Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 211439
Vorher
MPP Mediatec Broadcast GmbH
Eingetragen
17.4.2014
Branche
Fernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenBildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenNachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
Gegenstand
Bild- und Tonübertragung mittels Fernsehübertragungswagen mit digitaler Bildverarbeitung und digitaler Sendemöglichkeit. Weiterhin Bild- und Tonbearbeitung, Konzeption, Beratung und Überwachung im Zusammenhang mit Fernseh- und Videoproduktionen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Åsa Lundkvist
seit 22.10.2024
Geschäftsführer
Martin James Churm
seit 22.10.2024
Geschäftsführer
Dean Michael Naccarato
seit 22.10.2024
Geschäftsführer
Lise Heidal
seit 22.10.2024
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NEP Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.091,50 15
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 24
32.091,50 39
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.244.586,37 413
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.249.420,63 6.624
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 593
12.494.007,00 7.630
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.993.530,14 1.994
14.519.628,64 9.663
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 342.623,15 114
2. geleistete Anzahlungen 18.110,54 0
360.733,69 114
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.183.634,38 992
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 176.077,20 731
3. sonstige Vermögensgegenstände 403.085,68 348
1.762.797,26 2.071
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.903,93 34
2.156.434,88 2.219
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 438.820,48 172
17.114.884,00 12.054

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 153.387,56 153
II. Kapitalrücklage 8.039.403,20 8.039
III. Andere Gewinnrücklagen 221.692,63 222
IV. Verlustvortrag -5.767.034,58 -5.176
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -1.206.423,40 591
1.441.025,41 2.647
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 1.029.326,62 947
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 319.357,00 0
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.875.561,88 1.042
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.145.400,98 6.408
3. sonstige Verbindlichkeiten 272.773,86 193
14.613.093,72 7.643
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 31.438,25 817
17.114.884,00 12.054

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 29.156.200,50 24.704
2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 228.752,44 74
Gesamtleistung 29.384.952,94 24.777
3. Sonstige betriebliche Erträge 325.420,56 90
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.579.607,25 9.327
Rohertrag 17.130.766,25 15.540
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.341.808,00 5.726
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.189.957,46 1.064
7.531.765,46 6.790
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.213.837,75 2.792
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.908.473,64 7.188
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.109.415,29 1.123
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -781.061,09 -474
10. Ergebnis nach Steuern -1.194.956,40 -580
11. Sonstige Steuern 11.467,00 11
12. Jahresfehlbetrag/ -überschuss -1.206.423,40 -591

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und Jahresabschluss

Die NEP Germany GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 211439 eingetragen.

Die Gesellschaft überschreitet im Geschäftsjahr die Größenmerkmale für kleine Kapitalgesellschaften in Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde wie im Vorjahr nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbHG in der Fassung des BilRUG (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz) erstellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 I, 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanz ist gem. § 266 Abs. 1 HGB in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung gem.

§ 275 Abs.2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt, wobei die handelsrechtlichen Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften, im Sinne des § 267 Abs.1 HGB, beachtet wurden.

Zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderliche Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB wurden beachtet und entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellkosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bilanziert. Selbst erstellte immaterielle Vermögens-gegenstände wurden nicht aktiviert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen im Vorratsvermögen wurden retrograd bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert bilanziert.

Passive latente Steuern werden, soweit einschlägig, für zeitlich, sich in Zukunft abbauende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet und mit dem unternehmens-individuellen Steuersatz bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie decken in diesem Rahmen alle Risiken aus zu erwartenden Inanspruchnahmen ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abzuzinsen. Effekte der Zinsänderung und die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung werden im Zinsergebnis ausgewiesen. (§ 277 Abs. 5 HGB)

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs gebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist - unter Angabe der Abschreibungen - im Anlagespiegel dargestellt (§ 284 Abs. 3 HGB).

Beteiligungen

Die Beteiligung an der SOS Global GmbH in Hamburg, in Höhe von 85 % des Stammkapitals besteht unverändert fort.

Name und Sitz der UN Beteiligungshöhe Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss 2023
SOS Global GmbH, Hamburg 85 % EUR 100.000,00 EUR 828.558,04

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 176.077,20 (i. Vj. EUR 731.458,55). Im Vorjahr sind in den Forderungen EUR 602.842,48 als gesondertes Guthaben der NEP Germany GmbH im cash-pool Konto der NEP-Unternehmensgruppe ausgewiesen.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 94.602,06 (i.Vj. EUR 0,00).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 8.039.403,20.

4. Rückstellungen

Rückstellungen für latente Steuern bestehen wie im Vorjahr keine.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR EUR Vj.
Ausstehende Eingangsrechnungen 815.472,62 714.237,36
Personalkosten 143.330,00 161.058,80
Jahresabschluss / Prüfung/ Offenlegung 44.550,00 45.500,00
Aufbewahrungspflicht 25.974,00 25.745,00

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter bestehen wie im Vorjahr keine.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 12.145.400,98 (i. Vj. EUR 6.407.976,11). Davon entfallen EUR 5.955.075,41 (i. Vj. EUR 6.019.256,39) auf unser verbundenes Unternehmen NEP Europe Finco B.V. Sie dienen ausschließlich der Finanzierung von Übertragungswagen.

Weiter sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.266.148,14 (i. Vj. EUR 388.719,72) und Verbindlichkeiten von EUR 3.924.177,43 (i.Vj. Forderungen von EUR 602.842,48) als gesonderte Verbindlichkeit der NEP Germany GmbH im cash-pool Konto der NEP-Unternehmensgruppe ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 182.488,14 (i. Vj. EUR 140.060,48) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 5.841,92 (i.Vj. EUR 4.153,92).

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten gg. bis 1 Jahr > 1 Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
in EUR 2023 2022 2023 2022 2023 2022
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 319.357 0 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.875.562 1.042.578 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.254.507 452.901 320.905 256.724 5.569.989 5.698.351
Sonstige Verbindlichkeiten 267.061 181.449 5.713 11.426 0 0
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 8.716.486 1.676.928 326.618 268.150 5.569.989 5.698.351
Verbindlichkeiten gg. Gesamt
in EUR 2023 2022
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 319.357 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.875.562 1.042.578
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.145.401 6.407.976
Sonstige Verbindlichkeiten 272.774 192.875
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 14.613.094 7.643.429

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte oder Ähnliches gesichert.

6. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von EUR 1.978,16 (i. Vj. EUR 2.587,26) enthalten.

7. Zinsergebnis

Zinsergebnis 2023 2022
EUR EUR
Zinsen und ähnliche Erträge 1.109.415 1.122.757
davon aus verbundenen Unternehmen 1.109.415 1.122.525
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 781.061 473.572
davon an verbundene Unternehmen 780.136 469.826

Das Zinsergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

Im Posten Zinsen und ähnliche Erträge sind wie im Vorjahr Kapitalerträge in Höhe von EUR 1.105.000,00 aus der Gewinnausschüttung der SOS Global GmbH in Hamburg enthalten.

Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 109,00 (i. Vj. EUR 3.746,00) enthalten. Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen gab es wie im Vorjahr keine.

8. Währungsumrechnung

Die Erträge aus Währungsumrechnungen werden in Höhe von EUR 2.599,12 (i. Vj. EUR 1.486,00) im GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen. Der Ausweis der Aufwendungen aus der Währungsumrechnung erfolgt in Höhe von EUR 13.335,28 (i. Vj. EUR 4.654,48) im Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen".

9. Haftungsverhältnisse bestehen wie in den Vorjahren keine.

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre gesamt
EUR EUR EUR EUR
aus Miet- und Leasingverträgen 903.391 1.322.653 24.836 2.250.879
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Summe 903.391 1.322.653 24.836 2.250.879

D. Sonstige Pflichtangaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Angestellte 157 143
davon Auszubildende 5 3
davon Teilzeit 22 55

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

 

Herrn Christer Palsson und Herrn Zlatan Gavran

geführt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Das Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses beträgt EUR 15.750,00.

Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der NEP Group Inc. in Pittsburgh, USA, das gleichzeitig das oberste Mutterunternehmen ist.

Unsere Gesellschaft wird ausschließlich in den Konzernabschluss der

der NEP Group Inc., Pittsburgh, USA einbezogen.

E. Nachtragsbericht

Es haben sich keine besonderen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses ergeben.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 1.206.423,40 auf neue Rechnung vor zu tragen.

 

München, den 23. Januar 2024

Gez.: Zlatan Gavran

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge/Umbuchungen Abgänge/Umbuchungen Umgliederung/ Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 63.569,96 24.369,69 87.939,65
2. geleistete Anzahlungen 24.369,69 0,00 -24.369,69 0,00
87.939,65 0,00 0,00 0,00 87.939,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.524.757,64 31.070,97 0,00 1.241,00 2.557.069,61
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.570.192,31 2.534.773,32 546.612,06 6.102.520,27 28.660.873,84
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 593.035,20 5.510.726,07 -6.103.761,27 0,00
23.687.985,15 8.076.570,36 546.612,06 0,00 31.217.943,45
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.993.530,14 0,00 0,00 0,00 1.993.530,14
25.769.454,94 8.076.570,36 546.612,06 0,00 33.299.413,24
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge/Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.832,46 7.015,69 55.848,15
48.832,46 7.015,69 0,00 55.848,15
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.111.748,64 144.329,47 242,00 2.256.320,11
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.945.929,31 3.062.492,59 540.321,56 16.467.616,34
16.057.677,95 3.206.822,06 540.563,56 18.723.936,45
16.106.510,41 3.213.837,75 540.563,56 18.779.784,60
Restbuchwerte Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.091,50 14.737,50
2. geleistete Anzahlungen 0,00 24.369,69
32.091,50 39.107,19
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 300.749,50 413.009,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.193.257,50 6.624.263,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 593.035,20
12.494.007,00 7.630.307,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.993.530,14 1.993.530,14
14.519.628,64 9.662.944,53

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NEP Germany GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NEP Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NEP Germany GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "III. Chancen und Risiken" des Lageberichts hin. Dort wird sinngemäß darauf hingewiesen, dass die ausreichende liquide Ausstattung der Gesellschaft von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Muttergesellschaft abhängt.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Er-eignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, den 02. Februar 2024

BLRP Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez.: Armin Lau, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens der NEP Germany GmbH, München ist die Produktion und die Bild- und Tonübertragung von Veranstaltungen aus dem Bereich Sport, Show, Musik, Kultur und Information mittels Fernsehübertragungswagen zur Ausstrahlung im Fernsehen oder anderweitigen TV-ähnlichen Plattformen. Weiterhin betreiben wir die Konzeption, Bild- und Tonbearbeitung sowie die Beratung und Überwachung im Zusammenhang mit Fernseh- und Videoproduktionen.

Die Fernsehübertragungsflotte der NEP Germany GmbH gehört zu den modernsten Flotten Europas. Sie wird stets auf dem neuesten Stand gehalten und kann somit den immer weiter wachsenden technischen Anforderungen, wie z.B. dem aktuellen Umschwung von HD (High Definition) zu 3G (1080p50), UHD (Ultra-High-Definition) und HDR(High-Dynamic-Range) an die Live-Produktion standhalten. Seit dem Jahr 2023 betreibt die NEP Germany GmbH eines der modernsten Remote-IP Broadcast Center in München. Unsere Mitarbeiter sind hochausgebildete Spezialisten mit einer großen Erfahrung auf nationaler aber auch internationaler Ebene.

Die NEP Germany GmbH ist Teil des NEP Worldwide Network und hat dadurch Zugang zu einer Flotte von über 100 Übertragungseinheiten weltweit. So kann für Kunden flexibel und zufriedenstellend lokal agiert werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen, anders gesagt der beiden Kriege auf der Welt. |https://www.bmwk.de|

Oben genannte Faktoren beeinflussen natürlich auch unsere Branche erheblich. Zudem haben Nachwirkungen der Pandemie einen erheblichen Einfluss auf die Personalentwicklung, was entgegen der hohen Arbeitslosigkeit der gesamtwirtschaftlichen Lage entspricht. Unser Fachpersonal muss zuerst ausgebildet werden um in unserer Branche tätig zu sein, was Zeit und Geld erfordert.

Ein Rückgang im Konsumverhalten auf Grund höherer Unterhaltskosten der Konsumenten wie zunächst befürchtet, war nicht festzustellen. Wir haben die Auftragslage und damit verbunden den Jahresumsatz auf ein neues Niveau gehoben. Jedoch war wie in 2022 der Aufwand deutlich höher als erwartet, um die hohe Auftragslage zu leisten, denn es gab die nachfolgend beschriebenen äußere Einflüsse, die uns den Alltag erschwerten.

Krankheitswellen aus dem Jahr 2022 hielten bis Ende Q1 in 2023 an. Weiterhin waren kurzfristige Umplanungen notwendig und wir mussten festangestelltes Personal gegen externe Dienstleister austauschen oder auf Grund der geringeren Anzahl eigener Beschäftigter an einem Produktionsort diese von weit entfernten Einsatzorten zur jeweiligen Produktion anreisen lassen. Die war mit höheren Kosten verbunden, die wir nicht weitergeben konnten. Die Ressourcen-Bindung im Projekt-Management-Team war während des gesamten Jahres über der Planung und der Zeitdruck für die Umplanung blieb während es gesamten Jahres hoch.

Der anhaltende Krieg in der Ukraine und ein weiterer Krieg im Gaza Streifen sorgen für weiterhin hohe Anspannungen in der Gesamtwirtschaft. Die Mineralölpreise bleiben hoch, Rohstofflieferungen bereiteten Lieferanten und Herstellern weiterhin Schwierigkeiten und alles wird entweder teurer oder bleibt auf hohem Niveau teuer.

Analog zu den steigenden allgemeinen Kosten steigen unmittelbar auch die Kosten für die NEP-Germany GmbH. Neben den deutlich höheren Reisekosten sind auch die von uns in Anspruch genommenen Dienstleistungskosten in nahezu allen Bereichen angestiegen. In erster Linie Personalunternehmen erhöhen ihre Preise spürbar bedingt durch die geringe Anzahl verfügbarer Fachkräfte. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist hier deutlich höher als das Angebot. Die Mehrkosten konnten wie auch bereits im Vorjahr nicht in notwendigen Umfang umgelegt werden, hauptsächlich auf Grund älterer vertraglicher Verpflichtungen.

Das Jahr 2023 war, wie es sich bereits in 2022 angedeutet hatte, nicht ein Kampf um die Aufträge, sondern ein Kampf um das verfügbare Fachpersonal. Unsere Branche ist kein reiner Equipment-Verleiher, sondern ein Dienstleister, dessen Service sich sowohl aus Personal wie auch aus Technik zusammensetzt und deren Ergebnis eine TV-Produktion ist.

Die NEP Germany GmbH hatte im Jahr 2023 zum ersten Mal mit spürbarer Fluktuation beim Personal zu kämpfen. Dies konnten wir auch in der gesamten Branche spüren. Die langen Geschäftsreisen und Abwesenheit von zu Hause und der Familie und wie auch das häufige Arbeiten an Wochenenden und Feiertagen scheinen nach der Corona Pandemie nicht mehr "zumutbar" zu sein. Arbeitsnehmer wechseln mittlerweile vermehrt komplett die Branche. Zudem verursachen Inflation, Wirtschaftskrise und die geopolitische Lage eine psychische Mehrbelastung für jeden Einzelnen der Mitarbeiter - die Menschen sind einfach müde.

Diese Fluktuation in Kombination mit zwei Jahren Pandemie, in denen nicht in Nachwuchs und Ausbildung in der Medienbranche investiert wurde, sorgen nunmehr dafür, dass der Personalmarkt in unserer Branche stark geschrumpft ist.

All diese Ursachen führen inzwischen dazu, dass die Produktionen schwer zu besetzen waren, Leistungen nicht vollständig oder nicht in der gewohnten Qualität erbracht werden können.

Die NEP Germany GmbH wie auch andere Unternehmen in unserer Branche haben im Jahr 2023 versucht, dieser Entwicklung entgegen zu wirken und mit viel Geld und Zeit in Ausbildung und Akquise von neuen Personal zu investiert. Die Kosten sind im Abschluss 2023 erkennbar, die Früchte hoffen wir ab dem Folgejahr zu ernten.

Auftragstechnisch war unsere Branche gut ausgelastet und es erscheint so, dass nach dem Pandemieende mehr Live-Produktionen und Aufzeichnungen umgesetzt wurden als jemals zuvor.

Mit 2.616 (i.V. 2.303) Produktionstagen (Sendetagen) vor Ort für unsere Fahrzeuge und Personal waren wir kurz gesagt "stets ausgelastet". Das war auch so in den etwas ruhigeren Monaten, wenn unsere Ligen eine Pause haben. Grund hierfür war die Übertragung der Special Olympics World Games 2023 aus Berlin, bei der wir Hostbroadcaster waren mit 12 Übertragungswagen und dem kompletten Personal.

Mit dem Krieg in der Ukraine gerieten für uns wichtige Lieferketten ins Stocken. Dies spürten wir vor allem beim Bau unseres neuen Remote IP Broadcast Centers für den Auftraggeber DYN Media in München. Viele Hersteller und Lieferanten hatten spürbare Lieferschwierigkeiten. Unsere Bestellungen wurden weit verspätet ausgeliefert, zum Teil mehrere Monate nach dem bestätigten Liefertermin. Dies führte dazu, dass wir Equipment anmieten mussten statt eigenes nutzen zu können und wir demzufolge nicht geplante Anmietkosten zu tragen hatten. Die Konsequenz war auch, dass wir permanent am Umplanen waren. Die Budgeterstellung musste laufend überarbeitet werden, alternative Lösungen mussten erstellt werden und als Konsequenz musste der eigenen Personalaufwand deutlich erhöht werden, da wesentlich mehr Ressourcen eingebunden werden mussten als geplant.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass das Jahr 2023 und die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Lage einen erheblichen Einfluss auf unsere Kostensituation hatte, da wir in nahezu allen Bereichen deutlich höhere Aufwendungen zu tragen hatten als geplant.

Der Erfolg eines Unternehmens in unserer Branche ist stets an der Zufriedenheit der Mitarbeiter und der Qualität des Equipments (der Technik) messbar. Unter dieser Vielzahl von negativen äußeren Einflüssen hat die NEP Germany GmbH alles ihr Mögliche in die Wege geleitet, um diesen Einflüssen entgegenzuwirken, um auch weiterhin einer der führenden Dienstleister in der TV Produktions-Branche auf dem deutschen Markt zu bleiben.

2. Geschäftsverlauf

Maßgeblich für den höheren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr 2022 ist die sehr gute Auslastung der NEP Germany GmbH über das gesamte Jahr hinweg und die Produktion der Special Olympics World Games 2023 aus Berlin als Hostbroadcaster.

Ende des Jahres 2022 konnte die NEP Germany GmbH den Großauftrag der Dyn Media für sich gewinnen, welcher im September 2023 startete. Um diesen Auftrag ausführen zu können, war eine Großinvestition notwendig. Wir mussten den Bau eines Remote IP Broadcast Centers in München, 6 sogenannten Venue Kit Fahrzeuge sowie Regien- und Kommentatorenboxen in Köln bei Dyn Media realisieren. Es handelt sich hier um einen 6 Jahre-Auftrag mit für uns erhebliche Vorlaufkosten, der uns aber in der Zukunft auf Grund des Remote Konzepts sowohl beim Personalaufwand als auch bei den Reisekosten eine erhebliche Reduzierung dieser Gekosten bringen wird.

Auf Grund der oben erläuterten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Lage haben wir einen deutlich erhöhten Aufwand aus der Ü-Wagenproduktionen, den wir wegen den in 2019 abgeschlossenen Verträgen mit fixen Preisen, die bis in das Jahr 2023 laufen, nicht komplett umlegen konnten.

3. Analyse der Vermögens-Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist ausgewogen. Dem Anlagevermögen von EUR 14,52 Mio. (84,8 % der Bilanzsumme) stehen in vergleichbarer Höhe Verbindlichkeiten und Darlehen (EUR 12,145 Mio. = 82 % der Bilanzsumme) aus dem Kreis der Gesellschafter bzw. des Konzerns zur Verfügung. Über die Gesellschafterdarlehen wurde ein Support Letter ausgesprochen. Die Fremdverbindlichkeiten bestehen in konzerneigenen Finanzierungsinstrumenten.

b. Finanzlage

Die langfristige Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Konzern, für den laufenden Geschäftsbetrieb bestehen Kontokorrentvereinbarungen mit Kreditinstituten. Das Zinsergebnis beträgt aufgrund von Ausschüttungen TEUR 328 erhöht (i. Vj. TEUR 649). Der Cash-Flow nach DVFA/SG beträgt TEUR 2.010 (i.Vj. TEUR 2.201).

c. Ertragslage

Wesentliche Ergebnisquelle der NEP Germany GmbH sind die Übertragungswagen und deren vollausgelasteten produktiven Tage. Damit ist unser Rohergebnis mit EUR 16,8 Mio. proportional zum Vorjahr (EUR 15,5 Mio.) mit dem Umsatz gestiegen. Der Rohertrag II (Materialaufwand, Personalkosten) stieg gegenüber 2022 um 7,1 % von EUR 8,7 Mio. auf EUR 9,3 Mio. auf Grund der höheren Gesamtleistung.

Die Belastung unseres Jahresergebnisses durch die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Mehraufwendungen zeigt sich wie bereits im Vorjahr in den Reisesaufwendungen, die um 13 % auf EUR 3,1 Mio. angestiegen sind. Die für uns konzernintern wichtige Kennzahl EBITDA hat ich zwar um 8,2 % verbessert, gleichzeitig ist der Abschreibungsaufwand um über 15 % angestiegen und hat letztendlich zu einer Verschlechterung des Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr geführt.

Unsere Alt-Fahrzeuge sind demnächst vollständig abgeschrieben und haben ein gewisses Alter erreicht. Um mit dem aktuellen sich verstärkenden Technologiewandel mithalten zu können und auch neue Aufträge gewinnen zu können, sind in diesem Bereich weitere Investitionen notwendig.

Bereits im Jahr 2021 haben wir einen neuen Flugcontainer namens "F1-POD" mit Technik ausgebaut und zusätzliches Rüst-Equipment für den Transport auf See- und Luft-Container beschafft. Für die Verlängerung der ServusTV Verträge muss auf Grund der hohen Transportkosten (Frachtkosten per kg) auf Flightcase umgerüstet werden. Der Umbau begann Ende 2023 für die Saison 2024, die in März startet. Der Servus TV Vertrag wurde von 2024 bis in das Jahr 2026 verlängert.

Die bisher getätigten Investitionen in unseren UHD24 und HD2 haben sich sehr positiv auf das Umsatzvolumen im Jahr 2023 ausgewirkt, da wir mit diesem Fahrzeug neben einer großen Auslastung auch an internationalen Groß-Events (Warner Brothers UCI Mountainbike Worldcup, Eishockey WM in Helsinki etc) teilnehmen konnten wie auch weitere nationale Produktionen in 3G HDR und UHD HDR sowie Dolby Atmos (3D Audio) umsetzen konnten.

In 2023 haben wir im Rahmen der Special Olympics in Berlin unsere S8 Ü-Wagen HD31,32,33 und 35 auf 3G HDR "upgegraded" und die bestehende Audio Infrastruktur auf die neueste Lawo MC36 MKII Technologie umgerüstet. Damit sind die Fahrzeuge mit State Of The Art Technik auch für die nächste Zukunft ausgerüstet

Der Bau eines komplett neuen Remote-IP Broadcast Centers mit den zugehörigen Venue Kit Fahrzeugen im Stadion vor Ort ist wegweisend für die Zukunft, da wir es dadurch geschafft haben, ein Glass-to-Glass IP Konzept aufzubauen, welches mit komprimiertem Bild und Ton-Signalen arbeitet und nahezu audiovisuell verlustfrei ist.

So können wir in Deutschland und Europa auch bei schlecht verfügbaren Bandbreiten auf Grund mangelnden Glasfaserausbaus Remote Produktionen durchführen. Die Kamera und Tontechnik befindet sich im Stadion an irgendeinem Ort in Deutschland - die Bild- und Tonregie sowie die Bildtechnik befinden sich stationär ist in München oder bei DYN in Köln und die Mitarbeiter können mehrere Übertragungen gleichzeitig betreuen. Die Standorte München und Köln sind neben weiteren Großstädten Medienmetropolen mit ausreichend verfügbaren Medien-Personal. Das spart uns in der Zukunft Personalaufwand und hilft uns auch hinsichtlich CO 2 Reduktion. Vor allem sind diese Arbeitsplätze deshalb attraktiv, da die Mitarbeiter nicht mehr reisen müssen, sondern nach der Arbeit nach Hause gehen können.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere wesentlichen Leistungsindikatoren sind die abrechenbaren Produktionstage. Diese betrugen im Berichtsjahr 2.616 Tage was ein Anstieg gegenüber 2022 um 13% bedeutet. Daneben steuern wir unser Unternehmen noch durch das EBITDA. Das EBITDA hat sich im absoluten Betrag nur geringfügig erhöht. Demgegenüber sind die Abschreibungen bedingt durch die oben angeführten Investitionen um über 15 % angestiegen.

III. Chancen und Risiken

Die Konzentration auf den Außenübertragungsmarkt sorgt noch immer für geringe Margen bei Aufträgen, welche in Form von befristeten Ausschreibungen temporär vergeben werden und begehrt sind. Die technischen und vor allem seit der Pandemie personellen Anforderungen sind hier sehr hoch und damit verbunden die direkten und indirekten Kosten als auch Investitions- und Instandhaltungskosten.

Die NEP Germany GmbH kann durch ihre gute Stellung auf dem Markt und der hohen Qualifikation ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Aufträge, welche in Form von befristeten Ausschreibungen vergeben werden, über Jahre hinweg halten. An einem Ausbau des Geschäftes wird permanent konzentriert gearbeitet, allerdings ist es aufgrund des großen Wettbewerbsangebot schwierig, weiteres Wachstum zu generieren. Darüber hinaus erschließen wir ein neues Geschäftsfeld durch das Remote IP Broadcast Center und durch die konsequente Weiterentwicklung der eigenen Produktpalette, um das künftige Wachstum langfristig zu sichern und den kommenden Anforderungen des Marktes attraktive Lösungen anbieten zu können.

Die Zusammenarbeit mit DynMedia GmbH und der erfolgreiche Start der Remote Produktion in Deutschland wird sicherlich wegweisend für die Zukunft unserer Firma sein und auch in unserer Branche im Bereich der Serienproduktionen bis zu einem gewissen Maß Bedeutung erlangen.

Der Auftrag umfasst alle Spiele der BBL Basketball Bundesliga, welche die NEP Germany GmbH auch bisher produziert und zudem alle Spiele der HBL1 (Handball Bundesliga) die neu für uns sind. Der DynMedia GmbH Vertrag ist für 6 Jahre datiert und einer der derzeit innovativsten Produktionsaufträge in Europe, denn dieser erfasst den Großteil der circa 700 Spiele im Jahr als sog. Remote Produktion. Im Gegenzug zum Ü-Wagen befindet sich nur die Technik und das technische Personal vor Ort in der Produktionsstätte. Die Bildregie, der Slomobereich, die Bildtechnik und die Tonregie (also die Räume im Ü-Wagen) befinden sich an unserem Standort in München und bei DynMedia in Köln. Die Produktionsstätten Köln und München sind per Hochgeschwindigkeits-Glasfaserleitungen miteinander verbunden. Zudem führen wir auch hiermit den neuen SMPTE 2110 IP Standard bei uns ein, in dem die Signale nicht konventionell über elektrische Leitungen wie der Bildübertragungsstrecke SDI (Serial-Digital-Interface) übertragen werden, sondern komplett auf IP Basis und einem großen Core-Switch Backbone.

Grundsätzlich erkennt man weiterhin die Veränderung des Konsumverhaltens bei den Konsumenten - weg von linearem Fernsehen hin zu On-Demand-Plattformen. Dies bietet große Chancen, das weitere Anbieter in den Markt eintreten, welche auf ihren On Demand Plattformen beispielsweise gesamte Sportlizenzen in ihr Portfolio einbinden und sich uns damit neue Märkte erschließen.

Die NEP Germany GmbH konnte bestehende Großkunden für weitere Jahre vertraglich binden und hält weiterhin aktuell den größten Anteil von Serien-Produktionsaufträgen auf dem deutschen Markt. Dies ergibt eine finanzielle Planbarkeit und Sicherheit; allerdings damit verbunden bleiben die Anforderungen durch die hohen Aufwendungen bestehen, denen wir entgegenwirken müssen.

Die Stagnation im Personalbereich ist in 2023 weiterhin spürbar, denn durch das hohe Produktionsaufkommen und die oben angesprochenen Probleme muss das Fachpersonal zunächst gefunden und dann ausgebildet werden. Die Anzahl an offenen Stellen in der Medienbranche steigt kontinuierlich. Hier fehlen konkrete Ausbildungsberufe für die verschiedenen Berufsbilder der Branche. Um Nachwuchs heranzuziehen, hat die NEP Germany GmbH auch im Jahr 2023 intensiv an Lösungen gearbeitet und konnte erfolgreich eigenes Fachpersonal heranziehen, diverse Ausbildungsstellen generieren und neues Personal akquirieren. Wir haben 2023 einen sehr hohen Aufwand betrieben und werden auch in 2024 alles auf Personal-Akquise und -Ausbildung setzen.

Risiken sehen wir in der Ungewissheit über den Verlauf der Inflation und den steigenden Kosten, vor allem aber in der Entwicklung des Personalmarkts. Risiken erkennen wir auch in den Lieferengpässen bei Herstellern und Lieferanten sowohl bei der Ersatzteil Lieferung als auch bei der Neubeschaffung der technischen Geräte. Dies bedeutet, dass die Vorlaufzeit für planmäßige und unplanmäßige Beschaffungen deutlich höher wird und sich damit die Agilität von unserem Unternehmen schwächt.

Die Anschaffungskosten für unser Equipment sind weiterhin hoch und wir spüren die Auswirkungen der Inflation sehr. In Summe müssen die gesamten höheren Kosten umgelegt und letztendlich an den Kunden weitergegeben werden.

Die NEP Germany GmbH war im Jahr 2023, bedingt durch die Konzerneinbindung und deren Cashpooling, stets liquide. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität durch die Muttergesellschaft sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

IV. Prognose

Das prognostizierte ausgeglichene Ergebnis für 2023 konnten wir aufgrund der oben angeführten Gründe nicht erreichen. Die für die Anlaufphase prognostizierte Belastung des Ergebnisses durch die Einführung des DynMedia Projektes ist vollumfänglich eingetreten.

Die höhere Auslastung durch neu hinzugewonnen Projekte ist ebenfalls eingetreten.

Die hohen Investitionskosten im Jahr 2023 für das neu akquirierte DynMedia Projekt werden das Jahr 2024 durch Abschreibungen noch stärker belasten, da nur ein Teil der daraus erzielten Erträge auf Grund der langen Vertragslaufzeit realisiert werden können.

Dadurch rechnet die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr 2024 mit einem negativen Ergebnis, vor allem verursacht durch die hohen Abschreibungen.

 

München, 24. Januar 2024

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