Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 208955
Vorher
TechnoGel Germany GmbH
Eingetragen
30.8.2001
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
die Produktion technischer Gele und die Erforschung von deren Einsatzmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der Rehabilitation

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Olaf Vorwald
seit 9.12.2024
Geschäftsführer
Olaf Müller
seit 29.12.2020
Prokura
Jan Klingebiel
seit 29.12.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Technogel Holding GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technogel Germany GmbH (vormals: TechnoGel Germany GmbH)

Berlingerode (vormals: Königsee-Rottenbach)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage 1

Die Weltwirtschaft wuchs wie im Vorjahr um 3,3%. Aufgrund eines insgesamt schwachen Jahresstarts blieb das Expansionstempo etwas hinter der ursprünglichen Prognose zurück.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der Schwächephase im Sommer zum Jahresende stabilisiert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahresdurschnitt 2014 um 1,5% höher als im Vorjahr. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das Wirtschaftswachstum im Jahr 2014 sogar über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre lag.

Wie auch schon im Vorjahr liegt Deutschland, dank seiner robusten Binnennachfrage und einer zum Jahresende hin stabilisierten konjunkturellen Lage, mit einen jahresdurchschnittlichem Wachstum von 1,5% voraussichtlich auch im Berichtsjahr 2014 im europäischen Vergleich mit vorne. Nach teils kräftigen Rückgängen in zahlreichen Ländern in den Jahren 2012 und 2013 wird in 2014 für fast alle europäischen Länder mit einer Steigerung der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Für die nun 19 Länder der Eurozone wird insgesamt ein Anstieg von 0,8% erwartet, für die gesamte EU sogar von 1,3%.

Im außereuropäischen Vergleich ergibt sich 2014 ein etwas anderes Bild. So geht man davon aus, dass sowohl die US-Wirtschaft mit 2,2%, die japanische Wirtschaft mit 1,1% aber etwas schwächer gewachsen sein sollte. Für China wird ein weiterhin starkes, aber etwas schwächeres Wachstum von 7,3% prognostiziert.

Mit 2,2% lag das Wachstum in den USA auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz eines witterungsbedingten schwachen Starts im Jahresverlauf entwickelte sich die US-amerikanische Volkswirtschaft robust. Für diese Entwicklung zeichneten sich als wesentliche Treiber der starke private Konsum und gestiegene Staatsausgaben verantwortlich.

Auch das Wirtschaftswachstum in Asien lag mit 6,5% etwa auf Vorjahresniveau. Bei einem leichten Rückgang von 7,6% im Vorjahr auf 7,3% im Berichtsjahr verlangsamte sich die Dynamik der chinesischen Volkswirtschaft. Indien zeigte hingegen aufgrund gestiegener Export und Investitionen ein verbessertes Expansionstempo. Die indische Wirtschaft legte im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% zu. Die Wirtschaftsleistung Japans erhöhte sich um 1,1%.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt und internationaler Währungsfonds

Veränderung in % ggüb. Vorjahr (in Preisen von 1995)

2014 2013
Bruttoinlandsprodukt (BIP) bereinigt 1,5 0,4
Privater Konsum 1,1 0,9
Bauinvestitionen 1,7 -0,3
Konsumausgaben des Staates 1,0 1,1
Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte 2,2 2,1
Sparquote in % 9,2 10,0

Auf der Entstehungsseite haben im Berichtsjahr 2014 sowohl das produzierende Gewerbe als auch die Dienstleistungsbereiche zur wirtschaftlichen Belebung beigetragen. Insbesondere im Baugewerbe kam es, u. a. begünstigt durch die milde Witterung in den Wintermonaten, zu einem kräftigen Anstieg der der wirtschaftlichen Leistung von 2,7%. Das produzierende Gewerbe, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung ausmacht, konnte ebenfalls um 1,1% zulegen. Daneben entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche überwiegend positiv. Lediglich die Finanz- und Versicherungsdienstleister lagen 2014 preisbereinigt um - 0,5% leicht im Minus.

Auf der Verwendungsseite des BIP bleibt der Konsum wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Auch die Investitionen und der Außenhandel stützen die positive Entwicklung, aber in geringerem Ausmaß.

Im Inland wurde im Berichtsjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr mehr konsumiert und investiert. Die Konsumausgaben des Staates stiegen preisbereinigt um 1,0%, die privaten Konsumausgaben insgesamt um 1,1%. Die Bruttoinvestitionen, die sich aus den Bruttoanlageinvestitionen sowie den Vorratsveränderungen zusammensetzen, waren preisbereinigt um 1,7% höher als im Vorjahr.

Der deutsche Außenhandel gewann im Jahresdurchschnitt trotz eines weiterhin schwierigen außerwirtschaftlichen Umfelds wieder etwas an Dynamik. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 3,7% höher als im Vorjahr als im Vorjahr. Die Importe legten allerdings fast genauso stark zu (3,3%), so dass der resultierende Außenbeitrag einen vergleichsweise geringeren Beitrag zum BIP-Wachstum leistete.

1.2 Wechselkursentwicklung

Zu den für die Technogel Germany GmbH wesentlichen Währungen zählt neben dem Euro auch der US-Dollar. Der Kurs des Euro wurde durch die weiterhin schwache Konjunktur in Europa und die robuste Wirtschaftsentwicklung in den USA beeinflusst. So verbilligte sich der Euro im Jahresverlauf deutlich und verzeichnete mit 1,21 am Ende des Berichtsjahres sein Jahrestief. Dennoch blieb der Jahresdurchschnitt mit 1,33 US-Dollar unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

1.3 Zinsentwicklung

Das durchschnittliche Zinsniveau erreichte im Berichtsjahr neue Tiefstände. Der Leitzins wurde durch die Europäische Zentralbank in zwei Schritten von 0,25% auf ein Rekordtief von 0,05% gesenkt.

Der 3-Monats-EURIBOR lag mit 0,08% weiterhin auf sehr niedrigem Niveau (Vorjahr: 0,3%).

1.4 Entwicklung der Abnehmerbranchen

Die deutsche Matratzenindustrie konnte im Berichtsjahr 2014 erfreuliche Zuwächse verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Gesamtmarkt sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz zu, wobei die etwas stärkeren Absatzwerte für leicht nachgebende Preise sprechen.

Während im zweiten Quartal Rückgänge hingenommen werden mussten, sticht das vierte Quartal besonders positiv hervor. In den letzten drei Monaten konnte ein sehr stark steigender Absatz und ein deutlich steigender Umsatz verzeichnet werden.

Bezogen auf die Technologie verzeichnet das marktführende Material Schaum im Gesamtjahr Einbrüche. Im vierten Quartal zeigte sich allerdings beim Absatz eine spürbare Aufwärtsbewegung. Für Taschenfederkern war das Berichtsjahr insgesamt wieder positiv, wobei im vierten Quartal zum ersten Mal in 2014 leichte Rückgänge in Umsatz und Absatz gab.

Die Marktentwicklung im Produktportfolio Industrial Solutions der Technogel Germany GmbH verlief auch im Berichtsjahr 2014 weitestgehend stabil, sowie auch allgemein die Gesamtmärkte in denen die Technogel Germany GmbH aktiv tätig ist.

1.5 Umsatzentwicklung

Im Berichtsjahr konnte ein Umsatz von 9.710 TEUR erzielt werden. Damit blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr konstant (- 0,1%). Die Vorjahresprognose (steigender Umsatz) konnte somit nicht erreicht werden. Beide Bereiche, Industrial Solutions und Consumer Products, bleiben konstant.

Der Umsatz nach Regionen stellt sich wie folgt dar:

Umsatz nach Regionen

2014 2013 Veränderung
Western Europe 2.903 2.954 -1,7%
EEMEA 135 152 -11,2%
Amerika 861 960 -10,3%
Asia/Pacific 5.811 5.649 2,9%
  9.710 9.715 -0,1%

1.6 Investitionen

Im Berichtsjahr wurden lediglich Kleinstinvestitionen getätigt. Die Summe der Investitionen belief sich auf TEUR 64. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Restarbeiten der Erweiterung der Produktionsstätte in Berlingerode.

Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 764.

1.7 Finanzierung

Die Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Leasingverpflichtungen bestehen nur in untergeordneter Bedeutung.

1.8 Personalbereich

Im Berichtsjahr beschäftigte die Technogel Germany GmbH durchschnittlich 40 Mitarbeiter (Vorjahr: 39).

Mitarbeiter nach Bereichen

Ø Ø
2014 2013
Geschäftsführung 1 1
Vertrieb 8 8
Finanzen 1 0
Produktion 22 22
Forschung und Entwicklung 5 5
Einkauf und Lager 2 2
Sonstige 1 1
  40 39

Die Personalkosten lagen im Geschäftsjahr 2014 bei TEUR 2.081 (TEUR -18). Es ist eine Zunahme der Mitarbeiter für das Folgejahr geplant, so dass wir von steigenden Personalkosten ausgehen.

1.9 Forschung und Entwicklung

Es wird schwerpunktmäßig eine marktnahe Produktentwicklung betrieben. Umfangreiche Grundlagenforschung findet nicht statt.

Im Bereich Forschung und Entwicklung wurden im Berichtsjahr 2014 durchschnittlich 5 Mitarbeiter beschäftigt.

1.10 Beschaffung

Im Berichtsjahr 2014 gab es keine signifikante Preisveränderung hinsichtlich der Hauptrohstoffe. Die Beschaffung dieser verlief ohne Reklamationen und Lieferengpässe.

2. Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Die Technogel Germany GmbH erwirtschaftete im Berichtsjahr ein EBITDA von TEUR 3.446 (Vorjahr: TEUR 3.038). Das entspricht einem Anstieg von TEUR 408 (+ 13,4%).

Begründet ist dies im Wesentlichen durch einen Rückgang im Materialaufwand um TEUR 325 und einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge, hier im westlichen durch Kursgewinne, um TEUR 127.

Dabei ist der Rückgang im Materialaufwand durch den Umsatzrückgang im Bereich von margenschwächerer Handelsware gekoppelt, der aber in annähernd gleicher Höhe durch einen Umsatzanstieg mit margenstärkerem Umsatz ausgeglichen wurde.

2.2 Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.378. Dieser setzt sich größtenteils aus dem Periodenergebnis und den Abschreibungen zusammen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet lediglich die unter Punkt 1.6 genannten Investitionen (TEUR - 64).

Gesamt betrachtet sehen wir uns jederzeit in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.3 Kapitalstruktur und Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr um TEUR 1.573 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 13.175 an.

Kennzahlen zur Kapitalstruktur

2014 2013
Eigenkapitalquote 89,5% 87,4%
(Eigenkapital + 73 % SoPo u. InvZul)/Gesamtkapital    
Anlagendeckung 148,5% 117,3%
(Eigenkapital + 73 % SoPo u. InvZul)/Anlagevermögen    

Die Summe des Anlagevermögens ist zum Schluss des Berichtsjahres um TEUR 700 auf TEUR 7.942 zurückgegangen. Den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 764 standen Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 64 gegenüber.

Das Umlaufvermögen stieg im Berichtsjahr um TEUR 2.271 auf TEUR 5.220 (Vorjahr: TEUR 2.949) an. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen aus dem Cashpooling der Otto Bock Kunststoff Gruppe, an dem die Gesellschaft angeschlossen ist.

Kennzahlen zur Vermögensstruktur

2014 2013
Anlagenintensität 60,3% 74,5%
Anlagevermögen/Gesamtvermögen    
Umschlagshäufigkeit der Vorräte 24,9 25,7
Umsatz/Vorräte    
Umschlagshäufigkeit der Forderungen 7,2 6,8
Umsatz/Forderungen aus Lieferungen und Leistungen    

3. Nachtragsbericht

Seit dem 1. Januar 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der Technogel Germany GmbH erwarten.

4. Chancen und Risiken

Jedes unternehmerische Handeln ist mit Chancen aber auch mit Risiken verbunden, deren Management einen entscheidenden Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung der Technogel Germany GmbH darstellt.

Die Geschäftsleitung der Technogel Germany GmbH ist darauf ausgerichtet potentielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren und mit geeigneten Gegenmaßnahmen einen drohenden Schaden abzuwenden.

Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken aus den täglichen Geschäften wurden Versicherungen abgeschlossen, um negative Auswirkungen auf unsere Vermögens- und Finanzlage zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Beschaffungsrisiken hinsichtlich Liefertreue, Kosten von Rohstoffen und Waren sowie der Inanspruchnahme von Leistungen begegnen wir durch kontinuierliche Beobachtung der entsprechenden Märkte.

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten liegen aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdeten Risiken vor.

Chancen ergeben sich aus der Analyse von Zielmärkten und Branchenumfeldern. Die Identifikation der Entwicklungspotenziale ist dabei eine wesentliche Aufgabe der jeweiligen Führungskräfte.

5. Strategie und Ausblick

In 2014 wurde die Unternehmung Technogel in die Eigenständigkeit geführt. Das Produktportfolio werden wir weiter in Richtung technischer Anwendungen ausrichten.

Für 2015 rechnen wir mit einem moderaten Umsatzwachstum, zurückzuführen auf unsere zurückliegenden, intensiven Entwicklungsarbeiten in Kombinationen von PU-Gelen.

Bei Umsetzung der gesteckten Ziele gehen wir von einer stabilen Ertragslage aus.

 

Berlingerode, 31. März 2015

Geschäftsführung

Dr. Massimo Losio

Hans-Hermann Dreyling

Jürgen Heid

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

31.12.2013
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   1.195,00 0
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Gebäude 4.452.139,27   4.569
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.396.872,00   3.954
3. Andere Anlagen, Betriebs- und      
Geschäftsausstattung 91.724,00   119
    7.940.735,27 8.642
    7.941.930,27 8.642
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 258.824,86   287
2. Fertige Erzeugnisse 130.883,84   92
    389.708,70 379
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.347.029,31   1.427
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.319.877,17   999
3. Sonstige Vermögensgegenstände 161.367,04   144
    4.828.273,52 2.570
III. Kassenbestand   1.709,69 0
    5.219.691,91 2:949
C. AKTIVE LATENTE STEUERN   13.154,00 11
    13.174.776,18 11.602

PASSIVA

     
      31.12.2013
  EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00   26
II. Kapitalrücklage 1.018.279,80   1.018
III. Gewinnvortrag 6.704.504,74   5.039
IV. Jahresüberschuss 1.918.943,73   1.666
    9.667.728,27 7.749
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE UND -ZULAGEN      
1. Investitionszuschuss 2.255.385,86   2.532
2. Investitionszulage 479.109,17   544
    2.734.495,03 3.076
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 142.319,00   80
2. Sonstige Rückstellungen 221.365,00   264
    363.684,00 344
D. VERBINDLICHKEITEN      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.560,98   7
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 103.676,40   157
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 201.115,35   177
4. Sonstige Verbindlichkeiten 79.516,15   92
davon aus Steuern EUR 22.382,58 (Vj. TEUR 29)      
    408.868,88 433
    13.174.776,18 11.602

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

2013
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 9.709.646,36   9.715
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 39.024,32   6
3. Sonstige betriebliche Erträge 664.337,11   537
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 150.813,91 (Vj. TEUR 38)      
    10.413.007,79 10.258
4. Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.773.683,76   -3.099
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -1.750.905,97   -1.783
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -330.418,32   -316
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -764.025,79   -711
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.111.658,86   -2.022
davon Aufwendungen aus der Währungs- umrechnung EUR 14.154,30 (Vj. TEUR 123)      
    -7.730.692,70 -7.931
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.340,24   6
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.175,39   -2
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 1.984,00 (Vj. TEUR 2)      
    5.164,85 4
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   2.687.479,94 2.331
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -766.258,63   -660
davon Aufwand aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 1.830,00 (Vj. TEUR 3)      
12. Sonstige Steuern -2.277,58   -5
    -768.536,21 -665
13. Jahresüberschuss   1.918.943,73 1.666

Anhang 2014

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundsätzlich wird für alle Anlagegüter die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden als sofortiger Aufwand erfasst; für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter ist gemäß § 6 Abs. 2a EStG bei Anschaffungs- oder Herstellkosten mit einem Wert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 ein Sammelposten zu bilden, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel abzuschreiben ist. Das steuerliche Sammelpostenverfahren wird aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Latente Steuern werden unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden angesetzt auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den bilanziellen Wertansätzen für Vermögensgegenstände und Schulden nach HGB und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen beinhaltet Zuschüsse und Zulagen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Der Sonderposten wird analog der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstandes ergebniswirksam aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Anwart-schaftsbarwertverfahren), unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn der Jubiläumsarbeitszeit und des Rechnungszinses (4,54%), der sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung dienten als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Es wurde eine Fluktuationsrate von 1,0% zugrunde gelegt. Die auf die zu zahlenden Geldbeträge entfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung wurden ebenfalls mit einbezogen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen werden mit den Kursen zum Einbuchungstag bzw. mit den niedrigeren oder höheren mittleren Bilanzstichtagskursen gemäß dem Niederstwertprinzip bzw. Höchstwertprinzip bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite des Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2014 31.12.2013
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.347 1.427
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.320 999
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 161 144
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
  4.828 2.570

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen hauptsächlich das Cashpooling der Otto Bock Kunststoffgruppe, an dem die Gesellschaft mit angeschlossen ist.

Aktive Steuerabgrenzung

Für den Unterschiedsbetrag zwischen Handels- und Steuerbilanz, der sich aus der unterschiedlichen Behandlung der Jubiläumsrückstellung ergibt, wurde ein Abgrenzungsposten nach § 274 HGB gebildet.

Ausschüttungssperre

In Höhe des Betrages von TEUR 13 ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung von latenten Steuern eine Ausschüttungssperre.

Sonderposten

Die Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur für die Betriebsstätte in Berlingerode" werden entsprechend dem planmäßigen Abschreibungsverlauf aufgelöst.

Die Investitionszulage nach § 2 InvZulG 1999 und InvZulG 2010 wird entsprechend dem planmäßigen Abschreibungsverlauf aufgelöst.

In 2007 wurde von der amerikanischen Gesellschaft Respironics Inc., Murrysville/Pennsylvania, aufgrund eines am 14. November 2006 geschlossenen exklusiven Liefervertrages ein Investitionszuschuss in Höhe von TEUR 776 gewährt, der entsprechend dem planmäßigen Abschreibungsverlauf aufgelöst wird. Dieser Liefervertrag wurde in 2008 um das Projekt "Gelvolution Nasal" erweitert. Für dieses Projekt wurde ein Zuschuss in Höhe von TEUR 720 gewährt. In 2009 wurde für das Projekt "Leggero-Haracznak" ein dritter Liefervertrag unterzeichnet, für das ein Zuschuss in Höhe von TEUR 922 gewährt wurde. In 2012 wurde für das Projekt "Nose Pillow" ein vierter Liefervertrag unterzeichnet. Der Zuschuss für dieses Projekt beläuft sich auf insgesamt TEUR 525. Die Zuschüsse werden analog dem Abschreibungsverlauf aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2014 31.12.2013
EUR EUR
Personalbereich    
Berufsgenossenschaft 6.000 9.000
Prämien 44.275 67.750
Urlaubslöhne und -gehälter 21.250 18.250
Jubiläumsverpflichtung 45.000 39.837
Gleitzeit 17.050 18.840
Abfindung 0 26.292
  133.575 179.969
Absatzbereich    
Gewährleistungen und Kulanz 13.000 10.000
Kundenbonus 29.165 20.337
  42.165 30.337
Andere Bereiche    
Strom 0 10.000
Gas 0 4.000
Rechts- und Beratungskosten 6.750 5.017
Kreditversicherung 1.635 0
Messekosten 25.000 25.000
sonstige ausstehende Rechnungen 12.240 10.000
  45.625 54.017
  221.365 264.323

Für die Jubiläumsverpflichtungen wurde zum 31.12.2009/01.01.2010 eine versicherungsmathematische Berechnung nach den Grundsätzen des BilMoG durchgeführt und ein Differenzbetrag in Höhe von TEUR 6 festgestellt. Die Gesellschaft macht von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch, da der Betrag bis 2024 wieder zugeführt wird. Seit dem Berichtsjahr 2011 liegt keine Überdeckung mehr vor. Die in der Durchführungsanweisung festgelegten Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums wurden im Geschäftsjahr 2013 erhöht. Im Berichtsjahr 2014 ergaben sich keine Änderungen.

In den Rückstellungsveränderungen sind Zinsanteile in Höhe von TEUR 2 (Jubiläumsverpflichtung) enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten umfassen solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 201 (Vj. TEUR 177) und resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen und aus sonstigen Verrechnungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 102 (Vj. TEUR 14).

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesichert mit 31.12.2014 31.12.2013
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25 0 0 - 25 7
(Vorjahr) (7) 0 0 (-)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 104 0 0 - 104 157
(Vorjahr) (157) 0 0 (-)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 201 0 0 - 201 177
(Vorjahr) (177) 0 0 (-)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 79 0 0 - 79 92
(Vorjahr) (92) 0 0 (-)    
- davon aus Steuern 22 0 0 - 22 29
(Vorjahr) (29) 0 0 (-)    

Haftungsverhältnisse

Es bestanden zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 705 außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 228). Die Verpflichtungen aus Kfz-Leasing als außerbilanziellem Geschäft machen dabei einen nicht wesentlichen Umfang aus. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

2015 2016 2017 2018 2019 Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus            
Dienstleistungsverträge 380 0 0 0 0 380
Kfz-Leasing 34 20 13 1 0 68
Bestellobligo 257 0 0 0 0 257
  671 20 13 1 0 705

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Stromlieferung TEUR 41, Erträge aus der Vergabe von Lizenzen TEUR 17, Erträge aus Kostenbelastungen an verbundene Unternehmen TEUR 44 sowie Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 151 enthalten. Weiter sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 90) enthalten. Dabei handelt es sich um die Auflösung von Wertberichtigungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 82) sowie die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 44 (Vj. TEUR 8).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 14) enthalten. Hierbei handelt es sich um die Verrechnung der Umlage der Otto Bock Kunststoff Holding GmbH, Duderstadt.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Technogel Germany GmbH, Berlingerode, handelt durch ihre alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer:

 

Herrn Dr. Massimo Losio, Fabrikant, Vicenza (Italien)

Herrn Hans-Hermann Dreyling, Industriefachwirt, Duderstadt

Herrn Jürgen Heid, Dipl.-Kaufmann, Göttingen (seit 3. Juni 2014)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Über die Gesamtbezüge werden keine Angaben gemacht, da nur einer der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Geschäftsführung 1
Buchhaltung 1
Produktion 22
Einkauf und Lager 2
Verkauf 8
Forschung und Entwicklung 5
Sonstige 1
  40

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Otto Bock Kunststoff Holding GmbH, Duderstadt, als assoziiertes Unternehmen einbezogen. Der Konzern wird seinerseits in den Konzernabschluss der Otto Bock Holding GmbH & Co. KG, Duderstadt, als Teilkonzernabschluss einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger für die Otto Bock Holding GmbH & Co. KG offen gelegt wird.

 

Berlingerode, den 31. März 2015

Dr. Massimo Losio

Hans-Hermann Dreyling

Jürgen Heid

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Technogel Germany GmbH, Berlingerode, (vormals: TechnoGel Germany GmbH, Königsee-Rottenbach) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (1DW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, 28. April 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Spielmann, Wirtschaftsprüfer

Hoppe, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.