Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Holzheimer Str. 94 - 96, 65549 Limburg a. d. Lahn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 334
Eingetragen
30.1.2003
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung, Montage und der Vertrieb hydraulischer Geräte, insbesondere Meßgeräte, Prüfeinrichtungen sowie die Durchführung damit in Zusammenhang stehender Geschäfte jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schlagheck
seit 20.8.2025
Prokura
Ruben Baumann
seit 31.7.2023
Geschäftsführer
Le Minh Truong
seit 12.2.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
Felix Rothe
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

65623 Hahnstätten, Auf dem Pitzberg 23
2.800.000 €
70.00%
Felix Rothe
85591 Vaterstetten, Beethovenstr. 29
1.200.000 €
30.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Limburg a. d. Lahn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

IV. Nichtfinanzielle Erklärung

V. Angaben zur Beteiligungsstruktur

VI. Erklärung zur Unternehmensführung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Hydrotechnik GmbH mit Sitz in Limburg an der Lahn ist ein führender Anbieter innovativer Messtechniklösungen für die Fluid- und Hydraulikindustrie.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sich die Gesellschaft auf die Entwicklung, Produktion und den weltweiten Vertrieb von mobilen und stationären Systemen zur Messung, Analyse und Überwachung hydraulischer Prozesse spezialisiert.

Zum Produktportfolio gehören unter anderem mechanische Messkupplungen, Sensoren, tragbare Messsysteme und Kalibriereinrichtungen. Ergänzt wird dieses Angebot durch eigens entwickelte Softwarelösungen für die Datenerfassung, Analyse und Fernüberwachung.

Mit maßgeschneiderten Komplettlösungen unterstützt die Hydrotechnik Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Automobilindustrie, der Land- und Baumaschinentechnik sowie der Medizintechnik.

Neben dem Hauptsitz in Limburg verfügt das Unternehmen über Tochtergesellschaften in den USA, China, Frankreich und Italien sowie ein Vertriebsbüro in Singapur. Ein internationales Netzwerk von Vertriebspartnern ermöglicht es, Kunden weltweit flexibel und serviceorientiert zu betreuen.

Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die Hydrotechnik Gruppe rund 160 Mitarbeitende weltweit.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (F&E) bilden das Rückgrat der Innovationsstrategie der Hydrotechnik GmbH.

Im Jahr 2024 lag der Schwerpunkt auf:

der Entwicklung neuer Sensoren für Wasserstoff- und erneuerbare Energiesysteme,

der Digitalisierung von Mess- und Kalibrierprozessen sowie

der Integration kabelloser Kommunikationstechnologien in die mobile Messtechnik.

Ein besonderer Fokus lag auf der Erhöhung der Messgenauigkeit und der Verbesserung der Datensicherheit. Hydrotechnik beschäftigte 21 hochqualifizierte Mitarbeitende in diesem Bereich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2024 moderat positiv. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 %. Nach einem Rückgang von 0,3 % in 2023, sank die deutsche Wirtschaft das zweite Jahr in Folge.

Die Fluidtechnikbranche schrumpfte gemäß Angaben des VDMA um 8 %. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen in der Branche wider, darunter Investitionszurückhaltung, geopolitische Unsicherheiten und strukturelle Veränderungen im globalen Maschinenbau.

Globale Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen sowie eine volatile Rohstoffpreisentwicklung blieben bestehen, konnten die Branchenentwicklung jedoch nicht wesentlich beeinträchtigen.

2. Geschäftsverlauf

Die Hydrotechnik GmbH konnte ihre positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 fortsetzen.

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % auf 24,7 Mio. €.

Besondere Erfolge wurden erzielt in den Bereichen:

intelligente Sensoriklösungen,

mobile Messtechnik für den Außeneinsatz und

individuelle Systemlösungen für die Wasserstoffindustrie.

Durch gezielte Markterschließung in Nordamerika und Asien sowie verstärkte Aktivitäten im Bereich After-Sales-Services konnte die Marktposition weiter gestärkt werden.

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Jahr 2024 3,6 Mio. €. Das Jahresergebnis nach Steuern lag bei 3,2 Mio. €. Beide Kennzahlen verdeutlichen die hohe operative Ertragskraft der Hydrotechnik GmbH und spiegeln eine konsequent ertragsorientierte Unternehmenssteuerung wider. Das EBIT stellt eine zentrale finanzielle Steuerungsgröße dar, da es die Profitabilität des Kerngeschäfts unabhängig von Finanzierungseffekten abbildet. Das starke Jahresergebnis stärkt zudem das Eigenkapital und ermöglicht die weitere Finanzierung von Wachstums- und Innovationsvorhaben aus eigener Kraft.

Maßgeblich für die positive Ergebnisentwicklung waren:

ein verbesserter Produktmix,

Effizienzsteigerungen in Produktion und Verwaltung sowie

vorteilhafte Wechselkurseffekte.

Trotz leicht gestiegener Materialkosten konnten die Margen stabil gehalten werden.

Das Unternehmen steuert seine wirtschaftliche Entwicklung anhand folgender zentraler finanzieller Kennzahlen: EBIT, Umsatzwachstum und Auftragsbestand. Diese Kennzahlen werden regelmäßig durch die Geschäftsführung analysiert und dienen als Grundlage für strategische und operative Entscheidungen.

b) Finanzlage

Die Hydrotechnik GmbH verfügte zum Bilanzstichtag über eine komfortable Liquiditätsreserve von 4,65 Mio. €. Diese bildet eine wesentliche Grundlage für die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens und ermöglicht die kurzfristige Bedienung aller bestehenden Verpflichtungen. Gleichzeitig schafft sie Spielraum für Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie zur Absicherung gegen konjunkturelle Schwankungen. Die Liquiditätsreserve ist somit eine wichtige operative Steuerungsgröße im Rahmen der Finanzplanung.

Die Eigenkapitalquote lag bei 82 % und unterstreicht damit die solide Vermögens- und Finanzstruktur der Hydrotechnik GmbH. Sie stellt eine zentrale Steuerungsgröße dar, um die langfristige finanzielle Stabilität sicherzustellen und unternehmerische Entscheidungen unabhängig von externen Kapitalgebern treffen zu können. Eine hohe Eigenkapitalquote stärkt zudem die Bonität des Unternehmens und bietet Handlungsspielraum für zukünftige Investitionen und Wachstumsinitiativen.

Bestehende Bankverbindlichkeiten in Höhe von 225 T€ wurden planmäßig zurückgeführt. Dies spiegelt die kontinuierliche Stärkung der Innenfinanzierungskraft und den konservativen Finanzierungskurs der Hydrotechnik GmbH wider. Die planmäßige Tilgung unterstreicht die solide Liquiditätslage des Unternehmens und trägt zur weiteren Verbesserung der Eigenkapitalquote bei. Gleichzeitig reduziert sie die Abhängigkeit von externen Kapitalgebern und stärkt die finanzielle Flexibilität für zukünftige strategische Maßnahmen.

Investitionen in Höhe von 1,78 Mio. € wurden hauptsächlich aus dem Cashflow finanziert und betrafen primär die Erweiterung der Fertigungskapazitäten sowie die Digitalisierung interner Prozesse. Die Finanzierung aus eigener Kraft verdeutlicht die hohe Innenfinanzierungskraft der Hydrotechnik GmbH und ermöglicht es dem Unternehmen, strategisch wichtige Zukunftsthemen unabhängig von externen Finanzierungsquellen umzusetzen. Damit wird sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die langfristige Effizienz der operativen Abläufe nachhaltig gestärkt.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 28,2 Mio. €.

Der Vorratsbestand stieg im Geschäftsjahr auf 9,1 Mio. €. Hintergrund dieser gezielten Erhöhung war insbesondere die Absicherung der Lieferfähigkeit bei kritischen Vorprodukten und Schlüsselkomponenten vor dem Hintergrund anhaltender Unsicherheiten in globalen Lieferketten. Die Maßnahmen dienen der Produktionssicherheit und der zuverlässigen Belieferung der Kunden auch in angespannten Beschaffungsphasen. Damit stellt der Aufbau des Vorratsbestands eine strategisch bewusste Entscheidung zur Stärkung der operativen Resilienz dar.

d) Auftragsbestand

Der Auftragsbestand erreichte zum Bilanzstichtag 5,2 Mio. €. Dies entspricht einer rechnerischen Auftragsreichweite von rund 2,5 Monaten bezogen auf den durchschnittlichen Monatsumsatz. Damit ist die Auslastung der Fertigungseinheiten zu Jahresbeginn 2025 solide abgesichert. Aufgrund des Rückgangs größerer Einzelprojekte liegt die Reichweite jedoch unter dem Niveau des Vorjahres. Das Unternehmen verstärkt daher gezielt die Akquisition mittelgroßer Aufträge und den Ausbau wiederkehrender Kundenbeziehungen, um die Planbarkeit der Kapazitätsauslastung zu erhöhen.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 bestehen in:

einer möglichen konjunkturellen Abschwächung der Weltwirtschaft,

anhaltenden Störungen der globalen Lieferketten,

steigenden regulatorischen Anforderungen insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie

dem zunehmenden Fachkräftemangel.

Für das Jahr 2025 rechnet die Hydrotechnik GmbH mit einer temporär schwächeren Auftragslage im Bereich größerer Einzelprojekte. Mehrere Großprojekte, die ursprünglich für das Geschäftsjahr eingeplant waren, wurden seitens der Kunden verschoben oder bis auf Weiteres nicht beauftragt. Ursachen hierfür liegen in einer erhöhten Budgetzurückhaltung, geopolitischen Unsicherheiten sowie verlängerten Entscheidungsprozessen bei den Auftraggebern. Der daraus resultierende Projektwegfall wirkt sich im laufenden Jahr spürbar dämpfend auf Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus. Die Gesellschaft begegnet dieser Entwicklung durch den gezielten Ausbau ihres Neukundengeschäfts, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit kleinen und mittelgroßen Kunden sowie durch die strategische Erschließung zusätzlicher Absatzmärkte.

2. Chancenbericht

Auf der Chancenseite bieten sich erhebliche Potenziale durch:

die wachsende Nachfrage nach smarter Messtechnik im Zuge der Energiewende,

neue Anwendungsfelder im Bereich Wasserstofftechnologien,

die Digitalisierung der Service- und Supportangebote sowie

die Erschließung neuer internationaler Märkte.

3. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2025 plante die Hydrotechnik GmbH ursprünglich ein Umsatzwachstum von 30 % ein. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation bereits Ende 2024 war allerdings zu befürchten, dass diese Planung nicht erreicht werden würde. Aktuell gehen wir optimistisch davon aus, dass wir das Niveau des Vorjahres beibehalten können.

Aufgrund der stetig steigenden Kosten - nicht zuletzt durch gestiegene Lohnkosten - dürfte das EBIT des Vorjahres voraussichtlich nicht vollständig erreicht werden können.

Wachstumstreiber sind insbesondere Innovationen im Produktportfolio, Prozessoptimierung sowie die konsequente Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots.

Diese positiven Impulse stehen jedoch im Spannungsfeld mit einer konjunkturellen Abschwächung und inflationsbedingten Kostensteigerungen.

IV. Nichtfinanzielle Erklärung

Die Hydrotechnik GmbH setzte im Jahr 2024 verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der sozialen und unternehmerischen Nachhaltigkeit um.

Das Unternehmen engagierte sich weiterhin regional in Bildungs- sowie Innovationsprojekten und fördert in enger Kooperation mit den Werkstätten Menschen mit Behinderung.

V. Angaben zur Beteiligungsstruktur

Die Beteiligungsverhältnisse der Hydrotechnik GmbH blieben im Jahr 2024 unverändert.

Es bestanden keine übernahmerelevanten Ereignisse.

VI. Erklärung zur Unternehmensführung

Im Jahr 2024 trat Herr Karl Schaeff mit über 52 Jahren Betriebszugehörigkeit aus der Geschäftsführung der Hydrotechnik GmbH aus.

 

Limburg, den 2. Juni 2025

gez. Dr. Harald Schaeff

gez. Ruben Baumann

BILANZ zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.520,23 37.517,23
2. geleistete Anzahlungen 28.620,00 21.840,00
45.140,23 59.357,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.347.391,95 3.483.985,95
2. technische Anlagen und Maschinen 499.767,00 723.320,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 494.442,00 542.714,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 341.514,22 0,00
4.683.115,17 4.750.019,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 605.434,91 605.434,91
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.144.303,33 1.082.467,73
3. Beteiligungen 697.132,66 667.132,66
4. sonstige Ausleihungen 100.000,00 100.000,00
2.546.870,90 2.455.035,30
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.730.168,04 3.800.906,71
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.323.904,91 1.898.349,33
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.963.065,39 2.800.274,83
4. geleistete Anzahlungen 99.555,99 0,00
9.116.694,33 8.499.530,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.774.301,76 1.832.396,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.722.159,42 3.371.431,32
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 39.189,71 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 158.712,83 335.844,72
4.694.363,72 5.539.672,81
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 2.955.801,72 730.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.766.579,42 1.532.439,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.049,84 25.464,31
D. Aktive latente Steuern 351.624,00 440.426,00
28.222.239,33 24.031.945,61

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.000.000,00 4.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.192.000,64 1.192.000,64
III. Gewinnvortrag 14.910.209,30 12.579.529,94
IV. Jahresüberschuss 3.076.985,43 2.330.679,36
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 647.312,81 590.139,58
2. Steuerrückstellungen 1.009.845,00 499.938,00
3. sonstige Rückstellungen 1.401.618,50 839.680,00
3.058.776,31
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 225.000,00 325.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.701,51 33.391,40
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 389.220,98 240.185,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 381,93
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.350.345,16 1.401.019,18
1.984.267,65 1.999.978,09
- davon aus Steuern Euro 90.564,00 (Euro 6.080,26)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 81.002,09 (Euro 97.437,34)
28.222.239,33 24.031.945,61

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 24.666.824,00 23.497.451,18
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 588.346,14 1.072.263,41
3. andere aktivierte Eigenleistungen 38.688,82 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 707.828,38 612.178,36
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 267.145,36 (Euro 98.280,58)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.254.029,08 -9.122.902,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -755.835,98 -921.683,96
-9.009.865,06 -10.044.586,02
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.858.117,76 -7.336.038,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.602.382,62 -1.523.241,49
-9.460.500,38 -8.859.280,09
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -550.664,63 -556.019,90
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.421.171,93 -2.663.688,63
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 0,00 (Euro -33.983,91)
9. Erträge aus Beteiligungen 493.095,24 127.928,80
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.452,79 64.721,52
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.447,32 -33.278,19
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -967.887,51 -859.057,97
13. Ergebnis nach Steuern 3.194.698,54 2.358.632,47
14. sonstige Steuern -117.713,11 -27.953,11
15. Jahresüberschuss 3.076.985,43 2.330.679,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname: Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Firmensitz: Limburg a. d. Lahn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Limburg a. d. Lahn
Register-Nr.: HRB 334

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

5. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung des Vermögens basiert auf den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, beim Anlagevermögen vermindert um Abschreibungen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben, sofern diese der Abnutzung unterliegen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Softwarelizenzen 1 bis 5 Jahre
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 10 Jahre
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 5 bis 20 Jahre
technische Anlagen und Maschinen 5 bis 14 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 8 bis 20 Jahre

Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und es wird ihr Abgang unterstellt.

Investitionszulagen und -zuschüsse mindern die Anschaffungs- und Herstellungskosten der entsprechenden Vermögensgegenstände und reduzieren damit die Abschreibungen der künftigen Perioden.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen den bisherigen Buchwerten und den beizulegenden Werten der betroffenen Vermögensgegenstände vorgenommen. Entfallen die Gründe der Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Einkaufspreisen, vermindert bzw. erhöht um Ab- und Zuschläge für Skonti bzw. Bezugsnebenkosten angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Materialeinzelkosten und die Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und der Fertigungsgemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt.

Soweit wegen Überalterung, Produktionseinstellung oder sonstiger eingeschränkter Gängigkeit ein niedrigerer Wert beizulegen ist, wird dieser angesetzt.

Die Inventuraufnahme erfolgt mithilfe des Stichprobeninventurverfahrens.

Forderungen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Skontoabzüge und sonstige Risiken sind durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben für zukünftige Geschäftsjahre.

Vom Aktivierungswahlrecht wird nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und aktive latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz angesetzt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 28,78 %. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und dem Gewerbesteuersatz von 12,95 % zusammen.

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei werden alle Risiken berücksichtigt. Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst. Die bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, berücksichtigten zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate.

Die Pensionsrückstellungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter der Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Erwartete Gehaltssteigerungen werden mit 6,12 % alle drei Jahre und erwartete Rentensteigerungen mit 6,12 % alle drei Jahre berücksichtigt. Es wird keine Fluktuation berücksichtigt. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag € - 29.692,00.

Der Altersversorgungsaufwand setzt sich aus der Zinskomponente von € 621,00, der im Finanzergebnis innerhalb des Postens „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“, und dem Dienstzeitaufwand von € 116.722,00, der im Personalaufwand ausgewiesen wird, zusammen. Das zum Zwecke der Sicherung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verpfändete Rückdeckungsvermögen mit einem Zeitwert zum Bilanzstichtag von € 1.604.402,19 und den Anschaffungskosten von € 1.542.999,40 wird nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 2.251.715,00 verrechnet. Entsprechend werden auch die Erträge in Höhe von € 53.520,07 und Aufwendungen in Höhe von € 5.889,61 aus dem verpfändeten Rückdeckungsvermögen mit den Zinsaufwendungen in Höhe von € 621,00 verrechnet.

31.12.2024
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 2.251.715,00 €
Beizulegender Zeitwert des angelegten Vermögens 1.604.402,19 €
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 647.312,81 €
Anschaffungskosten des bei der Baader Bank angelegten Vermögens 1.542.999,40 €

Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens entspricht dem Börsenwert zum Stichtag.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen erfolgen unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie Aufstockungsleistungen. Diese Rückstellungen werden entsprechend IDW-Stellungahme (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013 gebildet. Die voraussichtlich zu leistenden Beträge werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Altersteilzeitrückstellungen werden mit einem laufzeitäquivalenten Zinssatz von 1,03 % p.a. abgezinst. Die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung erfolgt mit einem pauschalen Zinssatz von 1,96 % p.a.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,5 % der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse der letzten zwei Jahre gebildet.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten „sonstige betriebliche Erträge“ bzw. „sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen.

6. Erläuterungen zur Bilanz

1. Angaben zum Anteilsbesitz

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Anteilsbesitz Name Sitz Eigenkapital zum 31.12. Jahresergebnis
Inland
25,10% ADZ Sensortechnik GmbH Dresden 9.254 T€ 1.952 T€
(2023) (2023)
24,00% AirMed PLUS GmbH Bochum 354 T€ -3,5 T€
(2022) (2022)
Ausland
100,00 % Hydrotechnik France SAS Créteil / Frankreich 235 T€ 41 T€
(2024) (2024)
100,00 % Hydrotechnik Italia S.r.l Saronno / Italien 321 T€ -36 T€
(2024) (2024)
89,93% Hydrotechnik USA Inc. Mars / USA 1.439 T€ 805 T€
(2024) (2024)
57,50 % Hydrotechnik Measurement Technology Co., Ltd. Shanghai / China 1.548 T€ 360 T€
(2024) (2024)

Das Eigenkapital und das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss in Fremdwährung vorliegt, werden zu Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag umgerechnet.

2. Forderungen

Der Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen, mit denen ein Geschäftsverhältnis besteht, ist mit einem Betrag von € 2.722.159,42 (Vorjahr: € 3.371.431,32) mitzugehörig zu dem Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen weniger als ein Jahr.

3. Aktive latente Steuern

Nach § 274 Abs. 1 HGB sind latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Die latenten Steuern ergeben sich unter Anwendung eines für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatzes aus Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 28,78 %:

Aktive latente Steuern 31.12.2024
Sonstige Wertpapiere 443.998,00 €
Sonstige Rückstellungen 52.399,00 €
Summe aktive latente Steuern 496.397,00 €
Passive latente Steuern 31.12.2024
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 46.074,00 €
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.222,00 €
Guthaben bei Kreditinstituten 19.720,00 €
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 58.757,00 €
Summe passive latente Steuern 144.773,00 €

Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung in Höhe von € 351.624,00 wurde nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB aktiviert.

4. Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag hat sich wie folgt entwickelt:

Vortrag zum 01.01.2024 12.579.529,94 €
Jahresüberschuss 2023 2.330.679,36 €
Gewinnausschüttung 2023 0,00 €
Stand zum 31.12.2024 14.910.209,30 €

5. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Für die Ausschüttung gesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 S. 2 HGB bestehen in Höhe von € 351.624,00. Davon entfallen auf die:

Aktivierung latenter Steuern 351.624,00 €

Zum 31. Dezember 2024 besteht nach § 268 Abs. 8 HGB keine Ausschüttungssperre, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags vorhanden sind.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 1.401.618,50 (Vorjahr: € 839.680,00) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

31.12.2024 31.12.2023
Personalbezogene Rückstellungen 782.018,50 € 649.520,00 €
Rückstellung für Gewährleistung/Haftung 115.600,00 € 107.200,00 €
Jahresabschlusserstellung und -prüfung 65.300,00 € 41.560,00 €
Sonst. ausstehende Rechnungen 390.000,00 € 0,00 €

7. Verbindlichkeitenspiegel

Die Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten können folgendem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:

Verbindlichkeiten zum 31.12.2024 Gesamt bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr über 5 Jahre davon besichert
T€ T€ T€ T€ T€
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
gegenüber Kreditinstituten 225 100 125 0 225
(325) (100) (225) (0) (325)
erhaltene Anzahlungen 20 20 0 0 0
(33) (33) (0) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 389 389 0 0 0
(240) (240) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 1.350 1.231 119 0 0
(1.401) (1.131) (270) (0) (0)
Summe 1.984 1.740 244 0 225
(1.999) (1.504) (495) (0) (325)

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Ware.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 455.409,21 (Vorjahr € 539.803,86) ausgewiesen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterung der periodenfremden Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 55.683,00 (Vorjahr: € 33.688,00) enthalten.

Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (€ 24.410,00). Darüber hinaus handelt es sich um die Einbuchung einer Umsatzprovision des Beteiligungsunternehmens ADZ Nagano GmbH (€ 21.217,86), sowie die Ausbuchung einer Lieferanten-Doppelzahlung (€ 4.398,56).

2. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 25.369,57 (Vorjahr: € 10.971,17) enthalten.

Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Ausbuchung von EB-Werten der Verbindlichkeiten aus Personal (€ 22.112,01).

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl (Vorjahr)
Angestellte 137 (127)
Leitende Angestellte 1 (1)
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 138 (128)
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 110 (107)
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12 (11)

2. Angaben zum Organ

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Karl Schaeff, Kaufmann (bis 10.05.2024)

Dr. phil., Dipl.-Ing. (FH) Harald Schaeff

Ruben Baumann

Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

Verpflichtungen aus Leasingverträgen:

114.700,23 € mit Ablauf 2024
90.518,04 € mit Ablauf 2025
56.704,04 € mit Ablauf 2026

Es besteht ein Mietvertrag über Büroräume in Runkel-Ennerich mit einem monatlichen Mietzins inklusive Nebenkosten von insgesamt € 1.227,12.

4. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Ereignisse, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Hydrotechnik GmbH wesentlich beeinflussen.

5. Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 3.076.985,43 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 14.910.209,30 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Limburg a. d. Lahn, den 2. Juni 2025

Hydrotechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Geschäftsführung

gez. Dr. Harald Schaeff

gez. Ruben Baumann

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HYDROTECHNIK GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HYDROTECHNIK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HYDROTECHNIK GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Idstein, den 2. Juni 2025

P & P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Johannes Sturm, Wirtschaftsprüfer

gez. Dorothee Becker, Wirtschaftsprüferin

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