C.E. Roeper Holding (GmbH & Co.)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Ahnfeldt seit 9.9.2015 | Prokura |
Stefanie van Pée seit 7.1.2015 | Prokura |
Jörn Herrmann seit 15.9.2014 | Geschäftsführer |
Carsten Gerrens seit 15.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C. E. Roeper GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 20221. Unternehmen Gegenstand des Unternehmens der C. E. Roeper GmbH ist der Handel mit und die Ein- und Ausfuhr von überwiegend natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen aller Art insbesondere von Drogen, Harzen und Quellstoffen einschließlich deren Be- und Verarbeitung. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Hamburg. Das Produktportfolio umfasst natürliche Farben, Hydrokolloide, Harze und Wachse, Fasern und natürliche Inhaltsstoffe. Die Gesellschaft bietet ein umfassendes Supply-Chain-Management von der Rohstoffbeschaffung, der umfassenden Lagerhaltung, dem Vertrieb und der Qualitätssicherung bis hin zur Anwendungstechnologie. 2. Markt- und Unternehmensumfeld Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Berechnungen mitteilte. Kalenderbereinigt habe das Wirtschaftswachstum 2,0 Prozent betragen. Nach Erläuterungen des Statischen Bundesamtes war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende, Corona-Pandemie. Nach einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 in Höhe von 2,9 % konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen im Jahr 2022 insgesamt nach Einschätzung des Statischen Bundesamtes gut behaupten. Nach Angaben des Statischen Bundesamtes ist die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 Prozent gegenüber 2021 gestiegen. Dabei sei die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich verlaufen: Einige Dienstleistungsbereiche hätten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten profitiert. Besonders stark, um 6,3 Prozent, legten den Fachleuten zufolge die sogenannten "Sonstigen Dienstleister" zu. Zu diesen zählt auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche. Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe hätten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen profitiert. Diese beiden Bereiche sorgten im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" für ein kräftiges Plus von 4,0 Prozent. Die Bruttowertschöpfung im Handel sei dagegen zurückgegangen, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation habe ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 3,6 Prozent verzeichnet. Im Baugewerbe hätten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,3 Prozent geführt. Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten haben den Fachleuten zufolge auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gebremst. Diese habe im Vergleich zum Vorjahr kaum zugenommen (+ 0,2 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe habe dabei vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten gelitten. Hinzu sei der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine gekommen. Auf der Nachfrageseite seien die privaten Konsumausgaben im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft gewesen. Sie seien preisbereinigt um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und hätten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht. Grund hierfür seien Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022 gewesen. Auch im Bereich Freizeit, Unterhaltung und Kultur hätten die privaten Haushalte wieder mehr aus als noch vor einem Jahr ausgegeben. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich den Fachleuten zufolge im Jahr 2022 vergleichsweise moderat um 1,1 Prozent. Der Staat habe deutlich mehr Geld ausgegeben, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen seien die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gesunken. Der Außenhandel nahm laut den Angaben des Amts trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland habe preisbereinigt 3,2 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr exportiert. Die Importe hätten gleichzeitig sehr viel stärker zugelegt - um preisbereinigt 6,7 Prozent. Der Außenbeitrag insgesamt habe das BIP-Wachstum dadurch gedämpft. Geschäftsverlauf 2022 Das Jahr 2022 war durch starke Störungen der internationalen Lieferketten gekennzeichnet. Auch durch Corona-bedingte Störungen in den Ursprungsländern unserer Produkte kam es zu Verzögerungen bezüglich Produktion und Lieferung. Entsprechend sind viele Preise gestiegen und die Verfügbarkeit diverser Produkte war sehr problematisch. Dank unserer umfangreichen Lagerhaltung konnten wir die Situation jedoch meistern und sogar noch neue Kunden gewinnen. Zu erwähnen sind auch stark gestiegene Kosten im Seefrachtbereich, die die Gesellschaft jedoch zu einem guten Teil an die Kunden weitergeben konnte. Im Berichtsjahr waren in unserem Unternehmens- und Wettbewerbsumfeld weder Markteintritte noch Marktaustritte in nennenswertem Umfang zu verzeichnen. Die in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres deutlich abgeklungene Corona-Pandemie hat bei der Gesellschaft auch im Jahr 2022 noch zu Einschränkungen geführt. Allerdings haben sich die bereits im Geschäftsjahr 2021 erfolgreich ergriffenen Maßnahmen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr bewährt. Fortgesetztes mobiles Arbeiten, ein gutes Hygiene-Konzept und die konsequente Nachverfolgung von Risiko- Kontakten im stark reduzierten Büro-Alltag haben ein Ausbrechen von Infektionen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verhindert. 3. Ertragslage Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch einen kräftigen Erlösanstieg um 17,7 Mio. €, der sowohl preis- als auch mengenbedingt war. Die Absatzmenge betrug im Jahr 2022 9.407 mt, was eine Erhöhung um 743 mt (ca. 8,6 %) im Vergleich zum Vorjahr (8.664 mt) darstellt. Allerdings ist der als interne Steuerungsgröße verwendete Deckungsbeitrag im Vergleich zum Vorjahr von 18,16% auf 17,83% in 2022 leicht gesunken. Die Materialaufwandsquote liegt bei Materialaufwendungen in Höhe von 56,61 Mio. € (Vorjahr: 41,51 Mio. €) bei rund 83,0 % (Vorjahr: 82,7 %). Das Jahresergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gesteigert werden. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 32 T€ erzielt, wobei der Jahresüberschuss aufgrund der konzerninternen ergebnisabhängigen Pachtaufwendungen nur begrenzt aussagekräftig ist. Nach Bereinigung der Effekte aus den Pachtaufwendungen wurde das Jahresergebnis vor Ertragsteuern ebenfalls deutlich von 657 T€ auf 1,85 Mio. € gesteigert. 4. Finanzlage und Finanzmanagement Die Gesellschaft verfügt über eine ausreichende Liquidität, die von den Hausbanken in Form von Rahmenkrediten zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund der stark gestiegenen Umsätze und höheren Lagerbestände wurde im Jahr 2022 ein Sicherheiten-Poolvertrag mit den Hausbanken abgeschlossen, der eine deutliche Erhöhung der Kreditlinie beinhaltet. In diesen Poolvertrag ist eine zusätzliche Hausbank inkludiert worden, so dass eine ausreichende Liquidität gesichert ist. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf 388 T€ (Vorjahr: 910 T€). Die jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten aus Rahmenkrediten belaufen sich auf 17.940 T€ (Vorjahr: 13.515 T€). Im Rahmen der bestehenden Kreditlinien stehen noch weitere Mittel in Höhe von 3.060 T€ (Vorjahr: 3.335 T€) zur Verfügung. Die Finanzlage kann als gesichert bezeichnet werden, zumal die Geschäftsführung durch die Mithaftung der Eigentumsgesellschaft stets ausreichend finanzielle Mittel bereitstellen kann. Im Bereich der Warenimporte bestehen Devisentermingeschäfte. Der Grund hierfür liegt darin, dass der wesentliche Teil der gehandelten Waren in US-Dollar gehandelt wird und nur ein geringer Teil der Verkäufe in US-Dollar getätigt wird. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus den liquiden Mitteln und den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten, hat sich aufgrund des Abschlusses des Sicherheiten-Poolvertrages gegenüber dem Vorjahr um 4.947 T€ erhöht. Der für die Beurteilung der Liquiditätsentwicklung bedeutsame Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf - 4.217 T€ (Vorjahr: -59 T€). Diese Entwicklung ist auf die wegen der Geschäftsausweitung deutlich gestiegene Mittelbindung in den Vorräten und Forderungen zurückzuführen. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 30.602 T€ auf 37.577 T€ erhöht. Die Gründe für die Erhöhung der Bilanzsumme liegen im Wesentlichen in der Steigerung des Umlaufvermögens und hier wiederum insbesondere der Vorräte und der Forderungen. Dem gegenüber haben sich auf der Passivseite insbesondere die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöht. Wesentliche Bilanzpositionen haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert (in T€):
Die Eigenkapitalquote ist bei gestiegener Bilanzsumme von 1,17% auf 1,04% gesunken. Die im Verhältnis sehr niedrige Eigenkapitalquote liegt darin begründet, dass die Muttergesellschaft den wesentlichen Teil des haftenden Eigenkapitals der Unternehmensgruppe hält. Gesamteinschätzung von Geschäftsverlauf und Lage In Anbetracht der im Geschäftsjahr 2022 noch nachwirkenden Corona-Pandemie, insbesondere auch in den Ursprungsländern, und der Störungen der internationalen Lieferketten schätzt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2022 und die Lage der Gesellschaft als gut ein. 6. Risikobericht und Chancendarstellung Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu verzeichnen. Die bisherige erfolgreiche Positionierung als "Allrounder" im Markt macht die Gesellschaft bislang unempfindlich gegen Aktivitäten bestehender Mitbewerber. Die Situation zu unseren Mitbewerbern hat sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert. Aus der oben genannten Positionierung heraus festigen sich die Chancen sowohl im Bereich der Neukundenakquisition als auch bestehenden Kunden gegenüber, sei es aus der hohen Lieferbereitschaft oder dem breiten Angebotssortiment heraus, sei es aus der Liefertreue bestehenden Kunden gegenüber, welche diese Positionierung auch zum Teil mit besseren Margen honorieren. Nennenswerte Risiken aus Preisänderungen, Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sieht die Gesellschaft z.Zt. nicht. Den Debitorenausfallrisiken begegnet die Gesellschaft durch eine systematische Prüfung der Kreditrisiken bei Vertragsabschluss sowie durch eine laufende Überwachung des einzelnen Engagements mit Kreditlimits. Im nationalen Geschäft bestehen teilweise Ausfallversicherungen, die internationalen Geschäfte sind größtenteils abgesichert. Ein Risiko besteht für die Gesellschaft in Wechselkursschwankungen. Das Unternehmen bezieht ihre Waren oftmals in US-Dollar, während der Verkauf in den meisten Fällen in EUR erfolgt. Schwankungen des Wechselkurses EUR/USD können sich daher zu einer Belastung für die Gesellschaft entwickeln. Eine detaillierte Planung zur Minderung der Währungskursrisiken ist auf Grund der stark schwankenden und schwer vorherzusehenden Entwicklung an den Devisenmärkten nur eingeschränkt möglich. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko erfolgreich durch den Abschluss von Devisentermingeschäften. Die branchenweite Problematik bezüglich Positivbefunden von Ethylenoxid in Johannisbrotkernmehl, die sich im Vorjahr ergeben hatte, sowie daraus resultierende Forderungen werden von der Haftpflichtversicherung der Gesellschaft bearbeitet und wurden zum Teil bereits reguliert. 7. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Erläuterungen des ifo Instituts in seiner Konjunkturprognose Frühjahr 2023 schrumpft die deutsche Wirtschaft seit Ende des Jahres 2022. Das ifo Institut erläutert, dass die Angebotsschocks, die die Produktionskapazitäten als Folge der Corona- und Energiekrise spürbar einschränkten, zwar allmählich an Bedeutung verlieren, dass sich seit dem Herbst 2022 allerdings zunehmend die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen abschwächt. Zum einen dämpft die verhaltene Entwicklung der globalen Konjunktur das deutsche Exportgeschäft. Zum anderen belasten die hohen Inflationsraten die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Das ifo Institut kommt daher zu folgender Prognose für die deutsche Wirtschaft: Der Höhepunkt der Inflationswelle dürfte mittlerweile erreicht sein. Insbesondere ist von den Energiepreisen im Verlauf der kommenden Monate kein weiterer Schub mehr zu erwarten. Die Beschaffungspreise für Strom und Gas sind seit dem Spätsommer des vergangenen Jahres spürbar gesunken und seit Januar wirken die staatlichen Preisbremsen. Dies entlastet zunächst vor allem die Unternehmen, deren Energiekosten von den Marktpreisen bestimmt werden. Insgesamt dürfte nach Einschätzung des ifo Instituts vor allem die Kerninflationsrate (also der Anstieg der Verbraucherpreise ohne Energie) im weiteren Verlauf nur langsam sinken und im Jahresdurchschnitt 2023 mit 6,3% sogar deutlich höher liegen als noch im Vorjahr (4,9%). Da jedoch der Inflationsbeitrag der Energiepreise in den kommenden Monaten nach Einschätzung des ifo Instituts stark abnimmt, dürfte die Gesamtinflationsrate von 6,9% im Jahr 2022 auf 6,2% im Jahr 2023 zurückgehen. Erst im kommenden Jahr 2024 dürfte sich der Preisanstieg allmählich wieder normalisieren. Unter der Annahme, dass sich Rohstoffe und Energie entsprechend der derzeitigen Markterwartung im Prognosezeitraum nicht wesentlich verteuern und dass die Europäische Zentralbank ihre Leitzinsen weiter anhebt, dürfte die Inflationsrate im Jahr 2024 auf 2,2% und die Kernrate auf 2,8% zurückgehen. Alles in allem wird nach Ansicht des ifo Institutes das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres stagnieren (-0,1%) und im kommenden Jahr 2024 um 1,7% zulegen. Die konjunkturelle Schwäche wird den Beschäftigungsaufbau in diesem Jahr etwas verlangsamen. Bereits im kommenden Jahr 2024 dürfte die Arbeitslosenquote wieder auf 5,1% sinken, nach 5,4% in diesem und 5,3% im vergangenen Jahr. Die Risiken für diese Prognose sind nach Erläuterung des ifo Instituts allerdings vielfältig. Entwicklung der Gesellschaft Aufgrund der starken Verwerfungen in den internationalen Lieferketten haben viele Kunden im 3. und 4. Quartal 2022 eigene Sicherheitsläger aufgebaut, so dass es in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2023 zu verzögerten Abnahmen bei den Kunden kam, da diese zunächst ihre eigenen Läger abgebaut haben. Erhebliche Unsicherheiten ergeben sich unverändert aus dem fortdauernden Krieg in der Ukraine. Die Gesellschaft geht daher von einem leicht rückläufigen Umsatz für das Jahr 2023 aus und rechnet mit einem um 30%-40% niedrigeren, positiven Jahresergebnis vor konzerninternen Pachtaufwendungen. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 9. Sonstige Angaben Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. Zweigniederlassungen sind nicht vorhanden.
Hamburg, den 31.05.2023 Carsten Gerrens Jörn Herrmann Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2022Allgemeine AngabenDie C. E. Roeper GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 36211 eingetragen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Produkte zuerst verbraucht werden (FIFO). Ist der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger, erfolgt aufgrund des strengen Niederstwertprinzips eine Abschreibung auf diesen Wert. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden der Beschaffungs- und Absatzmarkt sowie Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und einer verminderten Verwertbarkeit in angemessenem und ausreichendem Umfang berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (im Vorjahr 1%) auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bilanziert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Den Berechnungen liegen die Generationentafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und insolvenzsicher sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden mit den korrespondierenden Schulden aus Pensionsverpflichtungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert berechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen werden alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte mit den Umrechnungskursen am Entstehungstag. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit nicht über ein Jahr liegt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur BilanzDie gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern werden mit dem unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersatz (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbeertragsteuer) von 32,3 % (Vj. 32,3 %) bewertet. Sie beruhen im Wesentlichen auf temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen. Latente Steuern sind nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter Ausnutzung des Wahlrechts des § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich auf DEM 100.000,00 (51.129,19 €); eine Umstellung auf EUR ist noch nicht erfolgt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Teilwert, ermittelt bei einem Rechnungszinsfuß von 1,78% (im Vorjahr 1,87%), unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck bei einem Renten- und Gehaltstrend von 0% bewertet. Die sich aufgrund der Umstellung gem. BilMoG ergebende Differenz wurde in 2010 in voller Höhe passiviert. Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 101.102,00 €, der einer Ausschüttungssperre unterliegt. Deckungsvermögen gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurde mit der Rückstellung für Pensionen verrechnet. Die Vermögensgegenstände haben Anschaffungskosten in Höhe von 658.712,00 € und einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von 658.712,00 €. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 1.976.511,00 €. Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Personal (1.163 T€), Provisionen (210 T€) sowie für Jahresabschlusskosten (76 T€) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 7.351.504,86 € (im Vorjahr 5.780.856,75 €) auf Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 86.907,05 € (im Vorjahr 121.459,46 €) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 835,38 € (Vorjahr 0,00 €) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 2.806 T€ (Vorjahr: 673 T€) enthalten. Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen 174 T€ (im Vorjahr 264 T€) auf die Altersversorgung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 2.469 T€ (Vorjahr: 619 T€) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von 34 T€ (Vorjahr: 33 T€) enthalten. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige AngabenDerivative Finanzinstrumente Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos ist im Jahr 2018 ein Zins-Swap mit einer Laufzeit bis Juni 2028 über eine nominelle Höhe von EUR 4,0 Mio. abgeschlossen worden. Der Swap hat zum Bilanzstichtag einen positiven Marktwert in Höhe von 397 T€. Der Zins-Swap bildet mit den abgeschlossenen Geldmarktkrediten eine Bewertungseinheit gem. § 254 HGB. Die bis zum Ende der Laufzeit erwarteten Zahlungsströme aus dem Zins-Swap entsprechen der Zinsleistung auf den Kredit. Die bilanzielle Darstellung erfolgt mittels Einfrierungsmethode. Die Wirksamkeit der Bewertungseinheit wird durch Anwendung der "Critical term match"- Methode ermittelt, die von einer prospektiven Effektivität eines Micro-Hedges ausgeht, wenn Grundgeschäft und Sicherungsinstrument hinsichtlich ihrer wesentlichen Konditionen übereinstimmen. Es bestehen USD-Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von insgesamt TEUR 13.143. Als Bewertungsmethode wurde die "mark to market-Methode" angewendet. Den abgeschlossenen Devisentermingeschäften liegen Einkaufskontrakte zu Grunde, bei denen es sich um geschlossene Positionen im Sinne einer Bewertungseinheit i.S.v. § 254 HGB handelt. Die Devisentermingeschäfte weisen zum Bilanzstichtag saldiert negative Marktwerte in Höhe von TEUR 488 auf. Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich im angegebenen Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil laut der Unternehmenspolitik für Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung einer zukünftigen Verpflichtung in betraglich gleicher Höhe, gleicher Währung und gleicher Laufzeit Devisentermingeschäfte abgeschlossen werden. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical term-match"-Methode verwendet. Aufgrund der Bildung von Bewertungseinheiten sind keine Drohverlustrückstellungen zu bilden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden in Höhe von 147 T€ insbesondere aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen über eine Restlaufzeit von bis zu 4 Jahren. Angabe zu den Mitarbeitern Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten betrug:
Organe der Gesellschaft Die alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer der Gesellschaft sind
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer und früherer Geschäftsführer unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB. Konzernabschluss Die C. E. Roeper GmbH wird in den Konzernabschluss der C. E. Roeper Holding (GmbH & Co.), Hamburg, einbezogen, die einen Konzernabschluss nach Maßgabe der §§ 290ff. HGB aufstellt (größter und kleinster Konzernabschluss), der beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt wird. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Hamburg, den 28.04.2023 Carsten Gerrens Jörn Herrmann Entwicklung des Anlagevermögens der C. E. Roeper GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die C. E. Roeper GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der C. E. Roeper GmbH, Hamburg,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C. E. Roeper GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 5. Juli 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Hartmut Schmidt, Wirtschaftsprüfer Nicolai Hansen, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 6. Juli 2023 festgestellt. |
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