YIT Germany GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 2606
Vorher
Stangl GmbH
Eingetragen
22.12.2003
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Planung und Ausführung haustechnischer Anlagen insbesondere Heizungs-, Klimaund Lüftungsbau sowie Feuerschutztechnik, Facilitymanagement und damit zusammenhängende sowie artverwandte Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Albrecht
seit 21.7.2006
Prokura
Johann König
seit 4.5.2006
Prokura
Ulrich Dr. Möhl
seit 27.12.2005
Prokura
Karl-Walter Schuster
seit 27.4.2004
Geschäftsführer
Albert Vonnahme
seit 18.3.2004
Geschäftsführer
Kurt Hüttinger
seit 5.2.2004
Prokura
Hans Peter Mahl
seit 5.2.2004
Prokura
Manfred Kölbl
seit 5.2.2004
Prokura
Martin Kimmerl
seit 5.2.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
MCE Gebäudetechnik Holding GmbH & Co.KGAUT
94.90%
MCE AGAUT
5.10%

Beteiligungen

NameAnteil
DUATEC GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stangl GmbH

Gstocketwiesenstr. 9
94469 Deggendorf

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2006

Stangl GmbH

01.02.2007

Punkt 1 - Unternehmensgruppe

Die Stangl GmbH ist eine Tochtergesellschaft der MCE Gebäudetechnik Holding GmbH mit Zugehörigkeit zur MCE AG mit Sitz in Linz. Im Sommer 2006 fand eine Umstrukturierung des Unternehmensbereichs Gebäudetechnik statt. Neben der Änderung der Holding­struktur brachte auch die MCE AG 94,9 % ihrer Anteile an der Stangl GmbH Deggendorf in die MCE Gebäudetechnik Holding GmbH mit Sitz in Wien ein. Der Einbringungsstichtag ist der 08.08.2006. Die MCE AG ist weiterhin mit 5,1 % an der Stangl GmbH beteiligt.

Die Stangl GmbH ist im Bereich der Gebäudeanlagentechnik sowie im Facility Service tätig. Tochtergesellschaften existieren in Polen, Tschechien, Rumänien und Bulgarien.

Zum 01.01.2006 hat die Stangl GmbH die gesamte Administration für die Schwestergesellschaft MCE Anlagenbau Germany GmbH (MCE) übernommen.

Punkt 2 - Marktentwicklung

Die allgemeine Konjunktur hat in Deutschland im Laufe des Jahres 2006 deutlich zugenommen (die Hochrechnungen für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts liegen deutlich über 2 %). Diese Entwicklung war in der Investitionsgüterindustrie bereits über das ganze Jahr spürbar. Insbesondere die Investitionen in Maschinen und Ausrüstungen sind bereits seit dem Frühjahr spürbar gestiegen. Im Bereich der Bauindustrie ist dies erst seit Mitte des Jahres bemerkbar. Seit diesem Zeitpunkt haben sich auch die branchenspezifischen Konjunkturindikatoren verbessert. Erstmals seit Jahren wird die Bauwirtschaft wieder einen positiven Beitrag zum Wirtschaftswachstum leisten. Nachdem der Umsatz der Branche 2005 noch um fast 6 % gesunken war, rechnet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie für dieses Jahr mit einem Plus von 2 %. Ebenfalls ist eine leichte Verbesserung der Preissituation am Markt zu sehen, die im Moment jedoch noch deutlich von steigenden Material- und Rohstoffpreisen sowie durch den Anstieg der Personalkosten aufgezehrt wird.

Punkt 3 - Geschäftsentwicklung

Die Auftragseingangslücke aus 2005 und der verhaltene Beginn des Jahres, bedingt durch den harten Winter mit Projektverzögerungen und verschleppten Vergaben, führten im Auftragseingang und noch deutlicher in der betriebswirtschaftlichen Leistung zu einer erheb­lichen negativen Abweichung gegenüber den Budgetzahlen im 1. und im 2. Quartal. Im Laufe des Jahres wurde deutlich, dass die erhofften Konjunkturimpulse erst mit Verzögerungen im Baubereich und damit in unseren Auftragsbüchern ankommen. Zum Jahresende konnte im Auftragseingang das ursprüngliche Budgetziel übertroffen werden. DieLücke in der Leistung dagegen war nicht mehr zu schließen. Dies gilt für den Großanlagenbau und mehr noch für den regionalen Anlagenbau sowie den Service.

Beim Auf- und Ausbau der regionalen Standorte, insbesondere Stuttgart, Frankfurt, Berlin und Essen zeigte sich, dass der Aufbau einen längeren Zeitraum beansprucht wie ursprünglich erwartet und dementsprechend positive Ergebniswirkungen erst für 2007 ff. erwartet werden.

Die Maßnahmen zu Ergebnisverbesserungen wurden weiter getrieben - zum einen im Bereich des Kostenmanagements, zum anderen in der Führung und Unterstützung der Niederlassungen.

Im Bereich Facility Services wurde ein Projekt aufgesetzt mit dem Ziel, Vertriebs-, Kalkulations- und Abwicklungsprozesse weiter zu vereinheitlichen und zu optimieren.

Punkt 4 - Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entwicklung des Auftragseingangs

Die Stangl GmbH hat im Berichtszeitraum 2006 das geplante Auftragseingangsziel leicht übertroffen. Im Errichtungsgeschäft wurde nach einem zurückhaltenden Beginn auch durch die Akquisition einiger Großprojekte (Limbecker Platz; Klinikum Würzburg, Hotel Maritim) das Budget von 95 Mio. € im Ist mit 106 Mio. € um ca. 10 % übertroffen. Diese Großprojekte weisen zum Jahresende erst einen geringen Leistungsstand auf.

Im Bereich Facility Services konnte aufgrund des langsameren Auf- und Ausbaus der regionalen Standorte das geplante Volumen von 40,7 Mio. € im Ist mit 35,5 Mio. € nicht erreicht werden.

Generell hat sich die Qualität der Aufträge, d. h. der Deckungsbeiträge im Errichtungsgeschäft, im Jahresverlauf leicht verbessert.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse liegen mit 124,2 Mio. € auf Planniveau. Der reduzierte Wert gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Abrechnung eines Großprojektes in 2005. Die Bestandsveränderung hat sich im Vorjahr dabei korrespondierend entwickelt. Bei den Umsatzerlösen ist ferner zu berücksichtigen, dass in Abänderung des Vorjahresausweises die Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf in 2006 fakturierte Forderungen aus abgerechneten Projekten direkt von den Erlösen gekürzt wurden. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Hieraus ergeben sich im Vorjahresvergleich um 3,2 Mio. € verminderte Umsatzerlöse.

Die Betriebsleistung (Saldo aus Umsatzerlösen abzüglich Bestandsveränderung zuzüglich um periodenfremde und nicht leistungsinduzierte Bestandteile in Höhe von 1,4 Mio. € bereinigte sonstige betriebliche Erträge) liegt bei 123,3 Mio. € und damit leicht über dem Vorjahresniveau (122,7 Mio. €). Für die Administration der Schwestergesellschaft MCE Anlagenbau Germany GmbH wurden im Berichtsjahr TEUR 600 verrechnet.

Die Materialaufwandsquote hat sich unter anderem auf Grund gestiegener Materialpreise wie auch vermehrtem Zukauf von Fremdleistungen im Verhältnis zur Betriebsleistung von 56,8 % auf 61,8 % erhöht.

Die Personalaufwandsquote hat sich im Verhältnis zur Betriebsleistung von 26,1 % auf 24,5 % vermindert und liegt damit um 1,7 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inkl. Aushilfen) hat sich dabei um 28 Personen vermindert. Die Mitarbeiter trugen durch einen Verzicht auf 5 Tage Jahresurlaub für 2006 mit einem Anteil von rd. 0,4 Mio. € (Minderung der Rückstellungszuführung) zur Ergebnisverbesserung bei.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 10,8 Mio. € ist zurückzuführen auf verschiedene Kostensenkungsmaßnahmen und im Wesentlichen auf den Rückgang des Wertberichtungsbedarfs und der direkten Ausbuchungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rd. 9,9 Mio. €. Im Gegenzug haben sich im Vergleich zum Vorjahr die Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen, die dem neutralen Ergebnis zugerechnet sind, um 5,5 Mio. € vermindert. Insgesamt hat sich im Geschäftsjahr 2006 das periodenfremde und neutrale Ergebnis um 6,5 Mio. € auf 1,3 Mio. € vermindert.

Die Zinsaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesenkt. Hierbei haben sich insbesondere der Kapitalzuschuss der MCE AG zur Stärkung des Eigenkapitals in Höhe von 5,0 Mio. €, die Umwandlung des nachrangigen Darlehens des Gesellschafters über 5,0 Mio. € in Eigenkapital (Einstellung in die Kapitalrücklage) und die deutlich höheren Anzahlungen/Vorauszahlungen im Errichtungsgeschäft positiv ausgewirkt.

Das Unternehmen weist einen Jahresüberschuss von 0,05 Mio. € aus, der bei einer nahezu konstanten Betriebsleistung einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr von ca. 0,3 Mio. € entspricht. Die Verbesserung des Ergebnisses ist dabei im Wesent­lichen zurückzuführen auf Kosteneinsparungen und eine weitere Qualifizierung der Projekt­abwicklung, die in Summe zu einer Verbesserung der Projektergebnisse geführt haben.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. € bzw. 8 % auf 51,6 Mio. €.

Die Investitionen in Sachanlagen wurden wie im Vorjahr auf Ersatzinvestitionen beschränkt. Der Wert der Abschreibungen übersteigt den Wert der Investitionen. Die Anlagenintensität (Sachanlagen im Verhältnis zur Bilanzsumme) hat sich damit von 7,3 % auf 5,8 % vermindert.

Die Erhöhung der Finanzanlagen resultiert aus der Umgliederung des Darlehens an die Driving Center Groß Dölln GmbH, Groß Dölln, welches in den Vorjahren unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen wurde.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen bedingt durch den hohen Abrechnungsstand zum Jahresende 5,2 Mio. € über dem Vorjahreswert.

Das Eigenkapital hat sich durch den Eigenkapitalzuschuss der MCE AG in Höhe von 5,0 Mio. € und durch die Umwandlung des nachrangigen Darlehens (5,0 Mio. €) und Einstellung in die Kapitalrücklage deutlich verbessert. Die EK-Quote liegt bei 10 %.

Die Rückstellungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig abgebaut, die Kontokorrentverbindlichkeiten konnten ebenfalls - bedingt durch den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen von Kunden - zurückgeführt werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter haben sich aufgrund der Darlehensumwandlung und Einstellung in die Kapitalrücklage (5,0 Mio. €) entsprechend vermindert.

Das working capital (kurzfristige Vermögenswerte abzgl. kurzfristige Verbindlichkeiten) hat sich von -1,4 Mio. € auf 0,5 Mio. € erhöht.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2006 konnte ein positiver Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,7 Mio. € erzielt werden. Da im Wesentlichen nur Ersatzinvestitionen getätigt wurden, führte der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit nur zu einem Mittelabfluss in Höhe von 0,4 Mio. €. Die Barkapitalerhöhung um 5,0 Mio. € deckte die Rückführung der kurz-, mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten und führte zu einem Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,3 Mio. €.

Insgesamt ergab sich damit ein Anstieg des Finanzmittelfonds, der ausschließlich die flüssigen Mittel enthält, um 3,6 Mio. € auf 6,9 Mio. € zum Jahresende. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Kreditlinien, die zu keinem Zeitpunkt in voller Höhe ausgeschöpft werden mussten, gesichert.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage haben, sind nicht eingetreten.

Punkt 5 - Personalentwicklung

Zum Jahresende 2006 hat sich die Mitarbeiterzahl (ohne Aushilfen) leicht auf 621 vermindert, davon 305 gewerbliche Arbeitnehmer und 316 Angestellte. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 38 Jahren, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei 9 Jahren. Die Zahl der Auszubildenden beträgt 126.

In Anbetracht des Engpasses "Personalressourcen" hat die Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiter/-innen einen sehr hohen Stellenwert in der Stangl GmbH. Es besteht ein konzernweites Bildungsprogramm unserer österreichischen Muttergesellschaft, an dem die Mitarbeiter im Rahmen der von der Gesellschaft angebotenen Fortbildungsmaß­nahmen teilnehmen. Extern und intern werden umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Führung, Kommunikation, Vertriebstechniken, Vertragsrecht und Projektmanagement.

Punkt 6 - Risiko-Management-Systeme

Das Risikomanagement stützt sich im Wesentlichen auf folgende Teilsysteme:

· Internes Überwachungs- und Kontrollsystem

· Controllingsystem

· Qualitätsmanagement

· Interne Revision

Die Effizienz der Teilsysteme und die Zuverlässigkeit der Überwachungs- und Kontroll­systeme werden regelmäßig überprüft. Die Aufgaben der internen Revision werden von der Konzernrevision wahrgenommen.

Mögliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus nicht beherrschten oder schlecht geführten größeren Anlageprojekten. In der Angebotsphase werden daher alle Projekte einer Risikoanalyse unterzogen. Während der Projektabwicklung finden für ausgewählte Projekte Projektcontrollingsitzungen statt, wo durch den Projektleiter/-kaufmann über den Projektstand (technisch / wirtschaftlich) informiert wird. Bei Projekten > 5,0 Mio. € ist ein Projektbeirat eingesetzt, der in mindestens viermal jährlich stattfindenden Projektbeiratssitzungen die erforderlichen Informationen erhält.

Risiken aus Projekten, die bilanziell nicht erfasst sind, ergeben sich nicht. In einem gerichtlich anhängigen Verfahren gegen die Gesellschaft wird von Seiten des Klägers eine Nachforderung geltend gemacht. Die Geschäftsführung vertritt jedoch die Ansicht, dass die Forderung des Klägers unbegründet und gerichtlich nicht durchsetzbar ist.

Punkt 7 - Künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken

Nach der positiven Entwicklung im abgelaufenen Jahr sind auch die gesamtwirtschaft­lichen Prognosen für 2007 optimistisch. Die deutsche Wirtschaft investiert wieder. Im Wirtschaftsbau haben die Aufträge deutlich zugelegt. Ein großer Teil der Aufträge geht in Büro-, Einzelhandels- und Industriebauten. Auch im öffentlichen Bau sind die Auftragseingänge in den letzten Monaten angestiegen. Daher hegt die Branche Hoffnungen auch auf ein besseres Geschäft mit der öffentlichen Hand in 2007.

Die positive Entwicklung im Auftragseingang im 2. Halbjahr führt zu einem Auftragsbestand, der eine Auslastung von über 50 % für 2007 bereits sicherstellt.

Das vorrangige Ziel ist die Steigerung der Qualität und nicht des Volumens. Der Arbeitsvorrat im Anlagenbau beträgt zum Bilanzstichtag 75,6 Mio. €. Das bedeutet eine Steigerung zum Vorjahr von 45 %. Damit ist die Auslastung der Personalkapazitäten in den nächsten Monaten gesichert.

Neben den Risiken aus nicht beherrschten oder schlecht geführten größeren Anlage­projekten sehen wir weitere Risiken in der Rekrutierung von zusätzlich benötigtem qualifiziertem Personal.

Nachdem die konjunkturelle Belebung im 2. Halbjahr 2006 auch die Gebäudetechnik erreicht hat, haben wir für die Planperiode 2007 - 2009 eine leichte Verbesserung unterstellt.

Eine wesentliche Chance liegt dabei in einer anhaltenden konjunkturellen Belebung sowie dem Ausbau unserer regionalen Präsenz.

Zur Erreichung der geplanten Ziele wird das Hauptaugenmerk gerichtet sein auf:

-  die Stärkung der regionalen Vertriebs- und Abwicklungskompetenz

-  den Ausbau des regionalen Kundendienst- und Wartungsgeschäftes

-  den Aufbau des technischen Facility Managements in ausgewählten Regionen

-  die weitere Optimierung der Prozesse und der Kostenstrukturen

-  die Mitarbeiter-Rekrutierung und Qualifizierung

Die Planung für 2007 sieht eine Zunahme der Beschäftigtenzahl um 70 Mitarbeiter vor. Die Neueinstellungen sind im Bereich Service und zur Stärkung der regionalen Präsenz überwiegend im produktiven Bereich vorgesehen.

Die rollierende Liquiditätsplanung 2007 zeigt keinen zusätzlichen Liquiditätsbedarf soweit die Finanzierer die Kreditlinien und Avalrahmen aufrechterhalten.

In den Folgejahren ist ein moderates Wachstum im Errichtungsgeschäft geplant, während der Bereich Facility Services mit ca. 10 % per anno wachsen wird. Es wird ein Mix von etwa 1/3 Großanlagenbau, 1/3 regionalem Anlagenbau und 1/3 Facility Services in den nächsten Jahren angestrebt.

Die Ergebnisentwicklung geht von einer moderaten Steigerung der Umsatzrenditen auf ca. 2 % in 2009 aus.

Deggendorf, den 1. Februar 2007

 

Karl-Walter Schuster
(Geschäftsführer)

 

Albert Vonnahme
Geschäftsführer

 

Bilanz

A k t i v a
  31.12.2006   31.12.2005  
  EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 
 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche          
 Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten         
 und Werten    85.395,00   69.200,00
II. Sachanlagen 
 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten        
  einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.823.292,97   1.901.176,97  
 2. Technische Anlagen und Maschinen 424.324,00   387.874,00  
 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.108,00 3.003.724,97 885.505,00 3.174.555,97
III. Finanzanlagen         
 1.  Anteile an verbundenen Unternehmen 2.285.271,52   2.285.271,52  
 2. Beteiligungen 18.800,00   18.800,00  
 3. Sonstige Ausleihungen 1.810.809,06 4.114.880,58 0 2.304.071,52
    7.204.000,55   5.547.827,49
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte         
 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 88.044,77   78.816,41  
 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.168.974,51   7.768.644,11  
 3. Geleistete Anzahlungen 139.734,74 7.396.754,02 219.124,04 8.066.584,56
II. Forderungen und sonstige          
 Vermögensgegenstände         
 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.764.476,04   18.582.201,82  
 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.035.062,29   987.373,51  
 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein        
  Beteiligungsverhältnis besteht 20.240,00   20.240,00  
 4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.267.402,17 30.087.180,50 6.414.998,65 26.004.813,98
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten    6.942.946,49   3.358.889,51
    44.426.881,01   37.430.288,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten   383,81   47.855,15
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   0   4.771.062,78
    51.631.265,37   47.797.033,47
  P a s s i v a    
  31.12.2006     31.12.2005
  EUR     EUR
A. Eigenkapital         
 I. Gezeichnetes Kapital 21.192.600,00     16.192.600,00
 II. Kapitalrücklage 6.403.598,89     1.403.598,89
 III. Verlustvortrag -22.367.261,67     -22.092.976,22
 IV. Jahresüberschuss (i. Vj. -fehlbetrag) 52.802,62     -274.285,45
 V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0     4.771.062,78
  5.281.739,84     0
B. Rückstellungen         
 1. Steuerrückstellungen 0     58.152,00
 2. Sonstige Rückstellungen 12.576.629,01     12.201.760,27
  12.576.629,01     12.259.912,27
C. Verbindlichkeiten         
 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.963.783,83     14.752.847,84
 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.469.629,56     2.078.677,56
 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.361.694,78     7.916.614,20
 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 362.334,03     586.250,12
 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein        
  Beteiligungsverhältnis besteht 45.451,17     45.451,17
 6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 3.184.359,10     8.113.599,33
 7. Sonstige Verbindlichkeiten 4.385.644,05     2.043.680,98
  --davon aus Steuern         
    EUR 432.191,32 (i. Vj. EUR 355.413,38)--        
  --davon im Rahmen der sozialen Sicherheit        
    EUR 37.195,76 (i. Vj. EUR 770.591,49)--        
  33.772.896,52     35.537.121,20

Gewinn- und Verlustrechnung

  2006 2005
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 124.183.386,67   169.685.420,61  
2. Verringerung des Bestands an        
 fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie nicht         
 abgerechneter unfertiger Leistungen -4.913.239,71 119.270.146,96 -53.747.204,01 115.938.216,60
3. Sonstige betriebliche Erträge   5.394.053,02   14.716.838,20
    124.664.199,98   130.655.054,80
4. Materialaufwand        
 a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe           
  und für bezogene Waren -28.292.700,02   -26.699.752,68  
 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -47.905.958,04 -76.198.658,06 -43.069.332,29 -69.769.084,97
5. Personalaufwand         
 a) Löhne und Gehälter -24.794.805,32   -26.201.400,85  
 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für         
  Altersversorgung und für Unterstützung -5.428.913,82 -30.223.719,14 -5.729.087,88 -31.930.488,73
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-         
 stände des Anlagevermögens und Sachanlagen    -656.044,82   -654.341,85
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen    -16.580.627,86   -27.406.680,21
     1.005.150,10   894.459,04
8. Erträge aus Ausleihungen des          
 Finanzanlagevermögens  138.050,58   0  
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   311.560,83   405.939,34  
 --davon aus verbundenen Unternehmen          
   EUR 82.682,01 (i. Vj. EUR 36.272,89)--         
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen  -1.303.201,30 -853.589,89 -1.835.853,03 -1.429.913,69
 --davon an verbundene Unternehmen         
   EUR 88.992,82 (i. Vj. EUR 277.552,04)--         
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit    151.560,21   -535.454,65
12. Außerordentliche Erträge    0   422.285,01
13. Sonstige Steuern    -98.757,59   -161.115,81
14. Jahresüberschuss (i. Vj. -fehlbetrag)    52.802,62   -274.285,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2006

A. Allgemeine Angaben

Die Stangl GmbH, Deggendorf, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu Grunde.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In Abänderung der Bilanzierungsmethoden des Vorjahres werden im vorliegenden Abschluss die Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen von im laufenden Geschäftsjahr schluss- oder teilschlussgerechneten Projekten nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, sondern direkt von den Umsatzerlösen gekürzt. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um jeweils TEUR 3.187 vermindert. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.

Des Weiteren wurde eine langfristige Forderung aus den sonstigen Vermögensgegenständen in die sonstigen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens umgegliedert.

Im Übrigen wurden die Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) sind zu Anschaffungs­kosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bezogen auf eine Nutzungsdauer von längstens fünf Jahren, angesetzt.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf frem­den Grundstücken sind mit ihren Anschaffungs-/Herstellungskosten und --soweit ihre Nut­zung zeitlich begrenzt ist-- vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen sind --soweit erforderlich-- abgesetzt.

Bewegliches Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaf­fungs­nebenkosten abzüglich Skonti bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Abschreibung wird im Jahr des Zugangs pro rata temporis berechnet.

Geringwertige Anlagegüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet.

Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie steuerlich aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten wurden nicht zum Ansatz ge­bracht.

Erhaltene Anzahlungen werden entsprechend dem Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB mit zugehörigem Vorratsvermögen verrechnet.

 

31.12.2006

31.12.2005

 

TEUR

TEUR

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

28.089

33.002

Erhaltene Anzahlungen

20.920

25.233

Nettowert unfertige Leistungen

7.169

7.769

 

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Einzelwert­berichtigungen sind --soweit erforderlich-- gebildet.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Erkennbare Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst.

Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalwerten bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Kurs bei Erstverbuchung angesetzt. Währungsverluste bis zum Bilanzstichtag werden erfasst.

 

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung zum 31. Dezember 2006 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 sind im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:

Beteiligungsgesellschaften

Anteils-quote in %

Eigenkapital

Ergebnis

Stangl Polska Sp.zo.o., Walbrzych/Polen

100,00

11.820.157 PLZ

2.651.459 PLZ

WAVICON Technics Polska Sp.z.o.o., Polen[1]

100,00

-2.794.636 PLZ

-2.445.222 PLZ

MCE Building Technology Cesko s.r.o.(vormals Stangl Praha spol. S.r.o.), Prag/Tschechien

100,00

23.194.000 CZK

5.730.000 CZK

Stangl Instalatii SRL, Bukarest/Rumänien

100,00

154.328 RON

-325.239 RON

MCE Gebäudetechnik Bulgaria, Sofia/Bulgarien

100,00

48.894,85 BGN

-69.842,20 BGN

Bromit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH &Co. Vermietungs KG, Mainz[2]

94,00

-21.970,81 EUR

1.552,85 EUR

ProjektentwicklungsgesellschaftEPI-Center GmbH & Co. KG, Deggendorf2

83,33

-745.626,18 EUR

-98.139,31 EUR

EPI-Center Objekt- und Betreiber­gesellschaft mbH, Deggendorf2

83,33

3.707,55 EUR

-722,58 EUR

Stangl Technika d.o.o., Pula/Kroatien, wurde im Berichtsjahr liquidiert.

Unter den Finanzanlagen wird eine Ausleihung an die Driving Center Groß Dölln GmbH, Groß Dölln, ausgewiesen. Diese Forderung wurde bisher unter den sonstigen Vermögensgegen­ständen bilanziert.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

Durch die aktivische Absetzung der Rückstellungen für drohende Verluste aus unfertigen Leis­tungen ergibt sich eine Verminderung des Bilanzwerts um TEUR 820.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 5 (i. Vj. TEUR 3), von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 69 (i. Vj. TEUR 1.812) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Posten sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 2.685 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Von den Guthaben bei Kreditinstituten wurden Beträge von TEUR 3.343 als Sicherheit verpfändet.

Sonstige Rückstellungen

 

TEUR

Garantieleistungen

626

Nacharbeiten

3.752

Urlaub und Überstunden

1.785

Prozesskosten

616

ausstehende Rechnungen

5.099

Jahresabschlusskosten

62

Prämien

234

Abfindungen

284

Altersteilzeit

118

 

12.576

Die Rückstellung für Nacharbeiten beinhaltet noch anfallende Kosten für bereits schlussgerech­nete Projekte. Die Rückstellung für Gewährleistungen beträgt 0,5 % der garantiebehafteten Umsatzerlöse.

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, durch Forderungszession sowie durch Verpfändung von Bankguthaben besichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 362 Verbindlich­keiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter setzen sich wie folgt zusammen:

 

TEUR

Verbindlichkeiten

3.300

abzüglich

 

Verrechnung mit Forderung

-116

 

3.184

 

Diese Verbindlichkeit betrifft zu 100 % den Gesellschafter MCE AG.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 124.183 (i. Vj. TEUR 169.685) entfallen auf:

 

TEUR

Erlöse Inland

125.423

Erlöse Ausland

880

Sonstige Erlöse

2.058

 

128.361

Erlösschmälerungen

4.178

 

124.183

 

Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 34.654 auf den Geschäftsbereich Service, die übrigen Umsatzerlöse wurden im Bereich Gebäudeanlagentechnik erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Im Wesentlichen sind in diesem Posten Erträge aus dem Verkauf von Leasingfahrzeugen, der Kraftfahr­zeugnutzung der Mitarbeiter, aus Leasing Heizanlage, Konzernumlagen an die Tochterfirmen, Overheadberechnung an Schwesterfirmen, Mieterträge sowie Versicherungser­stattungen enthalten.

Periodenfremde Bestandteile sind mit TEUR 862 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, mit TEUR 479 Erträge aus der Auflösung der Einzelwertberichtigungen, mit TEUR 23 Gewinne aus Anlage­abgängen und mit TEUR 25 sonstige periodenfremde Erträge.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Ausgewiesen sind u. a. Raumkosten, Fahrzeugkosten, Werbekosten, Rechts- und Beratungs­kosten, Reisekosten, Reparatur- und Instandhaltungskosten, Miet- und Leasingkosten, Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, Einstellungen in die Wertberichti­gungen zu Forderungen, Forderungsverluste, Einstellungen in die Nacharbeiten- und Prozesskostenrückstellung, Telefon- und Faxgebühren, Schulungskosten, Aufwand für Gewährleistungen sowie Spenden. Der periodenfremde Aufwand beträgt TEUR 89.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Gegenüber mehreren Firmen wurden Patronatserklärungen der Stangl GmbH, Deggendorf, für entstandene Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen an die Firma Stangl Polska Sp.zo.o., MCE Building Technology Cesko s.r.o. (vormals Stangl Praha spol.s.r.o.) und Stangl Instalatii SRL abgegeben.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

 

2007

2008

2009 und folgende

Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Leasingverpflichtungen für Büro- und Geschäftsausstattung

243

229

661

1.133

Kfz-Leasingverträge

794

538

367

1.699

Mietverpflichtungen

1.367

1.323

17.848

20.538

Abnahmeverpflichtung

486

850

0

1.336

 

2.890

2.940

18.876

24.706

 

Per 31. Dezember 2006 valutierte der Avalkreditrahmen auf insgesamt TEUR 56.472.

3.      Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach Gruppen während des Geschäfts­jahres

 

Anzahl

Angestellte

308

Gewerbliche Arbeitnehmer

335

 

643

4. Gesellschafter und ihre Anteile

Die MCE AG ist mit 5,1 % und die MCE Gebäudetechnik Holding GmbH mit 94,9 % beteiligt.

5. Organmitglieder

Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2006 an:

Herr Karl-Walter Schuster, Gröbenzell, Diplom-Ingenieur, VorsitzenderHerr Albert Vonnahme, Rösrath-Forsbach, Diplom-Betriebswirt

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird die Befreiungsvorschrift in Anspruch genommen.

Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Berichtsjahr:

Herr Hermann Lutzenberger, Anif, Diplom-Ingenieur, VorsitzenderHerr Dr. Josef Mayböck, Wien, stellvertretender VorsitzenderHerr Herbert Eberhardt, Winzer, Gas- und Wasserinstallateur, Arbeitnehmervertreter

Aufsichtsratsvergütungen wurden nicht gewährt.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MCE AG, Linz, (Firmenbucheintrag FN 204951Z) einbezogen. Die Stangl GmbH, Deggendorf, ist nach § 291 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Konzernabschluss der MCE AG wird nach den Grund­sätzen der IFRS- Rechnungslegung erstellt.

Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzern:

Auf Grund der Bilanzierung im Konzernabschluss nach IFRS ergeben sich bzgl. einzelner Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Abweichungen zum Einzelabschluss. Abweichend zum Einzelabschluss wird das Grundstück mit Geschäftsgebäude in der Gstocketwiesenstraße im Anlagevermögen aktiviert. Die Bewertung der Bestände erfolgt im Konzernabschluss nach der POC Methode. Im Bereich der Rückstellungen werden handelsrechtlich zulässige Aufwandsrückstellungen im Konzernabschluss nach IRFS als Verbindlichkeiten ausgewiesen.

E.        Unterschrift nach § 245 HGB

Stangl GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Deggendorf, den 1. Februar 2007

Karl-Walter Schuster
Geschäftsführer

Albert Vonnahme
Geschäftsführer

[1] mittelbare Beteiligung

[2] Abschlusszahlen zum 31. Dezember 2005

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

 

Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stangl GmbH, Deggendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buch­führung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag lie­gen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund­lage der von uns durch­geführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund­sätze ord­nungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermö­gens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mög­liche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs­legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschät­zungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 2. Februar 2007

Bayerische Treuhandgesellschaft

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

BauerWirtschaftsprüfer

WaubkeWirtschaftsprüfer

 

Anlagenentwicklung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2006 Zugänge Abgänge 31.12.2006
  EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle  Vermögensgegenstände         
 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
 und ähnliche Rechte und Werte sowie         
 Lizenzen an solchen Rechten und Werten  1.168.468,03 84.106,00 9.673,65 1.242.900,38
II. Sachanlagen         
 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte         
  und Bauten einschließlich der Bauten        
  auf fremden Grundstücken 4.259.710,67 0 0 4.259.710,67
 2. Technische Anlagen und Maschinen 1.850.906,85 105.093,22 345.396,50 1.610.603,57
 3. Andere Anlagen, Betriebs- und         
  Geschäftsausstattung 5.255.239,72 360.145,60 527.021,13 5.088.364,19
   11.365.857,24 465.238,82 872.417,63 10.958.678,43
III. Finanzanlagen         
 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.647.237,20 0 40.056,46 2.607.180,74
 2. Beteiligungen 420.154,17 0 0 420.154,17
 3. Sonstige Ausleihungen 0 1.860.933,75 50.124,69 1.810.809,06
   3.067.391,37 1.860.933,75 90.181,15 4.838.143,97
   15.601.716,64 2.410.278,57 972.272,43 17.039.722,78
   Kumulierte Abschreibungen
     Abschreibungen    
     des    
   01.01.2006 Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2006
   EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle  Vermögensgegenstände         
 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
 und ähnliche Rechte und Werte sowie         
 Lizenzen an solchen Rechten und Werten  1.099.268,03 67.911,00 9.673,65 1.157.505,38
II. Sachanlagen         
 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte         
  und Bauten einschließlich der Bauten        
  auf fremden Grundstücken 2.358.533,70 77.884,00 0 2.436.417,70
 2. Technische Anlagen und Maschinen 1.463.032,85 68.643,22 345.396,50 1.186.279,57
 3. Andere Anlagen, Betriebs- und         
  Geschäftsausstattung 4.369.734,72 441.606,60 479.085,13 4.332.256,19
   8.191.301,27 588.133,82 824.481,63 7.954.953,46
III. Finanzanlagen         
 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 361.965,68 0 40.056,46 321.909,22
 2. Beteiligungen 401.354,17 0 0 401.354,17
 3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
2006_13429_1197541   763.319,85 0 40.056,46 723.263,39
   10.053.889,15 656.044,82 874.211,74 9.835.722,23
       Buchwerte
       31.12.2006 31.12.2005
       EUR EUR
I. Immaterielle  Vermögensgegenstände         
 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte          
 und ähnliche Rechte und Werte sowie         
 Lizenzen an solchen Rechten und Werten      85.395,00 69.200,00
II. Sachanlagen         
 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte         
  und Bauten einschließlich der Bauten        
  auf fremden Grundstücken     1.823.292,97 1.901.176,97
 2. Technische Anlagen und Maschinen     424.324,00 387.874,00
 3. Andere Anlagen, Betriebs- und         
  Geschäftsausstattung     756.108,00 885.505,00
       3.003.724,97 3.174.555,97
III. Finanzanlagen         
 1. Anteile an verbundenen Unternehmen     2.285.271,52 2.285.271,52
 2. Beteiligungen     18.800,00 18.800,00
 3. Sonstige Ausleihungen     1.810.809,06 0
      4.114.880,58 2.304.071,52
      7.204.000,55 5.547.827,49

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