Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 4089
Eingetragen
8.2.2005
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von TurbinenHerstellung von Handwerkzeugen
Gegenstand
ist die Herstellung und der Vertrieb von Dreh- und Frästeilen aller Art, die Montage von Baugruppen und Systemen sowie deren Handel und der Handel mit allen damit im Zusammenhang stehenden Nebenprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Wabbersen
seit 19.1.2017
Prokura
Carola Mayer
seit 19.1.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Andra Tech International B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
60.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mayer Feintechnik GmbH

Göttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell

Mayer Feintechnik ist seit über 50 Jahren als Spezialist für feinmechanische Metallverarbeitung im Markt vertreten und tätig als Zulieferer und Systemlieferant für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Unsere Produktpalette umfasst die Herstellung hochpräziser feinmechanischer Bauteile, Systeme und Komponenten in kleinen und mittleren Losgrößen für die Bereiche der optischen Industrie, der Medizintechnik, der Lasertechnik, der Messtechnik und anderer Branchen.

2. Zweigniederlassungen und Standorte

Der gesellschaftsrechtliche Sitz des Unternehmens ist in Göttingen. Der wesentliche Produktionsstandort befindet sich seit dem 29. Juni 2018 in der Marie-Curie-Str. 1, Göttingen. Darüber hinaus gibt es einen Standort für den Geschäftsbereich der Demontage in der Ernst-Ruhstrat- Str. 8, Göttingen.

3. Forschung und Entwicklung

Eine wesentliche eigene Forschung findet nicht statt.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen einer wirtschaftlichen Rezession, gekennzeichnet durch einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um -0,3 %. Diese Entwicklung reflektiert die anhaltenden globalen Unsicherheiten, einschließlich geopolitischer Spannungen und der Auswirkungen langfristiger Pandemiefolgen, die sich negativ auf die Wirtschaftsleistung in Deutschland auswirkten.

Die Inflationsrate blieb weiterhin eine zentrale Herausforderung, getrieben durch anhaltend hohe Energiepreise und Lohnkostensteigerungen, welche die Produktionskosten in vielen Branchen in die Höhe trieben. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.

Als Reaktion auf die Inflation und mit dem Ziel, die Wirtschaft zu stabilisieren, passten die Zentralbanken ihre Geldpolitik an, was zu einem Anstieg der Zinssätze führte. Diese Maßnahmen hatten direkte Auswirkungen auf die Kreditkosten für Unternehmen und Haushalte.

Die Rezession und die wirtschaftlichen Unsicherheiten beeinträchtigten den Arbeitsmarkt, wobei die Arbeitslosenquote leicht anstieg. Dies spiegelt die Zurückhaltung der Unternehmen wider, neue Stellen zu schaffen oder zu besetzen, insbesondere angesichts des Fachkräftemangels, der weiterhin eine signifikante Herausforderung darstellt. Die Arbeitslosenquote in Deutschland stieg von 5,3 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,7 % im Jahresdurchschnitt 2023.

Der ifo-Geschäftsklimaindex lag im Januar 2024 bei durchschnittlich 85,2 Punkten. Somit liegt der Index sogar unter dem Niveau des Vorjahres. Der Geschäftsklimaindex ist im April 2020 aufgrund der Corona-Krise auf den historischen Tiefstand von 75,2 Punkten gefallen, der Durchschnittswert im Jahr der Corona-Krise ist auf den historischen Tiefstand von 75,2 Punkten gefallen, der Durchschnittswert im Jahr 2020 betrug 89,2 Punkte. Im Jahr 2021 hellte sich die Stimmung unter den Unternehmen auf, der Geschäftsklimaindex stieg auf 97,3 Punkte.

Zu Beginn des Jahres 2022 verbesserte sich die Stimmung weiter, brach dann jedoch unter anderem durch den Krieg in der Ukraine wieder ein. Der Durchschnittswert des Jahres 2022 lag bei 90,4 Punkten. Auch 2023 beurteilten die Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage eher pessimistisch - der durchschnittliche Geschäftsklimaindex lag bei 88,9 Punkten.

Für die metallverarbeitende Branche war das Jahr 2023 besonders herausfordernd. Der Rückgang des BIP und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten wirkten sich negativ auf die Nachfrage aus. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten einige Unternehmen der Branche ihre Position durch strategische Anpassungen, wie die Fokussierung auf innovative Technologien und Nachhaltigkeit, stärken. Die hohen Rohstoffpreise und der anhaltende Fachkräftemangel blieben jedoch kritische Faktoren, die die Betriebskosten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinflussten.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz im Jahr 2023 hat T€ 16.984 (i.V. T€ 17.425) betragen. Er ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,5 % gesunken. Dieser Wert spiegelt den sinkenden Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe wider. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 5,1 % niedriger.

Ein Großkunde hat im Geschäftsjahr das Auftragsvolumen temporär deutlich reduziert, da der Kunde seinerseits mit einem Auftragsrückgang konfrontiert wurde. Besonders positiv zu erwähnen sind die Branchen Halbleitertechnik und Medizintechnik, wo wir weiterhin Marktanteile gewinnen konnten. Das geplante Umsatzwachstum von etwa 10 % wurde jedoch nicht erreicht.

Das Rohergebnis im Jahr 2023 hat T€ 10.681 (i.V. T€ 10.183) betragen und ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 5 % gestiegen, was auf eine verbesserte Auslastung der vorhandenen Kapazitäten hindeutet.

Die gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Lohnkosten belasteten im Laufe des Jahres weiterhin das operative Ergebnis. So haben sich die Energiekosten zwar etwas erholt. Sie liegen allerdings im Durchschnitt immer noch bei T€ 31 monatlich und damit rd. 41 % höher als in den ersten Monaten des Vorjahres (T€ 22).

Die Investitionen in Anlagevermögen im Geschäftsjahr betrugen T€ 231.

Die Gesellschaft hat als Organgesellschaft mit der Andra Tech Germany Holding GmbH als Organträgerin am 30. März 2023 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Vertrag wurde am 8. Juli 2023 ins Handelsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen und gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2023.

Die Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 von der Andra Tech Germany Holding GmbH übernommen, welche wiederum Teil der Andra Tech Group mit Sitz in den Niederlanden ist.

Im Geschäftsjahr wurden mehrere Projekte begonnen, um das Unternehmen in die Konzernstruktur einzubinden.

Wesentlich für die Kaufentscheidung der Andra Tech Group war die Möglichkeit, mit Mayer Feintechnik als erstes deutsches Unternehmen das Geschäft nach Deutschland auszuweiten. Daher hat man sich trotz sinkenden Umsatzes entschieden, weitere Kapazitäten und Personal aufzubauen, um das geplante Wachstum der kommenden Jahre zu realisieren.

Aufgrund der guten Gesamtentwicklung der Gruppe ist Mayer Feintechnik nicht ausschließlich auf Fremdkapital von Banken angewiesen, sondern kann sich über die Gruppe Kapital beschaffen.

2.1. Produktion und Produktpalette

Mit dem Umzug in unser neues Werk haben wir nicht nur unsere Produktionskapazitäten erweitert, sondern auch unser Fertigungsverfahrensspektrum verfeinert. Zu unseren hochentwickelten Verarbeitungstechniken zählen nun klassische Dreh- und Frästeilebearbeitung sowie Veredelungsprozesse wie Schleifen, Honen, Schweißen, Rohrbiegen, Glasperlstrahlen und Trivialisieren.

Unsere Dienstleistungen umfassen zudem Ultraschallreinigung, Montage, Demontage und präzise Messungen. Wir spezialisieren uns auf Reinraummontagen der Klasse 1.000/ISO 6 und bieten komplexe Baugruppen und Systeme an, die insbesondere in der Lasertechnik, in der optischen Industrie, in der Medizintechnik und in der Halbleitertechnik nachgefragt werden. Unsere Fähigkeit, hochqualitative Produkte und Dienstleistungen anzubieten, stärkt unsere Wettbewerbsposition signifikant.

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten wir eine Zunahme unserer Lagerbestände um T€ 548 auf einen Gesamtinventurwert von T€ 3.524, was die positive Geschäftsentwicklung und unsere optimistischen Erwartungen für das kommende Geschäftsjahr 2024 unterstreicht.

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen in Deutschland tätig. Die im Ausland (Drittland) getätigten Umsätze betragen wie im Vorjahr weniger als 10 %.

2.2 Marketing-Aktivitäten

Unser Marketingansatz ist darauf ausgerichtet, sowohl die digitale Präsenz als auch die persönliche Kundenbindung zu stärken. Zentraler Pfeiler hierbei ist unsere Online-Präsenz, die durch einen kontinuierlich aktualisierten Internetauftritt und gezielte Social-Media-Strategien auf Plattformen wie Facebook, Instagram und LinkedIn realisiert wird. Diese Online-Plattformen bieten eine umfassende und interaktive Darstellung unserer Unternehmenswerte, unseres Leistungsportfolios und unserer Unternehmenskultur.

Im Jahr 2018 haben wir einen neuen Imagefilm lanciert, der speziell auf die Bedürfnisse und Interessen unserer Zielkunden zugeschnitten ist. Dieser Film hat sich als ein effektives Instrument erwiesen, um unsere Reichweite über regionale Grenzen hinweg zu erweitern und sowohl neue Kunden anzuziehen als auch bestehende Kundenbeziehungen zu festigen. Der Imagefilm betont unsere Fertigungskompetenz, unsere Innovationsführerschaft und unser Engagement für Qualität, was zu einer verstärkten Markenwahrnehmung beigetragen hat.

Durch diese gezielten Marketing-Aktivitäten konnten wir nicht nur unsere Marktposition festigen, sondern auch unseren Kundenstamm erweitern und unsere Marke als Synonym für Exzellenz und Zuverlässigkeit im Bereich der feinmechanischen Fertigung etablieren.

2.3. Personalbestand und Personalplanung

Unser Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 118 (i.V. 104) Mitarbeiter und hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 14 Mitarbeiter erhöht. Wie in den Vorjahren nutzen wir neben dem festen Mitarbeiterbestand die Möglichkeiten von Leiharbeitnehmern zur Abdeckung von Kapazitätsspitzen. Im Geschäftsjahr 2023 liegen die Kosten für Leiharbeitnehmer aufgrund unseres höheren Personalbedarfs mit T€ 193 (i.V. T€ 314) oberhalb des Vorjahresniveaus.

Die Gesellschaft hat einen Bedarf an Fachkräften und steht hier in Konkurrenz zu vielen Firmen in der Region. Um dem zu begegnen, hat die Mayer Feintechnik GmbH verschiedene Kanäle zur Mitarbeitergewinnung, unter anderem Soziale Medien und Bonusprogramme für Mitarbeiter, erschlossen. Diese Maßnahmen haben sich als erfolgreich erwiesen und zu einer Steigerung der Mitarbeiterzahlen geführt. An der Verbesserung der Recruiting-Prozesse wird permanent gearbeitet. Außerdem bietet das Unternehmen diverse Benefits für die Mitarbeiter zur Begegnung der Fluktuation, welche auf niedrigem Niveau ist.

2.4. Umweltschutz und Qualitätsstandards

Für die Bereiche Gefahrgut, Brandschutz und Sicherheit wurde ein Ingenieurbüro als externes Unternehmen beauftragt. Hierdurch ist sichergestellt, dass alle Umweltschutz- und Qualitätsstandards gewährleistet sind.

Im Berichtszeitraum ereignete sich ein bedauerlicher Vorfall in unserem Produktionsbetrieb, bei dem aufgrund eines Unfalls eine begrenzte Menge Kühlschmierstoff in das Abwassersystem gelangte. Dieser Vorfall wurde unverzüglich nach seiner Entdeckung gemeldet, gemäß unseren strengen Sicherheitsprotokollen und im Einklang mit den geltenden Umweltgesetzen.

Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen zu minimieren und den Vorfall zu managen. Dazu gehörten die schnelle Isolierung des betroffenen Bereichs, die Einleitung von Notfallverfahren zur Schadensbegrenzung und die Durchführung einer gründlichen Untersuchung, um die Ursache des Vorfalls zu ermitteln und zukünftige Risiken zu minimieren.

In Zusammenarbeit mit den zuständigen Umweltbehörden wurde eine umfassende Bewertung der Umweltauswirkungen vorgenommen. Weiterhin wurden korrigierende und präventive Maßnahmen implementiert, um sicherzustellen, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft verhindert werden. Zu diesen Maßnahmen zählten die Überarbeitung unserer Sicherheitsprotokolle, die Verstärkung unserer internen Schulungen zur Unfallprävention und die Investition in verbesserte Sicherheitssysteme und -ausrüstungen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Ertragslage

Das Rohergebnis des Geschäftsjahres 2023 hat durch interne Kapazitätsausweitung T€ 10.681 betragen. Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 2,5 % gefallen.

Die Wareneinsatzquote ist von 42,7 % im Jahr 2022 auf 39,3 % gefallen. Das ist u.a. auf die Rohstoff- und Energiekosten zurückzuführen, welche sich nach dem Anstieg im Jahr 2022 im Geschäftsjahr 2023 normalisiert haben.

Der Personalaufwand des Geschäftsjahres 2023 hat T€ 5.653 betragen und ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 609 gestiegen. Die Personalaufwandsquote hat rd. 32,0 % (i.V. rd. 27,8 %) betragen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Mitarbeiterzahlen zurückzuführen.

Das Jahresergebnis nach Steuern (vor Gewinnabführung) beträgt T€ 325 und liegt um T€ 548 unter dem Vorjahr.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben am 31. Dezember 2023 T€ 1.984 betragen. Sie sind gegenüber dem Vorjahr stichtagsbedingt um T€ 212 gestiegen. Diesen Forderungen stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 819 (i.V. T€ 756) gegenüber. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden am 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 1.369 (i.V. T€ 1.530).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ -524 (i.V. T€ 875). Der Rückgang ist insbesondere auf das niedrigere Periodenergebnis zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug aufgrund erhöhter Investitionen ins immaterielle Anlagevermögen T€ -230 (i. V. T€ -133). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ 779 im Jahr 2023 (T€ -421 in 2022) und ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens zurückzuführen.

Trotz des Rückgangs des Cashflows war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Bestand an liquiden Mittel am 31. Dezember 2023 beträgt T€ 89.

Das Eigenkapital im Jahr 2023 ist aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Andra Tech Germany Holding GmbH unverändert geblieben. Die Eigenkapitalquote verminderte sich von 42,4 % im Vorjahr auf 38,0 % im Geschäftsjahr 2023. Dies ist maßgeblich auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen.

Für die Finanzierung des Maschinenparks bedient sich die Gesellschaft einer Finanzierung in Form von Leasing. Die Leasingverträge haben in der Regel eine Laufzeit von fünf bis acht Jahren und werden durch Kauf der Maschinen beendet. Der Wert der sich im Leasing befindlichen Maschinen beläuft sich auf ca. acht bis zehn Mio. Euro. Die jährlichen Leasingzahlungen liegen bei etwa 1,5 Mio. Euro, wobei der überwiegende Teil der Verträge schon im fortgeschrittenen Status ist.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren mit Bezug auf die Ertragslage unserer Gesellschaft sind das Betriebsergebnis und das Jahresergebnis.

Das Jahresergebnis ist zurückgegangen und damit nicht zufriedenstellend. Allerdings wurden auch Investitionen im Personalbereich getätigt, um das geplante Wachstum im Jahr 2024 vorzubereiten.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren mit Bezug auf die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft sind Liquidität und Eigenkapitalquote.

2022 2023
Liquidität in T€ 64 89
Eigenkapitalquote in % 42,4 38,0

Die Leistungsindikatoren zeigen die Stabilität des Unternehmens und ermöglichen freies wirtschaftliches Handeln.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Personalaus- und -weiterbildung ist eines der zentralen Themen in unserem Unternehmen. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, bilden wir weiterhin aus und wollen die Ausbildungsplätze um fünf auf insgesamt acht erhöhen. Regelmäßige systematische Schulungen und ein Schulungsplan garantieren die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Soziale Themen, wie Integration von Migranten und neuen Mitarbeitern, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, flexible Arbeitszeiten, Förderung der Gemeinschaft, Verzicht auf Leistungslohn, Spenden an soziale Einrichtungen, sind nur einige Themen unseres sozialen Engagements als Unternehmen.

Umweltbelange, wie Energiemanagement, Energierückgewinnung, Nutzung erneuerbarer Energien, Recycling sowie die Schonung vorhandener Ressourcen, werden aktiv vorangetrieben. Der Neubau des Standortes war ein wesentlicher Bestandteil, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Langfristige Partnerschaften zu Banken, Kunden, Lieferanten und sonstigen Partnern werden aktiv gepflegt und sind Teil einer langfristigen Unternehmensstrategie.

C. NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

D. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Prognosebericht

Wie auch in der Vergangenheit zeichnet uns die erfolgreiche Abgrenzung zum Wettbewerb durch hohe Qualitätsstandards und eine Vielzahl von feinmechanischen Bearbeitungsmöglichkeiten aus. Die hohe Qualität unserer Produkte wird voraussichtlich auch in Zukunft entsprechende Verkaufserfolge erzielen.

Unser Unternehmen befindet sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Gegenwärtig ist davon auszugehen, dass eine gute Auftragslage nachhaltig sein wird. Insgesamt bleibt festzustellen, dass die wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens als positiv beurteilt werden kann.

Für das laufende Geschäftsjahr ist bei einer gleichbleibenden konjunkturellen Entwicklung davon auszugehen, dass die Umsätze im Jahr 2024 auf T€ 20.000 steigen.

2. Risikobericht

Unser Dienstleistungsangebot an Fertigungsverfahren schätzen wir für die kommende Zeit als gut ein. Steigende Rohstoffpreise auf dem Beschaffungsmarkt, der Fachkräftemangel und steigende Personalkosten können unsere Ertragslage beeinträchtigen.

Bestandsgefährdende Risiken können wir gegenwärtig nicht erkennen. Ein Kursrisiko existiert nicht. Im Geschäftsjahr wurden 100 % der Umsätze in Euro fakturiert. Einkäufe in fremden Währungen gab es ebenfalls nicht. Ein starker Rückgang der Kundennachfrage wäre ein wirtschaftliches Risiko, welches mittel- bzw. langfristig nicht ausgeschlossen werden kann.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Konzernzugehörigkeit sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten.

3. Chancenbericht

Dank der sorgfältigen Überwachung unserer Leistungsindikatoren sowie der kontinuierlichen Analyse der Marktsignale, die aus Quellen wie Branchenberichten, Kundenfeedback und Wettbewerbsanalysen stammen, blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der stetige Anstieg des Auftragseingangs, der auf die erfolgreiche Umsetzung unserer Vertriebsstrategie sowie auf die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zurückzuführen ist (Quelle: interne Datenanalyse), verdeutlicht die Nachhaltigkeit und Zufriedenheit in Bezug auf unsere Leistung.

Unser Bestreben, kontinuierlich Informationen aus dem Markt, dem Wettbewerbsumfeld und den Anwenderkreisen zu erhalten, ermöglicht es uns, flexibel und schnell auf Veränderungen zu reagieren und unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio entsprechend anzupassen und neu zu positionieren. Diese Strategie zeigt, dass Unternehmen, die sich agil anpassen, langfristig erfolgreicher sind.

Die Einführung neuer oder verbesserter Produkte und Dienstleistungen basiert auf einer gründlichen Marktanalyse und auf Kundenfeedback (Quelle: Kundenumfragen), was zu erweiterten Chancen auf dem Markt führt und unsere Wettbewerbsposition stärkt. Dies wurde durch den Anstieg unseres Marktanteils in unseren Zielmärkten in den letzten Quartalen bestätigt (Quelle: interne Verkaufsberichte).

Darüber hinaus verzeichnen wir einen deutlichen Trend zur Automatisierung. Unsere Investitionen in innovative Lösungen, wie beispielsweise die Implementierung von Automationslösungen in der Fertigung, positionieren uns deutlich im Wettbewerbsvorteil (Quelle: Unternehmensberichte).

Die Fokussierung unserer Kunden auf ihre Kernkompetenzen und die verstärkte Zusammenarbeit mit ausgewählten Lieferanten, die auf langfristige Partnerschaften ausgerichtet ist, eröffnen uns als generischem Systemlieferanten neue Marktchancen. Dies basiert auf Analysen der Markttrends und Kundenbedürfnisse, die eine wachsende Nachfrage nach integrierten Lösungen zeigen.

E. RISIKOBERICHTERSTATTUNG IN BEZUG AUF DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN

Finanzinstrumente werden von unserem Unternehmen nicht eingesetzt.

 

Göttingen, den 21. Februar 2024

Frank Neuschulz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 76.464,00 4.535,00
II. Sachanlagen 1.128.137,00 1.211.486,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.524.144,25 2.975.609,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.006.612,89 1.879.873,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 88.761,41 64.454,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.041,27 46.584,89
6.893.160,82 6.182.543,75

PASSIVA

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnvortrag 2.561.062,94 1.687.595,56
III. Jahresüberschuss 0,00 873.467,38
2.621.062,94 2.621.062,94
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 38.116,00 15.239,00
C. Rückstellungen 504.164,11 850.359,00
D. Verbindlichkeiten 3.729.817,77 2.695.882,81
6.893.160,82 6.182.543,75

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023
2022
Rohergebnis 10.745.748,29 10.420.121,18
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.688.395,66 -4.208.746,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -964.845,70 -835.547,61
davon für Altersversorgung: € 11.832,54 (Vorjahr: € 11.603,80)
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -242.237,80 -251.868,07
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.424.801,17 -3.763.902,28
Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 4.679,86
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -93.777,12 -79.899,07
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.272,38 -410.474,00
Ergebnis nach Steuern 326.418,46 874.363,38
Sonstige Steuern -885,00 -896,00
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -325.533,46 0,00
Jahresüberschuss 0,00 873.467,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Mayer Feintechnik GmbH (nachfolgend "das Unternehmen" oder "die Gesellschaft") mit Sitz in Göttingen, Marie-Curie-Str. 1, wird im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter der Nummer HRB 4089 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Dreh- und Frästeilen aller Art, die Montage von Baugruppen und Systemen sowie deren Handel und der Handel mit allen damit im Zusammenhang stehenden Nebenprodukten.

Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres. Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den fertigen Erzeugnissen wurden die Herstellungskosten retrograd auf Basis der Verkaufspreise ermittelt. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Maschinenstundensätzen und Sondereinzelkosten auch Materialgemeinkosten berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bzw. nicht kostendeckenden Verkaufspreisen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen ausgewiesen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den um die einzelwertberichtigten Forderungen geminderten Netto-Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen worden.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen beinhaltet die Summe der empfangenen Fördergelder. Die Fördergelder sind zur Darstellung der dadurch gebildeten Reserven nicht direkt beim Anlagevermögen abgesetzt, sondern auf der Passivseite als Wertberichtigung unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt zeitanteilig analog der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, für das Geschäftsjahr EUR 5.603,10.

Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen im Geschäftsjahr ist im Rückstellungsspiegel dargestellt.

Art der Rückstellung -
in EUR
31.12.2022 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2023
1. Urlaub und Überstunden 175.250,00 175.250,00 0,00 218.580,00 218.580,00
2. Berufsgenossenschaft 36.500,00 36.500,00 0,00 35.800,00 35.800,00
3. Jahresabschlussprüfung 15.000,00 15.000,00 0,00 27.000,00 27.000,00
4. Tantieme 23.944,00 23.944,00 0,00 0,00 0,00
5. Gewährleistung 0,00 0,00 0,00 10.000,00 10.000,00
6. Personalkosten 40.000,00 40.000,00 0,00 6.000,00 6.000,00
7. Ausstehende Rechnungen 81.400,00 81.400,00 0,00 11.881,00 11.881,00
Gesamt 372.094,00 372.094,00 0,00 309.261,00 309.261,00

Die Verbindlichkeiten sind in nachfolgendem Verbindlichkeiten-Spiegel nach Art, Umfang, Laufzeit und Besicherung aufgegliedert. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr und das Vorjahr stellen sich wie folgt dar:

in EUR Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 31.12.2023 gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 986.892,91 382.321,72 0,00 1.369.214,63 *
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 819.284,25 0,00 0,00 819.284,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.264.611,53 0,00 0,00 1.264.611,53 **
4. Sonstige Verbindlichkeiten 276.707,36 0,00 0,00 276.707,36
- davon aus Steuern 41.103,48 0,00 0,00 41.103,48
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 3.347.496,05 382.321,72 0,00 3.729.817,77
in EUR Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit mehr als 5 Jahre 31.12.2022 gesamt 2
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 846.117,11 683.830,56 0,00 1.529.947,67 *
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 755.567,62 0,00 0,00 755.567,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 **
4. Sonstige Verbindlichkeiten 410.367,52 0,00 0,00 410.367,52
- davon aus Steuern 135.640,50 0,00 0,00 135.640,50
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 2.012.052,25 683.830,56 0,00 2.695.882,81

* Globalabtretungen von Kundenforderungen und Sicherungsübereignung von Maschinen

** Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in gleicher Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 20.908,64 (Vorjahr: EUR 4.177,61).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 12.262,09 (Vorjahr: EUR 28.232,48).

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.418,53) von Gesellschaftern enthalten.

Wie im Vorjahr werden die Kosten für Leiharbeiter im Umfang von EUR 192.767,52 (Vorjahr: EUR 314.309,30) und die Energiekosten im Umfang von EUR 385.421,83 (Vorjahr: EUR 542.579,79) nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, sondern unter den Kosten für bezogene Leistungen.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind EUR 11.832,54 (Vorjahr: EUR 11.603,80) für Altersversorgung enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem bis 2033 laufenden Mietvertrag in Höhe von jährlich EUR 471.600,00. Der Gesamtbetrag der übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für sonstige Geräte und Fahrzeuge beträgt EUR 4.183.486,93 (Vorjahr: EUR 5.594.864,12) und ist wie folgt fällig.

Finanzielle Verpflichtungen 2023
EUR
Fällig innerhalb eines Jahres 1.427.844
Fällig in mehr als einem Jahr bis zu 5 Jahren 2.646.578
Fällig in mehr als 5 Jahren 109.065
Gesamt 4.183.487

2. Geschäftsführung

Als Geschäftsführung sind bzw. waren bestellt:

- Herr Frank Neuschulz, Göttingen

Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von den Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB abgesehen.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 118 (Vorjahr: 104) Mitarbeiter beschäftigt. Zusätzlich befanden sich wie im Vorjahr 4 Mitarbeiter in Ausbildung.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Eli Top Co B.V., Eindhoven, einbezogen, welche den größten Kreis von Unternehmen des Konzerns umfasst. Des Weiteren wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Eli BidCo B.V., Eindhoven, als kleinstem Kreis von Unternehmen des Konzerns einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden beim niederländischen Chamber of Commerce hinterlegt.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die, hätten sie sich vor dem Bilanzstichtag ereignet, eine deutlich andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bedingt hätten, sind nicht zu verzeichnen.

6. Gewinnverwendung

Die Gesellschaft hat als Organgesellschaft mit der Andra Tech Germany Holding GmbH als Organträgerin am 30. März 2023 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Der Vertrag wurde am 8. Juli 2023 ins Handelsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen und gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2023.

 

Göttingen, den 21. Februar 2024

Frank Neuschulz

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten (Bruttowerte) 1.1.2023
Zugang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 217.139,43 82.988,45 300.127,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.153,59 0,00 5.153,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.737.141,32 41.449,05 3.778.590,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.968,07 106.380,30 1.243.348,37
4.879.262,98 147.829,35 5.027.092,33
5.096.402,41 230.817,80 5.327.220,21
Kumulierte Abschreibungen 1.1.2023
Zuführung
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212.604,43 11.059,45 223.663,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 996,59 684,00 1.680,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.919.087,32 125.367,05 3.044.454,37
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 747.693,07 105.127,30 852.820,37
3.667.776,98 231.178,35 3.898.955,33
3.880.381,41 242.237,80 4.122.619,21
Nettowerte 31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.464,00 4.535,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.473,00 4.157,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 734.136,00 818.054,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 390.528,00 389.275,00
1.128.137,00 1.211.486,00
1.204.601,00 1.216.021,00

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mayer Feintechnik GmbH, Göttingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mayer Feintechnik GmbH, Göttingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mayer Feintechnik GmbH, Göttingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Mayer Feintechnik GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 30. April 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 29. Februar 2024

Pütz, Mittler & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Günter Mittler, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 22. August 2024.

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