Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 3787
Eingetragen
8.7.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
ist die Herstellung, der Erwerb und der Vertrieb von Konsumgütern jeder Art, insbesondere von Textilien. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Unternehmenszweck beteiligen und solche erwerben, insbesondere deren Geschäftsführung und Vertretung übernehmen . Sie kann Zweigniederlassungen errichten. Sie ist zu allen Geschäften berechtigt, die den Gegenstand des Unternehmens zu fördern geeignet sind.

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Selesch
seit 15.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
90.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZAPATA Mode-Vertriebs-GmbH

Zell am Main (vormals: Würzburg)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht der Gesellschaft 2013

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodelle des Unternehmens

Die Zapata Mode-Vertriebs GmbH und ihre Tochter Modehaus Madison GmbH betreiben Filialen für modische Damen- und Herrenbekleidung, vorwiegend im Young Fashion Bereich. Zielgruppe des Unternehmens ist eine aktive, modisch- und trendorientierte Konsumentenschicht. Die einzelnen Filialen liegen in Würzburg, Koblenz, Ulm, Weiterstadt, Deggendorf, Passau, Hannover, Aschaffenburg, Augsburg, Heilbronn und Limburg.

2. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden aufgrund des Unternehmensgegenstandes nicht vorgenommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nachdem sich das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2012 gegenüber den starken Anstiegen in 2010 und 2011 nur noch moderat um 0,7% steigern konnte, war auch der Anstieg in 2013 durch eine witterungsbedingte Schwächephase im Winterhalbjahr 2012/2013 mit 0,4% vergleichsweise gering.

Aufgrund der anhaltend steigenden Zahl der Erwerbstätigen auf das Rekordniveau von ca. 42 Mio. Personen in 2013 und aufgrund eines weiteren Anstieges des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte von 2,1% nahmen die Konsumausgaben für private Haushalte nach 0,8% in 2012 mit 0,9% in 2013 etwas stärker zu.

War der Anstieg der Verbraucherpreise im Jahr 2011 und 2012 mit jeweils zwei Prozent aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise der vorausgegangenen Jahre vergleichsweise hoch, hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Jahr 2013 mit 1,5% moderat entwickelt. Grund hierfür sind trotz dem deutlichen Anstieg der Lebensmittelpreise um 4,4% und der Strompreise um 11,9% die rückläufigen Preise für Heizöl (-6,0%) und Kraftstoffe (-3,4%).

Alle Zahlen stammen aus dem Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie vom Statistischen Bundesamt.

Bericht über die Branchensituation

Obwohl sich die deutsche Gesamtwirtschaft nach wie vor im Aufschwung befindet war das Jahr 2013 für den Modefachhandel ein sehr ungünstiges Jahr, was die Wetterkapriolen, sowohl im Frühjahr als auch im Winter, angeht. Laut einer Umfrage der Fachzeitschrift Textilwirtschaft schloss der Textileinzelhandel im Jahr 2013 mit minus 2 % ab. Damit setzte sich die negative Entwicklung aus dem Jahr 2012 (-2 %) erneut fort. Zwar waren die Sommermonate Juli und August bei hochsommerlichen Temperaturen recht umsatzstark, jedoch ging dies zulasten der Rendite durch reduzierte Preise.

Die Nachfrage nach Winterjacken und Pullovern blieb bei den spätsommerlichen Temperaturen Ende September und Oktober weit hinter den Erwartungen zurück. Somit haben laut Textilwirtschaft drei von vier Händlern (74 %) das Jahr 2013 mit einem Umsatzminus abgeschlossen. Allein im Dezember meldeten die Young Fashion-Spezialisten laut Textilwirtschaft ein Umsatzminus von durchschnittlich 10 %.

Erste vorläufige Berechnungen des BTE haben ergeben, dass der gesamte Einzelhandel mit Bekleidung und Textilien das Jahr 2013 einen Umsatzzuwachs von einem Prozent verbuchen konnte. Allerdings war die Umsatzentwicklung je nach Vertriebsform sehr unterschiedlich. Konnten vertikale Modeketten aufgrund von Flächenexpansionen ihre Umsätze leicht steigern, haben Mittelständler und Modehäuser laut BTE im Schnitt rund zwei bis drei Prozent Umsatz verloren. Einzig der Versand- und Internethandel mit vorwiegend Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren haben im Jahr 2013 laut BTE-Hochrechnungen erneut 12,5 % Umsatz zulegen können, nachdem bereits in 2012 ein Zuwachs von 12 % verzeichnet werden konnte. Somit entwickelte sich erneut das Segment E-Commerce überproportional gut, was die Frequenzrückgänge im stationären Handel begründet.

Neben der zunehmenden Dominanz des Online-Handels stellt auch nach wie vor die zunehmende Anzahl der Factory Outlet Centern ein Problem dar, da dort Ware mit erheblichen Preisnachlässen angeboten und dementsprechend weitere Frequenz aus den Innenstädten und Einkaufscentern abgezogen wird.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes Geschäfts- und Rahmenbedingungen 2013

Der Start in das Jahr war trotz der anhaltend rückläufigen Kundenfrequenz zufriedenstellend. Allerdings war dies auf den sehr langen und kalten Winter bis in den April hinein und eine Schlechtwetterperiode mit erneutem Wintereinbruch im Mai und dem laufenden Winterschlussverkauf zurückzuführen. Ab März konnten aufgrund des Wetters keine zufriedenstellenden Umsätze mit Sommerbekleidung erzielt werden, was bis in den Spätsommer hinein durch immer wieder auftretende Unwetter anhielt. Nichtsdestotrotz konnte in den letzten beiden Quartalen der Umsatz gesteigert werden auch wenn das Weihnachtsgeschäft aufgrund von frühlingshafter Temperaturen sehr schwach war. Auch der anhaltende und weiter zunehmende Online-Trend, der viele Stadtbesuche erübrigt und somit die Chance für Spontankäufe im stationären Handel verringert, hat die Frequenz weiter geschwächt.

Im März 2013 wurde ein neuer Mietvertrag über ca. 900 qm im sehr gut laufenden und seit 10 Jahren bestehenden Einkaufscenter City Galerie in Augsburg abgeschlossen und eine neue Filiale eröffnet, die vom Start weg sehr positive Ergebnisse erzielte.

Unsere ZAPATA women Filiale in Ulm wurde im 2. Quartal einem Facelift unterzogen und eine ca. 200 qm große Fläche abgetrennt um einen Tom Tailor Denim Franchise Store zu eröffnen. Somit konnte im Verlauf des Jahres die Flächenproduktivität deutlich gesteigert werden.

Die in 2012 eröffnete ZAPATA Filiale in Koblenz konnte aufgrund von sehr starken Frequenzproblemen des Einkaufscenters leider nicht ihr komplettes Potenzial abrufen. Auch in unserer Filiale in Hannover hat sich leider nach dem Umbau zum Men-Store in 2012 keine spürbare Verbesserung eingestellt, sodass über eine Verkleinerung oder Schließung nachgedacht werden musste. Allerdings stellte sich die Situation aufgrund des noch 5 Jahre laufenden Mietvertrages nicht einfach dar, sodass dieses Thema noch in 2014 weiter verfolgt werden muss.

3. Investitionen

In den letzten Jahren hat die Gesellschaft ca. 5,0 Mio. € für die Erweiterung und den Umbau des Filialnetzes aufgewandt. Im Jahr 2013 wurden für die Neueröffnung des ZAPATA-Store in der City Galerie in Augsburg Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von 650.000,00 € vorgenommen.

Die Mietereinbauten in die neue Filiale sowie die gesamte Geschäftsausstattung wurde durch ein Gesellschafterdarlehen finanziert.

Ein Umbau der ZAPATA-Filiale in Ulm und der damit einhergehenden Implementierung eines Tom Tailor Denim Franchise Stores schlug mit ca. 80.000,00 € zu Buche, was komplett durch einen Leasingvertrag finanziert wurde.

Außerdem wurden durch Leasing Investitionen von ca. 50.000,00 € für die Einführung eines Zeitwirtschafts- und Personalplanungssystems (SEAK, Hard- und Software) getätigt, um im Bereich Personalwirtschaft die Produktivität zu steigern.

Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Im März 2013 wurde ein ZAPATA Store im Einkaufscenter "City Galerie" in Augsburg eröffnet.

Im 2. Quartal wurde unser ZAPATA women Store im "Blautalcenter" in Ulm einem Umbau unterzogen und ein Tom Tailor Denim Store integriert.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2013 zu 2012 zwar deutlich positiv entwickelt, allerdings musste auch in 2013 ein Jahresfehlbetrag von 294 T€ (2012: -358 T€) verbucht werden. Dementsprechend ergibt sich aus den letzten Jahren ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 748 T€. Der Verlust des durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages verbundenen Modehaus MADISON GmbH von 212.967,60 € ist im Betriebsergebnis enthalten. Die Bilanzsumme ist von 4.573 T€ in 2012 auf 5.497 T€ in 2013 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten befinden sich insgesamt deutlich innerhalb der von Banken gewährten Kreditlinien. Dementsprechend ist die Liquidität des Unternehmens jederzeit gewährleistet und stellt keinerlei Problem dar.

Zwar konnten die Umsatzerlöse aufgrund der Neueröffnung in Augsburg um mehr als 15 % gesteigert werden, allerdings gingen damit erhöhte Kosten (Miete, Personal etc.) von 4.661 T€ (4.136 T€ in 2012) sowie ein erhöhter Wareneinsatz von 8.033 T€ (7.190 T€ in 2012) einher. Nichtsdestotrotz konnte dadurch der Rohertrag als Differenz aus Umsatzerlösen und Materialaufwand von 7.190 T€ in 2012 auf 8.565 T€ in 2012 um 19 % gesteigert werden.

III. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung in 2014 und Prognose der zukünftigen Entwicklung

Der Start in das erste Quartal 2014 verlief für die Modebranche aufgrund der zu warmen Temperaturen im Januar sehr durchwachsen. Zwar konnten im ersten Quartal die Umsätze im Schnitt laut Umfragen der Fachzeitschrift Textilwirtschaft um 3 % gesteigert werden, allerdings hatten sich die Händler aufgrund der schlechten Vorlagen aus 2013 deutlich mehr erwartet. Die mangelnde Kundenfrequenz und die Onlinekonkurrenz wurden von einigen Händlern als Gründe genannt. Ab April glich die Umsatzentwicklung im deutschen Modehandel einer Achterbahnfahrt mit sehr starken, aber auch sehr umsatzschwachen Wochen. Das Ostergeschäft war für eine Vielzahl der Modehändler enttäuschend, sodass der TW-Testclub, das teilnehmerstärkste Panel im deutschen Textileinzelhandel, für den Ostermonat April bei knapp zwei Drittel der Händler einen Umsatzrückgang verzeichnete. Und nachdem sich die Situation im Mai kurzfristig trotz wechselhaftem Wetter etwas verbesserte schloss das zweite Quartal mit einem Umsatzrückgang von minus 8 % im Juni laut TW-Testclub alles andere als zufriedenstellend ab. Grund hierfür dürfte auch die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gewesen sein, die teilweise Millionen Deutsche vor die Fernseher lockte. So ist es auch zu erklären dass im Juni laut Umfrage der Fachzeitschrift Textilwirtschaft vor allem HAKA-Spezialisten (-16 %) und Young-Fashion-Spezialisten (-12 %) mit hohen Umsatzrückgängen zu kämpfen hatten. Die GfK geht nach ihrer Studie "GfK Einzelhandelsumsatz 2014" erstmalig davon aus, dass sich der Einzelhandelsumsatz um 1 % verschlechtert. Allerdings erwarten die Einzelhandelsexperten der GfK, dass sich die Online-Umsätze weiter erhöhen werden und erwarten ein leichtes Plus von nominal 1,2 % für 2014.

Die Umsatzerlöse der ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH lagen per Ende August aufgrund der schwierigen Wetterlage im Frühjahr und Sommer bei einem Minus von 3,5 %. Jedoch konnte der Bruttogewinn im gleichen Zeitraum um 2,3% gesteigert werden, was auf eine bessere Warenwirtschaft und geringere Wareneinsteuerung zurückzuführen ist. Die Wareneingänge lagen kumuliert bis Ende August bei 10,4 % unter den Wareneingängen des Jahres 2013.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld wird allgemein als gut beurteilt.

Die Arbeitslosenquote liegt auf sehr niedrigem Niveau.

Die im März 2013 eröffnete Filiale in der City Galerie Augsburg erwirtschaftet weiterhin sehr zufriedenstellende Ergebnisse und beeinflusst das Unternehmensergebnis nachhaltig positiv.

Unser neuer Men-Store in Koblenz hat leider nach wie vor mit ein paar Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen, was grundsätzlich auf die sehr schwache Frequenz im neu erbauten Einkaufscenter "Forum Mittelrhein" zurückzuführen ist. Aufgrund der starken Mitbewerber in der Innenstadt, sowie im fußläufig entfernten und etablierten "Löhr-Center" muss hier weiter an unserer Bekanntheit gearbeitet werden.

Für das Geschäftsjahr 2015 wurde im neu erbauten Einkaufscenter Glacis-Galerie in Neu-Ulm ein Mietvertrag über eine Verkaufsfläche von ca. 950 qm unterschrieben, um auch zukünftigen Umsatzrückgängen entgegenzuwirken.

Um für eine weitere Expansion besser aufgestellt zu sein beziehen wir voraussichtlich im Dezember 2014 eine neu angemietete Büro- und Lagerfläche in Zell am Main.

Im Laufe des 1. Quartals 2015 soll dort ein neues Zentrallager eingerichtet werden, um in Zukunft im Bereich Warenwirtschaft noch bessere Ergebnisse zu erzielen und den Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen.

Da die Erweiterung des Filialnetzes der Jahre 2008 bis 2010 in vollem Umfang durch Leasingverträge finanziert wurde werden die nächsten Jahre hier eine wesentliche Verbesserung der Ertragssituation herbeiführen. Mussten in den Jahren 2010 bis 2013 ca. 900.000,00 € jährlich ertragsmindernd für die Finanzierung aufgebracht werden, wirken sich auslaufende Leasingverträge ab Ende 2013 bereits im Jahr 2014 mit nur 578.000,00 € positiv auf das Unternehmensergebnis aus. Im Jahr 2015 beträgt die Ergebnisverbesserung im Vergleich zu 2012 durch abgelöste Leasingverträge 663.000,00 €. So kann bis 2017 mit positiven Effekten für die Erträge der ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH gerechnet werden.

Aufgrund dieser positiven Prognose halten wir eine Fortführung des Unternehmens für möglich.

2. Risikobericht

Allgemeiner Risikobericht

Zur Erkennung von bestandsgefährdenden Risiken hat das Unternehmen ein (vereinfachtes) Risikomanagementsystem, welches auf zeitnahen (monatlichen) Auswertungen der Finanzbuchführung und der Kostenrechnung basiert, installiert.

Die wesentlichen Risiken des Unternehmens liegen nach wie vor hauptsächlich in der Zunahme der Mitbewerber im Online Sektor sowie in der teilweise aggressiven Expansionspolitik von meist ausländischen und preisaggressiven vertikalen Filialisten.

Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können sich aus folgenden Bereichen ergeben:

Weitere Risiken liegen in der zukünftigen Entwicklung einzelner Filialstandorte. Die Mietverträge der Filialen sind langfristig geschlossen und erlauben kaum flexible Anpassung an Marktbedingungen. In der Vergangenheit ist uns aber immer gelungen auf Veränderungen des Umfeldes dynamisch einzugehen. Potential zur Ergebnisverbesserung sehen wir insbesondere noch im Bereich Warenwirtschaft. Hier soll mittelfristig ein Zentrallager eingerichtet werden, das es uns erlaubt die Filialen deutlich wirtschaftlicher mit Ware zu bestücken und damit insgesamt die Wareneinsätze und die Abschriften zu reduzieren.

Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist leicht angespannt; es sind jedoch keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der ersten Skontofrist gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Krediten, Darlehen und über Kreditlinien verschiedener Banken. Wir sind weiterhin auf die finanzielle Unterstützung durch Darlehensgeber angewiesen, da die dargestellte Ergebnisentwicklung dies erfordert.

3. Beteiligungen

Das mit ZAPATA verbundene Unternehmen Modehaus MADISON GmbH die Tendenz aus 2012 (Umsatzplus von 1,3 %) leider nicht bestätigen und hat das Jahr 2013 mit einem Umsatzminus von 7,8 % deutlich schlechter abgeschnitten (Bruttogewinn -6,2 %). Dies ist vor allem auf die schwierige Wetterlage in 2013 sowie auf eine Sanierung des Straßennetzes und Marktplatzes vor der Filiale in Heilbronn zurückzuführen.

Die Modehaus MADISON GmbH weist 2013 einen Verlust von 212.967,60 € aus, welcher durch einen am 18.07.11 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag durch die ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH getragen wird.

Die Ertragsentwicklung des Tochterunternehmens AB Textil Vertriebs GmbH ist negativ, aber von untergeordneter Größenordnung.

 

Würzburg, den 2. September 2014

ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH

gez. Torsten Selesch

Bilanz zum 31.12.2013

Aktiva

    31.12.2013   Vorjahr
  Euro Euro TEuro TEuro
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung u. Erweiterung des Geschäftsbetriebes   0,00   0
B. Anlagevermögen   1.702.986,88   1.227
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.344,60   5  
II. Sachanlagen 1.396.592,99   924  
III. Finanzanlagen 298.049,29   298  
C. Umlaufvermögen   2.972.070,34   2.853
I. Vorräte 2.146.221,73   2.016  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 766.984,13   798  
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 58.864,48   39  
D. Rechnungsabgrenzungsposten   74.247,35   39
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   748.010,32   454
Summe Aktiva   5.497.314,89   4.573

Passiva

       
    31.12.2013   Vorjahr
  Euro Euro TEuro TEuro
A. Eigenkapital   0,00   0 *
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59   26  
II. Gewinnvortrag -479.927,80   -122  
III. Jahresfehlbetrag -293.647,11   -358  
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 748.010,32   454  
B. Rückstellungen   306.763,93   300
C. Verbindlichkeiten   5.190.550,96   4.273
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.040.497,36   1.204  
- davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr € 104.497,36 (Vj. T€ 578)        
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren € 436.000,00 (Vj. T€ 126)        
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren € 500.000,00 (Vj. T€ 500)        
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 358.744,72   338  
- davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr € 358.744,72 (Vj. T€ 338)        
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.791.308,88   2.731  
- davon aus Steuern € 328.026,73 (Vj. T€ 283)        
- davon im Rahmen der soz. Sicherheit € 49.201,84 (Vj. T€ 30)        
- davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr € 1.774.975,38 (Vj. T€ 508)        
- davon mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren € 2.016.333,50 (Vj. T€ 2.223)        
Summe Passiva   5.497.314,89   4.573

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2013

    Stand
31.12.2013
  Vorjahr
  Euro Euro Euro Euro
1. Rohergebnis   8.565.215,75   7.209
2. Sonstige betriebliche Erträge   100.551,25   49
3. Personalaufwand:   3.060.597,35   2.518
a) Löhne und Gehälter 2.511.565,20   2.057  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 549.032,15   461  
4. Abschreibungen   868.069,11   749
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen   4.660.956,89   4.136
6. Erträge aus Beteiligungen   0,00   50
7. Erträge aus Gewinnübernahme   -212.967,60   -187
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   5.260,16   8
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   231.765,31   176
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -363.329,10   -450
11. Außerordentliche Erträge 519.315,55   545  
12. Außerordentliche Aufwendungen 448.652,87   468  
13. Außerordentliches Ergebnis   70.662,68   77
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   28,69   -15
15. Sonstige Steuern   952,00   0
16. Jahresfehlbetrag   -293.647,11   -358

Anhang zum 31.12.2013

der Zapata Mode-Vertriebs GmbH mit Sitz in Würzburg

I. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 264 ff. HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist in einer EDV-gestützten Anlagekartei erfasst. Auskunftsgemäß wird das Sachanlagevermögen jährlich körperlich aufgenommen und mit der Anlagekartei abgestimmt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben.

Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen.

Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten sind abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt.

Anlagespiegel

  Anschaffungs- Herstellungsk. 01.01.2013 Zugänge Abgänge Umbuchungen
  Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 41.000,45 52.465,40 51.102,00 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.929.842,19 699.355,86 163.915,23 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 384.235,35 82.595,48 26.064,90 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbund. Unternehmen 296.549,29 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 1.500,00 0,00 0,00 0,00
  2.653.127,28 834.416,74 241.082,13 0,00
  Abschreibung Zuschreibungen Buchwert 31.12.2013
  Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.019,25 0,00 8.344,60
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.165.335,83 0,00 1.299.946,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 344.119,93 0,00 96.646,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbund. Unternehmen 0,00 0,00 296.549,29
2. Beteiligungen 0,00 0,00 1.500,00
  1.543.475,01 0,00 1.702.986,88

Finanzanlagen

Angaben von Namen, Sitz, Beteiligungsquote, Eigenkapital und Jahresergebnis entfällt mit Hinweis auf § 286 Abs. 3, Satz 1, 2 HGB.

Das Umlaufvermögen enthält Vorräte an fertigen Erzeugnissen und Waren, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beträgt 74.247,35 € und enthält im Wesentlichen Werbekostenbeiträge und Warenrechnungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Kosten für die Rückbauverpflichtung, die Kosten für den ausstehenden Urlaub, Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen, Nebenkostennachzahlungen, Interne Jahresabschlusskosten sowie Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2013

Gesamt Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
einem Jahr 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.040.497,36 104.497,36 436.000,00 500.000,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 358.744,72 358.744,72 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 3.791.308,88 1.774.975,38 2.016.333,50 0,00
  5.190.550,96 2.238.217,46 2.452.333,50 500.000,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch:

selbstschuldnerische unbeschränkte Bürgschaft der Modehaus Madision GmbH

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 3.047 T€. Die Verpflichtungen betreffen Mietverträge (T€ 2.452) und Leasing (T€ 595).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 1.000.000,00 €; der Gläubiger ist im Range hinter den Verbindlichkeiten der Gesellschaft zurückgetreten. Eine Besicherung besteht nicht.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 2.016.333,50 € sind besichert durch die Ladeneinbauten in den Filialen Koblenz, Augsburg, Würzburg und Warenbestand.

Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Verbindlichkeiten aus Mietbürgschaften 909.257,27 €

c) Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

  2013 2012
  T€ T€
Rohergebnis 8.565 7.209

IV. Ergänzende Angaben und Erläuterungen

Organe

Als alleiniger Geschäftsführer der ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH mit Sitz in Würzburg ist Herr Torsten Selesch bestellt.

Die Gesellschaft hat die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB zutreffend in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung in 2013 durchschnittlich 254 Mitarbeiter, einschließlich Teilzeitkräften. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Der Jahresabschluss 2013 wurde von der Gesellschafterversammlung am 15.12.2014 festgestellt.

 

Würzburg, den 30. Juli 2014

ZAPATA Mode-Vertriebs GmbH
mit Sitz in Würzburg

gez. Torsten Selesch, Geschäftsführer

Bescheinigung

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Zapata Mode-Vertriebs GmbH mit Sitz in Würzburg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Feststellung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weise ich auf folgende Sachverhalte hin:

Im Abschnitt "Vermögens-, Finanz- und Ertragslage" im Lagebericht ist ausgeführt, dass die Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 748.010,32 € ausweist, jedoch nicht im Sinne von § 19 InsO überschuldet ist, weil ein Darlehensgeber einen qualifizierten Rangrücktritt von insgesamt 1.000.000,00 € auf seine Darlehensforderungen erklärt hat.

Darüber hinaus wird in Abschnitt "Spezieller Risikobericht" ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft auf der Grundlage der dargestellten Ergebnisentwicklung weiterhin von der finanziellen Unterstützung durch Darlehensgeber abhängt.

 

Würzburg, den 24. November 2014

Dipl.-Btw. Willi Fuhren, vereidigter Buchprüfer

 

Würzburg, den 17. Dezember 2014

gez. Dipl.-Btw. Willi Fuhren, vereidigter Buchprüfer

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