehenden Märkten nachweisbare finanzielle Vorteile durch einen raschen Mittelrückfluss bieten. Bei der Einführung neuer Produkte bestehen Risiken hinsichtlich der Produkteigenschaften und der Qualitätszusagen, die im Falle von Nacharbeiten zu entsprechenden Kosten führen könnten. F.EE verfügt zur Vermeidung und Beherrschung solcher Risiken über ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, welches umfangreiche Test- und Prüfprozesse beinhaltet. Die steigende Modellvielfalt sowie die angestrebte Umstellung auf E-Mobilität in der Automobilindustrie wirkt sich positiv auf das adressierbare Marktvolumen aus, da steigende Anforderungen an flexible Produktionssysteme gestellt werden, die zum Neubau bzw. Umbau von Produktionslinien führen. Hieraus ergeben sich für Systemanbieter und Zulieferer neue Geschäftsmöglichkeiten. Knappe Ressourcen erfordern den Bau von kleineren oder ressourcenschonenden Fahrzeugen, die mit alternativen Energien angetrieben werden. Deshalb werden insbesondere die amerikanischen Automobilhersteller zukünftig Investitionen in den Neubau von Produktionslinien bzw. den Umbau von bestehenden Produktionsanlagen tätigen müssen. Jeder Auftrag unterliegt einer speziellen Chancen- und Risikoprüfung. Die kundenbezogene, finanztechnische Absicherung unserer Projekte wird stets im Vorfeld geprüft und ist fester Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Risiko- und Projektanalyse. Bei nicht ausreichender Bonität bzw. Nichtversicherung durch unseren Kreditversicherer wird eine alternative finanzielle Sicherheit durch den Kunden angestrebt. Von risikobehafteten Projekten aufgrund negativer Bonitätseinschätzungen unseres Kreditversicherers und verlustträchtigen Vorhaben wird grundsätzlich Abstand genommen. Das eingerichtete Projektcontrolling dient der ständigen Überwachung der wirtschaftlichen Soll-Ist-Situation im Projekt. Ein Softwaretool zur Erfassung von kundenseitigen Auftragsänderungen in laufenden Projekten erleichtert und vereinfacht die Geltendmachung von Zusatzkosten. Über bestehende betriebliche Versicherungen sind Gefahren durch Haftung- oder Schadenersatzansprüche abgedeckt. Risiken durch Zahlungsausfälle sind durch Kreditversicherungen und Bankgarantien gedeckt. BILANZ zum 31. Dezember 2023F.EE GmbH Automation, Neunburg v. WaldAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023F.EE GmbH Automation, Neunburg v. Wald
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. ANHANG zum 31.12.2023F.EE GmbH Automation1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma F.EE GmbH Automation mit Sitz in Neunburg v. Wald im Handelsregister des Amtsgerichts Amberg unter der Nummer HRB 2436 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der F.EE GmbH Automation wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 und 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben vorzugsweise in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Finanzanlagevermögen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niederen beizulegenden Wert angesetzt, soweit der Buchwert den Beteiligungswert übersteigt und eine dauerhafte Wertminderung anzunehmen ist. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Die Pensionsrückstellung wird gemäß dem Teilwertverfahren nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt und angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,82 %. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 0,00 % berücksichtigt. Es wurden wie im Vorjahr keine Gehaltssteigerungen und keine Fluktuation berücksichtigt. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEuro 18,6. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ist die Rückstellung für Pensionen im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von TEuro 18,6 unterliegt einer Ausschüttungssperre. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der beizulegende Wert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich der Überschussbeteiligung. Die beim Deckungsvermögen entstehenden Ergebnisauswirkungen und der laufende Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag ohne Umsatzsteuer angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Währungsumrechnung wurde der Devisenkassamittelkurs zugrunde gelegt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden dabei mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit ein Jahr oder länger beträgt, wurden unverändert unter Berücksichtigung des Anschaffungs- sowie des Realisations- und Imparitätsprinzips umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel
Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den Forderungen, den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern wurden gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert. Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge Aufgrund der Differenz zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEuro 18,6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: Die Verrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte im Finanzergebnis. Sonstige Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Kosten für Gewährleistungen (TEuro 2.779,4), für Personal (TEuro 340,3), für Boni (TEuro 48,5) und Sonstiges (TEuro 74,2) enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEuro 106.064,4 entfallen auf den einzigen Geschäftsbereich der Gesellschaft und erstrecken sich auf das Inland mit TEuro 70.605,0, auf EU-Staaten mit TEuro 23.731,6 sowie Drittländer mit TEuro 11.727,8. Zinsergebnis
Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen handelt es sich um den Nettobetrag nach Verrechnung der Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen.
5. Sonstige Angaben Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der F.EE GmbH Automation durch Herrn Robert Fleischmann. Vergütungen des Geschäftsführers Die Geschäftsführerbezüge für das abgelaufene Geschäftsjahr werden gem. § 286 Abs. 4 HGB nicht genannt, da sich ansonsten die Bezüge des Geschäftsführers feststellen lassen würden. Beteiligungsunternehmen Die Angabe von Name, Sitz, Beteiligungsquote, Eigenkapital und letztem Jahresergebnis von Unternehmen mit Anteilsbesitz größer / gleich 20 % werden gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB nicht genannt, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind. Honorar des Abschlussprüfers Für die gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung sind im Geschäftsjahr 2023 Aufwendungen in Höhe von TEuro 13,0 angefallen. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 2.274,8. Einschließlich des Gewinnvortrags von TEuro 204,5 ergibt sich ein Betrag von TEuro 2.479,3, der zu verwenden ist. Es wird ein Betrag von TEuro 2.300,0 ausgeschüttet. Auf neue Rechnung werden TEuro 179,3 vorgetragen.
Neunburg v. Wald, den 20.12.2024 F.EE GmbH Automation - Geschäftsführung - gez. Robert Fleischmann
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die F.EE GmbH Automation, Neunburg v. Wald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der F.EE GmbH Automation, Neunburg v. Wald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F.EE GmbH Automation, Neunburg v. Wald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 20. Dezember 2024 SR
Audit GmbH
gez. Silvia Reiser, Wirtschaftsprüferin |
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