Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 48446
Vorher
Fietz GmbH
Eingetragen
6.1.1981
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Gegenstand
der Handel, Vertrieb und Produktion industrieller Kunststofferzeugnisse sowie von Dichtungen aus anderen Materialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Erik Peters
seit 5.3.2026
Geschäftsführer
Max Buß
seit 4.4.2025
Prokura
Anett Mühle
seit 3.1.2022
Prokura
Roman Maryo Fietz
seit 28.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
50.45%
R**** M**** F****
16.51%
A*** H***** F****
16.51%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Burscheid
83.500 €
50.47%
R**** F****
27.334 €
16.52%
A*** F****
27.334 €
16.52%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fietz GmbH

Burscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

der Fietz GmbH, Industriestraße 9-11, 51399 Burscheid

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Fietz GmbH ist ein Unternehmen der Fietz-Gruppe und gehört zu den führenden Unternehmen in Europa im Bereich von Produkten aus Fluorpolymerkunststoffen für Maschinenbau, Chemie, Elektroindustrie, Lebensmittelindustrie etc.. Das Unternehmen produziert und vertreibt Dichtungen und Formartikel aus technischen Kunststoffen weltweit.

In Zusammenarbeit mit den Kunden werden technische Lösungen entwickelt und angeboten. Die Kompetenz besteht in der Entwicklung der Materialien und der Herstellung der kundenspezifischen Produkte in geforderter Menge und Qualität.

Das Unternehmen ist bemüht die Wertschöpfungskette ständig zu erweitern, um die Fertigungsprozesse zu kontrollieren und die hohe Qualität zukünftig zu sichern.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte für anspruchsvolle Anwendungen, in Zusammenarbeit mit Kunden, ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Dabei werden geeignete Materialien ausgewählt oder entwickelt und zusammen mit der passenden Geometrie der Produkte den Kunden angeboten.

Unabhängig von Kundenanforderungen werden neue Materialien entwickelt, im eigenen Materiallabor intensiv getestet und am Markt angeboten. Weiterhin werden neue Verfahren zur Bearbeitung der Materialien getestet und eingesetzt oder vorhandene Verfahren in kontinuierlichen Prozessen verbessert.

Man bedient sich bei der Forschung und Entwicklung auch externen Expertisen in Zusammenarbeit mit Hochschulen oder aus der Fietz-Gruppe.

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftliches Umfeld:

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, Dezember 2023

Deutsche Konjunktur

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 Prozent zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,3 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeit waren im November etwa 20.000 Beschäftigte im Maschinenbau in Kurzarbeit. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo Institut, VDMA

4. Geschäftsverlauf und Lage

Die Fietz GmbH wurde 1980 gegründet und ist Hersteller von Dichtungen und Formartikeln aus technischen Kunststoffen für den Maschinenbau, Chemie, Elektrotechnik, Lebensmitteltechnik und verschiedene andere Branchen. Bis heute hat sich der Umsatz kontinuierlich entwickelt und das Unternehmen konnte sich als leistungsfähiger Anbieter am Markt etablieren und dauerhaft behaupten. Bis zum Jahr 2006 gehörte die Automobilindustrie ebenfalls zum Kundenstamm. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Fietz Automotive GmbH, als 100 prozentige Tochter, gegründet und die Kunden aus dem Automobilsektor dorthin ausgelagert.

Das Jahr 2023 begann im ersten Quartal wirtschaftlich eher normal. Die Nachfrage entsprach weitgehend der Produktionskapazität. Auswirkungen von Corona und gestörte Lieferketten bei Rohstoffen nahmen im Laufe des Jahres stetig ab. Die Verknappung der Rohstoffe löste sich auf und die Rohstoffpreise entspannten sich langsam. Ab dem dritten Quartal wurde das Geschäftsfeld deutlich ruhiger. Die Nachfrage ging zurück und der Wettbewerb wurde stärker. Dadurch wurde der Druck auf das Preisniveau größer. Die Lieferzeiten wurden deutlich kürzer und der Auftragsbestand nahm ab. Im vierten Quartal wurden im Personalbereich Überstunden abgebaut und Resturlaub genommen. Über das Jahr gesehen war der Krankenstand überdurchschnittlich hoch.

Die Anzahl der Mitarbeiter ist 2023 leicht gesunken. Es gab eine höhere Fluktuation des Personals. Die Rekrutierung von geeignetem Personal gestaltet sich immer schwieriger.

Im Jahr 2023 konnte der Umsatz gegenüber 2022 nicht gehalten werden.

Ertragslage:

Die Ertragslage im Jahr 2023 war geprägt durch einen ungünstigen Geschäftsverlauf.

Die beiden letzten Quartale verschlechterten das Jahresergebnis. Preissteigerungen konnten nicht durchgesetzt werden. Es konnte aber dennoch ein positives Gesamtergebnis in Höhe von EUR 182.354 erwirtschaftet werden. In Anbetracht zum schwierigen wirtschaftlichen Umfeld war der Gewinn nicht zufriedenstellend aber noch ausreichend.

Das Geschäftsmodell ist weiterhin intakt, die Kundenstruktur hat sich nur leicht verändert.

Finanzlage:

Während des gesamten Geschäftsjahres war Liquidität im Unternehmen ausreichend vorhanden. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden, sofern möglich, innerhalb der Skontierungsfrist ausgeglichen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben sich zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert auf EUR 37.100. Zum Bilanzstichtag haben sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber dem Vorjahr verringert auf EUR 318.900. Alle Forderungen sind werthaltig, Forderungsausfälle gab es nicht. Die Vorräte haben sich im Jahr 2023 durch Abbau von Sicherheitsbeständen und verminderter Kundennachfrage vermindert auf EUR 1.004.900.

Vermögenslage:

Das Eigenkapital ist im Jahr 2023 um EUR 182.354 gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich erhöht von 52,5 % auf 53,5 %.

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 182.700 erhöht. Zum Bilanzstichtag ist das Unternehmen nicht überschuldet, eine Unterkapitalisierung besteht nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Darlehn haben sich um EUR 83.200 erhöht. Alle Darlehn sind entsprechend der Vereinbarungen bedient worden.

Gesamtaussage:

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir aktuell als befriedigend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation nicht zufriedenstellend. Bei den Lieferverbindlichkeiten wurden in der Regel Skontoabzüge realisiert. Die Forderungen wurden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

5. Prognosebericht

Weltwirtschaft

Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern.

Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024

Deutsche Konjunktur

Nach Ansicht der Bundesregierung nimmt die Wirtschaftsleistung mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,2 Prozent im Jahr 2024 nur geringfügig zu. Geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten die erwartete Erholung. Mit einer von der Bundesregierung erwarteten Inflationsrate von 2,8 Prozent für 2024 liegt das Preisniveau weiterhin über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 Prozent der EZB. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte dürften im gleichen Zeitraum jedoch um 3,8 Prozent zulegen. In Folge geringerer Inflationsraten steigen dadurch die Reallöhne, wovon im Verein mit einer robuste Arbeitsmarktentwicklung im Jahresverlauf die Konjunktur profitieren und eine zaghafte binnenwirtschaftliche Erholung eingeleitet werden kann. Auch die Exporte dürften wieder mit 0,6 Prozent leicht zulegen. Insgesamt bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland aber weiter unter Druck.

Quelle: Bundesregierung (Jahreswirtschaftsbericht)

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 Prozent. Diese Prognose ist mit hohen Unsicherheiten behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Die Weltkonjunktur steckt nach wie vor in der Flaute. Und die die Stimmung in den Unternehmen im Maschinenbau bleibt bestenfalls verhalten, wie ein Blick auf das ifo-Geschäftsklima verrät. Insbesondere die Erwartungen sind aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen pessimistisch. Der Auftragseingang im Januar 2024 (-10 Prozent real zum Vorjahr) knüpft nahtlos an die schwachen Monate des Jahresendes 2023 an. Allein für Teile des Auslandsgeschäfts bleibt die Hoffnung auf eine Bodenbildung intakt. Doch können diese ersten Anzeichen für eine Bodenbildung bei Teilen der Auslandsnachfrage keinesfalls als Trendwende interpretiert werden. Die Belastungen und Herausforderungen sind im Wesentlichen dieselben wie schon zu Jahresbeginn 2023. Und mit dem Krieg im Nahen Osten sowie der von der Politik verursachten Verunsicherung sind weitere negative Einflussfaktoren hinzugekommen. Das schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder: Viele Unternehmen haben ihre Einstellungsabsichten derzeit zurückgefahren. Der Fachkräftemangel ist und bleibt aber eine große Herausforderung für die Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels. Daher werden die Unternehmen versuchen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen an ihrem Stammpersonal festzuhalten. Kurzarbeit, die in den nächsten Monaten ansteigen dürfte, hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als probates Mittel zur Überbrückung konjunktureller Schwächephasen bewiesen.

Quelle: VDMA (Originaltext)

Die Entwicklung der Branche ist im Moment für uns schwer zu prognostizieren. Wie geht es in der Ukraine und im Nahen Osten weiter, wie entwickeln sich die Energiepreise, wie hoch wird die Inflation werden, wie werden die Zinsen sich entwickeln? Aufgrund dieser Unwägbarkeiten sind Prognosen und Planungen äußerst schwierig.

Wir erwarten in diesem Jahr eine weitgehend gleichbleibende Nachfrage und Umsätze auf dem Niveau von 2023. Einen merklichen Nachfragerückgang ist zurzeit nicht zu erkennen. Auf der Materialseite setzt sich die Entspannung bei der Verfügbarkeit fort und eine Stabilisierung der Materialpreise.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, werden laufend Investitionen getätigt im Bereich der Erhaltungsinvestitionen, aber auch Investitionen im Bereich Produktivität und Innovation.

Unter Berücksichtigung von Kostenoptimierungen und entsprechenden Personalanpassungen erwarten wir weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

6. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Hinblick auf die zu erwartende Konjunktur erwarten wir weiterhin geringe Margen bei laufenden Projekten durch reduzierte Mengenabnahmen. Die Margen für neue Projekte sollten weiterhin akzeptabel sein. Der Anlauf neuer Projekte führt zu Umsatzsteigerungen.

Die Verfügbarkeit von Rohmaterialien sollte weiterhin entspannt bleiben. Wir erwarten für 2024 keine nennenswerten Materialpreiserhöhungen. Lagermengen werden im Haus der Marktlage entsprechend bevorratet, um die Lieferfähigkeit zu sichern.

Die Suche nach Fachkräften gestaltet sich schwierig und kann zum Wachstumshemmnis führen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Gemäß den Anforderungen unserer Kunden, streben wir die Null-Fehlerproduktion und 100% Termintreue an. Dabei setzen wir als Methode die fortlaufende Verbesserung unserer Unternehmensprozesse ein. Der Status der Verbesserungen wird über ein betriebliches Kennzahlensystem überwacht und gelenkt.

Das Unternehmen verpflichtet sich zum schonenden Umgang mit Ressourcen und Einhaltung der Umweltvorschriften. Das Umweltmanagement des Unternehmens ist zertifiziert nach ISO 14001.

Zur Senkung der CO 2 Bilanz ist 2021 eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 530 KW auf allen Dächern der Industriestraße 9-11 installiert worden. Angestrebt wird eine CO 2 Neutralität der Gruppe bis 2030.

Die Fietz Gruppe hat ein CSR System (Corporate Social Responsibility) installiert und ist dem Verhaltenskodex des GKV (Gesamtverband der kunststoffverarbeitenden Industrie) beigetreten. Der GKV‐Verhaltenskodex ist eine freiwillige Vereinbarung, mit der die Mitgliedsunternehmen insbesondere die Einhaltung globaler Forderungen an ethisches und moralisches Handeln, wie auch die Vorgaben eines wettbewerbs‐ und kartellrechtlich richtigen Verhaltens (Compliance) gewährleisten wollen. Dies bedeutet auch die Förderung von fairen und nachhaltigen Standards im Umgang mit Lieferanten und Kunden sowie eigenen Unternehmensangehörigen.

Das vorhandene SAP ERP System unterstützt bei der weiteren Optimierung von Prozessen.

Die Nachfolgegeneration ist 2012 in die Fietz Gruppe eingestiegen und sichert damit den generationsübergreifenden Fortbestand der Unternehmensgruppe.

7. Besondere Ereignisse nach Bilanzstichtag

Der Auftragseingang ist auf vergleichbaren Vorjahresniveau. Einbrüche sind zurzeit nicht in Sicht. Die Materialversorgung ist im Moment sichergestellt. Als Investitionen sind weitgehend Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen vorgesehen. Eine Kapazitätserweiterung erfolgt in kleinem Maßstab, speziell nach Kundenbedarf. Die Recyclingquote wird in diesem Jahr weiter gesteigert.

Neue Kundenprojekte stehen für das laufende Jahr an, die noch 2024 zu Umsatzsteigerungen führen werden und auslaufende Projekte ersetzen.

Im Januar/Februar erfolgte in der Firmengruppe ein erfolgreiches Überwachungsaudit für die Zertifizierung nach DIN ISO 9001, IATF 16949 (Automobilindustrie) und DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement). Erwartungsgemäß gab es, wie seit vielen Jahren, keine Beanstandungen.

Der Unterzeichner versichert, dass alle Informationen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und die Chancen und Risiken korrekt beschrieben wurden.

 

Burscheid, den 28. März 2024

Roman Fietz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.402.641,00 1.709.184,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.402,00 1.370,00
II. Sachanlagen 1.331.239,00 1.682.814,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.389,00 65.736,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.113.515,00 1.423.790,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.335,00 193.288,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 7.339.912,05 6.844.570,40
I. Vorräte 1.004.867,10 1.129.101,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.298.395,76 5.705.252,53
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.039.718,41 893.902,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 986.782,94 845.250,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.258.677,35 4.811.350,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.210.296,17 911.572,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 36.649,19 10.216,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.375,00 7.435,00
Aktiva 8.743.928,05 8.561.189,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.675.771,88 4.493.417,65
I. Gezeichnetes Kapital 165.502,00 165.502,00
II. Kapitalrücklage 1.319.929,00 1.319.929,00
III. Gewinnrücklagen 70.253,66 70.253,66
IV. Gewinnvortrag 2.937.732,99 2.586.410,47
V. Jahresüberschuss 182.354,23 351.322,52
B. Rückstellungen 650.208,26 651.267,53
C. Verbindlichkeiten 3.417.947,91 3.416.504,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.330.299,28 3.247.086,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.698.944,01 1.280.080,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.631.355,27 1.967.005,63
2. sonstige Verbindlichkeiten 87.648,63 169.417,74
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 87.208,63 168.794,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 440,00 622,81
Passiva 8.743.928,05 8.561.189,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.200.218,17 7.159.761,55
2. Personalaufwand 4.129.872,83 3.942.169,60
a) Löhne und Gehälter 3.430.508,79 3.268.436,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 699.364,04 673.733,09
davon für Altersversorgung 3.032,99 2.637,68
3. Abschreibungen 381.367,34 355.954,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 381.367,34 355.954,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.632.242,22 2.575.241,53
5. Erträge aus Beteiligungen 160.248,00 156.167,00
davon aus verbundenen Unternehmen 160.248,00 156.167,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115.452,18 113.701,68
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 119.213,04 93.077,35
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.948,27 96.920,27
9. Ergebnis nach Steuern 197.274,65 366.267,39
10. sonstige Steuern 14.920,42 14.944,87
11. Jahresüberschuss 182.354,23 351.322,52

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Anhang

Fietz GmbH, Burscheid

I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Wir haben folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Abschreibungen werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven oder nach der linearen Methode errechnet. Sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt, wird linear abgeschrieben. Die den Abschreibungen jeweils zu Grunde liegende Nutzungsdauer ist unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Veralterung geschätzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit durchschnittlichen Herstellungskosten, jedoch nicht höher als mit dem voraussichtlichen Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten bewertet.

Anlage 3/2

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Der Gesamtbetrag der Rückstellung für Pensionen entspricht versicherungsmathematischen Berechnungen.

Die Berechnung ist unter Verwendung des Teilwertverfahrens ohne Fluktuation mit einem Rechnungszins von 1,82 % erfolgt. Bei der Bewertung ist ein Rententrend gemäß Pensionszusage berücksichtigt worden. Grundlage der Berechnung sind die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bilanzausweis (T-Euro) bis zu einem Jahr (T-Euro) bis zu fünf Jahren (T-Euro) mehr als 5 Jahre (T-Euro)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.330,3 2.071,9 1.031,7 226,7
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37,1 37,1 0,0 0,0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 50,5 50,5 0,0 0,0
3.417,9 2.159,5 1.031,7 226,7

Unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten sind enthalten:

- davon aus Steuern 32.695,86 Euro
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.272,93 Euro

I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Wir haben folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Abschreibungen werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven oder nach der linearen Methode errechnet. Sobald die lineare Methode zu höheren Abschreibungen führt, wird linear abgeschrieben. Die den Abschreibungen jeweils zu Grunde liegende Nutzungsdauer ist unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Veralterung geschätzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem in der Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit durchschnittlichen Herstellungskosten, jedoch nicht höher als mit dem voraussichtlichen Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten bewertet.

Anlage 3/2

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Der Gesamtbetrag der Rückstellung für Pensionen entspricht versicherungsmathematischen Berechnungen.

Die Berechnung ist unter Verwendung des Teilwertverfahrens ohne Fluktuation mit einem Rechnungszins von 1,82 % erfolgt. Bei der Bewertung ist ein Rententrend gemäß Pensionszusage berücksichtigt worden. Grundlage der Berechnung sind die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bilanzausweis
(T-Euro)
bis zu einem Jahr
(T-Euro)
bis zu fünf Jahren
(T-Euro)
mehr als 5 Jahre
(T-Euro)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.330,3 2.071,9 1.031,7 226,7
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37,1 37,1 0,0 0,0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 50,5 50,5 0,0 0,0
3.417,9 2.159,5 1.031,7 226,7

Unter der Position Sonstige Verbindlichkeiten sind enthalten:

- davon aus Steuern 32.695,86 Euro
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.272,93 Euro

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten fast ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

1.2. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 182.354,23 auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.

IV. Sonstige Angaben

1.1. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Roman Fietz und Herr Maryo Fietz. Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung wurden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

1.2. Angaben zu den Arbeitnehmern

Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 61 männliche Arbeitnehmer und 28 weibliche Arbeitnehmerinnen beschäftigt worden.

1.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Aus abgeschlossenen Leasingverträgen ergeben sich für die Jahre 2024 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von Euro 85.567,00 sowie für 2025 von Euro 65.608,00.

 

Burscheid, den 27. März 2024

Roman Fietz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Burscheid, den 27. März 2024

Roman Fietz, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Fietz GmbH

Wir haben den Jahresabschluss der Fietz GmbH - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pieeine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Wermelskirchen, den 27. März 2024

Reinhard -Fuchs GmbH
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