Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
OneVision Software AG
Ladehofstraße 50, 93049 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sacha-Vittorio Paolucci seit 26.8.2024 | Prokura |
Roland Schwingel seit 18.10.2018 | Prokura |
Maryam Ghoreichi-Hallberg seit 10.4.2018 | Prokura |
Sabine Trinczek seit 3.4.2013 | Prokura |
Johann Adalbert Stöger seit 3.4.2013 | Prokura |
Jens Langer seit 3.4.2013 | Prokura |
Ikedife Onyeka Uba Dr. Uzonwa seit 26.11.2003 | Prokura |
Hussein Khalil seit 26.11.2003 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OneVision Software AGRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der OneVision Software AG, Regensburg, ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gesellschaft wird unter der Nummer HRB 8015 beim Amtsgericht Regensburg geführt. Die Gesellschaft ist gemäß § 290 HGB grundsätzlich verpflichtet, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen und diesen nach §§ 316 ff. HGB prüfen zu lassen. Da der Konzern unter die größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB fällt, wurde kein Konzernabschluss nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr eingeschränkten Vergleichbarkeit Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Transferpreise für den Leistungsaustausch mit verbundenen Unternehmen angepasst. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist insoweit eingeschränkt. Die neue Verrechnungspreissystematik gilt rückwirkend ab dem 01.01.2022 wodurch die Korrektur für das Geschäftsjahr 2022 im handelsrechtlichen Abschluss des Jahres 2023 berücksichtigt wurde. Hierdurch kam es im Geschäftsjahr zu Anpassungen der Umsatzerlöse für 2023 in Höhe von TEUR -561 sowie eine Korrektur für 2022 in Höhe von TEUR 716 (periodenfremder Aufwand). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände (Programme) werden zu anteiligen. Herstellungskosten aktiviert und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Aufgrund der Aktivierung der selbsterstellten Software ist die Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB zu beachten. Der für die Ausschüttung gesperrte Betrag beträgt zum 31.12.2023 TEUR 2.329. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Es wird nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wird nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 - 13 Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen bewertet. Erkennbare Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand, das Guthaben bei Kreditinstituten sowie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen wurden die das Geschäftsjahr sowie die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Devisenkurs am Buchungstag oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, Fremdwährungsverpflichtungen mit dem Devisenkurs am Buchungstag oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als passivisch auszuweisender Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie einen Ertrag in nachfolgenden Geschäftsjahren darstellen. Dies ist regelmäßig bei der Abgrenzung von Wartungsverträgen der Fall. III. Angaben zu bestimmten Bilanzpositionen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagespiegel am Ende dieses Anhangs. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres stimmen mit den Zugängen zu den kumulierten Abschreibungen überein. In 2023 wurden weitere selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Betrag von TEUR 2.139 in Forschungs- und Entwicklungskosten investiert. Davon wurden TEUR 1.891 für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
* Die Jahresabschlüsse der Unternehmen
befinden sich derzeit noch im Entwurf und sind daher noch
nicht festgestellt.
Die Umrechnungskurse zum 31. Dezember 2023 betrugen:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen TEUR 170 (Vj. TEUR 12) haben TEUR 12 (Vj. TEUR 12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. TEUR 158 sind Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung für VZ 2023. Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, den Anteilen an verbundenen Unternehmen, den Ausleihungen und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie den Rückstellungen. Insgesamt ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag. Eine Aktivierung von latenten Steuern unterbleibt aufgrund der Nutzung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die Steuersätze betragen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 15% und 5,5%. Für die Gewerbesteuer wurde ein Hebesatz von 425% bzw. 460% auf den Gewerbesteuermessbetrag von 3,5% angewendet. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 2.200. Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 2.200.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Die Kapitalrücklagen der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 13.559. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 242 (Vj. 65), der Urlaubsrückstellung in Höhe von TEUR 303 (Vj. TEUR 301), der Rückstellung für Erfolgsbeteiligung in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR 135) sowie der Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 65). Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):
Angaben zur GuV Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 50 (Vj. TEUR 132) sowie periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR 25) und Erträge aus der Weiterverrechnung von Leistungen an verbundene Unternehmen (TEUR 66; Vj. TEUR 58). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 228 (Vj. TEUR 23) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 718 (Vj. TEUR 62) enthalten, wovon 716 TEUR aus Gutschriften COGS/Ausgleichszahlungen für das WJ 2022 an die Tochtergesellschaften des Unternehmens im Rahmen der Anpassung des Transferpreissystems stammen. Von den Zinserträgen entfallen insgesamt TEUR 0,6 (Vj. TEUR 0,2) auf die Abzinsung von Rückstellungen. Ertrags- oder Aufwandsposten von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (§ 285 Nr. 31 HGB): Im Berichtsjahr erfolgte eine Abschreibung auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 102. Hintergrund dieser außergewöhnlichen Risikovorsorge ist die aktuelle Einschätzung, dass diese Forderungen von den Tochterunternehmen nicht in einem absehbaren Zeitraum zurückgeführt werden können. IV.Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Für 2023 wurde gegenüber der Tochtergesellschaft OneVision Software (UK) Ltd. ein sog. "Letter of continuing support" abgegeben. Danach wird die OneVision Software AG Forderungen gegenüber der Tochtergesellschaft nicht oder nur insoweit einfordern, als die Tochtergesellschaft finanziell in der Lage ist, diese zu erfüllen. Gegenüber der OneVision Software (Latin-America) Ltda. und gegenüber der OneVision Software (Asia Pacific) Pte. Ltd. wurde zudem die Zusage erteilt, dass die OneVision Software AG diese Tochtergesellschaften mit allen Maßnahmen unterstützen wird, so dass diese ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten und ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen können. Weiterhin hat die OneVision Software AG gegenüber der OneVision, Inc. einen "Parent Support Letter" abgegeben. Danach erklärt die OneVision Software AG gegenüber dem Abschlussprüfer der OneVision, Inc. ihre Absicht, die Gesellschaft mit allen Maßnahmen zu unterstützen, die notwendig sind, um ihren Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer ohne Vorstand betrug im Jahr 2023 (Vj. 59):
Überdies beschäftigte die OneVision Software AG durchschnittlich 3 zu ihrer Berufsausbildung beschäftigte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, im Wesentlichen für Mieten, Leasingfahrzeuge und Büroeinrichtung betragen zum Bilanzstichtag TEUR 2.477 (Vj. TEUR 845). Davon haben TEUR 534 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 1.943 eine Laufzeit von 1 - 5 Jahren. Organe der Gesellschaft Vorstand: Herr Hussein Khalil, geschäftsführendes Vorstandsmitglied Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat: Herr Michael Abels (Vorsitzender), Rechtsanwalt, Köln Herr Dr. Thomas Jansen (stellvertretender Vorsitzender), Rechtsanwalt, München Herr Paul Venokur, Public Accountant, New York, USA (bis 16.11.2023) Herr Dieter Heidemann, Wirtschaftsprüfer, München (ab 16.11.2023) Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 28 (Vj. TEUR 28). Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft nimmt die größenabhängige Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Vorgänge von besonderer Bedeutung Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres ist nicht zu berichten. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Regensburg, den 12.09.2024 OneVision Software AG Der Vorstand Hussein Khalil Anlagespiegel 2023
* Abschreibungen des Geschäftsjahres
Lagebericht zum 31.12.20231. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3. Chancen- und Risikobericht 4. Prognosebericht 5. Erklärung des Vorstands zu den Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 1 Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1 Geschäftsmodell Die OneVision Software AG ist ein internationaler Software-Anbieter für innovative Software-Lösungen für die Druckindustrie. Seit mehr als 25 Jahren entwickelt die Unternehmung kosteneffiziente Software für die Automatisierung von Produktionsabläufen in der Druck-, Verlags- und Medienindustrie. Das Unternehmen gehört mit seinen Produkten und Lösungen zu den Weltmarktführern der Branche. Die OneVision Software AG investiert kontinuierlich in die Optimierung bestehender Lösungen, Erweiterung der Funktionalität und in die Entwicklung innovativer Produkte für neue Kundensegmente. Das Produktportfolio reicht inzwischen von Tools zur Optimierung der Druckprozesse, intelligentem Farbmanagement, KI-basierter, automatischer Bildbearbeitung über die materialsparende Platzierung von Objekten auf Druckbögen und Berechnung von Schnittlinien für lasergetriebene Schneidemaschinen, Steuerung von Maschinen in der Endverarbeitung bis hin zum kompletten Produktionsprozess für kleinste Auflagen von Büchern. Zum Kundenstamm der OneVision Software AG gehören namhafte, auch internationale, in ihrer jeweiligen Branche führende, Unternehmen aus der Zeitungs-, Magazin- und Buchverlagsindustrie, der Medien- und Industriedruckerei, der Großformatdruckerei, der Pharmaindustrie und der Automobilindustrie. Darüber hinaus greifen auch Universitäten sowie öffentliche Verwaltungen auf die Kompetenz von OneVision zurück und schätzen die Vorteile, die ihnen aus dem Einsatz der Software-Lösungen in ihrer Produktionsumgebung entstehen, nämlich Zeitersparnis, Kostenreduktion und Qualitätssteigerung. Die Produkte der OneVision Software AG entsprechen dem höchsten Qualitätsanspruch ihrer Kunden. Es bestehen folgende Tochtergesellschaften: OneVision, Inc., Woburn, MA, USA OneVision Software (UK) Ltd., Coventry, Großbritannien OneVision Software (France) SARL, Levallois-Perret, Frankreich OneVision Servicos de Software (Latin America) Ltda., Säo Paulo, Brasilien OneVision Software (Asia Pacific) Pte. Ltd., Singapur OneVision Software India Pvt. Ltd., Gurugram, Haryana, Indien 1.2 Rahmenbedingungen Viele Länder der Welt erlebten, während des pandemiebedingten, globalen Lockdowns in den Jahren 2020-21 einen starken Rückgang der Wirtschaftsaktivität. Die Hoffnung auf eine graduelle Verbesserung der Konjunktur wurde mit dem Ausbruch geopolitischer Konflikte (Start des Ukrainekriegs) und den daraus resultierenden, anhaltenden Unterbrechungen der Lieferketten bereits zu Beginn des Jahres 2022 zerstört. Die Unsicherheit über die Wirtschaftsentwicklung zog sich auch bis ins Jahr 2023 durch. 1 Das Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) stagnierte nahezu bei ca. 3,3% Wachstum in 2023 gegenüber 3.5% in 2022 2. Die Liste der Länder mit dem größten BIP im Jahr 2023 wurde angeführt von den USA, die ein BIP von ca.27,36 Billionen US-Dollar erzielten. Gefolgt von der Volksrepublik China, die mit 17,66 Billionen US-Dollar den zweiten Platz belegten. Mit rund 4,46 Billionen US-Dollar erreichte Deutschland in 2023 das dritthöchste BIP der Welt und das höchste BIP innerhalb Europas und der Europäischen Union. 3 Die Politisierung der Gas-Knappheit seitens Russlands führte zu einer enormen Belastung der Energiemärkte und -Preise. In den Industriestaaten stieg die Inflationsrate im Jahr 2023 um rund 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 4 Insbesondere die Papierindustrie war mit ihrer hohen Energieintensität direkt von den gestiegenen Preisen betroffen und gab diese Kosten über die Papierpreise an die Druckindustrie weiter. 5
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https://www.ifo.de/fakten/2024-01-23/economic-experts-survey-wirtschaftsexperten-erwarten-wachstum-weltweit
Damit steigt der Druck auf die Unternehmungen in der Druckindustrie, ihre Kosten zu senken evtl. durch Automatisierung der Produktionsprozesse. Analog zur Entwicklung der globalen Konjunktur stieg der Geschäftslagenindex der deutschen Druckindustrie zu Beginn des Jahres 2023 zunächst von ca. 90 Punkten auf rund 100 im Februar 2023, fiel dann aber stetig, bis auf ca. 82 Punkte zum Jahresende. Der vom Bundesverband Druck und Medien berechnete Geschäftsklimaindex verzeichnete im Laufe des Jahres 2023 ebenfalls einen Rückgang. 6 Eine entsprechende Entwicklung war in der globalen Druckindustrie zu beobachten. Die Zurückhaltung bei den Geschäftsaktivitäten auf dem Druckmarkt in 2023 lag im Wesentlichen darin begründet, dass die Markteilnehmer die gestiegenen Einstandspreise nicht im vollen Umfang an Ihre Kunden weitergegeben und somit mit niedrigen Gewinnmargen und entsprechend niedriger Liquidität zu kämpfen haben. Darüber hinaus war in der zweiten Jahreshälfte 2023 in der Druckindustrie eine abwartende Haltung im Hinblick auf Investitionsentscheidungen unter den Marktteilnehmern spürbar. Dies lag nicht zuletzt an der bevorstehenden DRUPA 2024, die weltweit größte Fachmesse der Druckindustrie, die jeweils alle vier Jahre stattfindet. 1.3 Geschäftsverlauf Während der Pandemie hatten zahlreiche Unternehmen ihre Investitionsvorhaben verschoben, dadurch entstand ein gewisser Investitionsrückstau. Nach Aufhebung der pandemiebedingten Beschränkungen war in 2022 die Bereitschaft vorhanden, Industriemessen zu besuchen, Informationen zu sammeln und verschobene Investitionen nachzuholen. Die OneVision Software AG hatte wieder die Möglichkeit, ihre neuesten Entwicklungen der Öffentlichkeit vorzustellen und konnte an der gestiegenen Nachfrage partizipieren. Während die OneVision Software AG in 2022 einen Umsatzanstieg von 13,5% zu verzeichnen hatte, fiel der Umsatz im Jahr 2023 um 4,6%, nach Berücksichtigung der Änderung der konzerninternen Transferpreismethode sank der Umsatz insgesamt um 12,8% von TEUR 6.832 in 2022 auf TEUR 5.957 in 2023, davon sind TEUR 561 auf die Korrektur der konzerninternen Transferpreise in 2023 zurückzuführen. Die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen der OneVision Software AG in die Entwicklung eines leistungsfähigen Produktportfolio für neue Industriezweige bzw. Marktsegmente begannen Früchte zu tragen. Der Umsatz mit Neulizenzen entstand im Wesentlichen aus der Nachfrage nach Softwarelösungen zur Automatisierung der Produktionsabläufe neuer Kunden in neuen Marksegmenten der Druckindustrie.
6
https://www.bvdm-online.de/druckindustrie/wirtschaftliche-lage/konjunkturtelegramm/
Der Personalbestand der OneVision Software AG besteht aus durchschnittlich 55 (Vorjahr: 59) Mitarbeitern. Aufgrund der schwierigen Situation am Arbeitsmarkt (Vollbeschäftigung bei qualifiziertem IT-Personal) hat die Unternehmensleitung diverse Maßnahmen ergriffen, um den bestehenden Personalbestand zu halten und zu erweitern. In 2023 wurden weitere selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Betrag von TEUR 2.139 (Vorjahr: TEUR 2.017) in Forschungs- und Entwicklungskosten investiert. Davon wurden TEUR 1.891 bzw. 88,4% (Vorjahr: TEUR 1.806 bzw. 89,5%) an Entwicklungskosten für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Die Kosten sind im Wesentlichen durch eigene Mitarbeiter, die an einer Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie an neuen Lösungen arbeiten, entstanden. Die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten betrugen im Berichtsjahr TEUR 1.367 (Vorjahr: TEUR 1.290). 2 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage der OneVision Software AG Der Umsatz der OneVision Software AG fiel gegenüber dem Vorjahr um 4,6%. Nach Berücksichtigung der Änderung der konzerninternen Transferpreismethode fiel der Umsatz insgesamt um 12,8% von TEUR 6.832 in 2022 auf TEUR 5.957 in 2023, davon sind TEUR 561 auf die Korrektur der konzerninternen Transferpreise in 2023 zurückzuführen. Die Erträge aus aktivierter Eigenleistung stiegen um TEUR 85. Sonstige betriebliche Erträge sanken um TEUR 183 (insbesondere aufgrund geringerer Erträge aus Währungsumrechnung), so dass der Rohertrag in 2023 um 12,8% von TEUR 8.645 auf TEUR 7.529 gesunken ist. Auch aufgrund der um 5,24% auf insgesamt TEUR 8.577 gestiegenen betrieblichen Aufwendungen (Vj. TEUR 8.149), verschlechterte sich das ordentliche Betriebsergebnis von TEUR 496 in 2022 auf TEUR -1.048 im Berichtsjahr. Trotz der um TEUR 730 reduzierten Steuern vom Einkommen und Ertrag, verschlechterte sich das Jahresergebnis nach Steuern von TEUR 73 in 2022 auf TEUR -707 in 2023. Die Umsatzrentabilität vor Steuern (Ergebnis vor Steuern / Umsatzerlöse) sank in 2023 um 24%-Punkte von 8,7% in 2022 auf -15,3% in 2023. 2.2 Vermögens- und Finanzlage der OneVision Software AG 2.2.1 Vermögenslage der OneVision Software AG Kurzfristiges Kapital: TEUR 3.935 (Vorjahr: TEUR 3.797) Mittel- und langfristiges Kapital: TEUR 6.427 (Vorjahr: TEUR 6.485) Ausgewählte Kennzahlen der Vermögenslage
Ausgewählte Kennzahlen der Kapitalstruktur
2.2.2 Finanzlage der OneVision Software AG Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode hat sich um TEUR -12 auf TEUR 78 verringert (Vorjahr: Verringerung um TEUR -97. Diese Veränderung setzt sich zusammen aus einem Netto Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 1.425 (Vorjahr: TEUR 1.987), Netto Cashflow aus der Investitionstätigkeit i.H.v. TEUR -1.834 (Vorjahr: TEUR -1.865) sowie einem Netto Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. TEUR 398 (Vorjahr: TEUR -219). Dabei war das Unternehmen im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und auch in den kommenden 12 Monaten ist nach derzeitigem Kenntnisstand kein Liquiditätsengpass zu erwarten, wenn die Amun Finance GmbH bereit ist etwaige Engpässe durch weitere Darlehen zu überbrücken. Unter Verwendung der einfachen Definition von Working Capital ergibt sich folgendes Bild:
Weitere finanzielle Leistungsindikatoren Kennzahlen der Vermögensstruktur
3 Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagement-System Aufgabe des Risikomanagement-Systems ist die Identifizierung und Analyse, Bewertung und Steuerung sowie die Überwachung und das Controlling aller Risiken für die gesamte OneVision-Gruppe. Es versetzt den Vorstand und die Mitarbeiter in die Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Das Risikomanagement-System erfasst im Rahmen eines koordinierten und kontinuierlichen Prozesses alle Konzernunternehmen nebst den wesentlichen Unternehmensbereichen. Die Risikostrategie der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Risiken zu operationalisieren und aktiv zu steuern. Es ist nicht das Ziel, Risiken insgesamt zu vermeiden, sondern durch einen bewussten und kontinuierlichen Risikomanagement-Prozess eine optimale Risiko-Ertrags-Relation zu erreichen. Mit Hilfe von transparenten Systemen und Prozessen gewährleistet das Risikomanagement-System die Möglichkeit, Risiken frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder auch Chancen zu nutzen. Neue Risiken werden im Rahmen von regelmäßigen Risikoinventuren identifiziert und gegebenenfalls auch ad hoc von den Risikoverantwortlichen der OneVision-Gruppe gemeldet. Im Rahmen einer professionellen Risikoanalyse- und -bewertung werden die Risiken grundsätzlich nach Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten quantifiziert. In den Fällen, wo eine Quantifizierung nicht möglich ist, erfolgt eine qualitative Beschreibung der Risiken und eine fundierte Schätzung der Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten durch den jeweiligen Risikoverantwortlichen. Der Vorstand sowie die Risikoverantwortlichen der einzelnen Konzernunternehmen erhalten regelmäßig einen Bericht über die aktuellen wesentlichen Risiken. Bei außergewöhnlichen und außerplanmäßigen Veränderungen der Risikopositionen wird der Vorstand sofort in Kenntnis gesetzt. Weiterhin wird auch der Aufsichtsrat im Rahmen einer regelmäßigen und umfassenden Berichterstattung und bei besonderen Entwicklungen umgehend durch den Vorstand informiert. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Überwachung der Risiken und die Einhaltung der Richtlinien innerhalb der Unternehmensgruppe. 3.2 Chancen- und Risikolage im Berichtszeitraum Chancen ergeben sich aus der Weiterentwicklung bestehender Produkte und der Entwicklung von neuen Softwarelösungen entsprechend den Marktbedürfnissen, sowie aus der engen Kooperation mit Hardwareherstellen. Die gestiegenen Energiepreise und hohe Inflation führten unter anderem zu einer weltweiten Veränderung im Wettbewerbsumfeld. Daraus ergeben sich neue Chancen für die künftige Entwicklung der OneVision Software AG. Eine verlässliche Vorhersage für die Entwicklung der internationalen Märkte, wie auch der Wechselkurse zwischen den verschiedenen Leitwährungen (Euro, US-Dollar, britisches Pfund, etc.) ist nach wie vor extrem schwierig bzw. fast unmöglich. Es bestehen weiterhin Währungsrisiken, die im Wesentlichen auf das Euro-Dollar-Verhältnis zurückzuführen sind. Eine systematische Kurssicherung ist, wirtschaftlich wegen der noch fehlenden kritischen Masse der Unternehmung, jedoch nicht zu rechtfertigen. Sollten sich die Wechselkurse positiv entwickeln, können sich daraus auch Chancen für das Unternehmen ergeben. Ergänzend ist anzumerken, dass unserer Planung für 2024 Wechselkursannahmen von durchschnittlich USD 1,10 EUR zugrunde gelegt wurden. In der Industrie verschärft sich der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte. Wie auch bei anderen Unternehmen hängt unser künftiger Erfolg teilweise davon ab, dass die Unternehmung weiterhin in der Lage ist, qualifizierte Fach- und Führungskräfte dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Dies sollte der Unternehmung nicht nur ermöglichen, ihre Innovationsfähigkeit entscheidend zu untermauern, sondern auch ihre Marktstellung erfolgreich zu behaupten und auszubauen. Fach- und Führungskräfte aus anderen Industriezweigen zu gewinnen, gestaltet sich schwierig. Wie auch in den vergangenen Jahren plant die Gesellschaft auch für 2024 ihre Verbindlichkeiten zurückzuführen. Sollte die Weiterentwicklung und Vermarktung der Produkte allerdings nicht wie geplant verlaufen, könnte sich daraus neuer Liquiditätsbedarf ergeben, der z.B. durch eine externe Finanzierung bereitgestellt werden könnte. Die Liquiditätssteuerung bleibt weiterhin ein wesentlicher Teil der Managementaktivitäten. Die möglichen Auswirkungen auf die Unternehmung werden im nachfolgenden Prognosebericht genauer beschrieben. Da der Eintritt der oben angesprochenen Risiken nicht auszuschließen ist, wurden für das Jahr 2024, wie auch in den Vorjahren, mehrere Budgetszenarien erstellt, um eine solide Basis zu schaffen, kurzfristig mit der konjunkturellen Entwicklung Schritt halten zu können. Die Gesellschaft verfügt über einen soliden Kundenstamm an Wartungsverträgen und hat bereits konkrete Maßnahmen im Gesamtkonzern ergriffen, um eine Verzögerung bei den Softwareneuverkäufen zu kompensieren sowie um die Solvenz und den Fortbestand der Unternehmung zu gewährleisten. 4 Prognosebericht Angesichts der anhaltenden geopolitischen und wirtschaftlichen Konflikte ist eine exakte Prognose über den Geschäftsverlauf in 2024 nur äußerst eingeschränkt möglich. Jedoch besteht für die Gesellschaft im Zusammenhang mit diesen Ereignissen keine direkte Unsicherheit und somit keine bedeutsamen Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit. In einer aktuellen Studie des Marktforschungsspezialisten Smithers prognostizieren die Analysten, dass die globale Druckindustrie in den nächsten fünf Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von mehr als 2,1 % wachsen wird, nach einer CAGR von 1,1 % in den vergangenen fünf Jahren. Insgesamt beläuft sich der Gesamtumsatz der Druckbranche im Jahr 2023 auf mehr als 837 Milliarden Euro. 7 Insbesondere der Digitaldruck wächst weiterhin rasant und soll einer 10-Jahres-Prognose zufolge bis 2027 um 5,7 % von 122,9 Millarden US-Dollar auf 189,8 Milliarden US-Dollar anwachsen 8 Um die Herausforderung, der voraussichtlich anhaltenden Teuerungsraten im Bereich der Energie und Rohstoffpreise, zu begegnen und die Produktionskosten zu senken, sind die Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen eines der wichtigsten Themen für die Druckbranche in den kommenden Jahren. Darüber hinaus wird der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in vielen Ländern zu einer wachsenden Herausforderung auch für die Druckindustrie. 9 Angesichts dieser voraussichtlichen Entwicklungen geht die Gesellschaft für das Jahr 2024 von einem Umsatzwachstum im niedrigeren zweistelligen Bereich aus und rechnet mit einem mindestens ausgeglichenen ordentlichen Betriebsergebnis. Aufgrund anstehender Investitionen in Marketing (DRUPA 2024), sowie den geplanten Umzug in neue Betriebsräume ist mit höheren Ausgaben zu rechnen. Etwaige Liquidität wird bei Bedarf durch externe Finanzierung durch die Amun Finance GmbH getragen. In den ausländischen Tochtergesellschaften wird von einer heterogenen Entwicklung ausgegangen. In der Region Europa und in den USA rechnet das Unternehmen mit einem moderaten Wachstum, in den anderen Märkten ist insgesamt mit einer Stagnation der Umsätze auf Vorjahresniveau zu rechnen. Im Zuge dessen kann auch auf Ebene des Gesamtkonzerns, auf Basis der aktuellen Planung für das Geschäftsjahr 2024, eine leicht angespannte, aber ausreichende Liquiditätssituation erwartet werden. Es ist mit einem nahezu ausgeglichenen ordentlichen Betriebsergebnis auf Konzernebene zu rechnen. Das Management wird die allgemeine Wirtschaftslage mit Vorsicht weiter beobachten und gegebenenfalls mit geeigneten Maßnahmen auf die jeweiligen Gegebenheiten reagieren. 5 Erklärung des Vorstands zu den Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Alle Rechtsgeschäfte zwischen der OneVision Software AG und der OneVision, Inc., der OneVision Software (UK) Ltd., der OneVision Software (France) SARL, der OneVision Servicos de Software (Latin America) Ltda., der OneVision Software (Asia Pacific) Pte. Ltd., der OneVision Software India Pvt. Ltd. sowie der Cheops Technologies Private Limited, Singapur und der Amun Finance GmbH, Siegsdorf wurden wie unter fremden Dritten abgeschlossen. Die OneVision Software AG hat nach den Umständen, die bei Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, bei den Rechtsgeschäften eine angemessene Gegenleistung erhalten.
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https://www.smithers.com/services/market-reports/printing/the-future-of-digital-vs-offset-printing-to-2027
Regensburg, den 12.09.2024 OneVision Software AG Hussein Khalil, Vorstand Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2023 vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über den Geschäftsverlauf, die Lage des Unternehmens und die wesentlichen Investitionsvorhaben unterrichtet worden. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung überwacht und wichtige Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand besprochen, insbesondere solche, die auf Grund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrates unterliegen. Der Aufsichtsrat hat intensiv mit dem Vorstand kommuniziert und ihn beratend unterstützt. Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat drei Aufsichtsratssitzungen abgehalten. Alle Mitglieder des Aufsichtsrates haben sich darüber hinaus in Einzelgesprächen laufend vom Vorstand unterrichten lassen. Der Jahresabschluss der OneVision Software AG zum 31. Dezember 2023 ist von der O&R Oppenhoff & Rädler AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und die Prüfungsberichte sind dem Aufsichtsrat vorgelegt und erläutert worden. Er hat von dem Prüfungsbericht für die OneVision Software AG zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss in seiner Sitzung vom 20. September 2024 in Anwesenheit des von der Hauptversammlung gewählten Wirtschaftsprüfers gebilligt und festgestellt. Der Vorstand und alle Mitarbeiter haben auch im vergangenen Jahr durch ihr großes Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit zum Fortschritt und Erfolg der Gesellschaft beigetragen. Der Aufsichtsrat spricht dafür seinen Dank und seine Anerkennung aus und wünscht weiterhin viel Erfolg für die Umsetzung der weiteren Unternehmensziele.
Regensburg, den 18. Dezember 2024 Michael Abels, Aufsichtsratsvorsitzender Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenle-gungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebe-richt wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OneVision Software AG, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OneVision Software AG, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OneVision Software AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 13.09.2024 O&R
Oppenhoff & Rädler AG
Dr. Mittermaier, Wirtschaftsprüfer Meußer, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung der Firma OneVision Software AG, RegensburgDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 20.09.2024 festgestellt. Die Hauptversammlung hat beschlossen, dass der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 707.429,47 auf neue Rechnung vorgetragen wird. |
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