Volvo Group Trucks Service GmbH

Europaallee 77, 50226 Frechen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 64218
Vorher
Volvo Truck Center Nord-West GmbHVolvo Group Truck Center Nord-West GmbHVolvo und Renault Trucks Service GmbH
Eingetragen
23.10.2008
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Handel mit Lastkraftwagen unter Einschluß von Lkw-Zubehör und Lkw-Ersatzteilen sowie Wartung und Reparatur von Lastkraftwagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Borgmann
seit 27.1.2026
Geschäftsführer
Julia Hetterich
seit 22.1.2024
Prokura
Gerrit Jan Laan
seit 16.11.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
KFAB International B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volvo Group Trucks Service GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit LKW-Zubehör und LKW-Ersatzteilen sowie die Wartung und Reparatur von Lastkraftwagen für die Marken Volvo und Renault.

Hierzu ist die Gesellschaft an derzeit 12 Standorten in Deutschland operativ tätig.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von einem leichten Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts gekennzeichnet. Nachdem im Vorjahr ein Anstieg um 1,9 % zu beobachten war, war im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang der Gesamtkonjunktur (BIP) um 0,3 % zu verzeichnen (Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024). Der Rückgang war insbesondere durch die nach wie vor hohen Preise in Verbindung mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland verursacht. Dieser Rückgang hat sich jedoch nicht auf die Nutzfahrzeugbranche ausgewirkt. In Deutschland sind die Gesamtzulassungen in der für die Gesellschaft relevanten schweren Klasse (über 16 t zulässiges Gesamtgewicht) mit 68.516 Einheiten gegenüber dem Vorjahr (55.041 Einheiten) stark angestiegen (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).

b) Geschäftsverlauf

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzentwicklung in der operativen Struktur (Ersatzteil- und Werkstattumsätze) und die Population (Anzahl der im Inland zugelassenen Nutzfahrzeuge der Marken Volvo und Renault).

Im Berichtsjahr konnte die Marke Volvo (9,7 %, Vorjahr: 10,9 %) gemeinsam mit der Marke Renault (1,4 %, Vorjahr: 1,6 %) mit einem Marktanteil von insgesamt 11,1 % (Vorjahr: 12,5 %) in der schweren Klasse (ab 16 t zulässiges Gesamtgewicht) das Vorjahresergebnis nicht erreichen. In der mittelschweren Klasse (über 6 t bis 15,9 t zulässiges Gesamtgewicht) war der Marktanteil bei der Marke Renault mit 0,1 % gegenüber 0,4 % im Vorjahr deutlich rückläufig, während der Marktanteil der Marke Volvo mit 0,6 % gegenüber 0,5 % im Vorjahr leicht angestiegen ist. In der leichten Klasse (bis 6 t zulässiges Gesamtgewicht) war bei Renault der Marktanteil mit 0,4 % gegenüber 0,4 % im Vorjahr konstant.

Im Bereich der E-Mobility konnte die Marke Volvo einen Marktanteil von 43,9 % (Vorjahr: 37,9 %) bei ansteigenden Stückzahlen (294 gegenüber 75 im Vorjahr) erreichen. Bei der Marke Renault ist der Marktanteil mit 3,1 % gegenüber 13,1 % im Vorjahr deutlich zurück gegangen. Diese Marktanteile wurden gemeinsam von eigenen als auch privaten Händlern erzielt (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).

Bei der Marke Volvo war die Population (über 6 t zulässiges Gesamtgewicht) bei einem geringen Anstieg von 0,6 % von 41.153 auf 41.391 nahezu konstant und am unteren Ende des prognostizierten Anstiegs im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Die Population ist bei der Marke Renault hingegen mit 7.809 nach 8.086 im Vorjahr rückläufig. Entgegen den Erwartungen gingen die älteren Fahrzeuge stärker zurück als geplant. Ebenso haben sich die prognostizierten Neuzulassungen unter den Erwartungen entwickelt. Die erwartete konstante Population konnte damit nicht realisiert werden (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt).

Die Umsatzerlöse in der operativen Struktur (Ersatzteil- und Werkstattumsätze) im Service-Bereich sind um 12,9 % (€ 53,3 Mio. gegenüber € 47,2 Mio.) angestiegen. Zu dieser Entwicklung hat neben einem leicht gestiegenen Volumen durch aktives Kundenmanagement vor allem die Weitergabe von Einkaufspreiserhöhungen beigetragen. Die Umsatzerlöse entsprechend damit den prognostizierten Erwartungen (Anstieg im unteren zweistelligen Prozentbereich).

Ende 2023 wurden an den 12 operativen Standorten (Vorjahr: 12) insgesamt 225 Mitarbeiter (Vorjahr: 222 Mitarbeiter) beschäftigt.

Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) hat sich im Berichtsjahr aufgrund des deutlichen Anstiegs des Zinsniveaus mit einem Rückgang von 74,8 % schwächer als erwartet (Rückgang im mittleren zweistelligen Prozentbereich) entwickelt.

Zur Unternehmenssteuerung werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren herangezogen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind für das für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens auch nicht von Bedeutung.

c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr auf € 16,7 Mio. (Vorjahr: € 12,6 Mio.) angestiegen.

Beim Sachanlagevermögen wurde insbesondere in Werkzeuge, Photovoltaik Anlagen und Elektro-Ladestationen in Höhe von € 2,0 Mio. investiert. Der Anstieg der Vorräte um € 0,9 Mio. (€ 5,7 Mio.; Vorjahr € 4,8 Mio.) ist im Wesentlichen durch den Anstieg des Geschäftsvolumens und Preiserhöhungen verursacht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich bedingt durch höhere Umsätze gegenüber dem Vorjahr um € 0,5 Mio. auf € 3,1 Mio. erhöht. Aus dem gleichen Grund nahmen ebenso die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um € 1,3 Mio. auf € 2,6 Mio. zu.

Die sonstigen Rückstellungen von € 1,8 Mio. (Vorjahr: € 2,1 Mio.) beinhalten im Wesentlichen mit € 0,8 Mio. personalbezogene Rückstellungen sowie mit € 0,5 Mio. Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen.

Aufgrund der Investitionen in die Sachanlagen haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um € 0,9 Mio. von € 0,7 Mio. auf € 1,6 Mio. erhöht. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 10,9 Mio. gegenüber € 7,4 Mio. im Vorjahr) ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling um € 2,8 Mio. zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die operativen Umsatzerlöse (Ersatzteil- und Werkstattumsätze) positiv entwickelt, es war ein Anstieg von € 47,2 Mio. (Vorjahr) um € 6,1 Mio. auf € 53,3 Mio. bzw. um 12,9 % zu verzeichnen. Der prognostizierte Anstieg der Umsatzerlöse in der operativen Struktur im unteren zweistelligen Prozentbereich wurde damit realisiert.

Die Aufwendungen für die bezogenen Waren haben sich nur unwesentlich stärker als die Umsatzerlöse von € 23,7 Mio. auf € 27,0 Mio. bzw. 13,7 % erhöht. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) ist mit 54,6 % (Vorjahr: 54,0 %) leicht gestiegen.

Belastend auf das Jahresergebnis hat sich die Steigerung der Personalaufwendungen um € 1,0 Mio. resultierend im Wesentlichen aus den regulären Gehalts- und Lohnanpassungen ausgewirkt. Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit € 1,3 Mio. primär durch die Zunahme der Mietaufwendungen.

Das Betriebsergebnis (Ergebnis nach Steuern bereinigt um Finanzergebnis) ist mit € 0,3 Mio. (Vorjahr: € 0,3 Mio.) konstant geblieben, das Finanzergebnis ist aufgrund des höheren Zinsniveaus von € -0,1 Mio. im Vorjahr auf € -0,3 Mio. zurückgegangen.

Damit wurde ein positives Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 46 (Vorjahr: T€ 184) erwirtschaftet. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Volvo Group Trucks Central Europe GmbH wird das Jahresergebnis der Gesellschaft an diese abgeführt.

Die Umsatzrentabilität ist im Berichtsjahr mit 0,1 % (Vorjahr: 0,4 %) vor Ergebnisabführung in Folge der erhöhten Zinsaufwendungen zurückgegangen.

Das working capital (Umlaufvermögen abzüglich des kurzfristigen Fremdkapitals) beträgt zum Bilanzstichtag € -2,5 Mio. (Vorjahr: € -1,2 Mio.). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 1,3 % (Vorjahr: 1,7 %).

Bedingt durch die Einbindung in die Volvo Group war die Finanzierung im Rahmen des Cash-Pooling-Verfahrens sichergestellt. Externe Darlehen bestehen nicht. Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft ist negativ und beträgt € -7,5 Mio. (Vorjahr: € -4,7 Mio.). Er setzt sich zusammen aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling.

3. Prognose-, Chancen- und Risikenbericht

a) Prognose

Auf Basis der Jahresprojektion der Bundesregierung vom 1. März 2024 wird für das Jahr 2024 für Deutschland ein Anstieg des preisbereinigten BIP von 0,2 % erwartet, gefolgt von einer weiteren Erholung im Jahr 2025, für das mit einem Wachstum von 1,0 % gerechnet wird. Die Bundesregierung erwartet für Deutschland für die Jahre 2024 und 2025 Inflationsraten von 2,8 % bzw. 1,9 % (Verbraucherpreisindex). Die konjunkturellen Entwicklungen dürften sich auf unsere Gesellschaft auswirken, indem mit einer insgesamt schwierigeren Marktlage zu rechnen ist.

Im Geschäftsjahr 2024 wird bei der Marke Volvo auf Basis der erwarteten Zulassungen ein Rückgang der Population im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet, während bei der Marke Renault mit einem Rückgang der Population im mittleren einstelligen Prozentbereich zu rechnen ist. Bei der Marke Volvo erwartet die Geschäftsführung für 2024 sinkende Neuzulassungen, was die leicht rückläufige Population begründet. Bei der Marke Renault werden ebenso sinkende Neuzulassungen erwartet, zudem wird mit einem höheren Abgang von alten Fahrzeugen älterer Jahrgänge gerechnet, was die Gesamtpopulation sinken lässt.

Bei den Umsatzerlösen im Servicebereich wird unter Berücksichtigung der erwarteten Verkaufspreiserhöhungen in Folge der Weitergabe der Einkaufspreiserhöhungen sowie eines aktiven Kundenmanagements bei einer leicht rückläufigen Population ein Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich prognostiziert.

Trotz der sehr guten Positionierung der Volvo Group Trucks Produkte im Wettbewerb und der Einbindung der Volvo Group Trucks Service GmbH in die Volvo Group wird für die Gesellschaft bei einem weiterhin hohen Zinsniveau ein leicht negatives bis ausgeglichenes Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) erwartet.

b) Chancen und Risiken

Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Volvo Group eingebunden. Es werden unter anderem monatlich Reportings erstellt.

Da die Einkäufe und Umsätze in Euro getätigt werden, spielen Fremdwährungsrisiken bei der Gesellschaft keine Rolle.

Die Gesellschaft ist keiner Existenzgefährdung und nur in geringem Maße eigenen wirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass die Gesellschaft durch einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning, verbunden und in das konzernweite Cash-Pooling der Volvo Group eingebunden ist.

Durch die Bildung einer Rangordnung werden die Chancen und Risiken nachfolgend entsprechend ihrer relevanten Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen.

Chancen:

Weiterhin hohe Wettbewerbsfähigkeit aufgrund der Akzeptanz der aktuellen Modellreihen: durch die aktuell existierenden modernen und bewährten Produkte verfügen die Marken Volvo Trucks und Renault Trucks über ein konkurrenzfähiges Portfolio, das mittelfristig zu einer Steigerung der Population in Deutschland und damit einhergehend der Service-Leistungen sowie Umsatzerlöse beitragen soll. Unterstützt werden soll diese Entwicklung durch den Transformationsprozess der Volvo Group hin zu klimaneutralen und nachhaltigen Transportlösungen.

Gute Entwicklung durch starke Kundenorientierung und permanente Weiterentwicklung des Angebotsportfolios: durch ständige Erweiterung des Serviceangebots rund um den LKW, insbesondere bei der Marke Volvo Trucks, sowie Investitionen in die zukünftige Servicefähigkeit bei den neuen Technologien sollen durch eine erweiterte Angebotspalette zusätzliche Geschäftstätigkeiten erschlossen und weiterentwickelt werden. Für die Werkstätten der Gesellschaft bieten sich weitere Potentiale durch eine proaktive Serviceplanung.

Risiken:

Die Volvo Group befindet sich aktuell in einem Transformationsprozess hin zu klimaneutralen und nachhaltigen Transportlösungen. Viele der dabei entwickelten neuen Produkte und Technologien befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Im Falle einer Nichtakzeptanz der Neuentwicklungen besteht das Risiko von negativen Einflüssen auf die finanziellen Ergebnisse der Volvo Group. Dieser Transformationsprozess wird künftig auch einen zusätzlichen Investitionsbedarf in Werkstattausrüstungen nach sich ziehen.

Für die Vermarktung von Elektrofahrzeugen sind staatliche Förderprogramme und ein auf die Antriebswende ausgerichteter regulatorischer Rahmen von großer Bedeutung.

In Deutschland ermöglichte das KsNI Programm (klimaschonende Nutzfahrzeuge und dazugehörige Infrastruktur) eine Förderung der Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge in Höhe von 80 % der Investitionsmehrausgaben gegenüber einem Diesel Fahrzeug. Auch die Ausgaben der für den Einsatz geförderter Fahrzeuge benötigte Ladeinfrastruktur konnten unter bestimmten Bedingungen mit bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben gefördert werden. Allerdings sind im Bundeshaushalt 2024 keine finanziellen Mittel für eine Fortsetzung des KsNI Programms vorgesehen, so dass es im Jahr 2024 keinen weiteren Förderaufruf geben wird, lediglich die in früheren Förderaufrufen bewilligten Förderungen werden ausfinanziert. Ein neues Förderprogramm zur Förderung der Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge ist auf Bundesebene aktuell nicht geplant.

Daneben hat die Bundesregierung im Dezember 2023 eine CO 2 differenzierte Lkw-Maut eingeführt. Durch die Einführung eines CO 2 Aufschlags in Höhe von 200 EUR / t CO 2 sind die Mautsätze für Diesel- und gasbetriebene Fahrzeuge massiv angestiegen, beispielsweise kann die Erhöhung des Mautsatzes für Euro VI Sattelzugmaschinen über 80 % betragen. Nullemissionsfahrzeuge wie batterieelektrische und Wasserstoff-Brennstoffzellen Fahrzeuge, bleiben dagegen bis Ende 2025 vollständig von der Lkw-Maut befreit, auch ab 2026 wird für diese Fahrzeuge lediglich ein sehr geringer Basis-Maut Satz erhoben. Damit wird die CO 2 differenzierte Maut ein wichtiger Hebel für die Vermarktung von Elektrofahrzeugen.

Die Mautbefreiung von Elektrofahrzeugen im Rahmen der CO 2 basierten Maut kann die deutlich höheren Anschaffungskosten von Elektrofahrzeugen und die damit bestehende Wirtschaftlichkeitsrechnung nur zum Teil schließen. Es besteht daher das Risiko, dass ohne Förderung der Markthochlauf von Elektrofahrzeugen in Deutschland langsamer verlaufen wird als ursprünglich geplant.

Die Gesellschaft ist auf einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, der sich auch auf Elektrofahrzeuge ausdehnen wird. Insbesondere in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Gegebenheiten ist der Wettbewerb unter den Marktteilnehmern noch stärker ausgeprägt.

Pandemie, Lockdowns und Krieg zeigen die Verletzlichkeit der Lieferketten. Zwar sind aktuell keine Engpässe zu beobachten, allerdings bestehen Risiken bezüglich Störungen der Lieferketten weiterhin fort.

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft von der Verlässlichkeit der Informationssysteme und der zugehörigen Infrastruktur abhängig. Betriebsunterbrechungen, Cyberattacken und andere Sicherheitsrisiken gegen Produkte und das Geschäft könnten die Geschäftstätigkeit, die Reputation und das Ergebnis negativ beeinflussen. Die Volvo Group ist bestrebt, die Vulnerabilität zu identifizieren, zu überwachen und angemessene Maßnahmen zu implementieren, um identifizierte Risiken zu vermeiden, zu verhindern und zu minimieren.

Durch die Einbindung in die Volvo Group - sowohl durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning, als auch durch das konzernweite Cash-Pooling mit der Volvo Treasury AB, Göteborg (Schweden), als Cash-Pool-Führer - wird die Liquidität der Gesellschaft sichergestellt. Der Gesellschaft ist dabei seitens Volvo Treasury AB keine fixe Cash-Pooling-Kreditlinie eingeräumt. Etwaiger Finanzierungsbedarf wird nach Genehmigung gemäß den internen Richtlinien konzernintern gedeckt. Durch die Zugehörigkeit der Gesellschaft zur Volvo Group ist die Gesellschaft verpflichtet, eine von der Volvo Group vorgegebene Geschäftsbank für Zwecke des Cash Pooling zu nutzen. Die Cash-Pool-Verbindlichkeit kann formalrechtlich innerhalb von 90 Tagen gekündigt und fällig gestellt werden. Bisher wurde jedoch keine Kündigung ausgesprochen, daher geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit über den Ergebnisabführungsvertrag und das konzernweite Cash-Pooling weiterhin langfristig sichergestellt wird.

In der Berichtsperiode wurde ein negativer Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von € -1,1 Mio. erzielt; durch die o.g. Cash-Pooling-Finanzierung der Volvo Group konnte die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sichergestellt werden.

Es besteht das Risiko, dass Preissteigerungen für Waren, Dienstleistungen, Energie wie auch für Gehälter nicht wertgleich und fristenkongruent an die Kunden weitergegeben werden können. Insbesondere inflationäre Entwicklungen könnten sich somit negativ auf das Ergebnis auswirken.

Der zunehmende Fachkräftemangel könnte die Möglichkeit des Wachstums der Gesellschaft eingrenzen. Die Besetzung offener Stellen stellt eine Herausforderung dar. Erfolgreiche Rekrutierung und Halten der Mitarbeiter wird eine zentrale Aufgabe der Zukunft sein. Die Gesellschaft begegnet dieses Risiko durch die Berufsausbildung von Neueinsteigern und Fortbildung der Mitarbeiter.

Die Gesellschaft ist bestrebt, Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten so weit wie möglich zu vermeiden oder zu minimieren, d.h. es wird grundsätzlich risikoavers oder höchstens risikoneutral mit diesbezüglichen Risiken umgegangen.

Die Preisänderungsrisiken (nachteilige Veränderungen des Marktpreises oder anderer preisbeeinflussender Faktoren) in Bezug auf Finanzinstrumente wie Zinsänderungs- und Währungsrisiken werden als insgesamt gering eingeschätzt. Wie oben erläutert bestehen keine Währungsrisiken; das Zinsänderungsrisiko wird als mittel eingestuft. Die Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich kurzfristig beglichen. Die Verzinsung der Cash-Pooling-Salden folgt den aktuellen Marktentwicklungen.

Dem Ausfallrisiko (Risiko eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls von Forderungen) wird mit einem aktiven Forderungsmanagement und Mahnwesen, kontinuierlicher Beobachtung der Risikolimite und ggfs. Anpassung des Sicherungsumfangs sowie regelmäßiger Bonitätsbeurteilung der Kunden begegnet. Aufgrund dessen wird das Risiko als gering eingestuft.

Das Liquiditätsrisiko (Risiko, Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können) wird - namentlich aufgrund des o.g. Ergebnisabführungsvertrags und der Einbindung in das konzernweite Cash-Pooling - ebenfalls als gering eingeschätzt.

Das sich aus Zahlungsstromschwankungen ergebende Risiko wird auf Basis der Erfahrungen aus der Vergangenheit weiterhin als gering eingeschätzt, jedoch könnten sich negative Auswirkungen aus dem Finanzierungsbedarf höherer Bestände ergeben. Die Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich zum Fälligkeitszeitpunkt bezahlt und unterliegen damit geringen Schwankungen.

Risiken aufgrund des aktuellen Russland-Ukraine-Krieges sind aufgrund der im Wesentlichen nationalen Ausrichtung der Geschäftstätigkeit nicht zu erwarten. Durch den Russland-Ukraine-Krieg oder den Nahost-Konflikt verursachte allgemeine Unsicherheit oder Störungen in den Lieferketten können sich jedoch negativ auf die LKW-Nachfrage und damit die Auslieferungen sowie die Marktanteile von Volvo- und Renault-Trucks auswirken.

Wir sehen insgesamt für unsere Geschäftstätigkeit keine erhöhten Risiken im Vergleich zum Vorjahr. Der Transformationsprozess hin zu klimaneutralen Transportlösungen wird bei zunehmender Wettbewerbsintensität, aber rückläufigen Inflationsraten, fortschreiten. Eine Gefährdung des Fortbestandes der Gesellschaft ist auch unter Berücksichtigung der aufgeführten Risiken aufgrund der Integration in die Volvo Group nicht erkennbar.

 

Frechen, den 11. Juli 2024

Der Geschäftsführer

Markus Weckesser

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.543.216,34 2.857.021,02
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 787.645,51 204.323,78
4.330.861,85 3.061.344,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 76.143,00 48.880,00
2. Waren 5.635.654,66 4.753.613,32
5.711.797,66 4.802.493,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.085.082,74 2.610.294,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.551.028,37 1.265.530,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 970.723,77 848.017,07
6.606.834,88 4.723.842,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 41.188,79 49.753,19
12.359.821,33 9.576.088,92
16.690.683,18 12.637.433,72

Passiva

31.12.2023
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 172.045,00 172.045,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 22.446,00 22.446,00
219.491,00 219.491,00
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 86.084,03 10.629,59
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.555.123,00 1.586.670,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.797.848,26 2.073.531,89
3.352.971,26 3.660.201,89
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.573.289,28 657.269,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.914.723,64 7.438.713,43
3. Sonstige Verbindlichkeiten 544.123,97 651.127,87
davon aus Steuern: € 132.731,93 (Vorjahr: € 189.368,95)
13.032.136,89 8.747.111,24
16.690.683,18 12.637.433,72

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 54.595.024,90 48.865.930,78
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 27.263,00 -54.187,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 587.253,62 617.997,97
55.209.541,52 49.429.741,75
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -26.986.384,75 -23.737.579,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.138.927,25 -2.970.574,97
-30.125.312,00 -26.708.154,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.596.390,77 -11.719.348,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -2.589.312,59 -2.478.835,26
davon für Altersversorgung: € 59.341,00 (Vorjahr: € 78.764,59)
-15.185.703,36 -14.198.183,70
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -566.087,42 -537.327,09
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.026.842,84 -7.680.439,80
-54.903.945,62 -49.124.104,93
305.595,90 305.636,82
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.668,88 2.162,37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -256.430,01 -89.987,10
davon an verbundene Unternehmen: € 228.636,01 (Vorjahr: € 61.764,14)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 27.794,00 (Vorjahr: € 28.221,00)
-254.761,13 -87.824,73
10. Ergebnis nach Steuern 50.834,77 217.812,09
11. Sonstige Steuern -4.407,51 -33.643,37
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -46.427,26 -184.168,72
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Volvo Group Trucks Service GmbH mit Sitz in Frechen (Europaallee 77, 50226 Frechen) ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Köln eingetragen (HRB 64218).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Vorschriften des GmbH-Gesetzes wurden ergänzend beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsgrundsätze

I. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Anwendung der linearen Methode. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und fünfundzwanzig Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Sachanlagevermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über € 250 und bis € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Im Anlagegitter wird der Abgang der im Sammelposten abgebildeten geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der vollständigen Abschreibung gezeigt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Dabei wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert bzw. mit dem zum Bilanzstichtag geltenden niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden grundsätzlich mit dem vom Versicherungsunternehmen mitgeteilten Aktivwert bewertet, welcher die fortgeführten Anschaffungskosten widerspiegelt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nenn- bzw. Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt.

II. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (Bundesbankzins) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungs-Verordnung ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,83 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach dem durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %) beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 18 (Vorjahr: T€ 81). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden Rentensteigerungen von jährlich 1,00 % zugrunde gelegt. In Höhe des o.g. Unterschiedsbetrages steht das frei verfügbare Eigenkapital gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB unter Ausschüttungssperre, jedoch nicht unter Abführungssperre.

Zur Sicherung der Pensionszusagen eines Pensionsberechtigten besteht eine Rückdeckungsversicherung, die ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionszusage dient, an den Zusageberechtigten verpfändet ist und damit dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist. Die Bewertung erfolgt nach § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB in Höhe des von der Versicherung mitgeteilten Aktivwerts. Entsprechend werden diese Pensionsverpflichtung (T€ 608) und der Rückdeckungsversicherungsanspruch (T€ 608) gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen.

Als Sonderposten für Investitionszuschüsse werden erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand für Elektro-Ladestationen ausgewiesen. Die Auflösung dieses Passivpostens erfolgt über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken (einschließlich drohender Verluste aus schwebenden Geschäften) und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Gesellschaft hat unverändert keine langfristigen sonstigen Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Volvo Group Trucks Service GmbH hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning. Diese hat ihrerseits einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Volvo Group Holding Germany GmbH, Ismaning (Organträgerin). Aufgrund dieser Ergebnisabführungsverträge werden sowohl die effektiven als auch die latenten Steuern der Volvo Group Trucks Service GmbH vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin berücksichtigt, da diese wirtschaftlich alleine die Besteuerungsfolgen treffen.

C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die für das Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen sind im Anlagengitter - Anlage zu diesem Anhang - dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, mit Ausnahme der langfristigen Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung für Pensionszusagen T€ 106 (Vorjahr: T€ 123), jeweils eine Restlaufzeit von maximal zwölf Monaten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Von den Sonderposten für Investitionszuschüsse haben T€ 9 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr (Vorjahr: T€ 1) und T€ 77 eine Restlaufzeit von zwischen einem und fünf Jahren (Vorjahr: T€ 9).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mit T€ 779 personalbezogene Rückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von T€ 463.

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, formal jeweils eine Restlaufzeit von maximal zwölf Monaten. Ebenso bestehen, wie im Vorjahr, keine Besicherungen. Durch die Zugehörigkeit der Gesellschaft zur Volvo Group ist die Gesellschaft verpflichtet, eine von der Volvo Group vorgegebene Geschäftsbank für Zwecke des Cash Pooling zu nutzen. Die Cash-Pool-Verbindlichkeit kann formalrechtlich innerhalb von 90 Tagen gekündigt und fällig gestellt werden. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cash-Pooling wird jedoch wirtschaftlich von einer, soweit erforderlich, langfristigen Zurverfügungstellung ausgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit Ausnahme der Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (T€ 46; Vorjahr: T€ 184) sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (T€ 7.556; Vorjahr: T€ 4.715) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 3.313; Vorjahr: T€ 2.540).

Gegenüber der Gesellschafterin Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 46 (Vorjahr: T€ 184) aus dem Ergebnisabführungsvertrag und T€ 955 (Vorjahr: T€ 822) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzrealisierung erfolgt mit Auslieferung der Produkte an den Kunden bzw. mit Erbringung der Leistung.

Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Tätigkeitsbereichen erzielt:

T€
2023
T€
2022
Ersatzteile/Zubehör 30.592 27.209
Werkstattleistungen 22.695 19.992
Sonstige Umsätze 1.308 1.665
54.595 48.866

Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 509, welche mit T€ 500 aus der Auflösung von Rückstellungen, sowie mit T€ 9 aus Gewinnen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen resultieren.

Das positive Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning, abgeführt. Eine entsprechende Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ist erfasst.

D. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit T€ 6.442 vollständig Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen (davon bis zu einem Jahr fällig: T€ 1.601; davon nach mehr als einem und bis zu maximal fünf Jahren fällig: T€ 3.242 und nach 5 Jahren fällig: T€ 1.599). Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen T€ 535 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Risiken aus den Miet-, Pacht- und Leasingverträgen liegen im steten Abfluss von finanziellen Ressourcen und in der Tatsache, dass diese Art der Finanzierung teurer ist als bei Eigentumserwerb. Die Vorteile liegen in der Verringerung der Kapitalbindung und der Übernahme des Investitionsrisikos durch den Vermieter/Verpächter/Leasinggeber.

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 228 Mitarbeiter beschäftigt; davon 164 gewerbliche Arbeitnehmer und 64 kaufmännische Arbeitnehmer. Weiterhin waren im Berichtsjahr durchschnittlich 40 Auszubildende bei der Gesellschaft beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Markus Weckesser (Director Own Retail Service), geschäftsansässig in Ismaning, im Handelsregister eingetragen.

Der Geschäftsführer hat von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge erhalten.

Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder und deren Hinterbliebene vor Verrechnung mit dem Rückdeckungsversicherungsanspruch (T€ 608) belaufen sich auf T€ 1.088.

Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 49 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Angaben zur Konzernzugehörigkeit

Die Volvo Group Trucks Central Europe GmbH, Ismaning, hält sämtliche Anteile an der Volvo Group Trucks Service GmbH. Die Volvo Group Trucks Central Europe GmbH macht von der Befreiung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes nach § 291 HGB Gebrauch. Das den befreienden Konzernabschluss aufstellende Mutterunternehmen ist die AB Volvo, Göteborg, Schweden (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt). Der befreiende Konzernabschluss wird nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernabschluss der AB Volvo, Göteborg, Schweden, kann auf der Homepage der AB Volvo abgerufen werden und wird (zwecks Inanspruchnahme der Befreiung) in englischer Sprache der das Unternehmensregister führenden Stelle in elektronischer Form zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

 

Frechen, den 11. Juli 2024

Der Geschäftsführer

Markus Weckesser

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.846,00 0,00 0,00 0,00 1.846,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.288.235,73 1.186.226,74 356.201,37 204.323,78 9.322.584,88
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.323,78 787.645,51 0,00 -204.323,78 787.645,51
8.492.559,51 1.973.872,25 356.201,37 0,00 10.110.230,39
Gesamtsumme 8.494.405,51 1.973.872,25 356.201,37 0,00 10.112.076,39
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.846,00 0,00 0,00 1.846,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.431.214,71 566.087,42 217.933,59 5.779.368,54
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.431.214,71 566.087,42 217.933,59 5.779.368,54
Gesamtsumme 5.433.060,71 566.087,42 217.933,59 5.781.214,54
Buchwerte
31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.543.216,34 2.857.021,02
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 787.645,51 204.323,78
4.330.861,85 3.061.344,80
Gesamtsumme 4.330.861,85 3.061.344,80

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Volvo Group Trucks Service GmbH, Frechen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Volvo Group Trucks Service GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Volvo Group Trucks Service GmbH, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 11. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Rita Baumli, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss der Volvo Group Trucks Service GmbH zum 31.12.2023 wurde am 19. August 2024 festgestellt.

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