Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 21628
Vorher
IANUS GmbH
Eingetragen
16.1.2009
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGeld- und WertdiensteTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Vertrieb von Finanzdienstleistungsprodukten, incl. Versicherungs- und Finanzierungsprodukten, sowie der Vertrieb und die Weiterentwicklung von Hausautomationssystemen und Techniken zur Energiekosteneinsparung. Gegenstand ist ferner die nicht erlaubnispflichtige und nicht überwachungspflichtige Vermittlung von Verträgen über den Handel mit Gold- und Edelmetallprodukten; An- und Verkauf von Gold; Vermittlung von Anteilsscheinen einer Kapitalgesellschaft oder Investmentaktiengesellschaft oder von ausländischen Investmentanteilen, die im Geltungsbereich des Investmentgesetzes öffentlich betrieben werden dürften (Anlagevermittlung gem. § 34 f Abs. 1 S. 1 GewO); Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1 a KWG; Abschluss von Verträgen über den Erwerb solcher Finanzanlagen zu vermitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Filiz Schupp
seit 4.9.2023
Prokura
Oliver Schnur
seit 16.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

24.00% identifiziert76.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
O***** S*****
24.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Carsten Schupp Familienstiftung
76.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schupp Holding GmbH
Germany
19.000 €
76.00%
O***** S*****
6.000 €
24.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

IANUS GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 18.542,00 27.100,00
B. Anlagevermögen 20.063,00 15.190,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.676,00 10.865,00
II. Sachanlagen 3.387,00 4.325,00
C. Umlaufvermögen 68.587,27 89.591,33
I. Vorräte 49.585,86 62.717,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.169,72 24.370,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.831,69 2.503,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.400,00 517,14
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 85.667,47 20.223,03
Bilanzsumme, Summe Aktiva 195.259,74 152.621,50

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 45.223,03 0,00
III. Jahresfehlbetrag 65.444,44 45.223,03
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 85.667,47 20.223,03
B. Rückstellungen 1.300,00 24.271,00
C. Verbindlichkeiten 193.959,74 128.350,50
Bilanzsumme, Summe Passiva 195.259,74 152.621,50

Anhang

IANUS GmbH, Wuppertal

1. Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Zusätzliche Angaben wegen nicht Vergleichbarkeit einzelner Positionen des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 Abs. 2 HGB).

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 Satz 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Der Jahresabschluss weißt zum 31.12.2010 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von € 85.667,47 aus.

Um der Überschuldung entgegen zu wirken wurde für ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von € 28.000,00 ein Rangrücktritt erklärt. Zudem besteht für eine Bankverbindlichkeit in Höhe von € 24.278,15 eine werthaltige Bürgschaftserklärung durch einen Gesellschafter. Ferner liegt eine positive Fortführungsprognose vor.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Die Aufwendungen für die Ingangsetzungs- und Erweiterung des Geschäftsbetriebs betreffen Kosten für den erstmaligen Aufbau der Vertriebswege (selbst hergestellte EDV-Programme, Werbung und Unternehmensorganisation). Die Aufwendungen wurden im Jahr 2009 mit den Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig mit ¼ abgeschrieben.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die neu angeschafften beweglichen Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Niedrigere Wertansätze von Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen nach § 254 HGB a.F. beruhen, die in Geschäftsjahren vorgenommen wurden, die vor dem 01.01.2010 begonnen haben, werden unter Anwendung der für sie geltenden Vorschriften in der bis 28.05.2009 geltenden Fassung fortgeführt (Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB).

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält geleistete Vorauszahlungen, soweit diese auf Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag entfallen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs.1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 14.068,59 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: € 19.835,74).

Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von € 10.676,78 (Vorjahr: € 11.382,38).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) betragen wie folgt:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 Jahr € 106.433,25 (Vorjahr € 10.000,65), Verbindlichkeiten aus Lieferungen uns Leistungen 1 Jahr € 17.366,40 (Vorjahr 72.452,60), sonstige Verbindlichkeiten 1 Jahr € 27.540,01 (Vorjahr € 45.897,25), sonstige Verbindlichkeiten 1 bis 5 Jahre € 14.620,08 (Vorjahr € 0,00), sonstige Verbindlichkeiten über 5 Jahre € 28.000,00 (Vorjahr 0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) betragen € 42.620,08 (Vorjahr: € 28.000,00).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Pflichtangaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch

Herrn Oliver Schnur, Versicherungskaufmann

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Wuppertal, den 03. November 2011

IANUS GmbH

Oliver Schnur, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.11.2011 festgestellt.

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