FAY Projekt Nr. 130 GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pasquale Iannone seit 18.2.2025 | Geschäftsführer |
Wilhelmus Paulus Leenhouts seit 28.6.2023 | Geschäftsführer |
Alfredo Belsito seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Ettore Soldi seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
IT-SOFT USA, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Industries eXcellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH)MannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Industries excellence GmbH, Mannheim (Amtsgericht Mannheim, HRB 722217) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Anhangsangaben wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ab dem Berichtsjahr werden die Aufwendungen für die Freelancer unter dem Materialaufwand ausgewiesen, der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Die Ausweisänderung hat keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Im Übrigen entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und dreizehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr handelsrechtlich, in Anwendung der steuerrechtlichen Regelungen, voll abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG). Die Finanzanlagen werden mit Anschaffungskosten bewertet und gegebenenfalls bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unfertigen Leistungen werden mit den Einzelkosten, die im Wesentlichen auf Stundenaufzeichnungen der Mitarbeiter unter Zugrundelegung eines differenzierten Stundensatzes basieren, angesetzt. Zinsen für Fremdkapitalkosten wurden nicht einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen in Form von Anzahlungen von Kunden abgegrenzt, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 5.819.053,48 (i. V. EUR 4.346.951,72). Sie setzen sich zusammen aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen in Höhe von EUR 2.428.906,45 und Forderungen aus der Verbundverrechnung und Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.062.526,81 sowie Forderungen gegen Gesellschafter aus Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von EUR 2.327.620,22. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 2.548.349,28) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 32.937,41 (i. V. EUR 32.506,13) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten haben Forderungen in Höhe von EUR 8.798,69 (i. V. EUR 13.398,19) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Eigenkapital a) Kapitalrücklage Ausgewiesen ist eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 4.491.474,48, welche in voller Höhe aus der Verschmelzung der Movilitas Consulting Germany Holdings GmbH auf die Gesellschaft resultiert. b) Gewinnrücklagen Ausgewiesen sind andere Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 5.000,00 gemäß § 266 Abs. 3 A III Nr. 4 HGB, welche entstanden sind aus dem am 17. April 2015 beschlossenen Formwechsel. c) Gewinnvortrag Es besteht ein Gewinnvortrag Höhe von EUR 2.894.136,43. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (EUR 782.545,05, i.V. EUR 641.925,60) und ausstehende Rechnungen (EUR 347.432,72, i.V. EUR 90.418,30) 6. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 3.754.254,51 (i. V. EUR 2.202.940,61). Sie setzen sich zusammen aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Darlehen in Höhe von EUR 1.181.806,40 und dem Verrechnungsverkehr und Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.117.189,68 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von EUR 1.455.258,43. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.181,806,40 (i. V. EUR 1.143.940,81) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
7. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen beim Anlagevermögen, der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten und der sonstigen Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (30,88 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Derzeit sind weder aktive noch passive latente Steuern gebildet. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht in Anspruch genommen. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Regionen verteilen:
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 53.451,75 (i. V. EUR 13.864,03) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 185.002,38 (i. V. EUR 205.185,78). 3. Personalaufwand In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 13.149,86 (i. V. EUR 11.572,13) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Form von Forderungsverlusten in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 5.550,00) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 237.477,05 (i. V. EUR 128.539,99). 5. Finanzergebnis Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 107.970,08 (i. V. EUR 106.905,15) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 37.866,06 (i. V. EUR 37.865,58) verbundene Unternehmen 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 805.197,71 (i. V. EUR 385.507,13) betreffend mit EUR 536.459,00 die Steuern des Geschäftsjahres (i. V. EUR 384.333,23), mit EUR 235.626,97 Steuern für Vorjahre und mit EUR 33.111,74 ausländische Steuern (i. V. EUR 1.173,90). C. Sonstige Angaben 1. Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 59 Arbeitnehmer beschäftigt. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt
3. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlungen am 15. März 2023 und 10. Mai 2023 bzw. Amtsniederlegungen am 2. August 2024 und 11. September 2024 sind Olga Whitlatch, Stefan Hockenberger und Massimo Cunico als Geschäftsführer ausgeschieden und Wilhelmus Paulus Leenhouts wurde zum weiteren, einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Die Eintragungen ins Handelsregister erfolgten, sofern bereits vollzogen, am 30. März 2023, 28. Juni 2023 und 9. Dezember 2024. Im Geschäftsjahr wurde nur der Geschäftsführer Stefan Hockenberger durch die Gesellschaft vergütet, so dass die Befreiung nach § 286 Nr. 4 HGB zur Angabe der Bezüge der Geschäftsführung in Anspruch genommen wurde. 4. Konzernzugehörigkeit Die IT-Soft USA Inc., Chicago/USA, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konsolidierungskreis auf. 5. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 18. Dezember 2024 festgestellt. 6. Ereignisse nach dem Stichtag Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. April 2024 ist beabsichtigt die Naxxos BV, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach belgischem Recht, eingetragen im Handelsregister unter 0.812.238.210 mit Sitz in Steenokkerzeel, Belgien ("Naxxos"), an welcher man die alleinige Gesellschafterin ist, zu liquidieren. Man hält bereits 53,42 % und Naxxos hält 46,58 % der Geschäftsanteile an der Industries eXcellence BV, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach belgischem Recht, eingetragen im Handelsregister unter 0.898.769.534 mit Sitz in Steenokkerzeel, Belgien ("IndX Belgien"). Nach der Liquidation der Naxxos ist man alleinige Gesellschafterin der IndX Belgien. Im Anschluss sollen die Geschäftsanteile an der IndX Belgien von der Gesellschaft an die Gesellschafterin (IT-SOFT USA Inc.) übertragen werden. Weitere Ereignisse, die von wesentlicher Bedeutung sind oder über die zu berichten wäre, sind nicht aufgetreten.
Mannheim 17. Dezember 2024 Industries eXcellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH) Geschäftsführung Wilhelmus P. Leenhouts Alfredo Belsito Ettore Soldi Entwicklung des Anlagevermögens der Industries eXcellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH), Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Industries eXcellence GmbH (ehemals: Movilitas Consulting GmbH) ("IndX") erbringt IT-Dienstleistungen an Kunden vornehmlich in dem Bereich SAP sowie Implementierung von Projektlösungen in den Bereichen Serialisierung, Track & Trace, Produktionslösungen (MES) und mobile Unternehmenslösungen. Durch die Übernahme Ende 2021 der ehemals Movilitas Consulting GmbH durch die Engineering Gruppe (Engineering Ingegneria Informatica S.p.A.) ergeben sich neue Geschäftsbereiche, in deren Aufbau die Industries excellence GmbH derzeit investiert. Hierbei handelt es sich vornehmlich um die Themen Industrie 4.0, Digital Manufacturing, Simulation sowie Product Life Cycle Management i.d.R. basierend auf Siemens Technologien. Das Geschäftsmodell, hierbei IT Dienstleistungen basierend auf den neuen Technologien anzubieten, bleibt bestehen. Organisatorische Struktur Neben den übergreifenden Bereichen Finance, Human Resources, Marketing und Backoffice ist die Industries excellence GmbH in die drei Geschäftsbereiche Track & Trace, Mobility/PLM und Digital Manufacturing aufgegliedert. Ein vierter Geschäftsbereich MOM Process befindet sich gerade im Entstehen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Track & Trace-Bereich erfährt derzeit einen Rückgang, was durch die bereits weit fortgeschrittenen Regularien in der Pharmabranche zu erklären ist. Die meisten Kunden haben ihre entsprechenden Systeme bereits implementiert. Das Interesse am Thema Track & Trace aus nicht regulierten Industrien schreitet leider nicht wie ursprünglich erwartet voran, was momentan als eine mittel- bis langfristige Entwicklung eingestuft wird. Im Bereich Mobility/Instandhaltung befand sich die IndX seit 2021 im Umbruch. Es wurden verschiedene neue Technologien ausprobiert und das Team hat sich fast vollständig erneuert. Im Laufe des Geschäftsjahres zeichnete sich ein Trend zu Mobility hin ab und vom Teilbereich Instandhaltung weg. Der Bereich Mobility kommt auch des Öfteren im Segment Track & Trace zum Tragen, was die Kundenbasis für den Bereich Mobility erweitert. Dennoch gestaltete es sich schwierig, hier erneut Fuß zu fassen, weshalb der strategische Schwerpunkt eindeutig im Aufbau der bereits genannten neuen Themen liegt. Das neue Thema Product Lifecycle Management (PLM) hat Anknüpfungspunkte an das Thema Instandhaltung und es wurde daher entschieden den Bereich von Mobility/Instandhaltung in Mobility/PLM umzubenennen und entsprechend zu strukturieren. Im Bereich Digital Manufacturing befinden sich inzwischen 5 Mitarbeiter, die Projekte im Bereich SAP Digital Manufacturing unterstützen. Die Leitung des Bereiches sitzt jedoch in unserer Schwestergesellschaft in Frankreich. Die wirtschaftliche Lage für dieses Thema ist als normal einzustufen und wird durch den Aufbau des Bereiches MOM Process profitieren, da es sich um die gleichen Themen/Prozesse handelt und lediglich die Technologien zur Umsetzung unterschiedlich sind. Der Bereich MOM Process ist, wie erwähnt, gerade im Entstehen und die zukünftige Auftragslage gestaltet sich positiv. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Umsatzniveau stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,81 %. Im Wirtschaftsjahr konnte die geschäftliche Beziehung mit einem Großteil des bestehenden Kundenstamms beibehalten werden. Wesentlicher Treiber für den Umsatz ist weiterhin der Bereich Track & Trace, insbesondere das Projektgeschäft bei unserem Kunden aus der Tabakbranche und die dort sehr dynamisch auftretenden gesetzlichen Anforderungen zur Erfüllung der Richtlinien. Im Bereich Mobility und Instandhaltung verzeichnete IndX einen deutlichen Rückgang des Umsatzes in Höhe von 44,94 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist damit zu begründen, dass das Team komplett ausgetauscht wurde und nach aktuellem Stand dadurch insgesamt weniger Mitarbeiter für den Geschäftsbereich tätig sind. Der Bereich Digital Manufacturing konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 605 erwirtschaften. Vertrieb und Management befinden sich jedoch in Frankreich und die Mitarbeiter in diesem Bereich unterstützen lediglich Projekte in anderen Ländern. Mit dem neuen Geschäftsbereich MOM Process konnte in 2023 ein Gesamtumsatz von TEUR 1.111 erzielt werden. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 945 (Vorjahr: TEUR 967) abgeschlossen. 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der IndX ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.994 auf TEUR 15.697 (Vorjahr: TEUR 12.703) angestiegen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind um TEUR 9 auf TEUR 100 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 59 Abschreibungen in Höhe von TEUR 66 gegenüber. Mit der Verschmelzung hat IndX als übernehmende Rechtsträgerin die Anteile an den Gesellschaften Naxxos BV (Belgien, 100 %) und Industries eXcellence BV (vormals: Movilitas Belgium BV) (Belgien, 53,42 %) übernommen. Der Buchwert der Anteile beträgt insgesamt TEUR 2.349. Das Umlaufvermögen stieg zum Vorjahr um TEUR 3.002 auf TEUR 13.208 (Vorjahr: TEUR 10.206). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 441 auf TEUR 1.757 (Vorjahr: TEUR 2.199) gesunken, wobei sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.472 auf TEUR 5.819 (Vorjahr: TEUR 4.347) erhöhten. Letzteres resultiert aus der Unterstützung von Kundenprojekten der Muttergesellschaft und Tochtergesellschaften. Die liquiden Mittel betragen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 5.242 (Vorjahr: TEUR 3.514). Das Eigenkapital der IndX wird zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 8.385 (Vorjahr: TEUR 7.441) ausgewiesen. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von TEUR 945 ab. Die Eigenkapitalquote belief sich somit per 31. Dezember 2023 auf 53,4 % (Vorjahr: 58,6 %). Die Rückstellungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 249 auf TEUR 1.405 (Vorjahr: TEUR 1.654). Der Rückgang der Steuerrückstellungen ist auf die geleisteten Vorauszahlungen 2023 zurückzuführen. - Gegenläufig wirkte der Anstieg der sonstigen Rückstellungen bedingt durch die fehlenden Lieferantenrechnungen zum 31. Dezember 2023. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Verbindlichkeiten stichtagsbedingt und aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um TEUR 2.400 auf TEUR 5.886 (Vorjahr: TEUR 3.486) zu. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 120 auf TEUR 735 (Vorjahr: TEUR 615) an. Ebenso nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.551 auf TEUR 3.754 (Vorjahr: TEUR 2.203) zu. Die sonstigen Verbindlichkeiten wiesen einen Saldo von TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 668) aus. Zusätzlich sind aufgrund von Projekten mit größeren Kunden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von TEUR 1.204 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 2.2 Finanzlage Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um 49,16 % angestiegen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über den operativen Cashflow. 2.3 Ertragslage Den Umsatzerlösen 2023 in Höhe von TEUR 19.828 (Vorjahr: TEUR 18.115) sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 324) standen Betriebsaufwendungen in Höhe von TEUR 18.613 (Vorjahr: TEUR 16.992) entgegen, sodass im Geschäftsjahr 2023 ein positives Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 1.713 (Vorjahr: TEUR 1.279) erzielt wurde. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist durch die neuen Geschäftsbereiche Simulation und Product Life Cycle Management entstanden. Der Betriebsaufwand enthält im Einzelnen insbesondere Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 6.963 (Vorjahr: TEUR 5.972) sowie Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 60). Die Erhöhung der Personalaufwendungen ist darauf zurückzuführen, dass sich die branchenüblichen und inflationsbedingten Gehaltssteigerungen auf die Kostenentwicklung niederschlugen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 11.643 (Vorjahr: TEUR 11.020). Das Finanzergebnis von TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 74) resultiert hauptsächlich aus den Zinserträgen gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatzrendite und EBITDAM (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Management Fee) herangezogen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Umsatzrendite um 6,46 % (Vorjahr: -1,70 %) angestiegen, die geplante Umsatzrendite wurde nicht erreicht. Der EBITDAM beträgt TEUR 1.779 und ist damit um TEUR 441 höher als im Vorjahr. Der geplante EBITDAM in 2023 betrug TEUR 2.067. Er wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht. Der Grund hierfür ist, dass die Kosten inflationsbedingt im Vergleich zum Vorjahr sich höher niedergeschlagen haben und zusätzlich keine neuen externen Kunden, die weitere hohe Umsätze einbringen, generiert werden konnten, was durch die weltweiten wirtschaftlichen Entwicklungen bedingt war. Die Kennzahlen der IndX zeigen, dass mit den bestehenden Kunden der Umsatz auf demselben Niveau wie im Vorjahr erreicht werden konnte. Das Unternehmen beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 64 Mitarbeiter, davon ein Student der Dualen Hochschule Mannheim. Mit diesem Leistungsindikator wird nicht aktiv gesteuert. 4. Gesamtaussage Die Prognose aus dem Vorjahr für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2023 wurde nicht erzielt. Das erzielte Geschäftsergebnis i. H. v. TEUR 945 lag leicht unter dem Vorjahreswert von TEUR 967. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf dennoch als zufriedenstellend. III. PrognoseberichtIm Bereich Track & Trace werden aufgrund der bereits weit fortgeschrittenen Regularien und des erwarteten Projetabschlusses bei unserem größten Kunden ein niedrigerer Umsatz erwartet. Im Bereich Mobility/PLM werden durch die Umstrukturierung und hinzufügen des Geschäftsbereiches PLM zumindest stabile, evtl. auch steigende Erlöse erwartet. Im Bereich Digital Manufacturing wird aufgrund seiner reinen Unterstützung von Projekten in anderen Ländern ebenfalls ein gleichbleibender Erlös erwartet. Fokus für 2024 wird der weitere Aufbau neuer Geschäftsbereiche sein. Dies erfordert jedoch weiterhin Zeit, so dass im Geschäftsjahr 2024 zwar bereits mit den ersten Gewinnen gerechnet werden kann, aber es noch zu keiner signifikanten Umsatz- und Gewinnzunahme kommen wird. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet man mit einem Umsatzrückgang i. H. v. 6 bis 7 % und einem leicht positiveren Jahresergebnis im Vergleich zu 2023. IV. Chancen- und RisikoberichtEine wesentliche Chance sieht die Gesellschaft darin, in die bereits aufgeführten neuen Themen zu investieren und entsprechende Geschäftsbereiche aufzubauen. Angesichts dessen stellt die IndX Ressourcen wie Fortbildung und Raum für Selbstentwicklung der Mitarbeiter zur Verfügung, um auf dem neuesten Stand zu sein und den Kundenwünschen hinsichtlich der digitalen Veränderungen entsprechen zu können. Politische Risiken / Marktrisiken Aus der Sicht der Gesellschaft können unkalkulierbare Risiken von außen in den Markt getragen werden. Hierzu zählt insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder im Ausland. Die Erreichung der finanziellen Ziele ist, wie im Beratungsmarkt üblich, im Wesentlichen von den beiden Faktoren Auslastung und Beratungskonditionen abhängig. Das grundsätzliche Konditionenrisiko fangen wir durch hohe Qualität und kundenspezifischen Nutzen unserer Leistungen ab. Eine Beeinträchtigung der Kundennachfrage könnte sich aus einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ergeben - vor allem durch die noch immer hohen Inflationsraten, die weitere Entwicklung des Ukraine-Konflikts und einer möglichen Ausweitung des israelisch-palästinensischen Nahostkonflikts. Dies könnte unsere Kunden veranlassen, geplante Projektvorhaben in die Zukunft zu verschieben oder vom Umfang her einzuschränken mit entsprechenden Folgewirkungen auf unsere Auftragslage. Aufgrund der Unsicherheit bei den Rahmenbedingungen sind wir eher vorsichtig eingestellt. Alle wesentlichen als geschäftskritisch erkannten Risiken werden kontinuierlich beobachtet und bewertet. Die Entwicklung der Risikosituation und der finanziellen Ziele ist auch Gegenstand der regelmäßigen Managementmeetings sowohl innerhalb Industries excellence als auch auf Gruppenebene. Ausfallrisiken Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht bezahlt werden können, begegnen wir durch unser Forderungsmanagement. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in der Folge nachgegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Übrigen bestehen angemessene Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen. Personelle Risiken Unser Geschäftsmodell und Projektumfeld ist sehr komplex und nur mit hochqualifizierten Mitarbeitern erfolgreich zu bearbeiten. Daher fokussieren wir uns weiterhin konsequent auf die Auswahl und Qualifikation unserer Beraterinnen und Berater und zielen gleichzeitig auf eine niedrige Fluktuationsrate. Dabei setzen wir auf ein attraktives Gesamtpaket. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass der Personalmarkt die angestrebte Anzahl von Beraterinnen und Beratern in der von uns geforderten Qualifikation nicht bereitstellen kann, so dass dadurch eine Limitierung unseres Wachstums resultieren könnte. Insgesamt hat sich unsere Risikostruktur - abgesehen von den spezifischen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts und des Nahostkonflikts - gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr nur begrenzte Auswirkungen der dargestellten Risiken. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind.
Mannheim, den 17. Dezember 2024 Industries excellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH) Geschäftsführung Ettore Soldi Alfredo Belsito Wihelmus Paulus Leenhouts BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Industries eXcellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH), Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Industries excellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH), Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Industries excellence GmbH (vormals: Movilitas Consulting GmbH), Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 17. Dezember 2024 Deloitte
GmbH
Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer Florian Sauter, Wirtschaftsprüfer |
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