WATR Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
John Thalmann seit 18.11.2024 | Prokura |
Frank Bakker seit 18.11.2024 | Prokura |
Steffen Saur seit 8.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH)Bad BentheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH)1.Grundlage des Konzerns Seit Gründung des Unternehmens Koop im Jahr 1969 hat sich die WATR Group (vormals: Koop Group) zu einem führenden Anbieter von Wasserhaltungsdienstleistungen in Deutschland und den Niederlanden entwickelt. Das Leistungsspektrum reicht von Dewatering Services mit der Projektplanung und Ausführung von Großprojekten und Aufträgen im Niederlassungsgeschäft bis hin zu Additional Services, welche Dienstleistungen zur Grundwasseraufbereitung und -reinigung, die Installationen von spezifischen Umpumpanlagen sowie die Produktion und Verkauf und Vermietung von hochwertigen Bodensicherungsprodukten aus unterschiedlichen Materialien, welche insbesondere zur Absicherung von schwerem Gerät in unerschlossenen oder unwägbaren Gelände ihre Anwendung finden, umfassen. Die WATR Group bietet ihren Kunden fachkundige Dienstleistungen und langjährige Erfahrungen von derzeit insgesamt 11 Standorten in Deutschland und den Niederlanden aus an - jederzeit mit kompetentem Personal und vor Ort-Service. Der Konzern umfasst zum Bilanzstichtag die folgenden Unternehmen:
Mit dem Ziel, die nächsten Wachstumsschritte der WATR Group zu unterstützen, übernahm Borromin Capital Fund IV SCS, SICAV-RAIF, im Jahr 2019 die damalige Koop Gruppe von der Koop Watermanagement Holding B.V. sowie die Ko-Mats Gesellschaften und hat sie unter dem Dach der WATR Germany GmbH vereint. Eine weitere strategische Ergänzung der Additional Services der Unternehmensgruppe wurde im Jahr 2021 mit der Übernahme der Buitenkamp B.V. mit Sitz in den Niederlanden umgesetzt. Mit den Akquisitionen der Walter Clausen GmbH im April 2023 und der BC-Envirotec GmbH im Oktober 2023 setzt die WATR Group ihre erfolgreiche Expansionsstrategie fort, und erweitert damit ihre Geschäftsaktivitäten im norddeutschen Markt für Entwässerungsdienstleistungen und im Marktsegment für Wasseraufbereitungslösungen. 2.Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gruppe konnte ihren Erfolg in den Bereichen Entwässerungsdienstleistungen sowie im Geschäft der Zusatzdienstleistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt weiter deutlich ausbauen. Einerseits hat die WATR Group mit der Übernahme der Walter Clausen GmbH und der BC-Envirotec GmbH ihre Marktpositionen in beiden Segmenten gestärkt. Beide Unternehmen haben sich in ihrer jeweils langjährigen Unternehmensgeschichte zu namhaften Anbietern in der Wasserhaltung und -aufbereitung entwickelt. Andererseits profitierte die WATR Group im Jahr 2023 von einer hohen Investitionsneigung im Ausbau und in der Modernisierung der Energieinfrastruktur in Deutschland. Insbesondere der Ausbau des Gasleitungsnetzes und der Bau neuer unterirdischer Stromtrassen in Deutschland ist ein wesentlicher Treiber im Bereich der Wasserhaltung und -aufbereitung als auch im Segment der Bodensicherungsprodukte. Hier konnte die Gruppe aufgrund einer guten Auslastung von Mitarbeitern und Wasserhaltungsequipment (insbesondere Bohr-, Fräs- und Drainagemaschinen und Pumpen sowie Wasseraufbereitungssystem) gute Ergebnisse, welche die budgetierten Erwartungen im Geschäftsjahr 2023 übertrafen, erzielen. Gleiches gilt für den Verkauf und die Vermietung von Bodensicherungsprodukten, bei dem das Angebot der WATR Group auf eine breite Nachfrage stößt. Der Konzern steuert sein Geschäft im Wesentlichen über die Leistungsindikatoren Umsatz, Rohergebnismarge, normalisiertes EBITDA (um Sondereffekte bereinigtes EBITDA) und Liquidität. Ein wesentliches Element der wirtschaftlichen Entwicklung der WATR Group bildet die Materialauslastungs- und Personalstrategie. Eine intelligente Materialeinsatzplanung des Pumpen- und Equipment Bestandes entlang der verschiedenen Niederlassungen sowie die Gewinnung, Entwicklung und langfristige Bindung von qualifizierten und motivierten Mitarbeitern bilden die Basis für die erfolgreiche Umsetzung von zeitkritischen Dienstleistungen. Um die Qualitätsstandards auch nach außen zu dokumentieren und den hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen unserer Kunden vollumfänglich gerecht zu werden, sind Dienstleistungen im Bereich der Wasseraufbereitung und Produkte im Bereich der Bodensicherung durch unabhängige Zertifizierungsgesellschaften (z.B. ISO- Qualitätsnormierung, CCA-Arbeitssicherheitszertifizierung, FSCA/ PEFC Zertifizierung von Rohstoffe) zertifiziert. Ertragslage Aufgrund einer deutlich erhöhten Nachfrage nach Entwässerungsdienstleistungen und Bodensicherungsprodukten hat die Gruppe im Geschäftsjahr die Gesamtleistung auf TEUR 75.092 gesteigert. Die Umsatzerlöse verteilen sich dabei wie folgt:
Auf die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Akquisitionen entfallen Umsatzerlöse für Wasserhaltungsdienstleistungen auf die Walter Clausen GmbH in Höhe von TEUR 5.740 und auf die BC-Envirotec GmbH in Höhe von TEUR 822. Das organische Umsatzwachstum konnte im Geschäftsjahr um 46,5 Prozent gesteigert werden. Dies führte zu einem Rohertrag (Gesamtleistung ./. Materialaufwand) von TEUR 47.061 (Vorjahr: TEUR 31.766) bzw. einer Rohertragsmarge von 63,1 Prozent (Vorjahr: 68,1 Prozent) und einem EBITDA (vor Bereinigung von Sondereffekten) von TEUR 17.210 (Vorjahr: TEUR 9.891). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus deutlich höheren Umsätzen in den Geschäftsbereichen Entwässerungsdienstleistungen und Bodensicherungsprodukten, wobei auch die im Geschäftsjahr getätigten Akquisitionen von Walter Clausen GmbH und BC- Envirotec GmbH zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Darüber hinaus wurde das EBITDA durch eine Reihe von Sondereffekten negativ beeinflusst, wobei der höchste Sondereffekt transaktionsbezogene Beratungsaufwendungen (+TEUR 329) waren. Darüber hinaus wirkten sich Personalaufwendungen (+TEUR 206) und sonstige Aufwendungen (+TEUR 233) aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 944 (Vorjahr: TEUR 775) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen und aus der Herabsetzung von Forderungsberichtigungen. Der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 4.553 im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem durch Zugänge zum Konsolidierungskreis (TEUR 2.125) und einem Zuwachs an Beschäftigten in der WATR Group zurückzuführen. Das um die Sondereffekte normalisierte EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 17.978 (Vorjahr: TEUR 10.724). Das normalisierte EBITDA wird auf Basis des nach Handelsgesetzbuch ermittelten EBITDA berechnet, wobei die Sondereffekte hinzugerechnet werden. Das Jahresergebnis von TEUR 1.932 (Vorjahr: TEUR -586) wird wesentlich beeinflusst durch Abschreibungen auf Firmenwerte und stillen Reserven in Höhe von TEUR 5.086 (Vorjahr: TEUR 3.962). Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Ertragslage positiv. Der prognostizierte Anstieg von Umsatz, Rohertrag und normalisiertem EBITDA wurde übertroffen. Vermögenslage Die Erweiterung des Konsolidierungskreises beeinflusst die Vermögenslage wie folgt:
Immaterielle Vermögensgegenstände betreffen insbesondere einen Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 28.371; Vorjahr: TEUR 21.979) als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Das Sachanlagevermögen setzt sich im Wesentlichen aus Liegenschaften in Wiefelstede/DE, Quickborn/DE und Schoonebeek/NL, dem Equipment für Wasserhaltung (vor allem Pumpen) und Wasseraufbereitung zusammen. Unter den Vorräten werden Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 6.150; Vorjahr: TEUR 3.318), hauptsächlich Verbrauchmaterial für die Produktion von Bodensicherungsprodukten und für die Wasserhaltung sowie fertige Erzeugnisse (TEUR 855; Vorjahr: TEUR 826), im Wesentlichen zum Verkauf bestimmte Bodensicherungsprodukte, und unfertige Erzeugnisse und Leistungen (TEUR 2.463; Vorjahr: TEUR 2.059) aufgeführt. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.629 (Vorjahr: TEUR 5.293), diese liegen unter der geplanten Liquidität, da unter anderem zusätzliche Investitionen in Anlagevermögen und Working Capital erfolgten. Das Eigenkapital (TEUR 10.014; Vorjahr: TEUR 5.111) besteht im Wesentlichen aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 25; Vorjahr: TEUR 25), Kapitalrücklagen (TEUR 13.158; Vorjahr: TEUR 10.188) und Verlustvorträgen (TEUR -5.102; Vorjahr: TEUR -4.516). Der Konzernjahresüberschuss beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 1.932 (Vorjahr: Konzernjahresfehlbetrag TEUR -586). Im Bereich der Verbindlichkeiten (TEUR 63.752; Vorjahr: TEUR 46.772) werden insbesondere Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Transaktionsfinanzierungen (TEUR 28.133; Vorjahr: TEUR 22.500) sowie gegenüber dem unmittelbaren Mehrheitsgesellschafter (TEUR 26.520; Vorjahr: TEUR 20.309) ausgewiesen. Weiterhin bestanden zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.852; Vorjahr: TEUR 2.742) sowie weitere sonstige Verbindlichkeiten, im Wesentlichen Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten. Zudem enthält die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 passive latente Steuern (TEUR 535; Vorjahr: TEUR 427), die im Wesentlichen im Rahmen der Aufdeckung stiller Reserven entstanden sind. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 13.169 (Vorjahr: TEUR 5.909). Weiterhin ergibt sich ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -22.279 (Vorjahr: TEUR -4.389), der im Wesentlichen Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von TEUR -16.791 sowie Investitionen in Technische Anlagen und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 7.548 (Vorjahr: TEUR -2.392) beinhaltet im Wesentlichen zur Akquisitionsfinanzierung Zuführungen von Gesellschaftermitteln und die Aufnahme von langfristigen Finanzkrediten in Höhe von TEUR 15.971, sowie gezahlte Zinsen und Tilgungen für aufgenommene Kreditverbindlichkeiten in Höhe von TEUR -4.427 (Vorjahr: TEUR -2.392). Der Finanzmittelfonds des WATR Konzerns konnte im Geschäftsjahr auf TEUR 7.629 (Vorjahr: TEUR 5.293) gesteigert werden. Als wesentliche Finanzierungsmaßnahme ist die Finanzierung der WATR Group im Rahmen des Erwerbs der operativen Gesellschaften in Deutschland und in den Niederlanden zu benennen. Diese besteht aus vier Tilgungskrediten von Kreditinstituten in Höhe von insgesamt TEUR 37.000 und einer Betriebsmittelinie in Höhe von TEUR 3.000 (nutzbar als Kontokorrentkredit, Geldmarktkredit oder als Avalkredit). Mit den finanzierenden Banken wurde die Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen (Financial Covenants) vereinbart, die stets eingehalten wurden. Weiterhin bestehen mittelbare Gesellschafterdarlehen, welche sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 26.520 (Vorjahr: TEUR 20.309) inklusive Zinsen belaufen. Die Darlehen der Kreditinstitute sind in Höhe von insgesamt TEUR 37.000 zu unterschiedlichen Rückzahlungsterminen fällig. Die nächste Fälligkeit eines Tilgungskredits ist am 30. September 2024. Die Konditionen, zu denen der Kreditvertrag zur Gruppenfinanzierung abgeschlossen wurde, entsprechen aktuellen marktüblichen Konditionen. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung erfolgreich verlaufen. Das Umsatz- und Ergebnisniveau konnte, auch vor Eliminierung der o.g. Sondereffekte, weiter ausgebaut werden. Die Geschäftsführung dankt ihren Mitarbeitern für ihren Einsatz, die Unternehmensziele im abgelaufenen Geschäftsjahr erreicht zu haben. Prognose, Chancen- und Risikobericht Risiko management Als operative Obergesellschaft steuert die WATR Germany GmbH das Risikomanagementsystem der gesamten Unternehmensgruppe. Hierzu gehören ein laufendes, sowohl wöchentliche als auch monatliches Berichts- und Controllingsystem zur Kontrolle der betrieblichen und finanziellen Kennzahlen, ein umfassendes Versicherungspaket sowie eine umfängliche Sicherung der betrieblichen Vermögensgegenstände. Im Rahmen des Risikomanagements wird das Management systematisch zu ihrer Risikoeinschätzung befragt. Neben 4-wöchigen Geschäftsführungssitzungen werden potenzielle projektbezogene Risiken auf wöchentlicher Basis im erweiterten Management besprochen. Die grundsätzliche Einschätzung der Risiken für die WATR Group hat sich auch mit Blick auf das Jahr 2024 im Vergleich zur Vergangenheit nicht wesentlich verändert. Darüber hinaus erwartet die Geschäftsführung eine steigende Nachfrage nach Entwässerungsdienstleistungen aufgrund erheblicher Energiewende-Investitionen bis zum Jahre 2030. Risiken Nachstehend aufgeführte potenzielle Risiken für die Gruppe werden von der Geschäftsführung besondere Bedeutung beigemessen:
Chancen Folgende Chancen für die Gruppe werden von der Geschäftsführung festgehalten:
Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsführung wird regelmäßig über die Risiko- und Chancensituation der Unternehmensgruppe informiert. Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken einzeln und ihrer Gesamtheit derzeit keine Bestandsgefährdung für die Unternehmensgruppe darstellen. Grundlegende Änderungen der Risiken- und Chancenlage erwartet das Management nicht. Prognosebericht Die Planung der Unternehmensgruppe wurde vorwiegend aus Erfahrungswerten des erweiterten Managementteams und vorliegenden, signifikanten Auftragseingängen, verbunden mit Szenarien über die wirtschaftliche Entwicklung, abgeleitet. Insbesondere die Ermittlung der geplanten Umsatzerlöse je Konzerngesellschaft basiert auf Rahmendaten wie Auftragseingängen, aktuellen Vertragsständen und Projektlaufzeiten. Die aktuelle Planung sieht für das Geschäftsjahr 2024 steigende Umsatzerlöse auf TEUR 81.994 sowie steigende operative Aufwendungen vor. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem leichten Anstieg der Rohergebnismarge geplant. Das Management prognostiziert einen Anstieg des normalisierten EBITDA auf TEUR 19.517. Darüber hinaus ist ein deutlicher Aufbau der Liquidität geplant. Als wesentliche Säule des Gruppenwachstums dienen signifikante Auftragseingänge im Bereich der Wasserhaltungsdienstleistungen für Großprojekte für das Niederlassungsgeschäft, als auch im Bereich der Bodensicherungsprodukte. Zudem wird der Konzern auch weiterhin Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung fortsetzen. Insgesamt gehen wir von einer weiterhin positiven Entwicklung der Unternehmensgruppe aus. Darüber hinaus werden keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft erwartet.
Bad Bentheim, 20. Juni 2024 WATR Germany GmbH R. J. Konink, Geschäftsführer Steffen Saur, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalentwicklung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023WATR Germany GmbHBad Bentheim
Konzerneigenkapitalentwicklung vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022WATR Germany GmbHBad Bentheim
Konzernkapitaflussrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023WATR Germany GmbHBad Bentheim
Konzernanlagenspiegel vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023WATR Germany GmbHBad Bentheim
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH) hat ihren Sitz in Bad Bentheim und ist im Handelsregister des Amtsgericht Osnabrück unter HRB 213963 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind. Der Konzernabschluss wurde für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 aufgestellt. Von den Erleichterungen nach § 293 HGB, keinen Konzernabschluss aufzustellen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Konzernanhang enthält diejenigen Angaben, die zur Erläuterung der in der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden gesetzlich vorgeschrieben sind. 2. Konsolidierungskreis und Angaben zum Beteiligungsbesitz Die WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH), Bad Bentheim, wurde in den Gruppenabschluss der WATR Group GmbH (vormals: Koop Group GmbH), Bad Bentheim, einbezogen. Die WATR Group GmbH (vormals: Koop Group GmbH), Bad Bentheim, stellt den Gruppenabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH) für den kleinsten Konsolidierungskreis ist beim Unternehmensregister erhältlich. In den Konzernabschluss der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH) werden die folgenden Tochtergesellschaften im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
Daneben gibt es keine weiteren assoziierten Unternehmen nach § 311 HGB, Unternehmen die nach § 310 HGB nur anteilsmäßig einzubeziehen wären oder Unternehmen, die aufgrund des Einbeziehungswahlrechts nach § 296 HGB nicht einbezogen wurden. Alle Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen weisen denselben Stichtag wie das Mutterunternehmen aus. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den Stichtag des Mutterunternehmens (31. Dezember 2023) aufgestellt. 3. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung wird bei Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Oktober 2019. Die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden aktiven und passiven Unterschiedsbeträge werden in der Bilanz unter der Position "Geschäfts- oder Firmenwert" ausgewiesen. Aus der Erstkonsolidierung der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH) und ihrer Tochterunternehmen resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 33.657, von denen TEUR 29.452 als Geschäftswert aktiviert wurden und abgeschrieben werden. Die Erstkonsolidierung der Buitenkamp B.V. erfolgte zum 1. Januar 2021. Aus der Erstkonsolidierung der Buitenkamp B.V. resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2.624, welcher als Geschäftswert aktiviert wurde und abgeschrieben wird. Die Erstkonsolidierungen der Walter Clausen GmbH und BC-Envirotec GmbH erfolgten zum 1. Januar 2023. Aus der Erstkonsolidierung der Walter Clausen GmbH resultiert ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 10.439. Des Weiteren resultiert aus der Erstkonsolidierung der BC-Envirotec GmbH ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 227. Im Rahmen der Kaufpreisallokation der Walter Clausen GmbH wurden stille Reserven auf Grund und Boden sowie Gebäude in Höhe von 1.954 TEUR ermittelt. Hierauf entfallen latente Steuern in Höhe von 341 TEUR. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit sind die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der beiden erstkonsolidierten Gesellschaften für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 als Anlage zum Konzernanhang beigefügt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden gem. § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB, auf Grund der Erfahrungswerte in der Branche, über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den dazugehörigen Aufwendungen erfolgsneutral verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Latente Steuern auf den Geschäftswert aus Kapitalkonsolidierung wurden entsprechend § 306 Satz 3 HGB nicht erfasst. Die Jahresabschlüsse des Mutterunternehmens wie auch aller konsolidierter Tochterunternehmen wurden in Euro aufgestellt. 4. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden grundsätzlich nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Weichen einbezogene Gesellschaften von den konzerneinheitlichen Grundsätzen ab, wurde gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB auf eine einheitliche Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden verzichtet, wenn die Auswirkungen keinen Einfluss auf die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses haben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils vermindert um planmäßige, soweit erforderlich auch außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Zum Umfang der Herstellungskosten verweisen wir auf die Ausführung zu den unfertigen und fertigen Erzeugnissen. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung wird linear abgeschrieben, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen von Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibung kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bei Anschaffungskosten bis EUR 800 sofort abgeschrieben. Für die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände wird eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren, und 10 Jahre für die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert, zugrunde gelegt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen für technische Anlagen und Maschinen und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 50 Jahren. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. In Fällen längerer Lagerdauer wurden entsprechende Abschläge vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese beinhalten Einzelkosten (Materialkosten, Fertigungskosten sowie Sonderkosten der Fertigung) sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zudem wurde das Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB in Anspruch genommen und angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile von Gemeinkosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale prozentuale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel in Form der Guthaben bei Kreditinstituten und des Kassenbestands werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend ihrer Laufzeit abgegrenzt. Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen in den Bilanzpositionen Sachanlagen, Vorräte und sonstige Rückstellungen sowie auf Verlustvorträge wurden latente Steuern gebildet. Weiterhin werden auf Konsolidierungsmaßnahmen latente Steuern gebildet. Aktive und passive latente Steuern wurden unsaldiert dargestellt. Latente Steuerabgrenzungen im Konzernabschluss sind mit länderspezifischen pauschalen Steuersätzen ermittelt. Die Steuersätze liegen zwischen 25,0 % und 33,5 %. Die Bewertung der latenten Steuern auf konsolidierungsbedingte Aufstockungen erfolgte zu einem durchschnittlichen Konzernsteuersatz von 26,8%. Die Posten des Eigenkapitals sind mit Nominalwerten bilanziert. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages passiviert. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Abzinsung kurzfristiger Rückstellungen wird nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen gegen Gesellschafter und bestehen aus sonstigen Vermögensgegenständen. Liquide Mittel Die Entwicklung der liquiden Mittel ist in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich aus Verlustvorträgen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 50). Eigenkapital Die Darstellung der Entwicklung des Konzerneigenkapitals zeigt der separat aufgestellte Eigenkapitalspiegel. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten zum größten Teil Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen sowie ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
In Klammer angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung der Geschäftsanteile an den Tochtergesellschaften, Verpfändung von Bankguthaben und Versicherungsansprüchen, Sicherungsübereignung von Anlage- und Vorratsvermögen sowie durch Globalzession von Forderungen gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit EUR 26,5 Mio. (Vorjahr: EUR 20,3 Mio.) nachrangige, mittelfristige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (mittelbarer Gesellschafter). Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 535 (Vorjahr: TEUR 427) beruhen wie im Vorjahr im Wesentlichen auf den aufgedeckten stillen Reserven im Anlage- und Vorratsvermögen im Rahmen der Erstkonsolidierungen. 6. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten:
Abschreibungen Darin enthalten sind Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte und stille Reserven in Höhe von TEUR 5.086 (Vorjahr: TEUR 3.962). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten enthält im Wesentlichen Aufwendungen aus Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Transaktionsfinanzierung sowie gegenüber dem unmittelbaren Mehrheitsgesellschafter und gegenüber der ehemaligen Eigentümerfamilie. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen Ertragssteuern des Geschäftsjahres 2023. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 216) enthalten. 7. Sonstige Pflichtangaben a. Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 264 III HGB durch Tochterunternehmen Die in den Konzern einbezogenen Unternehmen nehmen die Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für ihre Jahresabschlüsse und Lageberichte wie folgt in Anspruch:
b. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei den Konzerngesellschaften bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 9.028 aus langfristigen Mietverträgen, Kfz-Leasingverträgen und Mietkaufverträgen. c. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer (§ 314 I Nr. 4 HGB) Im Jahresdurchschnitt waren 238 (Vorjahr: 199) Mitarbeiter beschäftigt, davon 163 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 125) und 75 Angestellte (Vorjahr: 74). d. Gesamtbezüge, Vorschüsse, Kredite sowie Haftungsverhältnisse für Organmitglieder (§ 314 I Nr. 6 HGB) Von der Schutzklausel des § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB i.V.m. §§ 314 Abs. 3, 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. e. Vertretung der Muttergesellschaft Geschäftsführer der Muttergesellschaft sind Ronny Johannes Konink, Bad Bentheim, und Steffen Saur, Düsseldorf. f. Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 128) und entfällt mit TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 117) auf Abschlussprüfungsleistungen, mit TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) auf andere Bestätigungsleistungen und mit TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 9) auf Steuerberatungsleistungen. g. Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens (§ 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB)Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH), Bad Bentheim, in voller Höhe dem Gewinnvortrag zuzuführen und mit diesem auf neue Rechnung vorzutragen. h. Außerbilanzielle Geschäfte Derivative Finanzinstrumente werden im WATR Konzern zur Absicherung von Zinsrisiken eingesetzt. Dabei handelt es sich mit Kreditinstituten vereinbarte Zinssicherungen mit Laufzeiten bis zum 31.12.2025. Für diese Finanzinstrumente ergeben sich beizulegende Marktwerte, welche zwischen Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eingenommen bzw. gezahlt würde. Der von Kreditinstituten ermittelte beizulegende Marktwert für bestehende Finanzinstrumente beträgt zum Bilanzstichtag TEUR -162 (Vorjahr: TEUR -10). i. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Bad Bentheim, 20. Juni 2024 WATR Germany GmbH Ronny Johannes Konink, Geschäftsführer Steffen Saur, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH), Bad Bentheim PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH), Bad Bentheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WATR Germany GmbH (vormals: Koop Germany GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 20. Juni 2024 BDO
AG
Reichenberger, Wirtschaftsprüfer Kahlert, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. November 2024 gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Spielwaren
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Betrieb von Fahr-, Spiel- und Schaugeschäften durch reisende Schaustellerinnen und Schausteller
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen