Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Holzheimer Straße 94, 65549 Limburg an der Lahn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schlagheck seit 20.8.2025 | Prokura |
Ruben Baumann seit 31.7.2023 | Geschäftsführer |
Le Minh Truong seit 12.2.2019 | Prokura |
Harald Christian Dr. Schaeff seit 30.1.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
Felix Rothe | 30.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Hydrotechnik electronics GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 25.10% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter HaftungLimburg a. d. LahnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Hydrotechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf industrielle Messtechnik zur Diagnose und zum Condition Monitoring von Hochdrucksystemen spezialisiert hat. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt hydraulische Messgeräte und Prüfeinrichtungen weltweit und beschäftigt rund 150 Mitarbeitende. Neben dem Hauptsitz in Deutschland gibt es Tochtergesellschaften in den USA, China, Frankreich und Italien sowie Außenbüros in Singapur und Indien. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen legt großen Wert auf Produktinnovationen, insbesondere in der Automatisierung und Qualitätssicherung. Entwicklungsprojekte zielen auf Anwendungen in Wasserstofftechnologie und kabellose Datentransmission. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft stagnierte 2023, beeinflusst auch durch geopolitische Unsicherheiten. Laut VDMA verzeichnete die Hydraulikbranche trotz anhaltender Herausforderungen wie Materialkosteninflation, Lieferkettenstörungen und Fachkräftemangel ein moderates Umsatzwachstum von 2 %, begleitet von erheblichen Einbrüchen bei den Auftragseingängen. Diese Rahmenbedingungen beeinflussten auch die Geschäftsentwicklung der Hydrotechnik GmbH. 2. Geschäftsverlauf
3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage Der Jahresüberschuss stieg aufgrund von Effizienzmaßnahmen und des gestiegenen Umsatzes auf etwa 2,3 Mio. €. Wechselkursgewinne trugen positiv zum Ergebnis bei, während Rohstoffpreissteigerungen und weiter gestiegene Personalkosten das Ergebnis leicht dämpften. b) Finanzlage Die finanzielle Lage der Hydrotechnik GmbH blieb stark, mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 80 %. Bankverbindlichkeiten wurden reduziert und die Liquidität ermöglicht es dem Unternehmen, Investitionen ohne Fremdfinanzierung durchzuführen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg 2023 um über 5 % auf 24 Mio. €. Der Aufbau von Vorräten und Fertigwaren zur Absicherung der Lieferkette führte zu einem Anstieg des Umlaufvermögens. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht
2. Chancenbericht
3. Prognosebericht Für das Jahr 2024 strebt die Hydrotechnik GmbH ein Umsatzwachstum von 15 % an, gestützt auf neue Projekte und den Ausbau internationaler Geschäftsbeziehungen. Trotz Unsicherheiten erwartet das Unternehmen eine Stabilisierung der Rohstoffpreise und eine verbesserte Liquiditätssituation. IV. Nichtfinanzielle Erklärung 1. Umweltbelange Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt die Hydrotechnik GmbH die weitere Reduktion von Abfällen und eine Optimierung der Materialnutzung. 2. Mitarbeiterbelange Neue Programme zur Mitarbeitermotivation und Gesundheitsförderung sollen langfristig die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung fördern. Die Professionalisierung aller Bereiche wird weiter vorangetrieben. 3. Gesellschaftliches Engagement Hydrotechnik GmbH setzt sich besonders lokal für soziale Projekte ein, vor allem im Bereich der technischen Bildung, bei der Förderung von Nachwuchstalenten und als Netzwerkpartner der Lebenshilfen. V. Angaben zur Beteiligungsstruktur Es liegen keine übernahmerelevanten Änderungen in der Beteiligungs- und Inhaberstruktur der Hydrotechnik GmbH vor. VI. Erklärung zur Unternehmensführung 1. Neuer Geschäftsführer Mit dem Eintritt von Ruben Baumann in die Geschäftsführung hat die Hydrotechnik GmbH im Jahr 2023 eine gezielte Erweiterung ihrer Leitungsebene vorgenommen, um strategische Kompetenzen weiter auszubauen und neue Impulse für das Unternehmenswachstum zu setzen. Ruben Baumann bringt umfassende Erfahrung in den Bereichen Prozessoptimierung und Marktdiversifikation mit und hat bereits entscheidende Projekte in diesen Bereichen angestoßen. Seine Tätigkeit fokussiert sich auf die Stärkung der internationalen Präsenz und die Weiterentwicklung und Optimierung digitaler Geschäftsprozesse, die für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Hydrotechnik GmbH von zentraler Bedeutung sind. 2. Internes Kontrollsystem Die Hydrotechnik GmbH hat ein umfassendes internes Kontrollsystem, das sämtliche wesentliche Geschäftsprozesse überwacht. Die Organisation ist nach ISO 9001 zertifiziert und regelmäßige interne sowie externe Audits gewährleisten die Einhaltung höchster Qualitätsstandards.
Limburg, den 16. Dezember 2024 gez. Dr. Harald Schaeff gez. Ruben Baumann BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung des Vermögens basiert auf den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, beim Anlagevermögen vermindert um Abschreibungen. Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern diese der Abnutzung unterliegen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwerte Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Investitionszulagen und -zuschüsse mindern die Anschaffungs- und Herstellungskosten der entsprechenden Vermögensgegenstände und reduzieren damit die Abschreibungen der künftigen Perioden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen den bisherigen Buchwerten und den beizulegenden Werten der betroffenen Vermögensgegenstände vorgenommen. Entfallen die Gründe der Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Einkaufspreisen, vermindert bzw. erhöht um Ab- und Zuschläge für Skonti bzw. Bezugsnebenkosten angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Materialeinzelkosten und die Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Soweit wegen Überalterung, Produktionseinstellung oder sonstiger eingeschränkter Gängigkeit ein niedrigerer Wert beizulegen ist, wird dieser angesetzt. Die Inventuraufnahme erfolgt mithilfe des Stichprobeninventurverfahrens. Forderungen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Skontoabzüge und sonstige Risiken sind durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für zukünftige Geschäftsjahre. Vom Aktivierungswahlrecht wird nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und aktive latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 28,78 %. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und dem Gewerbesteuersatz von 12,95 % zusammen. Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei werden alle Risiken berücksichtigt. Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst. Die bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, berücksichtigten zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate. Die Pensionsrückstellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter der Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 6,12 % alle drei Jahre und erwartete Rentensteigerungen mit 6,12 % alle drei Jahre berücksichtigt. Es wird keine Fluktuation berücksichtigt. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag € 39.983,00. Der Altersversorgungsaufwand setzt sich aus der Zinskomponente von € 17.796,00, der im Finanzergebnis innerhalb des Postens "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" und dem Dienstzeitaufwand von € 107.943,00, der im Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen. Das zum Zwecke der Sicherung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verpfändete Rückdeckungsvermögen mit einem Zeitwert zum Bilanzstichtag von € 1.544.232,42 und den Anschaffungskosten von € 1.481.112,15 wird nach §246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 2.134.372,00 verrechnet. Entsprechend werden auch die Erträge in Höhe von € 75.077,91 und Aufwendungen in Höhe von € 84,56 aus dem verpfändeten Rückdeckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen in Höhe von € 17.796,00 verrechnet.
Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens entspricht dem Börsenwert zum Stichtag. Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen erfolgen unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden entsprechend IDW-Stellungahme (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013 gebildet. Die voraussichtlich zu leistenden Beträge werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Altersteilzeitrückstellungen werden mit einem laufzeitäquivalenten Zinssatz von 0,59 % p.a. abgezinst. Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung erfolgt mit einem pauschalen Zinssatz von 1,74 % p.a. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,5 % der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse der letzten zwei Jahre gebildet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Angaben zum Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Das Eigenkapital und das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss in Fremdwährung vorliegt, werden zu Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Forderungen Der Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit denen ein Geschäftsverhältnis besteht, ist mit einem Betrag von € 3.371.431,32 (Vorjahr: € 2.692.786,56) mitzugehörig zu dem Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen weniger als ein Jahr. 4. Aktive latente Steuern Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die latenten Steuern ergeben sich unter Anwendung eines für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatzes aus Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 28,78 %:
Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung in Höhe von € 440.426,00 wurde nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB aktiviert. 5. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
6. Ausschüttungsgesperrte Beträge Für die Ausschüttung gesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 S. 2 HGB bestehen in Höhe von € 646.728,00. Davon entfallen auf die:
Zum 31. Dezember 2023 besteht nach § 268 Abs. 8 HGB keine Ausschüttungssperre, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags vorhanden sind. 7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 799.930,00 (Vorjahr: € 744.980,00) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeitenspiegel Die Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten können folgendem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:
Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie von Halbfabrikaten und Ware. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 539.803,86 (Vorjahr € 504.532,71) ausgewiesen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterung der periodenfremden Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 33.688,00 (Vorjahr: € 126.967,00) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (€ 22.960,00). Darüber hinaus handelt es sich um Ausbuchungen von Verbindlichkeiten aus L+G aus der Übernahme der HTe im Jahr 2016 (€ 5.737,90) sowie diverse Gutschriftausbuchungen aufgrund Verjährung des Anspruchs (€ 3.766,39). 2. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 10.971,17 (Vorjahr: € 79.115,00) enthalten. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um einen nachträglich aufgelösten ARAP aus dem Jahr 2022 (€ 3.767,40), die Ausbuchung von aus den Vorjahren stammenden sonstigen Forderungen (€ 2.304,29) sowie die Rückbuchung der Werbekosten von dem Konto geleisteten Anzahlung in den Aufwand (€ 1.040,00). V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Angaben zum Organ Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Karl Schaeff, Kaufmann (bis 10.05.2024) Dr. phil., Dipl.-Ing. (FH) Harald Schaeff Ruben Baumann (ab 31.07.2023) Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB Verpflichtungen aus Leasingverträgen:
Es besteht ein Mietvertrag über Büroräume in Runkel-Ennerich mit einem monatlichen Mietzins inklusive Nebenkosten von insgesamt € 1.227,12. 4. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Ereignisse, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Hydrotechnik GmbH wesentlich beeinflussen. 5. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, € 1.200.000,00 auszuschütten und den restlichen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.130.679,36 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 12.579.529,94 auf neue Rechnung vorzutragen.
Limburg a. d. Lahn, den 16. Dezember 2024 Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung gez. Dr. Harald Schaeff gez. Ruben Baumann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HYDROTECHNIK GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HYDROTECHNIK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDROTECHNIK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Idstein, den 16. Dezember 2024 P
& P Treuhand GmbH
gez. Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes Sturm, Wirtschaftsprüfer |
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