SealAble Verwaltung Assets GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Brandt seit 29.8.2024 | Prokura |
Jana Falk seit 23.7.2020 | Prokura |
Matthias Klug seit 18.5.2020 | Geschäftsführer |
Matthias Dr. Orth seit 13.9.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 3.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Elastofirm B.V. | 80.33% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbHWaltershausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 zum 31. Dezember 2018 und LageberichtBestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
ANHANG zum 31.12.2018 der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH1. Allgemeine AngabenDie Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH, Waltershausen, wird im Registergericht in Jena im Handelsregister B unter der Handelsregister-Nummer 508330 geführt. Der Jahresabschluss der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die den Abschreibungen zugrunde gelegten Nutzungsdauern innerhalb des Sachanlagevermögens bewegen sich zwischen einem und dreißig Jahren. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00€ wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, erfolgten entsprechende Wertberichtigungen. In die Herstellungskosten des Vorratsvermögens werden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bilanziert. Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen und altersabhängige pauschale Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Flüssige Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtsjahres abgegrenzt, die Aufwendungen oder Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten sowie für Gewährleistungen, zum Teil ohne rechtliche Verpflichtung, gebildet. Die Bildung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 (2) HGB abgezinst. Die Berechnung der folgenden Rückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen: Für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung kamen die folgenden Methoden und Parameter zur Anwendung: modifiziertes Teilwertverfahren, Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 1,35 % (Vorjahr 1,20 °A), erwartete Einkommenssteigerung 2,50 %. Für die Berechnung der Sterbegeldrückstellung kamen die folgenden Parameter zur Anwendung: Projected Unit Credit Methode (PUC), Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 1,35 % (Vorjahr 1,20 %). Die Berechnung der Altersteilzeitrückstellung erfolgte mit den folgenden Parametern: Blockmodell mit Erfüllungsrückstand (Barwert) und Aufstockungsbeträgen (Barwert), Heubeck-Richttafel 2018 G, Abzinsungssatz 0,00 % (Vorjahr 0,00 %), erwartete Einkommenssteigerung 2,50 %. Auf den gesonderten Ausweis der Aufzinsungsbeträge unter dem Zinsaufwand wurde aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet. Zum Bilanzstichtag erfolgte nur die Berücksichtigung bereits abgeschlossener Altersteilzeitverträgen. Die Gewährleistungsrückstellung wird mit 0,50 % der relevanten Drittumsatzerlöse für ein Jahr angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag und Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung (ausschließlich kurzfristig) sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz berechnet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden gewerbesteuerlichen und körperschaftssteuerlichen Verlustvorträge berechnet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird nicht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und der Aktivüberhang angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 727 T€ (Vorjahr 37 T€) sowohl Lieferungen und Leistungen als auch Cash Pool. Darunter sind keine Forderungen gegenüber dem Gesellschafter. Latente Steuern Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 29,825 %. Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Abschreibungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes (HGB 5 Jahre, Steuerbilanz 15 Jahre) und aus steuerlichen Verlustvorträgen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für Gewährleistungen (178 T€; Vorjahr 193 T€), Personalrückstellungen für Jubiläumszahlungen, Bonus, Betriebliches Vorschlagswesen sowie Erfindervergütung (342 T€; Vorjahr 369 T€) sowie Rückstellung für ausstehende Rechnungen (476 T€; Vorjahr 716 T€). Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde das Sicherungsvermögen für die Schulden aus Altersteilzeitverträgen in Höhe des beizulegenden Zeitwerts von T€ 169 (Vorjahr 191 T€) mit dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung für abgeschlossene Altersteilzeitverträge in Höhe von T€ 187 (Vorjahr 181 T€) verrechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf ein Gesellschafterdarlehen (27.500 T€; Vorjahr 27.500 T€) und im Übrigen auf Lieferungen und Leistungen (206 T€, Vorjahr 248 T€), wovon auf den Gesellschafter neben dem Darlehen weitere Verbindlichkeiten in Höhe von 57 T€ (Vorjahr 92 T€) entfallen. Das Darlehen weist eine Restlaufzeit bis 2018 auf und wird erneut für zwölf Monate prolongiert. Da aufgrund der bestehenden Patronatserklärung, die frühestens zum 31.12.2020 mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten gekündigt werden kann, nicht mit einer Rückzahlung zum 31.12.2019 zu rechnen ist, hat das Darlehen eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten (130 T€, Vorjahr 165 T€) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen im Wesentlichen Steuern mit 86 T€ (Vorjahr 98 T€). Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften betragen 189 T€ und 145 TAUD. Wir gehen bei allen Haftungsverhältnissen nicht von einer Inanspruchnahme aus, da die Schuldner der verbürgten Verpflichtungen solvent sind. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 2.019 T€. Diese resultieren aus Miet- und Leasingzahlungen. Davon bestehen 1.750 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen. Insgesamt haben sie mit 495 T€ eine Laufzeit bis zu einem Jahr und mit 1.524 T€ eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen keine Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich geografisch wie folgt: Europa (ohne Deutschland) 49,01 % (Vorjahr 45,84 %); in Deutschland 29,40 % (Vorjahr 33,63 %) und für die übrige Welt 21,59 % (Vorjahr 20,53%). Die Umsatzerlöse entfallen wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u. a. Erträge aus sonstigen Nebenerlösen (252 T€) insbesondere aus Versicherungsentschädigungen und Stromsteuererstattungen für das Jahr 2018 enthalten. Des Weiteren erzielte die Gesellschaft Erträge durch die Auflösung von Rückstellungen (85 T€) und die Weiterverrechnung von Firmenfahrzeugen (59 T€). Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsdifferenzen von 30 T€ (Vorjahr 27 T€) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen von 1 T€ (Vorjahr 251 T€). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen vollständig die Zuführung latenter Steuern auf innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbare Verlustvorträge. 4. Sonstige AngabenGeschäftsführer Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres Matthias Orth (Diplom-Wirtschaftsingenieur) bestellt. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Gesellschafterin Dätwyler Schweiz AG, Schattdorf (Schweiz) einbezogen (kleinster und gleichzeitig größter Konsolidierungskreis). Die Konzernabschlüsse sind am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 26 und entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfungstätigkeit. Ausschüttungssperre Eine Ausschüttungssperre besteht gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB für die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 3.289. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Überschuldung und Patronatserklärung Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2018 bilanziell überschuldet. Zur Verhinderung des Eintritts insolvenzrechtlicher Folgen hat die Gesellschafterin Dätwyler Schweiz AG, Altdorf (Schweiz) gegenüber der Gesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben. Danach wird sie die Gesellschaft so ausstatten, dass diese jederzeit ihren sämtlichen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Erklärung kann nicht vor dem 31. Dezember 2020 widerrufen werden. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres 2018 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und der Einschätzung zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung führen könnten. Unterschrift der Geschäftsleitung
Waltershausen, 29. März 2019 Matthias Orth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Lagebericht zum 31.12.2018 der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH1. Darstellung der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH Die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH (DST) ist eine Tochtergesellschaft der Dätwyler Schweiz AG und entwickelt, produziert und vertreibt Extrusionsartikel auf Kautschukbasis für die produzierende Industrie und als Dichtungen für den Hoch- und Tiefbau. DST hat nach Erwerb des Standortes Waltershausen von der Phoenix Dichtungstechnik GmbH und einer Verlagerung im Jahr 2012 den Sitz in Waltershausen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses a. Überblick Das Geschäftsjahr 2018 lag umsatzseitig mit 8% hinter dem Vorjahr. Im Gleisoberbau-Segment konnte zwar ein leichtes Umsatzplus erzielt werden, ebenso gab es eine positive Entwicklung mit strategisch wichtigen A-Kunden im Bereich Construction. Relativiert wurden die positiven Effekte durch einen Rückgang im Segment Tunnel, der allerdings weniger durch fehlende Aufträge als vielmehr durch kundenseitige Verschiebungen in das Jahr 2019 verursacht wurde. Die Produktionsprozesse konnten stabil gehalten werden und die Kostenstruktur wurde weiter optimiert. Die für die Steuerung der DST vom Management verwendeten Kennzahlen sind nachfolgend dargestellt:
b. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Wachstum der Weltwirtschaft ist als verhalten einzustufen und die Entwicklung der Weltkonjunktur ist von Unsicherheit geprägt. Die Kautschukindustrie folgt diesem Trend. Entgegen dem allgemeinen Trend, stieg die Nachfrage nach speziellen synthetischen Kautschuktypen, insbesondere im weltweit größten asiatischen Markt. Dies sorgte ab dem II. und III. Quartal für einen überproportionalen Anstieg der SBR - Preise, die sich überproportional zu den EPDM-Typen erhöhten. Das Geschäftsklima beurteilen wir für das erste Halbjahr 2019 als verhalten, rechnen aber mit sinkenden Rohstoffpreisen bei gleichbleibendem Umsatz. Die Erwartungen für das 2. Halbjahr 2019 sind trotz teilweiser politischer Krisenherde positiv, insbesondere im Projektgeschäft in den USA, Südamerika, Russland und Polen erwarten wir ein Umsatzwachstum. In den für DST relevanten Märkten im Standardgeschäft ist zwar bei einigen A-Kunden ein deutliches Wachstum zu verzeichnen, allerdings nimmt der Preisdruck stetig zu. Nach Aussagen des WdK (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) ist bei Standarddichtungen im Fenster- und Fassadenbereich aufgrund einer weiter steigenden Nachfrage in der Bauindustrie mit einem maximalen Wachstum von 2,9% - 3,1% zu rechnen. Die Zukunftserwartungen im Tunnel und Gleisoberbaugeschäft werden weiterhin als positiv beurteilt. Auch im Waggonbaugeschäft sehen wir für die nächsten 2 Jahre einen positiven Trend. Der weltweite Trend zur Urbanisierung und die dadurch entstehenden Bedürfnisse einer verbesserten Infrastruktur verstärken die positiven Zukunftserwartungen in diesen für uns strategischen Märkten. Durch unsere internationale Agentenstruktur sowie Partnerschaften mit Produktionsbetrieben in den Vereinigten Staaten und einer Partnerschaft in Singapur decken wir die wachstumsstärksten Regionen ab und erhalten die entsprechenden Informationen und Entwicklungen aus den Märkten. c. Geschäftsergebnis Insgesamt wurde ein Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr (36.383 T€; Vorjahr: 39.607 T€) verzeichnet. Diese negative Entwicklung wurde hauptsächlich durch das Tunnel-Segment verursacht. Die Segmente Gleisoberbau und Construction verliefen umsatzseitig stabil. Letzteres Segment besteht aus den Subsegmenten Hochbau, Industrieanwendungen und Tiefbau. Im Subsegment Industrieanwendungen konnte ein positiver Trend erreicht werden. In den Subsegmenten Hochbau und Tiefbau konnte der Umsatz des Vorjahres nicht erreicht werden. Ursachen hierfür waren Reorganisationsprozesse großer Kunden sowie ein starker Preisdruck. Im Bereich Gleisoberbau profitierten wir von starken Umsätzen in Deutschland und der Schweiz und erreichten 2018 den höchsten Umsatz seit Bestehen dieses Segments. Im wichtigen Bereich Tunnel wurde ein drastischer Umsatzrückgang verzeichnet. Ursache hierfür waren kundenseitige Verschiebungen einzelner Lieferungen, sowie ein Auslaufen großer Projekte in Europa. Somit blieb das Segment Tunnel sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig unterhalb der Erwartungen. Die für das Geschäftsjahr 2018 prognostizierten Umsatzerlöse von 41.000 T€ wurden mit 36.383 T€ insbesondere aufgrund der genannten Gründe im Projekt- sowie Standardgeschäft nicht erreicht. Das Rohergebnis gem. § 276 HGB ist im Vergleich zum Vorjahr prozentual mit 10 °A gesunken. Der Anstieg der Rohstoffpreise konnte teilweise durch Preisanpassungen und zusätzlich einer weiteren Reduktion der Abfall- und Fehlfabrikate kompensiert werden. Die übrigen Betriebsaufwendungen (Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) konnten im Vergleich zum Vorjahr um 1.148 T€ auf 18.628 T€ gesenkt werden. Trotz eines konstanten Durchsatzes in der Produktion konnten die Kostenstrukturen relativ abgesenkt werden. Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 154 T€, was sich durch erhöhte Investitionen im Vorjahr begründen lässt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt -1.673 T€ und liegt damit um 729 T€ unter dem Vorjahr. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.021 T€ verbessert. Hauptgründe liegen im gesunkenen Zinsaufwand (581 T€; Vorjahr 1.684 T€). Der Vorjahreswert war zudem massive durch Aufwendungen aus der Auflösung von aktiven latenten Steuern bedingt. Das prognostizierte EBIT von 200 T€ und Jahresergebnis von 100 T€ wurde aufgrund der zuvor genannten Gründe verfehlt. Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2018 32.588 T€ (Vorjahr 32.402 T€). Damit ist die Bilanzsumme in etwa auf Vorjahresniveau. In 2018 wurde die Kapitalrücklage der Gesellschaft auf 18.800 T€ erhöht (Vorjahr 300 T€), was dazu führte, dass sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag deutlich reduzierte. Davon wurden 16.000 € als langfristige Ausleihung an verbundene Unternehmen weitergereicht. Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Außerdem erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen aufgrund der im Geschäftsjahr 2018 begonnenen Projekte mit Kunden, mit denen Anzahlungen vereinbart wurden. Die DST nimmt zum Stichtag 31.12.2018 keine Bankdarlehen in Anspruch. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen dem in Höhe von 27.500 € unverändert gegenüber dem Vorjahr bestehenden Gesellschafterdarlehen. Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert. Der EBITDA liegt um 575 T€ unter dem Vorjahr. Dies führte zu einem leicht negativen operativen Cashflow. Das EBIT zeigt sich aufgrund von 154 € mehr Abschreibungen als im Vorjahr sogar um 729 T€ schlechter als in 2017. Die Finanz- und Vermögenslage hat sich leicht verbessert. Der Gesellschafter hat eine Kapitalerhöhung um 18.500 € durchgeführt. Die Vermögenslage ist im Wesentlichen stabil im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung der Gesellschaft und dem Ergebnis vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Geschehnisse dennoch zufrieden. d. Produktion In der Produktion wurde, insbesondere im Projektgeschäft, kontinuierlich im 3-Schichtbetrieb gearbeitet. Kapazitätsengpässe wurden durch den Einsatz zusätzlicher Leiharbeitnehmer ergänzt. Insgesamt konnte eine deutliche Steigerung der Produktivität im Rahmenbereich sowie an einzelnen Anlagen in der Extrusion erreicht werden. Außerdem wurde eine im Vergleich zu den Vorjahren weitere Herabsenkung der Abfall- und Fehlfabrikate realisiert. Die Anzahl der Kundenreklamationen konnte um über 25% im Vergleich zum Vorjahr herabgesenkt werden. e. Beschaffung An den Rohstoffmärkten ist die Situation bei allen Ölderivaten angespannt. Die Kautschuk-Feedstocks sind zuletzt bis auf Butadien spürbar gestiegen. Gleiches gilt für den Ruß-Feedstock Carbon Black. Die Strategie der OPEC, die Preise mittels Förderkürzung hochzutreiben, funktioniert derzeit. Bei den SBR-Kautschuktypen ist für das Geschäftsjahr 2019 eine Entspannung zu erwarten. Die EPDM-Typen verlaufen derzeit seitwärts und es wird für 2019 nicht mit einer Steigerung der Preise wie im Vorjahr gerechnet. Die Verfügbarkeit der Rohstoffe war 2018 mit wenigen Ausnahmen gewährleistet. Die Beschaffung der Mischungen erfolgt hauptsächlich über die am Standort Waltershausen ansässige Phoenix Compounding Technology (PCT), eine 100%ige Tochter der ContiTechAG. Darüber hinaus wird unter Verwendung konzerninterner Mischungen innerhalb des Konzerns für DST produziert. Durch einen langfristigen Exklusivliefervertrag mit PCT sowie quartalsweisen Verhandlungen des Einkaufsportfolios unter Berücksichtigung des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (WdK) können wettbewerbsfähige Mischungseinkaufspreise erzielt werden. Hinsichtlich der Verpackungen wurde sich zu Beginn 2016 auf 2 strategische Zulieferer konzentriert, mit denen je nach Artikel Halb- oder Ganzjahresmengenkontrakte ausgehandelt wurden. Die bereits im Jahr 2014 eingeführte Lieferantenauditierung wurde 2018 weiter in unsere Prozesslandschaft integriert. f. Investitionen und Entwicklungsaktivitäten Von den im Geschäftsjahr 2018 investierten 1.505 T€, waren 490 T€ für Werkzeuge und Formen. Die übrigen Investitionen wurden für diverse Rationalisierungsprojekte und Generalüberholungen von Extrusionsanlagen verwendet. g. Personal und Sozialbereich Am 31.12.2018 waren 190 Mitarbeiter in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis bei DST beschäftigt. 27% der Beschäftigten sind im Angestelltenverhältnis, 73% im gewerblichen Bereich tätig. Die Auszubildenden-Quote beträgt 3%. Seit 2013 bildet die DST erstmalig Werkstudenten aus, die im dualen Studiengang an der Berufsakademie den Bachelor-Abschluss anstreben. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 45 Jahre. Aufgrund der Tatsache, dass 42% der Mitarbeiter das 50ste Lebensjahr bereits vollendet haben, bieten wir Mitarbeitern mit der notwendigen gesetzlichen Voraussetzung, die Möglichkeit der Altersteilzeit an. Im Geschäftsjahr 2018 wurden 2 meldepflichtige Arbeitsunfälle registriert. Die Verbesserung der Arbeitssicherheit war in 2018 ein zentrales Anliegen der Geschäftsführung und es gelang, eine deutliche Verbesserung herbeizuführen. Die Mitarbeiter werden entsprechend der Arbeitsplätze arbeitsmedizinisch untersucht, die dafür in Anspruch genommene Einsatzzeit des Werksarztes betrug 2018 1.150 Stunden. Es wurden 2018 78 Untersuchungen durchgeführt. Darüber hinaus bietet DST allen Mitarbeitern einen umfänglichen freiwilligen Gesundheitscheck an. Es finden regelmäßige Betriebsrundgänge mit Anwesenheit des Werksarztes sowie der Abteilung für Arbeitsschutz statt. Aus diesen Rundgängen werden Maßnahmepläne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen abgeleitet und umgesetzt. Es sind 23 Mitarbeiter als Ersthelfer ausgebildet, die an den regelmäßigen Schulungsmaßnahmen teilnehmen. 3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen für die weitere Entwicklung sieht die Geschäftsleitung primär in der weiteren Optimierung von Prozessen, insbesondere in der Produktion und der Logistik. Die weitere Umsetzung des "Lean-Gedanken" wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Die Einführung des Dätwyler Produktionssystems (DPS) bildet dabei das zentrale Fundament. Durch weitere Fokussierung auf technologisch anspruchsvolle und daher margenstärkere Produkte geht die Geschäftsleitung von einer weiteren Verbesserung der Ertragssituation aus. Durch Qualität und Flexibilität der Produktion soll weiteres Geschäft akquiriert werden. Dabei liegt der Fokus in einem weiteren Ausbau des Projektgeschäftes im Tunnel und Gleisoberbau. Im Bereich der Spezialprofile, insbesondere im Bereich der regenerativen Energien, sehen wir einen deutlichen Trend einer Umsatzsteigerung durch weiterer konkrete Offshore-Windparkprojekte. Ein weiterer Wachstumsmarkt wird im Bereich von speziell in Beton verankerten Dichtungen gesehen, wo DST als Partner im Bereich alternativer Lösungen für Schwellensohlen im Bereich Gleisbau sowie bei Tunnelprojekten auftritt. Durch den anhaltenden Trend der Urbanisierung und die dadurch entstehenden Bedarfe im Bereich der Infrastruktur des Verkehrs sowie bei Be- und Entwässerungssystemen, insbesondere in Mittel-und Osteuropa, werden unsere patentierten Dämpfungssysteme für den Schienenverkehr ebenso positiv beeinflusst wie unsere Dichtungslösungen im Abwasserbereich. Durch höhere Normanforderungen im Bereich des Brandschutzes sowie speziellen Trinkwasserverordnungen kann DST durch spezielle Entwicklungen in diesem Bereich das Portfolio künftig erweitern. Risiken für die weitere Entwicklung ergeben sich vor allem aus der zum Bilanzstichtag bestehenden bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft. Trotz Eigenkapitalerhöhung werden 537 TEUR negatives Eigenkapital ausgewiesen. Für den Fortbestand der DST ist es entscheidend, dass sich die Gesellschaft in 2019 positiv entwickelt und der Dätwyler-Konzern gegebenenfalls durch geeignete Maßnahmen die Finanzierung der DST sichert. Die Dätwyler Schweiz AG, Schattdorf, hat zugunsten der DST eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis mindestens 31. Dezember 2020 abgegeben. Weitere Risiken können sich aus der Entwicklung der politischen Krisenherde in für DST relevanten Märkten ergeben. Gerade das strategisch wichtige Projektgeschäft unterliegt gerade in Russland und Großbritannien solchen Unsicherheiten, die sich negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken könnten. Weiterhin können Konsolidierungsaktivitäten bei Lieferanten zur Eliminierung von Rohstoffen führen. Ein weiterer Risikofaktor ist die Wechselkursentwicklung des Schweizer Franken zum Euro für Importgeschäfte bestimmter Rohstoffe aus der Schweiz. Ein weiteres wesentliches Risiko sieht die Geschäftsführung in der Rohstoffpreisentwicklung. Das Risikomanagement der DST erfasst und beurteilt die relevanten Risiken, kommuniziert diese an den Konzern und entwickelt in Abstimmung mit dem Konzern Gegenmaßnahmen. Die Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Vor dem Hintergrund der durch den Gesellschafter gewährten Unterstützung sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. 4. Prognosebericht und Planung für 2019 Insbesondere die 1. Jahreshälfte war geprägt durch eine überdurchschnittliche Anzahl von Tunnelprojekten und somit durch eine sehr hohe Austragsleistung im Rahmenbereich. Um die Produktivität zu verbessern, wurde ein Projekt zur umfassenden Umgestaltung in der Rahmenkonfektion gestartet, welches bis Mitte 2019 abgeschlossen sein wird. In 2018 erfolgte eine weitere Fokussierung der Ressourcen auf margenstarke und hochtechnologische Produkte, um den Ausbau des Projektgeschäfts im Tunnel- und Gleisoberbau sowie um konsequente Optimierung der Kosten. Folgende Maßnahmen sind in 2019 geplant:
Das Projektgeschäft wird sich mittelfristig auf einen Anteil am Gesamtumsatz von über 60% entwickeln. Im Jahr 2018 lag der Anteil des Projektgeschäftes bei 52,7%. Dies birgt jedoch das Risiko stärkerer Schwankungen von Umsatz und Ergebnis, was jedoch durch die höhere Rentabilität der Projekte kompensiert wird. Durch die Steigerung der Zahl der Projekte sollen die Schwankungen ebenfalls ausgeglichen werden. Für das Geschäftsjahr 2019 wird mit einer Steigerung des Umsatzes auf 36.500 T€, einem EBIT von ca. 1.200 T€ und mit einem Nachsteuerergebnis von 903 T€ gerechnet. Mittelfristig wird die DST eine EBIT-Marge von 6% - 8% erreichen.
Waltershausen, 29. März 2019 Matthias Orth, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH, Waltershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH, Waltershausen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31, Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabkhlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesebtlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Jena, den 5. April 2019 KPMG
AG
Lauer, Wirtschaftsprüfer Leser, Wirtschaftsprüfer |
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