Orchestra Service GmbHLiquidiert

Zeppelinstraße 2, 82205 Gilching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 190993
Eingetragen
14.3.2011
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Vertrieb von Hard- und Software sowie Anbieten und Erbringen von Serviceleistungen im Informations-Technologie-Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Roman Rudolf
seit 9.11.2015
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Orchestra Service GmbH

Gilching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.562,00   216  
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.990,00   103  
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.638,98 213.190,98 3 322
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Waren   4.463.397,98   -
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.133.816,78   17.745  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.315,04   153  
3. sonstige Vermögensgegenstände 835.943,94 32.007.075,76 3.140 21.038
III. Wertpapiere        
sonstige Wertpapiere   -   149
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   610.870,17   4.463
    37.081.343,91   25.650
C. Rechnungsabgrenzungsposten   119.290,02   36
    37.413.824,91   26.008

Passiva

     
  31.12.2015 31.12.2014
  EUR EUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   120.000,00   120
II. Gewinnrücklagen        
andere Gewinnrücklagen   -   61
III. Gewinnvortrag   -   5.583
IV. Jahresüberschuss   5.615.575,03   3.218
    5.735.575,03   8.982
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27.241,00   10  
2. Steuerrückstellungen 1.272.000,00   1.242  
3. sonstige Rückstellung en 8.776.891,40 10.076.132,40 3.895 5.147
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.909.133,69   3.594  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.124.311,87   5.542  
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.226.265,78   1.771  
davon aus Steuern EUR 248.009,87 (Vj. TEUR 416)   20.259.711,34   10.907
D. Rechnungsabgrenzungsposten   1.342.406,14   972
    37.413.824,91   26.008

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015

2015 2014
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse   109.555.151,60   84.226
2. sonstige betriebliche Erträge   250.212,76   135
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -92.356.259,74   -70.337  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.845.180,00 -94.201.439,74 -1.686 -72.023
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -4.356.645,75   -4.852  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -513.639,73   -476  
davon für Altersversorgung EUR 34.915,45 (Vj. TEUR 21)   -4.870.285,48   -5.328
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -134.831,47   -98
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   -2.933.673,85   -2.350
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   151.185,23   76
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   -2.273,18   -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -119.798,57   -158
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   7.694.247,30   4.480
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -2.099.649,82   -1.261
12. sonstige Steuern   20.977,55   -1
13. Jahresüberschuss   5.615.575,03   3.218

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

Allgemeines

Die Orchestra Service GmbH hat ihren Sitz in Gilching und ist beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 190993 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen drei bis vier Jahre.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen drei bis 13 Jahre.

Die Neuzugänge von Anlagegütern werden ab dem Zugangsmonat (pro rata temporis) abgeschrieben. Abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten EUR 410,00 nicht übersteigen, wurden im Berichtsjahr in voller Höhe als Aufwand abgezogen.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, wobei - soweit einschlägig - zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen pauschale Abschläge im betriebsüblichen Umfang vorgenommen wurden.

Die Forderungen sind zu Nominalbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die Pauschalwertberichtigung wird mit 1 % ermittelt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden im Vorjahr mit den Anschaffungskosten bewertet und gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen sind zum 31. Oktober 2015 nach der Projected Unit Credit Method ermittelt worden. Den Berechnungen liegen die Heubeck Richttafeln 2005 G (RT 2005 G) zugrunde. Die Bewertung erfolgte gemäß dem zugrunde gelegten Rechnungszinssatz von 4,00 %. Zum Bilanzstichtag werden die Pensionsrückstellungen ausgehend von dem Gutachtenwert zum Oktober 2015 nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung neu bewertet.

Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sämtliche Rückstellungen wurden mittels Einzelbewertung bewertet. Bei der Rückstellungsbildung sind künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Bei einer zugrundeliegenden Verpflichtung mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird der Erfüllungsbetrag der entsprechenden Rückstellung mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015 zeigt sich wie folgt:

Immaterielle Vermögensgegenstände
in EUR Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten    
Stand 1.1.2015 473.861,77 473.861,77
Zugänge - -
Abgänge - -
Stand 31.12.2015 473.861,77 473.861,77
Abschreibungen    
Stand 1.1.201 258.015,27 258.015,27
Abschreibungen des Geschäftsjahres 80.284,50 80.284,50
Stand 31.12.2015 338.299,77 338.299,77
Buchwert 31.12.2014 215.846,50 215.846,50
Buchwert 31.12.2015 135.562,00 135.562,00
     
  Sachanlagen
in EUR andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten    
Stand 1.1.2015 957.588,25 957.588,25
Zugänge 27.524,97 27.524,97
Abgänge 15.339,34 15.339,34
Stand 31.12.2015 969.773,88 969.773,88
Abschreibungen    
Stan. 854.106,25 854.106,25
Abschreibungen des Geschäftsjahres 54.546,97 54.546,97
Abgänge 13.869,34 13.869,34
Stand 31.12.2015 894.783,88 894.783,88
Buchwert 31.12.2014 103.482,00 103.482,00
Buchwert 31.12.2015 74.990,00 74.990,00
     
  Finanzanlagen
in EUR Anteile an verbundenen Unternehmen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten    
Stand 1.1.2015 2.638,98 2.638,98
Zugänge - -
Abgänge - -
Stand 31.12.2015 2.638,98 2.638,98
Abschreibungen - -
Stand 1.1.2015 - -
Abschreibungen des Geschäftsjahres - -
Stand 31.12.2015 - -
Buchwert 31.12.2014 2.638,98 2.638,98
Buchwert 31.12.2015 2.638,98 2.638,98

Finanzanlagen

Orchestra hält 100 % des Anteils am Kapital der Orchestra Service d.o.o., Rijeka/Kroatien. Der Jahresabschluss der Orchestra Service d.o.o. weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. EUR 11.508 und ein negatives Eigenkapital in Höhe von rd. EUR 10.594 aus. Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wird nach § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben EUR - (Vj. TEUR 128) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Vorjahreswert resultierte aus Darlehensforderungen.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 2.313,00 (Vj. TEUR 5) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Des Weiteren sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 38.000,00 (Vj. TEUR 1.522) enthalten; diese sind zugleich Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital beträgt EUR 120.000,00 und ist vollständig einbezahlt.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. Oktober 2015 wurde aus dem Bilanzgewinn eine Ausschüttung in Höhe von EUR 8.861.963,81 vorgenommen.

Pensionsrückstellungen

Die pensionsähnlichen Rückstellungen wurden für eine Invalidenrente in Höhe von EUR 9.503,00 erstmals in 2013 passiviert. Zum 31. Oktober 2015 wurde die Rückstellung durch ein versicherungsmathematisches Gutachten mit EUR 22.241,00 bewertet. Zum 31. Dezember 2015 erfolgte eine Erhöhung um EUR 5.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Rechnungen, Bonuszahlungen, noch zu erbringende Leistungen sowie für Personalkosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.909 3.594 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.124 5.542 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 4.226 450 - -
(davon aus Steuern) (248) (416) (-) (-)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (-) (-) (-) (-)
  20.259 9.586 - -

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung der Waren.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.769,57 (Vj. TEUR -) enthalten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten periodenfremde Erlöse in Höhe von EUR - (Vj. TEUR 10.225). Der Vorjahreswert resultiert aus der Auflösung nicht mehr vorzunehmender passiver Rechnungsabgrenzungsposten von durchgehandelten Leistungen.

Gemäß § 285 Nr. 4 HGB werden die Umsatzerlöse wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz TEUR
Hardware 60.945
Software 46.013
Dienstleistungen 2.597
   
Geographisch bestimmter Markt Umsatz TEUR
Inland 106.153
Ausland 3.402

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungsgewinne in Höhe von EUR 112.072,68 (Vj. TEUR 55).

Materialaufwand

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 99.567,00 (Vj. TEUR 10.663); der Vorjahreswert resultiert aus der Auflösung nicht mehr vorzunehmender aktiver Rechnungsabgrenzungsposten von durchgehandelten Leistungen.

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind periodenfremde Abfindungen in Höhe von TEUR - (Vj. TEUR 750) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 625.125,20 (Vj. TEUR -) - im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Darlehensforderungen - und Währungsverluste in Höhe von EUR 75.305,50 (Vj. TEUR 12).

Zinserträge

In den Zinsen sind Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR - (Vj. TEUR 3) enthalten.

Sonstige Angaben

Mitglieder und Gesamtbezüge der Geschäftsführung

 

Herr Dietmar Ulrich, Feingeräteelektroniker sowie CEO der Orchestra Service GmbH und

 

Herr Roman Rudolf, Vice President & Managing Director Avnet Central Region, Stuttgart (ab 2. November 2015).

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung sowie den Betrag der für die Geschäftsführung gebildeten Pensionsrückstellung verzichtet.

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug für das Geschäftsjahr 2015 TEUR 20 und für sonstige Leistungen TEUR 20.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen, die zu marktunüblichen Konditionen abgeschlossen wurden, haben im Geschäftsjahr 2015 ein Volumen in Höhe von TEUR 143. Hierbei handelt es sich um Dienstleistungen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 39 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Diese verteilen sich in folgende Gruppen:

2015
Verwaltung 5
Vertrieb 16
Technik 15
Marketing 3
Gesamt 39

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von insgesamt TEUR 784. Davon werden 2016 TEUR 184 fällig.

Angabe gemäß § 285 Nr. 29 HGB

Zwischen den Wertansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bestehen keine wesentlichen Unterschiede.

Angabe gemäß § 285 Nr. 14 HGB

Mutterunternehmen der Orchestra Service GmbH ist die Avnet Technology Solutions GmbH, Nettetal. Sie steht zu 100 % im Besitz der Tenva Belgium Comm. VA, Diegem/Belgien, und ist über dieses Unternehmen ein verbundenes Unternehmen der Avnet Inc., Phoenix/USA. Die Avnet Inc., Phoenix/USA, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der US Securities and Exchange Commission erhältlich ist. Die Avnet Holding Germany GmbH, Poing, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Avnet Holding Germany GmbH wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. Die Gesellschaft ist damit gemäß § 291 Abs. 1 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit.

 

Gilching, den 6. Juni 2016

Orchestra Service GmbH

Geschäftsführer

Dietmar Ulrich

Roman Rudolf

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

1. Gesamtwirtschaft, Branchensituation und Ausblick

a) Weltwirtschaft und Deutschland

Im Berichtsjahr hat die Dynamik des wirtschaftlichen Wachstums in der EU stark zugelegt. Laut den Zahlen der Europäischen Kommission stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2015 EU-weit um 1,9 Prozent. Im Vorjahr lag das Wachstum bei 1,4 Prozent. Innerhalb der EU zeigten fast alle Länder Wachstum, allerdings unterschiedlich ausgeprägt. Am unteren Ende der Skala liegen mit einem Wachstum des BIP um 0,7 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent Österreich und Italien. Ganz oben finden sich Tschechien mit 4,5 Prozent und der EU-weite Spitzenreiter Irland mit 6,9 Prozent. Die für die IT-Branche als Indikator relevanten Ausrüstungsinvestitionen sind 2015 in der EU mit 4,4 Prozent überproportional gewachsen. Die Dynamik hat gegenüber dem Vorjahr mit 4,1 Prozent zugelegt.

Die deutsche Wirtschaft konnte 2015 das hohe Niveau des Vorjahres halten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das BIP im Berichtsjahr um 1,7 Prozent (Vorjahr: 1,6 Prozent), die Ausrüstungsinvestitionen legten um 3,6 Prozent zu (Vorjahr: 3,7 Prozent). Das Wachstum der staatlichen Investitionen lag in Deutschland bei 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 1,7 Prozent.

b) Der deutsche Markt/Branche

Der IT-Markt gehörte mit einer überdurchschnittlichen Steigerung auch 2015 zu den Wachstumstreibern. Das Marktforschungsinstitut EITO beziffert das Wachstum für den IT-Markt in der EU mit 3,6 Prozent, nach 2,6 Prozent im Vorjahr. Alle drei Teilsegmente haben dazu beigetragen. Umsätze mit Services stiegen um 2,5 Prozent, Software konnte um 4,9 Prozent zulegen. Eine Überraschung gelang dem Segment Hardware: Gingen zu Beginn des Berichtsjahres die Prognosen noch von einem Rückgang bei Umsätzen mit Hardware aus, steht jetzt ein Plus von 5,3 Prozent zu Buche. Zwar waren wie erwartet Umsätze mit PCs rückläufig. Dies wurde aber durch Wachstum in allen anderen Produktgruppen kompensiert.

c) Ausblick Orchestra Service GmbH

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Berichtsjahr positiv. Das BIP in Deutschland konnte das gute Niveau halten und das BIP in der EU auf dieses Niveau aufschließen. Auch die IT-Branche war geprägt von hohen Zuwachsraten. Der IT-Markt insgesamt entwickelte sich gegenüber dem BIP überproportional. Besonders erwähnenswert ist der Hardwaremarkt, der sich entgegen allen Prognosen 2015 als Wachstumsmotor zeigte. Die Orchestra GmbH konnte die konjunkturellen Vorgaben aufgrund Ihrer Produkte und der hohen Kompetenz bei allen relevanten Lösungsthemen optimal umsetzen.

Laut Bitkom (Januar 2016) erwarten drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) für das erste Halbjahr steigende Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Nur 8 Prozent rechnen mit rückläufigen Geschäften. Der Bitkom-Index steigt damit gegenüber dem Sommer leicht auf 66 Punkte. Die insgesamt guten Geschäftserwartungen sind auch Folge des für die große Mehrheit der Unternehmen günstig verlaufenen zweiten Halbjahres 2015. Drei Viertel der Unternehmen (73 Prozent) konnten von Juli bis Dezember ihre Umsätze steigern, nur 13 Prozent berichten von einem Rückgang. Auch in diesem Zeitraum liefen die Geschäfte für IT-Dienstleister und Softwareanbieter am besten, jeweils 80 Prozent der Unternehmen konnten ihre Umsätze steigern. Bei den Anbietern von Kommunikationstechnik (56 Prozent) und Hardware-Herstellern (51 Prozent) liegt der Anteil deutlich darunter. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten 81 Prozent aller IT- und Telekommunikationsunternehmen ein Umsatzplus, gerade einmal 5 Prozent gehen von einem Minus aus. Diese positiven Erwartungen werden sich wie in den Vorjahren auch auf den Arbeitsmarkt auswirken. Sechs von zehn Unternehmen (62 Prozent) planen, im laufenden Jahr zusätzliche Stellen zu schaffen, nur 8 Prozent gehen von einem Personalabbau aus.

All dies führt zu regen Nachfragen für Storage-Hard- und Software sowie für Data-Protection Lösungen, die für den Betrieb großer Server und Netzwerke gebraucht werden und die aufgrund der immer größer werdenden Datenflut ständig ausgebaut werden müssen. Genau dies ist das Kerngeschäftsfeld, auf dem die Orchestra Service GmbH tätig ist.

Auch 2016 wird eine ähnliche Marktlage mit voraussichtlich nachhaltigem Wachstum in allen Segmenten (Soft-, Hardware und Dienstleistungen) mit sich bringen.

Die Marktlage und der Ausblick sind demnach für den Geschäftsbereich, in dem Orchestra tätig ist, durchwegs positiv, wenngleich der Preiswettbewerb und Margendruck in der deutschen IT-Branche trotz positiver Entwicklung des Gesamtmarkts vor allem im Hard- und Softwarebereich weiterhin zunimmt.

2. Unternehmens-, Umsatz- und Gewinnentwicklung

Orchestra wurde 1998 gegründet und unterhält eine 100 %-ige Tochterfirma in Rijeka (Kroatien). Daneben existieren Außendienstvertretungen in Hannover und Leipzig. Orchestra ist ein Dienstleistungs- und Handelsunternehmen mit hoher Technologie- und Beratungskompetenz. Orchestra hat sich inzwischen zu einem der führenden Value-Added-Distributoren im deutschsprachigen Storage- und Data-Protection-Markt entwickelt. Seit Anfang November 2015 ist die Orchestra ein Teil des global agierenden Avnet - Konzern mit Sitz in Phoenix, Arizona, USA.

Die Orchestra hat sich im Geschäftsjahr 2015 in einem dynamischen Marktumfeld hervorragend behauptet. Im Rahmen der dargelegten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich weiter gesteigert werden. Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 84.226 im Jahre 2014 auf TEUR 109.555 im Jahre 2015 um TEUR 25.329 oder 30,1 Prozent.

Zum positiven Gesamtbild hat zum wiederholten Male insbesondere die Entwicklung in den Bereichen Hardware, Service und Support überproportional beigetragen. Die Rohertragsmarge reduzierte sich jedoch auf 14,2 Prozent (Vj. 14,7 Prozent).

2015 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 7.694 (Vj. TEUR 4.480), woraus ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.616 (Vj. TEUR 3.218) resultierte.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2015 wurden mit Ausnahme von Ersatzinvestitionen keine größeren Sachanlageninvestitionen vorgenommen.

4. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Orchestra Service GmbH betrug 2015 39 Personen.

Der gesetzlichen Vorgabe, den Mitarbeitern die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge anzubieten, wurde entsprochen.

Die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen, eine hohe Motivation und eine positiv wirkende Unternehmenskultur hat für Orchestra eine große Bedeutung. Wesentliche Voraussetzung für ein gutes Klima im Unternehmen ist der praktizierte Führungsstil. Das Management des Unternehmens schafft ein offenes Klima des wechselseitigen Vertrauens. Kurze Kommunikationswege gehören ebenso dazu wie der offene Austausch zwischen den Unternehmensbereichen, Lokationen und Hierarchieebenen. Das ist wichtig, um vorhandenes Wissen nutzbar zu machen und die Prozesse ständig zu verbessern. Der in Deutschland herrschende Fachkräftemangel stellt für Orchestra eine zunehmende Herausforderung dar.

5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Gesamtvermögen ist um TEUR 11.406 gewachsen, hauptsächlich bedingt durch Anwachsen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf rd. 15,3 % (Vj. 34,5), verursacht durch eine Ausschüttung von TEUR 8.862 an die Gesellschafter im Oktober 2015.

Die Finanzlage ist weiterhin sehr solide. Die Gesellschaft hat keine dauerhaften offenen Dritt- oder Bankverbindlichkeiten.

Der Cashflow aus der laufenden Tätigkeit betrug 2015 TEUR -1.219 und war vor allem verursacht aus den hohen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende 2015.

Darüber hinaus verfügte Orchestra im Berichtszeitraum über jederzeit ausreichend aktivierbare Kreditlinien, die eine hohe geschäftliche Flexibilität gewährleisten und ist seit November 2015 auch in die Finanzierungsmöglichkeiten des Avnet Konzerns eingebunden.

Auch die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin solide. 2015 ergab sich wiederum ein verbessertes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 7.694 (Vj. TEUR 4.480). Grund dafür sind die im Wesentlichen gesteigerten Umsatzerlöse in der Berichtsperiode.

Unter Beachtung obiger Sondereffekte ergibt sich nachfolgender Jahresvergleich:

Jahr 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Umsatz (TEUR) 30.162 31.745 48.452 49.240 80.583 84.226 109.555
Bilanzsumme 11.438 17.157 30.914 34.351 32.600 26.008 37.414
Mitarbeiter (Durchschnitt) 34 30 33 37 44 40 39

6. Chancen und voraussichtliche Entwicklung in 2016

In einem positiven aber dynamisch-kompetitiven geschäftlichen Umfeld bleiben ein aktuelles, ständig verbessertes Produktportfolio und hoch motivierte Mitarbeiter entscheidende Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsmodells der Orchestra.

Die Einbindung in den global agierenden Avnet Konzern ermöglicht der Orchestra Zugang zu weiteren Kunden in der IT Distribution, sowohl im Inland, wie auch im europäischen Ausland. Avnet schätzt sowohl die hohe Kompetenz der Orchestra Mitarbeiter, wie auch das Geschäftsmodell mit Fokus auf Servicedienstleistungen und möchte dies europaweit ausrollen.

Die Mitarbeiter sind sorgfältig ausgewählt und gut in ihre jeweiligen Teams eingebunden, in der Branche gut vernetzt und haben eine hohe Fachkompetenz. Zusätzlich betrachtet die Orchestra die bei ihr eingesetzte moderne, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Technik, IT und das damit zusammenhängende Processing und Customer Relationship Management als einen ihrer maßgeblichen Wettbewerbsvorteile.

Diese Faktoren gilt es auch im Jahr 2016 weiter zu verbessern und den Anforderungen des Marktes weiter anzupassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Ausbau unserer Value Add Strategie und hier im Besonderen in unserem Cloud Portal.

Nicht zuletzt sind funktionierende Beziehungen zu Herstellern, Partnern, Systemhäusern und Endkunden kombiniert mit der konsequenten Umsetzung des bewährten Geschäftsmodells die entscheidenden Voraussetzungen, um in dem heutigen dynamischen Marktumfeld der IT-Industrie bestehen zu können.

Unter Berücksichtigung einer normalen Entwicklung erwarten wir für das Rumpfgeschäftsjahr 2016 (Januar - Juni 2016) eine moderate Umsatzsteigerung gegenüber den Vorjahresmonaten in 2015; bei einem erwarteten Anstieg des Materialaufwands um rd. 3 % ergibt sich bei ebenfalls ansteigenden sonstigen betrieblichen Erträgen und leicht ansteigenden Personalaufwendungen ein erwartetes Ergebnis etwa auf Vorjahresniveau.

7. Risiken

Auch bei dem attestierten positiven Ausblick für das Geschäft der Orchestra gibt es geschäftsimmanente Risiken, deren wichtigste nachfolgend aufgelistet werden:

 

a) Das Hard- und Softwaregeschäft wird teilweise auf der Grundlage von US-Dollar abgewickelt, da die meisten großen Hersteller in den USA sitzen und von dort exportieren. Eine Schwächung des Euro und ein starker Dollar würden dazu führen, dass sich die von der Orchestra vertriebenen Produkte verteuern. Dies würde in erster Linie zu einer Verringerung der erzielten Margen führen, da Preiserhöhungen erfahrungsgemäß nicht in vollem Umfang an den Endkunden weitergegeben werden können.

 

b) Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland führt im IT-Geschäft erfahrungsgemäß zu einer Verschlechterung der Zahlungsmoral bis hin zu vereinzelten Insolvenzgefahren vor allem bei eigenkapitalschwachen Systemhäusern. Orchestra steuert dem mit seiner soliden Eigenkapitalquote entgegen und hat sich bei Euler Hermes darüber hinaus gegen Zahlungsausfälle versichert. Orchestra verfügt über ein außergewöhnlich gutes Bankenrating. Dies ist bedauerlicherweise in der IT-Branche nicht der Regel-, sondern der Ausnahmefall. Durch die Einbindung in den Avnet Konzern ist hier eine zusätzliche Sicherheit gewährleistet.

 

c) Die technische Marktentwicklung ist im Bereich Storage, Data-Protection und den damit zusammenhängenden Beratungs-, Schulungs- und Supportdienstleistungen immer schwer einschätzbar und mit gewissen Unwägbarkeiten verbunden. Derzeit sind dies insbesondere die vollkommen offene Zukunft des sog. Cloud Computing und andere sich für die Kunden bietende Möglichkeiten, ihre komplette Datenspeichernotwendigkeit auszulagern und durch Dritte verwalten zu lassen. Orchestra ist in diesem Zusammenhang unter anderem an das Schicksal seines Hauptlieferanten EMC² gebunden. Geschäftliche Einbrüche bei EMC² würden naturgemäß auch Orchestra negativ beeinflussen.

 

d) Ein besonders schwer einschätzbares Risiko stellen die zukünftigen Geschäftsmodelle in der Cloud und im Internet of Things (IoT) dar, da sich in diesem Bereich völlig neue und heute noch nicht vorhersehbare Lizenzierungs- und Abrechnungsmodelle entwickeln werden. Daraus folgen Substituierungsrisiken, die bestimmte Arten von IT-Vertrieb vollkommen verändern bzw. überflüssig machen können.

 

e) Auf der Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

8. Sonstige Angaben

Nach Ende des Rumpfgeschäftsjahres 2016 (30. Juni 2016), werden Anfang Juli 2016 die meisten Mitarbeiter in die Avnet Technolgy Solutions GmbH übergehen und das operative Geschäft in das Kommissionsmodell der europäischen Avnet Technology Solutions übertragen.

 

Gilching, den 15. Juni 2016

Orchestra Service GmbH

Geschäftsführer

Dietmar Ulrich

Roman Rudolf

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Orchestra Service GmbH, Gilching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Regensburg, den 15. Juni 2016

CM Treuhandgesellschaft Regensburg mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christgau, Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Die Gesellschafterversammlung der Orchestra Service GmbH, Gilching, hat beschlossen, den Jahresüberschuss 2015 von EUR 5.615.575,03 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Gesellschafterversammlung der Orchestra Service GmbH, Gilching, hat am 23. August 2016 den Jahresabschluss der Orchestra Service GmbH, Gilching, zum 31. Dezember 2015 festgestellt.

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