TRW Automotive Mexico GmbHLiquidiert
73553 Alfdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Messerschmidt seit 30.5.2016 | Geschäftsführer |
Daniel Shattock seit 30.5.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TRW International Holdings B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRW Automotive Mexico GmbHAlfdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRW Automotive Mexico GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRW Automotive Mexico GmbH, Alfdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRW Automotive Mexico GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ravensburg, 29. Januar 2020 Ernst
& Young GmbH
Scheufele, Wirtschaftsprüfer Herbst, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma TRW Automotive Mexico GmbH mit Sitz in Alfdorf im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB Nr. 756340 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Gesellschaften und Unternehmen jeglicher Art im In- und Ausland. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu betreiben und Maßnahmen vorzunehmen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen oder ihm unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft darf zudem alle Handlungen im Zusammenhang mit der Produktion und dem Vertrieb von Automobilteilen, insbesondere im Bereich der Fahrzeug- und Insassensicherheit, vornehmen. Zum 1. Oktober 2018 stellte die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit ein und verkaufte den gesamten Vorratsbestand sowie die Sachanlagen an andere Gesellschaften des ZF-Konzerns. Aus diesem Grund sind die Jahresabschlussposten nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß § 267 Abs. 3 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert der Anschaffungskosten oder Marktwert bewertet. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zum niedrigeren Wert der Durchschnittskosten oder dem Marktwert am Bilanzstichtag bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die auf Basis von Einzelproduktions-Kalkulationen berechnet und aus der aktuellen Kostenrechnung abgeleitet sind. Neben den direkten Kosten für Materialien, Löhne und Gehälter und sonstigen direkten Kosten enthalten Produktions- und Materialkosten auch Gemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sind gemäß § 255 (2) Satz 3 HGB aktiviert worden. In allen Fällen wurde nach dem Nettoveräußerungswert bewertet, d. h. die Fertigstellungskosten zuzüglich einer angemessenen Gewinnspanne wurden von dem erwarteten Verkaufspreis abgezogen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Es wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen für alle identifizierbaren Bewertungsrisiken wie verlangsamte Lagerbewegungen, eingeschränkte Nutzbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten. Neben handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind keine Vorräte an Dritte als Sicherheit abgetreten worden. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt abzüglich ausreichender Einzelwertberichtigung für zweifelhafte Forderungen und Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bewertet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bildung latenter Steuern erfolgt bei temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen Wertansatz eines Vermögenswertes oder einer Schuld und dem steuerlichen Wertansatz. Diese werden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Aufgrund eines bestehenden Überhangs an aktiven latenten Steuern wird gemäß § 274 Abs. 1 S.2 HGB in Ausübung des Ansatzwahlrechts auf den Ansatz des Aktivüberhangs verzichtet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, einschließlich Zugängen, Abgängen und Abschreibungen für das Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.
Die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und ausgewiesene Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.893 (Vorjahr: TEUR 28.748) und stellen eine Rückforderung der Gesellschaft gegenüber dem Gesellschafter dar. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Sicherheiten für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft werden im Folgenden im Verbindlichkeitenspiegel gesondert ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2018 hatte die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (2017: TEUR 2.171). Zum 31. Dezember 2018 bestanden keine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft werden im Folgenden im Verbindlichkeitenspiegel gesondert ausgewiesen:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen hauptsächlich aus Erträgen im Zusammenhang mit der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 43.828 (Vorjahr: TEUR 169) sowie aus einem außergewöhnlichen Ertrag in Höhe von TEUR 53.563 (Vorjahr: TEUR 86). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die verschiedenen gekauften und administrativen Dienstleistungen, die zur Ausführung der verschiedenen Aktivitäten der Gesellschaft notwendig sind TEUR 109.898 (Vorjahr TEUR 95.148). Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr wurden folgende Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung, welche das Unternehmen im Laufe des Jahres und bis zum Zeitpunkt der Genehmigung des Jahresabschlusses führte, ist untenstehend aufgeführt: Bryan M. Lauer (Steuer-Direktor) Matthias Messerschmidt (Treasury-Direktor) Daniel Shattock (Finanzdirektor) Jeder Geschäftsführer ist ermächtigt, die Gesellschaft allein zu vertreten. Keiner der Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr von der Gesellschaft entgolten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug zwei Angestellte (Vorjahr: drei Angestellte). Konzernverhältnisse Alleiniger Gesellschafter des Unternehmens ist die TRW International Holdings B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen. Der Jahresabschluss des Unternehmens ist in dem Konzernabschluss der ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen, enthalten. Der Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt und wird von der Muttergesellschaft im Bundesanzeiger veröffentlicht. Gewinnverwendung Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Gewinnverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Am 21. Dezember 2018 hat die Gesellschaft unter Verwendung des Gewinnvortrags sowie der vollständigen Nutzung bzw. Entnahme aus der Kapitalrücklage eine Ausschüttung in Höhe von EUR 453.024.094 beschlossen und an die Gesellschafterin ausgeschüttet und damit ihr Eigenkapital auf EUR 25.000 reduziert. Die Ausschüttung überstieg den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.893. Die Gesellschaft hat ein Rückzahlungsrecht und bilanziert daher eine Forderung gegen die Muttergesellschaft in gleicher Höhe. Die Entwicklung des Eigenkapitals gestaltete sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt:
Prüfungs- und Beratungsgebühren Die berechneten Gesamthonorare des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr umfassen:
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse mit wesentlichen finanziellen Auswirkungen eingetreten. Der Gesellschafter beabsichtigt die Gesellschaft rückwirkend auf den 1. Januar 2020 auf das Mutterunternehmen zu verschmelzen.
Amsterdam, Niederlande, den 29. Januar 2020 Daniel Shattock Matthias Messerschmidt Bryan M. Lauer Entwicklung des Anlagevermögens 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018I. Grundlagen des Unternehmens Die TRW Automotive Mexico GmbH, Alfdorf, vormals TRW Automotive Luxembourg S.à.r.l., Luxemburg, wurde am 25. September 2012 in Luxemburg gegründet. Am 17. Dezember 2015 entstand die Gesellschaft in Deutschland durch formwechselnde Umwandlung und firmierte ab diesem Zeitpunkt als TRW Automotive Mexico GmbH (im Folgenden: "die Gesellschaft"). Am 2. Mai 2016 wurde beschlossen den Sitz der Geschäftsführung inklusive Management nach Amsterdam, Niederlande, zu verlegen. Die Geschäftsadresse der Gesellschaft lautet Kingsfordweg 151, 1043 GR, Amsterdam in den Niederlanden. Geschäftsjahre der Gesellschaft verlaufen vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Die Gesellschaft ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der ZF Friedrichshafen AG, einem weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs - und Fahrzeugtechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Die ZF-Unternehmensgruppe ist in erster Linie Tier-l-Zulieferer, wobei ein sehr hoher Anteil des Endkundenumsatzes mit großen OEMs erzielt wird. Die Hauptaktivität des Unternehmens ist die Herstellung von Fertigprodukten für Automobilkomponenten, bestehend aus integrierten Fahrzeugsteuerungen und Fahrerassistenzsystemen, Bremssystemen, Lenksystemen, Aufhängungssystemen, elektronischen Systemen und Ersatzteilen und Dienstleistungen für den Aftermarket sowie Insassenschutzsystemen, einschließlich Sicherheitsgurten, Airbags und Lenkrädern. Seit der Gründung der Gesellschaft im Jahr 2012, wurden Vorräte sowie Sachanlagen von verbundenen Unternehmen, die sich in Mexiko und den USA befanden, akquiriert. Zur gleichen Zeit trat die Gesellschaft den bestehenden Maquila-Service Agreements bei, bei dem die mexikanischen ZF Montagebetriebe, die "Maquiladoras", im Auftrag der Firma Kfz-Komponenten und Teile produzieren und dabei das Anlagevermögen und Rohstoffe des Unternehmens verwenden. Sobald die fertige Ware hergestellt ist, wurde diese vornehmlich an US-Tochtergesellschaften des ZF-Konzerns verkauft. Am 27. April 2018 verkaufte die Gesellschaft ihren Geschäftsbereich Body Control Systems an Luxshare Limited, ein in China registriertes Unternehmen, und verzeichnete einen außergewöhnlichen Veräußerungsgewinn in Höhe von EUR 6,1 Mio. Zum 1. Oktober 2018 stellte die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit ein, und alle Vorräte und Sachanlagen wurden an Gesellschaften des ZF-Konzerns veräußert. Aus dieser Transaktion hat die Gesellschaft einen außergewöhnlichen Veräußerungsgewinn in Höhe von EUR 47,4 Mio. erzielt. Die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses mit dem Vorjahr ist aufgrund dieser Verkäufe nur eingeschränkt möglich. Am 21. Dezember 2018 hat die Gesellschaft eine Vorab-Dividende in Höhe von EUR 453.024.094 an die Gesellschafterin TRW International Holdings BV ausgezahlt. Die Gesellschaft hält noch EUR 25.000 des Gesellschaftskapitals. Die operative Tätigkeit der Gesellschaft erfolgte in Mexiko. Elf Produktionsstätten (bzw. Buchungskreise) davon befinden sich in Mexiko (im Geschäftsjahr 2018 wurde für den Standort in Santa Rosa ein neues Bremsengeschäft aufgebaut), zwei verwaltende Buchungskreise in den Niederlanden am Standort Amsterdam. Die Art ihrer Geschäftstätigkeit und ihre Standorte sind nachstehend aufgeführt:
II. Überblick über die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Lage der Automobilindustrie Nach einem soliden Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2017 erreichte der aktuelle Wirtschaftszyklus im Jahr 2018 mit 3,7 % (Internationaler Währungsfonds) die höchste Wachstumsrate seit acht Jahren. Die Wachstumsraten waren sowohl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern positiv, insbesondere in China mit 6,6 % und in Indien mit 7,6 %, sowie in den USA mit 2,9 %. Die Eurozone verzeichnete ein langsameres Wirtschaftswachstum mit 1,8 %, Großbritannien erreichte 1,4 %. Ungeachtet dieser positiven Entwicklung dämpfte sich das globale Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte aufgrund einer Rezession in der Industrieproduktion, welches die Auftragseingänge und die Einzelhandelsumsätze traf. Die sich verschärfenden Handelskonflikte drückten das Wachstum des Welthandels unter 4%, und die zunehmende Einführung von Handelsschranken zwischen China und den USA reduzierte nicht nur das Welthandelsvolumen im Jahr 2018, sondern führte auch zu Preissteigerungen für die betroffenen Konsum- und Industriegüter. Die anhaltende Gefahr eskalierender Handelskriege und die fehlende Lösung für den Brexit wirkten sich auch auf das globale Wirtschaftswachstum aus. Darüber hinaus trieben die steigende Nachfrage nach Erdöl und die Unsicherheit über die Lieferfähigkeit Venezuelas und des Irans die Preise im Jahr 2018 in die Höhe, mit mittelfristigen Auswirkungen auf das Welthandelsvolumen. In den automobilen Kernbereichen des ZF-Konzerns entwickelten sich die Branchen und Regionen unterschiedlich. Die weltweite Produktion von Pkws und leichten Nutzfahrzeugen verzeichnete einen leichten Rückgang auf 94 Mio. Fahrzeuge. Die US-Automobilproduktion ging um 13 % auf 5,3 Mio. Fahrzeuge pro Jahr zurück, ein beachtlicher Tiefstand für die Branche. Wie im Geschäftsbericht und in der Bilanz von 2017 zu lesen, hat der anhaltend starke weltpolitische und wirtschaftliche "Gegenwind" noch immer das Potenzial, die aktuellen Wirtschaftsaussichten einzutrüben. Dies ist insbesondere abhängig von den Entscheidungen der US-Regierung, deren Ergebnis sowohl für das Unternehmen als auch für das US-amerikanische und mexikanische Automobilgeschäft von hoher Bedeutung ist. Im Jahresverlauf wurde der Euro (EUR) gegenüber dem US-Dollar (USD) um 4,53 % abgewertet. Diese Entwicklung der beiden Währungen hat sich vor allem auf das Ergebnis der Gesellschaft positiv ausgewirkt. III. Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage wurde wie folgt analysiert:
Der Umsatz sank gegenüber 2017 um EUR 197,9 Mio., was einem Rückgang von 10% entspricht. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit ab dem 1. Oktober 2018 eingestellt hat und demnach nur in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 Umsätze erwirtschaftet wurden. Der Umsatz liegt EUR 152,4 Mio. über dem prognostizierten Umsatz aus dem Lagebericht des Vorjahres. Dies lässt sich zum einen mit einem positiven Wechselkurseffekt aus der Abwertung des Euro gegenüber US-Dollar begründen und zum anderen mit dem deutlichen Anstiegs der Nachfrage auf dem US-amerikanischen Automobilmarkt. Das Ergebnis vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um EUR 90,1 Mio., was vor allem durch einen außergewöhnlicher Ertrag in Höhe von EUR 53,6 Mio. begründet ist. Davon entfielen EUR 47,4 Mio. auf den Gewinn aus den Veräußerungen aller Vermögenswerte der Gesellschaft am 1. Oktober 2018. EUR 6,1 Mio. wurden aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Body Control Systems im April 2018 erzielt. Das Ergebnis vor Steuern liegt EUR 96,2 Mio. über dem prognostizierten Ergebnis vor Steuern aus dem Lagebericht des Vorjahres. Dies lässt sich zum einen mit dem außergewöhnlichen Ertrag in Höhe von EUR 53,6 Mio. begründen als auch zum anderen mit den positiven Wechselkurseffekten in Höhe von EUR 39,3 Mio., welche in dieser Höhe von der Gesellschaft nicht erwartet wurden. Die Erträge aus der Umrechnung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Gesellschaft im Jahr 2018 betrug EUR 43,8 Mio., gegenüber Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 3,9 Mio. im Vorjahr. Am 21. Dezember 2018 hat die Gesellschaft eine Vorab-Dividende in Höhe von EUR 453,0 Mio. an die Gesellschafterin TRW International Holdings BV ausgezahlt. Das Eigenkapital der Gesellschaft besteht zum 31. Dezember 2018 aus dem von der Gesellschafterin zu leistenden Einlage in Höhe von TEUR 25. Da die Vorab-Dividende die Summe aus Jahresergebnis der Gesellschaft und sonstigen ausschüttungsfähigen Rücklagen um EUR 1,9 Mio. überstieg, hat die Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 eine Rückforderung des den ausschüttungsfähigen Anteil des Eigenkapitals übersteigenden Betrags bilanziert. Die Gesellschaft hat außer der bilanzierten Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 1,8 Mio. und der Rückstellung für ausstehende Abschlussprüferhonorare in Höhe von EUR 0,1 Mio. keine Verbindlichkeiten gegenüber Dritten zum Abschlussstichtag passiviert. Der Jahresabschluss ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist nach wie vor in das Cash-Pooling des ZF Konzerns eingebunden, wodurch die finanzielle Ausstattung sichergestellt ist. Die finanzielle Leistungsfähigkeit nach Produktgruppen stellt sich wie folgt dar: Geschäftsbereich - Body Control Systems
Dieser Geschäftsbereich wurde am 27. April 2018 verkauft, wodurch die Umsatzerlöse verglichen mit dem Vorjahr rückläufig sind. Aus der Veräußerung erzielte die Gesellschaft einen außergewöhnlichen Ertrag in Höhe von EUR 6,1 Mio. Geschäftsbereich - Braking Systems
Dieses Geschäftsfeld wurde zum 1. Oktober 2018 veräußert. Dies hat einen Rückgang im Umsatz zur Folge. Ebenso wurden die Vorräte und das Sachanlagevermögen in diesem Geschäftsbereich zum 1. Oktober 2018 veräußert. Geschäftsbereich - Steering Systems
Dieses Geschäftsfeld wurde zum 1. Oktober 2018 veräußert. Dies hat einen Rückgang im Umsatz zur Folge. Ebenso wurden die Vorräte und das Sachanlagevermögen in diesem Geschäftsbereich zum 1. Oktober 2018 veräußert. Geschäftsbereich - Aftermarket Operations
Dieses Geschäftsfeld wurde zum 1. Oktober 2018 veräußert. Dies hat einen Rückgang im Umsatz zur Folge. Ebenso wurden die Vorräte und das Sachanlagevermögen in diesem Geschäftsbereich zum 1. Oktober 2018 veräußert. Geschäftsbereich - Occupant Safety Systems
Dieses Geschäftsfeld wurde zum 1. Oktober 2018 veräußert. Dies hat einen Rückgang im Umsatz zur Folge. Ebenso wurden die Vorräte und das Sachanlagevermögen in diesem Geschäftsbereich zum 1. Oktober 2018 veräußert. IV. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen betreibt keine eigenen technischen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. V. Ausblick für das Jahr 2019 und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Gesellschaft soll rückwirkend mit Wirkung zum 1. Januar 2020 mit dem Mutterunternehmen, der TRW International Holdings BV, verschmolzen werden.
Amsterdam, Niederlande, den 29. Januar 2020 Daniel Shattock Matthias Messerschmidt Bryan M. Lauer Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Emst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass erweiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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