InfoTech Gesellschaft für Informations- und Datentechnik mit beschränkter Haftung
Recklinghausen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die InfoTech Gesellschaft für Informations- und Datentechnik mit beschränkter Haftung
ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Ihr Sitz ist in
Recklinghausen, Holthoffstraße 122a. Sie ist unter der Nummer HRB 1912 im Handelsregister
des Amtsgerichts Recklinghausen eingetragen.
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den
relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Die Bilanz wird gemäß § 266 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Bilanzierung entspricht den Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 und 268 bis
274 HGB. Bei der Bewertung der Bilanzpositionen werden die §§ 252 bis 256 HGB beachtet.
Die größenabhängigen Erleicherungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs.
1 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software)
werden mit Ihren Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen die
bei deren Entwicklung und Programmierung angefallenen Aufwendungen. Fertige und von
Kunden genutzte Programme werden über zehn bis 15 Jahre abgeschrieben. Bei schleppender
bzw. fehlender Markttransparenz werden die Nutzungsdauern verkürzt bzw. die Herstellungskosten
vollständig abgeschrieben.
In Bezug auf die Aktivierungsfähigkeit der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände
wurden folgende projektbezogene Objektivierungskriterien herangezogen:
· Projekt ist initiiert worden (Geschäftsführungsbeschluss; Budgetfreigabe)
· Projektabgrenzung und -beschreibung sind möglich (Präzise Abgrenzung; Zurechenbarkeit
der Ausgaben)
· Möglicher Projektnutzen ist darstellbar (Nutzen im Sinne der selbständigen Verwertbarkeit)
· Aktive weitere Projektverfolgung ist sichergestellt
Die vorgenannten Aktivierungskriterien lagen zum 31. Dezember 2023 vor und werden
auch aktuell als erfüllt beurteilt. Bei den Planungen zur Verwertung bzw. zum Einsatz
der selbst erstellten Anwendungsprogramme haben wir unsere Erfahrungen aus der Entwicklung
und Vermarktung der Zedal-Anwendungsprogramme berücksichtigt. Aus den geplanten künftigen
Nutzungen der selbst entwickelten Programme erwarten wir ausreichend hohe Erlöse,
die zu einer Amortisation der Investitionskosten und positiven Investitionsergebnissen
führen sollen.
Für den Fall, dass unsere Planungen zur Fertigstellung und zum künftigen Einsatz von
selbst erstellten Anwendungsprogrammen entgegen den bisherigen Erwartungen nicht realisiert
werden können, sind außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
in künftigen Geschäftsjahren nicht ausgeschlossen. Mit ihnen würden aber auch Auflösungen
von passiven latenten Steuern einhergehen.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauern (zwei bis drei Jahre) linear abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. zu den Herstellungskosten aktiviert.
Abnutzbare Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend ihrer voraussichtlichen
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode planmäßig abgeschrieben. Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige
Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend der steuerlichen Regelungen
abgeschrieben. Die Abschreibungsdauern liegen je nach Vermögensgegenstand zwischen
3 und 20 Jahren.
Die bilanzierten Finanzanlagen werden zum Nominalwert bewertet.
Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten
unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten
bilanziert. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins- und Skontorisiko bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf die
Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.
Die flüssigen Mittel wurden mit ihrem Nennbetrag bilanziert.
Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind geleistete Zahlungen ausgewiesen,
die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach den Bilanzstichtag darstellen.
Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet
und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Passive latente Steuern resultieren aus Unterschiedsbeträgen zwischen Handels- und
Steuerbilanz (§ 274 HGB). IV. Erläuterungen zur Bilanz
Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen innerhalb
eines Jahres fällig. Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 20.875,00
(Vorjahr EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen
Vermögensgegenständen ist eine Forderung gegen GmbH-Gesellschafter in unveränderter
Höhe von EUR 370,55 enthalten.
Das gezeichnete Kapital lautet auf DM 50.000,00 (EUR 25.564,59) und wurde in voller
Höhe bar eingezahlt.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel
angegeben:
Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 363 (Vorjahr TEUR 428)
dienen Grundpfandrechte an einem eigenen Grundstück und Sicherungsübereignungen von
Anlagegütern.
Die Gesellschaft übernahm eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von TEUR 500 zugunsten
der ZEDAL Trust e.V.. Darüber hinaus besteht eine Patronatserklärung zugunsten der
Alte Feuerwache Recklinghausen GmbH & Co. KG. Diese dient der Absicherung von Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, die sich zum Bilanzstichtag auf etwa TEUR 3.000 belaufen.
V. Sonstige Angaben
Unsere Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 34 Mitarbeiter.
Es bestehen unverändert Ergebnisabführungsverträge mit der ZEDAL AG und der Lavreso
GmbH. Diese beinhalten die Verpflichtung, etwaige Verluste wie im Geschäftsjahr 2023
auszugleichen. Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Alte Feuerwache Recklinghausen
GmbH & Co. KG wurde im Zusammenhang mit deren Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft
in 2023 beendet.
Recklinghausen, 21. Juni 2024
gez. Rainer Hans
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.
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