CMR GmbH
43mErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Scheubeck seit 30.11.2010 | Prokura |
Stephan Rixinger seit 30.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 22.00% | |
| 22.00% | |
| 18.01% |
| Name | Anteil |
|---|---|
KWP Informationssysteme GmbHEigenbeteiligung | 2.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 11 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KWP Informationssysteme GmbHErgoldingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lageberichtvon KWP Informationssysteme GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die KWP Informationssysteme GmbH bietet mit ihrer kaufmännischen Software "kwp-bnWin.net" eine umfassende Lösung speziell für Handwerksbetriebe. Die Software ist ein modular aufgebautes Softwarepaket. So können die Anwender den Leistungsumfang der Software genau auf die betrieblichen Anforderungen abstimmen. Ob klein, mittelständisch oder groß - durch den modularen Aufbau passt die Software in jeden Betrieb. Daneben können die Kunden noch Dienstleistungen wie Schulungen und diverse Beratungen rund um die IT erhalten. Das vor 30 Jahren gegründete Unternehmen mit Sitz in Ergolding beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiter und betreibt deutschlandweit mehrere Niederlassungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Vor dem Hintergrund des Ukraine-Konfliktes stieg das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2022 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem es zuvor im Jahr 2021 um 2,6 % gestiegen ist. Die Marktdaten zum deutschen ITK-Markt sind für das Jahr 2023 aufgrund des weiterhin starken Digitalisierungs-Trends sehr positiv. So hat der Branchenverband BITKOM für das abgelaufene Jahr im Bereich Software eine Wachstumsrate von 15,0 % berechnet. (BITKOM, ITK Marktzahlen Stand Juli 2023). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die KWP Informationssysteme GmbH befand sich auch im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterhin auf Wachstumskurs. Dies ist auf konsequente Kundenorientierung sowie ausgebaute Kunden- und Lieferantenbeziehungen zurückzuführen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 3,4 % (Vj + 9,6 %). Das Jahresergebnis verringerte sich auf TEUR 830,5 (VJ: TEUR 1.039,6). Zum Ende des Geschäftsjahres gehören 63 Mitarbeiter (VJ: 60) zur Belegschaft des Unternehmens. a.) Ertragslage Der Rohgewinn hat sich von TEUR 6.682,0 auf TEUR 6.729,7 bzw. 0,7 % erhöht. Im Bereich der Kosten sind die Löhne und Gehälter von TEUR 4.389,4 auf TEUR 4.590,9 bzw. 4,6 % gestiegen. Dies ist insbesondere auf die Zahlung von Inflationsprämien zurückzuführen. Durch den vollständigen Wegfall von Corona-Kontaktbeschränkungen sind die Vertriebsaufwendungen wieder auf ein Vor-Corona-Niveau gestiegen und betrugen im Geschäftsjahr TEUR 312,7 (+ 65,5 %). b.) Finanzlage Die Finanzlage gilt als gesichert. Der Cashflow beträgt im Geschäftsjahr TEUR 870,1 (VJ: TEUR 1.469,6). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem laufenden operativen Geschäft. Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Zum Stichtag bestehen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.406,6 (VJ: TEUR 3.025,1). c.) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum 30.06.2023 TEUR 8.335,7 (VJ: TEUR 8.077,8). Davon entfallen auf der Aktivseite TEUR 4.438,2 (VJ: TEUR 4.609,5) auf das Anlagevermögen, TEUR 143,6 (VJ: TEUR 172,9) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 250,3 (VJ: TEUR 197,0) auf sonstige Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite entfallen TEUR 1.445,3 (VJ: TEUR 1.749,0) auf Rückstellungen, TEUR 783,2 (VJ: TEUR 486,4) auf Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und TEUR 3.203,3 (VJ: TEUR 3.079,3) auf Rechnungsabgrenzungsposten. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 29,0 % im Vorjahr auf 28,5 %. 3. Forschung und Entwicklung Für die Erbringung reiner Dienstleistungen und dem Handel mit fertigen Gütern wird keine Forschung benötigt. Es werden jedoch Entwicklungen für Softwarelösungen und Applikationen für spezielle Anforderungen der Handwerkerbranche getätigt. Diese werden den Kunden modular angeboten. Neben der Entwicklung von neuen Modulen und Einbindungsmöglichkeiten von externen Systemen wird auch an der Weiterentwicklung der bestehenden Softwareteile gearbeitet. 4. Prognosebericht sowie Risiken und Chancen a.) Prognosebericht Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft wird auch in 2023 maßgeblich vom Ukraine-Konflikt bestimmt werden. Das Statistische Bundesamt hat für das 2. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal keine Veränderung des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts berechnet. Es zeichnet sich jedoch in diversen wirtschaftlichen Frühindikatoren, wie etwa dem ifo-Geschäftsklimaindex, weitere Verschlechterungen der konjunkturellen Lage ab. In der Informationstechnik wird für 2023 ein Umsatz von 143,6 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2022 ein Wachstum um 3,0 %. Die Software wird in diesem Segment mit voraussichtlich 9,6 % auf 41,5 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die Marktvolumina im Bereich IT-Hardware bildet mit einem Volumen von 52,6 Milliarden EUR (-3,6 %) noch vor den IT-Services mit 49,4 Milliarden EUR (+5,3 %) den größten Anteil des IT-Markts ab. (BITKOM, ITK Marktzahlen Stand Juli 2023) Die Geschäftsführung rechnet auch in den Folgejahren mit einer positiven Entwicklung der Gesellschaft. Das Unternehmen rechnet damit, wie bisher künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können und es wird ein stetiges Wachstum von der Geschäftsleitung angestrebt. b.) Risiken Durch die langfristig ausgelegten Unternehmensstrategien führte die Geschäftsführung ein geeignetes Risikomanagementsystem ein, um nachteilige Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage auszuschließen. Jedoch könnten die nachfolgend beschriebenen Risiken dennoch Einfluss auf das Unternehmen haben: Energiepreisrisiko: Durch den Ukraine-Konflikt und den daraus resultierenden fehlenden Lieferungen von Erdgas aus Russland sind die Energiepreise auf vergleichsweise hohem Niveau. Der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Markus Jerger, rechnet im Handelsblatt mit einer "Insolvenzwelle unter kleinen und mittleren Unternehmen". Eine etwaige Insolvenzwelle würde die Gesellschaft mittelbar über ihre Kunden betreffen. Personal: Wie in jeder Branche besteht auch in der IT-Branche das personelle Risiko in Form des Fachkräftemangels. Neben der Ausbildung zukünftiger Mitarbeiter, bietet das Unternehmen auch ein angenehmes Arbeitsumfeld, leistungsgerechte Vergütung und Förderung durch z.B. Weiterbildung. Dadurch versucht man Leistungsträger in der Firma zu erhalten und neue Arbeitskräfte anzuwerben. Kunden: Die Softwaremodule des Unternehmens richten sich vor allem an Handwerksbetriebe. Diese einseitige Auslegung beinhaltet ein offensichtliches Risiko. Aber auch eine große Chance. Dies hat die Pandemie wieder bewiesen. Die Auslastung der Handwerksbetriebe ist ungebremst hoch und die meisten Betriebe wachsen trotz der eigenen Risiken. Weitere wesentliche, über die allgemeinen und den oben beschriebenen Geschäftsrisiken hinausgehende Risiken für die zukünftige Entwicklung sind aufgrund der guten Marktposition der KWP Informationssysteme GmbH nicht absehbar, sofern sich die derzeitige konjunkturelle Lage nicht deutlich verschlechtert. c.) Chancen Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft treibt das Wachstum der IT-Branche. Informationstechnik ist damit ein großer Faktor für den Erfolg fast aller Unternehmen. Die Komplexität der Informationstechnik führt allerdings auch dazu, dass ein externer und vor allem kompetenter Partner essentiell wichtig ist. Auch bei den Handwerksbetrieben, auf die sich die KWP Informationssysteme GmbH weiterhin konzentrieren wird, ist ein Ausbau der digitalen Verflechtung in allen Bereichen notwendig. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine größtmögliche Unterstützung bieten zu können. Die nachfolgende Darstellung soll dies verdeutlichen. Durch die langjährige Erfahrung der KWP Informationssysteme GmbH werden jegliche Anforderungen erfüllt und die Chancen für eine weiterhin positive Entwicklung werden somit als sehr gut eingeschätzt.
Ergolding, den 07.09.2023 gez. Stephan Rixinger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023zum Jahresabschluss der KWP Informationssysteme GmbH1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der KWP Informationssysteme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die größenabhängigen Befreiungen gemäß §§ 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 308.008,58 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.031.243,91 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.009.087,79
3.2 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3.3 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC Methohe angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
3.4 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der sich nach § 253 VI HGB ergebende ausschüttungsgesperrte Betrag lautet auf EUR 63.019,00. 3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - Nicht genommener Urlaub und Sonderzahlungen - Aufbewahrungskosten - Gewährleistungen 3.6 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR. 3.7 Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit der Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.279.916,99 EUR (Vorjahr: 872.734,54) Der Betrag der Verbindlichkeiten mit der Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0.00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) 3.8 Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
3.9 Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 30.614,65 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres haben sich die passiv latenten Steuern wie folgt entwickelt:
3.10 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen die nachfolgend aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen.
4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 56. 4.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Stephan Rixinger, Wallersdorf 4.3 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Stephan Rixinger, Wallersdorf 4.4 Vergütungen der Geschäftsführer Die Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Betrieb werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. 4.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Ergolding 28.08.2023 gez. Stephan Rixinger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.09.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KWP Informationssysteme GmbH, Ergolding, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 27. September 2023 Schneider
+ Partner GmbH
Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin |
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