Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 6966
Vorher
Hotel Döbelner Hof GmbH
Eingetragen
27.3.2002
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen, Facilityund Verwaltungsmanagement im In- und Ausland, Hotelmanagement für eigene und fremde Rechnung, Vermittlung des Abschlusses und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke/grundstücksgleiche Rechte, Wohnräume und gewerbliche Räume sowie Immobilienverwaltung inkl. Wohnimmobilienverwaltung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Matthias Wimmer
seit 14.12.2020
Prokura
Christian Hunger
seit 23.8.2006
Geschäftsführer
Michael Maul-Mock
seit 23.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Lisa Dräxmaier
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Delta Investment GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Delta Management GmbH

Geisenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Unternehmensprofil

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Delta Management GmbH (kurz DMG) ist die Erbringung von Dienstleistungen im Facility- und Verwaltungsmanagement (insbesondere von verbundenen Unternehmen) sowie die Verwaltung eines Hotels und weiterer Immobilien.

Ein Team von über 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist an vier Standorten in Deutschland tätig.

Über Management- und Dienstleistungsverträge werden Aufgaben der Geschäftsleitung verbundener Gesellschaften an die Delta Management GmbH übertragen.

II. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Vor allem die hohen Preise sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen dämpften die Konjunktur. Zu dieser Entwicklung trug auch die geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland bei 1

Das Gastgewerbe in Deutschland hat nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 2,6 % und nominal (nicht preisbereinigt) 9,6 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Die insgesamt positive Bilanz im Vorjahresvergleich lässt sich durch die besonders hohen realen Zuwächse zu Jahresbeginn erklären. So waren die realen Umsätze im 1. Quartal 2023 um 15,9 % höher als im noch stark von der Corona-Pandemie geprägten 1. Quartal 2022. Im Gegensatz hierzu schwächte sich die reale Entwicklung im weiteren Jahresverlauf deutlich ab, sodass die realen Umsätze mit Ausnahme des Septembers in allen restlichen Monaten des Jahres 2023 niedriger waren als im jeweiligen Vorjahresmonat. Ursächlich hierfür dürfte unter anderem das deutlich gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe (+8,1 % 2023 gegenüber 2022) sein, zu dem unter anderem die gestiegenen Preise für Lebensmittel, Personal und Energie beigetragen haben. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 9,9 % niedriger, wohingegen der nominale Umsatz um 9,8 % höher war. 2

Das Facility Management blieb auch in 2023 eine wichtige Schlüsselbranche - so stieg das Volumen des Gesamtmarktes für Facility Services in Deutschland um 9,8 % auf 64,8 Mrd. EUR. 3 Vor allem der Einsatz von KI Technologien stimmt die Branche optimistisch. Als wesentliche Herausforderung stellte auch in 2023 der hohe Personalbedarf dar.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_029_45213.html
3 https://www.produktion.de/schwerpunkte/industrie-management/facility-service-unternehmen-wachsen-2023-deutlich-686.html

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage

Im Berichtsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 52 (Vj. TEUR 1.409) erzielt.

Das Betriebsergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 4 (Vj. TEUR 1.459). Die Umsatzrentabilität bezogen auf die Gesamtleistung liegt für 2023 bei 0,00 % (Vj. 17,13 %).

Die Gesamtleistung lag 2023 mit TEUR 8.741 um TEUR 226 höher als im Vorjahr (TEUR 8.515).

Der Rohertrag stieg um TEUR 125 auf TEUR 7.189.

Die Ertragslage wurde im Geschäftsjahr 2022 vor allem durch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf einer Beteiligung in Höhe von 1,2 Mio EUR positiv beeinflusst.

Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023 stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 273 auf insgesamt TEUR 4.509. Ursächlich hierfür sind eine leichte Zunahme der festangestellten Mitarbeiter, allgemeine Entgelterhöhungen sowie die Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen blieben nahezu auf Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2.508 (Vj. TEUR 2.357). Der Anstieg resultiert insbesondere aus höheren IT Kosten.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 104 (Vj. TEUR 104).

2.3 Finanzlage

Die Finanzierung der DMG erfolgt über ein Cash-Pooling, deren Bankhalter die Delta Investment GmbH ist. Die DMG verfügt derzeit über keinen Kreditrahmen.

Im Geschäftsjahr 2023 ist v.a. aufgrund des Abbaus von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -379 Vj. TEUR 165) zu verzeichnen.

Durch Einzahlungen aus dem Finanzanlagevermögen wurde ein positiver Cashflow aus Investitionstätigkeiten von TEUR 187 (Vj. TEUR -194) erreicht.

2.4 Investitionen und Finanzierung

Sämtliche Investitionen im abgelaufenen Jahr wurden aus bestehenden Bankguthaben bzw. über die bestehende Cash-Pooling Vereinbarung finanziert.

Investitionen wurden v.a. in der Erweiterung betriebsnotwendiger Software sowie der Installation von Ladeinfrastruktur auf betriebseigenen Parkplätzen getätigt. Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Investitionen auf TEUR 313.

Der Cashflow im engeren Sinn (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) liegt mit TEUR 300 um TEUR 1.360 unter dem Niveau des Vorjahres.

2.5 Vermögenslage

Fertige sowie unfertige Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 66 auf TEUR 118 erhöht.

Das weitere Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen (TEUR 4.698), sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 131) und liquiden Mitteln (TEUR 199).

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 6 auf TEUR 718 reduziert. Die wesentliche Ursache ist die Bildung geringerer Personalrückstellungen.

III. Prognose-, Risiko-, Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

3.1.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2024 und darüber hinaus zeigen einige positive Entwicklungen. Laut der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung wird für 2024 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts erwartet. Dies ist eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den vorherigen Jahren, die von hohen Energiepreisen und einer stagnierenden Wirtschaft geprägt waren.

Für das Jahr 2025 wird ein weiteres Wachstum prognostiziert, mit steigenden Realeinkommen und einer abnehmenden Inflation.

Insbesondere der Bereich des Facility Managements ist geprägt von einer zunehmenden Digitalisierung und einem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Ein weiterer Trend ist die Entwicklung neuer Arbeitswelten, die eine effiziente und intelligente Dienstleistungserbringung erfordern. Dies umfasst individuelle Arbeitsplatzkonzepte und aktives Flächenmanagement, was zu einer steigenden Nachfrage nach unterschiedlichen Facility Services führt. 4 Die GEFMA (German Facility Management Association) hat in einer länderübergreifenden Kooperation mit Verbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die sich wandelnden Rahmenbedingungen im Facility Management berücksichtigt und in einem überarbeiteten Berufsbild festgehalten. Dies zeigt, dass die Branche auf die Veränderungen reagiert und sich anpasst.

Im Hotelleriesektor blickt man nach den existenzbedrohenden Herausforderungen der zurückliegenden Corona-Jahre und trotz eines erneut angespannten volkswirtschaftlichen Umfelds optimistisch in die Zukunft. Dennoch sind die Herausforderungen nicht kleiner geworden. Die Corona-Pandemie, der Russland-Ukraine-Krieg, steigende Kosten, fehlende Mitarbeiter, sich rasant verändernde Gästeansprüche und der immer stärker werdende Wunsch nach Nachhaltigkeit, Vernetzung und Individualisierung haben in den letzten Jahren innerhalb der Hotelbranche zu enormen Anpassungen der Infrastruktur und der Geschäftsprozesse geführt. 5

3.1.2 Entwicklung der Delta Management GmbH 2024 f.

Für die Jahre 2024 und 2025 gehen wir von einer positiven Geschäftsentwicklung und guter Auslastung der Mitarbeiter aus. Auch für die Folgejahre rechnen wir mit positiven Ergebnissen.

Unsere Liquiditätslage ist gut.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) liegt in 2024 über dem Vorjahresniveau und sollte nach derzeitiger Prognose in 2024 weiter zunehmen. Für das Jahr 2025 gehen wir von einer konstanten Geschäftsentwicklung aus und erwarten wiederum ein solides Ergebnis.

4 Chancen und Herausforderungen im Facility Management (pwc.de)
5 Hotelmarkt Deutschland 2024 | Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. (hotellerie.de)

3.2 Chancen- und Risikobericht

Unsere Vorsorgemaßnahmen in Bezug auf Haftungsrisiken (Versicherungen) und die operative Liquidität (Einbindung in das Cashpooling der DELTA Gruppe) decken alle uns erkennbaren Risiken in diesen Bereichen ab.

Im operativen Geschäft dienen eine zeitnahe Kapazitäts- und Liquiditätsplanung und ein frühzeitiges Forderungsmanagement als Frühindikatoren.

Daneben gewährleisten monatliche PLAN-IST-Vergleiche auf GuV- und Kostenstellenebene eine frühe Abweichungserkennung und zeitnahe Nachsteuerungsmöglichkeiten. Durch ein permanentes Finanzcontrolling werden die Ergebnisse überwacht. Der Ertragsplanung liegt eine 12-Monats-Planung zugrunde. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche mit Analyse der Abweichungen gewährleisten eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen des Marktes. Sämtliche Auswertungen und Analysen werden dem Gesellschafter regelmäßig und zeitnah vorgelegt.

Die Geschäftsleitung steuert das Unternehmen mit Hilfe der finanziellen Indikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis, Auftragsbestand sowie Liquiditätsstand.

Kundenrisiken

Grundsätzlich besteht das Risiko, dass Kundenforderungen ganz oder teilweise ausfallen. Das Kundenrisiko wird minimiert, indem Bonitätsauskünfte bei Neukunden eingeholt und offene Forderungen laufend überwacht werden. Etwaige Vertragsrisiken werden minimiert, indem Standardverträge zum Einsatz kommen. Zudem steht bei Fremdverträgen ein Rechtsanwalt unterstützend zur Verfügung. Zudem steht eine berufsübliche Haftpflichtversicherung zur Verfügung.

Fachkräftemangel

Aufgrund des Fachkräftemangels können derzeit unsere offenen Planstellen nicht besetzt werden. Mit Ausscheiden der Generation Babyboomer wird sich die Situation am Arbeitsmarkt weiter verschärfen. Nichtsdestotrotz sehen wir die Chance, die offenen Stellen v.a. durch den Einsatz neuer Medien (Performance Marketing via Instagram und Facebook) zu rekrutieren.

Durch die von uns durchgeführten Maßnahmen sehen wir daher keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.

 

Geisenhausen, den 27.11.2024

Christian Hunger

Michael Maul-Mock

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.645,00 219.406,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 188.897,00 170.458,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.015,00 504.622,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.735,32 15.090,00
745.647,32 690.170,00
III Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.985.518,65 8.485.518,65
8.959.810,97 9.395.094,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Leistungen 97.949,83 33.719,26
2. fertige Leistungen und Waren 19.912,19 18.349,74
117.862,02 52.069,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.354.197,30 1.069.297,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.096.057,81 570.823,91
3. Forderungen gegen Gesellschafter 2.248.059,35 1.852.755,85
4. sonstige Vermögensgegenstände 133.373,99 2.083.322,29
4.831.688,45 5.576.199,49
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 196.431,23 389.926,29
5.145.981,70 6.018.194,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.246,70 139.364,39
D. Aktive latente Steuern 9.400,00 14.600,00
14.150.439,37 15.567.253,82

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 1.744,02 1.744,02
III. Bilanzgewinn 12.633.024,25 12.581.389,25
12.684.768,27 12.633.133,27
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 38.231,13 108.516,82
2. sonstige Rückstellungen 717.618,53 723.255,02
755.849,66 831.771,84
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 174.853,59 297.453,73
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 239.900,64 238.764,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 213.699,61 1.481.024,49
4. sonstige Verbindlichkeiten 81.367,60 85.105,98
- davon aus Steuern Euro 58.337,11 (VJ: Euro 64.176,02)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 6.785,49 (VJ: Euro 4.684,96)
709.821,44 2.102.348,71
14.150.439,37 15.567.253,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 7.269.235,54 8.302.811,78
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.869.032,70 -3.642.572,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -639.914,45 -593.103,09
- davon für Altersversorgung Euro 48.032,71 (VJ: Euro 52.281,97)
-4.508.947,15 -4.235.675,69
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -248.345,26 -250.718,84
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.507.626,00 -2.357.479,62
5. Erträge aus Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 5.000,00 (VJ: Euro 5.000,00)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.450,17 121.859,98
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 146.070,75 (VJ: Euro 121.713,93)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -47.928,10 -22.949,79
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 46.738,02 (VJ: Euro 21.818,79)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -40.744,70 -132.744,45
9. Ergebnis nach Steuern 67.094,50 1.430.103,37
10. sonstige Steuern -15.459,50 -20.623,89
11. Jahresüberschuss 51.635,00 1.409.479,48
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 12.581.389,25 11.171.909,77
13. Bilanzgewinn 12.633.024,25 12.581.389,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Delta Management GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in den § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267, 276, 288, 274a HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Delta Management GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Geisenhausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landshut
Register-Nr.: HRB 6966

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bankguthaben wurden zu Nominalwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben (Einnahmen) vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Sofern auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten vorliegen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umzurechnen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 1.084 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 12 auf sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter entfallen auf sonstige Forderungen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 9.400,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung latenter Steuern 9.400,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, beträgt TEUR 113 für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Auf unbewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens entfallen TEUR 344 (bezogen auf ein Jahr).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten (Angaben erfolgen in TEUR).

Vortrag zum 01.01.2023 Stand zum 31.12.2023
EUR EUR
Übrige Personalrückstellungen 449 367
Urlaubs- und Überstunden 103 107
Jubiläumsgeldzahlungen 78 78
Rückstellung für Aufbewahrungsfrist 18 20
Rückstellung für Gewährleistungen 40 40
Sonstige Rückstellungen 35 106
723 718

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr bis zu 5 Jahren mehr als 5 Jahren
Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 174.853,59 174.853,59 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 239.900,64 239.900,64 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 213.699,61 213.699,61 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 81.367,60 81.367,60 0,00 0,00
709.821,44 709.821,44 0,00 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in voller Höhe von TEUR 196 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter entfallen auf sonstige Verbindlichkeiten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsen und ähnliche Aufwendungen bestehen im Wesentlichen Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten. Der Aufwand aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen beläuft sich auf TEUR 1.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 58,5.

Prüfungsgebühren

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 14 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Christian Hunger, Vilsbiburg

Herr Michael Maul-Mock, Landshut

Herr Franz Wurm, Vilsbiburg (bis 30. September 2023)

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 51.635,00 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags von 12.581.389,25 Euro ergibt sich ein Betrag von 12.633.024,25 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 12.633.024,25 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Wir unterzeichnen in unserer Eigenschaft als Geschäftsführer der Delta Management GmbH den vorstehenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wie folgt:

 

Geisenhausen, den 27. November 2024

Christian Hunger

Michael Maul-Mock

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Delta Management GmbH

Historische Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 837.843,31 86.806,89 0,00 0,00 924.650,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 837.843,31 86.806,89 0,00 0,00 924.650,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 450.497,92 42.338,40 0,00 0,00 492.836,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.800.727,62 101.270,97 43.327,09 0,00 1.858.671,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 15.090,00 82.645,32 0,00 0,00 97.735,32
Summe Sachanlagen 2.266.315,54 226.254,69 43.327,09 0,00 2.449.243,14
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene 8.485.518,65 0,00 500.000,00 0,00 7.985.518,65
Summe Finanzanlagen 8.485.518,65 0,00 500.000,00 0,00 7.985.518,65
Summe 11.589.677,50 313.061,58 543.327,09 0,00 11.359.411,99
Kumulierte Abschreibungen (Wertberichtigungen)
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 618.437,31 77.567,89 0,00 696.005,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 618.437,31 77.567,89 0,00 696.005,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 280.039,92 23.899,40 0,00 303.939,32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.296.105,62 146.877,97 43.327,09 1.399.656,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.576.145,54 170.777,37 43.327,09 1.703.595,82
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.194.582,85 248.345,26 43.327,09 2.399.601,02
Nettobuchwert
31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 228.645,00 219.406,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 228.645,00 219.406,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 188.897,00 170.458,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.015,00 504.622,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im 97.735,32 15.090,00
Summe Sachanlagen 745.647,32 690.170,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene 7.985.518,65 8.485.518,65
Summe Finanzanlagen 7.985.518,65 8.485.518,65
Summe 8.959.810,97 9.395.094,65

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Delta Management GmbH, Geisenhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Delta Management GmbH, Geisenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delta Management GmbH, Geisenhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Passau, den 28. November 2024

aucuron AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft
Passau

Stefan Heipertz, Wirtschaftsprüfer

Ramona Bierl, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 06.12.2024 festgestellt.

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