M-net Telekommunikations GmbH

Frankfurter Ring 158, 80807 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 108514
Vorher
M"net Telekommunikations GmbH
Eingetragen
2.2.1995
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikLeitungsgebundene TelekommunikationWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen, unter besonderer Berücksichtigung der Förderung der Wirtschaftsräume, in denen die Gesellschafter der M"net tätig sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Soeren Wendler
seit 13.2.2026
Geschäftsführer
Markus Niedermeier
seit 17.9.2024
Prokura
Maximilian Oertle
seit 17.9.2024
Geschäftsführer
Bernhard Kneidl
seit 4.2.2020
Prokura
Joana Schmidt
seit 5.9.2019
Prokura
Paul Kerber
seit 3.9.2018
Prokura
Hans-Jürgen Merz
seit 15.11.2017
Prokura
Wolfgang Dr. Wallauer
seit 22.9.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.99% ungelöst

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Germany
1.594.250 €
63.84%
Germany
328.800 €
13.17%
Germany
114.450 €
4.58%
Germany
114.450 €
4.58%

Beteiligungen

NameAnteil
MaxiKom GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

M-net Telekommunikations GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2022
EUR EUR Tsd. EUR
1. Umsatzerlöse 272.275.329,77 267.841
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.865.043,20 1.378
3. Sonstige betriebliche Erträge 10.782.823,44 10.722
284.923.196,41 279.941
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.718.052,04 6.936
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 133.735.218,74 133.132
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 61.717.629,48 58.860
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 11.709.747,74 11.150
davon für Altersversorgung EUR 191.463,23 (Vj. Tsd. EUR 194)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.497.934,79 28.077
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 35.668.591,74 37.204
284.047.174,53 275.359
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123.600,58 5
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 664.702,47 611
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 74.386,67 (Vj. Tsd. EUR 199)
-541.101,89 -607
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 65.746,50 896
11. Ergebnis nach Steuern 269.173,49 3.079
12. Sonstige Steuern 23.196,43 8
13. Jahresüberschuss 245.977,06 3.071

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR Tsd. EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.539.759,85 6.702
2. Geleistete Anzahlungen 2.873.377,33 461
8.413.137,18 7.163
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.374.412,00 3.241
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.999.193,71 88.750
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.003.409,00 6.727
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.177.143,67 6.157
112.554.158,38 104.875
120.967.295,56 112.038
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.279.423,28 8.894
10.279.423,28 8.894
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.008.921,03 15.365
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115.376,45 296
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.634.927,79 3.022
20.759.225,27 18.683
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 19.338.802,31 12.404
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.363.806,26 31.150
204.708.552,68 183.169

Passiva

31.12.2022
EUR EUR Tsd. EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.497.200,00 2.497
II. Kapitalrücklage 42.833.532,81 42.834
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 24.235.406,05 21.164
IV. Jahresüberschuss 245.977,06 3.071
69.812.115,92 69.566
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 312.145,00 1.288
2. Sonstige Rückstellungen 24.310.264,54 23.227
24.622.409,54 24.515
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 52.088.055,56 38.645
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.467.834,87 10.435
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.794.643,94 15.316
4. Sonstige Verbindlichkeiten 8.272.996,97 6.361
davon aus Steuern EUR 2.475.564,82 (Vj. Tsd. EUR 3.069)
92.623.531,34 70.757
D. Rechnungsabgrenzungsposten 17.650.495,88 18.332
204.708.552,68 183.169

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der M-net Telekommunikations GmbH, München,

Registergericht München, HRB 108514

I. Allgemeine Hinweise zum Jahresabschluss

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Erläuterungen zur Bilanz

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

Hinweis: Beträge auf Tsd. EUR gerundet, aus rechentechnischen Gründen können daher Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten auftreten.

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der M-net Telekommunikations GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbHG beachtet. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Wesentlichen beibehalten und werden nachfolgend bei den Bilanzpositionen erläutert.

Eine Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten erfolgte nicht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

a) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte enthalten im Wesentlichen Software und Lizenzen, die entweder auf die Dauer der Nutzungsüberlassung bzw. mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren abgeschrieben werden.

Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betragen zum Geschäftsjahresende 2.873 Tsd. EUR (Vj. 461 Tsd. EUR). Im Wesentlichen sind dort Projekte zur Anpassung, Erweiterung und Optimierung der IT-Systemlandschaft enthalten.

Insgesamt wurden im Berichtsjahr planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2.154 Tsd. EUR vorgenommen.

b) Sachanlagen

Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gemindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Bauten auf fremden Grundstücken bestehen im Wesentlichen aus Mietereinbauten in von der Gesellschaft angemieteten Räumen und werden auf die Dauer des Mietverhältnisses, längstens jedoch über 15 Jahre, abgeschrieben.

Die technischen Anlagen und Maschinen bestehen im Wesentlichen aus Systemtechnik sowie Kundenendgeräten. Die Kundenendgeräte werden auf Basis der allgemeinen Geschäftsbedingungen aktiviert, da diese leihweise über die Dauer des Vertragsverhältnisses dem Kunden überlassen werden.

Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen im Wesentlichen aus IT-Hardware, Messsystemen sowie Büro- und Shop-Ausstattungen.

Die Vereinfachungsregelung der Sammelabschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (Pool-Abschreibung) gemäß § 6 Abs. 2a EStG wurde im Geschäftsjahr für Betriebs- und Geschäftsausstattung im IT-Bereich in Anspruch genommen.

Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau weisen zum Stichtag einen Bestand in Höhe von 7.177 Tsd. EUR (Vj. 6.157 Tsd. EUR) aus, die überwiegend die Erneuerung und Erweiterung der Netzinfrastruktur und den Glasfasernetzausbau betreffen.

Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bewertung des Lagerbestandes erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu gleitenden Durchschnittspreisen. Risiken, die sich aufgrund voraussichtlich dauerhaft geminderter Börsen- und Marktpreise bzw. Überreichweiten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Einzelwertberichtigungen wurden entsprechend der Kundeneinzelbetrachtung gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 2 % der Nettoforderungen abzgl. Forderungen gegen Gesellschafter sowie der bereits einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 115 Tsd. EUR (Vj. 296 Tsd. EUR) bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gesellschafter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Kautionen in Höhe von 43 Tsd. EUR (Vj. 45 Tsd. EUR) mit einer Restlaufzeit von größer als 1 Jahr.

c) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bestehen im Wesentlichen aus im Voraus bezahlten Einmalentgelten an Infrastrukturpartner im Rahmen von geförderten Ausbauprojekten und im Voraus bezahlte Rechnungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung bewertet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen

Im Geschäftsjahr sind den Steuerrückstellungen Gewerbesteuer in Höhe von 233 Tsd. EUR (Vj. 555 Tsd. EUR) zugeführt worden.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr um 1.084 Tsd. EUR auf 24.310 Tsd. EUR erhöht. Diese Erhöhung betrifft insbesondere nicht abgerechnete Leistungen von Lieferanten, welche um 919 Tsd. EUR auf 12.387 Tsd. EUR gestiegen sind, sowie ungewisse personalbezogenen Aufwendungen in Höhe von 3.878 Tsd. EUR (Vj. 3.527 Tsd. EUR). Dagegen wurden Rückbauverpflichtungen in Höhe von 6.703 Tsd. EUR (Vj. 6.791 Tsd. EUR) passiviert.

Die personalbezogenen Rückstellungen beinhalten vor allem Vorsorgen für Tantiemen, Urlaub- und Gleitzeitüberhänge, Jubiläumsaufwendungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie sonstige Personalmaßnahmen.

Die Ermittlung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB durchgeführt. Dabei erfolgt die Bewertung der Verpflichtungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method), wobei zum Bilanzstichtag jeweils nur der Teil der künftigen Jubiläumsleistungen berücksichtigt wird, der zeitratierlich bereits verdient ist. Die Rückstellungsberechnungen erfolgen auf der Grundlage der HEUBECK- RICHTTAFELN 2018 G mit einem Rechnungszins von 5,50 % in der Steuerbilanz und 1,75 % in der Handelsbilanz. Dabei ergibt sich der handelsrechtliche Rechnungszins, indem die von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB für November 2023 veröffentlichten Zinssätze nach Maßgabe des in der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgegebenen Verfahrens bei einer durchschnittlichen mittleren Restlaufzeit von 15 Jahren auf Dezember 2023 fortgeschrieben werden. Ein künftiger Anstieg der einkommensabhängigen Leistungen aufgrund allgemeiner Gehaltsdynamik wird - ausgenommen bei der steuerlichen Bewertung - durch einen Trendansatz von 2,0 % berücksichtigt. Die Fluktuation (vorzeitiges Ausscheiden von Mitarbeitern) wird - ausgenommen bei der steuerlichen Bewertung - unter Verwendung der alters- und dienstzeitabhängigen Wahrscheinlichkeiten der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G mit einem Niveaufaktor von 1,91 (entsprechend einer Gesamtfluktuationsrate von 7,00 % p.a.) berücksichtigt. Als rechnungsmäßiges Endalter (spätester Zeitpunkt, zu dem eine Jubiläumsleistung berücksichtigt wird) gilt die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen in der Handelsbilanz zum 31.12.2023 beträgt insgesamt 661 Tsd. EUR.

Die langfristigen Rückstellungen werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die jährlich von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich zum Bilanzstichtag wie folgt (Vorjahreszahlen sind in Klammern vermerkt):

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu einem Jahr zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR Tsd. EUR
gegenüber Kreditinstituten 52.088 6.458 32.806 12.824
(38.644) (8.556) (21.670) (8.418)
aus Lieferungen und Leistungen 11.468 11.468 0 0
(10.435) (10.435) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 7.355 7.355 0 0
(269) (269) (0) (0)
gegenüber Gesellschafter 13.440 13.440 0 0
(15.048) (15.048) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 8.273 8.273 0 0
(6.361) (6.361) (0) (0)
Summe Verbindlichkeiten 92.624 46.994 32.806 12.824
(70.757) (40.669) (21.670) (8.418)

Die Zunahme der Verbindlichkeiten beruht insbesondere auf der Aufnahme von langfristigen Investitionsdarlehen und der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von derzeit 32,75 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer, vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht der Steuerentlastung wurde nicht Gebrauch gemacht.

Zum 31.12.2023 beträgt die - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer 4.682 Tsd. EUR und setzt sich wie folgt zusammen:

Differenzen aus Aktive latente Steuer Passive latente Steuer
in Tsd. EUR in Tsd. EUR
Anlagevermögen 28 0
Sonstige Rückstellungen 659 0
steuerlichen Verlustvorträgen 3.995 0
davon Körperschaftsteuer (3.511) (0)
davon Gewerbesteuer (484) (0)
Gesamt 4.682 0

Die vorhandenen Stichtagsdifferenzen in der Berechnungsbasis, die zu steuerlichen Latenzen führen, betragen im Anlagevermögen 28 Tsd. EUR und bei den sonstigen Rückstellungen 659 Tsd. EUR. Darüber hinaus gibt es die aktiven Steuerlatenzen auf Verlustvorträge für die Körperschaftsteuer in Höhe von 3.511 Tsd. EUR und Gewerbesteuer 484 Tsd. EUR, die in Anwendung des Aktivierungswahlrechts nicht aktiviert wurden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die wesentlichen Produktgruppen auf. Die davon-Vermerke sind kursiv dargestellt:

2023 2022 Veränderung
[Tsd. EUR] [Tsd. EUR] [%]
Privatkunden 157.705 153.140 3,0
davon Festnetz 152.376 147.924 3,0
davon Mobilfunk 2.848 2.865 -0,6
davon Sonstige 2.481 2.351 5,6
Geschäftskunden 113.860 113.895 0,0
davon Festnetz 64.855 67.376 -3,7
davon Sonstige 49.005 46.519 5,3
Sonstige 710 806 -11,9
Gesamt 272.275 267.841 1,7

b) Andere aktivierte Eigenleisten und sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr wurden Eigenleistungen in Höhe von 1.865 Tsd. EUR (Vj. 1.378 Tsd. EUR) aktiviert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 10.783 Tsd. EUR (Vj. 10.722 Tsd. EUR) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 5.156 Tsd. EUR (Vj. 4.600 Tsd. EUR) sowie Investitionskostenzuschüsse in Höhe von 3.735 Tsd. EUR (Vj. 3.396 Tsd. EUR), darunter auch einen KfW-Zuschuss für den Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Höhe von 45 Tsd. EUR. Außerdem sind in den betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge von 135 Tsd. EUR (Vj. 863 Tsd. EUR) enthalten, die im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Erträgen von TV-Einspeisungsentgelten der öffentlich-rechtlichen Sendergruppe sowie aus periodenfremden Umsätzen resultieren.

Die im Geschäftsjahr zugeflossenen Zuschüsse aus dem Breitbandförderprogramm II werden auf Basis der Einzelverträge mit den Kommunen auf eine Laufzeit von 7 Jahren, beginnend ab der Inbetriebnahme des Netzes, abgegrenzt.

c) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.379 Tsd. EUR (Vj. 2.510 Tsd. EUR). Diese periodenfremden Effekte resultieren im Wesentlichen aus Stromerstattungskosten aus dem Vorjahr, sowie aus Aufwand, der zwar durch den eigentlichen Zweck des Unternehmens verursacht wurde, jedoch nicht der laufenden Periode zuzurechnen ist.

d) Abschreibungen

Die Entwicklung der Abschreibungen für die einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Zugänge zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind im Berichtsjahr nicht entstanden.

e) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Für das laufende Geschäftsjahr ergeben sich Steueraufwendungen von Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von 0 Tsd. EUR (Vj. 299 Tsd. EUR) und von Gewerbesteuer in Höhe von 233 Tsd. EUR (Vj. 595 Tsd. EUR).

V. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Insgesamt bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen von 503.750 Tsd. EUR.

Nachfolgend wird die Verteilung der Verpflichtungen auf die folgenden Jahre dargestellt:

Tsd. EUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 488.447
davon 2024 (114.742)
2025 bis 2041 (373.705)
Bestellobligo für Investitionen des Anlagevermögens 15.303
503.750
Tsd. EUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 355.873

Diese nicht bilanzierten Vertragsverhältnisse werden abgeschlossen aus operativen Erwägungen (u. a. zur Sicherung des Zugangs zur passiven Glasfaserinfrastruktur der Infrastrukturpartner), zur optimierten Liquiditäts- und Ressourcenallokation und zur Risikominderung. Darüberhinausgehende wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in die Bilanz aufzunehmen sind und außerhalb des üblichen Rahmens liegen, soweit sie für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen nicht.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine gemäß § 251 HGB angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

b) Treuhandkonto

Für M-net wurden zum Bilanzstichtag Sicherheitsleistungen von Kunden in Höhe von 265 Tsd. EUR treuhänderisch verwaltet. Das wirtschaftliche Eigentum verbleibt bis zum Sicherungsfall beim Kunden, somit ist die Einlage nicht bei M-net, sondern dem Kunden zu bilanzieren.

c) Mitarbeiter

Angestellte Arbeitnehmer nach Ressort 2023
Technik und IT 447
Marketing und Vertrieb | Personal und Finanzen 500
Gesamt 947

Die vorgenannten Angaben beziehen sich auf den Jahresdurchschnitt. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 29 Auszubildende bei der Gesellschaft beschäftigt.

d) Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

e) Prüferhonorar

Auf die Angabe des Gesamthonorars des bestellten Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH enthalten ist.

f) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen i. S. d. § 285 Nr. 21 HGB

Es bestanden keine zu marktunüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.

g) Geschäftsführung

Nelson Killius München
Sprecher der Geschäftsführung
Dr. Hermann Rodler Dipl.-Ing. Elektrotechnik Oberhaching
Technischer Geschäftsführer
- bis 06. November 2023
Markus Niedermeier Dipl.-Ing. (FH) Nachrichtentechnik Aschheim
Technischer Geschäftsführer
- ab 05. Dezember 2023

h) Aufsichtsrat

Anteilseigner-Vertreter:

Michael Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerk GmbH

Dr. Florian Bieberbach, Geschäftsführer der Stadtwerke München GmbH

Arbeitnehmervertreter:

Thomas Thienel

Für die Tätigkeit als Aufsichtsrat gibt es eine jährliche Vergütung in Höhe von 500 EUR je Person.

i) Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

j) Konzernzugehörigkeit

Die M-net Telekommunikations GmbH wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH, München, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konzernkreis aufstellt. Der Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH ist beim elektronischen Unternehmensregister einsehbar.

Nachtragsbericht

Es sind uns keine weiteren wesentlichen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag bekannt.

 

München, 15. März 2024

M-net Telekommunikations GmbH

-Geschäftsführung-

Nelson Killius, Sprecher

Markus Niedermeier

Lagebericht 2023

der M-net Telekommunikations GmbH, München

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Rechtsgrundlagen

Die M-net Telekommunikations GmbH (nachfolgend kurz: M-net, Unternehmen oder Gesellschaft) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in München sowie Niederlassungen in Augsburg, Nürnberg und Kempten. Sie ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 108514 und wird in den Konzernabschluss der Stadtwerke München GmbH einbezogen.

II. Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen unter besonderer Berücksichtigung der Gebiete, in denen die Gesellschafter von M-net tätig sind.

M-net ist ein regionaler Telekommunikationsanbieter und versorgt Kunden in weiten Teilen Bayerns, im hessischen Main-Kinzig-Kreis sowie im Großraum Ulm mit Medien- und Telekommunikationsdiensten. Das Unternehmen bietet dabei ein breites Spektrum an Leistungen für unterschiedliche Kundensegmente: von Vorleistungen für andere Telekommunikationsanbieter über Vernetzungs- und Rechenzentrumsleistungen für Geschäftskunden sowie Sprach-, und Daten-Dienste per Festnetz und Mobilfunk für Geschäfts- und Privatkunden bis hin zu IPTV-Diensten für Privatkunden und einem TV-Angebot für die Wohnungswirtschaft.

M-net übernimmt - zumeist in Kooperation mit regionalen und kommunalen Infrastrukturpartnern - den Aufbau und Betrieb sowie die Vermarktung von glasfaserbasierten Breitbandnetzen.

III. Strategie

Die Kundennachfrage nach hochwertigen Telekommunikations- und Internetanschlüssen steigt, gleichzeitig unterliegt der Telekommunikationsmarkt in Deutschland einem intensiven Wettbewerb und ist somit generell von Preisdruck geprägt. Der Glasfaserausbau bis in die Gebäude und Wohnungen bzw. Büros hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

M-net fokussiert sich auf ein wert- und nachhaltiges Geschäft auf Basis von leistungsstarken Netzen, einem erstklassigen Kundenservice und einer stark regionalen Ausrichtung als Differenzierungskriterien. Ziel ist es, die erfolgreich eingenommene Wettbewerbsposition im regionalen Telekommunikationsmarkt mit den Gesellschaftern von M-net und weiteren Infrastrukturpartnern auszubauen und profitable Wachstumschancen sowohl im Privatkunden- als auch im Geschäftskundenumfeld wahrzunehmen.

Folgende wesentliche strategischen Prioritäten werden dabei durch M-net verfolgt:

Fokussierung des weiteren Glasfaserausbaus vorrangig auf Fiber-to-the-Home (FTTH) als zukunftssichere Zieltechnologie,

Upgrade der bestehenden Fiber-to-the-Curb (FTTC) und Fiber-to-the-Building (FTTB) Netzinfrastruktur, vorrangig auf die FTTH-Technologie und in enger Zusammenarbeit mit den Gebäudeeigentümern bzw. der Wohnungswirtschaft,

Erweiterung des Wholesale-Geschäfts als Vorlieferant für andere Telekommunikationsanbieter, vorrangig als Layer 2 Bitstrom Leistung,

erstklassiger Kundenservice als Differenzierungskriterium im Wettbewerb.

Dabei übernimmt M-net auch gesellschaftliche Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft: Wie bereits in den Vorjahren wurde M-net auch für das Geschäftsjahr 2023 durch den TÜV Rheinland als klimaneutraler Anbieter zertifiziert. 1

IV. Erklärung zum Status der Förderung der Gleichberechtigung

Die Gesellschafter von M-net haben im Jahr 2021 per Beschluss eine Zielgröße für den Frauenanteil von 33,0 % für den Aufsichtsrat sowie die Geschäftsführung bis zum 31. Dezember 2025 festgelegt. Derzeit gehören weder der Geschäftsführung noch dem Aufsichtsrat Frauen an.

Für das Jahr 2023 legte die Geschäftsführung von M-net eine Zielgröße von 20,0 % (2 Frauen) für die erste Führungsebene sowie eine Zielgröße von 20,0 % (8 Frauen) für die zweite Führungsebene fest. Zum Ende des Berichtsjahres betrug der Frauenanteil auf der ersten Führungsebene 10,0 % (1 Frau, Vj. 10,0 %) und auf der zweiten Führungsebene 16,0 % (7 Frauen, Vj. 14,0 %).

1 Nach Scope 1 und 2 (gem. Greenhouse Gas Protocol) zertifiziert durch TÜV Rheinland (Zertifikats-ID C01-2024-02-21262117)

B. Wirtschaftsbericht

I. Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 0,3 % (Vj. +1,8 %). 2

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich dabei im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % (Vj. 7,9 %) gegenüber 2022 erhöht. 3 Als Reaktion auf die weiterhin relativ hohe Inflation hat die Europäische Zentralbank auch im Jahr 2023 die Leitzinsen nochmals angehoben. 4

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Mit Telekommunikationsdiensten wurden in Deutschland im Jahr 2023 nach der Prognose der Bundesnetzagentur insgesamt rund 59,4 Mrd. EUR Umsätze erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stieg der Umsatz des Gesamtmarktes somit von 59,2 Mrd. EUR um 0,2 Mrd. EUR (+0,3 %). 5

Die Öffnung der ausgebauten Glasfasernetze für Mitbewerber ("Open Access") im Rahmen einer Wholesale-Vermarktung hat sich auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Dieser Trend wird sich weiter verstärken, da die am Glasfaserausbau aktiv beteiligten Telekommunikationsanbieter auf eine Auslastung ihrer Netze einerseits sowie auf eine schnelle Amortisation ihrer getätigten Investitionen andererseits abzielen. Viele Glasfaseranbieter, darunter auch M-net, haben bereits Kooperationen abgeschlossen und ihre Netze für Wettbewerber geöffnet. Im Jahr 2023 hat sich der Wettbewerb im Glasfaserausbau noch einmal intensiviert, es ist jedoch davon auszugehen, dass es aufgrund der gestiegenen Kosten für den Glasfaserausbau und des gestiegenen Zinsniveaus in den kommenden Jahren zu einer Verlangsamung des Ausbaus kommen wird.

2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
3 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024
4 Europäische Zentralbank, Pressemitteilung vom 14. September 2023
5 Bundesnetzagentur Telekommunikation Tätigkeitsbericht 2023

Bis Ende des Jahres 2023 hat sich der Telekommunikationsmarkt in Deutschland laut den Schätzungen von VATM und dialog consult, sowie den Berichten der Bundesnetzagentur wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
Anzahl der ... in Mio. (Schätzung) 6 in Mio. 7 in Mio.
Breitbandanschlüsse im Festnetz 37,0 36,8 +0,2
davon über Kupfer (DSL) 24,3 24,7 -0,4
davon über TV-Kabel (Koax) 8,5 8,7 -0,2
davon über Glasfaser (FTTB/H) 4,2 3,4 +0,8

Basierend auf ca. 41 Mio. Haushalten in Deutschland ist zu erwarten, dass die festnetzbasierte Breitband-Penetration zum Ende des Jahres 2023 weiterhin bei etwa 90 % lag und das Wachstum damit im Vergleich zum Vorjahr (ebenfalls etwa 90 %) nahezu stagniert hat. 8 In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass zum Ende des Jahres 2023 rund 37 Mio. Breitbandanschlüsse im Festnetz in Deutschland und damit 0,2 Mio. mehr Breitbandanschlüsse im Festnetz als im Vorjahr geschaltet waren. 9

Die Anbieter von Glasfaseranschlüssen bis zum Haus bzw. in die Wohnung (also FTTB/H) konnten im vergangenen Geschäftsjahr ihren Anteil an den Breitbandanschlüssen im Festnetz dabei jedoch signifikant steigern (+0,8 Mio. Anschlüsse, +23,5 %). Die Gesamtzahl der aktiven FTTB/H-Glasfaseranschlüsse stieg in diesem Zeitraum auf 4,2 Mio. Der Anteil der FTTB/H-Anschlüsse betrug damit zum Jahresende 2023 voraussichtlich 11,4 % aller Breitbandanschlüsse im Festnetz. Im Vergleich zu den aktiv geschalteten Anschlüssen wird die Anzahl der verfügbaren FTTB/H-Anschlüsse laut VATM-Studie auf etwas mehr als 16,2 Mio. geschätzt. Zu Ende 2023 betrug damit die Auslastung der FTTB/H-Anschlüsse durchschnittlich 25,9 %. 10

Regulatorische Rahmenbedingungen

Die Tendenz, die sektorspezifische Regulierung verschiedener Telekommunikationsmärkte zu beenden und sich künftig auf die Beobachtung dieser Märkte zu beschränken, setzte sich 2023 fort. Der Abbau betrifft vor allem die Zugangs- und Entgeltregulierung aufgrund marktmächtiger Stellungen: 11 Auf europäischer Ebene wird unter dem Stichwort "fair share" (erneut) diskutiert, wie eine faire Beteiligung der Big-Tech-Unternehmen an den Kosten des Netzausbaus gelingen kann. Zudem hat die Europäische Kommission im Februar 2023 einen Verordnungsentwurf ("Gigabit Infrastructure Act" - GIA) als Ersatz für die bisherige Kostensenkungsrichtlinie vorgelegt, um in allen Mitgliedstaaten eine stärkere Harmonisierung zu erreichen. Das

6 Vgl. 25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023, DIALOG CONSULT / VATM
7 Vgl. Bundesnetzagentur Telekommunikation 2023, hier zur Vergleichbarkeit mit VATM-Zahlen ohne 0,7 Mio. "Sonstige" Breitbandanschlüsse im Festnetz (bspw. stationäre, funkbasierte oder Powerline Anschlüsse)
8 Vgl. Statistisches Bundesamt - Haushalte (Stand 30. März 2023)
9 Vgl. Statistisches Bundesamt (Stand: 25.01.2024), 25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023, DIALOG CONSULT / VATM
10 Vgl. 25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023, DIALOG CONSULT / VATM
11 Zuletzt etwa Markt Nr. 1 der Märkte-Empfehlung 2014/710/EU

Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat die bestehenden Geoinformationssysteme für den Infrastrukturausbau in einem neuen Portalauftritt ("Gigabit-Grundbuch") gebündelt und auf Basis der europäischen Vorgaben des Förderkonzept des Bundes überarbeitet ("Gigabitförderung 2.0").

Die Neuordnung zur zukünftigen Regulierung des Zugangs zum Kupfer- und Glasfaseranschlussnetz, einschließlich des Standardangebotes für Fiber Broadband der Telekom Deutschland GmbH (TDG), wird auch im Jahr 2024 fortgesetzt. Die Regulierung des Kupferanschlussnetzes bleibt im Wesentlichen unverändert. Mit Blick auf die erforderliche Kupfer-Glas-Migration werden neue Transparenzregelungen bei Abschaltung des alten Kupfernetzes getroffen. Um den Ausbau von Glasfasernetzen zu intensivieren, soll deren Regulierung auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Um Kooperationen oder eigene Preismodelle zu erleichtern, wird der Zugang zum Glasfasernetz der TDG nicht ex-ante reguliert. Damit kann die TDG grundsätzlich Vorleistungsentgelte für Glasfasernetze frei verhandeln. Die Bundesnetzagentur tritt als ex-post-Missbrauchsaufsicht auf. Der Zugang zu Leerrohren wird erweitert und soll sich künftig grundsätzlich auf alle baulichen Anlagen der TDG beziehen, die sich zur Errichtung eines Netzes mit sehr hohen Kapazitäten ("VHC-Netz") eignen. Im Rahmen des Verfahrens findet Berücksichtigung, dass die TDG neben dem Standardangebot ein Commitment-Modell für den Bezug von Layer 2 Bitstream auf Grundlage von Fiber Broadband (FTTH) anbietet, welches von mehreren, insbesondere größeren Marktteilnehmern in Anspruch genommen werden wird, sich jedoch gegenüber kleineren Unternehmen im Hinblick auf einen chancengleichen Wettbewerb nachteilig auswirken kann.

Am 31.10.2023 hat die Bundesnetzagentur im Rahmen eines Streitbeilegungsverfahrens der M-net Telekommunikations GmbH gegen die Vodafone GmbH erstmalig Vorleistungsentgelte für Layer 2 Bitstream Produkte für den offenen Netzzugang in geförderten Telekommunikationsnetzen festgelegt. 12

II. Geschäftsverlauf

Umsätze und Vertragsbestände von M-net sind im Jahr 2023 leicht gestiegen. Während die Umsätze im Geschäftskundenbereich im Vergleich zum Vorjahr konstant gehalten werden konnten, konnten die Umsätze im Privatkundengeschäft im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Der Vertragsbestand beträgt zum Jahresende 505,0 Tsd. (Erhöhung um +1,4%) und setzt sich aus 453,9 Tsd. Privatkundenverträgen 13 sowie 51,2 Tsd. Geschäftskundenverträgen 14 zusammen. Auch weiterhin ist der weit überwiegende Teil der Kundenverträge sowohl bei Privatkunden als auch bei den Geschäftskunden dem Festnetzbereich zuzuordnen.

12 BNetzA BK11-23/003
13 Inklusive Wholesale exkl. Wohnungswirtschaft, exkl. Sonstige Dienste
14 Exkl. Sonstige Dienste

Durch die laufenden Netzausbauaktivitäten mit Infrastrukturpartnern konnte die Anzahl der vermarktungsfähigen Wohneinheiten (private Haushalte und Gewerbeeinheiten) mit Anschlüssen auf Glasfaserbasis bis Ende des Jahres im Vergleich zum Vorjahr von 856,8 Tsd. auf 885,6 Tsd (+3,4 %) Wohneinheiten gesteigert werden. Die 885,6 Tsd. Wohneinheiten verteilen sich auf 648,0 Tsd. (+29,5 Tsd. zum Vj.) FTTB/H-Wohneinheiten sowie 237,6 Tsd. (-0,7 Tsd. zum Vj.) FTTC-Wohneinheiten. Die Zahl der aktiv geschalteten FTTX-Anschlüsse im Privatkunden- und Wholesalebereich konnte bis Ende 2023 auf 336,5 Tsd. gesteigert werden. Im Vergleich zu 2022 entspricht dies einer Steigerung um 6,0 %.

III. Wirtschaftliche Lage 15

Ertragslage

M-net hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Gesamtleistung in Höhe von 284.923 Tsd. EUR (Vj. 279.941 Tsd. EUR) erbracht. 16

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umsatzentwicklung je Produktgruppe:

Umsatz 2023 2022 Veränderung
[Tsd. EUR] [Tsd. EUR] [%]
Privatkunden 17 157.705 153.140 3,0
davon Festnetz 18 152.376 147.924 3,0
davon Mobilfunk 2.848 2.865 -0,6
davon Sonstige 2.481 2.351 5,6
Geschäftskunden 113.860 113.895 0,0
davon Festnetz 18 64.855 67.376 -3,7
davon Sonstige 49.005 46.519 5,3
Sonstige 710 806 -11,9
Gesamtumsatz 272.275 267.841 1,7

Der Gesamtumsatz 2023 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um +4.434 Tsd. EUR bzw. um +1,7 % auf 272.275 Tsd. EUR. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf höhere Umsätze mit Privatkunden zurückzuführen.

Der Umsatz mit Privatkunden, der Wohnungswirtschaft und Wholesale-Partnern konnte 2023 erneut gesteigert werden (+4.565 Tsd. EUR). Die Steigerung im Privatkundengeschäft basiert insbesondere auf einer Umsatzsteigerung bei den reinen Internetdiensten. Dabei konnte der Umsatzrückgang in Alttechnologien durch höhere glasfaserbasierte Umsätze sowie Umsätze auf Basis von aktiven Vorleistungen (z.B. L2BSA) überkompensiert werden. Die Umsatzerlöse des Wholesale-Geschäfts konnten gegenüber dem Vorjahr um 35,2 % gesteigert werden.

15 Beträge auf Tsd. EUR gerundet, aus rechentechnischen Gründen können daher Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten auftreten
16 Die Gesamtleistung entspricht der Summe aus Umsatzerlösen, anderen aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen
17 Inklusive Wohnungswirtschaft und Wholesale
18 "Festnetz" beinhaltet Verträge aus den Produktgruppen "Telefonie & Internet", "Internet" und "Telefonie"

Der Geschäftskundenumsatz von M-net war im Vergleich zum Vorjahr stabil, trotz weiterhin starker Auswirkungen des laufenden Technologiewandels und der damit zusammenhängenden Migrationen (u.a. HVt, ISDN), der intensiven Wettbewerbssituation, insbesondere bei Individualprodukten und eines branchenweit insgesamt rückläufigen Geschäftskundenumsatz. 19

Die sonstigen Erträge inklusive der aktivierten Eigenleistungen erhöhten sich im Berichtsjahr insgesamt um 548 Tsd. EUR auf 12.648 Tsd. EUR (Vj. 12.100 Tsd. EUR). Dieser Anstieg resultiert u.a. aus gestiegenen aktivierten Eigenleistungen bei der Bereitstellung hochbreitbandiger Kundenanschlüsse.

Die Materialaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 6.386 Tsd. EUR auf 146.453 Tsd. EUR (Vj. 140.068 Tsd. EUR) erhöht. Grund hierfür sind vor allem temporär erhöhte Stromkosten aufgrund gestiegener Energiemarktpreise insbesondere als Folge des Ukraine-Krieges.

Im Berichtsjahr 2023 waren bei M-net durchschnittlich 947 Mitarbeiter und 29 Auszubildende beschäftigt. Damit liegt die Mitarbeiteranzahl leicht über Vorjahresniveau (Vj. 942 Mitarbeiter). Der Personalaufwand ist um 3.417 Tsd. EUR auf 73.427 Tsd. EUR (Vj. 70.010 Tsd. EUR) gestiegen. Dazu beigetragen haben neben ausgezahlten Inflationsausgleichsprämien auch Gehaltsanpassungen, variable Gehaltsbestandteile sowie Mitarbeiterbindungsmaßnahmen.

Die im Geschäftsjahr angefallenen Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände haben sich leicht um 421 Tsd. EUR auf 28.498 Tsd. EUR (Vj. 28.077 Tsd. EUR) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im Berichtsjahr mit 35.669 Tsd. EUR unter Vorjahresniveau (Vj. 37.204 Tsd. EUR). Die nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung der Aufwendungen je Bereich.

Sonstiger betrieblicher Aufwand 2023 2022 Veränderung
[Tsd. EUR] [Tsd. EUR] [%]
Betriebsaufwand 10.872 9.518 14,2
Verwaltungsaufwand 6.302 7.262 -13,2
Vertriebsaufwand 17.116 17.914 -4,5
Übrige Aufwendungen 1.379 2.510 -45,0
Summe sonstiger betrieblicher Aufwand 35.669 37.204 -4,1

Der Betriebsaufwand verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 1.353 Tsd. EUR, der insbesondere auf erhöhte Miet- und Energiekosten zurückzuführen ist. Der Rückgang des Verwaltungsaufwandes in Höhe von 960 Tsd. EUR resultiert unter anderem aus dem rückläufigen Teil der IT-Aufwendungen, die dem sonstigen betrieblichen Aufwand zugeordnet sind, sowie gesunkenen Beratungs- und Dienstleistungskosten. Der Vertriebsaufwand liegt im Berichtsjahr um 798 Tsd. EUR unter dem Vorjahresniveau. Ursache waren erhöhte projektbezogene Ausgaben im Vorjahr, welche im Berichtsjahr 2023 nicht mehr angefallen sind. Die übrigen Aufwendungen reduzieren sich um 1.131 Tsd. EUR gegenüber dem Vorjahr, was insbesondere auf einmaligen Aufwand im Vorjahr zurückzuführen ist.

19 Vgl. 25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023, DIALOG CONSULT / VATM

Das Betriebsergebnis liegt bei 876 Tsd. EUR und ist damit im Vorjahresvergleich rückläufig. Vor diesem Hintergrund hat sich das Jahresergebnis wie folgt entwickelt:

Jahresergebnis 2023 2022 Veränderung
[Tsd. EUR] [Tsd. EUR] [Tsd. EUR]
Betriebsergebnis 876 4.582 -3.706
Finanzergebnis -541 -607 65
Steuern -89 -905 816
Jahresüberschuss 246 3.071 -2.825

Das Finanzergebnis liegt leicht über Vorjahresniveau und beinhaltet im Wesentlichen den Zinsaufwand für aufgenommene Darlehen sowie Zinserträge aus kurzfristigen Tagesgeldanlagen.

M-net hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 246 Tsd. EUR erwirtschaftet.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme von M-net ist zum Bilanzstichtag 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um 21.539 Tsd. EUR auf 204.709 Tsd. EUR (Vj. 183.169 Tsd. EUR) angewachsen.

Auf der Aktivseite (Mittelverwendung) ist dies auf den Anstieg im Anlagevermögen (+8.929 Tsd. EUR), bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (+2.213 Tsd. EUR) und im Umlaufvermögen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen ist in Summe um 10.397 Tsd. EUR angestiegen, dabei sind das Vorratsvermögen um 1.385 Tsd. EUR sowie die Forderungen aus Lieferung und Leistung um 1.644 Tsd. EUR angewachsen. Im Wesentlichen sind im Umlaufvermögen jedoch die liquiden Mittel auf 19.339 Tsd. EUR (Vj. 12.404 Tsd. EUR) gestiegen.

Auf der Passivseite (Mittelherkunft) liegt das Eigenkapital per Stichtag nur leicht über Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote liegt bei 34,1 % (Vj. 38,0 %). Die Rückstellungen haben sich in der Summe insgesamt nicht wesentlich gegenüber Vorjahr verändert (+108 Tsd. EUR). Die Verbindlichkeiten sind hingegen angestiegen (+21.867 Tsd. EUR), was insbesondere auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+13.444 Tsd. EUR), der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (+5.478 Tsd. EUR) und den sonstigen Verbindlichkeiten (+1.912 Tsd. EUR) zurückzuführen ist. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Stichtag gegenüber Vorjahr um 681 Tsd. EUR gesunken.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag stieg der Bestand an liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr um 6.935 Tsd. EUR auf 19.339 Tsd. EUR (Vj. 12.404 Tsd. EUR).

2023 2022 Veränderung
Cashflow aus der [Tsd. EUR] [Tsd. EUR] [%]
laufenden Geschäftstätigkeit 32.815 28.485 15,2
Investitionstätigkeit -38.782 -34.462 12,5
Finanzierungstätigkeit 12.902 2.256 471,8
Zahlungswirksame Veränderung 6.935 -3.721
Liquide Mittel Geschäftsjahresbeginn 12.404 16.125
Liquide Mittel Geschäftsjahresende 19.339 12.404 55,9

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stellt sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr höher dar. Dieser Effekt ist jedoch insbesondere auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern zurückzuführen, bei welchen der Zahlungseinzug zum Stichtag noch nicht erfolgt ist. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit des Geschäftsjahres 2023 liegt über dem Vorjahresniveau.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist insbesondere von der Aufnahme von Investitionsdarlehen zur Finanzierung der Glasfaserausbauinvestitionen geprägt. Gegenläufig wirken reguläre Tilgungszahlungen bestehender Darlehensverbindlichkeiten sowie Zinszahlungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten per 31. Dezember 2023 setzen sich aus fünf Darlehen zusammen, wovon drei Darlehen im Rahmen von KfW-Programmen gefördert sind. Dabei wurden im Berichtsjahr zwei neue Investitionsdarlehen abgeschlossen, wovon eines zum Bilanzstichtag nur teilweise und das zweite noch nicht abgerufen wurde.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände auf 38.782 Tsd. EUR und liegen somit um 4.320 Tsd. EUR über dem Vorjahreswert (Vj. 34.462 Tsd. EUR). Der Anstieg ist insbesondere auf Investitionen im Rahmen des Technik- und Infrastruktur-Ausbaus zurückzuführen. Diese erhöhten sich um 3.973 Tsd. EUR auf 28.150 Tsd. EUR, welche vor allem für die Netzerweiterung sowie die wesentlich verbesserte Leistungsfähigkeit der Netze verwendet wurden. Die aktivierten Kosten im IT-Bereich liegen 2023 mit 3.326 Tsd. EUR über dem Vorjahres-Niveau (Vj. 2.830 Tsd. EUR).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

M-net ist 2023 in einem wettbewerbsintensiven, durch Technologiewandel geprägten und eher stagnierenden Telekommunikationsmarkt leicht gewachsen. Die Umsatzerlöse stiegen auf 272.275 Tsd. EUR (Vj. 267.841 Tsd. EUR). Das im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte Umsatzwachstum wurde somit bestätigt.

Dabei hat M-net 2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von 876 Tsd. EUR (Vj. 4.582 Tsd. EUR) und einen Jahresüberschuss von 246 Tsd. EUR (Vj. 3.071 Tsd. EUR) erwirtschaftet. Der Ergebnisrückgang im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere durch den temporär gestiegenen Aufwand für Strombezug aufgrund der Verwerfungen am Energiemarkt sowie höheren Personalaufwand begründet. Die im Vorjahr prognostizierte Ergebniserwartung wurde übertroffen.

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft liegt zum Bilanzstichtag bei 34,1 %. Die Kapitalausstattung der Gesellschaft ist ausreichend.

C. Prognose-, Risiko-, und Chancenbericht

I. Prognosebericht

Das ifo Institut sieht auf Basis deren aktuellen Umfragen für die deutsche Wirtschaft ein insgesamt verschlechtertes Geschäftsklima, pessimistischere gesamtwirtschaftliche Erwartungen und die deutsche Wirtschaft in einer Rezession. 20

M-net geht jedoch davon aus, dass der Bedarf und damit die Kundennachfrage nach höheren Bandbreiten weiter zunehmen wird. Dadurch rechnet sich M-net gute Chancen aus, den Umsatz mit hoch performanten Glasfaseranschlüssen weiter zu steigern. Neben steigenden Umsatzerlösen mit Endkunden plant M-net auch sukzessive steigende Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Vorleistungsprodukten an andere Telekommunikationsanbieter. Gleichzeitig ist weiterhin mit einem intensiven Wettbewerb und einem sich fortsetzenden Preisdruck sowie einem Absatzrückgang im Rahmen des technologischen Wandels sowie insbesondere dem HVt-basierten DSL-Standardgeschäft zu rechnen. M-net rechnet im Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz leicht über dem Niveau des vorliegenden Berichtsjahres.

Der Materialaufwand sinkt gemäß Plan unter anderem auch aufgrund einer Reduktion der Energiepreise sowie einem rückläufigen Aufwand aus Netzpachten. Die mit der Investitionstätigkeit verbundenen Abschreibungen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im kommenden Geschäftsjahr erwartungsgemäß leicht steigen. Der geplante Personalaufwand für 2024 verbleibt perspektivisch auf dem Niveau des Berichtsjahres.

M-net erwartet insgesamt ein ausgeglichenes Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024.

20 ifo Geschäftsklimaindex (Januar 2024)

II. Risikobericht

Risikomanagement

Die Nutzung von Chancen geht in der Regel mit dem Eingehen von Risiken einher. Die aktive Steuerung von Risiken ist maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens. Oberste Zielsetzung des Risikomanagements von M-net ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs durch eine kontinuierliche Identifikation, Bewertung, Überwachung und Steuerung der wesentlichen Unternehmensrisiken. Als Überwachungssystem soll das Risikomanagement insbesondere jene riskanten Entwicklungen frühzeitig erkennen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Einzelrisiken

Umfeld- und Branchenrisiken

Im Telekommunikations- und Glasfaser-Umfeld besteht grundsätzlich Unsicherheit hinsichtlich des Verhaltens von Kunden, Wettbewerbern, Technologieherstellern sowie Regulierungsbehörden.

So unterliegen Telekommunikations- und IT-Produkte teilweise einem schnellen technologischen Fortschritt. Daraus resultiert ein branchenübliches Risiko von außerplanmäßigen Abschreibungen für veraltete Technik sowie für ungeplante Verbesserungsinvestitionen. Weiterhin besteht im Zuge der erforderlichen Technikmigrationen als Folge des technologischen Wandels das Risiko potenziell negativer Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung.

Der Telekommunikationsmarkt ist durch einen Verdrängungswettbewerb geprägt. Aufgrund der zunehmenden Konvergenz der Dienste sind heute die ursprünglichen Festnetz-, Kabelnetz- und Mobilfunkbetreiber zunehmend als integrierte Anbieter mit konkurrierenden, preisaggressiven Angeboten am Telefonie- und Internetmarkt aktiv. Eine weitere Folge der hohen Wettbewerbsintensität kann der Überbau von Telekommunikationsnetzen durch Konkurrenzunternehmen sein. Kombiniert mit dem hohen Sättigungsgrad in diesem Markt besteht das Risiko, die zu erzielenden Umsatzerlöse im Privat- und Geschäftskundensegment allein durch Wachstum nicht mehr erreichen zu können. In dem dynamischen Umfeld sind weitere Unternehmenszusammenschlüsse nicht auszuschließen. Durch Marktkonsolidierung können sich Effekte auf den Wettbewerb und damit die Umsatzentwicklung ergeben.

Abhängig von der Gestaltung der Verträge mit den Infrastrukturpartnern von M-net können sich Kündigungs- und Verfügbarkeitsrisiken ergeben, welche Auswirkungen auf aktive Kundenbeziehungen haben können.

Angriffe auf die technische Infrastruktur stellen eine mögliche Bedrohung für Telekommunikationsanbieter dar. M-net begegnet diesem Risiko durch verschiedenste Maßnahmen, um die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Auswirkungen zu minimieren.

Beschaffungsrisiken

M-net ist auf die zuverlässige Bereitstellung von Material und Dienstleistungen angewiesen. Dabei kann es zu Lieferengpässen oder Preisanpassungen kommen. So war auch M-net im Berichtsjahr nach wie vor von erhöhten Preissteigerungsraten betroffen.

Soweit aus wirtschaftlichen Gründen oder durch eine enge technologische Verzahnung nicht die Notwendigkeit einer engen strategische Partnerschaft mit einzelnen Lieferanten besteht, verfolgt M-net möglichst eine Mehrlieferantenstrategie zur Minimierung des individuellen Lieferantenrisikos. Es bestehen aufgrund der geopolitischen Lage und Konflikte bzw. Kriege (Ukraine, Nahost/Rotes Meer, potenzieller Taiwan Konflikt, etc.) weiterhin Risiken in und für die weltweiten Lieferketten. M-net befindet sich mit wesentlichen Lieferanten in Austausch und hat ein adäquates Monitoring der Vorlieferanten etabliert.

Regulatorische Risiken

Die TK-Branche operiert in einem regulierten Markt, in dem die BNetzA teilweise stark steuernd eingreift. Das gilt vor allem im Bereich der Teilnehmeranschlussleitungen sowie des Layer 2 Bitstreams. Regulierungsentscheidungen können sich positiv oder negativ für M-net auswirken. Der Ausgang zukünftiger Regulierungsverfahren der BNetzA ist grundsätzlich schwer vorhersehbar.

M-net grenzt mögliche Risiken durch eine permanente Beobachtung der Regulierungslandschaft ein und ergreift dabei auch selbst die Initiative, um diese Regulierungslandschaft möglichst aktiv mitzugestalten. So beteiligt sich das Unternehmen aktiv an der Diskussion und Kommentierung unterschiedlicher Erhebungsverfahren und engagiert sich zudem als Mitglied in einschlägigen Branchenverbänden wie dem Breitbandverband ANGA, in dessen Vorstand das Unternehmen durch den Sprecher der Geschäftsführung vertreten ist. Vielfältige direkte Aktivitäten auf kommunaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene - auch in Zusammenarbeit mit den Infrastrukturpartnern und Gesellschaftern - ergänzen diese Verbandsaktivitäten, um die Interessen der Gesellschaft wirksam zu vertreten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Sowohl kurzfristige Betriebsmittellinien als auch neue Investitionsfinanzierungen können von steigenden Zinsen am Geldmarkt betroffen sein. Diesen und anderen im geschäftsüblichen Rahmen bestehenden Finanz- und Liquiditätsrisiken begegnet M-net mit einer vorausschauenden kurz-, mittel- und langfristigen Finanzmittelplanung sowie einem kontinuierlichen Liquiditätsmanagement.

Risiken aus Forderungs-/Zahlungsausfällen wird durch ein zeitnahes Mahnwesen und Inkassomanagement entgegengewirkt. Darüber hinaus informiert sich das Unternehmen nach einem adäquaten Prüfschema vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität bestimmter Kunden.

Personelle Risiken

Die demographische Entwicklung und der Fachkräftemangel sind aktuell und in den kommenden Jahren eine große Herausforderung für M-net. M-net hat in den vergangenen Jahren deswegen maßgeblich in Personalentwicklung, Ausbildung, Nachwuchsförderung und Mitarbeiterbindung investiert.

Über Entwicklungsangebote für bestehende Fach- und Führungskräfte werden künftig benötigte Unternehmenskompetenzen und Qualifikationen vermittelt. Zur Gesunderhaltung und Vorbeugung von psychischen und physischen Beschwerden werden jährlich umfangreiche Angebote im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements getätigt.

Daneben wurde das Recruiting 2023 neu ausgerichtet und verschiedene neue Ansätze im Personalmarketing erfolgreich getestet. Der Ausbau der Arbeitgeberattraktivität wird auch in den kommenden Jahren weiter im Fokus stehen.

IT-Risiken

Der in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informations- und Kommunikationstechnik kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken des unbefugten Zugriffs auf Unternehmensdaten begegnet M-net mit IT-Sicherheitslösungen und langfristiger Datensicherung auf dem aktuellen Stand der Technik. Die Absicherung gegen Risiken durch größere Störungen bis hin zum Katastrophenfall erfolgt über eine redundante Auslegung der kritischen IT-Systeme und -Infrastrukturen.

M-net treibt die Optimierung der bestehenden IT-Systemlandschaft weiter voran. Das bereits 2019 gestartete IT-Transformationsprojekt wurde 2023 intensiv fortgeführt. Das Projekt hat dabei die gesetzten Projektzwischenziele erreicht, jedoch besteht bei komplexen IT-Vorhaben ein grundsätzliches Risiko von ungeplanten Kostensteigerungen im Rahmen der Projektumsetzung. M-net sichert den Projekterfolg über eine bedarfsgerechte Projektorganisation und reagiert fortlaufend auf Entwicklungen innerhalb des Projekts.

Der zunehmenden technischen Komplexität begegnet M-net durch eine konsequente Ausrichtung der IT-Betriebsabläufe nach ISO 27001 sowie durch aktualisierte Sicherheitsrichtlinien mit geeigneten organisatorischen und technischen Vorkehrungen.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Die operative Geschäftstätigkeit von M-net birgt grundsätzliche rechtliche Risiken. Die Abteilung Recht & Regulierung berät und unterstützt die Fachabteilungen in rechtlicher Hinsicht und wirkt bei der Gestaltung von Verträgen mit. Durch die Regelung eines Compliance- und Fraud-Managementsystems, insb. über Richtlinien und Verhaltenskodex, stellt M-net aktiv die unbedingte Einhaltung von Gesetzen und Regelungen sicher. Durch den Einsatz und den engen Einbezug externer Steuerberater wird sichergestellt, dass steuerlich relevante Vorgänge adäquat und konform mit dem deutschen Steuerrecht abgebildet und erklärt werden.

III. Chancenbericht

Chancenmanagement

Das Management von M-net hat zum Ziel, Opportunitäten frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und geeignete Maßnahmen anzustoßen, damit diese wahrgenommen werden und zum geschäftlichen Erfolg führen. Hierbei werden Chancen sowohl für bestehende Geschäftsfelder als auch für neue Geschäftsfelder beurteilt.

Diese systematische Auswertung und Priorisierung der möglichen Geschäftschancen erfolgt insbesondere im Rahmen der regelmäßigen Strategie- und Planungsprozesse.

Einzelchancen

FTTB/H-Ausbau mit Ziel "Glasfaser bis in die Wohnung oder ins Büro"

Mit dem weiteren Ausbau und der Verbesserung des Glasfasernetzes erweitert M-net seine mögliche Produktpalette zunehmend um zukunftsfähige Dienste mit hohen Download-Bandbreiten von aktuell bis zu 300 Mbit/s (FTTB) bzw. bis zu einem Gbit/s (FTTH und FTTB unter dem Einsatz der G.fast 212 MHz-Technologie). Der strategisch zunehmend fokussierte FTTH-Ausbau (Glasfaser bis in die Wohnung oder ins Büro) bietet über diese Bandbreiten hinaus enorme weitere Leistungsreserven für die künftige High-Speed Internet-Versorgung. Dies bietet die Möglichkeit, auch künftig neue Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.

Upgrade der ländlichen FTTC-Ausbaugebiete auf FTTH-Technologie

Auch ländlichen Regionen soll ein zukunftssicherer Anschluss an eine wettbewerbsfähige digitale Kommunikationsinfrastruktur geboten werden. Durch das Upgrade der FTTC-Gebiete auf die FTTH-Technologie besteht die Möglichkeit, im Rahmen von langfristigen Kooperationsvereinbarungen mit Gemeinden und Infrastrukturpartnern Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. In diesem Kontext spielen die Förderprogramme des Freistaats Bayern und das Bundesförderprogramm eine wichtige Rolle.

Im Jahr 2021 wurden in Zusammenarbeit mit einem überregionalen Infrastrukturpartner in einigen Kommunen in Bayerisch-Schwaben und westlich von München erfolgreich Vorvermarktungen durchgeführt. Diese wurden durch den Infrastrukturpartner inzwischen weitgehend mit FTTH-Technologie ausgebaut. M-net setzt in dieser Kooperationsform auf eigene aktive Technik, und mittlerweile wurde ein großer Teil der Kunden aktiviert.

Im Jahr 2023 konnten gemeinsam mit einer Reihe von Infrastrukturpartnern weitere Gebiete in Bayern mit FTTH erschlossen werden bzw. bestehende FTTC-Netze in eine FTTH-Infrastruktur migriert werden.

In den vergangenen Jahren haben weitere, teils neue Marktteilnehmer ihre Aktivitäten aufgenommen, um passive Glasfaserinfrastrukturen, insbesondere FTTH-Netze in ländlichen Regionen, auszubauen. Das bietet M-net die Chance, Infrastrukturpartnerschaften zu erweitern und neue Kooperationen einzugehen.

Mehrwertdienste für Geschäftskunden

Bei den Diensten für Geschäftskunden bieten sich M-net als strategischem, leistungsfähigem Partner der Wirtschaft und Industrie, der fachkompetent und zuverlässig Komplettlösungen anbietet, besondere Chancen. Die Stärke von M-net liegt dabei im Betrieb des Glasfasernetzes, der Innovationsbereitschaft sowie der Flexibilität bei der bedarfsgerechten Erfüllung der Kundenbedürfnisse als regional verwurzelter Partner vor Ort. M-net kooperiert zudem seit 2022 mit einem Premium-Partner im Bereich der Rechenzentrumsleistungen und sichert damit Geschäftskunden weiterhin den Zugang zu modernsten Rechenzentren nach höchstem technologischem und ökologischem Standard.

5G Infrastruktur-Kooperationen

Der neue Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G) erfordert unabdingbar eine leistungsstarke Glasfaser-Infrastruktur zur Anbindung der Basisstationen. Dies ermöglicht M-net aufgrund seiner Glasfaser-Expertise, seiner leistungsstarken Glasfaser-Netze und Produktinnovation neue Geschäftsmodelle und Marktchancen als Partner beim Aufbau von 5G-Infrastrukturen für Mobilfunknetzbetreiber. In der Münchner Innenstadt wurden 2022 im Rahmen eines Pilot-Projektes mit einem Mobilfunkbetreiber Mikrozellen-Standorte über das hoch-performante Glasfasernetz von M-net angebunden. Erste Standorte sind bereits aktiv und stellen erweiterte Kapazitäten und höhere Bandbreiten an belebten Plätzen im Mobilfunknetz des Betreibers zur Verfügung.

Steigende Kundennachfrage nach höheren Bandbreiten

Die Nachfrage nach höheren Bandbreiten der letzten Jahre setzt sich auch im Jahr 2023 fort. Im Jahr 2023 nutzten 23 % aller Haushalte Internetdienstleistung mit Bandbreiten von 250 Mbit/s und höher. 21 Auch für die kommenden Jahre ist ein weiterer Anstieg der Nachfrage nach hohen Bandbreiten zu erwarten. Dies gilt unter anderem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Anwendung von generativer Künstlicher Intelligenz, die als Grundvoraussetzung eine leistungsfähige Übertragungsinfrastruktur, wie beispielsweise glasfaserbasierte Netze, benötigt.

21 Vgl. 25. TK-Marktanalyse Deutschland 2023, DIALOG CONSULT / VATM

IV. Gesamtaussage zur Prognose, Chancen- und Risikosituation

Das Management von M-net hat das Ziel, geschäftliche Opportunitäten frühzeitig zu identifizieren und zum geschäftlichen Erfolg zu führen. Es wurden organisatorische Maßnahmen ergriffen, um mögliche Risikosituationen für M-net frühzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach hohen Bandbreiten geht M-net davon aus, den Umsatz mit hochwertigen Glasfaseranschlüssen langfristig profitabel steigern zu können.

 

München, 15. März 2024

M-net Telekommunikations GmbH

-Geschäftsführung-

Nelson Killius, Sprecher

Markus Niedermeier

Abkürzungsverzeichnis

Abkürzung Erläuterung
ANGA ANGA Der Breitbandverband e.V.
ARPU Average Revenue Per User (Umsatz pro Kunde)
BNetzA Bundesnetzagentur
DSL Digital Subscriber Line / digitaler Teilnehmeranschluss
EBIT Earnings Before Interest and Taxes / operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern
EUR ISO Code für die Währung Euro
FTTB Fiber to the Building oder Basement / Glasfaser bis ins Haus
FTTC Fiber to the Curb / Glasfaser bis zum Übergabepunkt
FTTH Fiber to the Home / Glasfaser bis in die Wohnung oder ins Büro
FTTX Fiber to the "X" / Glaserfaserverlegung generell
Gbit/s Gigabit pro Sekunde
G.fast Fast Access To Subscriber Terminals - Nachfolgestandard von VDSL2 basierend auf Vectoring mit Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s (üblicherweise im Rahmen von FTTB)
HD/UHD (Ultra) High Definition / Bildauflösung
HVt Hauptverteiler
IPTV Internet Protocol Television
ISDN Integriertes Sprach- und Datennetz
ISO International Organization for Standardization / Basis für internationale Normen
IT Information Technology / Informationstechnologie
IuK Informations- und Kommunikationstechnik
KI Künstliche Intelligenz
Koax Koaxialkabel mit konzentrischem Aufbau (insb. von Kabelnetzbetreibern verwendet)
L2BSA Layer 2 Bitstream Access
MHz Megahertz
SWM Stadtwerke München
TDG Telekom Deutschland GmbH
TK Telekommunikation
VAC-Netz Very-High-Capacity-Netze
VATM Verband für Telekommunikation und Mehrwertdienste e. V.
VDSL Very High Speed Digital Subscriber Line
5G Mobilfunkstandard der fünften Generation

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.314.690,50 936.699,08 0,00 54.596,22 79.305.985,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.094.974,05 0,00 0,00 0,00 9.094.974,05
3. Geleistete Anzahlungen 460.522,73 2.430.200,82 0,00 -17.346,22 2.873.377,33
87.870.187,28 3.366.899,90 0,00 37.250,00 91.274.337,18
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 7.995.865,21 438.029,76 0,00 228.860,91 8.662.755,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 363.809.271,91 28.981.287,84 4.283.777,77 3.457.015,42 391.963.797,40
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.824.395,68 1.195.632,12 32.023,19 57.548,39 29.045.553,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.157.340,80 4.800.477,59 0,00 -3.780.674,72 7.177.143,67
405.786.873,60 35.415.427,31 4.315.800,96 37.250,00 436.849.249,95
493.657.060,88 38.782.327,21 4.315.800,96 0,00 528.123.587,13
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.612.415,65 2.153.810,30 0,00 73.766.225,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.094.974,05 0,00 0,00 9.094.974,05
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
80.707.389,70 2.153.810,30 0,00 82.861.200,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.754.694,21 533.649,67 0,00 5.288.343,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 275.059.032,76 23.836.632,31 2.931.061,38 295.964.603,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.097.731,68 1.973.842,51 29.430,19 23.042.144,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
300.911.458,65 26.344.124,49 2.960.491,57 324.295.091,57
381.618.848,35 28.497.934,79 2.960.491,57 407.156.291,57
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR Tsd. EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.539.759,85 6.702
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
3. Geleistete Anzahlungen 2.873.377,33 461
8.413.137,18 7.163
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 3.374.412,00 3.241
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.999.193,71 88.750
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.003.409,00 6.727
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.177.143,67 6.157
112.554.158,38 104.875
120.967.295,56 112.038

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die M-net Telekommunikations GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der M-net Telekommunikations GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der M-net Telekommunikations GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 19. März 2024

PKF Fasselt
Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Hünger, Wirtschaftsprüfer

Gorges, Wirtschaftsprüfer

(Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Bilanzsumme 204.708.552,68 EUR; Jahresüberschuss 245.977,06 EUR) und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der M-net Telekommunikations GmbH, München.)

Bericht des Aufsichtsrats

der M-net Telekommunikations GmbH

München

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der M-net Telekommunikations GmbH zum 31.12.2023 wurden von der PKF Fasselt Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, ("PKF") geprüft. Diese wurde von den Gesellschaftern gewählt und vom Aufsichtsrat als Abschlussprüfer beauftragt. Der Abschlussprüfer PKF hat dem Jahresabschluss 2023 und dem zugehörigen Lagebericht einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers erhalten. Im Vorfeld der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats und während der Sitzung wurde den Aufsichtsratsmitgliedern gleichzeitig die Gelegenheit gegeben, Fragen an die Abschlussprüfer und an die Geschäftsführung zu richten.

In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 12.04.2024 berichtete der Abschlussprüfer über Schwerpunkte und wesentliche Ergebnisse der Prüfung, die auftragsgemäß auch das Kontroll- und Risikomanagementsystem (bezogen auf den Rechnungslegungsprozess) umfasste.

Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss 2023 geprüft und zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Jahresabschluss und der Bericht über die Lage der M-net Telekommunikations GmbH zum 31.12.2023 wurden gebilligt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 245.977,06 EUR auf neue Rechnung vorzutragen und auf eine Ausschüttung an die Gesellschafter zu verzichten. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung an.

Für das Geschäftsjahr 2024 empfiehlt der Aufsichtsrat eine erneute Bestellung der PKF Fasselt Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, als Abschlussprüfer. Die Bestellung erfolgt durch den Aufsichtsrat nach der Entscheidung über die Auswahl des Abschlussprüfers in der 82. Gesellschafterversammlung am 25.04.2024.

 

München, den 12.04.2024

Für den Aufsichtsrat

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender

Nachrichten & Medien

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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6 nahegelegene Organisationen

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