FUHLROTT Paletten Verpackungen & Logistik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philip Rummler seit 12.3.2024 | Geschäftsführer |
Jacek Kryszkiewicz seit 27.2.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Reinhold Schwalbach seit 12.6.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VPK Group NV | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aquila GmbHLeinefelde-WorbisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Jena, HRB 508020ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeines Der Jahresabschluss ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergän-zenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB. Erläuterungen zur Bilanz Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr liegen nicht vor. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-fungs- oder Herstellungskosten einschließlich der aktivierungspflichtigen Nebenkosten ange-setzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermö-gensgegenstände und entsprechend der tatsächlichen Abnutzung linear vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauern werden die steuerlichen Abschreibungssätze (zwischen 3 und 33 Jahren) zugrunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr ergibt sich wie folgt:
Umlaufvermögen Der mengenmäßige Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen Erzeugnissen wurde durch eine körperliche Bestandsaufnahme der Gesellschaft ermittelt. Der Ansatz erfolgte mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips er-folgt der Vergleich von Anschaffungskosten und letzten Einstandspreisen. Die fertigen Erzeug-nisse werden grundsätzlich zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie liquiden Mitteln Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, angesetzt. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Eigenkapital Das Stammkapital lautet unverändert auf TEUR 200. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 2.390. Der Bilanzgewinn des Vorjahres von TEUR 6.586 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Sonderposten für Investitionszuschüsse Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde ursprünglich in Höhe von TEUR 5.423 gebildet. Die Bildung des Sonderpostens erfolgte in Höhe der beantragten bzw. bewilligten Fördermittel; er wird anteilig in Höhe der auf die geförderten Vermögensgegenstände verrechneten Abschreibungen von TEUR 317 (Vorjahr: TEUR 332) aufgelöst. Rückstellungen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Die Rückstellungen sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Wenn die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen für die Beibehaltung von Rückstellungen nicht mehr gegeben waren, wurden die Rückstellungen erfolgswirksam aufgelöst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 157), Rückstellungen für Kundenboni i.H.v. TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 376) sowie Sonstiges i.H.v. TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 321). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Die Angaben zu den Restlaufzeiten ergeben sich aus folgender Tabelle:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich im Wesentlichen um ein kurzfristiges Gesellschafterdarlehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 32) sowie im Rahmen sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 7). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen von TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 419) beruht auf mehrjährigen Pkw-, Gabelstapler- und Fahrrad-Leasingverträgen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 16) enthalten. Diese resultieren insbesondere aus der Erstattung für Strom- und Energiesteuern. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 48 (Vorjahr: 54) Personen beschäftigt, davon 19 Angestellte und 29 Arbeiter. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023: Thomas Schwalbach, Gesamtgeschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, Martin Schnizer (bis Dezember 2023), Gesamtgeschäftsführer, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, Pierre Macharis (seit Dezember 2023), CEO VPK, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, Jacek Kryszkiewicz (seit Dezember 2023), CEO Cluster Aquila VPK, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle Geschäftsführer üben die Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Zwei der Geschäftsführer erhalten in 2023 Bezüge von der Gesellschaft. Konzernzugehörigkeit VPK Packaging Group NV (VPK), Aalst/Belgien stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Dieser ist nicht veröffentlicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von TEUR 173 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht In der Geschäftsführung der Aquila GmbH gab es Veränderungen. Martin Schnizer ist mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 und Pierre Macharis ist mit Wirkung zum 31. Januar 2024 aus der Geschäftsführung ausgetreten. Philip Rummler ist mit Wirkung zum 1. März 2024 in die Geschäftsführung eingetreten. Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.
Leinefelde-Worbis, 26. Juni 2024 Aquila GmbH - Die Geschäftsführung - Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmensgegenstand Die Aquila GmbH stellt in einem modernen Werk in Deutschland am Standort Leinefelde Wellpappenformate für die weiterverarbeitende Wellpappenindustrie her. Branche Die Gesellschaft ist in einem Marktsegment der Wellpappenindustrie tätig, dass auf die Erzeugung von Wellpappe beschränkt ist. Ihre Kunden sind im Wesentlichen Verarbeitungsbetriebe ohne eigene Erzeugung sowie erzeugende und verarbeitende Unternehmen, die Wellpappe zur Ergänzung ihres Programmes beziehen. In geringem Umfang werden auch Handelsunternehmen beliefert. Die Entwicklung dieses Marktsegmentes wies bis 2021 ein stetiges Wachstum sowie eine starke Spezialisierung in der reinen Wellpappenerzeugung auf, zu denen - neben der Gesellschaft - ein marktbeherrschender sowie wenige kleinere Wettbewerber zählen. Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland hatte 2023 für die Wellpappenindustrie deutlich negative Folgen. Zusätzliche Belastung erfuhr die Branche durch die Pläne der Europäischen Kommission für E-Commerce- und bestimmte Transportverpackungen rigide Mehrwegquoten einzuführen. So ist die erhoffte wirtschaftliche Erholung ausgeblieben und es mussten gegenüber 2022 deutliche Einbußen hingenommen werden. Beim Absatz lag folglich ein Minus von 8,1 Prozent vor, was einem Rückgang von 681 Millionen Quadratmetern entspricht. Beim Umsatz fiel das Minus mit 13,8 Prozent gegenüber 2022 noch deutlicher aus, was die größte Reduzierung seit 2009 bedeutet. (vgl. VDW Pressemitteilung "Jahresbilanz der Wellpappenindustrie" vom 25. April 2024) Da die Wellpappe mit 67,1 Prozent die mit Abstand wichtigste Transportverpackung in Deutschland ist und die Branche demnach eng an die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung gekoppelt ist, sind solche Verluste wenig überraschend. Gleichzeitig sieht sich die Wellpappenindustrie mit neuen Kostensteigerungen konfrontiert. So sind beispielsweise die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent gestiegen. (vgl. VDW Pressemitteilung "Jahresbilanz der Wellpappenindustrie" vom 25. April 2024) Letztendlich sah sich die Branche auch auf politischer Seite besonders mit der Herausforderung der europäischen Verpackungsverordnung konfrontiert. Hier hätte die ursprüngliche Fassung nicht nur ungerechtfertigte Einschnitte für die Wellpappenindustrie bedeutet, sondern wäre darüber hinaus Nachhaltigkeitszielen zuwidergelaufen. Erst im März 2024 konnte eine vorläufige Einigung erzielt werden, so dass die Wellpappenindustrie auch zukünftig ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten kann. (vgl. VDW Pressemitteilung "Jahresbilanz der Wellpappenindustrie" vom 25.April 2024) Geschäftsverlauf 2023 Ertragslage Wie in der gesamten Wellpappenindustrie verzeichnet auch die Aquila GmbH im Jahr 2023 einen deutlichen Rückgang im Absatz als auch bei den Umsätzen. Durch die schwache Nachfrage sind die Papierpreise weiter unter Druck geraten, was schließlich zu Reduzierungen führte. Die noch im Jahr 2022 vorzufindende Rohstoffknappheit wich im Jahr 2023 einem Überangebot auf dem Papiermarkt. Die Materialaufwendungen sanken aufgrund der oben geschilderten Marktentwicklung um TEUR 17.969 auf TEUR 17.987. Die Umsatzerlöse reduzierten sich um TEUR 20.724 auf TEUR 23.428. Die Materialaufwandsquote (Umsatzerlöse im Vergleich zum Materialaufwand) verbesserte sich von 81 % auf 77 %. Jedoch blieb aufgrund der stark reduzierten Absatzmenge weniger absolute Marge zur Deckung der Fixkosten. Gegenläufig wirkten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, welche sich in Höhe von TEUR 979 reduzierten. Die weiteren Effekte innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung glichen sich weitestgehend aus, so dass am Jahresende ein Jahresüberschuss von TEUR 173 erreicht wurde. Die Abweichung zwischen dem im Vorjahr prognostizierten EBITDA 2023 (1 Mio. EUR) und dem im Berichtsjahr 2023 tatsächlich erzielten EBITDA (1,6 Mio. EUR) lässt sich im Wesentlichen auf eine verbesserte Marge zurückführen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.655 reduziert. Auf der Aktivseite ist insbesondere das Anlagevermögen um TEUR 1.472 durch die planmäßigen Abschreibungen reduziert. Auf der Passivseite wurden die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 935 in Anspruch genommen. Weiter haben sich auch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um TEUR 393 reduziert. Finanzlage Aufgrund der bereits beschriebenen wirtschaftlichen Gesamtsituation hat die Aquila GmbH im Jahr 2023 auf große Investitionen verzichtet. Dennoch sei angemerkt, dass die Gesellschaft in der Lage ist, sämtliche Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäft zu bedienen. Der Saldo der liquiden Mittel am Jahresende liegt deutlich über dem Vorjahr. Prognosebericht für 2024 Der Branchenverband der Wellpappenindustrie sieht für 2024 etwas bessere Absatzprognosen. Während für das 1. Quartal noch ein Rückgang um 1,3 % vorausgesagt wird, wird erwartet, dass sich die folgenden Jahresviertel wieder im positiven Bereich bewegen. +1,2 % könnten es laut VDW-Prognose im 2. Quartal werden, +3,1 % im 3. Quartal und +2,5 % im 4. Quartal (vgl. EUWID "Wellpappenindustrie 2023 mit deutlichen Absatz- und Umsatzeinbußen" vom 26. April 2024). Dieses Ziel ist jedoch sehr von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (u.a. noch immer Auswirkungen des Ukraine Konflikts) sowie der Papierpreisentwicklung abhängig. Aquila wird Volumen nicht ausschließlich über den Preis realisieren, sondern vielmehr über neue Projekte und die Erweiterung des Produktionsportfolios. Aktuell herrscht nach wie vor eine schwache Beschäftigung durch sehr geringe Nachfrage. Zusätzlich sind neue Kapazitäten im Markt an den Start gegangen, so dass die Papierpreise immens unter Druck geraten sind. Die Lagerbestände der Papierlieferanten sind noch immer auf einem historischen Hoch. Gleichzeitig ist das Konsumverhalten deutlich geschwächt, so dass deutliche Mengenverluste im gesamten Markt zu verzeichnen sind. Die Ertragslage in der Branche ist nach wie vor als sehr angespannt zu werten. Auch die gegenwärtige Auftragslage spiegelt dies wider und die Aquila GmbH hat nach wie vor mit schwachen Auftragseingängen zu kämpfen. Eine leichte, saisonale Verbesserung wird ab September erwartet, jedoch nicht ansatzweise auf dem Niveau des Jahres 2021. Die Erhöhung der Rohstoffpreise zieht zwangsläufig eine Erhöhung der Durchschnittspreise nach sich. Analog verhält es sich bei Reduzierungen am Rohstoffmarkt Papier. Darum ist der Umsatz kein geeigneter KPI. Dem stark schwankenden Rohstoffbeschaffungsmarkt begegnet die Geschäftsführung mit kurzfristigen Preisanpassungen, so dass das EBITDA für Steuerungszwecke herangezogen wird. Aktuell geht die Geschäftsführung für das Jahr 2024 von einem EBITDA von EUR 2,2 Mio. aus. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der wesentliche Kostenbestandteil der Gesellschaft ist das eingesetzte Wellpappenrohpapier. Der Marktpreis für diesen Rohstoff entwickelt sich meist sprunghaft. Aufgrund der dadurch möglichen Kostensteigerungen ist die Gesellschaft gezwungen, diese in höheren Verkaufspreisen an seine Kunden weiterzugeben. Dies ist zumeist nur mit einer Verzögerung möglich, so dass es dadurch kurzfristig zu einer negativen Beeinflussung des Ergebnisses kommen kann. Die Verbesserung des Produktionsprozesses und die Erweiterung der Kapazitäten werden gezielt verfolgt. Somit ist eine sichere und zeitgerechte Belieferung unserer Kunden zu jeder Zeit gegeben. Die kontinuierliche Beobachtung des Zahlungsverhaltens unserer Kunden sowie ein aktives Forderungsmanagement führen zu einer Reduzierung der Ausfallrisiken bei den Forderungen. Der Liquiditätsbedarf der Gesellschaft ist grundsätzlich durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt. Darüber hinaus existieren Kontokorrent-Kreditlinien, so dass eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt ist. Zum heutigen Zeitpunkt sowie in nächster Zeit bestehen weder bestandsgefährdende Einzelrisiken noch ist der Fortbestand der Gesellschaft aus der Summe der Risiken gefährdet. Ferner gilt es anzumerken, dass es im Kalenderjahr eine Änderung bei den Gesellschaftern gegeben hat. So haben die Herren Thomas Schwalbach und Martin Schnizer ihre jeweiligen Anteile an die VPK-Gruppe veräußert, so dass diese nun 100% der Gesellschaftsanteile hält.
Leinefelde-Worbis, 26. Juni 2024 Aquila GmbH - Die Geschäftsführung - Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aquila GmbH, Leinefelde-Worbis Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aquila GmbH, Leinefelde-Worbis, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aquila GmbH, Leinefelde-Worbis, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 26. Juni 2024 Grant
Thornton AG
Niclas Rauscher, Wirtschaftsprüfer Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin |
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