P + Z Engineering GmbHLiquidiert
Anton-Ditt-Bogen 3, 80939 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Naruto Murata seit 7.6.2010 | Geschäftsführer |
Kazuki Nakao seit 11.8.2008 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Dömök seit 9.10.2007 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
P+Z Engineering GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. März 20 10Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.4.2009 bis zum 31.3.20101. Entwicklung der GesamtwirtschaftVor allem die erste Hälfte des Jahres 2009 war noch stark durch die weltweite Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft geprägt. Insgesamt ging das weltweite Bruttosozialprodukt zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg zurück, und die Weltwirtschaft schrumpfte trotz zahlreicher Interventionen und Konjunkturprogramme um 0,8 %. In den Eurostaaten schrumpfte die Wirtschaft um 4,1 % und in Deutschland sogar um 4,7 %. Durch die Ausgaben für Konjunkturprogramme und Rettungsaktionen für Banken stieg die Staatsverschuldung in fast allen Industriestaaten sprunghaft an, und die Refinanzierungskosten durch steigende Zinsen für Staatsanleihen belasten die Staatshaushalte zusätzlich. In Europa schrumpfte die Wirtschaft sowohl in den westlichen Industriestaaten als auch in den europäischen Schwellenländern trotz Zinssätzen auf Rekordtiefständen erheblich. Die Exporte und die Industrieproduktion gingen im zweistelligen Prozentbereich zurück. In den europäischen Schwellenländern zeichnete sich eine ähnlich drastische Entwicklung ab wie in den Ländern Westeuropas, allerdings litten von Exporten und Rohstoffen abhängige Volkswirtschaften wie Russland stärker unter der Krise als andere. Auch in den USA ging die Wirtschaftsleistung 2009 um 2,6 % zurück (2008: 0,0 % Wachstum). Hier war vor allem ein Einbruch in der Industrieproduktion und im verarbeitenden Gewerbe in der ersten Jahreshälfte zu verzeichnen. In Asien konnten die Volkswirtschaften dem Druck der Rezession noch am besten standhalten. Das BIP in China stieg 2009 um 8,6 % (2008: 9,6 %), in Indien um 5,7 % (2008: 7,3 %) in den ASEAN 5 Staaten noch um 1,3 % (2008: 4,7 %). Japans Wirtschaft schrumpfte um 5,2 % (2008: -1,2 %). In Lateinamerika ging das BIP im Gesamtjahr um 2,1 % zurück (2008: 3,2 % Wachstum). In dem für P+Z Engineering GmbH wichtigsten Markt in Deutschland war die Entwicklung stark von den branchenübergreifend einbrechenden Auftragseingängen geprägt. Trotz der tiefen Rezession zeigte sich der Arbeitsmarkt robust. Im Jahresdurchschnitt 2009 stieg die Arbeitslosenzahl lediglich um 155.000 auf 3,423 Millionen Arbeitslose. Dies ist vor allem auf die Kurzarbeit zurückzuführen die den Anstieg der Arbeitslosigkeit begrenzte. Zum Jahresende waren in Deutschland 1,1 Mio. Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Ende 2009 waren erste Anzeichen einer Erholung, insbesondere in der Automobilbranche, zu erkennen. 2. Entwicklung der Branchen2.1. Entwicklung der Gesellschaft im Markumfeld Die Entwicklung unserer Gesellschaft als Entwicklungsdienstleister ist direkt abhängig von der Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Wettbewerbsumfeld im Markt für Ingenieurdienstleistungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft aufgrund der Finanzkrise und der sich direkt anschließenden weltweiten Rezession, insbesondere in unserer Hauptbranche Automotive, deutlich verschlechtert. 2.2. Entwicklung der Automobilmärkte Krisenbedingt ging der weltweite Absatz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen von 66,2 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2008 auf 62,5 Mio. Einheiten 2009 zurück (-5,7 %). Ein noch größerer weltweiter Rückgang der Absatzzahlen konnte durch staatliche Programme, wie der Abwrackprämienprogramme in den USA, Japan, Deutschland sowie anderen europäischen Ländern und der Halbierung der Zulassungssteuer in China verhindert werden. Während der US-Absatz 2009 von 13,2 Mio. Einheiten auf 10,5 Mio. Einheiten um fast ein Viertel einbrach, konnte der chinesische Markt im Jahr 2009 von 8,6 Mio. Einheiten auf 12,6 Mio. Einheiten zulegen. Auch in der Europäischen Union war für Pkw ein Marktrückgang um 2 % auf 14,0 Mio. Fahrzeuge zu verzeichnen. Die Marktentwicklung fiel in den einzelnen Ländern Europas jedoch aufgrund der verschiedenen staatlichen Stützungsprogramme sehr unterschiedlich aus. In Deutschland, dem größten europäischen Markt, zog die Privatkundennachfrage stark an. Trotz des im europäischen Vergleich besonders starken konjunkturellen Einbruchs stiegen die Neuzulassungen in Deutschland um rund ein Viertel auf 3,8 Mio. Einheiten. Auch in Frankreich konnte aufgrund des dortigen Verschrottungsprogramms 2009 ein Wachstum im Pkw Markt auf 2,3 Mio. Einheiten erreicht werden (+ 11 %). In Ländern hingegen, deren Immobilien- und Kreditmärkte direkt von der globalen Wirtschaftskrise betroffen waren, konnten die Nachfragerückgänge auch nicht durch nationale Prämienprogramme ausgeglichen werden: So wurde in Großbritannien ein Minus von 6 % auf 2,0 Mio. Fahrzeuge verzeichnet. In Spanien, das besonders von der Immobilienkrise betroffen war, sanken die Verkäufe 2009 um ein Viertel auf unter 1 Mio. Einheiten. Dies entspricht annähernd einer Halbierung des spanischen Automobilmarkts im Vergleich zum Niveau vor der Krise. Die osteuropäischen Beitrittsländer der EU verzeichneten ebenfalls einen Einbruch der Pkw-Verkäufe um ein Viertel. Hier wurden insgesamt nur noch 0,9 Mio. Einheiten verkauft. Erstmals in der Automobilgeschichte entfiel im Jahr 2009 mit 47 % weniger als die Hälfte des weltweiten Automobilabsatzes auf die Triade-Märkte USA, Europa und Japan. In der zweiten Geschäftsjahreshälfte zeigten sich jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung der Verkaufszahlen auf den Internationalen Automobilmärkten. Die Insolvenzen von General Motors und Chrysler sowie finanzielle Probleme und Neu- und Umstrukturierungen vieler anderer Automobilunternehmen zeigen die starken Auswirkungen dieser Absatzeinbrüche und Finanzierungsengpässe auch auf die Automobil OEMs und First Tier Supplier. Viele Hersteller reagierten mit Personalabbau und Kosteneinsparungen. Größere betriebsbedingte Kündigungen konnten in Deutschland nur durch starken Einsatz von Kurzarbeit, freiwilligen Aufhebungsverträgen und Abbau von externen Dienstleistungen, insbesondere von Zeitarbeitskräften bei einigen Herstellern verhindert werden. 2.3. Entwicklung des Luftfahrtsektors Die Finanzkrise wirkte sich 2009 auch direkt auf die Luftfahrtbranche und löste den stärksten Rückgang im Passagierverkehr der Nachkriegszeit aus. Mit der Stabilisierung der Weltwirtschaft im späteren Jahresverlauf verbesserte sich auch die Situation im Luftfahrtverkehr. Dank langer Fertigungszyklen und umfangreicher Auftragsbestände konnten die Flugzeughersteller die Auslieferungen großer Passagierflugzeuge auf Vorjahresniveau halten. Mit insgesamt 498 Maschinen lieferte Airbus 15 Verkehrsflugzeuge mehr aus als im Vorjahr. Boeing hat im Jahr 2009 481 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert und damit wieder einen deutlichen Anstieg nach nur 375 Einheiten im Vorjahr erreicht. Da die Luftfahrtbranche konjunkturelle Bewegungen üblicherweise verzögert nachvollzieht, stagnierte die Nachfrage nach Flugzeugen auch über das Jahresende 2009 hinweg. Die Fluggesellschaften bestellten deutlich weniger Flugzeuge. Geringe Erträge pro Passagier und gestiegene Treibstoffkosten haben die Fluggesellschaften 2009 finanziell in hohem Maße belastet. Als Reaktion auf die Krise legten Airbus und andere Flugzeughersteller Kostensenkungsprogramme auf und verschärften ihre Einsparungen. 2.4. Entwicklung des Ingenieurdienstleistungsmarktes Der Markt für Entwicklungsdienstleistungen war im Jahr 2009 stark durch die wirtschaftlich schwierige Lage beeinflusst. Auf die sinkenden Absätze reagierten die Hersteller mit einer Anpassung der Produktionskapazitäten und mit Kostenoptimierungsprogrammen, die Projektverschiebungen und Neuverhandlungen auf dem Engineering-Markt auslösten. Im Gegensatz zum Vorjahr führten diese Einsparungen auch zu Personalabbau und Kurzarbeit, sowohl bei den Herstellern als auch den Engineeringpartnern. Durch die Konzentration der P+Z Engineering GmbH auf den Kernmarkt Deutschland hatten die negativen Entwicklungen der restlichen europäischen Märkte kaum Einfluss auf den Geschäftsverlauf. Zum Geschäftsjahresende war die allgemein schnellere Erholung der deutschen Wirtschaft im Gegensatz zu anderen Volkswirtschaften und vor allem die Erholung im Automobilumfeld von Vorteil für die Gesellschaft. Der Engineeringmarkt wird weiterhin durch den hohen Entwicklungsbedarf in der Automobil- und Luftfahrindustrie gestützt. Die Automobilhersteller stehen vor der großen Herausforderung, gleichzeitig eine immer größere Variantenvielfalt und Modellvielfalt und auch neue Technologien anzubieten sowie gleichzeitig Kosten einzusparen. Insbesondere die Themen Umweltschutz (CO 2-Ausstoß- und Verbrauchsoptimierung), Sicherheit und Komfort sind immer steigenden Anforderungen unterworfen und erzeugen hohen Wettbewerbsdruck. Diese steigenden Anforderungen entstehen sowohl durch die Gesetzgebung, welche verbrauchsgünstigere und umweltfreundlichere Fahrzeuge fordert, als auch durch steigende Kundenbedürfnisse. Im Zentrum der Entwicklungen steht insbesondere die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte. Alle diese Anforderungen der OEMs an Forschungs- und Entwicklungsaufwand erfordern Partnerschaften mit qualifizierten Ingenieurdienstleistungsunternehmen. Der Bedarf an Ingenieuren und anderem qualifiziertem Personal ist hoch. Dies zeigte sich schon zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010. Viele der Anfang 2009 noch verschobenen Projekte wurden letztendlich doch noch vergeben. Insbesondere in Deutschland, wo Premiumhersteller ihre technologische Vormachtstellung halten wollen, sehen wir auch in Zukunft weiter gute Marktchancen. Wohingegen die Automobilbranche in einigen anderen europäischen Ländern und den USA weiterhin unter den Auswirkungen der Finanzkrise zu leiden hat. Auch in der Luftfahrtindustrie sehen wir gute Wachstumschancen, die vor allem durch die mittelfristig positive Entwicklung der Länder China und Indien getragen sein wird. Auch der hohe Ersatzbedarf für ältere Flotten mit hohem Treibstoffverbrauch und hohen Lärmemissionen wird in den kommenden Jahren zu zusätzlichem Entwicklungsbedarf führen, von dem die P+Z Engineering GmbH profitieren wird. 3. GeschäftsentwicklungDie P+Z Engineering GmbH wurde zu Beginn des Jahres 2009 besonders von dem anhaltenden Kostendruck und ersten Projektverschiebungen seitens der Automobilhersteller und der weiter bestehenden Nachfrageflaute im Aerospace Bereich negativ beeinflusst. Insbesondere der fortbestehende Preisdruck und die Projektverschiebungen bzw. -stornierungen im Automobil- und im Luftfahrtsektor führten zu direkten Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. Da bereits im Vorjahr auf die vorauszusehende Marktentwicklung mit einer Reorganisation sowie Personalabbau und Kostenoptimierung reagiert wurde, war die Gesellschaft auf diese Marktentwicklung vorbereitet. Somit war kein großer Personalbestandsabbau und damit verbundener Know-how-Verlust in den operativen Kernbereichen im Geschäftsjahr 2009/2010 vonnöten. Auch aufgrund einer Reduzierung und Umstrukturierung in den administrativen Bereichen verringerte sich die Mitarbeiterzahl um 7 % auf 473 zum Geschäftsjahresende. Jedoch musste auf die sinkenden Umsätze teilweise mit Kurzarbeit reagiert werden. Diese wurde auf sämtliche Geschäftsbereiche und einen Großteil der Mitarbeiter verteilt, um Auswirkungen für Einzelne zu minimieren. Der Aufbau unserer Tochtergesellschaft in Rumänien ist im abgelaufenen Jahr weiter gut vorangekommen. Wir setzten unsere rumänischen Kollegen in vielen Projekten erfolgreich ein und erhoffen uns von dem weiteren Aufbau der Mannschaft erhebliche Wettbewerbsvorteile im besonders preissensiblen Automobilmarkt. Darüber hinaus haben wir die Zusammenarbeit mit unseren internationalen Kollegen innerhalb der ARRK Gruppe weiter ausgebaut, um den wachsenden Bedürfnissen unserer Kunden in dem sich weiter internationalisierenden Umfeld begegnen zu können. Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 484 T€ angesichts der Rahmenbedingungen zufrieden. Mit den geschaffenen Strukturen, dem bewussten Halten unserer Mitarbeiter auch während der problematischen Auftragslage sowie der gezielten Aus- und Weiterbildung innerhalb der Kompetenzbereiche der Gesellschaft ist die P+Z Engineering GmbH auf die absehbare positive Entwicklung der Engineeringmarktes insbesondere in technologisch anspruchsvollen Aufgaben sehr gut vorbereitet. 3.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Umsatz vor Erlösschmälerungen um rund 15,0 % auf 35.099 T€ (Vorjahr: 41.217 T€). Davon wurden rund 98 % des Umsatzes im Inland und rund 2 % des Umsatzes im Ausland erzielt und teilte sich auf folgende Bereiche auf: Der Umsatz im Bereich Aerospace sank um 4,6 % auf 5,8 Mio. €. Im Automobilsektor haben wir insbesondere unter den Kostensenkungsprogrammen bei unseren Hauptkunden gelitten. Insgesamt ist der Umsatz im Automotivbereich um 17,3 % auf 29,0 Mio. € zurückgegangen. 3.2. Auftragsbestand
Der Auftragsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr trotz deutlich gesunkener Gesamtleistung positiv entwickelt. Wesentliche Gründe für diese Verbesserung sind die deutlich angezogene Nachfrage aus dem Automobilbereich zum Geschäftsjahresende und die längere durchschnittliche Laufzeit der akquirierten Kundenaufträge. Die Auftragsreichweite hat sich durch den gestiegenen Auftragsbestand während des Geschäftsjahres auf über 8 Monate weiter positiv entwickelt. 4. InvestitionenDie P+Z Engineering GmbH hat in das Anlagevermögen im Berichtsjahr 147 T€ (im Vorjahr: 267 T€) investiert, davon 30 T€ (VJ 115 T€) in Software, 59 T€ in IT-Hardware und 58 T€ in sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Möbel. Weitere 107 T€ Investitionen in IT-Hardware wurden über Leasing getätigt. 5. FinanzierungUnsere Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr selbst finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen eine noch nicht ausbezahlte Gewinnausschüttung. Wir planen, auch in Zukunft unseren Finanzierungsbedarf schwerpunktmäßig über unseren operativen Cashflow sowie die uns zur Verfügung stehende Kreditlinie in Höhe von 1 Mio. € zu decken. Ferner werden wir notwendige Neuinvestitionen im Wesentlichen über Leasing finanzieren. 6. Personal- und SozialbereichDie P+Z Engineering GmbH beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 2009/2010 insgesamt 473 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 455 fest angestellt in den Niederlassungen München (Hauptsitz), Bremen, Hamburg, Ingolstadt, Köln und Stuttgart. Hinzu kamen 18 sonstige Mitarbeiter, im Wesentlichen Diplomanden, Werkstudenten und Praktikanten. Der Rückgang um 6,2 % im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich durch die durchgeführten Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen. 85 % der Festangestellten (im Vorjahr: 80 %) besitzen einen Hochschulabschluss, das Durchschnittsalter liegt bei 34,2 Jahren. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 3,7 Jahren.
Mitarbeiter nach Standorten 31. März 2010
6.1. Personalarbeit und Recruitment Der Ingenieurmangel war in den letzten Jahren die Wachstumsbegrenzung für die P+Z Engineering GmbH. Diese Tendenz hat sich im Berichtsjahr aufgrund der Rezession und der Krise im Automobilsektor allerdings bis zum Jahresende 2009 komplett gedreht. Der Ingenieurmarkt hat sich kurzfristig von einem Nachfrage- zu einem Angebotsmarkt entwickelt. Zum Geschäftsjahresende März 2010 waren noch 28 Mitarbeiter in Kurzarbeit, im Jahresmittel 37. Durch Nutzung der natürlichen Fluktuation und Kurzarbeit konnte weitestgehend auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Trotzdem erwarten wir bereits kurzfristig wieder eine höhere Nachfrage an Ingenieuren und einen erneuten Mangel. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres wurde auf die absehende steigende Auftragslage reagiert und gezielte Neueinstellungen in wachsenden Geschäftsbereichen vorgenommen, 12 Austritten standen 26 Neueinstellungen gegenüber. Die Recruitmentabteilung konnte auch in 2009/2010 wieder hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für anspruchsvolle Aufgaben bei der P+Z gewinnen. Der prozentuale Anstieg der Mitarbeiter mit Hochschulabschluss belegt diesen Erfolg. 6.2. Aus- und Weiterbildung Die P+Z Engineering GmbH unterhält ein eigenes Training- und Support Center (TSC), in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vornehmlich in den Bereichen Simulationsmethoden und CAD-Tools ausgebildet und weiter qualifiziert werden. In diesem Jahr wurden 376 Mitarbeiter in 1780 Trainerstunden geschult. Das TSC befindet sich in der Firmenzentrale in München. Im kaufmännischen Bereich bildet P+Z erfolgreich junge Auszubildende zur Kauffrau/zum Kaufmann für Bürokommunikation aus. 7. UmweltschutzAls Entwicklungsbetrieb haben wir Umweltschutz bei der Entwicklung zu berücksichtigen. Für den täglichen Arbeitsprozess ist dies aber nur von untergeordneter Bedeutung. Umweltgerechter Einkauf, Recycling und Entsorgung von Arbeitsmitteln, insbesondere im Bereich der IT-Hardware, ist selbstverständlicher Bestandteil der Firmenkultur. 8. VermögenslageDie Bilanzsumme der Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 689 T€ auf 18.986 T€ (im Vorjahr: 18.297 T) leicht gestiegen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2.843 T€ resultiert ausschließlich aus Darlehen an die Muttergesellschaft ARRK R&D Group GmbH. Diese hatten auch einen um 1.056 T€ reduzierten Bankstand zur Folge. Im Geschäftsjahr fand eine Ausschüttung vororganschaftlicher Gewinnvorträge statt, diese reduzierten das Eigenkapital um 989 T€. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 66,1 % auf immer noch sehr gesunde 58,5 %. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 708 T€ zurückgegangen. Zur Stärkung des Cashflows wurde verstärkt auf eine zügige Rechnungsstellung sowie Bezahlung innerhalb der Ziele besonders geachtet. Hilfreich ist die, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage, durchwegs gute Bonität unserer Kunden. 9. FinanzlageDie folgende Kapitalflussrechnung unserer Gesellschaft zeigt die Herkunft und Verwendung der Finanzmittel des Geschäftsjahres 2009/2010:
Der operative Cashflow ist mit 1.926 T€ sehr positiv. Insgesamt ergibt sich ein negativer Cashflow von 1,06 Mio. €. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat mit 3,16 Mio. € trotzdem ein hohes Niveau. Über diese Mittel hinaus steht der Gesellschaft ein Kontokorrentrahmen in Höhe von 1.000 T€ zur Verfügung. 10. ErtragslageDas Jahresergebnis vor Ergebnisabführung unserer Gesellschaft in Höhe von 477 T€ (Vorjahr: 508 T€) ist vor dem gesamtwirtschaftlichem Hintergrund als Erfolg zu sehen. Die nun im zweiten Jahr in Folge sinkenden Umsätze (-6.187 T€ bzw. 15 %) aufgrund der Krise in der Automobilindustrie und dem rückläufigen Bedarf von Airbus waren bereichs- und niederlassungsübergreifend. Trotzdem konnten wir in diesem Umfeld ein positives Gesamtergebnis erzielen. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren großteils aus Kostenweiterbelastungen an die Mutter ARRK R&D Group GmbH (729,0 T€). Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.279 T€ gesunken. Die Materialaufwandsquote liegt nun nur noch bei 11,6 % (im Vorjahr: 13,1 %). Dieser Rückgang ist insbesondere auf die Reduzierung des Geschäftsvolumens zurückzuführen. Der Personalaufwand spiegelt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunkene Anzahl der durchschnittlich in unserem Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter wider (456 gegenüber 499). Die Personalaufwendungen sind um 3.881 T€ gesunken, wohingegen die Personalquote von 73,4 % auf 75,2 % gestiegen ist. 282 T€ Kurzarbeitergeld wurden erstattet. Die Restrukturierungsmaßnahmen des Vorjahres waren weitgehend abgeschlossen und haben zu keinen größeren Aufwendungen geführt. 11. Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungWir erwarten, dass die positive Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage und speziell der deutschen Automobilindustrie weiterhin anhalten wird. Die aktuellen Prognosen für 2012 liegen bei ca. 1 % Wachstum. Das Volumen an Projektvergaben an den Engineering Sektor wird durch vielfältige neue Entwicklungen der Automobilhersteller vorraussichtlich weiter wachsen oder zumindest konstant bleiben. Ein Teil dieses Outsourcingvolumens der Automobilindustrie wird jedoch in Schwellenländer aufgrund der geringeren Kosten und größeren Personalverfügbarkeit abwandern. Es besteht weiterhin ein hoher Margendruck. Die Stundensätze brachen im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise ein und erholen sich seitdem nur langsam. Mittelfristig rechnen wir aber mit einem Ansteigen der Stundensätze als Anpassung an den Ingenieursmangel und -bedarf. Dieser ist insbesondere in größeren Projekten sowie im Segment der gehobenen und spezialisierten Ingenieurdienstleistungen schon jetzt absehbar. Die Verfügbarkeit an qualifiziertem Personal, insbesondere an Ingenieuren, geht anhaltend zurück. Dieser "Ressourcenmangel" führt zu steigenden Akquirierungskosten sowie steigenden Gehaltserwartungen und Forderungen. Wir haben auf diese Entwicklung frühzeitig mit neuen Recrutierungskonzepten reagiert. Insbesondere wurde die Präsenz auf Messen sowie in Internetjobbörsen und Fachmedien weiter erhöht. Mit der erfolgreichen Gründung und dem Auf- und Ausbau unserer Tochtergesellschaft ARRK P+Z Srl, Cluj, Rumänien, in den letzten Jahren haben wir eine Möglichkeit geschaffen, auf den anhaltenden Margendruck mit dem Einsatz von Best-Cost-Ressourcen für inländische Projekte zu reagieren. Somit ist eine Mischkalkulation der Stundensätze für Projekt-Angebote, die im Inland zwar koordiniert, aber in Rumänien teilweise mit ausgeführt werden, möglich. Wir sehen die geschaffenen Möglichkeiten auch als einen Erfolgsfaktor für zukünftige Projektvergaben. 12. RisikomanagementAls Ingenieurdienstleistungsunternehmen ist unsere Gesellschaft einer Reihe von operativen und strategischen Risiken ausgesetzt, denen wir mit regelmäßigen und sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassenden Kontrollen und Maßnahmen zur Früherkennung begegnen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, verantwortungsvoll mit der Übernahme angemessener Risiken unseres unternehmerischen Handelns umzugehen. Im Vordergrund steht dabei das Controlling, das sowohl von der Geschäftsleitung und dem Finanzbereich durchgeführt als auch von den operativen Einheiten als selbstverständliche Managementaufgabe wahrgenommen wird. Neben der monatlichen und sehr zeitnahen Analyse der Ergebnisse des Unternehmens, der Bereiche und der Standorte steht unseren Projektverantwortlichen tagaktuell der Stand ihrer Projekte in unserer ERP-Software zur Verfügung. Auf diese Weise können wir sofort auf Auslastungsschwankungen und Änderungen der Produktivität reagieren. Neben den üblichen Jahresabschlussprüfungen werden wir von unserer Konzernmutter, der ARRK Corporation, Osaka, Japan, über deren Interne Revision geprüft. Auf Quartalsbasis werden von der Muttergesellschaft zusätzliche Berichte abgefordert, die auch spezielle Risiken betreffend Liquidität und Zahlungsausfall beinhalten. Diese Quartalsberichte werden durch die beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften einer kritischen Durchsicht unterzogen. Unser Internes Kontrollsystem (IKS) wird regelmäßig nach den Vorschriften des "Financial Instruments and Exchange Law" aus Japan vom 14. Juni 2006 (sogenanntes J-SOX) auditiert. Die Prüfer bescheinigen uns weiterhin hervorragende Ergebnisse. Als Dienstleister für die Automobil- und Aerospaceindustrie handeln wir mit vertraulichen Daten. Wir legen daher größtes Augenmerk auf die sachgerechte Ausstattung unserer IT, eine ständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in diesem Bereich, um jederzeit auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnologie zu bleiben, und verpflichten alle unsere Mitarbeiter und Dienstleister zu absoluter Geheimhaltung. Die Einhaltung dieser Regelungen wird regelmäßig durch die Fachbereiche und die IT überprüft. Wir sind nach den folgenden Normen zertifiziert und werden regelmäßig auditiert:
Regelmäßige Datenschutz- und Qualitätsaudits sorgen für eine Dokumentation der Einhaltung der Vorschriften und geben der Geschäftsführung die Möglichkeit, diese auch an den Standorten und in den verschiedenen Bereichen zu überprüfen. Durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, vor allem vor dem Hintergrund der Banken- und Finanzkrise, ist die Kreditvergabe der Banken insbesondere an den Mittelstand immer restriktiver. Trotz immer weiter sinkender Zinssätze ist somit die Finanzierung des zukünftigen Wachstums eine große Herausforderung. Eine konsequente Verbesserung der Kapital- und Bilanzstruktur sowie der Ertragslage steht somit im Mittelpunkt der Bemühungen, um die Attraktivität für Kreditgeber zu erhöhen. Es findet außerdem eine konsequente Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden statt. Insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Diversifikation des Kundenstamms stellt dies eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Zahlungsausfällen dar. Ein Großteil der Umsätze wird jedoch weiterhin mit den großen OEMs der Automobil- und Luftfahrtindustrie generiert, dadurch sind Zahlungen nach vereinbarten Terminen in der Regel gegeben, was das Cash Management erleichtert und Risiken minimiert. 13. Besondere Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie P+Z Engineering GmbH ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 28.07.2011 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit Wirkung ab dem 1. April 2011 auf die Muttergesellschaft ARRK R&D Group GmbH als übernehmendem Rechtsträger verschmolzen. Die Muttergesellschaft wurde daraufhin in P+Z Engineering GmbH umbenannt. Das 2009 neueröffnete Büro am Standort Berlin wurde Ende August 2010 wieder geschlossen, die dort generierten Kundenprojekte werden von anderen Standorten aus bearbeitet. Seit April 2011 werden mit dem neuen P+Z Standort in Augsburg unter anderem die Kontakte zu unserem Aerospacekunden gestärkt und die bisherige Zusammenarbeit durch unsere Präsenz vor Ort weiter ausgebaut. Ebenfalls im April 2011 eröffnete P+Z Engineering GmbH ein Büro in Wolfsburg mit dem Schwerpunkt Automotive. 14. Voraussichtliche EntwicklungDie wirtschaftliche Entwicklung verlief in 2010 weltweit deutlich besser als erwartet. Vor allem Deutschland war eine treibende Kraft im Euroraum und konnte sich gut von der weltweiten Krise erholen. Dieser Trend hat sich zwar in 2011 etwas verlangsamt, aber dennoch fortgesetzt. Auch für 2012 werden weiter zumindest geringe Wachstumsraten erwartet. Nach Rekordergebnissen in 2011 hat sich die Lage der deutschen Automobilhersteller erheblich verbessert. Die Premiumhersteller stehen weiterhin vor der Herausforderung, in kurzer Zeit verbrauchs- und emissionsarme Fahrzeuge zu entwickeln, bei weiter steigenden Kundenansprüchen in Bezug auf Varianten und Modellvielfalt. Dies wird den Engineeringmarkt weiterhin positiv unterstützen. Im Luftfahrtgeschäft gehen wir für unsere Dienstleistungen von einem konstanten Geschäft aus. Aufgrund der sehr positiven Aussichten im Automobilbereich rechnen wir zukünftig mit, im Vergleich zum Berichtsjahr, ansteigenden positiven Ergebnissen. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung dieses Jahresabschlusses war das Geschäftsjahr 2010/2011 bereits abgeschlossen. Der Umsatz konnte um 9 Mio. € auf knapp 44 Mio. € gesteigert werden. Das Ergebnis vor Gewinnabführung stieg von 477 T€ auf 2.603 T€. Der Forecast 2011/2012 für die nun mit der Mutter verschmolzene Gesellschaft ist ebenfalls sehr positiv. Wir rechnen mit einem Gesamtumsatz von ca. 60 Mio. € und einem Ergebnis vor Steuern von mehr als 3 Mio. €. Für die weiteren Jahre erwarten wir weiter ansteigende Umsätze, die größtenteils auch bereits durch Aufträge gedeckt sind, jedoch auf Grund der vielen Feiertage in 2012/2013 nicht mit steigenden Gewinnen. Das Umsatzbudget für 2012/2013 liegt bei 71 Mio. €, wir erwarten ein Ergebnis vor Steuern von ca. 2,5 Mio. €. Für das darauffolgende Jahr 2013/2014 gehen wir heute ebenfalls von einer stabilen Entwicklung aus. Wir rechnen mit einer moderaten Umsatzsteigerung auf ca. 75 Mio. € und einem Ergebnis vor Steuern von ca. 3,5 Mio. €.
München, den 20. Februar 2012 Dr. Stefan Dömök Naruto Murata Bilanz zum 31. März 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 2010
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 2010I. Anwendung der RechnungslegungsvorschriftenUnter Ausnutzung des Wahlrechts nach Artikel 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB wurde der Jahresabschluss zum 31. März 2010 erstmals unter vollständiger Anwendung der am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Regelungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufgestellt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis zum 31. März 2010 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff., 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. II. Allgemeine Angaben zur Gliederung des JahresabschlussesBei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gem. § 267 (3) HGB auf und legt diese Vorschriften entsprechend zugrunde. III. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren) bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis EUR 150,- wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von mehr als EUR 150,- und nicht mehr als EUR 1.000,- wurde im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagkurs umgerechnet. IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Angabe der Abschreibungen des Wirtschaftsjahres sind in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 5.475 T€ (Vorjahr: 6.183 T€) sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Einzelrisiken wurden in Form einer Wertberichtigung in Höhe von 121,6 T€ berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen wurde aufgrund der ansonsten einwandfreien Bonität unserer Kunden nicht gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 7.614 T€ (Vorjahr: 4.771 T€) sind kurzfristig und betreffen im Wesentlichen Forderungen an die Muttergesellschaft ARRK R&D Group GmbH, München, in Höhe von 7.158 T€ und an die Tochtergesellschaft ARRK R&D SRL, Rumänien, in Höhe von 302 T€. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 450 T€ sind langfristige Forderungen gegen das Finanzamt aus Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 338 T€ (Vorjahr: 451 T€) sowie Forderungen aus Kurzarbeitergeld an das Arbeitsamt in Höhe von 97 T€ (Vorjahr: 40 T€) enthalten. 3. Eigenkapital Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt DM 1.000.000 (umgerechnet 511.291,88 EUR). 4. Rückstellungen Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der ARRK R&D Group GmbH sind keine Ergebnissteuern zurückzustellen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.978 T€ beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (520 T€) und Überstunden (481 T€) unserer Mitarbeiter sowie für Bonuszahlungen (224 T€), Berufsgenossenschaftsbeiträge (178 T€), Restrukturierung (136 T€) und ausstehende Rechnungen (279 T€). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der ARRK R&D Group GmbH in Höhe von 989 T€ (Vorjahr: 0 T€). 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Durch das Sonderkündigungsrecht zum 31.12.2012 im Mietvertrag des Hauptsitzes der Gesellschaft in München reduzieren sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen um 2.469,5 T€. Darüber hinaus bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Avalen in Höhe von 230,6 T€. Der Nutzung eines Teils unserer Sachanlagen liegen Operating-Leasingverträge zugrunde. Dies trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in Höhe von 35.099 T€ wurden zu 98 % im Inland und zu 2 % im Ausland (Europa, Nordamerika und Asien/Pazifik) erzielt. Der Auslandsumsatz wurde zu 15 % mit Unternehmen der ARRK Gruppe gemacht. Der Gesamtumsatz verteilt sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (968 T€; Vorjahr: 1.123 T€) beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (50 T€; Vorjahr: 108 T€) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (2 T€; Vorjahr: 16 T€). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 4.905 T€ (Vorjahr: 5.819 T€) enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungsdifferenzen von 2 T€ (Vorjahr: 3 T€) sowie periodenfremde Aufwendungen von 21 T€ (Vorjahr: 0 T€). VI. Sonstige Angaben1. Angaben zu den Arbeitnehmern Unsere Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 456 (Vorjahr: 499) Mitarbeiter beschäftigt, davon 3 (Vorjahr: 4) gewerbliche Mitarbeiter und im Übrigen Angestellte. 2. Angaben zu den Gesellschaftsorganen Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Wirtschaftsjahr 2009/2010 die nachfolgenden Herren:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Verbundene Unternehmen und Konzernzugehörigkeit Alleingesellschafter der P+Z Engineering GmbH ist die ARRK R&D Group GmbH, München, die ihrerseits ein Tochterunternehmen der ARRK Product Development Group Limited, 1 Little New Street, London, Großbritannien, ist. Der Teilkonzern der ARRK Product Development Group Limited wird in den Konzernabschluss der ARRK Corporation Japan, Osaka Securities Exchange Building, 8th Floor, 1816 Kitahama Chuo-Ku, Osaka 5410041, einbezogen. Abschlüsse dieser Gesellschaft sind bei genannter Adresse erhältlich. 4. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind folgende Honorare des Abschlussprüfers als Aufwendungen erfasst: Gesamtaufwendungen 76.034 €, davon für die Abschlussprüfung 23.500 €, für andere Prüfungsleistungen 36.000 € und für Steuerberatungsleistungen 16.534 €.
München, den 20. Februar 2012 Dr. Stefan Dömök Naruto Murata Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der P+Z Engineering GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 20 10 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der P+Z Engineering GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 20. Februar 2012 Deloitte
& Touche GmbH
Müller, Wirtschaftsprüfer Aumann, Wirtschaftsprüfer |
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